Ätna: Aktiver Vulkan mit 300 Kratern
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Ätna

Ätna: fruchtbarer Boden am Hang

Ätna: fruchtbarer Boden am Hang

Aktiver Vulkan mit 300 Kratern

Der höchste und größte Vulkan Europas hat einen elliptischen Grundriss und einen Umfang von 140 Kilometern. Aufgrund des Vulkanismus wechselt seine Höhe ständig. Etwa 300 Nebenkrater gehören zum Berg der Berge (Mongibello), wie die Sizilianer ihn nennen. Sie sind bis heute aktiv, sodass sich ständig neue Lava ergießt. Sobald sie erkaltet und verwittert, bietet sie fruchtbaren Boden, sodass die Besiedlung und Bepflanzung des Vulkans mit Wein, Zitrusfrüchten und Ölbäumen trotz Gefahren bis weit hinauf getrieben ist. Die Gipfelregion ist zu einem Naturpark von ca. 60.000 Hektar erklärt worden.



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Sehenswürdigkeiten Ätna

Ätna-Seilbahn

In die Gipfelregion des Vulkans

Die Besteigung des Vulkans ist in mehrfacher Hinsicht der Höhepunkt jeder Sizilienreise. Sie beginnt am Rifugio Sapienza mit einer Seilbahnfahrt. Dort kann auch die gesamte Wanderung gebucht werden. Von Versuchen, den Vulkan auf eigene Faust zu bezwingen, wird abgeraten. Die größte Gefahr ist, sich bei schnell aufziehendem schlechten Wetter zu verlaufen. Da der Aufstieg zum größten Teil per Seilbahn und Jeep erfolgt, ist die Wanderung nicht anstrengend. Normale Fitness, feste Schuhe und Regenkleidung sind Voraussetzung.
An der Bergstation Montagnola (2.504 m) steigt man in einen Jeep, mit dem man über abenteuerliche Pisten bis auf eine Höhe von ca. 2.900 m in das Gebiet des zentralen Gipfels fährt. Von hier aus beginnt schließlich eine Wanderung durch die Lavalandschaft. Anschließend geht es mit Jeep und Seilbahn zurück zum Rifugio.

Website der Eisenbahn:
www.funiviaetna.com

Grotta del Gelo

Ewiges Eis in zähfließender Lava

Die Höhle in den nördlichen Lavafeldern des Ätna ist ein kleines Naturwunder, weil sich dort fossiles Eis gehalten hat, das in Jahrtausenden bläuliche Stalaktiten gebildet hat. Rundherum ist die Landschaft vom Erdfeuer geprägt: Zähe Lava hat sich übereinander geschlungen. Heiße Ströme fließen oft unter einer erkalteten Schicht. Die Wanderung zur Königin unter den Ätna-Höhlen führt durch eine bizarre Wüste und zählt zu den großartigsten auf Sizilien. (6:30 Stunden, 15,7 Kilometer, auf und ab: 810 Meter) Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk, Stirnlampe und alpine Erfahrung sind notwendig.

Monti Sartorius

Großartige Blicke von einem Seitenkrater des Ätna

Ein ganzes Netz von Wanderpfaden führt um und zu den Monti Sartorius. Der Aschekegel ist vor 150 Jahren entstanden, als Lava aus einer Flanke des Ätna austrat. Die Aussicht hinunter zum Meer und in Richtung Taormina ist spektakulär. Die Wege sind größtenteils einfach zu begehen und eignen sich auch für einen entspannten Spaziergang. Wegen der scharfen Lavasteine sollte man aber mit festen Schuhen gehen. Einige Abschnitte führen auch um Kraterränder herum. Im Refugio Citelli kann man eine Rast machen. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 2:45 Stunden, auf und ab 160 Meter; mit Rifugio Citelli: 11,7 km, 3:30 Stunden, auf und ab: 240 Meter)

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