Italien

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Italien als Reiseland

Neben Frankreich ist Italien das klassische Reiseland in Europa. Nirgendwo auf der Welt gibt es eine solche Fülle von Kulturdenkmälern wie in Italien. Gleichzeitig biete das Land grandiose Naturräume – von den Zentralpen bis zur Badeküste auf Sardinien. Dementsprechend gibt es ein dichtes Netz von Hotels, Restaurants und touristischen Einrichtungen. Niemand kann die Übernachtungsmöglichkeiten zählen – vom massentouristischen Drei-Sterne-Hotel an der Adria bis zum Agriturismo im Gebirge der Abruzzen. Generell gilt: kleine, privat betriebene Etablissements bieten meist ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als große Hotels, in denen es oft an Liebe zum Detail fehlt.

Alpen 

Wer seine Rundreise durch Italien zu Hause beginnen lässt muss zunächst über die Alpen. Südlich des Hauptkamms, wo das Wetter meistens besser ist, betritt man italienischen Boden und ist gleich in einer der schönsten Landschaften der Welt: die italienischen Alpenseen vom Lago di Garda bis zum Lago Maggiore sind kleine Paradiese mit einer ungeheueren Breite der Vegetation. Über den Palmen am See ragen die Viertausender mit ihren Gletschern empor.

Poeebene 

Die Rundreise setzt sich fort nach Süden und durchmisst die Poebene. Das Tiefland zwischen Alpen und nördlichem Appennin ist landwirtschaftlich intensiv genutzt und dicht besiedelt. Hier liegen einige der bedeutendsten Städte Oberitaliens: Mailand, Turin und Venedig sind die bekanntesten. Daneben gibt es Bologna, Parma, Cremona oder Pavia - allesamt Städte, in denen während der Renaissance das herangereift ist, was wir als moderne Urbanität bezeichnen.

Toskana 

Der mittelitalienische Landstrich hat einen besonderen Klang – nicht nur bei uns Deutschen. Die altehrwürdigen Stadtrepubliken von Florenz und Siena sind ein Inbegriff von Schönheit, Wissenschaft und Anmut – aber auch Machtgier und den Beginn des modernen Kapitalismus. HIer fand das Mittelalter sein Ende, hier wurde das Bankwesen erfunden. Hier hat da Vinci geforscht, Michelangelo gemalt und Galileo ein neues Weltbild erschaffen. Italen Rundreisen stoßen hier auf Schritt und Tritt auf eine glorreiche Vergangenheit.

Rom 

Alle Wege führen bekanntlich dorthin, auch viele Rundreisen. Rom war tausend Jahre lange der Mittelpunkt der Welt, erst als Herz des Imperium Romanum, und dann als Zentrum der Kirche. Zahllose Pilger zog die Stadt in ihren Bann. Die Vergangenheit ist hier gegenwärtig und zwar in allen Schichten. Wen die Italien-Rundreise nach Rom führt, sollte sich hier einen Führer nehmen.

Mezzogiorno

Jenseits von Rom führen die Italien-Rundreisen ins Mezzogiorno. In Süditalien gehen nicht nur die Uhren bis heute anders. Hier ist Neapel die größte Stadt. Ihre Widersprüche sind charakteristisch für ganz Unteritalien. Unschätzbar wertvolle Denkmäler findet man hier ebenso wie Müll in den Straßen. Kreativität und Fleiß im privaten Bereich ebenso wie Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit in öffentlichen Dingen. Die Amalfi-Küste ist Sehnsuchtsort und Ziel vieler Italien-Rundreisen. Auf der anderen Seite des Stiefels, also am Absatz, liegt Apulien mit seinen staufischen Wurzeln und seinen prächtigen Masserien, auf denen Wein und Öl produziert werden.

Die Inseln

Eine Welt für sich sind die beiden großen Inseln Italiens, Sizilien und Sardinien. Sizilien war in der Antike eine bedeutende Insel und ein Machtzentrum. Es galt als Kornkammer Roms. An seinen Küsten gab es zahlreiche griechische Siedlungen und Städte, wovon Tempel und Theater bis heute Zeugnis ablegen.
Sardinien ist demgegenüber ländlich geblieben. Das Innere war bis ins 19. Jahrhundert nur schwer zugänglich. Wer nach Sardinien reisen will, wird dafür umso schönere Strände und zum Teil unberührte Landschaften im Inneren vorfinden.

Wann ist die beste Zeit für Italien Reisen?

Das Klima in Italien ist mediterran mit langen, warmen und trockenen Sommern. Besonders im Süden sowie auf den Inseln gibt es in der Regel elf Sonnenstunden an einem Sommertag. Die große Hitze wird am Meer durch angenehme Brisen erträglicher. Wer nicht zum Baden in Italien reisen will, sollte die Sommerferien vermeiden – auch wegen der teureren Preise. Herbst und im Frühjahr sind angenehme Reisemonate, auch wenn das Wetter dann weniger stabil ist als im Hochsommer. 
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