Piemont und Ligurien: Ein Erlebnis für die Sinne - Italien
Portofino

Piemont und Ligurien

Ein Erlebnis für die Sinne

Kurze Strecken und trotzdem viel Abwechslung: Berge und Meer, Essen und Wein, erstklassige Gästehäuser, darunter die Villa eines piemontesischen Generals am schönsten Platz von Piemont.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Oggebbio

A

Lago Maggiore

Romantischer See zwischen Tessin und Po-Ebene

Mit 65 Kilome­tern Länge und bis zu elf Kilome­tern Breite ist der See der zweitgrößte unter den ober­i­talie­ni­schen Seen.

Während sein nörd­li­cher Zipfel zum Schweizer Tessin gehört, reicht er im Süden bis in die Po-Ebene hinein. Dank des ausge­g­li­chenen milden Klimas hat sich um den See eine besonders üppige Vege­ta­tion entwi­ckelt. In Seenähe bestimmt eine herr­liche Blütenpracht das Bild, während sich im Hinter­land alpine Flora breit macht. Mit den alpinen Gipfeln im Hinter­grund ergibt sich ein einzig­artig schönes Landschafts­bild. Unter den vielen Inseln im See ist vor allem die Isole Boromee wegen des herr­li­chen Barockgar­tens bemerkens­wert, der fast die gesamte Insel einnimmt.

Zu Gast in einer Villa bei Oggebbio

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa in einem 2.000 Quad­r­at­meter großen Park über dem Lago Maggiore ist ein Para­dies der Ruhe.

Etwa eine halbe Stunde von Ascona entfernt, liegt sie bereits auf der italie­ni­schen Seite des Sees, die touris­tisch weniger entwi­ckelt ist als die Schweizer Seite. Die insge­samt 18 Zimmer sind exklusiv und individuell ausge­stattet. Das Restau­rant serviert frische Küche mit Produkten der Region – bei gutem Wetter auf der Terrasse mit Seeblick.

Lombardei

Vielfäl­tige Provinz zwischen Alpen und Po-Ebene
Die Region zwischen den Alpen und der Po-Ebene ist eine der größten und vielfäl­tigsten Italiens. Von besonderer Schön­heit ist die Alpen­kette im äußersten Norden mit dem Valchiavenna, dem Veltlin und dem Valcamo­nica Tal. Südlich davon liegen die großen lombardi­schen Seen, allen voran der Gardasee, der Comer See und der Lago Maggiore. Noch weiter südlich erstreckt sich das weite, von vielen Gewäs­sern durch­zogene Flach­land der Po-Ebene. Hier wird Reis ange­baut, insbe­sondere in der Gegend von Lomel­lina. Mailand, die Haupt­stadt der Lombardei, steht in stän­diger Konkur­renz mit Rom, spätes­tens seitdem Kaiser Diokle­tian 286 nach Christus den Sitz des römi­schen Reiches dorthin verlegte.

Cannobio

Histo­ri­scher Ort mit Ufer­pro­me­nade
Der male­ri­sche Ort auf der West­seite des Lago Maggiore hat eine schöne Ufer­pro­me­nade, auf der sonn­tags ein Markt abge­halten wird. Außerdem gibt es ein Strandbad, eine Kirche aus dem Jahr 1571 und einen histo­ri­schen Stadt­kern. Etwas west­lich der Stadt hat sich der Canno­bino, ein reißender Gebirgsbach, eine tiefe Schlucht gegr­aben.

Palazzo Borromeo

Märc­hen­pa­last auf der Isola Bella
Auf der Isola Bella im Süden des Lago Maggiore steht ein märc­henhaftes Anwesen in einem verwun­schenen Garten. Bis 1632 war die „isola infe­riore“ (deutsch: untere Insel) eine felsige Erhe­bung, auf der ein kleines Fischer­dörfchen stand. Dann ließ Carlo III. Borromeo einen Palast für seine Frau, Isabella D’Adda, anlegen. Nach ihr wur­de die Insel Isola Isabella benannt, mit den Jahren verkürzte sich der Name zu Isola Bella. Die Isola Bella zählt heute zu den großen Touris­ten­at­trak­tionen am Lago Maggiore. Sie ist per Schiff von Stresa, Baveno und anderen Orten am Lago Maggiore aus zu errei­chen und zieht jedes Jahr zahlreiche Besu­cher an.

Von Oggebbio nach Asti

192 km | 2:30 h
Besonders schön ist die Fahrt am West­ufer des Lago Maggiore. Danach fährt man durch die Po-Ebene an den sehens­werten Städten Novara und Casale Monfer­rato vorbei ins Piemont.

Casale Monfer­rato

Sechs­e­ckige Burg und schönste Synagoge Europas
Die Stadt im Piemont ist reich an kulturellen Besonder­heiten. Hervor­zu­heben ist die roma­ni­sche Kathedrale Sant’Evasio, ursprüng­lich aus dem Jahr 742, welche im 12. Jahr­hun­dert komplett neu errichtet wur­de. Aus der Renais­sance stammen die Kirche San Domenico sowie einige Paläste. Das Kloster San Chiara im Zentrum der Stadt beherbergt Bilder von Il Moncalvo. Die sechs­e­ckige Burg (Castello dei Paleo­logi) ist ein mili­täri­sches Meister­werk aus dem 15. Jahr­hun­dert. Die Synagoge der Stadt gilt als eine der schönsten Europas.
B

Piemont

Kulturlandschaft am „Fuß der Berge“

Die Region am „Fuß der Berge“ grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an Frank­reich. Sie umfasst den gesamten nordwest­li­chen Teil der Italie­ni­schen Alpen.

Hier liegen die höchsten Berge Europas: Der Monte Bianco (Mont Blanc) liegt nur wenige Kilometer hinter der franzö­si­schen Grenze, der Monte Rosa mit 4.618 Metern knapp davor. In diesem Teil der Alpen trifft man nur selten auf deutsch­spra­chige Reisende. Jäh fallen die Berge ab bis zur Tief­ebene des Po. In den tief einge­schnit­tenen und schwer zugäng­li­chen Tälern haben sich bis heute sprach­liche Minder­heiten gehalten, darunter das mittel­alter­liche Okzi­ta­nisch und das Walserdeutsch. Südlich von Turin, der Haupt­stadt, liegt eine anmu­tige Kultur­landschaft. Auf den sanften Hügeln rund um Asti werden Spitzenweine ange­baut. In den Wäldern wachsen Trüffel. Beides zusammen zieht Gourmets aus der ganzen Welt an.

Zu Gast auf einem Weingut bei Asti

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im Herzen des Piemonts, in Costig­liole d'Asti, haben sich Hotelier Arno Sgier und Winzer Marco Minnucci ihren Traum verwirk­licht und das Wohn­haus eines kleinen Wein­guts in ein B&B umge­baut.

Die sechs Zimmer sind individuell und geschmackvoll einge­richtet. Das Früh­s­tücksbuffet mit regio­nalen und haus­gemachten Speziali­täten lässt kaum einen Wunsch offen. Auch für Entspan­nung ist bestens gesorgt: In der Sauna und im Dampfbad können die Gäste entspannen und die Hektik des Alltags hinter sich lassen. Wer die Sonne genießen möchte, findet dazu Gelegen­heit auf der Garten- und der Dachter­rasse. Beide bieten einen weiten Ausblick auf die piemon­te­si­sche Land­schaft bis zu den franzö­si­schen Alpen. Wandern, Biken und Golf spielen sind in der Umge­bung ebenso möglich wie Ausflüge z. B. nach Asti oder Alba. Bei einer Führung durch den haus­ei­genen Wein­keller kann man von Marco alles über die Weine sowie über Land und Leute erfahren.

Asti

Wein­haupt­stadt des Piemont
89 vor Christus grün­deten die Römer eine Kolonie mit Namen Hasta, die bald Bischofs­sitz wur­de und zur wich­tigsten Stadt des Piemont aufstieg. Von ihrer Bedeu­tung im Mittel­alter zeugt die goti­sche Kathedrale mit einer Krypta aus dem 8. Jahr­hun­dert. Wesent­lich zur Blüte der Stadt hat der Weinbau beige­tragen. Die Lagen rings um Asti sind ideal für Rebs­orten wie Barbera, Dolcetto oder Mavasia. Die bekann­testen Weine heißen Barbera d'Asti, Dolcetto d'Asti und natür­lich Asti Spumante, ein süßer Schaumwein, der nach einem in Asti entwi­ckelten Verfahren in großen Mengen erzeugt wird.

Alba

Haupt­stadt der piemon­te­si­schen Weine
Die Haupt­stadt der piemon­te­si­schen Weine und Trüffel liegt 50 Kilometer südlich von Turin und ist für Gourmets eine der wich­tigsten Adressen in Italien. Die 30.000-Einwohner-Stadt ist umgeben von den Weinbergen Montfer­rato, Roero und Langhe, die besonders im Herbst einen wunderbaren Farben­zauber entwi­ckeln. Eine Fahrt durch das südliche Weinbau­gebiet ist besonders lohnend: Kleine Ortschaften und alter­tüm­liche Castelli sind in der Heimat des Barolo und des Barba­resco zu entde­cken.

Acqui Terme

Thermalbad mit schwefelhal­tigen Quellen
Die Stadt mit knapp 20.000 Einwoh­nern ist wegen ihrer heißen, schwefelhal­tigen Thermalquellen bekannt. Um die Quellen an der Piazza della Bollente mit ihrem 75 Grad heißen Wasser hat sich ein Kurort entwi­ckelt. Die Kuranlagen bestehen aus den Terme Nuove und den Terme Antiche samt einem knapp 7.000 Quad­r­at­meter großen Thermal­be­cken. Das Thermal­wasser mit Jod, Brom und Schwefel soll heilende Wirkung bei Atem­wegs­erkrankungen haben.

Von Asti nach Casa­nova Lerrone

198 km | 3:00 h

Wer Zeit hat, sollte einen Umweg über Saluzzo machen. Die Ortschaft am West­rand des Piemont bietet vor der gigan­ti­schen Pyramide des Monviso (3.841 m) mit ihren mittel­alter­li­chen Türmen ein grandioses Bild.

Danach fährt man durch den Tende-Tunnel über die französische Grenze und erst hinter Breil sur Roya wieder nach Italien.

Genova

Histo­ri­sche Geburts­stadt von Chri­s­toph Kolumbus
Hinter Vorstädten und Gewerbe­gebieten verbirgt sich „La Superba“, Genuas glänzende Altstadt. Rund um die Piazza de Ferrari stehen die Oper und der Dogen­pa­last. Von dort gelangt man in den histo­ri­schen Teil der Stadt. Besonders sehens­wert ist die roma­ni­sche Kirche San Lorenzo Rich­tung Hafen oder die Via Gari­baldi, wo sich die Paläste der reichen Genueser aus dem 16. Jahr­hun­dert anein­ander­reihen. Der größte unter ihnen, der Palazzo Doria Tursi, ist heute das Rathaus, wo die Urne mit der Asche von Chri­s­toph Kolumbus aufbe­wahrt wird.

Santuario di Nostra Signora della Guardi

Mari­enwall­fahrts­kirche mit Pa­no­ra­ma­blick auf Genova
Die wich­tigste Mari­enwall­fahrts­kirche Ligu­riens wur­de im 16. Jahr­hun­dert auf dem Gipfel des Monte Figogna (804 m) erbaut. Schon in der Antike war der Ort ein stra­tegisch wich­tiger Aussichts­punkt.  Von der Terrasse der Kirche hat man einen Pa­no­ra­ma­blick auf die Stadt Genova und die Küste der Italie­ni­schen Riviera. Bei guten Sicht­ver­hält­nissen reicht der Blick bis nach Korsika und zum Matter­horn.

Finale Ligure

Char­mante Altstadt an der Palmenriviera
Der größte Ort an der soge­nannten Palmenriviera ist auch touris­tisch am besten erschlossen. Der Sand­strand und die Altstadt mit vielen Restau­rants und Cafés locken im Sommer zahlreiche Touristen an. Ruhiger geht es in den Orts­teilen Finalpia und Finalborgo zwei Kilometer land­einwärts zu. Hier konnte viel der mittel­alter­li­chen Ursprüng­l­ichkeit bewahrt werden, unter anderem die alte Stadt­mauer mit vier Stadt­toren.
C

Riviera di Ponente

Mildes Klima, azurblaue See

Seit etwa 150 Jahren ist die ligu­ri­sche Küste eine der belieb­testen Feri­en­regionen Europas. Der schmale Streifen zwischen Monaco und der Toskana ist über 500 Kilometer lang, aber nur maximal 35 Kilometer breit, so dass der Übergang von azur­blauer See bis ins Hoch­ge­birge hier besonders abrupt ist.

Manchmal stürzen Felsen gerade­wegs ins Meer. Da der ligu­ri­sche Apennin einen Schutz­wall gegen kalte Witte­rung bildet, wachsen an der Riviera nicht nur medi­ter­rane, sondern auch subtro­pi­sche Pflanzen. Ligu­ri­sches Olivenöl gehört zum besten über­haupt.

Zu Gast in einer Villa in Casanova Lerrone

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ende des 18. Jahrhunderts ließ ein könig­li­cher Steuer­be­amter die Villa für sich und seine Familie erbauen.

Damals war das Haus nur über einen Esels­pfad zu errei­chen. Auch wenn dies heute nicht mehr der Fall ist, so findet man hier – im Hinter­land der ligu­ri­schen Palmenriviera, hoch über dem Meer und umgeben von Olivenhainen – noch immer einen Ort der Ruhe. Drei hübsche Gäste­suiten befinden sich in der liebevoll gestal­teten Villa und eine kleine Well­nessoase mit Tauch- und Fußbe­cken bringen jederzeit Erfri­schung. Von der Dachter­rasse der größten Suite kann man bis zum Mittelmeer sehen und bei kühlerem Wetter sorgen ein offener Kamin und eine Blockhaus­sauna für ange­nehme Wärme. Besonders schön kann man den Tag mit einem langen Spaziergang am Strand oder auf die Spitze des Hausberges mit herr­li­chem Blick auf die Land­schaft Ligu­riens ausklingen lassen.

Borgomaro

Berg­nest zwischen Alpen und Meer
Das Dorf aus dem 9. Jahr­hun­dert liegt im Tal des Impero, das bei Imperia ins Meer mündet – ein idealer Ort, um die Seealpen zu entde­cken. Zum Strand von Venti­miglia oder zur Côte d'Azur kann man Tages­ausflüge machen. Wer in die Berge möchte, findet talaufwärts schöne Wandermög­lichkeiten. Wasser­fälle und Becken mit kris­tallklarem Wasser laden zum Baden ein. Kleine Küsten­orte, arten­reiche Natur und die Nähe nach Frank­reich bieten dem Reisenden vielfäl­tige Ausflugsmög­lichkeiten.

Triora

Zauber­haftes Dorf im Valle Argen­tina
Das beschau­liche Dorf mit dem mittel­alter­li­chen Orts­kern liegt im tiefen Grün des oberen Argen­tina-Tals. Bei einem Spaziergang über kopfst­ein­ge­pflas­terte Straßen, durch verwin­kelte Gassen und vorbei an Kirchen und Palazzi, begegnet man immer wieder jenen magi­schen Gestalten, die die Geschichte des Berg­dörfchens geprägt haben: Freund­lich lächeln einem Hexen aus Souve­nir­shops, von Plakaten und als lebens­große Statuen entgegen.
Im späteren 16. Jahr­hun­dert war Triora zum Schau­platz der Inqui­si­tion geworden, auf deren Scheiter­haufen mehrere junge Frauen ihr Leben verloren. Mehrere eigene Ausstel­lungs­räume hat man diesem finsteren Kapitel der Geschichte in dem kleinen Heimatmuseum gewidmet. Glück­li­cherweise ist heutzu­tage von diesen dunklen Zeiten nur eine gewisse Verwun­schen­heit zurückge­blieben, die sich ihren Besu­chern vor dem Gebirgspan­orama mit einem ganz besonderen Charme präsen­tiert .




Valcasotto

Berg­dorf an herr­li­cher Panora­ma­straße
Das 300-Seelen-Dorf liegt an einer abge­legenen Panora­ma­straße durch die italie­ni­schen Seealpen. Seine Entwick­lung ist typisch für die Landflucht. Vor 120 Jahren hatte der Ort noch 2.800 Einwohner. In Valcasotto wird der gleich­na­mige Käse aus bester roher Kuhmilch herge­stellt. Die Käse­l­aibe wiegen bis zu sechs Kilogramm und haben wie früher noch eine quad­ra­ti­sche Form, weil man ihn so besser auf den Eselsrü­cken aufschichten konnte.

Von Casa­nova Lerrone nach Levanto

184 km | 3:00 h
Auf einer schönen Panora­ma­strecke zwischen Bergen und Meer fährt man von der französischen zur italie­ni­schen Riviera. Der Monte Beigua (1,287 m) bei Varazza bietet herr­liche Aussichten auf den Golfo di Genova bis nach Korsika.

Riviera di Levante

Wilde Küste zwischen Genua und La Spezia
Östlich von Genua – also da, wo die Sonne sich erhebt (levante) – erstreckt sich eine der großar­tigsten Küsten der Welt. Sie ist noch viel ursprüng­l­i­cher als die Riviera di Ponente (wo die Sonne sich setzt) west­lich von Genua. Grund dafür ist auch die Wildheit der Gebirge. Die Übergänge von Bergen und Meer sind hier härter und bizarrer. Landschaft­liche Höhe­punkte sind die zum Natio­nal­park erho­bene Halb­insel Portofino, das Welterbe Cinque Terre und der Golf von La Spezia.

Nervi

Ehema­liges Winter­domizil des euro­päi­schen Adels
Im 19. Jahr­hun­dert schätzte der euro­päi­sche Adel den Ort als Winter­domizil, weil das Klima im Schutz des Monte Fasce hier besonders mild ist. Manchmal sind die Tempe­raturen im Winter um 10 °C wärmer als in Genua. Von der aris­tok­ra­ti­schen Vergan­gen­heit zeugen mondäne Villen und der herr­liche Stadt­park. Neben einem kleinen Touris­tenhafen exis­tiert entlang einer langen Seemauer ein Spazierweg, der nach Anita Gari­baldi benannt wur­de.
D

Cinque Terre

Felsklippen, malerische Dörfer und Weinberge bis ans Meer

Cinque Terre, zu deutsch fünf Orte, nennt man den Abschnitt der Riviera west­lich von La Spezia. Bekannt ist er wegen seiner außer­or­dent­li­chen landschaft­li­chen Schön­heit: Felsklippen, Weinberge, die bis zum Meer herun­ter­rei­chen, dazwi­schen enge, unbe­rührte Schluchten und Dörfer mit über­ein­ander geschach­telten Häusern wech­seln einander ab.

Über die Jahrhunderte ist eine Kultur­landschaft von Terrassen für Wein- und Oliven­anbau entstanden, die durch Trockenmauern vonein­ander getrennt sind. Dieser Abschnitt der Levan­ti­ni­schen Riviera ist zum Welt­kultur­erbe erklärt worden.

Zu Gast auf einem Landgut bei Levanto

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landgut aus dem 17. Jahr­hun­dert liegt fried­lich inmitten unbe­rührter Natur, nicht weit vom Meer und dem Städt­chen Levanto entfernt.

Ein Wander­pfad bildet eine direkte Verbindung zum Natio­nal­park Cinque Terre und den fünf Küsten­dörfern, die alter­nativ auch mit dem Zug oder der Fähre leicht zu errei­chen sind. Die Gäste­zimmer wurden von Baron Cian­carlo Massola selbst individuell restau­riert, der darauf geachtet hat, den Charakter des Anwe­sens zu wahren. So finden sich viele antike Möbel und Famili­en­ge­mälde in den Häusern wieder. Die Zimmer liegen in der Villa des Barons, dem Pfarr­haus und im restau­rierten Bauern­haus. Der Anbau von Wein und Oliven wird auch heute noch nach alter Tradi­tion – ohne Pestizide und überwiegend manuell – fortgeführt, da Maschinen an den steilen Hängen kaum einge­setzt werden können. Olivenöl, Trauben und andere Zutaten aus dem eigenen Garten gehören zum reichhal­tigen Bio-Früh­stück, das bei schönem Wetter auch auf der Terrasse serviert wird.

Toskana

Histo­ri­sche Stadtre­publiken in bezau­bernder Land­schaft
Der mittel­i­talie­ni­sche Land­strich hat einen besonderen Klang – nicht nur bei Deut­schen. Die Stadtre­publiken von Florenz und Siena sind ein Inbe­griff von Schön­heit, Wissenschaft und Anmut – aber auch von Machtgier und Skru­pello­sigkeit. In der Toskana wur­de der moderne Kapi­talismus erfunden. Hier fand das Mittel­alter sein Ende, hier wur­de das Bank­wesen erfunden. Hier hat da Vinci geforscht, Miche­langelo gemalt und Galileo ein neues Welt­bild erschaffen. In den Städten stößt man auf Schritt und Tritt auf diese glor­reiche Vergan­gen­heit. Doch auch die Landschaften zwischen der Maremma im Süden, dem Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena und der Etruski­schen Riviera zählen zu den schönsten Italiens.

Emilia Romagna

Burgen und Gourmet­pa­ra­dies zwischen Parma und Bologna
Die Region liegt im Südosten der Po-Ebene und wird im Süden von der schroffen Gebirgsmauer des Appennin begrenzt. Aufgrund ihrer besonderen Fruchtbarkeit ist sie seit frühesten Zeiten besiedelt. Die Römer erschlossen die Emilia mit einer schnurge­r­aden Straße, auf der bis ins Mittel­alter Kauf­leute und Heere verkehrten. Neben der florie­renden Land­wirt­schaft konnten sich blühende Städte entwi­ckeln wie z. B. das durch Käse und Schinken reich gewor­dene Parma, bis heute eine der sehens­wer­testen Städte Italiens. Entlang der Handels­straßen finden sich frühmit­tel­alter­liche Burgen und Ruinen. Die berühmteste liegt bei Canossa, wo Kaiser Heinrich IV. vor dem Papst im Jahr 1077 im Büßerge­wand erscheinen musste.

Sestri Levante

Bade­strände und Barock­kir­chen auf einer Halb­insel
Sestri Levante ist ein hübscher Badeort südöst­lich von Rapallo. Die 20.000 Einwohner zähl­ende Stadt liegt auf einer Halb­insel. Neben einigen Barock­kir­chen ist es vor allem die zauber­hafte Baia del Silencio, die einen Besuch lohnt. Das Hinter­land wird von der mäch­tigen Gebirgskette des ligu­ri­schen Appennin geprägt, der von dichten Wäldern bewachsen ist. Dazwi­schen finden sich immer wieder alte, idylli­sche Berg­dörfer.

von Levanto nach Vernazza

Traum­pfad an Italiens schönster Küste
Die Wande­rung folgt alten Maul­tier­pfaden entlang einer einzig­artig schönen Küste. Zu Beginn geht man am Rand einer Halb­insel entlang, die der Monte Negro bildet. Die Eisen­bahn führt dort durch einen Tunnel. Auch der Autover­kehr spielt sich weiter im Inland ab. Bei Monte­rosso al Mare kann man eine Pause machen oder in den Bahn einsteigen und nach Levanto zurückfahren. Wer noch weiter­laufen möchte, geht bis nach Vernazza und von dort per Bahn oder Schiff zurück. (von Levanto bis Vernazza: 11,9 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 850 Meter)

Sentiero Azzurro

Wanderweg durch die Cinque Terre
Der Wanderweg führt durch alle fünf Dörfer der Cinque Terre – von Monte­rosso bis Riomaggiore. Anfangs folgt er der Küste und geht im letzten Teil noch einmal bergauf zu einem Panora­ma­steig. Der Weg ist weiß-blau markiert. Zurück kann man die Eisen­bahn nehmen. (5:30 Stunden, 13.5 Kilometer, auf: 800 Meter, ab: 760 Meter)

Von Levanto nach Gardone Riviera

276 km | 3:30 h
Nachdem man den Appennin durch­quert hat, liegen zwei der schönsten Renais­sance-Städte Ober­i­taliens am Weg: Parma und Cremona mit seiner male­ri­schen Altstadt um die Piazza del Commune.

Parma

Mehr als Parmesan und Schinken
Parmesan und Parma­schinken haben die Stadt in der Po-Ebene berühmt gemacht. Tatsäch­lich hat Parma viel Kuli­na­ri­sches zu bieten, wovon die Trat­to­rien in der Altstadt zeugen. Mittel­punkt der Stadt ist seit 2.000 Jahren die Piazza Gari­baldi mit dem Palast des Statt­halters, dem acht­e­ckigen Baptiste­rium aus rosa Sand­stein und dem roma­ni­schen Dom. Für Kunst­ge­schichtler ist im Innenraum vor allem das Fresko in der Kuppel inter­essant. Dort wird die Aufnahme von Maria in den Himmel mit perspek­tivi­schen Tricks so darge­stellt, dass sie von einem bestimmten Betrach­tungsort beinahe dreidi­men­sional wirkt.

Cremona

Geigenbauer­stadt am Ufer des Po
Die Stadt am nörd­li­chen Ufer des Po ist vor allem bekannt für ihren Geigenbau. Seit dem 16. Jahr­hun­dert haben die Familien der Amati, Guar­neri und schließ­lich der Stra­divari die Violine bis zur Perfek­tion gebracht. Weniger bekannt ist, dass es im Centro Storico einige besondere Bauten und Plätze gibt, allen voran die Piazza del Commune, einer der schönsten Plätze der Welt. Dort steht auch das Wahrzei­chen von Cremona: der mit 111 Metern höchste Glock­en­turm Italiens.

Brescia

Welterbe der UNESCO
Nicht umsonst wur­de die Provinzhaupt­stadt zwischen den Seen Iseo, Idro und Garda zum Welterbe der UNESCO erhoben. Es wird kaum eine andere Stadt geben, deren Baudenkmäler fast lückenlos ihre Geschichte doku­men­tieren. Die Straßenzüge der Altstadt stammen noch aus römi­scher Zeit, ebenso ein republika­ni­sches Heiligtum, der Kapi­toli­ni­sche Tempel und das Theater. Während der Völkerwande­rung kamen die Langobarden in die Stadt und hinter­ließen das Kloster Santa Giulia, das heute das Stadt­museum beherbergt. Die Geschäfte, Bars und Restau­rants der Stadt befinden sich in den Straßen rund um die Piazza della Loggia. Jeden Samstag findet im Zentrum ein Wochen­markt statt.
E

Gardasee

Zitronen und Wein an Italiens größtem Binnensee

Seine Exis­tenz verdankt der größte Binnensee Italiens gewal­tigen Glet­scher­massen, die während der Eiszeit sein Bett fast 400 Meter tief ausge­ho­belt haben.

Er liegt herr­lich am Rande der Alpen. Im Norden wirkt er wie ein Fjord, der zwischen dem steilen Monte Baldo Massiv und den Brescianer Alpen eingezwängt ist. Im Süden weitet er sich bis weit in die Po-Ebene aus. Da die im Norden vorge­la­gerten Dolo­miten kalte Winde abhalten, ist das Klima mild und medi­terran: Zitronen wachsen hier ebenso wie Oliven und Wein. Die hüge­lige Land­schaft im Süden eignet sich hervor­ra­gend zum Wandern oder Fahr­radfahren. Alljähr­lich besu­chen den See über fünf Millionen Touristen, sodass man in der Haupt­saison oft mit Staus auf den Ufer­straßen zu rechnen hat.

Zu Gast in einer Villa über dem Gardasee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Patri­zi­er­haus aus dem 15. Jahr­hun­dert liegt an den grünen Steilhängen des Garda­sees nahe der Ortschaft Gardone. Herr­liche Blicke, das gepflegte Haus und der char­mante Gastgeber ma­chen den Aufent­halt zu einem Höhe­punkt auf jeder Itali­enreise. Antikmöbel und Kunst­ge­gen­stände im Inneren spiegeln den persön­li­chen Charakter des Anwe­sens wider. Einzig­artig ist aber vor allem die Lage in einem großen Garten: Jahrhunder­te­alte Bäume, Obstgehölze, Blumen und duftende Kräuter bilden ein kleines Para­dies vor der großar­tigen Kulisse des Garda­sees. Abends lässt sich das Abend­essen im haus­ei­genen Restau­rant genießen – auch hier lädt der Ausblick auf den See zum Träumen ein.



Gardone Riviera

Ufer­pro­me­nade mit exqui­siten Restau­rants und Cafés
Das male­ri­sche Städt­chen am West­ufer gilt als der elegan­teste Feri­enort am Gardasee. An der Ufer­pro­me­nade warten exqui­site Restau­rants und Cafés auf ihre Gäste. Im 10.000 Quad­r­at­meter großen Bota­ni­schen Garten wachsen mehr als 2.000 Pflanzen­arten, darunter dank des milden Klimas auch subtro­pi­sche. Il Vitto­riale degli Italiani war Wohn­sitz des italie­ni­schen Dichters Gabriele D'Annunzi. Heute ist der Komplex ein weit­räu­miges Museum auf einer Fläche von neun Hektar.

Bootfahren auf dem Gardasee

Die schönsten Orte im 30-Minuten-Takt
Die meisten Orte am Gardasee verfügen über einen Boots­steg, an dem die Ausflugs­schiffe und Schnell­boote anlegen. So kann man bequem sogar vom Süd- zum Nordende des Sees und natür­lich auch andersrum gelangen und sieht viel von der abwechs­lungs­rei­chen Land­schaft rund um den See. Man kann sich z. B. während eines Spazierganges auf der Prome­nade über die Fahr­pläne und Preise informieren. Es ist in der Regel nicht notwendig zu reservieren, da die Boote etwa alle 30 Minuten oder im Stun­dentakt an- und ablegen, und falls ein Boot überfüllt ist, dann nimmt man einfach das nächste.

Lago di Valves­tino

Fjordar­tiger Stausee mit glasklarem Wasser
Von Gargnano aus führt eine steile Panora­ma­straße hinauf zum Lago di Valves­tino. Es geht durch die roman­ti­sche und wilde Land­schaft des Natur­parks Parco Regio­nale Dell' Alto Garda Bresciano. Unter­wegs kommt man immer wieder zu Stellen mit großar­tiger Aussicht auf den Gardasee. Der Stausee selbst wirkt eher wie ein norwegi­scher Fjord. Eingezwängt vom Monte Bagno, Monte Alberelli, sowie Monte Carzen hat er glasklares Wasser. Rings um den See gibt es zahlreiche ausge­schilderte Wander­wege.

Von Gardone Riviera nach Hause

13 Tage
ab 1.369,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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