16.07.2015

Italienreise von Katrin

Das Land und die Menschen haben uns sehr gut gefallen.

Unsere Süditalien-Rundreise war überwiegend sehr schön. Das Land und die Menschen haben uns sehr gut gefallen. Die Mietwagenübernahme bei Avis war unproblematisch und so konnten wir unsere Reise am Flughafen Neapel in Richtung Cilento zügig starten.

Unser 1. Quartier in Tortorella hat uns ausnehmend gut gefallen. Die ganze Familie hat uns sehr herzlich empfangen und liebevoll umsorgt. Tina ist eine ausgezeichnete Köchin, die mit Herz und Seele alle Speisen zubereitet und serviert. Das ganze Haus ist picobello und mit Liebe und Geschmack eingerichtet. Wir haben uns bei Tina, ihrem Mann und ihren Kindern sehr wohl gefühlt. Wir können dieses Haus nur weiterempfehlen.

Dann ging unsere Reise weiter südlich ans Capo Vaticano . Da wohnten wir im Villaggio Club Baia del Sole. Die Hotelanlage an sich ist sehr gepflegt und schön. Leider haben sie ihren Wäschestützpunkt mitten im Bungalowdorf und die Lüfter machen von morgens bis abends Geräusche. Das ist schon nervig. Der Strand ist auch sehr gepflegt. Leider ist das Meer an dieser Stelle sehr steinig – es gibt eine Sandsackbrücke ins Wasser und große Steinschutzwälle vor dem Strand. Das mindert das Vergnügen am Schwimmen sehr.
Dafür ist der Stadtstrand von Tropea ein Traum und sehr zu empfehlen.

Die nächste Etappe führte uns nach Botricello. La Casa ein sehr schönes Landgut mit einem weitläufigen gepflegtem Garten und Swimmingpool. Die Küche ist ausgezeichnet und kann nur empfohlen werden. Alle Mitarbeiter sind sehr freundlich und zuvorkommend. Zum Privatstrand geht es dann per Auto inclusive Sonnenschirm und Sonnenliegen. Da hat man dann den Strand , die Sonne und das Meer quasi für sich und Natur pur.

Im 4. Quartier, Agriturismo l Moresani im Cilento – Casal Velino - geht es etwas rustikaler zu. Die Unterkünfte sind einfach aber sauber, die Küche sehr deftig. Es gibt einen schönen Pool und abends leider Mücken.

Unsere letzte Station – die Amalfiküste sollte man im Sommer lieber meiden. Vor lauter Menschen, Autos, Bussen und Motorrädern sieht man die schöne Landschaft nicht, hat auch keine Chance einen Parkplatz zu finden. Es ist einfach total überlaufen und sehr teuer im Vergleich zu anderen Regionen. Unsere Anreise am Samstagnachmittag über die Küstenstraße war einfach eine Fehlplanung! Von Umfulana fehlte uns leider auch eine fahrbare Beschreibung zur Anreise! Die eingezeichnete Straße ist laut Aussage der Hausdame sehr speziell und für Fremde und Navi nicht zu finden. Nach mehrmaligem Fragen und Irrfahrten half uns dann ein Touristenbüro nach einem Telefonat mit dem Quartier, den Weg zu finden. Aber die Zufahrt bringt einen schon ins Schwitzen. Nach etlichen schmalen Kurven und Straßen geht es mindestens 500 Meter durch rechts eine hohe Mauer und links einen hohen Zaun mit je ca. 3-5 cm Spielraum rechts und links vom Auto - schon mit eingeklappten Spiegeln. Das ist schon echt ein Nervenkitzel, den man im Urlaub nicht braucht. Da kann man eigentlich nur mit Motorrad oder Hubschrauber anreisen. Denn eine andere Zufahrt gibt es nicht. Das Quartier - die Villa Giusso – ursprünglich ein Kloster – ziemlich antik eingerichtet, ist sehr interessant. Die Gastgeberfamilie ist nett, gibt sich viel Mühe den Gästen alles recht zu machen, ist aber in stets wechselnder Besetzung anwesend. Die Küche ist ausgezeichnet und die Dinner in der Klosterküche - gemeinsam mit den anderen Gästen an dem großen Tisch - sind ein Erlebnis.
Bei der Mietwagenabgabe sollte man echt aufpassen, was man unterschreibt. Uns haben sie eine Vollbetankung berechnet, obwohl das Auto voll betankt war. Avis Deutschland will uns diese Summe nach meiner Reklamation aus Kulanzgründen zurückerstatten.

Nach Süditalien würden wir wieder reisen, aber den Großraum Neapel unbedingt meiden.



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