Toskana und Elba - Italien
Porto Azzurro

Dolce Vita im Bilderbuch

Toskana und Elba

Meer, Wein, Bilderbuchlandschaften: Toskana und die Insel Elba sind ideal für einen abwechslungsreichen, erholsamen Urlaub. In Montepulciano übernachtet man in einem historischen Palazzo in der Altstadt, wo man an der schicken Weinbar den weltberühmten Vino Nobile die Montepulciano probieren kann.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Florenz

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Joyrent S.r.l.
Fahrzeug: Citroen C3 o.ä. (EDMR)
Station: Florenz Flughafen (Shuttle Service)

Florenz

30 km | 28 Minuten
A

Florenz

Welthauptstadt der Renaissance

„La Bella“, wie die Haupt­stadt der Toskana auch genannt wird, liegt male­risch zu beiden Seiten des Arno am Rande des Apennins.

Nirgendwo sonst auf der Welt hat es eine so erfolg­reiche Symbiose von Reichtum und Macht auf der einen und Krea­tivität und Genialität auf der anderen Seite gegeben, die eine solch gewal­tige Fülle von Kunst­schätzen hervor­ge­bracht hat. Die Stadt der Medici, die Päpste und Fürsten stellten, gilt als Wiege der Renais­sance und des Huma­nismus. Hier machte Galileo seine funda­men­talen astro­no­mi­schen Entde­ckungen, die das Mittel­alter besiegelten. 1506 wirkten hier gleichzeitig Leonardo da Vinci, Miche­langelo Buona­rotti und Raffael. Jähr­lich zieht Florenz mehr als sechs Millionen Besu­cher an. Weih­nachten, Ostern und Pfingsten sollte man die Stadt meiden.

Zu Gast in einer Patriziervilla bei San Casciano

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das elegante Landhaus aus der Renais­sance befindet sich in Chianti, ca. 16 Kilometer südlich von Florenz. Durch ein schmiede­ei­sernes Tor betritt man den parkähn­li­chen Garten, in dessen Mitte die Villa liegt.

Mit einer Deckenhöhe von bis zu sieben Metern wirkt der Salon aris­tok­ra­tisch. Die Holzver­täfe­lung, der Steinfußboden und auch das Mobiliar stammen aus der Entste­hungs­zeit. Die Wände sind mit origi­nalen Radie­rungen eines bekannten Floren­tiner Malers aus dem 18. Jahr­hun­dert versehen. Zu den individuell gestal­teten Zimmern, in denen jeweils ein Thema der Famili­en­ge­schichte behandelt wird, führt eine Stein­treppe. Mittags gibt es auf Wunsch Lunch im Restau­rant am Swimmingpool – im Schatten der Arkaden. Am Abend wird Dinner auf der Terrasse serviert, von der man einen wunderbaren Blick auf die Weinberge und die Land­schaft genießt, in der sich die Toskana in all ihren Farben zeigt.

Stadtführung (OPTIONAL)

Stadtführung Florenz (3 Stunden, deutsch)

Juliane Krumma­cher lebt seit 1987 in Florenz, wo sie an der Kunst­aka­demie studiert hat. Seit 1990 bietet die gebür­tige Deut­sche kunst­his­to­ri­sche Führungen an, die sich nicht auf die übli­chen touris­ti­schen Sehens­wür­digkeiten beschränken.

Eine individu­elle Führung mit der leiden­schaft­li­chen Wahl-Floren­ti­nerin ist ein Bildungs­er­lebnis erster Klasse. Zu ihrem Programm gehören
- der Dom (auch Inneres) und das Baptiste­rium
- ein Spaziergang durch die mittel­alter­li­chen Gassen zum Geburtshaus von Dante
- der Palazzo del Bargello
- die Piazza della Signoria (Rathaus­platz)
- der Palazzo Vecchio, Loggia dei Lanzi, Gebäude der Uffi­zien
- der Ponte Vecchio und
- der Stroh­markt mit Piazza Repubb­lica.

Chianti

Weinberge, Wehrburgen und Wälder
Die male­ri­sche Kultur­landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klas­si­sche Toskana. Einge­bettet in sanfte Hügel finden sich Weinberge, Zypressen, Wälder und idylli­sche Wein­dörfer und Wehrburgen. Im Mittel­alter und lange Zeit danach war der Chianti Schau­platz schwerer kriege­ri­scher Ausein­ander­setzungen zwischen den toska­ni­schen Städten Florenz und Siena, die 1559 mit der Eingliede­rung Sienas in den Machtbe­reich von Florenz entschieden wurden. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wur­de der Name „Chianto Clas­sico“ bereits im 18. Jahr­hun­dert geschützt. Er bezog sich zunächst nur auf Radda, Castel­lina und Gaiole, später kamen weitere Teile im Osten dazu.

Giardino di Boboli

Renais­sance­park mit Ausblick auf Florenz
Der präch­tige Renais­sance­park am Palazzo Pitti war im 16. Jahr­hun­dert der bekann­teste Garten Italiens. Die Landschafts­ar­chitekten haben ihn so ange­legt, dass von überall der Blick auf das präch­tige Florenz fällt. Auf dem fast fünf Hektar großen Gelände können Besu­cher heute Grotten, Brunnen, ein Amphi­theater und sogar einen ägyp­ti­schen Obelisken entde­cken. Der Giardino di Boboli hat täglich geöffnet.

Palazzo Pitti

Paläste der Medici
Der Palast der reichen Kaufmannsfa­milie Pitti von 1458 gehört immer noch zu den größten Gebäuden von Florenz. Sein heutiges Erscheinungs­bild erhielt er allerdings erst 100 Jahre später von einer noch reicheren Familie, den Medici. Die Pittis waren enteignet worden, nachdem sie angeb­lich an einer Verschwörung teilgenommen hatten. Nachdem auch die Medici ihre Macht verloren hatten, residierten erst die Herzöge der Toskana und später die Könige von Italien im Palazzo. 1565 wur­de noch ein kilome­ter­langer Korridor zwischen dem Palazzo Pitti und dem Palazzo Vecchio gebaut. Er sollte die Adligen und Reichen vom Plebs abschirmen, wenn sie von ihrem Wohn­sitz zum Rathaus gingen. Heute sind auch Herzöge und Könige verschwunden, sodass der Palast nur noch ein paar Museen und Ausstel­lungen beherbergt.

San Gimi­gnano

Das Manhattan des Mittel­alters
Die welt­be­rühmte Klein­stadt im oberen Elsatal wird auch das „Manhattan des Mittel­alters“ genannt. Das liegt an der eindrucksvollen Skyline aus Geschlech­tertürmen inner­halb der Stadt­mauern, mit denen die verfein­deten Patri­zi­erfa­milien ihre Macht demon­s­trierten. Heute stehen von den insge­samt 72 Türmen noch 15. Das Stadt­bild ist jedoch seit dem 14. Jahr­hun­dert kaum verändert, da San Gimi­gnano nach der Pest 1352 und der Verle­gung der Handels­straßen in die Täler in der Bedeu­tungs­lo­sigkeit versank. Heute ist die 7.000 Einwohner zähl­ende Stadt Welt­kultur­erbe der UNESCO. Ein kurzer Panora­maweg führt zu den besten Aussichts­punkten – leider über meist unge­teerte, staubige Fahr­straßen. (2:40 Stunden, 9,4 Kilometer, auf und ab: 210 m)

Kloster Badia a Passi­gnano

Beschau­li­cher Rundweg durch Wein und Busch
Das mittel­alter­liche Kloster in den Weinbergen südöst­lich von Florenz ist heute ein renommiertes Weingut. Dort beginnt ein beschau­li­cher Spaziergang durch die lieb­liche Kultur­landschaft, der bis zum Fluss Pesa hinabführt. (2:30 Stunden, 9,5 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)

Stadt­spa­ziergang durch Florenz

Vom Dom durch das Centro Storico zum Giardino Boboli
Unser Vorschlag für einen Spaziergang ohne Führer dient dem Kennenlernen von Florenz. Er führt vom Bahnhof zum Dom und weiter durch das Centro Storico bis zum Ponte Vecchio über den Arno. Auf der anderen Seite des Flusses hat man die schönste Aussicht auf die Stadt vom Giardino di Boboli. (3 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Von San Casciano nach Portoferraio

Fähre

Von San Casciano nach Piombino Hafen

161 km | 2:30 h

Von Piombino Hafen nach Elba Hafen

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 1:00 h

Die Fähre geht in der Haupt­saison stünd­lich und in der Neben­saison etwa alle 1,5 Stunden zwischen 6:00 und 21:00 Uhr.

Der Preis beträgt ca. 14 Euro pro Person und ca. 35 Euro je Fahrzeug pro Strecke (Preise können je nach Saison schwanken).
Weitere Informa­tionen finden Sie unter www.mobylines.de.

Von Elba Hafen nach Port­o­fer­raio

10 km | 18 Minuten
B

Elba

Schroffe Felsen, Sandstrände und ein mildes Klima

Die drittgrößte Insel Italiens liegt etwa 20 Kilometer vor der Küste der Toskana. Die Eisen­erzvor­kommen, die bereits von den Etruskern genutzt wurden, haben die Wirt­schaft der Insel bestimmt.

Der Name der Haupt­stadt, Port­o­fer­raio, bedeutet Eisenhafen. Als Ende der 1970iger Jahre die Stahl­indu­s­trie zu Ende ging, wur­de der Tourismus das Hauptge­schäft für die 30.000 Insel­be­wohner. Die schroffen Felsen­küsten, die schönen Sand­strände und eine weitge­hend intakte Unter­was­serwelt bieten zusammen mit einem ganzjährig milden Klima ideale Voraus­setzungen für einen Urlaub am Meer.

Zu Gast in einer Strandvilla bei Ottone

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa aus der Mitte des 18. Jahrhunderts liegt östlich der Bucht von Port­o­fer­raio über dem Meer in einem großzügigen Park mit altem Baum­be­stand.

Sie wur­de von einem berühmten Architekten aus Livorno für den Grafen Toscanelli gebaut und verfügt über einen eigenen Strand. In vielen Räumen sind noch origi­nale Fresken erhalten. Die rund 15 Zimmer sind geräumig und in einem jeweils individu­ellen, eleganten Stil einge­richtet. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­boten. Ein Swimmingpool, ein Fitnessraum, Tennis und ein gutes Restau­rant sind vorhanden. Ver­schiedene Aktivi­täten wie Wasserski, Tauchen und Moun­tai­nbiking werden ange­boten oder vermit­telt.

Port­o­fer­raio

Tor nach Elba
Der „Eisenhafen“ ist der Haup­tort auf Elba und zugleich das Tor zur Insel. Seit Jahr­tausenden gibt es hier mensch­liche Sied­lungen, die nach­ein­ander von Etruskern, Ligurern und Grie­chen bewohnt waren. Erst später wurden die Eisenberg­werke Teil des Römi­schen Reichs. 1814 landete Napo­léon Bona­parte auf Elba, der dorthin ins Exil verbannt worden war. Er erwählte Port­o­fer­raio zur Haupt­stadt der Insel und errich­tete dort seine Winter­residenz, obwohl er sich nicht einmal ein Jahr auf Elba aufhielt. Die Villa Mulini ist heute Natio­nalmuseum und kann besich­tigt werden.

Porto Azzurro

Male­ri­sche Hafen­stadt im Schatten einer Festung
Der „blaue Hafen“ gilt als einer der schönsten Küsten­orte auf Elba. Histo­ri­sche Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert erin­nern daran, dass der Ort einmal eine bedeu­tende Rolle für die Erzberg­werke spielte. Seitdem der Fährver­kehr einge­stellt ist, geht es jedoch beschau­li­cher zu. Über dem Hafen thront die Festung San Giacomo di Longone. Die sternför­mige Anlage wur­de von den Spaniern zum Schutz des Hafens errichtet und dient heute als Gefängnis. Das Santuario della Madonne di Mons­er­rato wur­de eben­falls von den Spaniern gebaut – als kleine Schwester des Klos­ters Monts­errat bei Barcelona.

Capoliveri

Verwin­kelte Treppen­gassen in einem Aussichtsdorf
Münzfunde und Gräber beweisen, dass das befes­tigte Dorf vor der Halb­insel Cala­mita schon in etruski­scher Zeit bestand. Mit seinen verschach­telten Treppen­gassen, in denen kleine Geschäfte und Restau­rants Unter­schlupf gefunden haben, genießt es auf dem Monte Cala­mita einen herr­li­chen Ausblick. An einem Felskap liegt die Festung Forte Focardo aus spani­scher Zeit. Vor Morcone führt ein Stichweg rechts zum Heiligtum Madonna delle Grazie aus dem 16. Jahr­hun­dert. Es hat 1792 franzö­si­sche Mönche aufge­nommen, die vor der Revo­lu­tion geflohen waren, und war bis ins letzte Jahr­hun­dert eine Eremi­tage.

Auf die Cima del Monte

Über den höchsten Berg Ostelbas in die schönste Hafen­stadt
Der Wanderweg führt von Nord nach Süd durch den Osten Elbas. Dabei kommt man zum höchsten Gipfel Ost-Elbas, die Cima del Monte (516 Meter). Da der Weg über einen Grat verläuft, hat man eine großar­tige Aussicht. Die Tour endet in Porto Azzurro, einer der schönsten Hafen­städte Elbas. Von dort kann man im Bus zum Ausgangs­punkt der Tour zurück. (3:30 Stunden, 8,2 Kilometer, bergauf: 300 Meter, bergab: 460 Meter)

Von Marciana zum Strand von Pomonte

Auf Maul­tier­pfaden in den Westen Elbas
Der Wanderweg nutzt den alten Maul­tier­pfad, der bis in die 1960er Jahre die einzige Verbindung in den Westen der Insel gewesen ist. Er beginnt in Marciana, einem der ältesten Dörfer zu Füßen des Monte Capanna. Die Wande­rung ist lang, aber einfach. In Pomonte kann man an den Strand gehen und sich ein Taxi zurück bestellen. (4:30 Stunden, 11,5 Kilometer, auf: 420 Meter, ab: 800 Meter)

Monte Capanne

Auf den höchsten Berg von Elba
Der höchste Berg von Elba ragt 870 Meter über dem Meer empor. Von oben hat man natur­gemäß den besten Blick über die Insel und bei gutem Wetter bis nach Korsika. Ein Wanderweg auf den Gipfel beginnt in Poggio. Im oberen Teil ist der Weg etwas ausge­setzt, aber durch Seile und Eisen gesi­chert. Wer nicht wandern möchte, fährt bis Maricana Alta und setzt sich in die Cabi­novia, eine Seil­bahn, die eben­falls zum Gipftel führt. (3 Stunden, 5,8 Kilometer, auf und ab: 630 Meter)

Von Portoferraio nach Montepulciano

Fähre

Von Port­o­fer­raio nach Elba Hafen

10 km | 16 Minuten

Von Elba Hafen nach Piombino Hafen

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 1:00 h
Die Fähre geht in der Haupt­saison stünd­lich und in der Neben­saison etwa alle 1,5 Stunden zwischen 6:00 und 21:00 Uhr. Der Preis beträgt ca. 15 Euro pro Person und ca. 35 Euro je Fahrzeug pro Strecke (Preise können je nach Saison schwanken).

Von Piombino Hafen nach Montepulciano

148 km | 3:00 h
Schmale, kaum befah­rene Straßen kurven durch dünn besiedeltes Gebiet von den Maremmen hoch zum höchsten Berg der Toskana, dem Monte Amiata (1738 m). Wer den Gipfel des erlo­schenen Vulkans besteigt, wird mit einer überwältigenden Aussicht belohnt.

Massa Marittima

Perle des Mittel­alters am Rand der Maremma
Die „Perle des Mittel­alters“ liegt nicht am Meer, wie der Name vermuten lässt, sondern 20 Kilometer land­einwärts auf einer Bergkuppe. Im 13. Jahr­hun­dert ernannte sich die aufstrebende Bergwerks­stadt, in der bis zu 10.000 Menschen wohnten, selbst­bewusst zur auto­nomen Republik. Aus dieser Zeit stammt die roma­ni­sche Città Vecchia. Ihr Mittel­punkt ist die Piazza Gari­baldi, ein großar­tiges Stad­t­en­semble mit einem Dom, der dem von Pisa nach­ge­baut ist. Nachdem die Stadt an Siena und später an die Medici fiel, verlor sie ihre Bedeu­tung. Auch Malaria und Pest setzten der Stadt zu. Ende des 18. Jahrhunderts zählte sie nur noch 500 Einwohner. Infolge dieser radikalen Entvöl­ke­rung wur­de das mittel­alter­liche Stadt­bild erhalten.

Montalcino

Rotwein­stadt am Monte Amiata
Das etwa 50 Kilometer südlich von Siena gelegene Städt­chen thront über den sanften Hügeln der südli­chen Toskana. Ursprung des Ortes ist die Festung aus dem 14. Jahr­hun­dert, die von der mittel­alter­li­chen Feindschaft der Floren­tiner und Sienesen zeugt. Bekannt ist Montalcino vor allem wegen des Rotweins, der im Schutze des Monte Amiata, dem mit 1.700 Metern Höhe höchsten Berg der Toskana, besonders gut gedeiht. Seitdem die Winzer die Ertrags­menge konsequent begrenzen und den Fass­ausbau auf zwei Jahre redu­ziert haben, gilt der Brun­ello di Montalcino als einer der besten Weine Italiens.

Monte Amiata

Höchster Berg der Toskana
Vor 180.000 Jahren ist der Vulkan zum letzten Mal ausgebro­chen. Heute ist er mit 1.738 Metern der höchste Berg der Toskana. Die Hänge sind größ­ten­teils mit Kasta­nien, Buchen und Eichen dicht bewaldet. Darin leben Schlan­ge­nadler, Schmutzgeier, der Lann­erfalke und der Wolf. Wander­wege führen durch die Waldzone zum Gipfelkreuz, von dem aus man einen weiten Blick über die südliche Toskana hat.
C

Toskana

Historische Stadtrepubliken in bezaubernder Landschaft

Der mittel­i­talie­ni­sche Land­strich hat einen besonderen Klang – nicht nur bei Deut­schen. Die Stadtre­publiken von Florenz und Siena sind ein Inbe­griff von Schön­heit, Wissenschaft und Anmut – aber auch von Machtgier und Skru­pello­sigkeit.

In der Toskana wur­de der moderne Kapi­talismus erfunden. Hier fand das Mittel­alter sein Ende, hier wur­de das Bank­wesen erfunden. Hier hat da Vinci geforscht, Miche­langelo gemalt und Galileo ein neues Welt­bild erschaffen. In den Städten stößt man auf Schritt und Tritt auf diese glor­reiche Vergan­gen­heit. Doch auch die Landschaften zwischen der Maremma im Süden, dem Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena und der Etruski­schen Riviera zählen zu den schönsten Italiens.

Zu Gast in einem Palazzo über Montepulciano

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Palazzo aus dem 14. Jahr­hun­dert steht auf einem Berg über der histo­ri­schen Altstadt von Montepulciano.

Nach der völligen Renovie­rung erstrahlt das Haus mit seinen vier exklusiven Gäst­ezimmern in altem Glanz. Die großen Fenster des Palazzo bieten einen einma­ligen Blick auf die Stadt mit den dahinter liegenden Tälern Val di Chiana und Val d'Orcia. Dank der Lage des Hotels auf dem höchsten Platz der Stadt sind die mit Antikmöbeln ausge­stat­teten Zimmer selbst im Winter hell und sonnig. In der haus­ei­genen Weinbar können Gäste den welt­be­rühmten Vino Nobile di Montepulciano genießen. Besich­tigungen der nahe gelegenen Wein­güter werden auf Wunsch orga­ni­siert.

Umbrien

Das grüne Herz Italiens
Die Provinz zwischen der Toskana, Latium und den Marken ist die einzige Region Italiens, die weder eine Meeres­küste noch eine Grenze zum Ausland hat. Sie wird geprägt von sanften Hügeln, auf denen Schafe und Rinder weiden, von Tälern mit weiten Kornfel­dern und den alpinen Gebirgs­zügen des Umbri­schen Apennins, der im Monte Vettore 2478 Metern seinen höchsten Punkt erreicht. Dort entspringt auch der Tiber, dessen Ober­lauf eine lieb­liche Kultur­landschaft umgibt. Nordwest­lich der Haupt­stadt Perugia, nahe der toska­ni­schen Grenze, liegt der Trasi­me­ni­sche See, über­ragt von sanften Berg­rü­cken. Die früh­esten Sied­lungs­spuren stammen von den Umbrern, die zum Stamm der Italiker gehörten und um 1200 vor Christus einge­wandert sind. Später gerieten sie dann unter den Einfluss der Etrusker.

Montepulciano

Hügel­stadt des Vino Nobile
Die Stadt verdankt ihre Bekannt­heit dem Wein der Umge­bung, dem Vino Nobile, der zu den inter­essan­testen Weinen der Toskana zählt. Hoch auf einem Hügel gelegen ist Montepulciano aber auch architek­to­nisch sehens­wert. Bauten der Gotik und der Renais­sance fügen sich zu einem einheit­li­chen und geschlos­senen Stadt­bild zusammen, was auch für Mittel­i­talien besonders ist. Die Piazza Grande mit dem Dom aus dem 16. Jahr­hun­dert gehört zu den schönsten Plätzen Italiens.

Pienza

Reißbrett­stadt aus der Renais­sance
Die Stadt war eine der ersten, die in der Renais­sance systema­tisch am Reißbrett geplant wurden. Gründer und Namensgeber war Papst Pius II, der eine „ideale Stadt“ bauen lassen wollte. Die zentrale Piazza Comu­nale wird vom Dom, dem Rathaus und zwei Palazzi gesäumt. Von dort führen Straßen in alle Rich­tungen. Die südwest­lich gelegene Lokalität Terra­pille dient Fotografen aus aller Welt als toskana-typi­sches Postkar­ten­motiv. 1999 war sie zudem einer der Dreh­orte für den Film Gladiator. Der Domplatz sowie der Palazzo Picco­lomini dienten 1968 als Dreh­orte der ein Jahr später mit zwei Oscars (beste Kamera, bestes Kostümde­sign) ausgezeichneten Verfil­mung von Shakespeares „Romeo und Julia“.

Monti­cchi­ello

Mittel­alter­li­ches Dörfchen zwischen zwei Renais­san­ce­städten
Monti­cchi­ello ist ein mittel­alter­li­ches Dörfchen abseits der großen Straßen und mit großer Aussicht nach Norden. Am schönsten ist es, wenn man sich dem male­ri­schen Ort zu Fuß nähert – auf der alten Strada Panor­a­mica. Heute ist sie ein Wanderweg, der von Montepulciano nach Pienza führt. Einkehren kann man am besten in Monti­cchi­ello, wo es eine Osteria gibt. (3:30 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)

Valle d'Orcia

Weinberge, Burgen und blumen­ge­schmückte Dörfer
Das Valle d'Orcia begeis­tert mit seiner anmu­tigen Kultur­landschaft, seinen Burgen und verwin­kelten Dörfern. Der kurze Rundweg beginnt in Bagno Vignoni, das statt eines zentralen Platzes ein großes Thermal­be­cken hat. Bereits die Römer haben hier gebadet und nach ihnen viele Päpste. Ziel des Weges ist Castello Ripa d'Orcia mit seiner wundervollen Aussicht über das Tal.

Auf den Monte Cetona

Aussicht nach Umbrien vom dritt­höchsten Berg der Toskana
Der Aufstieg auf den immerhin 1.148 Meter hohen Berg ist vergleichs­weise einfach. Dafür hat man vom Gipfel aus eine phäno­me­nale Sicht auf die Berge Umbriens. Das große Gipfelkreuz erin­nert daran, dass der Weg auf den dritt­höchsten Berg der Toskana einst ein Kreuzweg war. (2:40 Stunden, 9 Kilometer, auf und ab: 380 Meter)

Von Montepulciano nach Firenze

Mietwagenabgabe

Von Montepulciano nach Firenze

130 km | 2:00 h
Die Route führt über idylli­sche Neben­stre­cken nach Siena, der nach Florenz der zweitwich­tigsten Stadt der Toskana. Von dort fährt man eben­falls auf einer Neben­strecke durch Chianti, welche nicht nur wegen des bekannten Weins als das Herz der Toskana gilt.

Mietwagenabgabe

Station: Florenz Flughafen (Shuttle Service)

9 Tage
ab 1.239,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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