Zu Gast in Gutshäusern und Mühlen: Geburtsstätten der Mafia - Italien
Masseria bei Valguarnera

Zu Gast in Gutshäusern und Mühlen

Geburtsstätten der Mafia

Seit der Antike prägen Latifundien das Gesicht Siziliens. Im 19. Jahrhundert gehörten sie dem Adel und haben die Mafia hervorgebracht. In einem dieser Häuser übernachtet man, dazu in einem ehemaligen Kloster am Ätna. Die Reise endet mit der sprichwörtlichen sizilianischen Gastfreundschaft in einer alten Olvienmühle. Eine Reise für Genießer und Geschichtsinteressierte.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Palermo nach Scopello

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Auto Europa/Sicily by Car S.p.A.
Fahrzeug: VW Polo o.ä. (EDMR)
Station: Palermo Flughafen (Desk at Airport)

Von Palermo nach Scopello

47 km | 39 Minuten
Die Panora­ma­strecke führt an der Ostküste des Golfo di Castell­ammare entlang. Seine Westküste wird durch einen der ganz wenigen Natio­nalparks auf Sizilien geschützt. Herr­liche Wander­wege führen an der Küste bis zum Capo S. Vito und durch die Macchia.
A

Golf von Castellammare

Burgen und Strände im Naturreservat

Der Zipfel west­lich des Golfs von Castell­ammare ist ein besonders schöner Teil Siziliens – kulturell und landschaft­lich.

Die uralte Berg­fes­tung Erice hat eine Kirche, in der schon 1000 Jahre vor ihrer Chris­tia­ni­sie­rung die phön­izi­sche Eryx verehrt wur­de. Nörd­lich von Scopello beginnt ein male­ri­sches Natur­re­servat, das den Strand, das Wasser und das Hinter­land des Golfs schützt. Den äußersten Norden bildet das Capo San Vito, wo einige Bade­strände zum entspannen und schwimmen einladen.

Zu Gast in einem Albergo in Scopello

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Albergo im ehema­ligen Fischerdorf ­Sco­pello ist ein wahres Postkar­ten­idyll: Es liegt in einem großen Garten mit schönem Pool, einen kurzen Fußmarsch von der nächsten Bade­bucht entfernt.

Unmit­telbar hinter dem Dorf beginnt das Natur­re­servat Zingaro, wo die ursprüng­l­iche Küstenve­ge­ta­tion Siziliens in ihrer Viel­sei­tigkeit bewahrt wird. Die Gastgeber sind zuvor­kom­mend und spre­chen neben Englisch auch ein biss­chen Deutsch. Das Restau­rant, dessen Spezialität Fisch und Meeresfrüchte sind, serviert alle Mahlzeiten auch auf der Terrasse.

Segesta

Das Ideal des grie­chi­schen Tempels

Der Tempel gehört zu den best­er­hal­tenen antiken Kult­stätten der Welt. Obwohl er das Ideal des grie­chi­schen Tempels verkörpert, wur­de er nicht von den Grie­chen, sondern von den Elymern gebaut – einem Mischvolk aus Urein­woh­nern und Troja­nern. Heute liegt der 61 Meter lange und 26 Meter breite Bau ganz allein in den sanften Hügeln Westsiziliens. Als er gebaut wur­de, war er das Zentrum von Segesta, einer blüh­enden Stadt, die allerdings von den Vandalen dem Erdboden gleich gemacht wur­de.

Erice

Mittel­alter­li­ches Berg­städt­chen mit Aussicht aufs Meer

Das uralte, von Phön­i­ziern gegrün­dete Berg­städt­chen thront 750 Meter hoch über dem Meer. Seine Lage und das mittel­alter­liche Stadt­bild machen es zu einem der schönsten Orte Siziliens. In der Antike befand sich hier ein Heiligtum, das nach­ein­ander der phön­izi­schen Göttin Eryx, der Astarte der Karthager, der grie­chi­schen Aphrodite und schließ­lich der römi­schen Venus geweiht war. Aus den Über­resten des Tempels wur­de im 14. Jahr­hun­dert die Chiesa Matrice gebaut. Vom Platz des Aphrodi­ten­tempel, wo heute das Venusschloss steht, hat man einen gewal­tigen Ausblick über Trapani und die anderen west­lich vorge­la­gerten Inseln.

Riserva Natu­rale dello Zingaro

Sandige Buchten und raue Kalkfelsen

In den 1980er Jahren sollte eine Auto­straße entlang einer der landschaft­lich schönsten Küsten­stre­cken von Castell­ammare del Golfo bis San Vito lo Capo gebaut werden. Nach Bürger­pro­testen lenkte die Regie­rung ein und errich­tete das erste Natur­re­servat Siziliens. Das Zingaro-Reservat umfasst 1.600 Hektar am Meer mit kleinen sandigen Buchten und rauen Kalkfelsen. Oliven-, Johan­nisbäume und Zwergpalmen gedeihen hier, ebenso Falken, Geier und Adler. Ein Wanderweg führt an der Küste entlang und zurück über verlas­sene Bauern- und Hirten­sied­lungen. (hin und zurück: 5:30 Stunden, 15,8 Kilometer, auf und ab: 680 Meter)

San Vito Lo Capo

Sand­strand und türkisfarbenes Meer

Der Sand­strand nörd­lich von Trapani ist einer der schönsten aus Sizilien. Sanft und fast weiß fällt er ins türkisfarbene Meer; im Hinter­grund ragt der Monte Monaco steil in den Himmel, davor ein altes Dorf aus leuch­tend weißen Häusern und mehreren guten Fisch­re­stau­rants. Nur in der Hoch­saison und an Woche­n­enden ist hier Trubel. Wer mehr möchte als baden und essen, kann auf den Felsen­thron des Kaps steigen und tief unter sich die para­die­si­schen Buchten mit türkisem Wasser zu beiden Seiten genießen. (3 Stunden, 9,1 Kilometer, auf und ab: 350 Meter)

Von Scopello nach Castelve­trano

113 km | 2:30 h

Die Strecke führt über Marsala im äußersten Westen Siziliens. Die phönizi­sche Gründung mit dem arabi­schen Namen (Marsal Allah: Hafen Gottes) ist für ihren goldgelben Desert­wein bekannt.

Das mindes­tens zehn Jahre in Eichenfässern gela­gerte Getränk mit 17-19 % Alkohol ist die sizilia­ni­sche Antwort auf den Port­wein.

Salzgärten von Trapani

Essen wie die Salz­arbeiter im Muse­umsre­stau­rant

Jahrhunder­te­lang wur­de bei Trapani Salz aus dem Meer gewonnen. Heute ist in einer alten Mühle ein Museum einge­richtet, das von der alten Tradi­tion der Salzgewin­nung erzählt. Mittags kann man in einer Lager­halle aus dem 17. Jahr­hun­dert das „Mittag­essen eines Salz­arbeiter“ probieren, beste­hend aus Bruschetta, Sardinen, Käse und Wein, und dabei über die Salinen bis zu den Egadi­schen Inseln schauen.

Marsala

Dessert­wein nach alten Methoden

Die alte Stadt Marsala ist bekannt für ihren Dessert-Wein, der bis zu 20% Alkohol enthält. Ein Marsala Fine muss mindes­tens ein Jahr in Holzfäs­sern reifen. Ein Geheim­tipp unter den Marsala-Gütern ist die Azienda di Marsala von Marco De Bartoli, wo noch nach alten Methoden gekel­tert wird. Besich­tigung nach Voran­meldung. Tel: 09 23 96 20 93.

B

Selinunte

Megapole der Antike

Olivenhaine, blaues Meer, Weinberge und eine der glanzvollsten Tempel­gruppen im medi­ter­ranen Raum: Das Ausgra­bungs­feld von Selinunt gehört zu den faszi­nierendsten archäo­logi­schen Stätten Siziliens.

In den vergan­genen Jahrzehnten wurden große Teile der Stadt frei­gelegt. Die Akro­polis mit vier Tempeln, Terrassen und Befes­tigungen zeugt davon, dass Sizilien in vorchrist­li­cher Zeit eine von Grie­chen besiedelte Insel war. Archäo­logen schätzen, dass Selinunt während der Blütezeit im 5. und 6. Jahr­hun­dert vor Christus über 100.000 Einwohner hatte, also eine Mega­pole für antike Verhält­nisse war. Der Niedergang begann, als die Stadt zwischen die Fronten von Rom und Karthago geriet. 409 v. Chr. wur­de die Stadt nach einem blutigen Krieg mit 16.000 Toten zum ersten Mal zerstört. Nach der zweiten Zerstörung 250 v. Chr. durch die Römer wur­de die Stadt, die gerade ein Alter von 400 Jahren erreicht hatte, endgültig geräumt.

Zu Gast in einer Villa bei Selinunte

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Einge­bettet in einen schönen Palmen­garten mit einem glitzernden Swimmingpool und einem Fitnessbe­reich liegt die klas­si­sche Villa.

Rings um das Anwesen wachsen Olivenhaine; die grie­chi­schen Tempel von Selin­unte sind in der Nähe. Die Zimmer sind alle sehr gepflegt und stil­voll einge­richtet. Auf der Terrasse wird ein sehr gutes Früh­stück serviert, bei dem die hilfsbe­reiten Gastgeber Tipps für Tages­ausflüge geben.

Cave di Cusa

Vor 2.400 Jahren verlas­sene Baustelle

Ganz in der Nähe der grie­chi­schen Tempel von Selin­unte liegt der Steinbruch, wo das Bauma­te­rial für die antike Stadt gewonnen wur­de. Als 409 v. Chr. die Karthager sich mit Kriegs­schiffen der Stadt näherten, ließen die Sklaven alles fallen und flohen hals­überkopf. Heute, nach 2.400 Jahren, liegt alles noch genauso da: die Blöcke, von denen einige noch unbe­arbeitet sind, andere schon für den Abtransport fertig waren. Auch wenn damals ein Massaker drohte – heute ist der Tatort von Frieden und Schön­heit umhüllt.

Poggioreale

Geister­dorf in den Gibel­liner Bergen

Das alte Dorf in den Gibel­liner Bergen exis­tierte von 1642 bis 1968. Dann wur­de es über Nacht durch ein Erdbeben zerstört und seither voll­ständig verlassen. Damit wird Poggioreale zu den Paesi fantasma, den Geis­ter­städten, gerechnet von denen es über 1500 in Italien gibt. Aus der Ferne sieht das Dorf intakt aus. Wer sich aber in die menschenleeren Gassen wagt, ist faszi­niert von einer Natur, die sich alles zurückholt.

Von Castelve­trano nach Valguar­nera

188 km | 3:00 h

Auf halber Strecke liegt das bedeu­ten­dste archäologi­sche Gebiet Siziliens, das Valle di Templi. Mit seiner im ganzen Mittelmeer einzig­ar­tigen Häufung grie­chi­scher Tempel lohnt es unbedingt einen Besuch.

Anschließend verlässt man die Küste und fährt zum Zentrum der Insel.

Calta­belotta

Mittel­alter­li­cher Dorfkern mit hebräi­schen und mauri­schen Quar­tieren

Auf den Mauern des antiken Triokala aufge­baut ca. 15 km vom Meer auf 870 m Höhe liegt Calta­bellotta wie einge­bettet in eine natür­liche Muschel in den Bergen, deren Erscheinungs­bild in manchen Gebieten an die Dolo­miten erin­nert. Der atembe­rau­bende Blick vom Dorf aus auf die darunter liegenden Oliven- und Oran­genhaine und schließ­lich das Meer beein­dru­cken jeden Gast.
Zurückge­hend auf die Präh­is­torie finden sich Zeitzeugen aus allen Epochen. Der mittel­alter­liche Dorfkern mit verwin­kelten Gassen und Höfen und seinen hebräi­schen und mauri­schen Quar­tieren ist dabei von besonderem Reiz. Gerade im Sommer zeichnet sich das wie eine raue Schön­heit anmu­tende Dorf durch sein ange­nehm kühles und trockenes Klima aus, dagegen lockt der Frühling mit der unglaub­li­chen Überfülle seiner Gebirgsflora zu ausge­dehnten Wande­rungen.
Durch die besondere Lage über Jahrhunderte hinweg von den Zeitzei­chen abge­schnitten, hat sich Calta­bellotta bis heute seinen ursprüng­l­i­chen Charakter eines sizilia­ni­sches Gebirgsdorfes beibe­halten. Die beinahe unbe­rührte Natur um das Dorf herum muss wohl auch den Regis­seur Michael Cimino derart für seinen Film „Der Sizilianer“ (mit Chri­s­to­pher Lambert in der Haupt­rolle) faszi­niert haben, dass er nahezu die gesamten Außen­a­uf­nahmen des Films in und um Calta­bellotta drehte.

Capo Bianco

Leuch­tend weißer Sand am Fuß des Krei­defel­sens

Unter­halb der Ausgra­bungs­stätte von Eraclea Minoa, einer Tocht­er­stadt von Selinunt, liegt der Capo Bianco zu Füßen eines Krei­defel­sens. Der Strand mit leuch­tend weißem Sand diente antiken Seefah­rern als Orien­tie­rungs­punkt und ist bis heute unver­baut. Ein schöner Weg führt an der Küste von Eraclea aus nach Südosten bis Torre Salsa. Zurück kann man ober­halb der Klippen gehen.

Giardino della Kolym­betra

Verwun­schener Garten am Dioskuren­tempel

Am Dioskuren­tempel im Valle di Templi liegt der verwun­schene Garten in einem fruchtbaren und wasser­rei­chen Tal. Wo bereits vor 2000 Jahren Bewäs­se­rung durch Kanäle stattfand, wachsen heute Zitronen- und Oran­genhaine. Dazwi­schen laden schat­tige Plätze zu einem Pick­nick ein.

C

Enna

„Balkon Siziliens“

Wegen der phan­tas­ti­schen Aussicht bis zum Meer und zum Ätna wird es auch der Balkon Siziliens genannt. Die 28.000-Einwohner-Stadt liegt in der geogra­fi­schen Mitte von Sizilien auf einer Höhe von fast tausend Metern.

Das Castello di Lombardia, das neben dem Dom zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten der antiken Stadt gehört, zeugt von der großen Bedeu­tung, die die Stadt wegen ihrer zentralen Lage von der präh­is­to­ri­schen Zeit bis zu den Staufern hatte. Mit ihm ist der acht­e­ckige Wohn­turm des deut­schen Kaisers Fried­rich II durch einen unter­irdi­schen Gang verbunden.

Zu Gast in einer Masseria bei Valguarnera

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der befes­tigte Gutshof stammt aus dem 17. Jahr­hun­dert und ist typisch für die Architektur der dama­ligen Großgrund­be­sitzer.

Um den gepflas­terten Innenhof liegen das repräsenta­tive Haupt­haus und die Stal­lungen mit den Gesinde­häusern, die heute zu ebenso stil­vollen wie komfor­ta­blen Gäst­ezimmern umge­wandelt sind. Zum Früh­stück gibt es selbst­gemachten Ricotta und Obstku­chen je nach Saison. Ein kleines Museum informiert über das bäuer­liche Leben auf dem Hof. Wein und Olivenöl, die auf dem Gut produ­ziert werden, stehen zum Verkauf. Fahr­räder werden verliehen. Der Hof mit seinem Pool und den weit­läufigen Anlagen lädt zum Faulenzen oder Lesen ein, ist aber auch ein idealer Ausgangs­punkt, um die Villa Romana del Casale, die nur 15 Kilometer entfernt liegt, zu besich­tigen sowie um Zentralsizilien zu bereisen.

Morgan­tina

Antike Stadt zwischen Wein und Oliven

Zwischen Weinbergen und Olivenhainen liegt die antike Stadt, deren Über­reste viel weniger besucht werden als die benach­barte Villa Casale. Zwar sind nur noch die Funda­mente der vorchrist­li­chen Stadt zu sehen, aber man kann sich mit etwas Phan­tasie das Leben auf der Agora, dem Markt­platz, im Gymnasium oder in den Bädern vorstellen. Bedeu­ten­dster Fund ist die Statue der Aphrodite, die im Regio­nalmuseum vor Ort ausge­stellt ist.

Villa Romana del Casale

Spätr­ömi­sche Kunst- und Luxus­villa

Die 3.500 Quad­r­at­meter große spätr­ömi­sche Luxus­villa liegt in einem wasser­rei­chen Tal bei Piazza Arme­rina. Dass sie heute noch so gut erhalten ist, verdankt sie einem Erdrutsch im 12. Jahr­hun­dert. Erst in den 1950er Jahren begann die Ausgra­bung. Heute ist der Prachtbau eine der wich­tigsten archäo­logi­schen Ausgra­bungs­stätten Siziliens und Welterbe der UNESCO. Besonders die Mosaiken sind außergewöhn­lich in ihrer künst­le­ri­schen Qualität.

Sughereta di Niscemi

Größter Kork­ei­chen­wald im Zentrum Siziliens

Die Sughereta von Niscemi ist der letzte große Kork­ei­chen­wald in im Inneren Siziliens. Die Rodung des Gebiets von Niscemi begann Anfang des 17. Jahrhunderts unter dem neuen Lehns­herr Branciforti. Doch nach über 100 Jahren konnte die sinn­lose Resour­cenver­schwendung gestoppt werden – durch Gesetze zur nach­hal­tigen Nutzung des Holzes. Sie wurden 1718 erlassen und haben dafür gesorgt, dass bis heute 3.000 Hektar Kork­ei­chen­wald stehenge­blieben sind. Zwischen den Kork­ei­chen wächst Ilex und immer­grüne Macchia. Bota­niker wird inter­es­sieren, dass kürz­lich das Heli­an­themum sanguineum entdeckt wur­de, eine Verwandte des Sonnenrö­sc­hens, die sonst nur in Marokko und Portugal vorkommt und in Italien seit Jahrhunderten als ausge­s­torben gilt. Durch das Reservat führt ein Blin­denpfad mit verschiedenen Tafeln an einem Handlaufseil entlang.

Von Valguar­nera nach Carruba di Riposto

111 km | 2:00 h

Besonders schön ist die Neben­strecke über den Ätna. Sie führt durch den Natio­nal­park zum Refugio Sapi­enza, von wo eine Seil­bahn in die Nähe des Gipfels führt.

Bei gutem Wetter hat man eine sansa­tionelle Aussicht bis nach Afrika. Vom Refugio windet sich die Straße durch Lava und Latschenkiefern Rich­tung Küste.

D

Ätna

Aktiver Vulkan mit 300 Kratern

Der höchste und größte Vulkan Europas hat einen ellip­ti­schen Grund­riss und einen Umfang von 140 Kilome­tern.

Aufgrund des Vulka­nismus wech­selt seine Höhe ständig. Etwa 300 Nebenk­rater gehören zum Berg der Berge (Mongibello), wie die Sizilianer ihn nennen. Sie sind bis heute aktiv, sodass sich ständig neue Lava ergießt. Sobald sie erkaltet und verwit­tert, bietet sie fruchtbaren Boden, sodass die Besied­lung und Bepfl­anzung des Vulkans mit Wein, Zitrusfrüc­hten und Ölbäumen trotz Gefahren bis weit hinauf getrieben ist. Die Gipfel­region ist zu einem Natur­park von ca. 60.000 Hektar erklärt worden.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel am Ätna

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Landhaus aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt am Fuße des Ätna, etwa einen Kilometer vom Meer entfernt, und beherbergt heute – nach einer sorg­samen Renovie­rung – ein Boutique-Hotel, das durch eine geschickte Kombi­na­tion aus modernen und tradi­tionellen Elementen sowohl zeit­ge­mäßen eleganten Komfort als auch Authen­tizität versprüht.

Umgeben wird es von einem 10.000 Quad­r­at­meter großen Grund­stück, auf dem über 5.000 medi­ter­rane und subtro­pi­sche Pflanzen­arten gezüchtet werden. Wer möchte, kann sich durch Agaven, Malven, Zitrus­pflanzen und Kakteen führen lassen. Die Zimmer sind individuell, vorwiegend in hellen Farben einge­richtet und greifen den unauf­dring­li­chen Stil auf, der beherr­schend für das gesamte Resort ist; teilweise haben sie eine eigene Terrasse. Im Freien locken eine große Sonnen­ter­rasse mit Lava­steinen vom Ätna und ein Pool, der von Olivenbäumen gesäumt ist. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­richtet; abends serviert das Restau­rant sizilia­ni­sche Gerichte begleitet von Weinen aus Trauben, die an den Hängen des Ätna gereift sind.

Catania

Bunte Stadt im Schatten des Ätna

Die bunte Stadt in der Ebene zwischen Ätna und Meer ist mit 650.000 Einwoh­nern die zweitgrößte auf Sizilien. Sie wur­de im 8. Jahr­hun­dert von grie­chi­schen Sied­lern gegründet. Ihren Aufstieg verdankt sie dem Hafen und den fruchtbaren Lavaböden. 1669 wur­de die Stadt vom Ätna begr­aben und durch ein Erdbeben voll­ständig zerstört. Danach wur­de es im spätba­ro­cken Stil wieder­aufge­baut. Heute gehört die Altstadt zum Welterbe der UNESCO. Sehens­wert sind der Dom und der Elefan­tenbrunnen aus schwarzem Lava­stein.

Taormina

Der „Zipfel des Para­dieses“

Trotz des hoch­entwi­ckelten Tourismus ist Taormina immer noch einer der faszi­nierendsten Orte auf Sizilien. „Entdeckt“ wur­de das beschau­liche Dorf zwischen Ätna und Ioni­schem Meer von dem deut­schen Maler Otto von Geleng, der eine solche Szenerie kaum für möglich hielt: ein grie­chi­sches Amphi­theater hoch über dem Meer vor der maje­s­tä­ti­schen Kulisse eines schnee­be­deckten Vulkans, dazu eine Blütenpracht, die im Frühjahr ihres­glei­chen sucht. Mit seinen roman­ti­schen Bildern machte er ganz Europa in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auf diesen „Zipfel des Para­dieses“ aufmerksam. Bald fuhr ein Direktzug von London über Paris nach Taormina. Die ersten Pensionen eröffneten, in denen die Krupps, Roth­schilds, King George V. und viele andere überwin­terten. Heute ist der Stadt­kern, der bis vor 150 Jahren nur für Maul­tiere zugäng­lich war, eine sehr leben­dige Fußgängerzone, der Corso Umberto. Die meisten histo­ri­schen Hotels liegen unter­halb der Altstadt, wo sie teilhaben an der Aussicht, die Taormina berühmt gemacht hat. Mit der Seil­bahn kann man direkt zu einer Bade­bucht hinun­terfahren, in der es allerdings nur einen Kies­strand gibt.

Ätna-Seil­bahn

In die Gipfel­region des Vulkans

Die Besteigung des Vulkans ist in mehr­fa­cher Hinsicht der Höhe­punkt jeder Sizili­enreise. Sie beginnt am Rifugio Sapi­enza mit einer Seil­bahnfahrt. Dort kann auch die gesamte Wande­rung gebucht werden. Von Versu­chen, den Vulkan auf eigene Faust zu bezwingen, wird abge­raten. Die größte Gefahr ist, sich bei schnell aufzie­hendem schlechten Wetter zu verlaufen. Da der Aufstieg zum größten Teil per Seil­bahn und Jeep erfolgt, ist die Wande­rung nicht anstren­gend. Normale Fitness, feste Schuhe und Regen­kleidung sind Voraus­setzung.
An der Berg­sta­tion Monta­gnola (2.504 m) steigt man in einen Jeep, mit dem man über abenteuer­liche Pisten bis auf eine Höhe von ca. 2.900 m in das Gebiet des zentralen Gipfels fährt. Von hier aus beginnt schließ­lich eine Wande­rung durch die Lava­landschaft. Anschließend geht es mit Jeep und Seil­bahn zurück zum Rifugio.

Monti Sart­o­rius

Großar­tige Blicke von einem Seitenk­rater des Ätna

Ein ganzes Netz von Wander­pfaden führt um und zu den Monti Sart­o­rius. Der Aschekegel ist vor 150 Jahren entstanden, als Lava aus einer Flanke des Ätna austrat. Die Aussicht hinunter zum Meer und in Rich­tung Taormina ist spekta­kulär. Die Wege sind größ­ten­teils einfach zu begehen und eignen sich auch für einen entspannten Spaziergang. Wegen der scharfen Lava­steine sollte man aber mit festen Schuhen gehen. Einige Abschnitte führen auch um Krater­ränder herum. Im Refugio Citelli kann man eine Rast machen. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 2:45 Stunden, auf und ab 160 Meter; mit Rifugio Citelli: 11,7 km, 3:30 Stunden, auf und ab: 240 Meter)

Monte Veneretta

Weit­blick vom Ätna bis nach Kala­brien

Der 884 Meter hohe Berg im Hinter­land von Taormina bietet eine phäno­me­nale Aussicht vom Ätna bis Kala­brien, über Ostsizilien und die Meer­enge von Messina. Der Wanderweg führt von Taormina über Castelmola und nutzt die alten Maul­tier­pfade. Am Wegesrand entdeckt man Spuren einer jahr­tausende­alten Geschichte. (hin und zurück: 3:30 Stunden, 8,1 Kilometer, auf und ab: 590 Meter)

Grotta del Gelo

Ewiges Eis in zähfließender Lava

Die Höhle in den nörd­li­chen Lavafel­dern des Ätna ist ein kleines Naturwunder, weil sich dort fossiles Eis gehalten hat, das in Jahr­tausenden bläu­liche Stalak­titen gebildet hat. Rundherum ist die Land­schaft vom Erdfeuer geprägt: Zähe Lava hat sich über­ein­ander gesch­lungen. Heiße Ströme fließen oft unter einer erkal­teten Schicht. Die Wande­rung zur Königin unter den Ätna-Höhlen führt durch eine bizarre Wüste und zählt zu den großar­tigsten auf Sizilien. (6:30 Stunden, 15,7 Kilometer, auf und ab: 810 Meter) Sehr gute Kondi­tion erforder­lich. Gute Tritt­si­cher­heit, festes Schuh­werk, Stirnlampe und alpine Erfah­rung sind notwendig.

Ausflug

Jeep Tour & Wine Tasting (6 hours, german)

In Beglei­tung eines orts­kun­digen Bergfüh­rers geht die Tour im Jeep entlang der Hänge des Ätna bis ins Bove-Tal.

Nach einer kurzen Rast an einem Aussichts­punkt, folgt der Besuch in einer Lava­grotte. Die Route führt weiter zu den Sart­o­rius Bergen, bei denen es sich um Nebenk­rater des Ätna handelt. Bei einer kleinen Trekking­tour zeigt sich die Natur hier in ihrer ganz spezi­ellen Viel­falt; über Böden aus Vulka­na­sche geht es durch Birkenwälder und auf grüne Anhöhen. Als verdi­ente Stärkung nach der Wande­rung wird mittags, in einer nahe gelegenen Wein­kellerei, ein Verkos­tungs­menü ange­richtet mit typisch sizilia­ni­schen Anti­pasti, Desserts, Kaffee und verschiedenen Weinen aus regio­naler Produk­tion.

Von Carruba di Riposto nach Pettineo

178 km | 3:30 h
Die Strecke führt im Norden um den Ätna herum. Dort kann man noch einen Abste­cher zum Monti Sart­o­rius machen. Ab Cesaro geht es auf einer schmalen, gewun­denen Straße quer durch die Madonie-Berge.

Randazzo

Histo­ri­sche Klein­stadt am Ätna

Die Klein­stadt im Nordwesten des Ätna hat vier noch erhal­tene Stadt­tore und mehrere Kirchen aus dem 12. und 13. Jahr­hun­dert. In manchen Gassen der Innen­stadt wie etwa der Via degli Archi stammt der Straßenbelag noch aus der Antike, als man mit Lava­ge­stein vom Ätna baute. Sehens­wert ist auch das Museum mit den Pupi Siciliani. Die Charak­tere der handgefer­tigten Marionetten haben sich im Mittel­alter entwi­ckelt, so zum Beispiel der gute fränki­sche Ritter Paladin. Besonders schön ist die Zufahrt nach Randazzo von Tort­o­rici aus.

E

Madonie-Berge

Artenreiches Waldgebirge an der Nordküste

Die Gebirgskette an der Nordküste von Sizilien ist geologisch eine Fort­setzung des Apennin. Der höchste Berg ist der Pizzo Carbonara, der mit 1979 Metern auch der höchste nichtvul­ka­ni­sche Berg Siziliens und ein wich­tiges Trink­was­ser­re­servoir ist. Der Madonie-Wald zählt zu den arten­reichsten Wäldern des Mittelmeer­raums.

Auf einer Fläche von 15.000 Hektar wachsen Kork- und Stein­ei­chen, Ulmen, riesige Stechpalmen und die letzten Nebrodi-Tannen (Abies nebro­densis). Wegen s­eines Arten­reichtum wur­de ein Teil des Gebirges zum Natur­park erklärt.

Zu Gast in einer alten Olivenmühle in der Madonie

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Zwischen Messina und Cefalù, abseits der Touris­ten­routen, liegt etwa sieben Kilometer land­einwärts der 200 Jahre alte Bauernhof versteckt in der Macchia.

Wer das ursprüng­l­iche Sizilien sucht, kommt hier auf seine Kosten. Der Besitzer Luca hat das histo­ri­sche Gehöft vor einigen Jahren von seinen Eltern übernommen, die das Gebäude vorsichtig und liebevoll zu einem Gäste­haus umge­baut hatten. Alte Fliesen, Decken­balken, selbst Teile der ursprüng­l­i­chen Küche sind erhalten und verbreiten einen ganz besonderen Charme. Ohne groß in die Bausub­stanz einzu­greifen, wurden die Zimmer mit privatem Badezimmer, Doppelver­glasung, Klima­anlage und WLAN ausge­stattet. Wer von hier aus Palermo besu­chen will, fährt am besten in die nahe gelegenen Orte San Stefano oder Castel di Tusa und von dort mit dem Zug in die Stadt (Tickets am Bahn­hofs­schalter erhält­lich, Dauer ca. 1 Stunde). Ein besonderes Erlebnis ist das Abend­essen mit haus­gemachten Speisen, bei dem sich alle Gäste rund um den großen Mühl­stein versammeln. Das Früh­stück findet in der Gemeinschafts­küche statt, wo das Früh­stück bereit­steht und die Gäste sich selbst bedienen und es zubereiten können.

Nebrodi-Berge

Arten­reiche Eichenwälder, immer­grüne Macchia

Die Nebrodi-Berge bilden mit der Madonie im Westen die Fort­setzung des Apennin auf Sizilien. Im Norden fallen die Berge zum Tyrrhe­ni­schen Meer ab, im Süden werden sie durch das Ätna-Massiv begrenzt. Charak­te­ris­tisch sind die besonders üppige Vege­ta­tion und die Feuchtgebiete, weshalb die Araber die Gegend „Nebrodi“ (Insel auf der Insel) nannten. Arten­reiche Eichenwälder, immer­grüne Macchia und saftige Bergwiesen wech­seln einander ab und werden von Schildkröten, Wildkatzen und Stachelschweinen bewohnt.

Santo Stefano di Cama­stra

Jahrhunder­te­altes Zentrum der Töpferei

Seit dem 17. Jahr­hun­dert ist der Küstenort das Zentrum für Töpferei auf Sizilien. Überall im Ort finden sich Fliesen in kräf­tigen Farben. Auf dem Markt gibt es bunte Teller, Vasen und Krüge in unter­schied­li­chem Design – vom einfa­chen Bauernmuster bis zu künst­le­ri­schen Schöpfungen. Auch der Friedhof am Rande der Stadt ist mit zahl­losen Kacheln deko­riert.

Castelbuono

Präh­is­to­ri­scher Ort mit idylli­schem Markt­platz

Der Ort am Fuß des Pizzo Carbonara ist uralt. Er wur­de in präh­is­to­ri­scher Zeit von den Sikuliern gegründet. Zentrum des Ortes ist die Piazza Marghe­rita, ein idylli­scher Markt­platz, der sein Aussehen im 19. Jahr­hun­dert bekam. Dort sind im Schatten der Kirche und des Rathauses viele Cafés, in denen man Manna essen kann, eine Spezialität des Ortes. Das harzähn­liche Produkt mit dem bibli­schen Namen wird aus der Rinde der Esche herge­stellt und zum Süßen verwendet.

Monte Sambughetti

Durch das fruchtbare Hügel­land der Nebrodi

Die Wande­rung führt durch das fruchtbare Hügel­land im Süden der Nebrodi-Berge. Höchster Punkt ist mit 1558 Metern der Monte Sambughetti, ein schöner Aussichtsberg. Für eine Rast eignet sich die Bank vor der Grotte di Nevalore. Die riesige Höhle in einem Kalk­steinfelsen liegt am Rande des Waldes. (4 Stunden, 11,4 Kilometer, auf und ab: 420 Meter)

Pizzo Carbonara

Magerwiesen, Buchenwälder und ein Blick zum Stromboli

Der höchste Berg der Madonie ist zugleich Siziliens höchster nichtvul­ka­ni­scher Berg.  Man kann ihn von Piano Battaglia aus in etwa zwei Stunden besteigen. Der Weg führt durch eine einsame Karst­landschaft, an Buchenwäl­dern und Magerwiesen vorbei. Bei gutem Wetter kann man den Stromboli, den Ätna und die Äoli­schen Inseln sehen. (3 Stunden, 9,3 Kilometer, auf und ab: 400 Meter)

Burg­berg von Cefalù

Treppenweg zum tollen Meer­blick

Von der Salita Sara­ceni aus führt ein Treppenweg in Serpen­tinen auf den 270 Meter hohen Berg über Cefalù. Die grie­chi­schen Siedler nannten ihn „Kefalos“, zu deutsch „Kopf“. Daher auch der Name „Cefalù“. Auf dem Weg zum Kopf kommt man an den Resten eines 2.500 Jahre alten Diana-Tempels vorbei. Wer nach etwa eineinhalb Stunden auf dem Berg ist, wird für seine Mühen mit einem tollen Blick belohnt. (1 Stunde, 3 Kilometer, auf und ab: 200 Meter)

Von Pettineo nach Palermo

Mietwagenabgabe

Von Pettineo nach Palermo

130 km | 2:00 h
Auf der Panorama-Küsten­straße fährt man gen Westen. Bei Bagheria, heute ein Vorort von Palermo, verlässt man das Meer. Der Verkehr wird nun dichter. In Palermo steht man in der Regel im Stau, in dem man viel über das undogma­ti­sche Verkehrsver­halten der Insel­be­wohner lernen kann.

Polizzi Gene­rosa

Berg­städt­chen im Schatten einer Norman­nenburg

Das Berg­städt­chen im Schatten einer Norman­nenburg aus dem 11. Jahr­hun­dert genießt eine sensa­tionelle Aussicht bis zur 70 Kilometer entfernten Nordküste Sizilien. An manchen Tage scheint der Ort auf Wolken zu schweben. Besonders von der Piazza XXVII. Maggio am Ende der Flaniermeile, kann man weit über die Mado­ni­e­berge hinweg­schauen.

Armen­viertel Albergheria

Eintau­chen in eine sinn­liche Welt

Im Mittel­alter war das Viertel hinter der Via Vittorio Emma­nuele ein Quar­tier für Händler und Hand­werker. Nachdem es im 2. Welt­krieg zerstört wur­de, ist es heute das Armen­viertel der Stadt. Viele Häuser sind immer noch nicht renoviert; ab und zu stürzt eins ein. Zugleich ist die Albergheria Palermos buntestes Viertel. Abenteuer­liche Bauma­te­rialien kommen zur Verwendung. Auf dem Ballarò-Markt werden Fisch, Fleisch und Kupferge­räte in buntem Durch­ein­ander ange­boten. Entspre­chend sinn­lich sind die Gerüche, Geräu­sche und Farben.

Archäo­logi­sches Museum Palermo

Grie­chi­sche Mytho­logie anschau­lich

Wer sich für Siziliens Geschichte inter­es­siert, sollte dem Archäo­logi­schen Museum einen Besuch ab­stat­ten. Vor allem die Fund­stücke aus Selinunt sind inter­essant, weil die Reliefs die grie­chi­sche Mytho­logie erzählen: Wie Zeus Europa raubt, wie Perseus die Medusa enthauptet oder wie Artemis, die Göttin der Jagd, mit Waldnym­phen ein Bad nimmt.

Mietwagenabgabe

Station: Palermo Flughafen (Desk at Airport)

13 Tage
ab 1.529,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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