Lago d'Iseo

Bei Deutschen kaum bekannt: Lago d'Iseo

Bei Deutschen kaum bekannt: Lago d'Iseo

Romantisches Ufer und schroffe Felsklippen

Der viertgrößte See unter den oberitalienischen Seen liegt 20 km nordwestlich von Brescia auf einer Höhe von 180 Metern. Er ist 25 Kilometer lang, 251 Meter tief und wird vom Fluss Oglio gespeist. Mittelpunkt des Sees ist der Monte Isola, die größte Insel in einem italienischen See. Während im Westen die Uferstraße an schroffen Felsen mit zum Teil atemberaubenden Blicken vorbeiführt, liegen die Städte im Osten, die Fischerhäfen, romanische Kirchen oder Uferpromenaden unter Palmen zu bieten haben. Trotz einer guten Infrastruktur ist der Lago d'Iseo im Gegensatz zum Gardasee unter deutschen Reisenden weitgehend unbekannt geblieben.



Sehenswürdigkeiten Lago d'Iseo


Brescia

Nicht umsonst wurde die Provinzhauptstadt zwischen den Seen Iseo, Idro und Garda zum Welterbe der UNESCO erhoben. Es wird kaum eine andere Stadt geben, deren Baudenkmäler fast lückenlos ihre Geschichte dokumentieren. Die Straßenzüge der Altstadt stammen noch aus römischer Zeit, ebenso ein republikanisches Heiligtum, der Kapitolinische Tempel und das Theater. Während der Völkerwanderung kamen die Langobarden und hinterließen das Kloster Santa Giulia, das heute das Stadtmuseum beherbergt. Die Geschäfte, Bars und Restaurants der Stadt befinden sich in den Straßen rund um die Piazza della Loggia. Jeden Samstag findet im Zentrum ein Wochenmarkt statt.

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Valcamonica

Zeitreise durch 8000 Jahre

Das 70 Kilometer lange Tal zwischen dem Tonalepass und dem Iseosee wird vom Fluss Oglio durchflossen. Der Name leitet sich von den Camunni ab. Das eisenzeitliche Volk bewohnte das abgelegene Gebirgstal bis zum 1. Jahrhundert vor Christus und hat zahllose Felsgravuren hinterlassen, deren Alter auf bis zu 8000 Jahre geschätzt wird. Sehenswert ist Foppe di Nadro, wo man zwischen prähistorischen und mittelalterlichen Ruinen spazieren und den Nachbau eines Dorfes aus der Eisenzeit besichtigen kann.

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Bergamo

Historische Winkel in der Citta alta

Rund 50 Kilometer nordöstlich von Mailand liegt eine der schönsten und traditionsreichsten Städte Oberitaliens. Die gallische Gründung am Rande der Bergamasker Alpen wurde zwei Jahrhunderte vor Christus von den Römern übernommen. Am Ende der Völkerwanderung machten die germanischen Langobarden die Stadt zu ihrem Herzogssitz. Besonders schön ist die Città alta, die mittelalterliche Oberstadt. Von einer Festung mit 16 Bastionen und einer Stadtmauer geschützt finden sich hier ungezählte historische Winkel, Gassen und Piazzas, die für den Autoverkehr gesperrt sind.

www.visitbergamo.net




Reisebeispiele Lago d'Iseo

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