Elba

Strand bei Portoferraio: Elba

Strand bei Portoferraio: Elba

Schroffe Felsen, Sandstrände und ein mildes Klima

Die drittgrößte Insel Italiens liegt etwa 20 Kilometer vor der Küste der Toskana. Die Eisenerzvorkommen, die bereits von den Etruskern genutzt wurden, haben die Wirtschaft der Insel bestimmt. Der Name der Hauptstadt, Portoferraio, bedeutet Eisenhafen. Als Ende der 1970iger Jahre die Stahlindustrie zu Ende ging, wurde der Tourismus das Hauptgeschäft für die 30.000 Inselbewohner. Die schroffen Felsenküsten, die schönen Sandstrände und eine weitgehend intakte Unterwasserwelt bieten zusammen mit einem ganzjährig milden Klima ideale Voraussetzungen für einen Urlaub am Meer.



Sehenswürdigkeiten Elba


Monte Capanne

Auf den höchsten Berg von Elba

Der höchste Berg von Elba ragt 870 Meter über dem Meer empor. Von oben hat man naturgemäß den besten Blick über die Insel und bei gutem Wetter bis nach Korsika. Ein Wanderweg auf den Gipfel beginnt in Poggio. Im oberen Teil ist der Weg etwas ausgesetzt, aber durch Seile und Eisen gesichert. Wer nicht wandern möchte, fährt bis Maricana Alta und setzt sich in die Cabinovia, eine Seilbahn, die ebenfalls zum Gipftel führt. (3 Stunden, 5,8 Kilometer, auf und ab: 630 Meter)

Umfulana Route


Von Marciana zum Strand von Pomonte

Auf Maultierpfaden in den Westen Elbas

Der Wanderweg nutzt den alten Maultierpfad, der bis in die 1960er Jahre die einzige Verbindung in den Westen der Insel gewesen ist. Er beginnt in Marciana, einem der ältesten Dörfer zu Füßen des Monte Capanna. Die Wanderung ist lang, aber einfach. In Pomonte kann man an den Strand gehen und sich ein Taxi zurück bestellen. (4:30 Stunden, 11,5 Kilometer, auf: 420 Meter, ab: 800 Meter)

Umfulana Route


Marciana Marina

Historisches Fischerviertel und nette Strandpromenade

Die flächenmäßig zweitkleinste Gemeinde Italiens hat eine historische Altstadt: das antike Fischerviertel Cotone, das terrassenförmig auf einem verwitterten Granitfelsen liegt. Die verwinkelten Gassen und beschaulichen Plätze werden von Häuschen mit ausgeblichener Fassade gesäumt, hinter denen direkt die Boote liegen. Die lange Strandpromenade eignet sich für Spaziergänge bis zum Turm am Hafen, der von den Medici im 16. Jahrhundert erbaut wurde. 


Portoferraio

Tor nach Elba

Der „Eisenhafen“ ist der Hauptort auf Elba und zugleich das Tor zur Insel. Seit Jahrtausenden gibt es hier menschliche Siedlungen, die nacheinander von Etruskern, Ligurern und Griechen bewohnt waren. Erst später wurden die Eisenbergwerke Teil des Römischen Reichs. 1814 landete Napoléon Bonaparte auf Elba, der dorthin ins Exil verbannt worden war. Er erwählte Portoferraio zur Hauptstadt der Insel und errichtete dort seine Winterresidenz, obwohl er sich nicht einmal ein Jahr auf Elba aufhielt. Die Villa Mulini ist heute Nationalmuseum und kann besichtigt werden. 


Capoliveri

Verwinkelte Treppengassen in einem Aussichtsdorf

Münzfunde und Gräber beweisen, dass das befestigte Dorf vor der Halbinsel Calamita schon in etruskischer Zeit bestand. Mit seinen verschachtelten Treppengassen, in denen kleine Geschäfte und Restaurants Unterschlupf gefunden haben, genießt es auf dem Monte Calamita einen herrlichen Ausblick. An einem Felskap liegt die Festung Forte Focardo aus spanischer Zeit. Vor Morcone führt ein Stichweg rechts zum Heiligtum Madonna delle Grazie aus dem 16. Jahrhundert. Es hat 1792 französische Mönche aufgenommen, die vor der Revolution geflohen waren, und war bis ins letzte Jahrhundert eine Eremitage.


Porto Azzurro

Malerische Hafenstadt im Schatten einer Festung

Der „blaue Hafen“ gilt als einer der schönsten Küstenorte auf Elba. Historische Gebäude aus dem 17. Jahrhundert erinnern daran, dass der Ort einmal eine bedeutende Rolle für die Erzbergwerke spielte. Seitdem der Fährverkehr eingestellt ist, geht es jedoch beschaulicher zu. Über dem Hafen thront die Festung San Giacomo di Longone. Die sternförmige Anlage wurde von den Spaniern zum Schutz des Hafens errichtet und dient heute als Gefängnis. Das Santuario della Madonne di Monserrato wurde ebenfalls von den Spaniern gebaut – als kleine Schwester des Klosters Montserrat bei Barcelona.


Auf die Cima del Monte

Über den höchsten Berg Ostelbas in die schönste Hafenstadt

Der Wanderweg führt von Nord nach Süd durch den Osten Elbas. Dabei kommt man zum höchsten Gipfel Ost-Elbas, die Cima del Monte (516 Meter). Da der Weg über einen Grat verläuft, hat man eine großartige Aussicht. Die Tour endet in Porto Azzurro, einer der schönsten Hafenstädte Elbas. Von dort kann man im Bus zum Ausgangspunkt der Tour zurück. (3:30 Stunden, 8,2 Kilometer, bergauf: 300 Meter, bergab: 460 Meter)

Umfulana Route




Reisebeispiele Elba

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