Von Rom bis Venedig: Übernachten in exklusiven Unterkünften - Italien
Castel Sant'Angelo

Von Rom bis Venedig

Übernachten in exklusiven Unterkünften

Für diese Reise haben wir an allen Orten unsere schönsten Unterkünfte ausgesucht: Ein Boutiquehotel auf römischen Fundamenten direkt am Forum Romanum bis zu einem Bilderbuchweingut in Chianti. Diese Reise eignet sich übrigens auch als Hochzeitsreise.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Rom

Zeitgenössisches Leben in der ewigen Stadt

Die auf den legendären sieben Hügeln gebaute Stadt war 1 1/2 Jahr­tausende Herr­scherin über das Abend­land und Schau­platz geschicht­li­cher Ereig­nisse von Welt­bedeu­tung.

Nach dem Niedergang des Römi­schen Reiches wur­de sie Zentrum der römisch-katholi­schen Kirche. In der Blütezeit im 2. Jahr­hun­dert n. Chr. zählte die Stadt mehr als 1 Million Einwohner und war damit die erste Metro­pole der Welt. Nach dem Niedergang des Reiches hausten nur noch etwa 25.000 Menschen zwischen den Trümmern. Erst die Rückkehr der Päpste von Avignon im 15. Jahr­hun­dert führte zu einem Wachstum der Stadt. Die Haupt­stadt Italiens gehört heute wieder zu den ersten Städten Europas, was Kunst, Kultur und zeitge­nös­si­sches Leben angeht. Jähr­lich zieht sie Millionen von Touristen an, die nicht nur zum Besich­tigen, sondern auch zum Shoppen und Essen gehen kommen.

Transfer

Flughafen - Hotel
Der Transfer wird vom Hotel „The Inn at the Roman Forum“ durch­ge­führt. Der Transfer wird für Sie gebucht, ist aber vor Ort in Bar zu zahlen. 
60 Euro pro PKW bis zu 3 Perso­nen 
80 Euro pro Minivan bis zu 4 Personen
120 Euro pro Minivan bis zu 8 Personen

Zu Gast im Inn am Forum Romanum

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Forum Romanum, von wo das römi­sche Impe­rium seit dem 2. Jahr­hun­dert vor Christus regiert wur­de, ist nicht nur die größte Sehens­wür­digkeit der Stadt, sondern vermut­lich auch das bedeu­ten­dste Ruinenfeld der Erde.

Wer von dort den Kapi­toli­ni­schen Hügel hinaufgeht, um eine bessere Aussicht zu haben, kommt an dem Luxury Hotel mit nur 12 Zimmern vorbei, das förm­lich über dem Forum thront. Dieses exqui­site Hotel, das sich in 2000 Jahre alten Mauern befindet, genügt auch den höchsten Ansprüchen des 21. Jahrhunderts. Etwas Besonderes ist der Dach­garten mit Bar, von dem man einen phäno­me­nalen Blick über die antiken Stätten hat.

Führung (OPTIONAL)

Forum Romanum, Kolosseum (3 Stunden, deutsch/englisch)

Die wich­tigsten antiken Stätten in Rom sind das Forum Romanum und das Kolos­seum. Sie stellten damit das Zentrum der Welt­macht dar.

Die Führung wird von einem lizen­zierten Reiseleiter und Kunst­his­to­riker durch­ge­führt. Sie ist wesent­lich inten­siver als eine Gruppen­füh­rung, da man Fragen stellen und das Tempo selbst bestimmen kann. 
Hinweis: Im Kolos­seum befinden sich ständig ca. 3.000 Menschen, weswegen der Zugang zum Inneren des Amphi­thea­ters wegen Überfül­lung immer wieder gestoppt wird. Trotz Vorre­servie­rung erhöht sich die Dauer der Führung damit auf ca. 4 Stunden.

Forum Romanum

Herz des antiken Roms

Das einzig­ar­tige Trümmerfeld war das Zentrum des eins­tigen Impe­riums. Hier schlug das Herz des antiken Roms. Hier wur­de Welt­ge­schichte geschrieben. Heute wirkt das Forum Romanum wie eine chao­ti­sche Ansamm­lung von Ruinen. Doch wer sich histo­ri­sche Zeich­nungen der zahlrei­chen Gebäude, Tempel, Basilisken und Triumphbögen ansieht, die früher auf dieser Fläche standen, kann sich ein gutes Bild vom Stadt­leben machen. Neben den Tempeln des Saturn und des Janus regierte der Senat in der Curia Iulia die Welt. Gleich nebenan schmach­teten im Carcer Tullianus über Jahrhunderte zahl­lose Gefan­gene. Von den drei Triumphbögen, die sich die Kaiser zur Feier ihrer Siege errichten ließen, sind heute noch zwei erhalten: Der Titusbogen wur­de von Kaiser Titus errichtet und verherr­licht die Erobe­rung  und Zerstörung Jeru­salems 70 nach Christus. Der Septimius-Severus-Bogen erin­nert an den welt­ge­schicht­lich bedeu­tenden Sieg gegen die Parther.

Kolos­seum

Urbild aller modernen Stadien

Das Kolos­seum, welches ursprüng­lich Amphi­theatrum Flavium hieß, ist das größte antike Amphi­theater der Welt und eine logis­ti­sche Meister­leis­tung. Zudem ist es Urbild aller modernen Stadien. Es zeugt von der über­ra­genden Baukunst der Römer, aber auch von der Freude an grau­samer Unter­hal­tung. So wur­de das Kolos­seum in Rom für Gladia­to­renkämpfe, Tier­hetzen oder aber nach­ge­stellte Seeschlachten gebraucht, an denen sich bis zu 50.000 Zuschauer ergötzen konnten. Der Bau des Kolos­seums begann 72 nach Christus und wur­de acht Jahre später fertig­ge­stellt, was mit 100-tägigen Fest­spielen gefeiert worden sein soll. 
Kaiser Konstantin been­dete die Gladia­to­renkämpfe 313 schließ­lich. Danach diente das Kolos­seum als Wohnraum, als Teil der Stadt­fes­tung oder als Steinbruch für andere Bauten.

Bocca della Verità

Mittel­alter­li­cher Lügen­de­tektor

Der “Mund der Wahrheit” ist eine Marmor­scheibe unbe­kannten Alters in der Säulenvor­halle der Kirche Santa Maria in Cosmedin nahe des Tibers. Das Gesicht, das die Scheibe ziert, hat eine handbreite Vertiefung an der Stelle des Mundes. Im Mittel­alter entstand die Legende, dass sich der steinerne Mund schließt, sobald ein Lügner seine Hand hineinlegt – also ein vorneu­zeit­li­cher Lügen­de­tektor. Bis heute faszi­niert der geheim­nisvolle Mund seine Besu­cher. Täglich probieren es Hunderte aus, ob er nicht doch zubeißt. Dabei spielen sich oft lustige Szenen ab.

Stadt­spa­ziergang durch Rom

Eine Entde­ckungs­tour durch die Altstadt

Unsere Empfeh­lung für eine eigen­stän­dige Tour durch Rom beginnt am Bahnhof Roma Termini und führt zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten der Ewigen Stadt. Vorbei an der Oper kommt man zum Palazzo Berberini, zur Fontana di Trevi, der Spani­schen Treppe, dem Pantheon und schließ­lich zum Kolos­seum und dem Forum Romanum. (4 Stunden, 8 Kilometer, auf und ab: 70 m)

Führung (OPTIONAL)

Petersdom (3 Stunden)

Die individu­elle Führung mit einem Guide von Roma Mia ist inten­siver und inter­essanter, als eine Gruppen­füh­rung es sein kann.

Mit Ihren Vorkennt­nissen, Fragen und besonderen Inter­essen bestimmen Sie das Tempo und die Rich­tung.
Im Jahre 326 errich­tete Kaiser Konstantin eine erste Peters­basilika an der Stelle, wo der Circus des Kaisers Nero stand und der Legende nach Petrus hinge­richtet und bestattet wur­de. Aber es war Papst Julius II, der im Jahre 1506 den Grund­stein für die heutige Peters­kirche legte, für deren Bau die größten Architekten des 16. und 17. Jahrhunderts über 100 Jahre benö­tigten.
Thema der Führung ist die Geschichte der Christen in Rom und ihre Entwick­lung von einer kleinen Sekte zur welt­li­chen Macht. Wer waren die Päpste, die diese Entwick­lung unter­stützt haben? Was beab­sich­tigte man mit dem Bau dieser gigan­ti­schen Kirche, die wie eine Thea­terkulisse wirkt?

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Auto Europa/Sicily by Car S.p.A.
Fahrzeug: VW Polo o.ä. (EDMR)
Station: Rom (Railway Station)

Von Rom nach Scar­lino

234 km | 3:30 h
Auf dem Weg liegt Civi­tavec­chia, der Hafen von Rom und die Halb­insel Orbe­tello.

Giardino dei Taro­cchi

Tarotgarten nahe der Küste

Der Tarotgarten von Niki de Saint Phalle liegt am Süd-West-Zipfel der Toskana in geringer Entfer­nung zur Mittelmeerküste. Ein Besuch lässt sich darum auch gut mit einem Bade-Ausflug zum Strand verbinden. Mit dem Skulpturen­garten hat die Künst­lerin zusammen mit ihrem Partner, Jean Tinguel, einen Dialog zwischen Skulptur und Natur geschaffen, einen Ort zum Träumen, einen Garten der Phan­tasie. Die 22 Figuren, überdi­men­sio­nale, bunte Plas­tiken aus Polyester bilden die Tarot-Karten nach.

Tombolo

Strandspa­ziergang über die Landbrücke nach Orbe­tello

Orbe­tello ist über drei natür­liche Landbrü­cken mit dem Fest­land verbunden. Die südlichste – ein Dünengürtel, der von Pinien bewachsen ist – steht unter Natur­schutz. Die Wande­rung führt vom Park­platz am Restau­rant an der Lagune entlang – ein Para­dies für Wasservögel. Ziel ist ein Aussichts­punkt. Der Rückweg führt am Strand entlang, wo man zum Schluss noch ins Wasser springen kann. (hin und zurück: 13 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 10 Meter)

Archäo­logi­scher Park Roselle

Etrusker­stadt mit Amphi­theater

Die etruskisch-römi­sche Stadt Russellae beherrschte vor 2.000 Jahren die Maremma und hatte eine drei Kilometer lange Stadt­mauer aus gewal­tigen Blöcken. Ganz oben lag das Amphi­theater, in dem heute wieder Auffüh­rungen stattfinden. Öffnungs­zeiten von 08:30 Uhr bis Sonnen­un­ter­gang. Audioguides sind auch in Deutsch oder Englisch verfügbar. Sonnen­schutz und Wasser bei Hitze nicht vergessen! Es gibt wenig Schat­ten­plätze.

B

Maremma

Küstenregion der Toskana

Die Region um Gros­seto war ursprüng­lich eine Lagune, die aber schon von den Etruskern trockenge­legt wur­de.

Später wur­de das Land an römi­sche Vete­ranen verteilt, die es mit ihren Sklaven bewirt­schaf­teten. Als das Entwäs­se­rungs­system am Ende der Antike verfiel und das Gebiet zuse­hends versumpfte, brei­tete sich Malaria aus. Die Bewohner verließen die Region; die wenigen, die zurückblieben, fris­teten ein Leben in Armut. Über die Jahrhunderte wur­de die Maremma ein Biotop für Büffel und Wildpferde. Erst nach dem Zweiten Welt­krieg konnte die Malaria besiegt werden. Seither wurden groß­fläc­hige Felder mit Obst, Gemüse und Getreide ange­legt. Wer die ursprüng­l­iche Maremma kennenlernen will, fährt in den Natur­park von Uccel­lina oder in die Berg­dörfer des Alta Maremma.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Scarlino

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das gepflegte Boutique-Hotel liegt inmitten der toska­ni­schen Land­schaft, umgeben von Wäldern und Olivenhainen und mit Blick auf das Tyrrhe­ni­sche Meer.

Die Suiten sind in einem rustikal-eleganten Landhaus­stil mit einer Mischung aus antiken Möbeln und Desi­gner­stü­cken einge­richtet, haben eine Sitz­ecke und teilweise eine Terrasse. Zudem gibt es sieben Lodge­zelte, die eben­falls mit ihrer geschmackvollen Einrich­tung überzeugen können. In der weit­läufigen, am Hang gelegenen Anlage kann man spazieren gehen, im Panora­mapool schwimmen oder es sich in einem der zahlrei­chen Loun­gemöbel gemüt­lich machen. Im hotel­ei­genen Restau­rant werden tradi­tionelle Gerichte serviert. Zum Meer fährt man fünf Minuten.

Massa Marittima

Perle des Mittel­alters am Rand der Maremma

Die „Perle des Mittel­alters“ liegt nicht am Meer, wie der Name vermuten lässt, sondern 20 Kilometer land­einwärts auf einer Bergkuppe. Im 13. Jahr­hun­dert ernannte sich die aufstrebende Bergwerks­stadt selbst­bewusst zur auto­nomen Republik, in der bis zu 10.000 Menschen wohnten. Aus dieser Zeit stammt die roma­ni­sche Città Vecchia. Ihr Mittel­punkt ist die Piazza Gari­baldi, ein großar­tiges Stad­t­en­semble mit einem Dom, der dem von Pisa nach­ge­baut ist. Nachdem die Stadt an Siena und später an die Medici fiel, verlor sie ihre Bedeu­tung. Auch Malaria und Pest setzten der Stadt zu. Ende des 18. Jahrhunderts zählte sie nur noch 500 Einwohner. Infolge dieser radikalen Entvöl­ke­rung wur­de das mittel­alter­liche Stadt­bild erhalten.

Castig­lione della Pescaia

Mittel­alter­liche Burg über der Badeküste

Der Ort an der Maremma­küste wird von einer mittel­alter­li­chen Burg über­ragt und ist heute ein beliebter Badeort am Tyrrhe­ni­schen Meer. Entlang der fein­san­digen Strände – sieben Kilometer nörd­lich des Ortes – gibt es ausge­dehnte Pini­enwälder. Zwischen den Flüssen Bruna und Ombrone wird ein tausend Hektar großes Sumpfge­biet (der Padule di Castig­lione) wieder der Natur über­lassen und hat sich so zu einem wahren Para­dies für Wasservögel entwi­ckelt.

Porto Azzurro

Male­ri­sche Hafen­stadt im Schatten einer Festung

Der „blaue Hafen“ gilt als einer der schönsten Küsten­orte auf Elba. Histo­ri­sche Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert erin­nern daran, dass der Ort einmal eine bedeu­tende Rolle für die Erzberg­werke spielte. Seitdem der Fährver­kehr einge­stellt ist, geht es jedoch beschau­li­cher zu. Über dem Hafen thront die Festung San Giacomo di Longone. Die sternför­mige Anlage wur­de von den Spaniern zum Schutz des Hafens errichtet und dient heute als Gefängnis. Das Santuario della Madonne di Mons­er­rato wur­de eben­falls von den Spaniern gebaut – als kleine Schwester des Klos­ters Monts­errat bei Barcelona.

Auf den Poggio Croce di Prata

Panora­ma­gipfel mit Meer­blick

Rund um Massa Marittima sind die Berge dicht bewaldet, sodass man meist nur wenig Aussicht hat. Dieser Weg führt gleich zu zwei Gipfeln, deren kahle Kuppen über den Wald hinausragen und einen Rund­um­blick ermög­li­chen, der an guten Tagen bis Elba reicht. (3:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 500 Meter)

Auf die Cima del Monte

Über den höchsten Berg Ostelbas in die schönste Hafen­stadt

Der Wanderweg führt von Nord nach Süd durch den Osten Elbas. Dabei kommt man zum höchsten Gipfel Ost-Elbas, die Cima del Monte (516 Meter). Da der Weg über einen Grat verläuft, hat man eine großar­tige Aussicht. Die Tour endet in Porto Azzurro, einer der schönsten Hafen­städte Elbas. Von dort kann man im Bus zum Ausgangs­punkt der Tour zurück. (3:30 Stunden, 8,2 Kilometer, bergauf: 300 Meter, bergab: 460 Meter)

Von Scar­lino nach Castelnuovo Berar­denga

127 km | 2:00 h
Die kurze Strecke führt in die Colline Metallifere, wo man Ciciano S. Galgano, ein ehemals in der Wildnis gegrün­detes Kloster, besu­chen kann.

San Galgano

Einzige Zister­zi­en­ser­abtei in der Toskana

Im 12. Jahr­hun­dert lebte der Einsied­lermönch Galgano in der Wildnis am Hügel Monte­siepi. Nach seinem Tod kamen Zister­zi­en­sermönche, um den Urwald zu roden und urbar zu machen. Sie bauten die Abbazia di San Galgano im Stil der franzö­si­schen Gotik, die jedoch die einzige Zister­zi­ens­erkiche in der Toskana blieb. Der wirt­schaft­liche Abstieg begann bereits im 14. Jahr­hun­dert, als Hungersnöte und Pestepidemien im Kloster gras­sierten und marodierende Söldner aus Florenz die Gegend unsi­cher machten. Schließ­lich wur­de das Dach der Kirche verkauft und die Ruine verfiel. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de die roman­ti­sche Schön­heit des Ortes entdeckt. Heute gilt San Galgano trotz des einge­stürzten Dachs als der bedeu­ten­dste goti­sche Bau Italiens.

C

Chianti

Weinberge, Wehrburgen und Wälder

Die male­ri­sche Kultur­landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klas­si­sche Toskana. Einge­bettet in sanfte Hügel finden sich Weinberge, Zypressen, Wälder und idylli­sche Wein­dörfer und Wehrburgen.

Im Mittel­alter und lange Zeit danach war der Chianti Schau­platz schwerer kriege­ri­scher Ausein­ander­setzungen zwischen den toska­ni­schen Städten Florenz und Siena, die 1559 mit der Eingliede­rung Sienas in den Machtbe­reich von Florenz entschieden wurden. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wur­de der Name „Chianto Clas­sico“ bereits im 18. Jahr­hun­dert geschützt. Er bezog sich zunächst nur auf Radda, Castel­lina und Gaiole, später kamen weitere Teile im Osten dazu.

Zu Gast auf einem Weingut in Chianti

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Zwölf Kilometer nörd­lich von Siena liegt – weitab der großen Straßen – das tradi­ti­ons­reiche Weingut Dievole. Es ist ein ruhiger, fried­li­cher Ort inmitten der für die Toskana typi­schen Land­schaft. Auf Dievole wird einer der besten Weine Italiens produ­ziert.

Seit einigen Jahren haben Gäste die Möglichkeit, neben toska­ni­scher Küche und guten Weinen auch die Gastfreundschaft der Guts­be­sitzer zu genießen. Zwei Pools und Moun­tai­nbikes (gegen Gebühr) stehen den Gästen zur Verfügung, zudem gibt es ein Tele­skop. Das Gelände bietet sich außerdem zum Joggen an. Eine Wein­probe mit Besich­tigung des Kellers wird kostenlos ange­boten.

Chianti Skulpturen­park

Moderne Kunst im Eichen­wald

Anfang der 1990er Jahre entdeckten Piero und Rosalba Giadrossi den sieben Hektar großen Eichen­wald in der Nähe von Pievasciata. Er bot ideale Voraus­setzungen für ihr Projekt, moderne Kunst in natür­li­cher Umge­bung zu präsen­tieren. Nach fünf Jahren harter Arbeit konnte der Park seine Tore öffnen. Mehr als 20 Künstler aus aller Welt stellen dort ihre Werke aus, die in der friedvollen Umge­bung einen besonderen Zauber ausüben.

Siena

Mittel­alter­liche Urbanität

Neben Florenz ist Siena die zweite Kunst­stadt der Toscana. Kern der Altstadt ist der fächerför­mige Haupt­platz, die Piazza del Campo, an der das goti­sche Rathaus und der Torre del Mangia liegen. Die mittel­alter­li­chen Ziegelbau­ten­ bilden ein fantas­ti­sches urbanes Ambi­ente, das von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Die Innen­stadt ist für den Autover­kehr gesperrt. Ihre Blüte verdankt die Römer­stadt den Silberminen von Montiere. Im Gegen­satz zum guelfi­schen Florenz war Siena ghibel­li­nisch und damit kaisertreu. Die Kunst erreichte im 13. und 14. Jahr­hun­dert ihren Höhe­punkt. Wer Erho­lung sucht, findet in der vulka­nisch gepräg­ten ­Umge­bung natur­be­las­sene Thermalquellen.

Gaiola

Mittel­alter­liche Burgen, versteckte Weiler

Der Weinort mit seinem lebhaften Zentrum liegt herr­lich inmitten von Wäldern und sanften Hügeln, in denen sich roma­ni­sche Kirchen, mittel­alter­liche Weiler und eine Burg verste­cken. Ein Wanderweg führt rund um den Monte Marcoli. Unter­wegs kann man im Risto­r­ante L'Alto Chianti einkehren oder nach der Wande­rung wieder in Gaiola. (3:50 Stunden, 12,8 Kilometer, Höhendifferenz: 350 Meter)

Certosa di Ponti­gnano

Durch die Weinberge vor den Toren von Siena

Nur wenige Kilometer von der Kultur­me­tro­pole Siena kann man auf einem Höhenweg Ruhe und Aussicht genießen. Dabei hat man die ganze Zeit den Dom von Siena im Blick. Ziel der gemäch­li­chen Runde ist ein Kartäus­erkloster aus dem 14. Jahr­hun­dert, die Certosa di Ponti­gnano. Nach dem Rundgang kann man in der Osteria La Piccarda einkehren. (2 Stunden, 8,5 Kilometer, auf und ab: 140 Meter)

Volpaia in Chianti

Weinhügel, Olivenhaine und ein ehema­liges Burg­dorf

Das Winzerdorf gehört zu den schönsten im Chianti – auch wegen seiner Umge­bung. Zypres­se­n­alleen führen durch Weinhügel, Busch­land und Olivenhaine. Gekrönt wird die Land­schaft von Castelvecchi, einem ehema­ligen Burg­dorf mit schönem Park. Nach einer kurzen, abwechs­lungs­rei­chen Runde kann man Rast in einem der Ausflugs­lokale machen. (2 Stunden, 6,5 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

Von Castelnuovo Berar­denga nach San Casciano

50 km | 1:30 h

Die male­ri­sche Kultur­landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klas­si­sche Toskana. Einge­bettet in sanfte Hügel finden sich Weinberge, Zypressen, Wälder und idylli­sche Wein­dörfer und Wehrburgen.

Im Mittel­alter und lange Zeit danach war der Chianti Schau­platz schwerer kriege­ri­scher Ausein­ander­setzungen zwischen den toska­ni­schen Städten Florenz und Siena, die 1559 mit der Eingliede­rung Sienas in den Machtbe­reich von Florenz entschieden wurden. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wur­de der Name „Chianto Clas­sico“ bereits im 18. Jahr­hun­dert geschützt. Er bezog sich zunächst nur auf Radda, Castel­lina und Gaiole. Später kamen weitere Teile im Osten dazu.

Rund um San Gimi­gnano

Blick auf die Bilder­buchsil­hou­ette

Die Rundwande­rung ist vor allem wegen der Aussicht auf San Gimi­gnano und seine Umge­bung zu empfehlen. Weniger schön ist es, dass sie über breite, unge­teerte Pisten geht, die zwar wenig befahren sind, aber dafür manchmal staubig. (hin und zurück: 9 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 210 Meter)

D

Florenz

Welthauptstadt der Renaissance

„La Bella“, wie die Haupt­stadt der Toskana auch genannt wird, liegt male­risch zu beiden Seiten des Arno am Rande des Apennins.

Nirgendwo sonst auf der Welt hat es eine so erfolg­reiche Symbiose von Reichtum und Macht auf der einen und Krea­tivität und Genialität auf der anderen Seite gegeben, die eine solch gewal­tige Fülle von Kunst­schätzen hervor­ge­bracht hat. Die Stadt der Medici, die Päpste und Fürsten stellten, gilt als Wiege der Renais­sance und des Huma­nismus. Hier machte Galileo seine funda­men­talen astro­no­mi­schen Entde­ckungen, die das Mittel­alter besiegelten. 1506 wirkten hier gleichzeitig Leonardo da Vinci, Miche­langelo Buona­rotti und Raffael. Jähr­lich zieht Florenz mehr als sechs Millionen Besu­cher an. Weih­nachten, Ostern und Pfingsten sollte man die Stadt meiden.

Zu Gast in einer Patriziervilla bei San Casciano

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das elegante Landhaus aus der Renais­sance befindet sich in Chianti, ca. 16 Kilometer südlich von Florenz. Durch ein schmiede­ei­sernes Tor betritt man den parkähn­li­chen Garten, in dessen Mitte die Villa liegt.

Mit einer Deckenhöhe von bis zu sieben Metern wirkt der Salon aris­tok­ra­tisch. Die Holzver­täfe­lung, der Steinfußboden und auch das Mobiliar stammen aus der Entste­hungs­zeit. Die Wände sind mit origi­nalen Radie­rungen eines bekannten Floren­tiner Malers aus dem 18. Jahr­hun­dert versehen. Zu den individuell gestal­teten Zimmern, in denen jeweils ein Thema der Famili­en­ge­schichte behandelt wird, führt eine Stein­treppe. Mittags gibt es auf Wunsch Lunch im Restau­rant am Swimmingpool – im Schatten der Arkaden. Am Abend wird Dinner auf der Terrasse serviert, von der man einen wunderbaren Blick auf die Weinberge und die Land­schaft genießt, in der sich die Toskana in all ihren Farben zeigt.

Stadtführung (OPTIONAL)

Stadtführung Florenz (3 Stunden, deutsch)

Juliane Krumma­cher lebt seit 1987 in Florenz, wo sie an der Kunst­aka­demie studiert hat. Seit 1990 bietet die gebür­tige Deut­sche kunst­his­to­ri­sche Führungen an, die sich nicht auf die übli­chen touris­ti­schen Sehens­wür­digkeiten beschränken.

Eine individu­elle Führung mit der leiden­schaft­li­chen Floren­ti­nerin ist ein Bildungs­er­lebnis erster Klasse. Zu ihrem Programm gehören
- der Dom (auch Inneres) und das Baptiste­rium
- ein Spaziergang durch die mittel­alter­li­chen Gassen zum Geburtshaus von Dante
- der Palazzo del Bargello
- die Piazza della Signoria (Rathaus­platz)
- der Palazzo Vecchio, Loggia dei Lanzi, Gebäude der Uffi­zien
- der Ponte Vecchio und
- der Stroh­markt mit Piazza Repubb­lica.

Führung (OPTIONAL)

Uffizien (2 hours, English) | 1x Eintritt pro Person

Juliane Krumma­cher lebt seit 1987 in Florenz, wo sie an der Kunst­aka­demie studiert hat. Seit 1990 bietet die gebür­tige Deut­sche kunst­his­to­ri­sche Führungen an, die sich nicht auf die übli­chen touris­ti­schen Sehens­wür­digkeiten beschränken.

Eine individu­elle Führung durch ihr Lieb­lings­museum, die Uffi­zien, ist ein Bildungs­er­lebnis erster Klasse.

Giardino di Boboli

Renais­sance­park mit Ausblick auf Florenz

Der präch­tige Renais­sance­park am Palazzo Pitti war im 16. Jahr­hun­dert der bekann­teste Garten Italiens. Die Landschafts­ar­chitekten haben ihn so ange­legt, dass überall der Blick auf das präch­tige Florenz fällt. Auf dem fast fünf Hektar großen Gelände können Besu­cher heute Grotten, Brunnen, ein Amphi­theater und sogar einen ägyp­ti­schen Obelisken entde­cken. Der Giardino di Boboli hat täglich geöffnet.

Palazzo Pitti

Paläste der Medici

Der Palast der reichen Kaufmannsfa­milie Pitti von 1458 gehört immer noch zu den größten Gebäuden von Florenz. Sein heutiges Erscheinungs­bild erhielt er allerdings erst hundert Jahre später von einer noch reicheren Familie, den Medici. Die Pittis waren enteignet worden, nachdem sie angeb­lich an einer Verschwörung teilgenommen hatten. Nachdem auch die Medici ihre Macht verloren hatten, residierten erst die Herzöge der Toskana und später die Könige von Italien im Palazzo. 1565 wur­de noch ein kilome­ter­langer Korridor zwischen dem Palazzo Pitti und dem Palazzo Vecchio gebaut. Er sollte die Adligen und Reichen vom Plebs abschirmen, wenn sie von ihrem Wohn­sitz zum Rathaus gingen. Heute sind auch Herzöge und Könige verschwunden, sodass der Palast nur noch ein paar Museen und Ausstel­lungen beherbergt.

San Miniato al Monte

Span­nung und Harmonie im Innneren

Die Basilika auf dem höchsten Punkt der Stadt gilt als eine der schönsten Kirchen Italiens. Zwar wirkt die um 1000 erbaute Kirche von außen weder spekta­kulär noch besonders groß. Dafür überzeugt sie durch ihr Inneres. Der Altar ist nämlich nicht auf einer Ebene mit dem Kirchen­schiff, sondern liegt erhöht und kann nicht einge­sehen werden. Die ungewöhn­li­chen Symbole über dem Säulen­gang geben Kunst­his­to­rikern bis heute Rätsel auf. Die Decke hat einen ganz anderen Stil und passt eigent­lich nicht zum Rest der Kirche. Dennoch wirken alle Elemente sehr harmo­nisch zuein­ander. Beim Verlassen der Basilika eröffnet sich ein traumhafter Blick über Florenz.

Kloster Badia a Passi­gnano

Beschau­li­cher Rundweg durch Wein und Busch

Das mittel­alter­liche Kloster in den Weinbergen südöst­lich von Florenz ist heute ein renommiertes Weingut. Dort beginnt ein beschau­li­cher Spaziergang durch die lieb­liche Kultur­landschaft, der bis zum Fluss Pesa hinabführt. (2:30 Stunden, 9,5 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)

Stadt­spa­ziergang durch Florenz

Vom Dom durch das Centro Storico zum Giardino Boboli

Unser Vorschlag für einen Spaziergang ohne Führer dient dem Kennenlernen von Florenz. Er führt vom Bahnhof zum Dom und weiter durch das Centro Storico bis zum Ponte Vecchio über den Arno. Auf der anderen Seite des Flusses hat man die schönste Aussicht auf die Stadt vom Giardino di Boboli. (3 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Von San Casciano nach Padova

230 km | 3:00 h

Futa­pass

Gebirgs­pass mit deut­schem Solda­tenfriedhof

Der Gebirgs­pass über den Apennin erreicht eine Höhe von 903 Metern. Zur Zeit des Römi­schen Reiches führte die Via Flaminia über den Pass. Im Zweiten Welt­krieg gab es mili­täri­sche Befes­tigungen im Zusam­menhang mit der Linea Gotica, der Goten­stel­lung, um die noch im April 1945 gekämpft wur­de. Auf Pass­höhe liegt ein deut­scher Solda­tenfriedhof. Mit über 30.000 gefal­lenen Soldaten ist er der größte in ganz Italien.

Passo della Raticosa

Einst wich­tigste Verbindung zwischen Florenz und Bologna

Der Pass über den Appennin war die wich­tigste Verbindung zwischen Florenz und Bologna, bevor die Auto­bahn gebaut wur­de. Im Zweiten Welt­krieg verlief die Linea Gotica, die Vertei­digungs­linie der deut­schen Truppen über den bewal­deten Pass. Heute gibt es nur wenig Verkehr. Auf Motor­radfahrer allerdings scheint der Pass ein magi­sche Wirkung auszuüben. An Woche­n­enden ist das Chalet Raticosa, ein Restau­rant auf der Pass­höhe von 968 Metern, meist von Hunderten von Bikern umzingelt.

Bologna

älteste Univer­sität des Abend­lands mit urbanem Flair

Bologna ist eine der bedeu­ten­dsten Städte Italiens und wird von deut­schen Touristen zu Unrecht meist links liegen gelassen. Für Italiener ist sie ein Mythos, der in den drei Beinamen umschrieben wird: „la grassa, la dotta, la rossa“. La grassa – die Fette: die Haupt­stadt der Emilia Romagna gilt als eine der ersten kuli­na­ri­schen Adressen Italiens. La dotta – die Gelehrte: die Univer­sität ist die älteste im christ­li­chen Abend­land. La rossa – die Rote: bis 1999 war Bologna für mehr als 50 Jahre kommu­nis­tisch regiert. Mit seinen fast 40 Kilometer langen Portici, den Bogen­gängen, hat Bologna ein einzig­ar­tiges Stadt­bild.

E

Padua

Glorreiche Universität, Marktplatz im See

Laut Homer wur­de die Stadt 30 Kilometer west­lich von Venedig von Seefah­rern nach der Zerstörung von Troja gegründet.

Damit wäre sie eine der ältesten Italiens. Jeden­falls gehörte sie in der römi­schen Kaiserzeit zu den reichsten Städten der Welt. Verwüs­tungen während der Völkerwande­rung haben jedoch nur wenig davon übrig gelassen. Im Spät­mit­tel­alter schaffte die Stadt, die durch ein Kanal­system mit den wich­tigsten Flüssen der Po-Ebene verbunden ist, den Wieder­auf­stieg. Dazu trug auch die glor­reiche Univer­sität bei, an der Albertus Magnus und Galileo Galilei gelehrt haben. Sehens­wert ist der alte Markt­platz, der von Wasser umgeben ist, und die Cappella degli Scrovegni mit einem Fres­kenzyklus über Maria und Jesus. Den Vater des Erbauers, den berüc­h­tigten Wucherer Regi­naldo Scrovegni, soll Dante in der Hölle getroffen haben.

Zu Gast in einem mittelalterlichen Turm in Padua

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In den Mauern eines histo­ri­schen Turms aus dem Jahr 1300, der von einem jahrhunder­te­alten Park und Wasserkanälen umgeben ist, befindet sich heute ein B&B – eine Wohlfühloase direkt im Herzen der Stadt.

In der Antike als Rettung­s­turm oder Schrankturm bezeichnet, wur­de er später von den Einwoh­nern aufgrund seiner myste­riösen Geschichte meist Teufel­sturm genannt. Die drei stil­voll und einzig­artig einge­rich­teten Zimmer sind nach berühmten Persön­lichkeiten benannt, die einen Teil ihres Lebens in Padua verbracht haben. Morgens wird im gemüt­li­chen Wohnzimmer ein gutes Früh­stück serviert. Auf Wunsch kann auf einem Weingut im Umland eine Wein­probe arrangiert werden.

Vicenza

Kunst- und Architektur­stadt am Rand der Po-Ebene

Die Kunst­stadt mit über 100.000 Einwoh­nern liegt etwa 60 km nordwest­lich von Venedig. Bekannt ist die Stadt für ihre Schmuck­waren- und Bekleidungs­indu­s­trie und für die Bauwerke des Renais­sancear­chitekten Andrea Palladio, die ihr den Rang eines UNESCO-Welterbes eintrugen. Vicenza gehört zu den reichsten Städten Italiens. Ein Spaziergang durch den Corso Palladio, die Pracht­straße der Stadt, und über die Piazza dei Signori ist wie ein Gang durch ein Open-Air-Museum.

Von Padova

Mietwagenabgabe

Von Padova nach Venedig

55 km | 43 Minuten
Die kurze Strecke führt parallel zum Po fluss­abwärts.

Mietwagenabgabe

Station: Venedig Flughafen (Desk at Airport)

Venedig

15 km | 21 Minuten
F

Venedig

Inspiration für Künstler, Musiker und Schriftsteller

Die über die Jahrhunderte gewach­sene Stadt ist einmalig und von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt worden.

Ungezählte Kirchen und Paläste zeugen von vergan­gener Macht und beispi­el­losem Reichtum der Stadtre­publik. Gegründet wur­de die Lagu­n­en­stadt in den Wirren des unter­ge­henden römi­schen Reiches, als Bewohner Ober­i­taliens vor den Germanen flüch­t­eten. Sie schlossen sich unter der Führung eines Dogen (lat. Duce) zusammen. 
829 wurden die Gebeine des Evange­listen Markus nach Venedig überführt, was der Stadt wegen der einsetzenden Pilger­ströme einen gewal­tigen Schub versetzte. Das Symbol des Heiligen, der Löwe, prägt seitdem das Stadt­wappen. Später besetzten vene­zia­ni­sche Truppen den Osten Italiens und 1204 sogar Konstan­tinopel. Auf ihrem Höhe­punkt war die Dogen­stadt zur vorherr­schenden Macht des Mittelmeers aufge­stiegen. Mit der Erobe­rung Konstan­tino­pels durch die Türken und der Erschließung der west­li­chen Hemis­phere durch Spanier, Portugiesen und Holländer setzte der Niedergang der serre­nis­sima repubb­lica ein. 
Nach dem Wiener Kongress spielte die Stadt poli­tisch keine Rolle mehr und wur­de Öster­reich zuge­teilt. Seit 1866 gehört sie zu Italien. Venedig hat Gene­ra­tionen von Malern, Schrift­stel­lern und Musikern inspi­riert, weil es mehr ist als eine Stadt: nämlich ein Mythos von Reichtum und Schön­heit, aber auch von Tod und Vergäng­lichkeit. Dazu trägt auch das lang­same Versinken der Stadt in ihrem Unter­grund bei.

Zu Gast in einem Stadthotel an der Piazza San Marco

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lage, einen Steinwurf von der Piazza San Marco entfernt, ist hervor­ra­gend. Zwar sind Außen­a­n­sicht und Eingangsportal eher unscheinbar, eine Über­ra­schung erwartet den Gast jedoch innen, vor allem beim Betreten der Zimmer.

Diese wurden von Marcella und Giuliano mit sicherem Geschmack im vene­zia­ni­schen Stil einge­richtet. Orna­men­tale Stoffta­peten harmo­nieren mit Vorhängen und Teppi­chen; vom verspielten Mobiliar bis zu den Kronleuchtern ist alles wie aus einem Guss. Zum Wohlbe­finden tragen die Klima­anlage, die schalliso­lierten Fenster, eine Minibar auf jedem Zimmer und die modernen Badezimmer bei. In dem kleinen Früh­s­tücksraum wird das typisch italie­ni­sche, süße Früh­stück mit Kaffee und Cornettos ange­boten.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Stadtführung Venedig (2 Stunden, english)

Dr. Susanne Kunz-Saponaro ist eine deutsch­spra­chige Kunst­his­to­rikerin, die seit vielen Jahren in  Venedig lebt. Die individu­elle Führung durch ihre Wahlheimat ist inten­siver und inter­essanter, als eine Gruppen­füh­rung es sein kann. Mit Ihren Vorkennt­nissen, Fragen und besonderen Inter­essen bestimmen Sie das Tempo und die Rich­tung. 

Die zwei­stün­dige Tour führt unter anderem zum Markus­platz und zum Markusdom, zum Dogen­pa­last und zur Seufzer­brücke.

Basi­lica di San Marco

Sinnen­be­törende Pracht einer tausendjäh­rigen Kirche

Sinnen­be­törend ist die Pracht dieser in ihrem Kern an die 1000 Jahre alten Kirche. Mit fünf Kuppeln und verzierten Bögen und Fenstern ist sie das Ergebnis zahlrei­cher Erweite­rungen und Umbauten. Ihr Kern ist bis heute der im 11. Jahr­hun­dert über dem Grund­riss eines grie­chi­schen Kreuzes errich­tete Bau. Hier liegen auch die Gebeine des Evange­listen Markus, die iden­ti­täts­stif­tende Reli­quie der Stadt. Die Bücher über den Schrein füllen ganze Bibliotheken. In der Domschatzkammer liegt der reichste byz­an­ti­ni­sche Gold- und Silber­schatz der Welt. Er stammt zum größten Teil aus Konstan­tinopel, das die Vene­zianer im Jahr 1204 plünderten. Auf der Galerie über der Vorhalle hat das Museo Marciano Platz gefunden.

Palazzo Ducale

Palast der Paläste und Macht­zentrum Vene­digs

Er ist der Palast der Paläste. Der Dogen­pa­last war Macht­zentrum der Politik, höchstes Symbol vene­zia­ni­scher Zivili­sa­tion und Blickfang auf allen Darstel­lungen von Venedig. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seere­publik gelenkt. In seiner heutigen, goti­schen Form ist er im 14. und frühen 15. Jahr­hun­dert entstanden. Seine Fassade im unteren Bereich ist kolossal: mit Marmor verkleidet und von zahl­losen Säulen und Bögen gegliedert. Dazwi­schen finden sich Skulpturen von Adam und Eva oder dem betrun­kenen Noah. Überwäl­tigend ist dann der Rundgang durch das Innere des Dogen­pa­lastes. Er beginnt gegenüber der Loggetta und dem Campa­nile an seinem hoch­go­ti­schen Hauptportal, der Porta della Carta. Auf dem nun folgenden Weg durch den Palast schreitet man „durch Wunder über Wunder“, wie der franzö­si­sche Staats­mann François de Chateaubriand, von so viel Prunk geblendet, schwärmte.

Campa­nile di San Marco

Toller Rund­blick über die Lagu­n­en­stadt

Ein Lift fährt hoch in die Glocken­stube von San Marco und weiter zur Aussichts­platt­form mit Rund­blick auf das von Dutzenden Türmen durch­setzte Giebel- und Schindelmeer. Der Besuch des Turms empfiehlt sich ganz am Anfang. Denn das Panorama verschafft eine erste, hilf­reiche Gesam­to­ri­en­tie­rung und ein Gefühl für die einzig­ar­tige Lage und Struktur der Lagu­n­en­stadt. Ursprüng­lich im 10. Jahr­hun­dert errichtet und im 12. beträcht­lich erhöht, stürzte der fast 100 Meter hohe Campa­nile im Jahr 1902 ein, wur­de aber aus dem ursprüng­l­i­chen Mate­rial sogleich wieder aufge­baut.

15 Tage
ab 2.249,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: ganzjährig

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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