Selinunte

Vermutlich der Hera geweiht: Tempel E von Selinunt

Vermutlich der Hera geweiht: Tempel E von Selinunt

Megapole der Antike

Olivenhaine, blaues Meer, Weinberge und eine der glanzvollsten Tempelgruppen im mediterranen Raum: Das Ausgrabungsfeld von Selinunt gehört zu den faszinierendsten archäologischen Stätten Siziliens. In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Teile der Stadt freigelegt. Die Akropolis mit vier Tempeln, Terrassen und Befestigungen zeugt davon, dass Sizilien in vorchristlicher Zeit eine von Griechen besiedelte Insel war. Archäologen schätzen, dass Selinunt während der Blütezeit im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus über 100.000 Einwohner hatte, also eine Megapole für antike Verhältnisse war. Der Niedergang begann, als die Stadt zwischen die Fronten von Rom und Karthago geriet. 409 v. Chr. wurde die Stadt nach einem blutigen Krieg mit 16.000 Toten zum ersten Mal zerstört. Nach der zweiten Zerstörung 250 v. Chr. durch die Römer wurde die Stadt, die gerade ein Alter von 400 Jahren erreicht hatte, endgültig geräumt.




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