17.11.2006

Italienreise von Dr. Michael Weber

Hallo Frau Maier,

vielen dank für Ihre Nachfrage nach unserer Sardinienreise.

Grundsätzlich hat uns allen die Reise und die geplante Route sehr gut gefallen und dies wird sicherlich auch nicht unsere letzte Tour gewesen sein, die wir mit Hilfe von Umfulana geplant haben.
Wir wurden selbstverständlich auch vom Wetter verwöhnt. Es gab nur bei der Anreise etwas Wolken und Regen, ansonsten waren bei angenehmen Temperaturen wenige Wolken zu sehen und jeder Tag konnte, sofern wir an der Küste waren, mit einem Bad im Meer verschönert werden.

Mit Hilfe der Routenbeschreibungen waren auch die Unterkünfte sehr gut zu finden. Daher noch eine kurze Beurteilung der einzelnen Unterkünfte.

Zuerst waren wir auf einer Hazienta (Ca La Somera) in unmittelbarer Nähe der Costa Smeralda untergebracht. Mir hat das Gelände und das Frühstück mit am besten gefallen. Leider sind die Wohnungen extrem hellhörig (selbst normale Unterhaltung im Nachbarzimmer war als normales Gespräch zu verstehen). Weiterhin war der Zimmerservice sehr spärlich.

Das Gegenteil bei unserer zweiten Unterkunft. Wir wurden vorgewarnt, dass der Hausherr keine Fremdsprachen ausser Italienisch spricht. Der Hof Testone liegt wirklich jenseits der Zivilisation. Die Unterkunft war sehr schön. Der Hausherr gab sich alle Mühe. Das abendliche Essen mit sardischen Spezialitäten war sehr gut. Ein wunderschön gelegener und sehr gut geführter Hof, auf dem Entspannung jederzeit möglich war. Auch die Umgebung war landschaftlich sehr reizvoll und ausgesprochen abwechslungsreich.

Der weitere Weg führte nun an die Westküste nach Cabras mit dem Stadthotel „Villa Canu“. Auch hier haben wir uns wunderbar aufgehoben gefühlt und konnten unseren Urlaub sehr gut geniessen.
Hier wäre als Alternative zum „sehr guten“ Hausrestaurant durchaus die „Pinte“ „Il Pescatore“ in Torre Grande zu empfehlen.

Unsere Reise endete dann in Alghero. Die Unterkunft war „strategisch “ sehr gut gewählt. Der Anfahrtsweg zum Flughafen betrug 10min. Jedoch fanden wir es etwas unglücklich, dass just an unserem Tag eine Hochzeit stattfand. Das Restaurant war geschlossen, der Lärm ging bis spät in die Nacht. Keiner fühlte sich für uns zuständig. Wir waren etwas „lästig“. Das Hotel war ansonsten wunderschön und hätte sicher zu einem tollen Abschluss einer wirklich wunderbaren Reise gepasst.

Rundherum waren die 9 Tage viel zu schnell vorbei und ausser einigen „Wolken (Schönheitsfehler)“ am „Erholungshimmel“ war die Reise ein Erfolg.

Christine Alt und Michael Weber



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