Mit dem eigenen Wagen in die Abruzzen: Die wilde Rückseite der Toskana - Italien
Rocca di Calascio

Mit dem eigenen Wagen in die Abruzzen

Die wilde Rückseite der Toskana

Die Reise ist ein grandioses Naturerlebnis zwischen Alpen und Appennin. Übernachtet wird in Villen am Meer, restaurierten Burgen und einem urigen Bergdorf.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Toblach

Die Strecke führt bei Kufstein nach Tirol und weiter am Inn entlang bis Innsbruck. Danach geht es über den nied­rigsten Pass der Alpen­hauptkette, den Brenner Pass (1.370 m), nach Südtirol und weiter durch das Pustertal in Rich­tung Dolo­miten.
A

St. Kassian

Mit Seilbahn oder zu Fuß zu den Pralongià-Wiesen

San Cassiano liegt auf 1.537 Metern zwischen den Gipfeln der Fanes­gruppe und den ausge­dehnten Pralongià-Wiesen, welche im Winter das Zentrum des Skigebietes von Alta Badia bilden.

Über dem Ort erheben sich die impo­santen Felswände von Lavarella, Contu­rines und Lagazuoi. Im Sommer sieht man in den schroffen Dolo­mi­t­enwänden viele Berg­steiger. Für Wanderer gibt es Wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit. Eine Kabi­nen­bahn führt vom Dorf aus auf die Pralongià-Wiesen, wo man Sonne und Natur genießen kann. Die 1782 errich­tete Kirche ist dem Heiligen Kassian geweiht, dessen Marty­rium auf dem Haupt­altar darge­stellt ist.

Zu Gast in einem Berghotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

An einer schönen Aussichts­stelle über dem Ort Toblach, mit Blick auf die Dolo­mi­t­en­gipfel, liegt das famili­en­be­triebene Berghotel, das auch durch seine freund­liche Atmo­sphäre überzeugt.

Die gemüt­liche Gast­stube bietet regio­nale Küche aus Südt­irol. Schwimmbad, Sauna und Whirlpool im kleinen Spabereich sind vorhanden. Vom Hotel aus beginnen Wander­wege in die umliegenden Berge. Zu den Drei Zinnen, den Wahrzei­chen der Dolo­miten, fährt man 30 Minuten mit dem Auto. Kosten­lose Hotelpark­plätze sind vorhanden, man kann jedoch auch gegen Aufpreis einen Platz in der Parkga­rage buchen.

Hoch­pus­tertal

Kultur­landschaft im Schatten der Sextner Dolo­miten

Während sanfte Wiesen, Wälder und sonn­endurch­flu­tete Hoch­pla­teaus das untere Pustertal kennzeichnen, ist das Hoch­pus­tertal besonders für die schroffen Spitzen der Sextner Dolo­miten bekannt: allen voran natür­lich die Drei Zinnen. Das Wahrzei­chen der Dolo­miten ist bei Fotografen und Wanderern glei­cher­maßen beliebt. Wem das Wandern zu anstren­gend ist, findet viele Seil­bahnen, die zu Aussichts­punkten und Gipfeln führen. Schon Gustav Mahler schätzte die Schön­heit der Dolo­miten. Er verbrachte die Sommermo­nate von 1908 bis 1910 in seinem Kompo­nier­häu­schen in Toblach, wo jeden Sommer die Gustav Mahler Musik­wo­chen ihm zu Ehren stattfinden.

Drei Zinnen

Markantes Wahrzei­chen der Dolo­miten

Das markante Massiv in den Sextener Dolo­miten ist zum Wahrzei­chen der Dolo­miten geworden. Erstmals bestiegen wur­de die Große Zinne (2.999 m) 1869. Bis heute sind die Spitzen bei Kletterern sehr beliebt. Das Gebiet ist mit vielen Wander­wegen erschlossen. Am leich­testen erreichbar ist die Auronz­ohütte (Rifugio Auronzo, 2.320 m) unmit­telbar südlich des Massivs ober­halb des Forcella di Longeres, zu der eine Seil­bahn vom Hotelort Misu­rina aus geht.

Cortina

Zwischen legendären Dolo­mi­t­en­gipfeln

Das renommierte Bergsport­zentrum liegt im Valle de Boite in den Ampez­zaner Alpen. Cortina ist umgeben von den schönsten Dolo­mi­t­en­gipfeln: der Tofana di Mezzo (3.244 m), dem Monte Cris­tallo (3.221 m) und der Sorapis (3.205 m). Meist führen Berg­bahnen zum Gipfel. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war der Ort überwiegend ladi­nisch­spra­chig, seitdem wird überwiegend Italie­nisch gespro­chen. In der lokalen Küche haben sich diverse Speisen und Ausdrücke aus der k.u.k. Zeit erhalten. So zum Beispiel Gulasch und Krapfen. Gröstl und Chenedi (Tiro­ler­knödel) spiegeln die lange Verbindung mit Tirol wider. Polenta und Bohnen­suppe hingegen deuten mehr in die vene­zia­ni­sche Tief­ebene.

Von Toblach nach Padua

217 km | 3:30 h
Die Strecke führt an den Friula­ni­schen Dolo­miten vorbei, einem der schönsten und abge­le­gensten Teile der Dolo­miten.

Prosecco Region

Wein­proben in histo­ri­schen Dörfern

Zwischen Vittorio Veneto und Treviso erstreckt sich die Prosecco Region in den sanften Hügeln der Voralpen. Die Weinbau­gegend, in der der leicht perlende Weißwein ange­baut wird, ist durch eine ausge­schilderte Wein­straße erschlossen. In den histo­ri­schen Orten an der Straße kann man an Wein­proben teil­nehmen und Wein kaufen. Besonders schön ist die Altstadt von Cone­gliano oder die Villa Barbaro von 1560. Noch sieben Kilometer weiter in Rich­tung Alpen liegt Asolo mit seiner male­ri­schen Altstadt und seinem Aussichtsberg, der Rocca.

Treviso

Lauben­gänge in der Altstadt

Die histo­ri­sche Altstadt von Treviso wird von einer Stadt­mauer umgeben und von idylli­schen Kanälen durch­zogenen. Dazwi­schen findet man Patri­zi­er­häuser aus dem 12. bis zum 14. Jahr­hun­dert, als die Stadt ihre Blüte erlebte, sowie Lauben­gänge und beschau­liche Plätze. Eine Spezialität der Küche ist der rote Radicchio.

B

Padua

Glorreiche Universität, Marktplatz im See

Laut Homer wur­de die Stadt 30 Kilometer west­lich von Venedig von Seefah­rern nach der Zerstörung von Troja gegründet.

Damit wäre sie eine der ältesten Italiens. Jeden­falls gehörte sie in der römi­schen Kaiserzeit zu den reichsten Städten der Welt. Verwüs­tungen während der Völkerwande­rung haben jedoch nur wenig davon übrig gelassen. Im Spät­mit­tel­alter schaffte die Stadt, die durch ein Kanal­system mit den wich­tigsten Flüssen der Po-Ebene verbunden ist, den Wieder­auf­stieg. Dazu trug auch die glor­reiche Univer­sität bei, an der Albertus Magnus und Galileo Galilei gelehrt haben. Sehens­wert ist der alte Markt­platz, der von Wasser umgeben ist, und die Cappella degli Scrovegni mit einem Fres­kenzyklus über Maria und Jesus. Den Vater des Erbauers, den berüc­h­tigten Wucherer Regi­naldo Scrovegni, soll Dante in der Hölle getroffen haben.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Padua

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Im Herzen von Padua befindet sich das kleine Hotel zwischen der Basilika Sant'Antonio und einem der schönsten Plätze Europas, dem Prato della Valle.

Hinter den reizvollen Mauern eines Gebäudes aus dem frühen 20. Jahr­hun­dert verbergen sich moderne und sehr stil­voll einge­rich­tete Zimmer, die viel Liebe zum Detail erkennen lassen. Das Früh­stück kann man sich auf Wunsch auch auf dem Zimmer servieren lassen. Die Stadt lässt sich sehr gut mit dem Rad erkunden. Fahr­räder können kostenfrei an der Rezep­tion aus­ge­liehen werden.

Von Padua nach Fiumara

197 km | 2:30 h

Ferrara

Citta Vecchia mit mäch­tiger Wasser­burg

Im Mittel­alter war die Stadt am Nord­ufer des Po gleichbedeu­tend mit Florenz, Mailand und Venedig. Aus dieser Zeit hat sich die Altstadt voll­kommen erhalten, die von einer neun Kilometer langen Stadt­mauer umschlossen ist. Die auto­freie Citta Vecchia rund um die mäch­tige Wasser­burg ist als Ganzes Welterbe der UNESCO.

Bologna

älteste Univer­sität des Abend­lands mit urbanem Flair

Bologna ist eine der bedeu­ten­dsten Städte Italiens und wird von deut­schen Touristen zu Unrecht meist links liegen gelassen. Für Italiener ist sie ein Mythos, der in den drei Beinamen umschrieben wird: „la grassa, la dotta, la rossa“. La grassa – die Fette: die Haupt­stadt der Emilia Romagna gilt als eine der ersten kuli­na­ri­schen Adressen Italiens. La dotta – die Gelehrte: die Univer­sität ist die älteste im christ­li­chen Abend­land. La rossa – die Rote: bis 1999 war Bologna für mehr als 50 Jahre kommu­nis­tisch regiert. Mit seinen fast 40 Kilometer langen Portici, den Bogen­gängen, hat Bologna ein einzig­ar­tiges Stadt­bild.

C

Emilia Romagna

Burgen und Gourmetparadies zwischen Parma und Bologna

Die Region liegt im Südosten der Po-Ebene und wird im Süden von der schroffen Gebirgsmauer des Appennin begrenzt.

Aufgrund ihrer besonderen Fruchtbarkeit ist sie seit frühesten Zeiten besiedelt. Die Römer erschlossen die Emilia mit einer schnurge­r­aden Straße, auf der bis ins Mittel­alter Kauf­leute und Heere verkehrten. Neben der florie­renden Land­wirt­schaft konnten sich blühende Städte entwi­ckeln wie z. B. das durch Käse und Schinken reich gewor­dene Parma, bis heute eine der sehens­wer­testen Städte Italiens. Entlang der Handels­straßen finden sich frühmit­tel­alter­liche Burgen und Ruinen. Die berühmteste liegt bei Canossa, wo Kaiser Heinrich IV. vor dem Papst im Jahr 1077 im Büßerge­wand erscheinen musste.

Zu Gast in einem Weinresort bei Forli

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Resort liegt in Fiumana, im hüge­ligen Hinter­land von Forlì in der Emilia Romagna, umgeben von eigenen Weinbergen, die insge­samt 110 Hektar umfassen.

Abseits des Massen­tou­rismus an der Adria kann man hier herr­liche Ruhe, eine fantas­ti­sche Aussicht und natür­lich den haus­ei­genen Wein genießen und ist dennoch schnell an der Küste. Alle Zimmer und Suiten sind individuell von ansäs­sigen Hand­werkern und Künst­lern mit maßgefer­tigten Möbeln und origi­nalen Kunst­werken einge­richtet; große Panora­ma­fenster eröffnen weite Blicke auf die Weinberge. Einige Suiten sind in den etwas abseits des Hauptgebäudes gelegenen Villen unter­ge­bracht. Ent­span­nung bieten zwei Außenpools und ein Well­ness­center mit Pool, Sauna, Dampfbad und Fitness­studio.

Casen­ti­nesi

Wolf und Stein­adler in der Bergwildnis

Die Berg­landschaft zwischen der Toskana und der Romagna ist Teil des nörd­li­chen Apennin und wird durch einen Natur­park geschützt. Hier wachsen die größten und best­er­hal­tenen Naturwälder Italiens mit einer erstau­n­li­chen Viel­falt von Flora und Fauna. Sensa­tionell ist die gelun­gene Wieder­ein­gliede­rung von Wolf und Stein­adler. Über Jahr­tausende haben auch Menschen hier gewohnt und die Land­schaft gestaltet, wovon uralte, verlas­sene Stein­dörfer und Maul­tier­pfade zeugen. Besonders sehens­wert ist der Besuch von Camal­doli, einem Kloster in der Bergwildnis aus dem 11. Jahr­hun­dert, und La Verna, der „Schick­sals­höhle des heiligen Franziskus“.

Ravenna

Römi­sche Kaiser­stadt in Ober­i­talien

Ursprüng­lich lag die römi­sche Kaiser­stadt in Ober­i­talien direkt am Meer. Heute ist die Küste sieben Kilometer weiter östlich. Der Hafen Porto Corsini ist nur durch einen zehn Kilometer langen Kanal zu errei­chen. Ihre Blüte erlebte die Stadt im 5. und 6. Jahr­hun­dert, als die Antike christ­lich zu werden begann. Viele Mosaiken sind erhalten geblieben, die den Geist dieser Übergangs­zeit sehr gut verkörpern, zum Beispiel im Battistero Neoniano, der orthodoxen Kirche. Mittel­punkt des Centro Storico ist die Piazza del Popolo, wo man einen Cappucino trinken kann.

Von Fiumara nach Todi

218 km | 3:00 h
Bei Cesena verlässt man die Po-Ebene und durch­quert den Appenninn, Dabei streift man den Casen­ti­nesi National Park, in dem heute wieder Wölfe, Bären und Adler leben.

Kloster La Verna

Aufent­haltsort des Heiligen Franziskus

Das Kloster am Südwest­hang des Monte Penna geht auf Franz von Assisi zurück, der 1214 zum ersten mal dort war und nur ein paar einfache Hütten und ein Kirchlein errichten ließ. Zehn Jahre später soll Franziskus hier die Wundmale Christi empfangen haben. Nach seiner Ankunft sollen sich die Vögel des Waldes auf einer Eiche niederge­lassen und den Heiligen mit ihrem Gesang begrüßt haben. An der Stelle der alten Eiche wur­de 1602 die Kapelle der Vögel erbaut. Auffal­lend ist heute allerdings die Basilika, die erst hundert Jahre nach Franziskus gebaut wur­de.

Perugia

Vitale Sommernächte vor Renais­sance-Kulisse

Die Haupt­stadt Umbriens ist nicht nur kulturell die bedeu­ten­dste Stadt zwischen Florenz und Rom. Die Altstadt liegt auf einem Berg­rü­cken und rühmt sich zahlrei­cher Baudenkmäler von der Antike bis zur Gegenwart, von denen das bedeu­ten­dste der Palazzo dei Priori ist, ein massiver und zugleich fili­graner Bau aus dem 13. Jahr­hun­dert. Das Stadt­leben, das vor allem in den Sommernächten italie­nisch vital wird, ist nicht zuletzt von den 30.000 Studenten der Univer­sität geprägt. Wich­tigstes Kultu­rer­eignis ist das Festival Umbria Jazz im Juli.

D

Umbrien

Das grüne Herz Italiens

Die Provinz zwischen der Toskana, Latium und den Marken ist die einzige Region Italiens, die weder eine Meeres­küste noch eine Grenze zum Ausland hat.

Sie wird geprägt von sanften Hügeln, auf denen Schafe und Rinder weiden, von Tälern mit weiten Kornfel­dern und den alpinen Gebirgs­zügen des Umbri­schen Apennins, der im Monte Vettore 2478 Metern seinen höchsten Punkt erreicht. Dort entspringt auch der Tiber, dessen Ober­lauf eine lieb­liche Kultur­landschaft umgibt. Nordwest­lich der Haupt­stadt Perugia, nahe der toska­ni­schen Grenze, liegt der Trasi­me­ni­sche See, über­ragt von sanften Berg­rü­cken. Die früh­esten Sied­lungs­spuren stammen von den Umbrern, die zum Stamm der Italiker gehörten und um 1200 vor Christus einge­wandert sind. Später gerieten sie dann unter den Einfluss der Etrusker.

In einem Gästehaus in Todi

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Leiden­schaft für die italie­ni­sche Küche führte die Gastgeber, ein däni­sches Paar, 2010 von Kopenhagen nach Italien.

Nachdem sie bereits in ihrer Heimat elf Jahre lang ein Restau­rant betrieben hatten, ließen Lisbeth und Thomas dort alles hinter sich, um im Land ihrer Träume ein neues Kapitel aufzu­schlagen. Heute führen sie in Todi eine Koch­schule und ein Gäste­haus, in die sie viel Arbeit und Liebe stecken. Die drei Zimmer variieren in Größe und Einrich­tung, sind jedoch alle in einem Mix aus regio­nalem Landhaus­stil und leichtem skan­di­navi­schen Design gestaltet, und bieten modernen Komfort. Morgens servieren die Gastgeber ein frisches, individuell zuberei­tetes Früh­stück. Wer möchte, kann zu Fuß in den Ort gehen.

Lago di Bolsena und Umge­bung

Sauberer See in uralter Kultur­landschaft

Der in die Hügel von Volsini einge­bet­tete See ist vulka­ni­schen Ursprungs und, seit er wieder sauber ist, auch sehr fisch­reich. Das Seeufer ist kaum bebaut und vom Tourismus wird er allen­falls im Sommer spär­lich heimge­sucht. Im gleich­na­migen Städt­chen am See ist die mittel­alter­liche Bausub­stanz noch vorherr­schend. Hier soll sich das Hosti­en­wunder abge­spielt haben, das der Kirche Anlass gab, den Fronleichnam als Feiertag einzu­führen. In dieser uralten Kultur­landschaft zwischen Umbrien, Latium und der Toskana lebten bereits vor den Römern die Etrusker, wovon viele archäo­logi­sche Stätten in der sanften Land­schaft zeugen.

Teatro della Concordia

Das „Theater der Einigkeit“ von Monte Castello di Vibio gilt mit 99 Sitz­plätzen und einer Bühnen­fläche von 50 Quad­r­at­me­tern als das kleinste Theater der Welt. Es wur­de Anfang des 19. Jahrhunderts für neun wohlha­bende Familien errichtet. Deko­ra­tionen und Kulisse wurden von einem Maler aus La Spezia ausgeführt. Die Fresken stammen von seinem Sohn, der damals 15 Jahre alt war. Im 20. Jahr­hun­dert verfiel das Theater, bis es in den 1980ger Jahren restau­riert wur­de. Seitdem finden wieder regelmäßig Auffüh­rungen statt.

Orvieto

Etrusker­stadt auf Fels­pla­teau

Die gesamte Altstadt thront auf einem Felsen aus Tuff­stein, der wie eine Insel aus dem Paglia-Tal herausragt. Oben auf dem Plateau ist der Stadt­felsen von einem Labyrinth aus Kellern, Gängen und riesigen Zisternen durch­zogen, die zum Teil besich­tigt werden können. Unter­halb der Altstadt stehen noch die Grab­steine aus der Etrusker­zeit, die wie Straßen­zeilen ange­ordnet sind. Auf den Hängen gegenüber gibt es Grab­stätten mit Ausma­lung. Berühmt wur­de die Stadt durch den mit Marmor verklei­deten Dom und den eben­falls weißen „Orvieto Clas­sico“.

Todi

Mittel­alter­liche Stadt über dem Tiber

Die 17.000-Einwohner-Stadt liegt auf einem Hügel hoch über dem Tibertal. Der Platz war bereits im 8. Jahr­hun­dert vor Christus besiedelt. Dass Todi trotz seiner güns­tigen Lage nicht über eine Provinz­stadt hinausge­sachsen ist, liegt an mehreren Rückschlägen. Während der Völkerwande­rung wur­de es von Goten zerstört und von Langobarden besetzt. 1527 starb die Hälfte der Bevöl­ke­rung an der Pest. Schließ­lich wur­de das Bistum Todi aufge­löst. Zentrum der Altstadt ist die Piazza del Popolo, wo sich der Dom aus dem 12. Jahr­hun­dert und ein paar welt­liche Herr­scher­pa­läste gegenüber­stehen.

Von Todi nach Santo Stefano di Sessanio

187 km | 3:30 h
Über die rauen Monti Sibil­lini überquert man den Appennin.

Abbazia di Farfa

ältestes Kloster im christ­li­chen Abend­land

Etwa 20 Kilometer nord­öst­lich von Rom kommt man ins nord­öst­liche Latium und damit in eine andere Welt. Die abwechs­lungs­reiche Hügel­landschaft zwischen Meer und Appennin bezau­bert durch ihre Anmut und Grazie. Nichts erin­nert an die laute, vom Verkehrs­infarkt bedrohte Metro­pole. Weithin sichtbar auf einem Hügel thront hier die Abbazia di Farfa, die zu den ältesten und bedeu­ten­dsten Klöstern des christ­li­chen Abend­lands zählt. Der Kampa­nile wur­de im 11. Jahr­hun­dert gebaut, als die Benedikti­ner­abtei bereits 500 Jahre alt war. Ein Besuch des Ortes ist wegen der typisch italie­ni­schen Harmonie von Land­schaft und Architektur lohnens­wert.

E

Abruzzen

Braunbären, Wölfe und Luchse im wilden Gebirge

Die gebirgige Region in Mittel­i­talien grenzt mit einem schmalen Küsten­streifen an die Adria, dahinter erheben sich Hügel, die bis zu den höchsten Bergen der italie­ni­schen Halb­insel ansteigen.

Der Abruz­zi­sche Apennin erreicht im Gran-Sasso-Massiv eine Höhe von fast 3.000 Metern. Fast ein Drittel der Fläche steht unter Natur­schutz. Der Abruzzo Natio­nal­park ganz im Süden ist der älteste Italiens. Im Westen lockt der Regio­nal­park Sirente-Velino mit unbe­rührter Natur. Höhe­punkt ist der Gran Sasso. Der „Große Fels“ hat wild gezackte Gipfel, abenteuer­liche Gebirgskämme und senk­recht abfal­lende Wände. Etwa hundert Brau­n­bären leben dort, daneben Wölfe, Gämsen und Luchse.

Zu Gast in einem mittelalterlichen Albergo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer zwei­einhalb Stunden nord­öst­lich von Rom aus dem Auto steigt, betritt eine andere Welt: In Santo Stefano di Sessanio – im Schatten des Gran Sasso – muss irgendwann die Zeit stehen geblieben sein. Stei­n­alte Häuser kuscheln sich noch um den Wehrturm, der weit über den zentralen Apennin schaut, eine der aufregendsten und urtüm­lichsten Landschaften Italiens.
Als der schwe­disch-italie­ni­sche Phil­an­throp und Hotelier Daniele Kihlgren das Dorf besuchte, war es schon fast ausge­s­torben. Er beschloss, ein Hotel mit einem voll­kommen neuen Konzept zu gründen, das er Hotel Diffuso nannte. Dazu kaufte er mehrere leer­ste­hende Häuser und ließ sie mit bewunderns­werter Liebe zum Detail restau­rieren, sodass die Authen­tizität erhalten blieb.

Das Hotel besteht heute also aus vielen restau­rierten Häusern, die im ganzen Dorf verteilt sind. Es ist ein Gegen­entwurf zu der hippen Welt des Italiens, wo Luxus und Glamour ideali­siert werden. Die Rezep­tion befindet sich beispiels­weise in einer Höhle, in der früher Schweine gehalten wurden. Die Zimmer haben keine Ähnlichkeit mit gewöhn­li­chen Hotelzimmern. Die unregelmäßigen Wände sind mit Lehm verputzt. Selbst die Bett­bezüge wirken antik. Moderne Technik ist vorhanden, bleibt aber im Hinter­grund: etwa in den Bädern, die teilweise mit Fußbo­den­heizung versehen sind und ohne helle Beleuch­tung auskommen.

Das Restau­rant ist ein beein­dru­ckender Saal mit offenem Kamin. Der Fußboden aus dem 19. Jahr­hun­dert wur­de entfernt, sodass man wieder auf den Steinen aus dem 15. Jahr­hun­dert sitzt. Auch die Speisen sind besonders: Eine Spezialität sind die Linsenge­richte, die Spaghetti werden nach altem Rezept hand­gemacht.

Gran Sasso d'Italia

Grandiose Aussicht über ganz Mittel­i­talien

Grandiose Motive bieten die Monti del Lago und das Kalk­stein­massiv des Gran Sasso d'Italia. Der „große Fels von Italien“ ist mit 2.912 m der höchste Berg der Apenn­inhalb­insel. Wer von der Berg­sta­tion der Seil­bahn noch den vier­stün­digen Aufstieg zum Gipfel wagt, wird mit einer grandiosen Aussicht über ganz Mittel­i­talien belohnt: Im Osten sieht man Pescara und die Adria, im Westen die Sabiner Berge und an klaren Tagen sogar das Thyr­re­ni­sche Meer. Der Gran Sasso ist heute Teil eines Natur­parks, der eines der größten Wild­nis­gebiete Italiens schützt und vor allem Wanderer und Kletterer anzieht.

Santa Maria in Valle Porclaneta

Archai­sche Kirche in der Wildnis

Die tausend Jahre alte Kirche liegt abseits in den Abruzzen. Trotzdem war sie der Mittel­punkt eines bedeu­tenden Benedikti­n­erklos­ters. Papst Benedikt XVI. besuchte die Kirche 2011 und betete dort am Abend die Vesper. Die Kirche bietet einen ungewöhn­li­chen und reich ausge­stat­teten Innenraum, der in seinem Grund einfach, archa­isch und ein wenig krumm wirkt. Treppen­aufgang und Kanzelwände sind mit Reli­ef­tafeln geschmückt, die Szenen aus dem Leben des Jonas und des David zeigen.

Um den Colle d'Anzano

Fern­blick von einer Ruine

Die mittelschwere Wande­rung führt um den Colle d'Anzano. Rings umher ist nichts als die Bergwildnis des mittleren Apennin. Ein einziges Berg­dorf liegt auf dem Weg: Calascio. Wer den Rocca Calascio besteigt und bis zur Ruine hoch­klet­tert, erlebt einen phäno­me­nalen Blick über eine unwirk­liche Urlandschaft. (4:30 Stunden, 15 Kilometer, auf und ab: 540 Meter)

Besteigung des Corno Grande

Vom Musso­lini Camp auf den höchsten Berg des Apennin

Fährt man von L'Aquila die SS17 nach Fonte Cerreto, kann man neben dem schönen Panorama auch eine Fahrt mit der Seil­bahn zum Campo Impe­ra­tore genießen. Dort wur­de Musso­lini gefangen gehalten und 1943 in einer spekta­kulären Aktion von deut­schen Kommandos befreit. Hier beginnt auch die Gipfel­be­steigung des höchsten Berges im Apennin. Wer den Corno Grande besteigt, wird mit einer Aussicht über ganz Mittel­i­talien belohnt. (4:30 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 800 Meter)

Von Santo Stefano di Sessanio nach Fano

298 km | 4:30 h
Am Ende der Fahrt nach Nord­osten entlang der Adria lohnt sich ein Abste­cher nach Urbino. Die Muster­stadt der Renais­sance, in der berühmte Maler gewirkt haben, ist heute Welt­kultur­erbe der UNESCO und eine quick­leben­dige Universitätsstadt in anmu­tiger Umge­bung.

Giulia­nova

Renais­san­ce­städt­chen mit breiten Bade­stränden

264 vor Christus errich­teten die Römer eine befes­tigte Sied­lung namens Castrum Novum.  Der Ort auf einer Anhöhe über der Adria wur­de in den Wirren des frühen Mittel­alters verlassen. Erst im 15. Jahr­hun­dert kam es zu einer Neugründung, die obdach­losen Kriegsflücht­lingen aus der Umge­bung eine neue Heimat geben sollte. Aus dieser Zeit stammt der Dom S. Flaviano, ein ebenso seltener wie schöner Back­steinbau im Renais­sance-Stil. Der moderne Teil des Orts, Giulia­nova Lido, erstreckt sich an der Küste, wo es einen breiten Strand mit den mehreren Strandbädern und einem Touris­tenhafen gibt. In der Umge­bung von Giulia­nova wird Rotwein mit Herkunfts­bezeich­nung Montepulciano d'Abruzzo ange­baut.

Sirolo

Bade­städt­chen mit mittel­alter­li­chem Flair

Das Städt­chen an der Südseite des Monte Conero profi­tiert seiner Höhenlage: Während die Adria ansonsten flach ist, steigt hier das Land stärker an. Das Wasser ist klar, und die Strände sind etwas kleiner als anderswo. Spia­ggia Urbani befindet sich genau unter dem Dorf von Sirolo. Vom Zentrum ist er ca. 300 Meter entfernt. Er besteht aus Kiesel- und großen Steinen. Spia­ggia di San Michele ist lang und erstreckt sich von Spia­ggia Ubani bis unter den Monte Conero. Er ist ca. 500 Meter weit vom Zentrum Sirolos entfernt. Spia­ggia dei Lavori besteht aus Kiesel­steinen und größeren Steinen, die vom Meer und Wind geglättet wurden.

Ancona

Wo der Apennin ins Meer ragt

Von der Po-Ebene bis zur Halb­insel Gargano weist die Adria­küste viele flache Sand­strände auf, weshalb hier besonders viel Bade­tou­rismus stattfindet. Eine Ausnahme bildet Ancona, wo ein Ausläufer des Apennin bis ins Meer ragt und ideale Bedingungen für einen Hafen schafft. Bereits die Grie­chen haben 390 v.Chr. einen Hafen gebaut, der bis heute die wirt­schaft­liche Basis der Region bildet. In der Nähe befindet sich der Badeort Sirolo, der sich trotz seiner Beliebt­heit einen gewissen Charme bewahrt hat.

Due Sorelle

Küstenwande­rung zu einem Bade­strand

Sirolo, am Südrand des Küstenvor­gebirges Conero gelegen, gilt als Königin der italie­ni­schen Seebäder und die Wande­rung zu den »zwei Schwestern als eine der schönsten in Italien. Aus den Flanken des Vorgebirges haben die Wellen einige größere und viele winzige Buchten herausge­wa­schen. Am Nordende einer dieser Buchten, die nur auf einem steilen Pfad oder per Boot zu errei­chen ist, ragen zwei mäch­tige Kalk­st­ein­nadeln aus dem Meer, Le Due Sorelle. Ein Bad im kris­tallklaren Wasser an diesem Strand macht die Wande­rung zu einem besonderen Vergnügen. (hin und zurück: 8,1 Kilometer, 4:20 Stunden, auf und ab: 723 Meter)

Monte Conero

Berg­rü­cken über der Adria

Der 572 Meter hohe Berg ist die einzige Erhe­bung an der adria­ti­schen Küste zwischen Venedig und dem Gargano. Der Name stammt vom grie­chi­schen Komaròs für den Erdbeerbaum, der an den Hängen des Berges wächst. Zur Pflanzenwelt gehören außerdem Eichen, Stein­ei­chen, Aleppo-Kiefern und Mittelmeer-Zypressen. Wegen seiner vielfäl­tigen Pflanzen- und Tierwelt ist der Conero als Natur­park geschützt. Zu seinen Bewoh­nern zählen Dachse, Steinmarder, Maus­wiesel, Gelb­bau­chunken, Wanderfalken, Eisvögel und Fahl­segler. Ein Rundwanderweg führt über den Kamm – mit toller Aussicht über die Adria. (Hin und zurück: 10 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 451 Meter).

F

San Marino

Burgengekrönter Kleinststaat am Monte Titano

An den Hängen des burgen­gekrönten Monte Titano liegt San Marino, nach dem Vatik­an­staat und Monaco der drittkleinste Staat Europas.

Er gilt als die älteste noch beste­hende Republik der Welt. Der Legende nach wur­de sie 301 n.Chr. von einem aus Dalma­tien geflo­henen christ­li­chen Märtyerer namens Marinus gegründet. Die Verfassung von 1263 gilt bis heute. Sehens­wert ist der Zwerg­staat mit acht Dörfern, der formal nicht Mitglied der EU ist, vor allem wegen seiner einmalig schönen Lage hoch über dem Meer und der gleich­na­migen mittel­alter­li­chen Stadt, die ganz von einer Stadt­mauer umschlossen ist.

Zu Gast in einer Villa bei Fano

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa wur­de in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Eugenio de Beauhar­nais erbaut, einem Stiefsohn von Napoleon und später Vizekönig von Italien.

Ihre heutige Gestalt erhielt die Residenz 1892. Die derzei­tigen Besitzer haben das Haus mit dem verwun­schenen Garten geerbt und zu einem Schmuck­stück ausge­baut. Komfort, Ruhe, eine ausgezeichnete Lage im ruhigen Park verbunden mit der ehrwür­digen Tradi­tion des Hauses sorgen für einen denkwür­digen Aufent­halt. Abend­essen wird bei Kerzen­licht serviert. Es gibt einen Swimmingpool mit Pa­no­ra­ma­blick.

Fano

Italie­ni­sche Küsten­stadt mit römi­schen Über­resten

Die Küsten­stadt an der Mündung des Flusses Metauro hat mehr zu bieten als schöne, ausge­dehnte Strände. Das liegt daran, das die Via Flaminia vor 2000 Jahren die Adria­küste bei Fano mit der Haupt­stadt Rom verband. Wer in die Stadt wollte musste durch den Arco d'Augusto, ein präch­tiges Stadttor, das 10 nach Christus erbaut wur­de. Heute ist es das Wahrzei­chen der Stadt. Auch die Basilika der Stadt ist römi­schen Ursprungs.

Von Fano nach Völs am Schlern

454 km | 5:00 h
Bei Rimini verlässt man die Adria und fährt am Rande des Appeninn durch die Po-Ebene. Dabei kommt man an einigen der schönsten ober­i­talie­ni­schen Städte vorbei, wie z.B. Bologna, Modena, Mantua und Verona.

Casa Enzo Ferrari

Dauer­aus­stel­lung über ein Ausnah­megenie

Das Museo Enzo Ferrari befasst sich mit Leben und Werk von Enzo Ferrari, dem Gründer der Sport­wa­gen­marke. Der Komplex besteht aus dem ehema­ligen Haus und der Werk­statt des Vaters von Enzo Ferrari. Auf 6.000 Quad­r­at­me­tern informiert eine Dauer­aus­stel­lung über die Person des Ausnah­mege­nies. Autos gibt es nur wenige ausge­wählte zu sehen, darunter seltene Autos der 50er Jahre, Formel 1-Rennwagen und neuere Sport­wagen.

Piazza delle Erbe

Leben­dige Mitte von Mantua

Der Platz im Zentrum von Mantua beein­druckt mit seinen histo­ri­schen Gebäuden aus dem Mittel­alter und der Renais­sance. An der Südecke steht eine roma­ni­sche Rund­kirche aus dem 11. Jahr­hun­dert auf Funda­menten, die noch einmal tausend Jahre älter sind. An der Nord­seite erhebt sich der Palazzo della Ragione mit einer astro­no­ni­schen Uhr aus dem 17. Jahr­hun­dert. Beherrscht wird der Platz von der Kirche S. Andrea, der ersten großen Renais­sance­kirche in der Lombardei.

Mantua

Renais­san­ce­stadt an den Micio-Seen

Die Stadt im Südosten der Lombardei (ca. 120 km südlich von Mailand) liegt am Fluss Micio, der sich zu großen Seen verbrei­tert. Ursprüng­lich war die Stadt als Insel ange­legt. Auch heute noch präsen­tiert sich die wohlha­bende Stadt vom Wasser aus am schönsten. Den Reichtum, den sie über Jahrhunderte ange­sammelt hat, verdankt sie den land­wirt­schaft­li­chen Produkten der Region, vor allem dem Parma­schinken und dem Parmesan. Im Stadt­kern, der durch glänzende Renais­sance-Architektur beein­druckt, pulsiert das zeitge­nös­si­sche Leben auf den Plätzen und unter den Arkaden.

Cima Palon

Phan­tas­ti­sche Aussicht über die östli­chen Alpen

Die kurze und einfachte Tour führt auf einen leicht erreichbaren Zwei­tausender. Der Cima Palon ist der Hausberg der Tren­tiner und bietet eine herr­liche Fern­sicht. Auf dem Gipfel steht ein großer Sende­mast. Auch die Skilifte sind weniger schön, dafür gibt einen idealen Anstiegsweg und . ein 360° Panorama auf die gesamten östli­chen Alpen, von den Brentado­lo­miten bis hin zu den Pale di San Martino. (hin und zurück: 7,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Stadt­rundgang durch Trient

Präch­tige Palazzi zwischen Burg und Dom

Die Altstadt von Trento lädt zu einem ausge­dehnten Spaziergang vom Duomo San Vigilio zum  Castello del Buoncon­siglio ein. Ein geschicht­s­träch­tiger Platz reiht sich an den nächsten, unter anderem die die Piazza Dante, die Piazza San Maggiore, die Piazza Duomo und die Piazza Fiera. Der Rundgang nimmt die ehema­lige Haupt­straße von Trient mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden. Die wich­tigsten Gebäude unter­wegs sind die Chiesa di San Lorenzo, der San Maria Maggiore, dem Duomo San Vigilio und das Castello del Buoncon­siglio. (hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 33 Meter)

G

Bozen

Barockstadt am Rand der Dolomiten

Die Provinzhaupt­stadt ist Mittel­punkt des deutsch­spra­chigen Südt­i­rols und Sitz der auto­nomen Regie­rung.

Sie liegt in einem engen Tal über Eisack und Etsch und ist Knoten­punkt vieler alter Handels­straßen. An seinem baro­cken Zentrum merkt man, dass die Stadt Jahrhunderte lang zu Öster­reich gehörte. Heute mischen sich hier auf besonders schöne Weise mittel- und südeu­ro­päi­sche Kulturen. Die Umge­bung wird von den einzig­ar­tigen Dolo­miten bestimmt, die sich im Osten maje­s­tä­tisch und bizarr erheben. An deren Fuße liegt geschützt der Kalterer See, der wärmste Alpensee, um den herum ein berühmtes Rotwein­anbau­gebiet liegt.

Zu Gast in einem Hotel am Fuße der Dolomiten

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das famili­en­geführte 4-Sterne-Hotel in Völs am Schlern, am Fuße der Dolo­miten, ist ein Ort der Kontraste und der perfekten Symbiose zugleich: Hinter den histo­ri­schen Mauern des eins­tigen Wohn­sitzes des Freiherrn von Colonna aus dem 13.

Jahr­hun­dert verbirgt sich heute modernes Design. Die Zimmer und Suiten sind individuell einge­richtet – tradi­tionell oder modern, jedoch immer stil­voll – und befinden sich teilweise im Neben­haus, dem Kraiter­haus. Das Personal ist aufmerksam und verwöhnt die Gäste mit ­Süd­t­i­roler Gast­lichkeit. Kunst­liebhaber werden die private Kunst­samm­lung des Hotels mit Werken von Picasso, Kokoschka oder Dix zu schätzen wissen. Der Well­nessbe­reich mit Sauna, Fitnessraum und Pool sowie eine Salzgrotte runden das Angebot ab. Und auch für das leib­liche Wohl ist gesorgt: Das preisgekrönte Restau­rant serviert regio­nale Gerichte und eine große Auswahl an Südt­i­roler Weinen.

Südt­i­roler Archäo­logiemuseum

Die Geschichte der Glet­schermumie Ötzi

Das Bozener Stadt­museum ist heute der Ausstel­lungsort des „Mannes vom Hauslabjoch“, besser bekannt als „Ötzi“. Die Glet­schermumie wur­de 1992 in den Ötztaler Alpen entdeckt. Sie steckte noch halb im Eis. Wegen der Schädelver­letzungen wur­de zunächst die Staats­anwalt­schaft einge­schaltet. Die erklärte sich aber für unzu­ständig, als Gerichts­medi­ziner das Alter der Leiche fest­stellten: 5.300 Jahre! Eine besondere Attrak­tion ist die auf 3D-Aufnahmen beruhende lebens­echte Ötzi-Rekon­struk­tion.

Von Bozen nach St. Magdalena

Spaziergang durch die Altstadt und die Weinberge

Der kurze Spaziergang führt durch die Altstadt und am Talferbach entlang nach St. Peter. Von dort geht es durch die Weinberge nach St. Magdalena. Dort wird der St. Magda­lener Clas­sico zu höchster Qualität gekel­tert, wovon man sich im Restau­rant Eberle in St. Magdalena überzeugen kann.

Mit der Seil­bahn nach Kohlern

Ruhe, Sonne und ein wunderbarer Dolo­mi­ten­blick

Das Berg­dorf auf rund 1.100 Metern Meeres­höhe ist eine Oase der Ruhe hoch über dem geschäf­tigen Bozen. Es besteht aus zwei Weilern, Bauern­koh­lern und Herren­koh­lern, mit ihren beiden Kirchlein. Von Bozen aus sind sie mit einer Schwe­be­bahn erreichbar, die als die älteste der Welt gilt. Ganz in der Nähe der Berg­sta­tion steht ein Aussicht­sturm, von dem man bis weit in die Dolo­miten, ja sogar bis zum Ortler schauen kann. Wer will, kann von dort zu Fuß weiter zum Titschen (1.616 m) laufen, dem höchsten Punkt der Stadt­gemeinde Bozen. Hier befindet sich eine Aussichtswarte und der “Weihbrun­nen­stoan”, eine Fels­mulde, die immer mit Wasser gefüllt ist, obwohl es keinen Zulauf gibt. (1:30 Stunde, 3,8 Kilometer, bergauf: 470 Meter)

Zu den Burgen von Eppan

Roman­ti­sche Ruinen mit weiter Aussicht

Die Rundwande­rung beginnt am Schloss Korb und führt zu den markanten Burg­ruinen Hoch­eppan und Boymont. Unter­wegs kommt man immer wieder zu Aussichts­punkten über das weite, wein­be­stan­dene Bozener Tal. (1:45 Stunden, 5 Kilometer, auf und ab: 210 Meter)

Von Völs am Schlern nach Hause

14 Tage
ab 1.589,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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