Brixen: Die älteste Stadt Tirols
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Brixen

Mediterran im Sommer, alpin im Winter: Brixen

Mediterran im Sommer, alpin im Winter: Brixen

Die älteste Stadt Tirols

Brixen wird gerne als „die älteste Stadt Tirols“ bezeichnet. Mit der frühesten urkundlichen Nennung im Jahr 901, kann die Stadt im Eisacktal, am Zusammenfluss von Eisack und Rienz, nachweislich auf eine über 1000 Jahre andauernde Geschichte zurückblicken. Fast acht Jahrhunderte war es der Sitz einflussreicher Fürstbischöfe. Hiervon kündet noch heute der Dom zu Brixen. Ursprünglich wurde der Sakralbau bereits um 980 n. Chr. errichtet, wurde jedoch im Laufe der Zeit erweitert und umgebaut. In seiner barocken Gestalt ist er zum Wahrzeichen der Stadt geworden.
Im Sommer werden die verwinkelten Altstadtgassen von mediterranem Flair erfüllt, im Winter lockt das Skigebiet Plose.



Sehenswürdigkeiten Brixen

Brennerpass

Wasserscheide zwischen Nordsee und Adria

Der Grenzpass in den Ostalpen zwischen dem österreichischen Tirol und dem italienischen Südtirol ist ein 1.370 Meter hoher Übergang über den Alpenhauptkamm und damit die Wasserscheide zwischen Adria und Nordsee. Der Pass ist zusammen mit St. Gotthard, Simplon und Mont Cenis eine der vier bedeutendsten Routen des Alpentransits, für den Straßenverkehr die meistgenutzte überhaupt. Schon in der Steinzeit gab es Wege, die über den Brenner führten. Das belegt der Fund von „Ötzi“ , der vor 5.300 Jahren 50 km weiter westlich am Fuß der Gletscher ermordet wurde. Wer sich Zeit lassen will, sollte die alte Brennerstraße nehmen, die parallel zur Autobahn führt.

Hochpustertal

Kulturlandschaft im Schatten der Sextner Dolomiten

Während sanfte Wiesen, Wälder und sonnendurchflutete Hochplateaus das untere Pustertal kennzeichnen, ist das Hochpustertal besonders für die schroffen Spitzen der Sextner Dolomiten bekannt: allen voran natürlich die Drei Zinnen. Das Wahrzeichen der Dolomiten ist bei Fotografen und Wanderern gleichermaßen beliebt. Wem das Wandern zu anstrengend ist, findet viele Seilbahnen, die zu Aussichtspunkten und Gipfeln führen. Schon Gustav Mahler schätzte die Schönheit der Dolomiten. Er verbrachte die Sommermonate von 1908 bis 1910 in seinem Komponierhäuschen in Toblach, wo jeden Sommer die Gustav Mahler Musikwochen ihm zu Ehren stattfinden.

Meran

Heilbäder und Belle-Epoque-Paläste

Die Stadt in den Südtiroler Alpen ist für ihre Heilbäder und ihre Gebäude im Jugendstil bekannt. Vieles erinnert daran, dass zur Zeit der österreich-ungarischen Doppelmonarchie hier die gekrönten und ungekrönten Häupter Europas verkehrten. Der Sissi-Weg führt zum Schloss Trauttmansdorff mit seinen Terrassengärten. Zum Schloss gehört auch das Touriseum, ein interaktives Museum mit Ausstellungen über den Alpentourismus. Am Fuße des Ifinger im Nordosten befindet sich das Skigebiet Meran 2000 mit Skipisten und Wanderwegen für den Sommer.

Mit der Seilbahn nach Kohlern

Ruhe, Sonne und ein wunderbarer Dolomitenblick

Das Bergdorf auf rund 1.100 Metern Meereshöhe ist eine Oase der Ruhe hoch über dem geschäftigen Bozen. Es besteht aus zwei Weilern, Bauernkohlern und Herrenkohlern, mit ihren beiden Kirchlein. Von Bozen aus sind sie mit einer Schwebebahn erreichbar, die als die älteste der Welt gilt. Ganz in der Nähe der Bergstation steht ein Aussichtsturm, von dem man bis weit in die Dolomiten, ja sogar bis zum Ortler schauen kann. Wer will, kann von dort zu Fuß weiter zum Titschen (1.616 m) laufen, dem höchsten Punkt der Stadtgemeinde Bozen. Hier befinden sich eine Aussichtswarte und der “Weihbrunnenstoan”, eine Felsmulde, die immer mit Wasser gefüllt ist, obwohl es keinen Zulauf gibt. (1:30 Stunde, 3,8 Kilometer, bergauf: 470 Meter)

Südtiroler Archäologiemuseum

Die Geschichte der Gletschermumie Ötzi

Das Bozener Stadtmuseum ist heute der Ausstellungsort des „Mannes vom Hauslabjoch“, besser bekannt als „Ötzi“. Die Gletschermumie wurde 1992 in den Ötztaler Alpen entdeckt. Sie steckte noch halb im Eis. Wegen der Schädelverletzungen wurde zunächst die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die erklärte sich aber für nicht zuständig, als Gerichtsmediziner das Alter der Leiche feststellten: 5.300 Jahre! Eine besondere Attraktion ist die auf 3D-Aufnahmen beruhende lebensechte Ötzi-Rekonstruktion.

Nähere Informationen:
www.iceman.it

Von Bozen nach St. Magdalena

Spaziergang durch die Altstadt und die Weinberge

Der kurze Spaziergang führt durch die Altstadt und am Talferbach entlang nach St. Peter. Von dort geht es durch die Weinberge nach St. Magdalena. Dort wird der St. Magdalener Classico zu höchster Qualität gekeltert, wovon man sich im Restaurant Eberle in St. Magdalena überzeugen kann.

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