03.11.2006

Italienreise von Harald Klose

Hallo Frau Mayer,
mit kurzer Verzögerung unsere Eindrücke und Anregungen:
Die Reise hat die Erwartungen in jeder Hinsicht bestätigt und ist eine weitere Empfehlung für Ihr Unternehmen. Dank aber auch für Ihr persönliches Engagement.
Grundsätzliches:
Das "Drehen" der Route mit erster Station in Ascoli war richtig. Die Strecke Rom- Ascoli kostet relativ viel Zeit, auch weil am Ende der Autobahn/ Schnellstrasse eine Großbaustelle ist. Rückkehr nach Rom über diese Variante am besten nur, wenn der Abflug ab dem späteren Nachmittag liegt. Wegen des morgendlichen Berufsverkehrs auf dem Autobahnring Rom verbietet sich ein früher Abflug.
Außerdem gelingt es mit diesem "Dreher" eine Fahrt über die Gargano- Halbinsel besser zu integrieren. Eindrücke, die man sich gönnen sollte.
Die Einplanung von Matera war Ihrerseits eine tolle Idee. Die Hotelalternative La Casa di Lucio war ausgezeichnet und in jeder Hinsicht empfehlenswert.
Auch für die Zufahrt nach Sorrent über die Amalfiküste spricht diese Streckenvariante. Nicht lange vor dem Tagesziel kann man diese Eindrücke vermutlich besser genießen, als wenn umgekehrt hier erst die Etappe beginnt. Bei zwei Übernachtungen in Sorrent und dabei einem Tag Pompeji müsste man sonst vielleicht auf diesen Streckenabschnitt verzichten.
Auf der der Fahrt von Venafro nach Rom muss man zwangsläufig mit Staus rechnen, da ca. 30 km eine Riesenautobahnbaustelle zu bewältigen sind.
Alle Unterkünfte entsprachen in ihrer Unterschiedlichkeit und Originalität unseren Vorstellungen. Zu verbessern sind noch die Anfahrtsbeschreibungen- vielleicht als Kleinskizze- oder eine präzisere Strassenbezeichnung, damit man mit dem mobilen Navigationsgerät fahren kann und sich Fragerei erspart.
Vor Abgabe des Mietwagens sollte man versuchen frühzeitig zu tanken, da es in Flughafennähe keine Chance gibt und man der teureren Vermietertankerei unterliegt. Ein diesbezüglicher Hinweis wäre hilfreich.
Einzelbemerkungen:
Das Museum in Ascoli ist eine Besuch wert! Natürlich auch eine Entspannung im Caffe´ Meletti beim Anislikör.
Lama di Luna war ein Höhepunkt. – Lage, Unterkunft, Freundlichkeit und Engagement des Eigentümers, der kleine Hotelführer mit allen nützlichen Hinweisen und Tips einschl. der Restaurants. Castel del Monte bei Nacht ist eine Hinfahrt wert! Trani und Minervino ( am Abend ) sollte man sich unbedingt ansehen.
Ähnliche Unterlagen wären bei jeder Station durchaus hilfreich !
Vielleicht aber auch eine Option für Umfulana in dieser Form noch mehr Service zu bieten.
Auf der Fahrt nach Matera empfiehlt sich ein Abstecher nach Castellana, tolle Grotte wenn auch sehr kommerziell und nach "Trulli"- Alberobello.
Der Dinner- Tip für`s I Basiliani bei Torre di Ruggiero ist richtig. Also zum Essen am Abend im Hause bleiben, da es in kurzer Entfernung eigentlich keine Alternative gibt. Besser als tagsüber an die Küste zu fahren, schien es uns einenAusflug nach Serra San Bruno und Stilo zu unternehmen.
Auch das Haus in Sorrent war etwas ganz Besonderes !
Auf der Fahrt nach Norden unbedingt einen Abstecher nach Caserta mit Schloßbesichtigung und Spaziergang im Park vorsehen.
Für den morbiden Charme von Prete Belmonte in Venafro brauchten wir etwas Zeit. Zum Essen könnte man sich auch eine Alternative vorstellen. Das kleine Stadtmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert.
Fazit: Organisatorische Vorbereitung, Reservierung und gebuchte Unterkünfte entsprachen voll unseren Erwartungen. Vielleicht sind unsere ergänzenden Hinweise umsetzbar. Und, warum sollte es nicht möglich sein als Service eine CD mit den wichtigsten Informationen und Bildern für Vorbereitung und Einstimmung zu erstellen.
Wir werden gerne wieder bei Umfulana buchen und Reisen mit Ihnen empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Harald Klose




Nach Oben