Gardasee

Am Südrand der Alpen

Zwischen Gletschern und Palmen

Die Südalpen zwischen dem Lago Maggiore und dem Gardasee bieten alles zwischen der Arktis und den Subtropen: Gletscher und Seen, Wein und Palmen. Dazu kommen zahlreiche Kulturen zwischen Piemont und der Lombardei.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Andermatt

A

Andermatt

Am Fuß des Gotthard-Passes

Der Alpenort am Gotthard-Pass war vor dem Tunnelbau ein wich­tiger Knoten­punkt in Zentral­eu­ropa. Von Andermatt aus gelangt man über den Gotthart-Pass ins Tessin und weiter nach Mailand.

Der Göschenen-Pass im Norden führt in die Zentralschweiz, während man im Westen über die einzig­artig schöne Furka­straße das Rhone-Tal und im Osten über den Oberalp-Pass den Rhein erreicht. Von Andermatt gehen viele schöne Rund­wege verschiedener Länge und Schwie­rigkeit los. Wer es bequemer liebt, kann die Drei-Pässe-Rundfahrt rund um den Rhone-Glet­scher machen – im eigenen Wagen oder mit dem knallgelben Post­auto. Ein besonderes Erlebnis ist auch eine Fahrt mit der Furka-Dampfei­sen­bahn von Realp bis Ober­wald.

Zu Gast in einem Hotel in Andermatt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im schönen Dorf Andermatt, direkt an der Reuss und nahe des Gotthard­mas­sivs gelegen, steht das knapp 300 Jahre alte Gebäude, das heute ein Boutique-Hotel beherbergt.

Bei seiner Renovie­rung wur­de bewusst darauf geachtet, den alten Charme zu bewahren – so wurden alte Mate­rialien wie Holztäfe­lungen, Gebälk und Mauer­werk mit modernen Elementen in hoch­wer­tigem Design kombi­niert. In drei verschiedenen Katego­rien stehen individuell und mit viel Liebe zum Detail einge­rich­tete Zimmer zur Verfügung, die mit Einflüssen aus dem Feng-Shui passend zur alpinen Umge­bung gestaltet sind. Morgens kann man sich am reichhal­tigen Früh­s­tücksbuffet mit vielen lokalen Produkten für den Tag stärken. In der Bar des Hotels kann man nicht nur aus 30 Whiskysorten wählen, hier finden auch regelmäßig Special Events rund ums Thema Single Malts statt.

Vier­wald­stättersee

Schönster See der Schweiz
Der Vier­wald­stätter See trägt seinen Namen nach den vier Wald­stätten Uri, Schwyz, Unter­walden und Luzern, von denen er umgeben ist. Weil sie zugleich die Urkan­tone der Schweiz sind, spielen hier die Gründungs­my­then der Eidgenos­senschaft um den Freiheits­helden Wilhelm Tell. Auf der Wasser­ober­fläche des Sees spiegeln sich die südlich angrenzenden Alpen, weshalb er als der schönste See der Schweiz gilt. Am besten erlebt man den kreuzför­migen Glet­schersee auf einer Bootsfahrt, etwa mit einem Raddampfer oder einem Salon­schiff, die in Luzern, Brunnen oder Flüelen ablegen. Auf der Südseite gibt es am Fuß der Alpen ein dichtes Netz von Wander­wegen verschiedener Länge und Schwie­rigkeit. Sehr empfehlens­wert ist auch eine Seil­bahn- oder Berg­bahnfahrt auf die Aussichtsberge Pilatus, Rigi oder Stans­er­horn.

Teufelsbrücke bei Andermatt

Sagen­umwobene Brücke
Die Schöl­le­nenschlucht mit der Teufelsbrücke am Eingang des Ursern­tals ist das histo­ri­sche Wahrzei­chen der Gotthard­region. Schon im 13. Jahr­hun­dert wur­de eine Brücke aus Holz errichtet, um die Schlucht zu erschließen und die Durch­fahrt von Norden nach Süden und umge­kehrt über den Gotthardpass zu ermög­li­chen. 1585 wur­de dann die erste Brücke aus Stein gebaut, die auch zu dieser Zeit erstmals den Namen Teufelsbrücke erhielt. Diese stürzte ein, wur­de ersetzt und mehrmals erwei­tert. Die heutige Brücke stammt aus dem Jahre 1956 – was geblieben ist, ist die Sage, die sich um sie rankt...

Eine Brücke an dieser Stelle zu bauen, war für die Urner eine Herausforde­rung, und es gab einige erfolg­lose Versuche. „In seiner Verzweif­lung rief der Land­ammann: ‚Da soll doch der Teufel eine Brücke bauen!‘ Da erschien dieser auch schon und sagte: ‚Ich will euch eine Brücke bauen. Aber der Erste, der darüber gehen wird, soll mir gehören.‘
Die Urner willigten in den Handel ein. Nach drei Tagen wölbte sich tatsäch­lich eine Brücke über die Reuss. Auf der anderen Seite sass der Teufel und wartete auf seinen Lohn. Statt eines Menschen schickten die Urner jedoch einen Ziegenbock hinüber. ‚Den magst du behalten‘, riefen sie, ‚hier hast du die erste Seele, welche die Brücke überquert!‘
Voller Zorn zerriss der Teufel den Ziegenbock und holte einen gewal­tigen Stein, mit dem er die Brücke wieder zerstören wollte. Da kam ein altes Mütter­chen des Weges, erkannte ihn und ritzte ein Kreuz in den Stein. Als der Teufel dies sah, verfehlte er sein Ziel und der Stein landete im Tal, unweit von Göschenen. Dort liegt er seither – der Teufels­stein.“ (von https://www.andermatt.ch/attrak­tionen/teufelsbruecke)

Furka-Dampf­bahn

Mit der Zahnrad­bahn über den Pass
Nachdem der Furka-Basistunnel zwischen Ober­wald und Realp fertig war, sollte die Zahnrad­bahn über den Pass einge­stellt werden. Idea­listen und Eisen­bahnfans haben jedoch dafür gesorgt, dass die histo­ri­sche Bahn­strecke über den Berg erhalten blieb. Von Mai bis Ende September fahren täglich Dampf­loks, die für die 18 Kilometer lange Strecke gut zwei Stunden brau­chen.

Von Andermatt nach Cannobio

121 km | 2:00 h

Die kurze Strecke gibt Gelegen­heit, über die Strada del Gottardo zum Gotthardpass zu fahren und den Schre­cken, den die schwei­gende Bergwelt den frühen Kauf­leuten eingejagt haben muss, nach­zu­empfinden.

Kurz hinter dem Pass steht das Hospiz aus dem 14. Jahr­hun­dert, das im 19. Jahr­hun­dert erneuert wur­de. Das Gotthardmuseum an der glei­chen Stelle informiert über die Geschichte der Passes, die seit dem Mittel­alter eine der wich­tigsten europäischen Verkehrsver­bindungen ist.

Piemont

Kultur­landschaft am „Fuß der Berge“
Die Region am „Fuß der Berge“ grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an Frank­reich. Sie umfasst den gesamten nordwest­li­chen Teil der Italie­ni­schen Alpen. Hier liegen die höchsten Berge Europas: Der Monte Bianco (Mont Blanc) liegt nur wenige Kilometer hinter der franzö­si­schen Grenze, der Monte Rosa mit 4.618 Metern knapp davor. In diesem Teil der Alpen trifft man nur selten auf deutsch­spra­chige Reisende. Jäh fallen die Berge ab bis zur Tief­ebene des Po. In den tief einge­schnit­tenen und schwer zugäng­li­chen Tälern haben sich bis heute sprach­liche Minder­heiten gehalten, darunter das mittel­alter­liche Okzi­ta­nisch und das Walserdeutsch. Südlich von Turin, der Haupt­stadt, liegt eine anmu­tige Kultur­landschaft. Auf den sanften Hügeln rund um Asti werden Spitzenweine ange­baut. In den Wäldern wachsen Trüffel. Beides zusammen zieht Gourmets aus der ganzen Welt an.
B

Lago Maggiore

Romantischer See zwischen Tessin und Po-Ebene

Mit 65 Kilome­tern Länge und bis zu elf Kilome­tern Breite ist der See der zweitgrößte unter den ober­i­talie­ni­schen Seen.

Während sein nörd­li­cher Zipfel zum Schweizer Tessin gehört, reicht er im Süden bis in die Po-Ebene hinein. Dank des ausge­g­li­chenen milden Klimas hat sich um den See eine besonders üppige Vege­ta­tion entwi­ckelt. In Seenähe bestimmt eine herr­liche Blütenpracht das Bild, während sich im Hinter­land alpine Flora breit macht. Mit den alpinen Gipfeln im Hinter­grund ergibt sich ein einzig­artig schönes Landschafts­bild. Unter den vielen Inseln im See ist vor allem die Isole Boromee wegen des herr­li­chen Barockgar­tens bemerkens­wert, der fast die gesamte Insel einnimmt.

Zu Gast in einer Villa bei Cannobio

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 2006 im Stil einer medi­ter­ranen Landhausvilla erbaute Hotel ist von einem 15.000 Quad­r­at­meter großen Park umgeben und liegt in Cannobio.

Zum Seeufer geht man ca. zehn Minuten. Die rund 20 Zimmer sind liebevoll in einem leichten Landhaus­stil einge­richtet und in harmo­ni­schen Farben gestaltet, und auch beim Früh­s­tücksbuffet und beim Service zeigt sich die Liebe der Gastgeber zum Detail. Im gepflegten Garten befindet sich ein beheizter Pool mit Sonnen­ter­rasse. Ob man ein paar ruhige Tage verbringen oder die idylli­sche Umge­bung des Sees erkunden möchte: In jedem Fall ist die Villa eine ideale Unter­kunft.

Cannobio

Histo­ri­scher Ort mit Ufer­pro­me­nade
Der male­ri­sche Ort auf der West­seite des Lago Maggiore hat eine schöne Ufer­pro­me­nade, auf der sonn­tags ein Markt abge­halten wird. Außerdem gibt es ein Strandbad, eine Kirche aus dem Jahr 1571 und einen histo­ri­schen Stadt­kern. Etwas west­lich der Stadt hat sich der Canno­bino, ein reißender Gebirgsbach, eine tiefe Schlucht gegr­aben.

Centovalli

Kasta­ni­enwälder, Maul­tier­pfade und verlas­sene Dörfer
Das Tessiner Tal zieht sich von Intragna am Lago Maggiore nach Westen bis Camedo an der schwei­ze­risch-italie­ni­schen Grenze. Seinen Namen Centovalli („Hundert Täler“) hat es von den zahlrei­chen Seitentälern. Es sind sogar nicht 100, sondern über 150! Durch die Kasta­ni­enwälder führen Wander­wege auf ehema­ligen Maul­tier­pfaden zu stei­n­alten Ortschaften, die meist verlassen sind oder von Künst­lern bewohnt werden. Erschlossen wird das roman­ti­sche Tal von der Centovalli-Bahn, die über 83 Brücken und durch 34 Tunnel fährt.

Locarno

Mondäner Haup­tort am Lago Maggiore
Der Schweizer Haup­tort am Lago Maggiore hat seine Stadt­rechte von Fried­rich Barba­rossa erhalten. Der mittel­alter­liche Kern des mondänen Ortes ist die Piazza Grande, an deren Arkaden jeden Donnerstag ein Markt stattfindet. Ursprüng­lich lag die Piazza am See. Heute ist das Ufer weit entfernt, da der Gebirgsfluss Maggia Jahr um Jahr Schutt anspült. Sehens­wert ist auch die roma­ni­sche Kirche San Vittore mit ihrer kunst­vollen Krypta.

Von Cannobio nach Sulzano

204 km | 3:30 h

Pinacoteca di Brera

Museum für bildende Kunst
Der Palazzo, 1605 als Jesui­ten­kolleg begonnen, beherbergt heute eine Kunst­aka­demie, eine Bibliothek und astro­no­mi­sche Einrich­tungen. Man erreicht man ihn einen bota­ni­schen Garten. Sehens­wert aber ist vor allem die staat­liche Pina­kothek. Sie wur­de auf Anord­nung der Kaiserin Maria Theresia Ende des 18. Jahrhunderts gegründet. Inzwi­schen verfügt die Brera über rund 1.300 Bilder vom Mittel­alter bis zur Moderne. Die bekann­testen Bilder sind die „Pala Montefeltro“ von Piero della Fran­cesca (1475), den „Cristo morto“, den Andrea Mantegna 1480 in extremer perspek­tivi­scher Sicht gemalt hat, und das „Mari­enver­löbnis“ (1504) von Raffael. Im Hof des Palazzos ist eine Bronze­statue (1809) von Antonio Canova aufge­stellt, die Napoleon Bona­parte nackt als sieg­rei­chen Apoll darstellt.

Mailand

Fußball, Mode und Oper vom Feinsten
Die Stadt am Rande der Alpen, die 600 v.Chr. von Etruskern gegründet und 222 n.Chr. von den Römern erobert wur­de, ist mehr als nur die Haupt­stadt der Lombardei. Die zweitgrößte Stadt nach Rom ist Sitz von zwei der bedeu­ten­dsten Zeitungen Italiens. Der AC Milano und der FC Inter­na­zio­nale spielen in der ersten Liga und zuweilen in der euro­päi­schen Champi­ons­league. Die Mailänder Scala, ein klas­sizis­ti­scher Bau von 1775, hat unter Opern­ken­nern inter­na­tional einen erstklas­sigen Ruf. Histo­ri­sche Gebäude gibt es in der Modernen Indu­s­trie­me­tro­pole nur im Stadt­kern. Am bedeu­ten­dsten ist der Dom, an dem seit 1375 fast 2 Jahrhunderte gebaut wur­de und der über 40.000 Menschen fasst. In seinem Schatten befindet sich Mailands Shopping-Meile mit berühmten Mode­häusern und altmodi­schen Cafés.

Bergamo

Histo­ri­sche Winkel in der Citta alta
Rund 50 Kilometer nord­öst­lich von Mailand liegt eine der schönsten und tradi­ti­ons­reichsten Städte Ober­i­taliens. Die galli­sche Gründung am Rande der Berga­masker Alpen wur­de zwei Jahrhunderte vor Christus von den Römern übernommen. Am Ende der Völkerwande­rung machten die germa­ni­schen Langobarden die Stadt zu ihrem Herzogs­sitz. Besonders schön ist die Città alta, die mittel­alter­liche Ober­stadt. Von einer Festung mit 16 Bastionen und einer Stadt­mauer geschützt finden sich hier ungezählte histo­ri­sche Winkel, Gassen und Piazzas, die für den Autover­kehr gesperrt sind.
C

Lago d'Iseo

Romantisches Ufer und schroffe Felsklippen

Der viertgrößte der ober­i­talie­ni­schen Seen liegt 20 Kilometer nordwest­lich von Brescia auf einer Höhe von 180 Metern.

Er ist 25 Kilometer lang, 251 Meter tief und wird vom Fluss Oglio gespeist. Mittel­punkt des Sees ist die größte Insel in einem italie­ni­schen See, Monte Isola, Während im Westen die Ufer­straße an schroffen Felsen mit zum Teil atembe­rau­benden Blicken vorbei­führt, liegen im Osten Städte mit Fischer­häfen, roma­ni­sche Kirchen oder Ufer­pro­me­naden unter Palmen. Trotz einer guten Infra­struktur ist der Lago d'Iseo im Gegen­satz zum Gardasee unter deut­schen Reisenden weitge­hend unbe­kannt geblieben.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Sulzano

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatzreservierung

Das 4-Sterne-Hotel mit 30 Zimmern zeichnet sich vor allem durch seine prachtvolle Lage am Ufer des Lago d'Iseo aus. Die Insel Monte Isola liegt genau gegenüber und die Anlege­stelle der Fähre ist nur wenige Meter entfernt.

Rund um das Gebäude erstreckt sich ein subtro­pi­scher Garten mit Swimmingpool bis zum Seeufer. Die vielen Bänke geben Gelegen­heit, das Panorama ausgiebig zu genießen. Die Zimmer sind modern und einla­dend. Das frisch zuberei­tete Früh­stück wird in der Regel auf der Terrasse serviert.

Po-Ebene

Renais­san­ce­städte in fruchtbarer Tief­ebene
Italiens größter Fluss, der Po, entspringt in den Bergen des Piemont und fließt durch eine 400 Kilometer lange Tief­ebene nach Osten, wo er in die Adria mündet. Im Norden der Po-Ebene liegen die Alpen und im Süden der Apennin. Sie ist seit jeher eine der fruchtbarsten und bevöl­ke­rungs­reichsten Regionen Italiens. Zuckerrüben, Mais, Weizen und vor allem Wein werden ange­baut. Klima­tisch gehört die Po-Ebene zur warm­ge­mäßigten Zone. Wegen der kalten Winter ist die Vege­ta­tion aber eher mitt­eu­ro­päisch. Im Mittel­alter und in der Renais­sance hat sich in der Po-Ebene eine glänzende Stadt­kultur entwi­ckelt. Bologna, Turin, Mailand, Mantua, Pavia, Cremona oder Parma sind nur einige Namen. Dahinter verbergen sich Stadtre­publiken, in denen Wissenschaft, Architektur, Malerei und Musik blühten.

Lombardei

Vielfäl­tige Provinz zwischen Alpen und Po-Ebene
Die Region zwischen den Alpen und der Po-Ebene ist eine der größten und vielfäl­tigsten Italiens. Von besonderer Schön­heit ist die Alpen­kette im äußersten Norden mit dem Valchiavenna, dem Veltlin und dem Valcamo­nica Tal. Südlich davon liegen die großen lombardi­schen Seen, allen voran der Gardasee, der Comer See und der Lago Maggiore. Noch weiter südlich erstreckt sich das weite, von vielen Gewäs­sern durch­zogene Flach­land der Po-Ebene. Hier wird Reis ange­baut, insbe­sondere in der Gegend von Lomel­lina. Mailand, die Haupt­stadt der Lombardei, steht in stän­diger Konkur­renz mit Rom, spätes­tens seitdem Kaiser Diokle­tian 286 nach Christus den Sitz des römi­schen Reiches dorthin verlegte.

Brescia

Welterbe der UNESCO
Nicht umsonst wur­de die Provinzhaupt­stadt zwischen den Seen Iseo, Idro und Garda zum Welterbe der UNESCO erhoben. Es wird kaum eine andere Stadt geben, deren Baudenkmäler fast lückenlos ihre Geschichte doku­men­tieren. Die Straßenzüge der Altstadt stammen noch aus römi­scher Zeit, ebenso ein republika­ni­sches Heiligtum, der Kapi­toli­ni­sche Tempel und das Theater. Während der Völkerwande­rung kamen die Langobarden in die Stadt und hinter­ließen das Kloster Santa Giulia, das heute das Stadt­museum beherbergt. Die Geschäfte, Bars und Restau­rants der Stadt befinden sich in den Straßen rund um die Piazza della Loggia. Jeden Samstag findet im Zentrum ein Wochen­markt statt.

Von Sulzano nach Gardone Riviera

66 km | 1:30 h
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Gardasee

Zitronen und Wein an Italiens größtem Binnensee

Seine Exis­tenz verdankt der größte Binnensee Italiens gewal­tigen Glet­scher­massen, die während der Eiszeit sein Bett fast 400 Meter tief ausge­ho­belt haben.

Er liegt herr­lich am Rande der Alpen. Im Norden wirkt er wie ein Fjord, der zwischen dem steilen Monte Baldo Massiv und den Brescianer Alpen eingezwängt ist. Im Süden weitet er sich bis weit in die Po-Ebene aus. Da die im Norden vorge­la­gerten Dolo­miten kalte Winde abhalten, ist das Klima mild und medi­terran: Zitronen wachsen hier ebenso wie Oliven und Wein. Die hüge­lige Land­schaft im Süden eignet sich hervor­ra­gend zum Wandern oder Fahr­radfahren. Alljähr­lich besu­chen den See über fünf Millionen Touristen, sodass man in der Haupt­saison oft mit Staus auf den Ufer­straßen zu rechnen hat.

Zu Gast in einer Villa über dem Gardasee

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Patri­zi­er­haus aus dem 15. Jahr­hun­dert liegt an den grünen Steilhängen des Garda­sees nahe der Ortschaft Gardone.

Herr­liche Blicke, das gepflegte Haus und der char­mante Gastgeber ma­chen den Aufent­halt zu einem Höhe­punkt auf jeder Itali­enreise. Antikmöbel und Kunst­ge­gen­stände im Inneren spiegeln den persön­li­chen Charakter des Anwe­sens wider. Einzig­artig ist aber vor allem die Lage in einem großen Garten: Jahrhunder­te­alte Bäume, Obstgehölze, Blumen und duftende Kräuter bilden ein kleines Para­dies vor der großar­tigen Kulisse des Garda­sees. Abends lässt sich das Abend­essen im haus­ei­genen Restau­rant genießen – auch hier lädt der Ausblick auf den See zum Träumen ein.

Gardone Riviera

Ufer­pro­me­nade mit exqui­siten Restau­rants und Cafés
Das male­ri­sche Städt­chen am West­ufer gilt als der elegan­teste Feri­enort am Gardasee. An der Ufer­pro­me­nade warten exqui­site Restau­rants und Cafés auf ihre Gäste. Im 10.000 Quad­r­at­meter großen Bota­ni­schen Garten wachsen mehr als 2.000 Pflanzen­arten, darunter dank des milden Klimas auch subtro­pi­sche. Il Vitto­riale degli Italiani war Wohn­sitz des italie­ni­schen Dichters Gabriele D'Annunzi. Heute ist der Komplex ein weit­räu­miges Museum auf einer Fläche von neun Hektar.

Bootfahren auf dem Gardasee

Die schönsten Orte im 30-Minuten-Takt
Die meisten Orte am Gardasee verfügen über einen Boots­steg, an dem die Ausflugs­schiffe und Schnell­boote anlegen. So kann man bequem sogar vom Süd- zum Nordende des Sees und natür­lich auch andersrum gelangen und sieht viel von der abwechs­lungs­rei­chen Land­schaft rund um den See. Man kann sich z. B. während eines Spazierganges auf der Prome­nade über die Fahr­pläne und Preise informieren. Es ist in der Regel nicht notwendig zu reservieren, da die Boote etwa alle 30 Minuten oder im Stun­dentakt an- und ablegen, und falls ein Boot überfüllt ist, dann nimmt man einfach das nächste.

Lago di Valves­tino

Fjordar­tiger Stausee mit glasklarem Wasser
Von Gargnano aus führt eine steile Panora­ma­straße hinauf zum Lago di Valves­tino. Es geht durch die roman­ti­sche und wilde Land­schaft des Natur­parks Parco Regio­nale Dell' Alto Garda Bresciano. Unter­wegs kommt man immer wieder zu Stellen mit großar­tiger Aussicht auf den Gardasee. Der Stausee selbst wirkt eher wie ein norwegi­scher Fjord. Eingezwängt vom Monte Bagno, Monte Alberelli, sowie Monte Carzen hat er glasklares Wasser. Rings um den See gibt es zahlreiche ausge­schilderte Wander­wege.

Von Gardone Riviera nach Innsbruck

265 km | 4:30 h

Die direkte Strecke führt über den Brenner-Pass, die wich­tigste Nord-Süd Verbindung über die Alpen.
Wer den großen Verkehr, die Bren­ner­au­to­bahn und die Groß­stadt Innsbruck meiden will, fährt über Meran und das Timmelsjoch ins Ötztal, das als eines der schönsten Alpen­täler gilt.

Dort wech­seln breite Wiesen und wilde Schluchten, Wasser­fälle und Glet­scher­blicke einander ab.

Dolo­miten

Outdo­or­pa­ra­dies in den Süda­lpen
Die sagen­umwobenen Dolo­miten sind Teil der Süda­lpen und gehören zu den am meisten abge­bil­deten Bergen über­haupt. Aufgrund ihres besonderen (Dolomit-) Gesteins sind sie bleich und bizarr geformt. Höchster Berg und einziger Glet­scher der Dolo­miten ist die Marmo­lada mit 3.342 Metern. Die ursprüng­lich ladi­ni­sche Bevöl­ke­rung wur­de von den Baju­waren und Italie­nern weitge­hend verdrängt. Im Bereich der Provinz Bozen (Ehemals Südt­irol) ist der Jahrhunderte währenden Einfluss Öster­reichs deut­lich zu spüren, während Trento und Belluno italie­nisch geprägt waren. Eine Fülle von Wander­wegen und Hütten erschließt die Dolo­miten. Wenn möglich, sollte man die Hauptfe­ri­en­zeiten meiden.

Südt­i­roler Wein­straße

Traum­landschaft am Fuß der Berge
Die Strada del Vino in Südt­irol beginnt südlich von Bozen und zieht sich über Wein­orte mit klin­genden Namen wie Andrian oder Tramin bis nach Salurn. Am bekann­testen ist der Weinort Kaltern am Kalterer See, dem wärmsten Badesee der Alpen. Dort findet man auch das Südt­i­roler Weinmuseum. Nörd­lich davon liegt die Gemeinde Eppan zwischen herr­li­chen Weinbergen und Obstwiesen. Dass der Wein dort schon früh Wohl­stand gebracht hat, sieht man an den präch­tigen Burgen und Herren­häusern. Ange­baut werden vor allem Weiß- und Grauburgunder, daneben die Rotweine Edelver­natsch, Lagrein und Rosen­muska­teller.

Garda by Bike

Radweg um den Gardasee
140 Kilometer lang ist der spekta­kuläre Radweg rund um und über den Gardasee. Für das ambi­tio­nierte Projekt Garda by Bike werden zum Teil schon beste­hende Radwege genutzt, aber auch zusätz­lich neue Stre­cken gebaut. Eine besonders schöne Teil­strecke führt von Capo Reamol in Limone sul Garda am West­ufer des Garda­sees entlang, teilweise nah an schroffen Klippen und auch über dem Wasser mit traumhaften Aussichten Rich­tung Norden. Der neue Radweg ist breit und für Familien geeignet, da es keine steilen Anstiege gibt und die Brücken­ab­schnitte gut gesi­chert sind. Der mit Planken in Holz­optik ausge­stat­tete Radweg ist für alle Typen von Bikes bequem befahrbar.

Cima Palon

Phan­tas­ti­sche Aussicht über die östli­chen Alpen
Die kurze und einfachte Tour führt auf einen leicht erreichbaren Zwei­tausender. Der Cima Palon ist der Hausberg der Tren­tiner und bietet eine herr­liche Fern­sicht. Auf dem Gipfel steht ein großer Sende­mast. Auch die Skilifte sind weniger schön, dafür gibt einen idealen Anstiegsweg und . ein 360° Panorama auf die gesamten östli­chen Alpen, von den Brentado­lo­miten bis hin zu den Pale di San Martino. (hin und zurück: 7,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Stadt­rundgang durch Trient

Präch­tige Palazzi zwischen Burg und Dom
Die Altstadt von Trento lädt zu einem ausge­dehnten Spaziergang vom Duomo San Vigilio zum Castello del Buoncon­siglio ein. Ein geschicht­s­träch­tiger Platz reiht sich an den nächsten, unter anderem die Piazza Dante, die Piazza San Maggiore, die Piazza Duomo und die Piazza Fiera. Der Rundgang nimmt die ehema­lige Haupt­straße von Trient mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden. Die wich­tigsten Gebäude unter­wegs sind die Chiesa di San Lorenzo, San Maria Maggiore, der Duomo San Vigilio und das Castello del Buoncon­siglio. (hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 33 Meter)

Kalterer See

Wärmster See der Alpen
Der 150 Hektar große See in einem alten Fluss­bett der Etsch gehört zu den größten in Südt­irol und gilt als der wärmste See der Alpen. Wasser­tempe­raturen im Sommer bis zu 28° C sind keine Selten­heit. Am Ost- und West­ufer kann man baden, surfen oder Ruderboote ausleihen. Rings um den See führt ein leichter Rundwanderweg. An den Hängen wird Wein aus der Vernatsch-Traube ange­baut. In Kaltern (Caldaro) gibt es ein nettes Weinmuseum. Ein Natur­er­leb­nisweg um den See führt zu zwei Aussicht­s­türmen, die vor allem von Orni­tho­logen geschätzt werden. (2 Stunden, 7,5 Kilometer, auf und ab: 50 Meter)
E

Innsbruck

Einzige Großstadt in den Alpen

Die Landes­haupt­stadt von Tirol liegt im breiten, west-östlich verlau­fenden Inntal am Schnitt­punkt der Verkehrs­wege von Deutsch­land nach Italien und der Schweiz nach Wien.

Sie ist die einzige Groß­stadt in den Alpen und hat einen mittel­alter­li­chen Kern mit engen, verwin­kelten Gassen, an denen spätgo­ti­sche Häusern mit vielen verzierten Erkern, stehen. Das bekann­teste ist das Goldene Dacherl, das Wahrzei­chen der Stadt. Rund um die Stadt ragen hinter den Mittelgebirgs­wiesen alpine Berggipfel auf, im Norden das Karwen­delgebirge und im Südosten die Lanser Köpfe und das Skigebiet des Patscherkofels, auf den auch im Sommer eine Seil­bahn führt.

Zu Gast in einem Hotel in Innsbruck

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das privat geführte Hotel befindet sich in einem Stadt­haus im Herzen von Innsbruck. Die Zimmer sind in zeit­ge­mäßer Eleganz einge­richtet und haben komfor­table Bäder. Mor­gens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­richtet; in unmit­telbarer Nähe gibt es zahlreiche Restau­rants. In der Hausbar kann man einen erleb­nis­rei­chen Tag ausklingen lassen oder anste­hende Ausflüge planen.

Auch die diversen Sehens­wür­digkeiten der Stadt sind inner­halb weniger Gehmi­nuten erreichbar.

Goldenes Dachl

Eins­tige Residenz der Tiroler Landesfürsten
Der spätgo­ti­sche Erker in der Innsbru­cker Altstadt trägt seinen Namen wegen der 2.657 feuerver­gol­deten Kupfer­schindeln auf dem Dach. Erbaut wur­de das prachtvolle Haus im Jahr 1420 als Residenz der Tiroler Landesfürsten. Der Prun­kerker wur­de allerdings erst 80 Jahre später im Auftrag des dama­ligen deut­schen Königs Maximilian I. hinzugefügt. Auf dem Platz vor dem Goldenen Dachl wur­de 1536 der Anführer der Tiroler Täufer­be­we­gung, Jakob Hutter, bei leben­digem Leib verbrannt. Viele seiner Anhänger wanderten daraufhin nach Amerika aus und grün­deten in Pennsylvania mehrere Gemeinden, wo sie bis heute Hutterer heißen und einen tradi­tionellen, vorindu­s­tri­ellen Lebens­stil pflegen. Das Goldene Dachl beherbergt heute ein Museum.

Tiroler Volks­kunst­museum

Samm­lung zur Kulturge­schichte Tirols
Bereits 1888 hatte der Tiroler Gewerbeverein beschlossen, ein “Gewer­bemuseum” zu eröffnen. Das tradi­tionelle Tiroler Hand­werk war damals durch die Indu­s­triali­sie­rung bedroht. Die Samm­lung konzen­trierte sich zunächst auf handwerk­liche Erzeug­nisse. Im Laufe der Jahre erwei­terte man die Samm­lung um andere Themenbereiche, bevor 1926 das Land Tirol das Museum vom Tiroler Gewerbeverein über­nahm. Seit seiner Wieder­er­öff­nung 1929 begeis­tert das Museum neben der Hofkirche zahl­lose Einheimi­sche und Besu­cher.

Schloss Ambras

Kunst­museum in ehema­liger Wehrburg
Das weithin sichtbare Schloss thront auf einer Anhöhe an der südöst­li­chen Stadt­grenze von Innsbruck. Einst war es die Burg der Grafen von Dießen-Andechs, deren Vorfahren hier bereits im zehnten Jahr­hun­dert residierten. Im Jahr 1133 wur­de die Burg durch von Heinrich dem Stolzen, dama­liger Herzog von Bayern, gelei­tete Angriffe zerstört. Erst 150 Jahre danach, wur­de die Anlage wieder aufge­baut. Heute beherbergt der wuch­tige Bau ein Museum mit Kunst aus der Privat­samm­lung von Erzherzog Ferdi­nand II.

Rund um den Patscherkofel

Sonnen­ter­rasse mit Glet­scher­blick
Die Rundwande­rung um den Patscherkofel bietet herr­liche Ausblicke ins Viggartal, zur Viggar­spitze sowie zum Glungezer. Das erste Teil­stück führt von der Berg­sta­tion der Kofel­bahn auf dem Zirbenweg an der Bosc­h­e­benhütte vorbei, zur Hoch­mahdalm. Hier gibt es Einkehrmög­lichkeiten auf der Sonnen­ter­rasse mit einem traumhaften Ausblick auf die Stubaier Glet­scher. (hin und zurück: 5,5 Kilomter, 2 Stunden, auf und ab: 250 Meter)

Von Innsbruck

Wer nach Bayern möchte, fährt weiter über Rosen­heim. Wer nach Westen muss, fährt über Reute nach Füssen und weiter nach Ulm und umgeht so den Großraum München.
11 Tage
ab 1.389,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.