28.07.2009

Italienreise von Regina Hartleb

Unsere erste größere Italienreise über Umfulana zu buchen, war eine gute Entscheidung.

Jede Unterkunft am Ende einer doch manchmal aufreibenden Autofahrt war der Höhepunkt des Tages! Am Luganer See wurden wir zwar nicht mit dem Boot vom Parkplatz abgeholt, aber der kurze Fußweg zum Hotel war gut zu bewältigen. Das ruhige Zimmer mit Balkon und Blick zum See hat die kleine Mühe entschädigt. Vom Hotel konnten wir gut mit dem Schiff nach Lugano fahren. Den Monte Bre haben wir mit der Zahnradbahn erklommen und sind dann zum Hotel abgestiegen.

Direkt am Strand und an der schönen Uferpromenade liegt das Castello in Zoagli.Nach Cinque Terre ist es empfehlenswert mit dem Zug gefahren. So konnten wir von Vernazze nach Monterosso wandern, nachdem uns ein Wegezoll von 5 Euro abverlangt wurde. Die Ausblicke auf die Orte und die Steilküste sind lohnenswert. In Zoagli ist die Osteria AcquaSalata unser Tip, die Miesmuscheln waren dort hervorragend.

Nach San Casciano wählten wir die Route über die Berge und die Garfagnana. Vorbei an der Teufelsbrücke erreichten wir Lucca. Von San Casciano aus konnten wir Pisa und Florenz erkunden.Der erste Blick auf Florenz vom kostenlosen Parkplatz am Piazzale Michaelangelo war überwältigend. Nachdem uns in der Stadt ein Eis 6 Euro gekostet hat, haben wir es vorgezogen in unseren Hotel zu Abend zu essen, was auch immer kein Fehler war. Mit Blick auf die toskanischen Hügel konnte man hier sehr gut den Tag ausklingen lassen. Auf dem Rückweg von unserer Tagestour nach Pisa kamen wir durch San Miniato. Ein recht sehenswerter Ort mit großartigen Aussichten.

Das pure Mittelalter offenbarte uns der kleine Weiler Volpacia auf dem Weg nach Dievole. Da es auf dem Weingut Sonntags kein Dinner gibt, sind wir auch zum Abendessen nochmal dorthin zurückgekehrt um im La Bottega sehr gut zu speisen. Siena hat uns den ganzen Tag in seinen Bann gezogen, so daß wir das Dinner im Weingut leider verpasst haben. Bei unserer Rückkehr konnten wir aber das romantische Ambiente noch bewundern.

In Dievole bewohnten wir eine Suite. Das schönste Quartier auf unserer Reise war aber ohne Zweifel das ehemalige Kloster in Todi.Der morgendliche Blick nach Todi mit der Silhouette des Tempels is einmalig. Im Haus und am Pool haben wir uns sehr wohl gefühlt und die Idylle genossen. Das Dinner war phantastisch und auch Todi mit seinen vielen Toren ist sehenswert.

Die Villa am Gardasee ist eine gute Adresse.Der Hinweis auf der Webseite des Hausherren, das Navi zur Anfahrt nicht zu benutzen, ist unbedingt wichtig. Aber wir haben ihn leider nicht gelesen. Umfulana, bitte informiert eure Reisenden, daß nur die Straße über Vittoriale gut in die Via Panoramica führt.Die 3 Nächte am Gardasee waren aber dennoch ein gelungener Abschluß unserer Reise. Ein Lob dem Hausherren, er hat sich rührig um uns gekümmert.

Ein Lob auch an Umfulana, es war eine perfekt organisierte Tour und die Gästehäuser sind wirklich einzigartig!



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