Sardiniens schönste Küsten - Italien

Dramatische Ostküste

Traditionelles Landleben und ein Traum-Archipel

Die Rundreise erkundet den Osten Sardiniens, der landschaftlich dramatischer ist als der Westen. Von Olbia geht es zur Costa Smeralda, wo genug Zeit bleibt für die mediterranen Trauminseln des Maddalena Archipels. Unterwegs kann man traditionelles sardisches Landleben im Inneren der Insel erleben und in einem historischen Palazzo nächtigen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Olbia nach Porto Cervo

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Rental­carGO/ Welcome Cars
Fahrzeug: VW Golf o.ä. (CDMR)
Station: Olbia Flughafen (Shuttle Service)

Von Olbia nach Porto Cervo

36 km | 37 Minuten
A

Costa Smeralda

Türkises Meer und herrliche Strände an der Smaragdküste

Rund 15 Kilometer nörd­lich von Olbia beginnt die „Smaragdküste“ mit herr­li­chen Stränden, türkisfarbenem Meer, kleinen Inseln und bizarren Granitfelsen.

Wegen der landschaft­li­chen Schön­heit, der Qualität seiner Strände und der Klarheit des Wassers gehören sie zu den belieb­testen Küsten­regionen im Mittelmeer. Anfang der 1960iger Jahre hat hier der Prinz Aga Khan eines der exklusivsten Feri­en­gebiete für die Reichen der Welt im Mittelmeer ange­legt. Viele der im tradi­tionellen Baustil der Insel gehal­tenen Unterkünfte sind nur vom Wasser aus zugäng­lich. Inzwi­schen hat auch hier der Massen­tou­rismus Einzug gehalten, dem man allerdings noch gut entkommen kann. Lohnens­wert ist auch ein Ausflug nach Palau und die Überfahrt zur Insel Maddalena, die in einem Natio­nal­park liegt. Wer sein Auto auf die Fähre mitnimmt (ca. 20 Euro) kann auch in entlegene Gebiete fahren und die Schön­heit des Archi­pels erkunden.

Zu Gast in einem Hafenhotel in Porto Cervo

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Vier-Sterne-Hotel liegt in Porto Cervo, der als der mondänste Ort der Insel mit den schönsten Sand­stränden gilt.

Verschiedene Arten von Wassersport werden ange­boten. Die komfor­ta­blen Zimmer haben einen schönen Ausblick zum Jacht­hafen und in die umliegende Land­schaft. Die Lage, der Palmen­garten mit Pool und der freund­liche Service des Hauses runden einen Aufent­halt gelungen ab.

Monte Moro

Ausblicke über die Costa Smeralda

Der 422 Meter hohe  Berg im Hinter­land der Costa Smeralda ist relativ unbe­kannt, obwohl er phan­tas­ti­sche Ausblicke über die gesamte Costa Smeralda, den Golf von Arza­chena und den Archipel La Maddalena bietet. Die abge­run­deten Granitfelsen der Gallura ragen aus dem Grün der Macchia und der Bäume heraus und bilden einen herr­li­chen Farbkontrast zum tiefblauen Meer und den weißen Inseln. Eine Zufahrts­straße zweigt von der Haupt­straße SP 59 ab und wird später zur Staub­piste, die sich über Serpen­tinen bis zum Gipfel hinaus windet und einiger­maßen gut zu befahren ist.

Porto Rotondo

Jacht­hafen mit leben­diger Piazza

Der südlichste Feri­enort der Costa Smeralda grup­piert sich um einen mondänen Jacht­hafen. Mittel­punkt ist eine kleine Piazza, wo sich das Leben abspielt. Fährt man weiter bis zum Ende der Landzunge, kommt man zur Punta di Volpe, wo man einen weiten Blick über das Meer und den Golfo di Mari­nella hat. Der Bade­strand mit goldgelbem Sand ist ideal für Familien und Taucher.

La-Maddalena-Archipel

Medi­ter­rane Traum­in­seln

Das La Maddalena Archipel ist die bedeu­ten­dste Insel­gruppe im Nord­osten Sardi­niens. Ihre male­ri­schen Buchten und Klippen, ihre Felsen und Strände werden von einem 15.000 Hektar großen Natio­nal­park geschützt. Die Haupt­stadt der Insel, La Maddalena, hat eine hübsche Altstadt und einen Hafen. Eine Panora­ma­straße erschließt die Insel und ihre Küsten. Auf der Nach­bar­insel Caprera, steht das Haus von Guiseppe Gari­baldi. Darin ist heute ein Museum unter­ge­bracht, das über den italie­ni­schen Natio­nalhelden und Guerillakämpfer informiert. Gari­baldi, der für die natio­nale Einheit Italiens stritt, verbrachte seinen Lebens­a­bend auf Caprera, wo er 1882 starb.

San Pantaleo

Durch die duftende Macchia über dem Golf von Arza­chena

Nur wenige Kilometer hinter der Costa Smeralda duckt sich das Berg­dorf San Pantaleo zwischen zackige, bizarr geformte Granitberge. Die flachen Häuschen im Schatten der Pfarr­kirche erin­nern an die Behausungen der Gallura-Hirten. Ein kurzer Weg führt durch die duftende Macchia unter­halb der Felsen. Dabei hat man die ganze Zeit einen schönen Blick über den Golf von Arza­chena. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,7 Kilometer, auf und ab: 320 Meter)

Von Porto Cervo nach Castel­sardo

99 km | 2:00 h

Die schönste Strecke führt an der Küste entlang: nachdem man an der Insel La Maddalena vorbeigefahren ist, gelangt man zum Capo Testa, eine bizarre Fels­landschaft mit weißen, ausge­wa­schenen Granitfelsen.

Von hier aus ist Korsika zu sehen. Nach der Costa Para­diso fährt man land­einwärts in die gebirgige Gallura.

Limbara-Massiv

Undurch­dring­liche Macchia und kahle Felsen

Nur wenige Kilometer land­einwärts von der Nordküste Sardi­niens befindet man sich in einer anderen Welt: statt mondänem Tourismus ist man plötz­lich inmitten undurch­dring­li­cher Macchia, aus der sich spröde, kahle Felsen wie in einer Mond­landschaft abheben. Wenn man weiter in die Limbara Berge fährt, säumen Kork-, Stein- und Flaumei­chenwälder den Weg. Auf Wande­rungen zu Aussichtsbergen und tief einge­schnit­tenen Tälern begegnen einem häufiger, als einem lieb ist, Wildschweine. Bei Lauras steht der älteste Olivenbaum Italiens. Sein Alter wird auf 3.000-4.000 Jahre geschätzt.

Valle della Luna bei Aggius

Mond­landschaft mit aufein­ander getürmten Granitfelsen

Das „Tal des Mondes“ ist eine Hoch­e­bene bei Aggius, nicht zu verwech­seln mit der gleich­na­migen Hippie­ko­lonie bei Capo Testa. In der letzten Eiszeit auf Sardi­nien haben Glet­scher hausgroße Findlinge aus Granit­stein vor sich herge­schoben und Felsbro­cken über­ein­ander getürmt. Heute ist diese „Mond­landschaft“ über­wu­chert von ockergelben und karminroten Flechten, Brombeerbü­schen, Myrt­hen­he­cken, Ginster und Schwarzdornbü­schen.

B

Asinara Golf

Paradies-Strände, geschützte Inseln und historische Städte

Der Golf zwischen Sardi­nien und Korsika heißt nach der Insel Asinara, die heute ganz unter Natur­schutz steht. Er reicht vom Kap Falcone im Westen bis zum Capo Testa, wo man nach Korsika hinüber­schauen kann.

Die Strände sind weniger bevöl­kert als an der Costa Smeralda, die sich im Osten anschließt. Dabei gibt es neben schönen Stränden an der Costa Para­diso auch histo­ri­sche Städte wie Castel­sardo. Im Hinter­land ragen die einsamen Limbara-Berge auf, wo Wild­esel durch Kork­ei­chenwälder streunen.

Zu Gast in einem Ferienresort bei Castelsardo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Haustier pro Zimmer

Großartig ist der Blick auf das Meer und Castel­sardo. Doch auch der Bau wird seiner Lage gerecht. Das Hotel besteht aus einem bestens an die Umge­bung ange­passten Zentralbau mit einem guten Restau­rant und einer großzügigen Pool­anlage mit Sonnen­deck.

Alles wirkt sehr gepflegt und gut orga­ni­siert. Ideale Voraus­setzungen für einen entspannten Aufent­halt. Ein Hotelshuttle bringt die Gäste zu den umliegenden Stränden.

Castel­sardo

Im Schatten einer genue­si­schen Felsen­fes­tung

Der Küstenort duckt sich im Schatten einer genue­si­schen Festung an den Felsen, wo er eine herr­liche Aussicht auf den Golfo dell' Asinara genießt. Das Panorama verrät, weshalb die Genuesen sich einst auf dem steilen Felsvor­sprung niederge­lassen haben: von hier aus kann man die gesamte Meer­enge zwischen Sardi­nien und Korsika über­schauen – bei guter Sicht sogar die Nach­bar­insel. Zwischen Hafen und Altstadt sind zahlreiche Restau­rants und Panora­ma­ter­rassen. Das mittel­alter­liche Zentrum auf der Spitze des Felsens ist für den Autover­kehr gesperrt.

Sassari

Verwin­kelte Gassen zwischen Domplatz und der Piazza d'Italia

Die Stadt wur­de im Mittel­alter von Bürgern aus Porto Torres gegründet, die sich den Über­fällen der Piraten entziehen wollten, indem sie ins Inland zogen. Heute ist Sassari die zweitgrößte Stadt Sardi­niens, hat eine Univer­sität und ein paar repräsenta­tive Plätze. Wirk­lich reizvoll ist die Altstadt mit ihren verwin­kelten Gassen zwischen Domplatz und der Piazza d'Italia. Am 14. August findet das wich­tigste Fest statt: die Faradda di li Candelieri, ein Mari­en­fest, das seit dem Mittel­alter gefeiert wird, um die Pest zu bannen.

Monte d’Accoddi

Präh­is­to­ri­scher Opferberg

Über 6.200 Jahre soll der künst­liche Berg bereits alt sein! Das Monu­ment wur­de in den 1950er Jahren ausgegr­aben und gibt den Archäo­logen bis heute Rätsel auf. Es ist einzig­artig im Mittelmeer­raum, dafür gibt es ähnliche Strukturen in Meso­pota­mien, die als Altarberge genutzt wurden, etwa Moria, wo Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollte. Heute geht man davon aus, dass der Monte d’Accoddi als Wall­fahrtsort und Opfer­stätte genutzt wur­de. Die großen Platten wären dann die Opfer­ti­sche und die Löcher am Rande der Platten könnten dem Anbinden der Tiere gedient haben. Führungen werden ange­boten.

Costa Para­diso

Farbwunder zwischen der Isola Rosso und Porto­bello

Die Costa Para­diso zwischen der Isola Rosso und Porto­bello ist ein einziges Farbwunder: rote bis rosa Klippen kontras­tieren mit dem türkisen Meer und einer satt­grünen Vege­ta­tion. Hinzu kommen abenteuer­liche Formen, die Wind und Wellen geschaffen haben. Der Weg führt am schönsten Stück entlang: vom Monte Tinnari bis zur Feri­en­haus­sied­lung und zurück. (hin und zurück: 4 Stunden, 10,6 Kilometer, auf und ab: 240 Meter)

Von Castel­sardo nach Orosei

151 km | 3:00 h
Auf kaum befah­renen Straßen fährt man am Fuß des Limbara-Berges (1359 m) und weiter nach Süden über die Hoch­e­benen um Budduso in die Barbagia.

Dolmen Sa Coveccada

4000 Jahre altes Riesengr­abmal

Dolmen nennt man die aus mono­li­thi­schen Blöcken errich­teten Bauwerke, die während der Stein­zeit in ganz Europa entstanden und meist als Grab­stätte genutzt wurden. Sa Coveccada, der größte Dolmen auf Sardi­nien, besteht aus nur fünf Platten und ist weitge­hend erhalten. Er hat eine Höhe von fast drei Metern und ist über fünf Meter lang. Sein Alter wird auf mindes­tens 4.000 Jahre geschätzt. Damit wäre das Sippen­grab ebenso alt wie die Cheops-Pyramide. Heute wird Sa Coveccada von einer improvi­sierten Dachkon­struk­tion geschützt, die leider nicht sehr schön anzu­sehen ist und gute Fotos unmög­lich macht.

Nuoro

Tor zur Barbagia

Die Stadt mit knapp 40.000 Einwoh­nern liegt auf einem Hoch­pla­teau in der Barbagia. Sie hat inmitten vieler Zweckbauten aus den 1960-ger Jahren ein schönes Zentrum aus dem 19. Jahr­hun­dert. Die mit Kiesel­stein gepflas­terten Gassen sind von kleinen Läden und histo­ri­schen Café gesäumt. Die zentrale Einkaufs­meile ist der Corso Gari­baldi. Eine Besonder­heit ist die Lang­lebigkeit seiner Bewohner. Viele führen das auf den lokalen Wein zurück, dessen Gärung extrem langsam verläuft. Böse Zungen behaupten aber, dass es in Nuoro besonders einfach ist, sein Geburts­datum wegen der Rente ein paar Jahre vorzuver­legen.

Monte Orto­bene

Aussichtsberg mit Blick über das Inselin­nere

Der Granitberg östlich von Nuoro bietet in fast 1.000 Metern Höhe eine weite Aussicht über das Inselin­nere. Der Blick reicht vom Genn­argentu über die Barbagia bis zum Supra­monte. Eine Straße windet sich um den Berg bis zu einer Bronze­statue des Erlösers, die jedes Jahr am 29. August Ziel einer farbenpräch­tigen Prozes­sion ist. Der Weg führt zwischen riesigen Granitblö­cken entlang und durch Eichenwälder und Macchia zum Gipfel, wo es ein Restau­rant gibt.

C

Golfo di Orosei

Badebuchten und Sandstrände an einer Steilküste

Die über 30 Kilometer lange Meeresbucht erstreckt sich an der Ostküste Sardi­niens, wo die Ausläufer der Sopramonte teilweise über mehrere hundert Meter senk­recht ins Meer stürzen.

Viele Strände und kleine Buchten sind daher nur vom Meer aus oder über eine Wande­rung von der Hoch­e­bene aus zugäng­lich. Besonders schön sind die Cala Cartoe, Cala Fiuli, Cala Luna, Cala Sisine, Cala Biriola, Cala Mariolu und Cala Golo­ritzè. Von Santa Maria Navar­rese und Cala Gonone aus werden Tages­kreuzfahrten an der Steil­küste entlang ange­boten, die diese Orte anfahren.

Zu Gast in einem Palazzo in Orosei

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der geschicht­s­träch­tige Palazzo liegt in Orosei, einer Klein­stadt zwischen dem Meer und der wilden Barbagia im Inland.

Zu den zwei Kilometer entfernten Stränden von Marina di Orosei fährt man am besten mit dem Fahrrad. Das Wandergebiet in den Bergen von Genn­argentu ist eben­falls gut zu errei­chen. Bei der Umge­stal­tung zu einem Landhotel vor einigen Jahren blieben die wich­tigsten Merkmale des alten Hofes erhalten: die wuch­tigen Gewölb­e­de­cken, unter denen sich heute der Früh­s­tücksraum befindet, der idylli­sche Innenhof mit luftigen Wandelgängen und die antik einge­rich­teten Zimmer.

Orosei

Spaziergang durch mittel­alter­li­ches Dorf

Von der frühen Bedeu­tung des verschlafenen Ortes zeugen viele histo­ri­sche Gebäude, zu denen ein Rundweg führt. Im Mittel­alter wur­de das Städt­chen mit einer Mauer und einer Burg befes­tigt. Zu seinem Niedergang ab dem 16. Jahr­hun­dert trugen Pira­tenüber­fälle und die Malaria bei, die von Moskitos aus den benach­barten Sümpfen über­tragen wur­de. Heute befindet sich dort einen Stausee zur Bewäs­se­rung der land­wirt­schaft­lich genutzten Umge­bung. An der Küste gibt es einen kilome­ter­langen Sand­strand.

Grotta del Bue Marino

Höhlen­system am Fuße der Supra­monte

Das Höhlen­system am Fuße des Supra­monte im Golfo di Orosei hat seinen Namen von den Mönchsrobben, die bis in die 1980er Jahre in den Meer­was­sertun­neln lebten. Heute sind die bis zu drei Meter langen und 350 Kilogramm schweren Tiere weitge­hend verschwunden. Etwa 900 Meter der Wass­er­höhle können besich­tigt werden. Innen gibt es ein paar Felsgravuren von tanzenden Menschen, die aus der Jung­stein­zeit stammen sollen. Die Grotta del Bue Marino ist nur mit dem Boot erreichbar. Die Straße, die vom Feri­enort Cala Gonone aus an der Küste nach Süden führt, endet ein paar Hundert Meter vor der Grotte in einer Sackgasse.

Posada

Verwun­schene Altstadt um einen Aussichtsberg

Die male­ri­sche Altstadt ist schon von Weitem zu sehen: Sie grup­piert sich um einen Aussichtsberg, der von einer Burg­ruine gekrönt wird. Vom Castello della Fava ist allerdings nur der massige quad­ra­ti­sche Turm übrig geblieben. Wer durch die Altstadt schlendert, wird versteckte Höfe entde­cken und über Treppen und durch schmale Gassen zu Torbögen und verwun­schenen Plätzen gelangen, an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

Punta Cati­rina

Auf einen Aussichtsberg im Monte Albo Massiv

Der Punta Cati­rina ist mit 1.127 Höhenme­tern einer der schönsten Aussichtsgipfel im Monte Albo. Besonders im Frühjahr, wenn grüne Eichen­wald und die weißen Felsen durch blüh­ende Macchia ergänzt werden, verwandelt sich die Natur zu einem Kunst­werk aus Formen und Farben. Der Weg führt um den Gipfel herum und schließ­lich von Süden hinauf. (4 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab 550 Meter)

Monte Tiscali

Wande­rung zu einem Nuraghen­dorf

Die vorge­schicht­liche Sied­lung aus der Nuraghen­zeit wur­de um das 3. Jahr­hun­dert vor Christus in der Einöde östlich von Oliena bei Dorgali erbaut. Rund 40 Hütten schmiegen sich an eine Felswand mit über­hän­genden Wänden. Ob es sich um eine Fliehburg, ein Berghei­ligtum, eine perma­nente Sied­lung oder etwas völlig anderes handelt, ist ungeklärt. Aufgrund der Hüttenreste ist zu vermuten, dass dort zumin­dest zeitweilig bis zu 200 Menschen lebten. Bis heute ist der Ort nur zu Fuß zu errei­chen. Am besten folgt man den Koordi­naten mithilfe einer Navi­ga­ti­onsapp, da die Wegmarkie­rung nicht immer sichtbar ist. (hin und zurück: 6,1 Kilometer, 3:45 Stunden, auf und ab 430 Meter)

Monte Corrasi

Durch ein einsames Hochtal zum höchsten Berg des Supra­monte

Der höchste Berg des Supra­monte ist ein großer weißer Klotz aus Kalk­stein über dem Berg­dorf Oliena, der von seiner Form her an die Dolo­miten erin­nert. Durch ein einsames Hochtal kann man den auffäl­ligen Gipfel (1.463 m) errei­chen, wo Raubvögel im Aufwind über der senk­recht abfal­lenden Wand segeln. (3 Stunden, 7,4 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)

Von Orosei nach Santa Maria Navar­rese

84 km | 2:00 h
Eine besonders schöne Strecke führt am Fuß der Sopramonte über Dorgali. Wer fit ist, kann von Genna Silana in die Gola su Goruppu einsteigen, eine tief eingegr­a­bene Felsenschlucht.
D

Arbatax

Ferienort auf einer Halbinsel

Arbatax liegt auf einer Halb­insel, die von Tortoli aus zu errei­chen ist. Bekannt sind die Sand­steinfelsen, die man am besten vom Leucht­turm am Capo Bellavista sieht.

Im Sommer sind hier oft ein paar Jugend­liche zu sehen, die sich von den abge­stuften Klippen in die Fluten stürzen. In Arbatax endet der Trenino Verde, eine Schmal­spur­bahn, die auf einer schwindel­er­regenden Serpen­ti­nen­strecke quer durch die Berge der Barbagia bis nach Mandas in der Provinz Cagliari führt. Wer mit dem Trenino in die Berge will, der sollte sich allerdings vorher gut erkun­digen, denn der Zug fährt nur zur Saison von Mitte Juni bis Mitte September.

Zu Gast in der alten Scheune von S.M. Navarrese

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 4-Sterne-Hotel mit Granit­fas­sade liegt am Orts­ausgang von Santa Maria Navar­rese, etwa 150 Meter vom Meer entfernt.

Histo­ri­sche Details, wie die runden Fenster im Treppen­haus oder die Wein­kufe im Restau­rant, verraten, dass es im 19. Jahr­hun­dert als Scheune erbaut wur­de. Die zwölf Zimmer sind nach Buchten der Region benannt und mit Naturma­te­rialien wie Wacholder­hölzern deko­riert. Im Garten finden sich Sitz­gruppen unter Schatten spen­denden Bäumen. Strand, Geschäfte und Restau­rants sind zu Fuß erreichbar.

Santa Maria Navar­rese

Wo Berge und Küste einander treffen

Das tradi­tionelle Dorf verdankt seinen Namen einer Legende, nach der eine Prin­zessin aus dem spani­schen Navarra aus Seenot gerettet wur­de und zum Dank die noch heute exis­tierende Dorf­kirche erbauen ließ. Nirgendwo auf Sardi­nien kommen die Berge so nah an der Küste vor wie hier. Auf der gut ausge­bauten Straße erreicht man schnell eine Höhe von 500 Metern – und Plätze mit phan­tas­ti­scher Aussicht. Kalk­steinfelsen, Klippen und Sandbuchten wech­seln einander ab. In der intakten Mittelme­ermac­chia mit Feigen-, Oliven- und Johan­nisbrotbäumen leben Wildschweine, Muflons (Wild­ziegen), Königs­adler und Wanderfalken. Über­reste von vorzeit­li­chen Nuraghen­dörfern machen den abge­legenen Küsten­streifen auch für Archäo­logen inter­essant. (5 Stunden, 15,5 Kilometer, bergauf: 390 Meter, bergab: 850 Meter)

Alto­piano Su Golgo

Wandern über die unbe­rührte Hoch­e­bene

Die wild­roman­ti­sche, unbe­siedelte Basalt­ho­c­h­e­bene Su Golgo zählt zu den eindrucksvollsten Naturgebieten Sardi­niens. Man erreicht sie durch ein Tal von Baunei aus, das die Einheimi­schen s'Isterru (Abgrund) nennen. Etwas weiter entfernt kommt man zu zwei Teichen, die zwischen Basaltbro­cken schimmern. Von dort geht ein eineinhalb­stün­diger Wanderweg bis zum Strand. Trink­wasser sollte man mitnehmen. (3:15 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab 470 Meter)

Punta Caroddi

Markante Fels­nadel in traumhafter Bucht.

Die Cala Golo­ritze ist mit ihrem glasklaren Wasser auf fast weißem Kies und einem markanten Felsbogen wohl die schönste Bucht im Golf von Orosei. Da sie in einem Natur­schutzgebiet liegt, dürfen keine Boote anlegen. Anzu­treffen sind nur Wanderer und Schwimmer, die von ihrem Boot kommen. Der Wanderweg führt durch eine Schlucht an die Küste. Dabei kann man eine spitze Fels­nadel, die Punta Caroddi (auch Aguglia di Golo­ritzè) von oben bewundern. (4:30 Stunden, 9,7 Kilometer, auf und ab 630 Meter)

Von Santa Maria Navar­rese nach Muravera

80 km | 1:30 h

Wer sich Zeit nehmen möchte, fährt die Aussichts­straße über das Gebirge um den Monte Armidda. Von hier aus kann man noch einen Abste­cher zur Foresta Montarbu machen.

In dem arten­reichsten aller sardi­schen Wälder kann man schöne Wande­rungen unter­nehmen und bis zur Pizzu Margiani Pobusa, der mit 1.332 m höchsten Erhe­bung, laufen.

Foresta Montarbu

Sardi­scher Wald mit reicher Tier- und Pflanzenwelt

Das 2.800 Hektar große Natur­re­servat schützt einen der schönsten Wälder Sardi­niens mit reicher Tier- und Pflanzenwelt. Von den Bächen ist vor allem der Rio Ermoliosu zu nennen, dessen kris­tallklares Wasser an Sonnen­tagen in allen Farben glitzert. Aus dem Wald ragen Felsen empor, von denen die höchsten die Punta Margiani Pubusa, die Serra Middai und der Monte Arbu sind. An der Forst­meisterei Mario Falchi beginnt ein Wanderweg, der die Schön­heiten des Waldes erschließt.

E

Costa Rei

Weißer Sandstrand zwischen Muravera und Villasimius

Zwischen Muravera und Villasimius erstreckt sich die Costa Rei im Südosten der Insel. In ihrem Zentrum liegt ein etwa zehn Kilometer langer, weißer Sand­strand.

Im Hinter­land liegen Binnen­seen, an denen seltene Vögel brüten. In diesem Abschnitt ist die Küste inzwi­schen touris­tisch erschlossen. Der Strand jedoch ist trotz Zersied­lung mit seinen vielen Felsvor­sprüngen natür­lich erhalten geblieben und gilt nach wie vor als einer der schönsten Sardi­niens. Das Capo Ferrato im Norden des Küsten­ab­schnitts steht unter Natur­schutz und darf nicht bebaut werden.

Zu Gast in einer Sommerresidenz bei Muravera

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wenige Kilometer von Muravera entfernt liegt das ehema­lige Sommer­haus einer italie­ni­schen Patri­zi­erfa­milie, einge­bettet in einen Olivenhain und die ursprüng­l­iche Macchia.

Das Haus ist in den für die Costa Rei typi­schen Pastell­t­önen und Natur­steinen gehalten. Neben dem restau­rierten Teil gibt es einen Neubau, in dem die Zimmer und ein Restau­rant liegen, dessen Chefkoch sich auf geho­bene sardi­sche Küche speziali­siert hat. Fünf der hellen Zimmer blicken aufs Meer, das 1,5 Kilometer entfernt ist, die anderen zwei liegen auf der Garten­seite.

Capo Ferrato

Schnor­chelbuchten an abwechs­lungs­rei­cher Küste

Das Kap mit der felsigen Küste begrenzt die Costa Rei im Norden. Ein Ausflug hierher bietet sich vor allem im Sommer an, wenn die Sand­strände weiter südlich von Touristen bela­gert werden. An der abwechs­lungs­rei­chen Küste finden sich kleinen Buchten, die hervor­ra­gend zum Schnor­cheln geeignet sind. Rich­tung Norden führen einige Staub­pisten, auf denen man kurze Wande­rungen machen kann. An der östli­chen Land­spitze steht ein Leucht­turm.

Sette Fratelli

Muff­lons und Hirsche in wild­roman­ti­scher Granit­landschaft

Das grüne Tal des Riu Maidopis im Natur­schutzgebiet der Sette Fratelli ist reich an Stein- und Kork­ei­chenwäl­dern. Erdbeerbäume, Erika, Myrte­sträu­cher und Wacholder wachsen zwischen den schroffen Granitfelsen. Die „Sieben Brüder“ sind Heimat für Wildschweine, Marder, Hasen, Kanin­chen, Wildkatzen, Königs­adler, Wanderfalken und Sardi­sche Habichte – in den höheren Lagen um den Monte Gengis sieht man sogar das Mufflon. Durch die wild­roman­ti­sche Land­schaft führen mehrere Wege. Unsere Wande­rung führt vom Giardino bota­nico über den rot markierten Sentiero 2 und ein Teil­stück des Sentiero Italia zu den Höhen der Monti dei Setti Fratelli. (Hin und zurück: 8,9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 430 Meter)

Von Muravera nach Cagliari

Mietwagenabgabe

Von Muravera nach Cagliari

80 km | 1:30 h
Die kurvenreiche Strecke führt zunächst an der Küste und später im Hinter­land des Golfs von Cagliari in die Haupt­stadt.

Capo Carbonara

Halb­insel im Süden der Costa Rei

Südlich von Villasimius ragt eine lang­gezogene Halb­insel ins Meer hinein, an deren südlichstem Punkt das Capo Carbonara liegt. Das Kap und der dortige Leucht­turm gehören zwar zu einem mili­täri­schen Sperrgebiet welches nicht betreten werden darf, aber auch die Umge­bung ist wegen der tollen Land­schaft allemal einen Besuch wert. Am Wasser lockt ein schöner, etwa ein Kilometer langer Strand, über dem ein spani­scher Saraze­n­en­turm wacht.

Castello di Cagliari

Mittel­alter­liche Altstadt mit morbidem Charme

Das von den Einheimi­schen auch „Casteddu“ genannte Altstadt­viertel von Cagliari ist in seiner mittel­alter­li­chen Struktur noch weitge­hend erhalten: Dunkle, schmale Gassen werden von verfal­lenen Häusern gesäumt, von denen der Stuck bröckelt und Balkonge­länder rosten. Der morbide Charme Castellos wird allerdings wahr­schein­lich nicht mehr lange zu erleben sein. Denn seit einigen Jahren wird das frühere Nobelviertel aufwändig saniert. Nachdem es in den letzten Jahrzehnten zuneh­mend verkam und zum Armen­viertel wur­de, kehren nun zuneh­mend wohlha­bende Mieter in die frisch renovierten Palazzi zurück. Von der Terrazza Umberto I. kommt man zu einer Marmortreppe. Dort eröffnet sich ein toller Blick über den Hafen und den Golfo del Angeli.

Mietwagenabgabe

Station: Cagliari Flughafen (Desk at Airport)

15 Tage
ab 1.739,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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