Sehnsuchtsinseln vor Neapel: Baden, Schauen und Staunen - Italien
Procida und das Festland im Hintergrund

Sehnsuchtsinseln vor Neapel

Baden, Schauen und Staunen

Procida, die kleine Insel im Golf von Neapel, ist weniger glamourös als Capri. Dennoch lohnt ein Besuch – wegen der Badestrände und der Altstadt, die schon als Filmkulisse diente. Die kurze Erholungsreise kombiniert die beiden autofreien Inseln Procida und Capri mit einem charmanten Hotel mitten in Neapel.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Napoli

Napoli

14 km | 24 Minuten
A

Napoli

überquellendes Leben in archaischer Altstadt

Die südi­talie­ni­sche Stadt am Fuße des Vesuvs ist nach Rom und Mailand die drittgrößte des Landes. Sie ist eine Reise wert, vor allem wegen ihrer quick­leben­digen Altstadt, die von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de.

Zu den Haupt­at­trak­tionen der über 2.700 Jahre alten Haupt­stadt Kampa­niens gehören das Archäo­logi­sche Natio­nalmuseum, das die Schätze der verschüt­teten Vesuv­städte beherbergt. Pompeji ist mit der S-Bahn zu errei­chen. Vom Hafen aus kann man nach Ischia und Capri über­setzen. Die dicht bebaute und ständig vom Verkehrs­infarkt bedrohte Stadt sollte man zunächst aus der Ferne auf sich wirken lassen. Von Vomero bietet sich eine herr­liche Aussicht über das Meer, den Hafen, das Häus­ermeer und den doppelhöc­k­rigen Vesuv im Hinter­grund.

Zu Gast in einem Hotel in Neapel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel befindet sich in den Mauern eines umge­bauten Klos­ters in Chiaia, einem geho­benen Viertel im Herzen von Neapel.

Jedes der 35 Zimmer ist individuell in harmo­nisch aufein­ander abge­stimmten Farben einge­richtet; je nach Kategorie verfügen sie über einen Sitzbereich. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­boten. In der näheren Umge­bung gibt es mehrere kleine Straßen mit Cafés, Bars, Restau­rants und exklusiven Geschäften. Auch zahlreiche Sehens­wür­digkeiten wie die Piazza del Plebiscito mit der Basi­lica di San Fran­cesco di Paola, das Teatro San Carlo und der Palazzo Reale sind fußläufig erreichbar.

Kampa­nien

Land des Überflusses im Schatten des Vulkans
Die Römer gaben der fruchtbaren Land­schaft im Süden Italiens ihren Namen: Campania felix: Glück­liche Ebene. Damit war nur die Ebene gemeint, die sich vom Neapoli­ta­ni­scher Apennin südwärts bis zur gebirgigen Halb­insel von Sorrent erstreckt. Der vulka­ni­sche, fruchtbare Boden ermög­licht den Anbau von Südfrüc­hten und Wein. Der Natio­nal­park Cilento mit seiner ursprüng­l­i­chen Land­schaft und vielen antiken Stätten ist UNESCO-Welterbe, ebenso das histo­ri­sche Zentrum von Neapel, die Amalfiküste und die archäo­logi­schen Stätten von Pompeji, Herculaneum und Torre Annun­ziata. Teile Kampa­niens sind geologisch unruhig und werden von immer wiederkeh­renden Erdbeben erschüt­tert. Der Vesuv bei Neapel ist ein aktiver Vulkan.

Amalfi-Küste

Fischer­dörfer an para­die­si­scher Steil­küste
Südlich von Neapel schiebt sich das gewal­tige Fels­massiv der Monti Lattari nach Westen ins Tyrrhen­ni­sche Meer und bildet eine etwa 50 Kilometer lange Halb­insel, die auf die Insel Capri zuläuft. Die felsige Südküste dieser Halb­insel nennt man Amalfiküste. Sie wird zu den schönsten Küsten welt­weit gerechnet und ist in der Haupt­saison leider entspre­chend heimge­sucht. Die Straße, die die Küste erschließt, wur­de erst im 19. Jahr­hun­dert in den Fels gehauen. Ursprüng­lich waren die Orte nur von der See zu errei­chen und liegen heute unter­halb der Straße. Mit ihren weiß getünchten kubi­schen Häusern mit Kuppel­däc­hern wirken die Dörfer maurisch. Im Laufe der Jahrhunderte wurden alle weniger steilen Hänge urbar gemacht und sind heute mit Wein und Zitronen bewachsen. Die Amalfiküste zählt heute zum Welt­kultur­erbe der UNESCO.

Golf von Neapel

Sehn­suchtsort der deut­schen Romantik
Schon seit 2.000 Jahren ziehen Sonnen­un­ter­gänge und Orangen- und Zitro­nen­gärten Besu­cher aus aller Welt auf die Halb­insel am Golf von Neapel. Bereits Odys­seus soll im antiken Surrentum vom Gesang der Sirenen verwirrt worden sein. Als er sich ihnen dennoch entzog, verwandelten sie sich in den Felsen Li Galli, der noch heute bei Posi­tano aus dem Meer ragt. Später wur­de Sorrent zum Inbe­griff der deut­schen Itali­en­sehn­sucht. Schrift­steller, Musiker und Maler haben den Ort verewigt. Die Spitze der Halb­insel von Sorrent liegt nur etwa fünf Kilometer von Capri entfernt, das vom Hafen Marina Piccola bequem erreicht werden kann. Auch nach Ischia und Procida, deren Silhou­etten an klaren Tagen zu sehen sind, kann man per Schnell­boot in kurzer Zeit kommen. Die Regio­nal­bahn Circumve­suviana bringt Besu­cher nach Pompeji und Herculaneum oder nach Neapel.

Vesuv

Wandern zum gefähr­lichsten Feuerberg Europas
Der einzige noch aktive Vulkan auf dem euro­päi­schen Fest­land gilt als Schick­salsberg, nachdem er im Jahr 79 nach Christus die römi­schen Städte Pompeji und Herculaneum zerstörte. Bis heute zählt der Doppelvulkan zu den gefähr­lichsten Feuerbergen der Welt. Nach langen Ruhephasen kann es zu gewal­tigen Erup­tionen kommen – eine stän­dige Bedro­hung für die Millio­nen­me­tro­pole Neapel, die nur wenige Kilometer nordwest­lich liegt. Aus diesem Grund gibt es überall Seismographen, die so empfind­lich sind, dass sie bereits auf die Körperwärme der Besu­cher reagieren. Eine gute Straße windet sich bis in die Nähe des Gipfels. Vom Park­platz aus führt ein Fußweg rund um den Krater. (1:30 Stunde, 4,1 Kilometer, auf und ab 170 Meter)

Punta Campanella

Ort für Verliebte und Roman­tiker
Die West­spitze der Halb­insel Sorrento zieht Roman­tiker und Verliebte glei­cher­maßen an. Über die Via Minerva, eine Römer­straße, gelangt man von Termini zu Fuß zur Punta, wo einst ein Tempel der Athene stand. Dort kann man Rast machen und nach Capri hinüber­schauen. (Hin und zurück: 2:30 Stunden, 6,4 Kilometer, auf und ab 390 Meter)

Marina di Ieranto

Bade­strand am kobaltblauen Meer
Die kleine Bucht an der Spitze der Halb­insel von Sorrento lockt mit einem Bade­strand, der von Nerano nur zu Fuß zu errei­chen ist. Wer schon von Massa Lubrense aus losgeht, kann das kobaltblaue Meer zu beiden Seiten des Höhenrü­ckens bewundern und jenseits des Meeres zum Vesuv, nach Ischia oder Salerno schauen. Von Nerano aus kann man mit Taxi oder Bus zum Ausgangs­punkt zurückfahren. (4 Stunden, 8,2 Kilometer, auf: 210 Meter, ab: 320 Meter)

Von Napoli nach Procida

Fähre

Von Napoli nach Napoli Fähr­hafen

5 km | 14 Minuten

Von Napoli Fähr­hafen nach Procida Fähr­hafen

Die Schnell­boote („Alis­cafi“, Einsatz abhängig vom Seegang) legen im Haupt­hafen „Molo Bever­ello“ ab, normale Fähren von der benach­barten Anlege­stelle „Calata di Massa“ – zwischen den beiden Stationen fährt regelmäßig ein Shut­tlebus. Die lang­sameren und daher güns­tigeren Fähren sind zu empfehlen, wenn Sie schnell seekrank werden. Die Fahr­pläne ändern sich ständig und hängen von den einzelnen Fährge­sellschaften ab.

Tickets für das Schnell­boot oder die Fähre können vor Ort bei der Fährge­sellschaft Ihrer Wahl erworben werden – die staat­lich geförderte Gesellschaft „CAREMAR“ ist häufig etwas güns­tiger als die anderen Anbieter. Für die Wartezeit gibt es ein Café und einen Souve­nir­shop. Die Ticket­preise beginnen saison­abhängig ab 10 EUR (Fähre) bzw. ab 17 EUR (Schnell­boot). Bitte über­prüfen Sie den aktuellen Fahr­plan der Fähren vor Ankunft, z.B. auf folgenden Seiten: www.caremar.it oder www.traghet­tilines.it

Von Procida Fähr­hafen nach Procida

2 km | 6 Minuten
B

Procida

Kleine Schwester von Capri und Ischia

Mit einer Küstenlinie von 16 Kilome­tern und einer Fläche von vier Quad­ratki­lome­tern ist Procida neben Capri und Ischia die dritte und kleinste Insel im Golf von Neapel.

Touris­tisch ist sie weit weniger erschlossen als ihre großen Schwestern. Dabei diente das Städt­chen glei­chen Namens auf der Nord­seite mit seinen pastell­farbigen, würfelför­migen Häusern schon als Kulisse für berühmte Filme. Von der mittel­alter­li­chen, befes­tigten Ober­stadt aus bietet sich bei gutem Wetter ein Pa­no­ra­ma­blick über den Golf von Neapel. Einen schönen Bade­strand gibt es auf der Südseite in der Bucht von Chiai­olella.

Zu Gast in einem Palazzo auf Procida

4 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel in einem stil­voll restau­rierten Palazzo aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt günstig in der Nähe der Akro­polis von Terra Murata, dem kulturellen Mittel­punkt von Procida, und dem Hafen.

Neben der Empfangshalle mit schönem Ausblick und Bar gibt es eine gelun­gene Terrasse, auf der vor dem unbe­schreib­li­chen Panorma das Früh­stück mit haus­gemachten Torten und Marme­laden serviert wird. Derselbe Blick bietet sich von den 10 Zimmern, die nüchtern und schnörkellos einge­richtet sind.

Von Procida nach Capri

Fähre

Von Procida nach Procida Fähr­hafen

3 km | 27 Minuten (inkl. Fähr­überfahrt)

Von Procida Fähr­hafen nach Napoli Fähr­hafen

Die Schnell­boote fahren nach „Molo Bever­ello“ und die normalen Fähren ins benach­barte „Calata di Massa“ – zwischen den beiden Stationen fährt regelmäßig ein Shut­tlebus.

Von Napoli Fähr­hafen nach Capri

Dauer: 0:45 – 1:25 Stunden

Die Schnell­boote („Alis­cafi“, Einsatz abhängig vom Seegang) legen im Haupt­hafen „Molo Bever­ello“ ab, normale Fähren von der benach­barten Anlege­stelle „Calata di Massa“ – zwischen den beiden Stationen fährt regelmäßig ein Shut­tlebus. Die lang­sameren und daher güns­tigeren Fähren sind zu empfehlen, wenn Sie schnell seekrank werden. Die Fahr­pläne ändern sich ständig und hängen von den einzelnen Fährge­sellschaften ab.

Tickets für das Schnell­boot oder die Fähre können vor Ort bei der Fährge­sellschaft Ihrer Wahl erworben werden – die staat­lich geförderte Gesellschaft „CAREMAR“ ist häufig etwas güns­tiger als die anderen Anbieter. Für die Wartezeit gibt es ein Café und einen Souve­nir­shop. Die Ticket­preise beginnen saison­abhängig ab ca.15 EUR (Fähre) bzw. ab ca.22 EUR (Schnell­boot). Bitte über­prüfen Sie den aktuellen Fahr­plan der Fähren vor Ankunft, z.B. auf folgenden Seiten: www.caremar.it , www.traghet­tilines.it oder www.capri.net/en/getting-here

Capri

2 km | 5 Minuten
C

Capri

Sehnsuchtsinsel im Golf von Neapel

Nur sechs Kilometer lang und knapp drei Kilometer breit ist die welt­be­rühmte Insel im Golf von Neapel, auf der bereits zwei römi­sche Kaiser, Augustus und Tibe­rius, ihre Sommer verbrachten.

Damit ist Capri wohl das älteste Urlaubs­pa­ra­dies der Welt. Bis heute gehört die grüne Insel im azur­blauen Meer zu den schönsten Inseln im Mittelmeer. Das Capri-Fischer-Lied (kompo­niert während des 2. Welt­kriegs (!) von August Winkler) löste im Wirt­schaftwunder-Deutsch­land eine Sehn­sucht und einen Touris­musboom aus. Hotels wurden aus dem Boden gestampft; die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion wur­de gerodet und durch Palmen und andere subtro­pi­sche Pflanzen ersetzt. Dennoch lohnt sich ein Aufent­halt auf der inzwi­schen auto­freien Insel. Auf den alten Maul­tier­pfaden und Klippen­wegen ist noch das alte Capri zu finden.

Zu Gast in einem Hotel auf Capri

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine privat geführte Hotel liegt ruhig, aber zentral inmitten eines schönen Gartens mit weitem Blick auf den Golf von Neapel.

Schon bei der Begrüßung spürt man die Gastfreundschaft der Inhaber Elena und Rafael, die einen während des gesamten Aufent­halts umgibt. Diese zeigt sich nicht nur beim reichhal­tigen süßen Früh­stück auf der großen Terrasse mit Blick auf das Tyrrhe­ni­sche Meer, sondern auch im freund­li­chen Service und in den Zimmern, die stil­si­cher einge­richtet sind. Teilweise haben die Zimmer Meer­blick oder sogar eine eigene Terrasse. Der schön ange­legte Garten erstreckt sich bis zum Meer, das man auf einem Weg den Hang hinab durch Biogarten und Weinberg erreicht. Rafael ist Weinliebhaber und verwöhnt seine Gäste gerne in der haus­ei­genen kleinen Weinbar. Das Orts­zentrum von Capri mit Restau­rants, Cafés und Geschäften ist ca. zehn Gehmi­nuten vom Hotel entfernt.

Monte Solaro

Hoch über dem Golf von Neapel
Der Berg im Südwesten ist mit 291 Metern der höchste auf Capri. Auf dem Gipfel liegt einem die kleine Insel zu Füßen – und weit mehr: der ganze Golf von Neapel und Salerno. Nach dem Gipfel­er­lebnis kann man auf einem Grat bis zum Meer hinun­ter­steigen. Der Weg verläuft ober­halb von Steilwänden, in denen Seevögel brüten. (4:30 Stunden, 9,6 Kilometer, auf und ab 750 Meter)

Palazzo di Tiberio

Rundweg durch Grotten und Gärten zum römi­schen Aussicht­s­pa­last
Der Rundweg im Osten Capris führt an Gärten und Grotten vorbei zum Palast des Kaisers Tibe­rius. Den hatte bereits Augustus angefangen, aber sein Sohn Tibe­rius hat ihn voll­endet. Von der 7.000 Hektar großen römi­schen Anlage, die auch Villa Jovis (Jupiter-Villa) heißt, hat man einen tollen Blick. (3 Stunden, 7,2 Kilometer, auf und ab: 280 Meter)

Grotta Azzurra

Mysti­sche Stim­mung in einem antiken Naturhei­ligtum
Die welt­be­rühmte Höhle ist nur über ein mannshohes Felsloch im Meer zugäng­lich. Sie ist etwa 50 Meter lang und 30 Meter breit, das Wasser in ihr steht 15 Meter tief. Die mystisch-blaue Färbung ensteht, weil Tages­licht überwiegend unter Wasser in die Grotte gelangt. Bereits in der Antike wur­de die Grotte als Nymphäum – eine heilige Natur­stätte – genutzt. Gegenüber dem Eingang warten die Gondoliere mit ihren Booten, um Besu­cher in die Grotte zu fahren. Manchmal kommt es wegen des Besu­cherandrangs zu Wartezeiten. Ein Wanderweg dorthin führt über eine uralte Phön­i­zier-Treppe mit 500 Stufen. Oben genießt man eine wundervolle Aussicht.

Von Capri nach Napoli

Fähre

Capri

2 km | 5 Minuten

Von Capri nach Napoli

Die Schnell­boote fahren nach „Molo Bever­ello“ und die normalen Fähren ins benach­barte „Calata di Massa“ – zwischen den beiden Stationen fährt regelmäßig ein Shut­tlebus.
10 Tage
ab 1.069,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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