16.06.2004

Italienreise von Stephan Lindenau

Hallo Herr Bach,

Unsere erste Unterkunf in Acqafondata war einfach fantastisch. Diese luxuriös-elegant eingerichtete Sommer- und Wochenendresidenz ist der Ruhepol schlechthin. Nie zuvor haben wir so ruhig geschlafen. Die Eigentümer sind (typisch italienisch) mehr als zuvorkommend, das Frühstück war reichhaltig und sehr liebevoll hergerichtet. Abends standen kleine Snacks, Wein bzw. Verdauungslikörs sowie Blumen aus dem Garten bereit. Der Hausherr spricht sehr gut Englisch, mit seiner Frau konnten wir uns auf Spanisch verständigen.

In unserer zweiten Unterkunft in Piano Sorrento wurden wir ebenfalls sehr freundlich empfangen. Die wunderschöne Villa liegt oberhalb des Ortes – leider genau vor einem Kreisverkehr für Fernziele. Sicherlich hatten wir das schönste Appartment, dummerweise zur Straße hin. Dazu ist zu sagen, dass die Italiener ansich ein ganz anderes Empfinden gegenüber Straßenlärm und Abgase haben und es sicher nur nett gemeint war, uns die größte Unterkunft zu geben. Trotzdem würden wir jederzeit wieder dort wohnen, denn der Eigentümer war überaus freundlich, das Frühstück war sensationell und wir konnten uns völlig frei im Haus und Garten bewegen. Herr Romano spricht fließend englisch, ist sehr aufmerksam und gesprächig. Diese Villa haben wir ungern verlassen!

Die dritte Unterkunft in Lubriano war im Vergleich zu den beiden ersten eher urig-gemütlich, aber der Blick auf Bagnio Regio hat uns auch über das klägliche Frühstück hinwegsehen lassen (ein TetraPak Milch, eine Packung Toast sind wirklich zu wenig gewesen, aber wir waren tagsüber essen). Diese Unterkunft würde ich eher Jugendlichen empfehlen. In diesem Ort gibt es allerdings ein fantastisches Restaurant. Auch hier war es sehr sauber. Fairnesshalber ist aber zu sagen, dass es im Vergleich zu den beiden ersten Stationen selbst ein schöner Ort wie Lubriano es sehr schwer hat mitzuhalten.

Wir werden uns noch persönlich bei den Gastgebern der ersten beiden Unterkünfte bedanken und Sie unbedingt weiter empfehlen.

Bis bald Stephan Lindenau



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