04.11.2008

Italienreise von Petra & Wolfgang Zerbes

Hallo Herr Bach,

gestern haben wir Freunden lange und sehr ausführlich viele Fragen zu unserem „Umfulana – Urlaub“ auf Sardinien beantwortet – und jetzt wollen wir auch Ihnen von unseren Erfahrungen berichten.
Sardinien war Mitte September bis Anfang Oktober unerwartet kühl, die Sarden sprachen von vorausgegangenen heftigen Regenfällen und niedrigeren Temperaturen als für die Jahreszeit üblich. So entfielen die angedachten Strandtage und es blieb mehr Zeit für Touren über die Insel mit Ausgangspunkt Olbia und Rückflughafen Cagliari. Für das touristische Programm folgten wir unseren Nasen, den Reiseführern und Hinweisen der zahlreichen Reisebekanntschaften.
Alle drei, von Ihnen mit viel Bedacht vorgeschlagenen, Agriturismos erlaubten köstliche Einblicke in die deftige sardische Küche. Die unkomplizierten „runden Tische“ zu den Mahlzeiten luden zu vielsprachigen Unterhaltungen mit Reisenden aus vielen europäischen Ländern ein.
Die Anreise zu unserem ersten Agriturismo war langwierig, da wir einer ungenauen Skizze von deren Internetseite benutzten. Erst als wir ihrer genauen Wegbeschreibung folgten, erreichten wir unser Ziel. Cà la Somara bot ein einfaches aber ausreichend ausgestattetes Zimmer mit Bad, ließ die Wahl zwischen fleischhaltigen und vegetarischen Gerichten und punktete mit einem üppigen und vielseitigen Frühstücksbuffet, das entgegen unseren Erwartungen auch bei den zahlreichen italienischen Gästen regen Zuspruch fand.
Bei unserer Ankunft in Aggius begrüßten uns drei kleine Schweine, die ihre Runden freilaufend zwischen den hauseigenen Weinstöcken drehten. Üppige und extrem wohlschmeckende Speisen erschienen wie im Märchen aus der fleißigen Küche von „Il Muto di Gallura“; der selbstgebrannte Fil’e Ferru rundete die Schmauserei ab – und natürlich wurde er auch für den heimischen Vorrat gekauft! Hunde und Katzen waren sehr zutraulich und teilten sich die Gartensessel mit den entspannten Gästen, wechselten ihren Liegeplatz nur um dem Lauf der Sonne zu folgen.
Die nächste Etappe führte uns dann in die Abgeschiedenheit des Agriturismo „Testone“. Hier ging es fast zu wie in einem Folkloremuseum. Sebastiano war sehr gastfreundlich und kochte schlichte sardische Gerichte. Er aß zusammen mit seinen Gästen und wir verbrachten launige Abende. Das extrem einfache Frühstück erstaunte sogar die italienischen Gäste. Das weitläufige Anwesen bot Ruhe und Ursprünglichkeit.
Weiter ging es durch das zentral sardische Bergland zur Ostküste „Santa Maria Navarrese“. Das auf eine Empfehlung eines Freundes von uns gebuchte Ostello war sehr einfach, lag jedoch traumhaft ruhig und dennoch fußläufig über dem sehr netten Badeort.
Nach einer langen abwechslungsreichen Autofahrt zum anderen Ende der Insel genossen wir den Komfort von „Luci del Faro“. Hier begegneten wir einem norddeutschen Paar, das von einem rundum gelungenen Umfulana-Urlaub auf Sizilien erzählte.
Zum Abschluß verwöhnten uns die traumhafte Lage und das stimmige Ambiente des „Is Morus Relais“.

Sehr zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir nach Hause zurück. Vielen Dank für Ihre umsichtige und kompetente Reiseplanung, die exakt unsere Bedürfnissen entsprach.

Nach unserer Rückkehr gab es ein kleines Problem mit der Abrechnung des Autovermieters AVIS, Ihre versierten Mitarbeiterinnen sorgten jedoch für eine schnelle Lösung!

Mit freundlichen Grüssen

Petra & Wolfgang Zerbes



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