17.08.2016

Italienreise von Familie S. aus NRW

Ein gelungener Urlaub, an den wir gern zurück denken werden

Rechtzeitig zum Start unserer Reise bekamen wir die Unterlagen mit einer sehr ansprechend gestalteten Mappe, in der alle wesentlichen Informationen übersichtlich und gut verständlich aufgeführt waren. Während der gesamten Rundreise haben wir immer wieder darauf zurückgegriffen und auch einige der Tips bezüglich Sehenswürdigkeiten und Routenvorschläge beherzigt. Dabei haben sich vor allen Dingen die Zielangaben in Form der Geodaten bewährt. Wir hatten nie Probleme, mit unserem Leihwagen die unterschiedlichen Ziele zu finden.

Zum Start in Rom hatten wir ein kleines Hotel in wirklich sehr guter Lage. Die Zimmer waren sehr klein, aber sauber und mit ausreichendem Komfort ausgestattet.
Die Übernahme des Mietwagens in Rom klappte nicht ganz so reibungslos wie gewünscht. Mit vier Erwachsenen hatten wir vier durchschnittlich große Koffer zu verstauen, worauf bei der Buchung durch Umfalana, wie aus den Reservierungsunterlagen zu ersehen, ausdrücklich hingewiesen worden war. Der angebotene SUV war sicher prestigeträchtig, der Kofferraum aber nur unter Anwendung von Gewalt zu schließen. Nach Protesten unsererseits wurde uns dann eine "Familienkutsche" im Austausch angeboten, die für unsere Zwecke sehr viel besser geeignet war. Ich vermute, dass sie eigentlich hätte preiswerter sein sollen, als das ursprünglich übergebene Modell....

Unsere zweite Unterkunft war ein Weingut in der Nähe von Siena. Eine wirklich traumhafte Unterkunft mit allem Komfort und nur ca. 30 Minuten von Siena entfernt. Siena war wie auch Rom, später Florenz und Venedig extrem touristisch bevölkert, trotzdem beeindruckend. Im Hotel hatte man uns den Tipp gegeben, am Fußballstadion zu parken. Dieser Tipp hat sich bewährt. Den könnte man vielleicht in die Empfehlungen für Siena einbauen.

Die nächste Etappe war nur ein kurzer Weg nach San Casciano in der Nähe von Florenz. Auf dem Weg dahin haben wir den Tipp befolgt, den Skulpturenpark in Chianti zu besuchen. Auf diese Idee wären wir von allein nicht gekommen. Es lohnt sich, vor allem, wenn man in den angebotenen Audioguide für 3 € investiert.

Wie zu erwarten war es in Florenz sehr warm. Deshalb war es angenehm, abends im Hotel in San Cascione einen kleinen "Park" mit Pool vorzufinden. Wie empfohlen, haben wir für die Anfahrt nach Florenz den öffentlichen Bus genutzt. Allerdings würde ich zukünftig doch lieber eine Unterkunft in Florenz selbst bevorzugen. Dann hätte man die Möglichkeit, auch abends, wenn der Trubel etwas nachlässt, durch die Stadt zu gehen.
In jedem Fall hat es sich gelohnt, von San Casciano aus kleinere Rundtouren nach San Gimignano, Montireggiani und noch mal etwas zurück in die Toskana nach Kloster Badia a Passignano, Gaiola und Volpaia in Chianti zu unternehmen.


Die nächste Etappe führte uns nach Gardone Riviera am Gardasee. Wir fanden dort tatsächlich die traumhafte Unterkunft mit paradiesischem Blick auf den See vor. Auch die Beschreibung des charmanten Gastgebers traf uneingeschränkt zu. Nach einem Tag Erholung machten wir uns auf zu unserem letzten Ziel, Venedig.

In den Unterlagen war die Übergabe des Mietwagens für 16 Uhr vermerkt. Gott sei Dank waren wir schon relativ früh vor Ort. Wir bekamen ein Gespräch mit einem anderen Kunden mit, der eine Stunde später als vereinbart vor Ort war und dafür einen vollen Tag zusätzlich bezahlen sollte, obwohl er angab, dass er bereits bei der Übernahme des Wagens darauf hingewiesen habe, dass er die Zeit nicht ganz würde einhalten können und man ihm versichert habe, dass das kein Problem sei..

Die Fahrt von der Mietwagenstation am Bahnhof von Venedig am Festland zum Hotel war für uns ein kleines Abenteuer. Zum ersten Mal hatten wir den Eindruck, dass die Angaben in den Unterlagen nicht so informativ waren, wie bisher gewohnt.
Vom Bahnhof haben wir ein Taxi genommen, dass uns bis zum Bushof, dem letzten mit einem Auto erreichbaren Ziel befördert hat. Von dort haben wir ein Vaporetto-Boot genommen, einem öffentlichen Bus vergleichbar. Es wäre schön gewesen, wenn in den Unterlagen ein Verweis auf die Wassertaxis, die in großer Zahl verfügbar waren, gewesen wäre. Aus Kostengründen wären wir vielleicht trotzdem mit dem Vaporetto-Boot gefahren, aber so standen wir mit unseren Tickets da, als wir die Taxis entdeckten.
Der Transport mit dem Alilaguna Boot zum Flughafen war auch ok zumal der Weg vom Hotel zur Anlegestelle des Boots nur sehr kurz war. Der Preis betrug 15 € pro Person. Die Fahrt dauerte wie in den Unterlagen angegeben ca. 70 Minuten. Im Nachhinein hätte ich auch da das Wassertaxi bevorzugt, wenngleich der Betrag von ca. 120 € unabhängig von der Zahl der Personen deutlich höher ist. Die Fahrt dauert dann nur ca. 30 Minuten und die Fahrt durch die Stadt ist auch noch einmal ein Erlebnis. Das Alilaguna-Boot fährt außen durch die Lagune.

Der Flughafen ist eine ziemliche Katastrophe, völlig überfüllt um diese Zeit in der Hauptsaison, ein einziges Schlangestehen, kaum jemand, den man fragen kann (eine Stunde vor Boardingtime war an den Anzeigetafeln der Check in Schalter noch nicht ausgewiesen..)
Venedig selbst ist einfach grandios!


Die private Führung durch Frau Dr. Susanne Kunz-Saponaro war jeden Cent wert!!! Vielen Dank für diese Empfehlung!
Das Hotel entsprach der Beschreibung in den Reiseunterlagen. Super Lage, netter Service, sauberes eher kleines Zimmer mit dem erforderlichen Komfort. Wer allerdings Wert auf ein gemütliches, ausgiebiges Frühstück legt, ist leider in diesem Hotel fehl am Platz. Der Frühstücksraum war so groß wie das einzelne Hotelzimmer. Mit insgesamt 5 Tischchen mit je zwei maximal möglichen Sitzplätzen mussten wir am ersten Morgen in 2 Etappen frühstücken, unsere Kinder fanden keinen Platz.... Im Vergleich zu den Unterkünften zuvor insbesondere bei Siena und am Gardasee war der Unterschied auch im Hinblick auf die Qualität des Frühstücks extrem.. Letztlich machte die Lage des Hotels dieses Manko zumindest zum Teil wett. 

Anzumerken ist noch, dass wir Italien als sehr teuer empfunden haben. Die Kosten für Essen und Getränke mit dem zusätzlichem Coperto, das immer anfällt, sobald man sich setzt, waren im Vergleich zu dem, was man aus Deutschland gewohnt ist, sehr hoch.


Gesamtfazit:
Ein gelungener Urlaub, an den wir gern zurück denken werden. An Umfalana Dank für die insgesamt gelungene Organisation!



Nach Oben