Napoli

Vesuv im Hintergrund: Blick von Vomero

Vesuv im Hintergrund: Blick von Vomero

Überquellendes Leben in archaischer Altstadt

Die süditalienische Stadt am Fuß des Vesuvs ist nach Rom und Mailand die drittgrößte des Landes. Sie ist eine Reise wert, vor allem wegen ihrer quicklebendigen Altstadt, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Zu den Hauptattraktionen der über 2.700 Jahre alten Hauptstadt Kampaniens gehören das Archäologische Nationalmuseum, das die Schätze der verschütteten Vesuvstädte beherbergt. Pompeji ist mit der S-Bahn zu erreichen. Vom Hafen aus kann man nach Ischia und Capri übersetzen. Die dicht bebaute und ständig vom Verkehrsinfarkt bedrohte Stadt sollte man zunächst aus der Ferne auf sich wirken lassen. Vom Vomero (San-Martino-Hügel) bietet sich eine herrliche Aussicht über das Meer, den Hafen, das Häusermeer und den doppelhöckrigen Vesuv im Hintergrund.



Sehenswürdigkeiten Napoli


Aberystwyth

Aussichtsberg mit Meerblick

Das walisische Seebad mit 11.000 Einwohnern liegt an der Cardigan Bay. Die Einheimischen nennen ihre Stadt oft nur „Aber“. Auf den Gipfel des Constitution Hill im Norden liegt ein Park mit Restaurant, Arkaden sowie einer Camera Obscura. Von dort oben hat man den schönsten Blick über die Stadt und entlang der Küste, der schon den Maler William Turner begeisterte. Für den Aufstieg wurde als Teil der Anlage ein meandernder Weg angelegt. Man kann auch die Aberystwyth Cliff Railway, Stadtseilbahn von 1896, nehmen. An der drei Kilometer langen Strandpromenade gibt es Cafés.

Nähere Informationen:
www.aberystwyth.com


Archäologisches Nationalmuseum Neapel

Erotische Kunst aus Pompeji

Das 1787 gegründete Museum beherbergt eine der wichtigsten archäologischen Sammlungen der Welt. Das liegt natürlich an den benachbarten römischen Städten Herkulaneum und Pompeji. Die antiken Kunstwerke, die man dort gefunden hat, werden im Museum ausgestellt. Im geheimen Kabinett ist erotische Kunst aus Pompeji zusammengetragen. Jahrzehntelang war sie nur eingeschränkt zu besichtigen, da der Vatikan sie zu „abscheulichen Obszönitäten“ erklärt hatte. Weltbekannte Exponate sind unter anderem der Herkules Farnese, der Atlas Farnese, die Skulpturengruppe der Tyrannenmörder sowie die Venus Kallipygos. Das bekannteste Mosaik stammt ebenfalls auf Pompeji und stellt die Alexanderschlacht dar. 


Pembrokeshire

Zwischen Steilküste und Hochmoor

Die südwestlichste walisische Grafschaft ist auf drei Seiten vom Meer umgeben. Die fast 300 Kilometer lange Küste gehört fast vollständig zum Pembrokeshire-Coast-Nationalpark. Mit kleinen Buchten, Steilklippen und sandigen Stränden ist sie Brutplatz für zahllose Seevögel. 
Pembrokeshire hat eine wellenförmige Oberfläche, die nach Norden ansteigt und im Foel Cwmcerwyn eine Höhe von 537 Metern erreicht. Dort dehnen sich Hochmoore und Heidellandschaft aus. Der südliche Teil ist verhältnismäßig flach und wird landwirtschaftlich genutzt.


Tintern Abbey

Malerische Ruine an Flussschleife

Im anmutigen Hügelland zwischen England und Wales liegt eine der schönsten Ruinen der britischen Inseln: die Tintern Abbey am Westufer der mäandrierenden Wye. Die Abtei wurde 1131 von Zisterziensern gegründet. Nach der Auflösung des Ordens unter Heinrich VIII. verfiel die Abtei zusehends. Ihre pittoresken Überreste haben berühmte Landschaftsmaler inspiriert, u.a. William Turner. In der Umgebung liegt Caerwent, die bedeutendste und am besten erhaltene römische Stadt in Wales.


Vomero

Reicher Vorort mit Blick auf den Golf von Neapel

Der wohlhabende Vorort westlich von Neapel wird vom Castello Sant'Elmo überragt. Der Burg zu Füßen liegt ein prächtiges Kloster, das Certosa di San Martino, in dem heute ein Nationalmuseum ist. Von den Terrassengärten des Klosters hat man eine herrliche Aussicht auf den Golf von Neapel. Wer sich einen ersten Eindruck abseits von Lärm und Trubel verschaffen will, findet hier Orientierung. Durch die erhöhte Lage des Vomero ist die Luft im Sommer etwas frischer, weshalb viele Neapolitaner zum Einkaufen kommen. Elegante Boutiquen und Schuhgeschäfte gibt es vor allem in der Fußgängerzone, der Via Scarlatti.




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