02.07.2007

Italienreise von Frank Banze

Sehr geehrter Herr Bach,

unsere 15tägige Rundreise durchs Mezzogiorno war super, wir hatten einen perfekten Urlaub. Vielen Dank für die gute Planung.

Wir sind montags schon früh in Rom Fiumicino angekommen und hatten den ganzen Tag noch vor uns. Wir sind deshalb auf eine Nebenstrecke in den Apenninen durch eine beeindruckenden Landschaft und mittelalterliche Orte und Klöster zu unserer ersten Unterkunft gefahren.

Wir kamen bei Gewitter bei unserer ersten Unterkunft in Acqafondata an. Wegen Stromausfall funktionierte die Klingel nicht. Nachdem wir uns bemerkbar machen konnten, war der Empfang durch die sympathische Besitzerin Antonella umso herzlicher. Unser Zimmer und der Salon, der uns alleine zur Verfügung stand, waren sehr schön. Antonella hat uns toll bekocht und uns tolle Tipps für Unternehmungen gegeben (Super: Gaeta und Sperlonga)
Einziger Minuspunkt: Leider war es im Haus, vermutlich durch das Gewitter und weil wir die ersten Gäste der Saison waren, etwas kühl und feucht, so dass wir am ersten Tag in Süditalien auf die vorhandene Heizdecke zurückgegriffen haben.

Nach einem anstrengenden Tag mit Besuch des Vesuvs und Pompeji sind wir am späten Nachmittag in der Villa in Sorrent angekommen. Wir hatten ein tolles Appartement mit Dachterrasse, es war traumhaft. Leider hatten wir nur 2 Übernachtungen, wir hätten hier gerne noch 1-2- Tage drangehängt.

Wunderschön und beeindruckend war die Fahrt über die Apenninen zum nächsten Ziel, dem Hotel in Matera. Die komfortablen Höhlenzimmer des Hotels sind wirklich etwas Besonderes. Matera mit seinen Sassi und den Höhlenkirchen ist so unwirklich, man muss es einfach gesehen haben.

Mit Zwischenhalt in der schönen Barockstadt Lecce ging unsere Reise weiter an den Stiefelabsatz zur Masseria ei Otranto. Die Unterkunft in dem ehemaligen und schön renovierten Kloster war sehr komfortabel. Otranto ist (zumindest in der Vorsaison) ein nettes quirliges Städtchen, und in der Gegend kann man schöne Ausflüge machen oder entlang der Felsküste nach kleinen Badebuchten suchen.

Entlang der Adria mit Zwischenhalt in Trani (unbedingt ansehen!) erreichten wir zusammen mit der Hitzewelle unsere Unterkunft bei Andria. Die Zimmer dort, jedes mit eigenem Kamin, sind rustikal mit viel Geschmack eingerichtet. Wir wurden abends gut bekocht und konnten mit unseren netten Tischnachbarn das gute Essen den Wein und die schönen Sonnenuntergänge genießen. Nur ca 20 km von hier entfernt und auf jeden Fall einen Ausflug wert, liegt das Castel del Monte.
Hauptsächlich wegen der Hitzewelle die uns hier erreicht hat, war an diesem Punkt die Reiseplanung etwas unglücklich. Wir hatten in Lama di Luna unseren längsten Aufenthalt und leider waren ausgerechnet in dieser Gegend die Strände und das Meer nicht besonders ( ). Auf dem Hofgut konnte man sich tagsüber nur schlecht aufhalten, die Zimmer hatten keine Klimaanlage so dass man die Fensterläden nicht öffnen konnte und draußen gab’s keine Schattenplätze oder Liegen. Vom Hofgut aus wurden auch keine Aktivitäten angeboten oder Tipps gegeben – lag vielleicht auch an der Vorsaison.

Mit einem Abstecher über den reizvolle Ort Monte S. Angelo mit der Wallfahrtsstätte San Michele Arcangelo (Höhlenkirche) und dem hier in der Gegend unvermeidlichen Kastell, fuhren wir an der Küstenstraße des Sporns entlang über Vieste nach Peschici. Unsere Unterkunft in Peschici war toll. Das Haus liegt zwischen dem Meer und dem große Schattenwald "Foresta Umbra". Francesco ist sehr nett und gastfreundlich. Leckeres Abendessen gibt’s auf der Aussichtsterrasse mit wunderbarem Blick auf Peschici, alte Olivenbäume und die Wälder. Ein guter Tipp von Francesco und wirklich wunderschön ist die Badebucht Cala Lunga (ausgezeichnet mit der „bandiera blu“).
La Chiusa wäre auch ein schöner Ort für einen längeren Aufenthalt – aber nur in der Nebensaison. Die große Anzahl an Campingplätzen in der Gegend lässt darauf schließen, dass die Gegend in Hauptsaison vermutlich hoffnungslos überlaufen ist.

Die Fahrt von der Adria über die über die Apenninen nach Rom war richtig schön. Bei der Rückgabe des Mietwagens am Flughafen gab’s keine Probleme. In Rom waren wir zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

In Rom haben wir im Borghi Vaticani gewohnt, zwischen Petersdom und Engelsburg. Dort haben wir eine große 2-Zimmerwohnung im ersten Stock bezogen. Wow! Die Wohnung mit Stuckdecke, mit Antiquitäten eingerichtet, kleiner Bibliothek etc- ist nicht nur sehr gemütlich sondern auch komfortabel (Sat-Fernsehen, Klimaanlage etc.). Von hier aus lässt sich Rom und der Vatikan optimal erkunden. Der Vermieter und seine Familie sind sehr nett! ! Am Abreisetag durften wir bis abends noch die Wohnung nutzen.
Rom ist eine wundervolle Stadt – und dann noch diese Unterkunft – SUPER!

Das war, noch beseelt von den vielen Eindrücken und deshalb vielleicht etwas zu ausführlich beschrieben, unsere Italienreise ins Mezzogiorno.

Ciao
Martina & Frank Banze



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