25.05.2016

Italienreise von Iris + Andreas

In 7.5 Wochen einmal rund um Italien reisen!

In 7.5 Wochen einmal rund um Italien reisen!

Start in Bologna, durch die Toskana in die ewige Stadt (Rom) und dann ab in den Mezzogiorno in das fröhlich chaotische Neapel. Anschliessend Sorrent-Halbinsel und von dort über Cosenza ab nach Kalabrien. Die wilden Landschaften inkl. Wintersportort mit Bügellift und herzlichen Menschen sind ein schöner Kontrast, Bio-Weingüter, lokale "zero miles" Lebensmittel bilden ein Augen öffnendes Erlebnis, was so gar nicht zu den Clichévorstellungen über Süditalien passt.

Nach den Bergabenteuern im Aspromonte-Gebirge ist Apulien eine erholsam harmonische Landschaft. Die Menschen weiterhin herzlich, stolz auf ihre Produkte und jeder Kellner/in kennt die Weine, Bier und Speisen, welche angeboten werden. In den B&Bs wollen die Gastgeber immer noch in 2 Frühstücks alle Spezialitäten der Provinz zum Essen anbieten...obwohl wir unvernünftig gute Esser sind ist das nicht zu schaffen ;-). Die Großzügigkeit überrascht uns immer wieder. Mitten in Gallipolis Altstadt (viel mehr Tourismus auf engem Raum geht kaum aber zauberhaft und zu empfehlen) schenkt uns die Inhaberin eines Restaurants einen halbe Liter Limocello aus Sorrent (abgefüllt in einer deutschen Bierbügelflasche). Sie weiß sicher, dass wir wahrscheinlich nie wieder kommen, besteht aber darauf uns diese Freude zu bereiten. Rechnungen werden grundsätzlich auf gerade Beträge abgerundet und wenn zu wenig Kleingeld für das Retourgeld vorhanden ist, wird der grössere Geldschein zu Gunsten des Kunden angeboten. Diese Großzügigkeit im Gegensatz zum gewohnte Schweizer Preisniveau lassen uns Italien von Nord bis Süd als Paradies erscheinen.

Italien ist ein Land wo man mit extrem wenig Sprachkenntnissen sehr weit kommt. Ein paar Brocken Italienisch, Englisch, Deutsch oder Ausnahmsweise Französisch und vor allem Hände, Füsse und noch mehr guter Willen zu kommunizieren bescheren uns tolle Einblicke in das lokale Leben, Sorgen und Freuden der Bevölkerung und immer wieder tolle Empfehlungen von Restaurants und Sehenswürdigkeiten. Dies als Ergänzung zum tollen persönlichen Reiseführer von Umfulana.

Gargano der Sporn des Stiefels bildet den Abschluss des vielfältigen Apuliens. Tolle Küstenwanderungen, Pilgerstätten (Monte Sant'Angelo, auch als nicht religiöser Mensch ein Erlebnis), Wanderungen im Forestra Umbra lassen die hektische Welt weit weg erscheinen.

Weiter geht es in die Abruzzen, Santo Stefano die Sessanio, wo uns Mitten im April der Winter einholt, voll eingeschneit. Der italienische Winterdienst kommt erst gegen Abend, als die Straßen schon fast von selber aufgetaut sind :-) alle mit Sommerpneus, die meisten, "gewinnen" einen Tag Ruhe in den Bergen. Wir haben die Zeit mit Süßigkeiten backen wie in der Renaissance und Lesen verbracht, so richtig entschleunigt in einem historischen Ort. Waren am Folgetag dann doch froh wieder Richtung Frühsommer aufzubrechen und an der Adriaküste in Sirolo unsere Reise Richtung Norden fortzusetzen. Plötzlich wird der Verkehr wieder merklich dichter als im Süden aber wir treffen problemlos in Padua ein und finden das Boutique-Hotel auf Anhieb. Tolle Stadt mit Kirchen, Museen, Universität, Palazzi und die grössten und schönsten Plätze Europas. 

Anschließend führt unsere Reise nach Venedig, was ein unerwartet positives Erlebnis wird (gar keine Touristenabzocke erlebt und auch hier authentische, nette Menschen). Dann über Gardasee, Gardone Riviera, Piemont wieder zurück in die Schweiz.

Umfulana hat uns bezüglich Standort der Unterkünfte und Etappierung der Reise richtig gute Beraten. Die Unterkünfte selber waren jede für sich ein ganz eigenes Erlebnis (Gebäude und/oder Inneneinrichtungen, Gastgeber) und Teil unseres Reiseerlebnisses.

Wir waren sicher nicht das letzte Mal in Italien und für umfangreichere Reiseplanungen bleibt Umfulana bei uns gespeichert.



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