02.09.2015

Italienreise von Silke, Frank und Tom

Jede neue Anreise war wie das Auswickeln eines Ü-Eies, immer mit einer Überraschung verbunden.

Liebe Frau Maier,
vielen Dank für 14 wundervolle Urlaubstage in Italien. Wir sind immer noch von der Reiseroute und den sehr individuellen Übernachtungen begeistert. Jede neue Anreise war wie das Auswickeln eines Ü-Eies, immer mit einer Überraschung verbunden.
Die Reise war anstrengend, sind wir doch während unseres Urlaubes fast 5000 km gefahren. Neben der Route haben wir uns natürlich auch einige Ihrer ausgewählten Zwischenstopps angesehen und konnten Italien noch intensiver kennen lernen.
Begonnen hat unsere Reise in Bozen im familiengeführten Hotel - ein kleines 3-Sterne Hotel ca. 1 km vom Stadtzentrum entfernt. Familie Riegler sind sehr nette Gastgeber, die jeden Morgen ein Frühstück gezaubert haben, welches keine Wünsche übrig gelassen hat. Leider war Bozen während des Urlaubes nur ein kurzer Zwischenstopp, doch würden wir immer wieder gern dort übernachten, sollten wir in der Nähe sein.
Am zweiten Tag ging es weiter in Richtung San Casciano, natürlich mit einem Halt am Gardasee und einem Besuch der Wallfahrtskirche Madonna di Montecastello. In San Casciano übernachteten wir in einer Fattoria, einem tollen alten Anwesen inmitten von Weinbergen. Die Unterkunft liegt zwar ganz in der Nähe von Florenz und Siena, bietet jedoch so viel Abstand vom Trubel, dass sich die Ruhe zum Abschalten ganz schnell einstellt. Wir waren in einer kleinen Wohnung untergebracht, so hatte unser Sohn Tom auch sein eigenes kleines Reich. Ein Höhepunkt in Florenz war die private Führung mit Frau Krummacher. Mit Blitz, Donner und einem mächtigen Regenguss begann unsere Dan Brown Tour im Park der Medicis. Es war herrlich, waren wir dadurch die einzigen Gäste in dem wunderschönen Anwesen. Danach ging es weiter auf den Spuren von Robert Langton, quer durch Florenz, bis in den Palazzo Vecchio. Zum Erstaunen der anderen Besucher sind wir hinter Geheimtüren verschwunden... Wer Florenz ganz privat kennen lernen möchte, sollte sich immer an Frau Krummacher halten. Sie lebt bereits seit vielen Jahren in Italien und kennt sich mit der Geschichte super aus.
Weiter ging es dann nach Cetona. In der Landhausvilla wurden wir von Frau Weissenbach empfangen, die uns in ihrem Bauernhaus herzlich aufnahm. Für unseren Geschmack zwar ein wenig sehr privat, doch war sie und ihr Mann immer bemüht, dass wir ausreichend Privatsphäre hatten. Ein riesiges Lob geht an ihren Koch Guido, der uns an den zwei Abenden ein tolles Cetonisches Abendessen zauberte.
Der Höhepunkt unserer Reise sollte ja der Aufenthalt in Sorrent sein - und es war der Höhepunkt!!! Vielen Dank Frau Maier, dass wir die Gastgeberin des ehemaligen Klosters, Frau Giovanna,  kennen lernen durften. Ihre Gastlichkeit und Ihr Anwesen sind die Wucht. Das alte Klostergebäude ist bereits seit einigen Generationen in Familienbesitz und wird liebevoll und herzlich geführt. Den Blick von der Terrasse, hoch über Sorrent, Neapel und dem Vesuv werden wir so schnell nicht vergessen. Es war nicht unser letzter Besuch dort, nur werden wir beim nächsten Mal ein kleineres Auto wählen, denn die Fahrt zu dem Kloster ist sehr, sehr, sehr schmal.
In Sorrent, Pompeji, dem Vesuv, Amalfi, Positano und natürlich auch auf Capri ist im August immer sehr viel los. Wir wussten es eigentlich, waren jedoch von den vielen Urlaubern sehr überrascht. Gut, dass unsere Unterkunft auf Capri so hoch auf dem Berg gelegen war. Trotzdem waren wir von dem ganzen Drumherum enttäuscht. Angefangen von der Ankunft auf Capri, haben wir über eine Stunde auf den Koffertransfer gewartet, der mit 15 € je Gepäckstück in unseren Augen absolut überteuert war. Im Hotel angekommen, waren die Besitzer überrascht, dass unser Sohn mit ist und es hat bis zum Abend (wir waren gegen 11:00 Uhr dort) gedauert, bis ein drittes Bett in dem doch sehr kleinen Zimmer aufgebaut wurde. Die Zimmer sind sehr hellhörig, doch für die Lautstärke der anderen Urlauber können die Gastgeber nichts. Natürlich haben wir uns die Insel ausgiebig angesehen und mussten am Ende feststellen, dass ein Tagesausflug absolut ausreichend gewesen wäre.
Unser letztes Ziel war das Kloster in Gambassi Terme - einfach toll!! Das Kloster ist von Olivenbäumen eingeschlossen und läd am Abend zum Träumen ein. Es ist eine riesige Anlage, die in zwei Tagen gar nicht zu erkunden war. Durch die Städte San Gimignano und Montepulciano wurden wir ganz schnell in mittelalterliche Stimmung vesetzt. Die Toscana ist immer eine Reise wert und übernachten sollte man unbedingt im Kloster Sant' Ilario.
Nochmals vielen Dank Frau Maier, dass Sie auf unsere Wünsche immer geduldig eingegangen sind. Danke für Ihre tollen Vorschläge. Wir hören uns im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder!





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