Von Florenz nach Rom: Kunst, Wein und Natur - Italien

Von Florenz nach Rom

Kunst, Wein und Natur

Zwei Städte, die zu den schönsten der Welt gehören, dazwischen die malerische Toskana und das gebirgige Umbrien. Übernachtet wird in Stadtresidenzen, einem Weingut und einem ehemaligen Stift.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Florenz

Florenz

9 km | 26 Minuten
A

Florenz

Welthauptstadt der Renaissance

„La Bella“, wie die Haupt­stadt der Toskana auch genannt wird, liegt male­risch zu beiden Seiten des Arno am Rande des Apennins.

Nirgendwo sonst auf der Welt hat es eine so erfolg­reiche Symbiose von Reichtum und Macht auf der einen und Krea­tivität und Genialität auf der anderen Seite gegeben, die eine solch gewal­tige Fülle von Kunst­schätzen hervor­ge­bracht hat. Die Stadt der Medici, die Päpste und Fürsten stellten, gilt als Wiege der Renais­sance und des Huma­nismus. Hier machte Galileo seine funda­men­talen astro­no­mi­schen Entde­ckungen, die das Mittel­alter besiegelten. 1506 wirkten hier gleichzeitig Leonardo da Vinci, Miche­langelo Buona­rotti und Raffael. Jähr­lich zieht Florenz mehr als sechs Millionen Besu­cher an. Weih­nachten, Ostern und Pfingsten sollte man die Stadt meiden.

Zu Gast in einer Florentiner Stadtresidenz

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Harmonie, Eleganz und helle Räume zeichnen die Wohnung im obersten Stock eines Floren­tiner Bürger­hauses aus dem frühen 19.

Jahr­hun­dert aus. Der Dom, die Piazza Della Signoria, die Galeria dell' Accademia und die meisten anderen Sehens­wür­digkeiten der Stadt sind fußläufig schnell erreichbar. Klima­anlage und Marmorbäder sind neu, die Parkettböden, die Decken­balken und das alte Mobiliar wurden hingegen erhalten und mit ihnen der histo­ri­sche Charme. Besonders schön ist die Dachter­rasse mit Blick über die Altstadt.

Stadtführung (OPTIONAL)

Stadtführung Florenz (3 Stunden, deutsch)

Juliane Krumma­cher lebt seit 1987 in Florenz, wo sie an der Kunst­aka­demie studiert hat. Seit 1990 bietet die gebür­tige Deut­sche kunst­his­to­ri­sche Führungen an, die sich nicht auf die übli­chen touris­ti­schen Sehens­wür­digkeiten beschränken.

Eine individu­elle Führung mit der leiden­schaft­li­chen Floren­ti­nerin ist ein Bildungs­er­lebnis erster Klasse. Zu ihrem Programm gehören
- der Dom (auch Inneres) und das Baptiste­rium
- ein Spaziergang durch die mittel­alter­li­chen Gassen zum Geburtshaus von Dante
- der Palazzo del Bargello
- die Piazza della Signoria (Rathaus­platz)
- der Palazzo Vecchio, Loggia dei Lanzi, Gebäude der Uffi­zien
- der Ponte Vecchio und
- der Stroh­markt mit Piazza Repubb­lica.

Basi­lica di San Lorenzo di Firenze

älteste Kirche von Florenz

Die Basilika wur­de schon 393 nach Christus geweiht und ist damit vermut­lich die älteste Kirche in Florenz. Viele Hundert Jahre war die riesige Halle die zentrale Stadt­kirche, bevor sie von Santa Repa­rata und später dem Dom abge­löst wur­de. Das heutige Erscheinungs­bild stammt aus dem 15. Jahr­hun­dert. Wieder einmal war es die Familie Medici, die den Umbau finan­zierte. Außen wirkt die Kirche schlichter als innen, was an Meinungs­ver­schieden­heiten der Bauherren mit dem berühmten Architekten Brun­el­le­schi lag. Trotz oder wegen der Spannungen: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein Meister­werk ist auch das Gemälde inner­halb der Kuppel, ein Zeugnis des verschwen­de­ri­schen Reichtums die mit Halb­edel­steinen gespickte Fürs­tenka­pelle, die Cappella dei Principi.

Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Gesamtkunst­werk mit markanter Kuppel

Die Kathedrale von Florenz ist die viertgrößte Kirche in Europa. Ihr gewal­tiger Bau ragt erkennbar aus dem Stadt­bild hervor. Markant ist vor allem die Kuppel mit einer Gesamt­höhe von 114 Metern. Der 1296 begon­nene Bau sollte monu­mental werden, auch um die Konkur­renten der dama­ligen Zeit, Pisa und Venedig, zu übertrumpfen. Die Arbeiten gerieten aber schnell ins Stocken und wurden erst 1887 komplett abge­schlossen. Neben der Kuppel ist der frei­ste­hende Glock­en­turm mit zwölf Glocken und einer Höhe von 85 Metern auffällig. Auch der Innenraum wirkt monu­mental. Eine Glanzleis­tung ist die Bema­lung der Kuppel auf einer Fläche von 4.000 Quad­r­at­me­tern. Besu­cher können neben der Kathedrale auch die Kuppel, den Glock­en­turm sowie das Baptiste­rium San Giovanni besich­tigen.

Piazza della Signoria

Macht­zentrum von Florenz

Hier liefen im 14. und 15. Jahr­hun­dert die Fäden der Macht zusammen. Die größte Piazza von Florenz war gesäumt mit wich­tigen Gebäuden, allen voran dem Palazzo Vecchio. Eine große Attrak­tion und Treff­punkt ist bis heute der Neptunbrunnen von Barto­lomeo Amma­nati. Von der Piazza della Signoria können alle Sehens­wür­digkeiten der Stadt zu Fuß erreicht werden. Auf dem Platz selbst befinden sich einige bedeu­tende Kopien von Statuen, allen voran die Nach­bildung des David von Miche­langelo.

Stadt­spa­ziergang durch Florenz

Vom Dom durch das Centro Storico zum Giardino Boboli

Unser Vorschlag für einen Spaziergang ohne Führer dient dem Kennenlernen von Florenz. Er führt vom Bahnhof zum Dom und weiter durch das Centro Storico bis zum Ponte Vecchio über den Arno. Auf der anderen Seite des Flusses hat man die schönste Aussicht auf die Stadt vom Giardino di Boboli. (3 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Führung

auf den Spuren der Medici (3 Stunden, deutsch)

Juliane Krumma­cher lebt seit 1987 in Florenz, wo sie an der Kunst­aka­demie studiert hat. Seit 1990 bietet die gebür­tige Deut­sche kunst­his­to­ri­sche Führungen an, die sich nicht auf die übli­chen touris­ti­schen Sehens­wür­digkeiten beschränken.

Eine individu­elle Führung mit der leiden­schaft­li­chen Floren­ti­nerin ist ein Bildungs­er­lebnis erster Klasse. Sie folgt den Spuren der Medici in Florenz
Im einzelnen werden besucht: 
- Palazzo Medici Riccardi, die erste Residenz. 
- San Lorenzo, die Familien Kirche (Außen­be­sich­tigung).
- Medici Kapellen, die Gräber, Werke von Miche­langelo.
- Palazzo Vecchio, die Residenz von Cosimo I de Medici.
Eintritte pro Person: 30,00 €

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Joyrent S.r.l.
Fahrzeug: Citroen C3 o.ä. (EDMR)
Station: Florenz Flughafen (Shuttle Service)

Von Florenz nach Siena

86 km | 2:00 h

Umfulana Tipp
Mittags­pause in Greve
Das kleine Dorf mit seinen schönen Castelli und bedeu­tenden Wein­gütern ist typisch für das Chianti-Gebiet.

7 km südlich im Dorf Panzano in Chianti empfiehlt sich die Metzgerei Antica Macelleria Cecchini für ein exklusives, kleines Lunch (geöffnet bis 14 Uhr, diens­tags geschlossen).

Greve in Chianti

Zentrum des Chianti Clas­sico

Das Zentrum des lebhaften Wein­orts ist die drei­e­ckige Piazza Matteotti, wo der Wochen­markt und die alljähr­liche Wein­messe stattfinden. Arkaden und Stadt­häuser mit schi­cken Geschäften und aus­la­denden Balkonen geben dem Platz ein besonderes Ambi­ente. In der Mitte steht die Statue von Giovanni da Verraz­zano. Der aus Greve stam­mende Seefahrer landete 1524 an der amerika­ni­schen Ostküste. Ober­halb des Orts thront das mittel­alter­liche Burg­dorf Monte­fior­alle male­risch auf einem Hügel.

B

Chianti

Weinberge, Wehrburgen und Wälder

Die male­ri­sche Kultur­landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klas­si­sche Toskana. Einge­bettet in sanfte Hügel finden sich Weinberge, Zypressen, Wälder und idylli­sche Wein­dörfer und Wehrburgen.

Im Mittel­alter und lange Zeit danach war der Chianti Schau­platz schwerer kriege­ri­scher Ausein­ander­setzungen zwischen den toska­ni­schen Städten Florenz und Siena, die 1559 mit der Eingliede­rung Sienas in den Machtbe­reich von Florenz entschieden wurden. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wur­de der Name „Chianto Clas­sico“ bereits im 18. Jahr­hun­dert geschützt. Er bezog sich zunächst nur auf Radda, Castel­lina und Gaiole, später kamen weitere Teile im Osten dazu.

Zu Gast in einem Palazzo an der Stadtmauer von Siena

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Der Palazzo, der 1922 zu einem Hotel umge­staltet wur­de, liegt ideal am Rande der Altstadt von Siena. Die Zimmer sind mit antiken Möbeln einge­richtet, der Service ist freund­lich und aufmerksam.

Vom Garten, wo man den Sonnen­un­ter­gang bei einem Prosecco genießen kann, hat man den schönsten Ausblick auf die umliegenden Weinberge. Zum Dom geht man zehn Minuten zu Fuß.

Führung (OPTIONAL)

Siena (3 Stunden, deutsch)

Ihr deutsch­spra­chiger Reiseführer versteht es, Geschichte lebendig zu machen und zeigt Ihnen das mittel­alter­liche Siena. Über Jahrhunderte war die Stadt die mächs­tigste Rivalin von Florenz. Dann verlor sie an Bedeu­tung, so dass die alte Bausub­stanz besser erhalten blieb als in Städten, die ihre Blüte während der Renais­sance erlebten. 

Zu Ihrem zwei­stün­digen Programm gehören:
- der Dom von Siena: die Cattedrale di Santa Maria Assunta
- ein Spaziergang durch die mittel­alter­li­chen Gassen
- der Rathaus­platz mit goti­schem Rathaus

Siena

Mittel­alter­liche Urbanität

Neben Florenz ist Siena die zweite Kunst­stadt der Toscana. Kern der Altstadt ist der fächerför­mige Haupt­platz, die Piazza del Campo, an der das goti­sche Rathaus und der Torre del Mangia liegen. Die mittel­alter­li­chen Ziegelbau­ten­ bilden ein fantas­ti­sches urbanes Ambi­ente, das von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Die Innen­stadt ist für den Autover­kehr gesperrt. Ihre Blüte verdankt die Römer­stadt den Silberminen von Montiere. Im Gegen­satz zum guelfi­schen Florenz war Siena ghibel­li­nisch und damit kaisertreu. Die Kunst erreichte im 13. und 14. Jahr­hun­dert ihren Höhe­punkt. Wer Erho­lung sucht, findet in der vulka­nisch gepräg­ten ­Umge­bung natur­be­las­sene Thermalquellen.

Chianti Skulpturen­park

Moderne Kunst im Eichen­wald

Anfang der 1990er Jahre entdeckten Piero und Rosalba Giadrossi den sieben Hektar großen Eichen­wald in der Nähe von Pievasciata. Er bot ideale Voraus­setzungen für ihr Projekt, moderne Kunst in natür­li­cher Umge­bung zu präsen­tieren. Nach fünf Jahren harter Arbeit konnte der Park seine Tore öffnen. Mehr als 20 Künstler aus aller Welt stellen dort ihre Werke aus, die in der friedvollen Umge­bung einen besonderen Zauber ausüben.

San Galgano

Einzige Zister­zi­en­ser­abtei in der Toskana

Im 12. Jahr­hun­dert lebte der Einsied­lermönch Galgano in der Wildnis am Hügel Monte­siepi. Nach seinem Tod kamen Zister­zi­en­sermönche, um den Urwald zu roden und urbar zu machen. Sie bauten die Abbazia di San Galgano im Stil der franzö­si­schen Gotik, die jedoch die einzige Zister­zi­ens­erkiche in der Toskana blieb. Der wirt­schaft­liche Abstieg begann bereits im 14. Jahr­hun­dert, als Hungersnöte und Pestepidemien im Kloster gras­sierten und marodierende Söldner aus Florenz die Gegend unsi­cher machten. Schließ­lich wur­de das Dach der Kirche verkauft und die Ruine verfiel. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de die roman­ti­sche Schön­heit des Ortes entdeckt. Heute gilt San Galgano trotz des einge­stürzten Dachs als der bedeu­ten­dste goti­sche Bau Italiens.

Eremo di Lecceto

Einsied­lermönche im dichten Busch­wald

Als im Mittel­alter die Toskana gerodet wur­de, blieb ein Wald verschont: der Bosco di Lecceto. Viele Einsiedler zogen sich dorthin zurück und haben bis heute ihre Spuren hinter­lassen: allen voran das Eremo di Lecceto, wo unsere Wander­empfeh­lung beginnt. Der Weg führt auf schönen Pfaden durch einen Wald, der bis heute so dicht ist wie vor 800 Jahren. (3 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Certosa di Ponti­gnano

Durch die Weinberge vor den Toren von Siena

Nur wenige Kilometer von der Kultur­me­tro­pole Siena kann man auf einem Höhenweg Ruhe und Aussicht genießen. Dabei hat man die ganze Zeit den Dom von Siena im Blick. Ziel der gemäch­li­chen Runde ist ein Kartäus­erkloster aus dem 14. Jahr­hun­dert, die Certosa di Ponti­gnano. Nach dem Rundgang kann man in der Osteria La Piccarda einkehren. (2 Stunden, 8,5 Kilometer, auf und ab: 140 Meter)

Gaiola

Mittel­alter­liche Burgen, versteckte Weiler

Der Weinort mit seinem lebhaften Zentrum liegt herr­lich inmitten von Wäldern und sanften Hügeln, in denen sich roma­ni­sche Kirchen, mittel­alter­liche Weiler und eine Burg verste­cken. Ein Wanderweg führt rund um den Monte Marcoli. Unter­wegs kann man im Risto­r­ante L'Alto Chianti einkehren oder nach der Wande­rung wieder in Gaiola. (3:50 Stunden, 12,8 Kilometer, Höhendifferenz: 350 Meter)

Von Siena nach Todi

158 km | 3:00 h
Die kürzeste Strecke führt über den Lago Trasi­meno und die Haupt­stadt Umbriens, Perugia.

Eine schöne Alter­na­tive führt über Montepulciano in die Südtos­kana, die hoch­ge­legene Haupt­stadt des Vino Nobile.

Montalcino

Rotwein­stadt am Monte Amiata

Das etwa 50 Kilometer südlich von Siena gelegene Städt­chen thront über den sanften Hügeln der südli­chen Toskana. Ursprung des Ortes ist die Festung aus dem 14. Jahr­hun­dert, die von der mittel­alter­li­chen Feindschaft der Floren­tiner und Sienesen zeugt. Bekannt ist Montalcino vor allem wegen des Rotweins, der im Schutze des Monte Amiata, dem mit 1.700 Metern Höhe höchsten Berg der Toskana, besonders gut gedeiht. Seitdem die Winzer die Ertrags­menge konsequent begrenzen und den Fass­ausbau auf zwei Jahre redu­ziert haben, gilt der Brun­ello di Montalcino als einer der besten Weine Italiens.

Pienza

Reißbrett­stadt aus der Renais­sance

Die Stadt war eine der ersten, die in der Renais­sance systema­tisch am Reißbrett geplant wurden. Gründer und Namensgeber war Papst Pius II, der eine „ideale Stadt“ bauen lassen wollte. Die zentrale Piazza Comu­nale wird vom Dom, dem Rathaus und zwei Palazzi gesäumt. Von dort führen Straßen in alle Rich­tungen. Die südwest­lich gelegene Lokalität Terra­pille dient Fotografen aus aller Welt als toskana-typi­sches Postkar­ten­motiv. 1999 war sie zudem einer der Dreh­orte für den Film Gladiator. Der Domplatz sowie der Palazzo Picco­lomini dienten 1968 als Dreh­orte der ein Jahr später mit zwei Oscars (beste Kamera, bestes Kostümde­sign) ausgezeichneten Verfil­mung von Shakespeares „Romeo und Julia“.

Montepulciano

Hügel­stadt des Vino Nobile

Die Stadt verdankt ihre Bekannt­heit dem Wein der Umge­bung, dem Vino Nobile, der zu den inter­essan­testen Weinen der Toskana zählt. Hoch auf einem Hügel gelegen ist Montepulciano aber auch architek­to­nisch sehens­wert. Bauten der Gotik und der Renais­sance fügen sich zu einem einheit­li­chen und geschlos­senen Stadt­bild zusammen, was auch für Mittel­i­talien besonders ist. Die Piazza Grande mit dem Dom aus dem 16. Jahr­hun­dert gehört zu den schönsten Plätzen Italiens.

Monti­cchi­ello

Mittel­alter­li­ches Dörfchen zwischen zwei Renais­san­ce­städten

Monti­cchi­ello ist ein mittel­alter­li­ches Dörfchen abseits der großen Straßen und mit großer Aussicht nach Norden. Am schönsten ist es, wenn man sich dem male­ri­schen Ort zu Fuß nähert – auf der alten Strada Panor­a­mica. Heute ist sie ein Wanderweg, der von Montepulciano nach Pienza führt. Einkehren kann man am besten in Monti­cchi­ello, wo es eine Osteria gibt. (3:30 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)

C

Todi

Mittelalterliche Stadt über dem Tiber

Die 17.000-Einwohner-Stadt liegt auf einem Hügel hoch über dem Tibertal. Der Platz war bereits im 8. Jahr­hun­dert vor Christus besiedelt.

Dass Todi trotz seiner güns­tigen Lage nicht über eine Provinz­stadt hinausge­sachsen ist, liegt an mehreren Rückschlägen. Während der Völkerwande­rung wur­de es von Goten zerstört und von Langobarden besetzt. 1527 starb die Hälfte der Bevöl­ke­rung an der Pest. Schließ­lich wur­de das Bistum Todi aufge­löst. Zentrum der Altstadt ist die Piazza del Popolo, wo sich der Dom aus dem 12. Jahr­hun­dert und ein paar welt­liche Herr­scher­pa­läste gegenüber­stehen.

Zu Gast in einem ehemaligen Kloster bei Todi

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Kloster mit römi­schem Gewölbekeller und mittel­alter­li­chem Aussicht­sturm steht auf einem Berg bei Todi, wo es eine einma­lige Aussicht über die weite Tal- und Hügel­landschaft Umbriens bietet. Vor einigen Jahren erwarb Maria Fano, eine vermögende Kunst­his­to­rikerin, das verfal­lene Gebäude und ließ es sorgfältig restau­rieren und umge­stalten. Heute verströmt das inmitten alter Olivenbäume liegende Gäste­haus familiären Charme in voll­kom­mener Ruhe.

Gäste können sich vor dem Kamin im Wohnzimmer oder in der Bibliothek entspannen – bei schönem Wetter auch auf der Terrasse am Pool. Die zwölf Gäste­zimmer sind mit antiken Möbeln aus dem Familienerbe ausge­stattet und bieten – wie das gesamte Anwesen – eine gelun­gene Synthese aus modernem Komfort und histo­ri­schem Ambi­ente.

Lago di Bolsena und Umge­bung

Sauberer See in uralter Kultur­landschaft

Der in die Hügel von Volsini einge­bet­tete See ist vulka­ni­schen Ursprungs und, seit er wieder sauber ist, auch sehr fisch­reich. Das Seeufer ist kaum bebaut und vom Tourismus wird er allen­falls im Sommer spär­lich heimge­sucht. Im gleich­na­migen Städt­chen am See ist die mittel­alter­liche Bausub­stanz noch vorherr­schend. Hier soll sich das Hosti­en­wunder abge­spielt haben, das der Kirche Anlass gab, den Fronleichnam als Feiertag einzu­führen. In dieser uralten Kultur­landschaft zwischen Umbrien, Latium und der Toskana lebten bereits vor den Römern die Etrusker, wovon viele archäo­logi­sche Stätten in der sanften Land­schaft zeugen.

Teatro della Concordia

Das „Theater der Einigkeit“ von Monte Castello di Vibio gilt mit 99 Sitz­plätzen und einer Bühnen­fläche von 50 Quad­r­at­me­tern als das kleinste Theater der Welt. Es wur­de Anfang des 19. Jahrhunderts für neun wohlha­bende Familien errichtet. Deko­ra­tionen und Kulisse wurden von einem Maler aus La Spezia ausgeführt. Die Fresken stammen von seinem Sohn, der damals 15 Jahre alt war. Im 20. Jahr­hun­dert verfiel das Theater, bis es in den 1980ger Jahren restau­riert wur­de. Seitdem finden wieder regelmäßig Auffüh­rungen statt.

Orvieto

Etrusker­stadt auf Fels­pla­teau

Die gesamte Altstadt thront auf einem Felsen aus Tuff­stein, der wie eine Insel aus dem Paglia-Tal herausragt. Oben auf dem Plateau ist der Stadt­felsen von einem Labyrinth aus Kellern, Gängen und riesigen Zisternen durch­zogen, die zum Teil besich­tigt werden können. Unter­halb der Altstadt stehen noch die Grab­steine aus der Etrusker­zeit, die wie Straßen­zeilen ange­ordnet sind. Auf den Hängen gegenüber gibt es Grab­stätten mit Ausma­lung. Berühmt wur­de die Stadt durch den mit Marmor verklei­deten Dom und den eben­falls weißen „Orvieto Clas­sico“.

Von Todi

Mietwagenabgabe

Von Todi nach Roma

208 km | 3:00 h
Die kurze Strecke gibt Gelegen­heit, eine herr­liche Neben­strecke anstelle der Auto­bahn zu fahren. Sie führt über den Parco Fluviale del Tevere, der die Tiberquelle schützt. Dem für Rom so wich­tigen Fluss folgt man nun ungefähr durch das hüge­lige Sabi­ner­land.

Arezzo

Juwel mittel­alter­li­cher Architektur und Kultur

Mit ihren Patri­zi­er­häusern und Sakral­bauten ist die toska­ni­sche Stadt ein Juwel mittel­alter­li­cher Architektur und Kultur. Herz der Altstadt ist die Piazza Grande mit dem Palazzo delle Logge von 1573 und hohen, schmalen Wohn­häusern. Im Westen wird der Platz von S. Maria della Pieve begrenzt, einer der schönsten roma­ni­schen Kirchen der Toskana.

Mietwagenabgabe

Station: Florenz Flughafen (Shuttle Service)

Rom

288 km | 3:30 h

Civita Castel­lana

Mittel­alter­li­ches Städt­chen auf Fels­pla­teau

Die Bischofs­stadt mit weniger als 20.000 Einwoh­nern liegt zwischen Tiber und dem vulka­ni­schen Hügel­land der Moni Cimini auf einem Fels­pla­teau, das von den tief einge­schnit­tenen Tälern des Rio Maggiore und des Rio Filetto gebildet wird. Sie steht auf den Grundmauern der 2.500 Jahre alten Haupt­stadt der Falisker,  Falerii Veteres. Das Forte Sangallo wur­de von Antonio da Sangallo im Auftrag von Papst Alexander VI. erbaut und beherbergt heute das Museo dell’Agro Falisco mit Funden der Falisker.

D

Rom

Zeitgenössisches Leben in der ewigen Stadt

Die auf den legendären sieben Hügeln gebaute Stadt war 1 1/2 Jahr­tausende Herr­scherin über das Abend­land und Schau­platz geschicht­li­cher Ereig­nisse von Welt­bedeu­tung.

Nach dem Niedergang des Römi­schen Reiches wur­de sie Zentrum der römisch-katholi­schen Kirche. In der Blütezeit im 2. Jahr­hun­dert n. Chr. zählte die Stadt mehr als 1 Million Einwohner und war damit die erste Metro­pole der Welt. Nach dem Niedergang des Reiches hausten nur noch etwa 25.000 Menschen zwischen den Trümmern. Erst die Rückkehr der Päpste von Avignon im 15. Jahr­hun­dert führte zu einem Wachstum der Stadt. Die Haupt­stadt Italiens gehört heute wieder zu den ersten Städten Europas, was Kunst, Kultur und zeitge­nös­si­sches Leben angeht. Jähr­lich zieht sie Millionen von Touristen an, die nicht nur zum Besich­tigen, sondern auch zum Shoppen und Essen gehen kommen.

Zu Gast im Inn am Forum Romanum

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Forum Romanum, von wo das römi­sche Impe­rium seit dem 2. Jahr­hun­dert vor Christus regiert wur­de, ist nicht nur die größte Sehens­wür­digkeit der Stadt, sondern vermut­lich auch das bedeu­ten­dste Ruinenfeld der Erde.

Wer von dort den Kapi­toli­ni­schen Hügel hinaufgeht, um eine bessere Aussicht zu haben, kommt an dem Luxury Hotel mit nur 12 Zimmern vorbei, das förm­lich über dem Forum thront. Dieses exqui­site Hotel, das sich in 2000 Jahre alten Mauern befindet, genügt auch den höchsten Ansprüchen des 21. Jahrhunderts. Etwas Besonderes ist der Dach­garten mit Bar, von dem man einen phäno­me­nalen Blick über die antiken Stätten hat.

Führung (OPTIONAL)

Forum Romanum, Kolosseum (3 Stunden, deutsch/englisch)

Die wich­tigsten antiken Stätten in Rom sind das Forum Romanum und das Kolos­seum. Sie stellten damit das Zentrum der Welt­macht dar.

Die Führung wird von einem lizen­zierten Reiseleiter und Kunst­his­to­riker durch­ge­führt. Sie ist wesent­lich inten­siver als eine Gruppen­füh­rung, da man Fragen stellen und das Tempo selbst bestimmen kann. 
Hinweis: Im Kolos­seum befinden sich ständig ca. 3.000 Menschen, weswegen der Zugang zum Inneren des Amphi­thea­ters wegen Überfül­lung immer wieder gestoppt wird. Trotz Vorre­servie­rung erhöht sich die Dauer der Führung damit auf ca. 4 Stunden.

Forum Romanum

Herz des antiken Roms

Das einzig­ar­tige Trümmerfeld war das Zentrum des eins­tigen Impe­riums. Hier schlug das Herz des antiken Roms. Hier wur­de Welt­ge­schichte geschrieben. Heute wirkt das Forum Romanum wie eine chao­ti­sche Ansamm­lung von Ruinen. Doch wer sich histo­ri­sche Zeich­nungen der zahlrei­chen Gebäude, Tempel, Basilisken und Triumphbögen ansieht, die früher auf dieser Fläche standen, kann sich ein gutes Bild vom Stadt­leben machen. Neben den Tempeln des Saturn und des Janus regierte der Senat in der Curia Iulia die Welt. Gleich nebenan schmach­teten im Carcer Tullianus über Jahrhunderte zahl­lose Gefan­gene. Von den drei Triumphbögen, die sich die Kaiser zur Feier ihrer Siege errichten ließen, sind heute noch zwei erhalten: Der Titusbogen wur­de von Kaiser Titus errichtet und verherr­licht die Erobe­rung  und Zerstörung Jeru­salems 70 nach Christus. Der Septimius-Severus-Bogen erin­nert an den welt­ge­schicht­lich bedeu­tenden Sieg gegen die Parther.

Kolos­seum

Urbild aller modernen Stadien

Das Kolos­seum, welches ursprüng­lich Amphi­theatrum Flavium hieß, ist das größte antike Amphi­theater der Welt und eine logis­ti­sche Meister­leis­tung. Zudem ist es Urbild aller modernen Stadien. Es zeugt von der über­ra­genden Baukunst der Römer, aber auch von der Freude an grau­samer Unter­hal­tung. So wur­de das Kolos­seum in Rom für Gladia­to­renkämpfe, Tier­hetzen oder aber nach­ge­stellte Seeschlachten gebraucht, an denen sich bis zu 50.000 Zuschauer ergötzen konnten. Der Bau des Kolos­seums begann 72 nach Christus und wur­de acht Jahre später fertig­ge­stellt, was mit 100-tägigen Fest­spielen gefeiert worden sein soll. 
Kaiser Konstantin been­dete die Gladia­to­renkämpfe 313 schließ­lich. Danach diente das Kolos­seum als Wohnraum, als Teil der Stadt­fes­tung oder als Steinbruch für andere Bauten.

Bocca della Verità

Mittel­alter­li­cher Lügen­de­tektor

Der “Mund der Wahrheit” ist eine Marmor­scheibe unbe­kannten Alters in der Säulenvor­halle der Kirche Santa Maria in Cosmedin nahe des Tibers. Das Gesicht, das die Scheibe ziert, hat eine handbreite Vertiefung an der Stelle des Mundes. Im Mittel­alter entstand die Legende, dass sich der steinerne Mund schließt, sobald ein Lügner seine Hand hineinlegt – also ein vorneu­zeit­li­cher Lügen­de­tektor. Bis heute faszi­niert der geheim­nisvolle Mund seine Besu­cher. Täglich probieren es Hunderte aus, ob er nicht doch zubeißt. Dabei spielen sich oft lustige Szenen ab.

Stadt­spa­ziergang durch Rom

Eine Entde­ckungs­tour durch die Altstadt

Unsere Empfeh­lung für eine eigen­stän­dige Tour durch Rom beginnt am Bahnhof Roma Termini und führt zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten der Ewigen Stadt. Vorbei an der Oper kommt man zum Palazzo Berberini, zur Fontana di Trevi, der Spani­schen Treppe, dem Pantheon und schließ­lich zum Kolos­seum und dem Forum Romanum. (4 Stunden, 8 Kilometer, auf und ab: 70 m)

Führung (OPTIONAL)

Petersdom (3 Stunden)

Die individu­elle Führung mit einem Guide von Roma Mia ist inten­siver und inter­essanter, als eine Gruppen­füh­rung es sein kann.

Mit Ihren Vorkennt­nissen, Fragen und besonderen Inter­essen bestimmen Sie das Tempo und die Rich­tung.
Im Jahre 326 errich­tete Kaiser Konstantin eine erste Peters­basilika an der Stelle, wo der Circus des Kaisers Nero stand und der Legende nach Petrus hinge­richtet und bestattet wur­de. Aber es war Papst Julius II, der im Jahre 1506 den Grund­stein für die heutige Peters­kirche legte, für deren Bau die größten Architekten des 16. und 17. Jahrhunderts über 100 Jahre benö­tigten.
Thema der Führung ist die Geschichte der Christen in Rom und ihre Entwick­lung von einer kleinen Sekte zur welt­li­chen Macht. Wer waren die Päpste, die diese Entwick­lung unter­stützt haben? Was beab­sich­tigte man mit dem Bau dieser gigan­ti­schen Kirche, die wie eine Thea­terkulisse wirkt?

12 Tage
ab 1.889,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
Nach Oben