29.06.2010

Italienreise von Martin Bosch

Anreise zum Lago Maggiore:
Ein Auftakt nach Maß im wunderschönen Romantik Hotel. Wunderbare Lage in Ascona direkt im Stadtzentrum, im Garten am See kann man wunderbar zu Abend speisen. Auch das Frühstück auf der Terrasse ließ keine Wünsche offen.
Weiterfahrt nach Lucca:
Die Villa ist hübsch gelegen mit herrlichem Blick auf Lucca. Das Frühstück allerdings ist schon sehr bescheiden. Wer mit Bruschetta, Weißbrot und Marmelade zufrieden ist.... (Anmerkung der Redaktion, typisch italienisch) Auch die sanitäre Ausstattung verbesserungswürdig (warmes Wasser dauert ewig, wenn die Dusche läuft, geht kein anderes Wasser mehr). Einen kurzen Fußweg entfernt gibt es ein schönes Restaurant mit leckerem Essen.
Nächste Etappe Florenz:
Die Villa in Florenz ist eine wunderbare, sehr gepflegte Anlage mit hohem Komfort, idyllischer Lage, schöner Terrasse und Pool mit herrlichem Ausblick. Gerade nach anstrengender Stadttour durch Florenz kann man hier wieder gut relaxen oder im Restaurant zu Abend essen. Allerdings kann man auch nach San Casciano fahren und in dem originellen Lokal "Cinque di Vino" hervorrragend speisen, aber Achtung, der Wirt füllt den ausgezeichneten Grappa bis zum Rand.
Weiter nach Siena:
Über Schotterpiste geht´s zum Weingut . Eine schöne, großzügige Anlage, das Zimmer war allerdings recht hellhörig. Das gehobene Restaurant war nicht so nach meinem Geschmack, viel Geld für wenig Essen, wer`s mag. Allerdings konnte man über das reichhaltige Frühstück im schönen Garten nicht meckern. Glück hatten wir, weil Tag des offenen Weingutes war, so dass wir eine kostenlose Weindegustation genießen konnten.
Vorletzte Etappe: Cetona:
Das Atelier gehört zu unseren Favoriten. Vor allem das gemeinsame Abendessen mit allen Gästen bei hervorragender und reichlicher selbst gekochter toskanischer Küche war einfach sensationell. Man kam unkompliziert ins Gespräch und bekam von der Besitzerin prima Tipps für Ausflüge in der näheren Umgebung. Einziges kleines Manko wäre vielleicht die doch etwas abgelegene Lage, die durch die gute Atmosphäre aber wett gemacht wird.
Letzte Etappe und Höhepunkt am Gardasee:
Das Haus ist einfach unglaublich. Ein wunderschön und geschmackvoll eingerichtetes Haus mit einem riesigen Park und unglaublich schönem Blick runter auf den Gardasee. Allein bei dem liebevoll und reichlich serviertem Frühstück zwischen Zitronen- und Grapefruitsträuchern auf der Terrasse möchte man ewig verweilen. Der Besitzer ist ein wunderbarer Gastgeber, der sich in charmanter Art und Weise um seine Gäste kümmert. Das Abendessen oben am Berg im Miramonti in einem bescheidenen Gasthaus ist Toskana pur (Pasta mit Trüffeln oder Zicklein) und einfach hervorragend.
Wir hatten eine wunderbare Reise mit durchaus recht unterschiedlichen Quartieren. Was wir am Anfang etwas vermissten, war die individuelle Beratung mit Tipps für Ausflüge/Unternehmungen/Essen etc., das hatten wir erst bei den letzten beiden Quartieren so, wie wir es uns vorgestellt hatten.



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