27.09.2011

Italienreise von Jeannette Plattner

Liebe Frau Harbecke

ja, wir sind zurück und diese Reise hat uns ausserordentlich gut gefallen. Nochmals herzlichen Dank für die Organisation. Ich gebe Ihnen hier einige Feedbacks zu den Masserias. Fotos bekommen Sie auch noch, die folgen etwas später.

apulisches Landgut: Wunderschön und ruhig gelegen. Pietro ist ein sehr liebenswerter und fröhlicher Gastgeber. Die Zimmer sind gross und geschmackvoll eingerichtet. Der ganze Hof wurde nach Kriterien des biologischen Bauens beziehungsweise des feng-shui restauriert.
Das Essen ist einfach, aber sehr, sehr gut. Fürs Abendessen bezahlt man 25 Euro. Die Flasche Wein, ob Rot- oder Weisswein, wird für 8 Euro angeboten. Sehr guten Wein und äusserst günstig.

Bauernhof bei Peschici: liegt ebenfalls sehr schön. Auch hier: tadellose Zimmer, die Gastgeber ebenfalls herzlich und hilfsbereit.
WIr haben hier 3 Nächte gebucht, für uns war das eine Nacht zu viel. Hierher kommen vor allem Touristen, die an den schönen Buchten baden wollen. Wir hatten keine Lust, einen Tag im Sand zu verbringen, dann bleibt nicht viel. Für Nicht-Badende genügen hier 2 Nächte.
Aber das Essen auf der schönen Terrasse war Klasse. Es dauert einfach sehr lang. Man beginnt um 20 Uhr, aber bis dann der 1. Gang serviert wird, ists mindestens 20.30 Uhr. Also vor 23 Uhr kommt man nicht ins Bett! Preis: 30 Euro. Die Weinkarte ist sehr umfangreich, von günstigen bis zu sehr teuren Weinen wird hier alles angeboten.

Höhlenbehausung: War sehr schön und wir haben diese Höhlenzimmer genossen. Auch die Stadtbesichtigung war sehr interessant. Eine Übernachtung genügt.

Casa Giurdignano: Die Casa ist in Ihrer Kategorie gleich eingeteilt wie die ersten beiden Unterkünfte. Standard. Die müsste jedoch tiefer eingestuft werden. Kein Wort gegen die Gastgeber, die waren sehr hilfsberiet und nett, der Garten wunderschön. Aber die Zimmer waren nun doch sehr klein und man konnte kaum etwas versorgen. So auch die Badezimmer. Das war auch eher auf der schmuddeligen Seite! Die Badetücher sehr verbraucht und eher gräulich. Das alles ist akzeptabel, aber der Gast müsste wissen, dass er es hier mit eine einfacheren Behausung zu tun hat. Hier wird auch kein Abendessen gekocht, im Dorf hats ein Restaurant. Durchschnitt. (Anmerkung der Redaktion. Die Casa ist ein Landhaus, keine Hotelkategorie und dafür von Umfulana Gästen durchaus gerne besucht. Im Text für 2012 wird stärker darauf hingewiesen werden)

Masseria bei Ostuni: die schönste Unterkunft, wahrlich ein Traum. Vom Essen gar nicht zu reden, das gleicht eher einer Theatervorstllung. Und es dauert..... Preis 57 Euro, inkl. Weine und Schnäpse. Der Hausherr kommt regelmässig an allen Tischen vorbei und erzählt, was aufgetischt wird. Welche Gemüse, Kräuter, Käse und so weiter verwendet wurden und welcher Wein dazu serviert wird. Man sitzt an grossen Tischen im Hof und geniesst und geniesst. Es wird Mitternacht, bis man dann auch noch einen Kaffee und einen der vielen hausgemachten Schnäpse gekostet hat.

Selbstverständlich kann man auch auswärts essen. Aber jeder Besuch in einem Touristenlokal wäre eine Sünde, da man auf der Masseria echte apulische Küche serviert bekommt.

Mit freundlichen Grüssen
Jeannette und Martin Plattner



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