28.06.2008

Italienreise von Wolfgang Richter-Kirsch

Hai.

Es geht hier um die Rundreise Apulien Juni 2008.
Liebe Umfulanas – das habt Ihr gut gemacht. Die Auswahl der Hotels, der Routenvorschlag, der Service – alles prima.

Aaaaaber:
(Meckern eingeschaltet)
Eure Anfahrtsbeschreibungen – schecht. "Fahren Sie nach Pescichi, fahren Sie in das Vale de Croce" Dieses Tal gibt es gar nicht – auf Verkehrsschildern.
Wir haben unsere Bleibe dann doch gefunden, weil wir uns – noch daheim – die GPS-Daten aus deren Website notiert hatten. Auch andere Adressen waren selbst mit "Navi" schwer zu finden, weil ein Landgut nun mal keine normale Straßenadresse hat.

Eine Reise ohne Navigationsgerät kostet – auch bei besseren Anfahrtsbeschreibungen – bei einer 12-Tage-Tour ca. 1/2 Tag unnütze Fahrerei und Suche.
(Meckern ausgeschaltet)

Noch ein paar Tipps für Reisende.

1. Ein Navi – wie schon gesagt – ist ganz wichtig.
2. Das Essen außerhalb der Masseria ist meistens ein wenig günstiger und ein ganz gutes Stück besser.
3. Slow down
4. Wenn Sie Martina Franca besuchen (das MÜSSEN Sie!) bestellen Sie eine Granita und beachten Sie Punkt 3.
5. Wenn Sie Alberobello besuchen – kauifen sie bitte nichts in diesen Nippes-Läden – befolgen sie Punkt 3 und 4.
6. Genießen Sie Ihre Reise und geben sie Ihrer lieben Frau / ihrem lieben Mann einen Kuss.

Schluss
Wolfgang Richter-Kirsch


Anm. der Redaktion:
Hallo Herr Richter-Kirsch, Sie haben recht: es ist in Italien schwierig, sich zurechtzufinden. Das liegt aber weniger an unseren Wegbeschreibungen, sondern an der katastrophalen Beschilderung im Land. Oft fehlen Hinweisschilder oder sie sind zu viele und zu klein, als dass man sich im hektischen Verkehr an ihnen orientieren kann. Wir arbeiten daher an einer Lösung und werden im nächsten Jahr allen Italien-Kunden ein Navigationsgerät anbieten, in dem die Unterkünfte der Reise bereits als Ziele gespeichert sind.
MBach



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