Am Südrand der Alpen: Zwischen Gletschern und Palmen - Italien
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Gardasee
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Am Südrand der Alpen

Zwischen Gletschern und Palmen

11 Tage | ab 1.389,00 EUR p.P. im DZ*
Andermatt – Lago Maggiore – Gardasee – Tirol

Die Südalpen zwischen dem Lago Maggiore und dem Gardasee bieten alles zwischen der Arktis und den Subtropen: Gletscher und Seen, Wein und Palmen. Dazu kommen zahlreiche Kulturen zwischen Piemont und der Lombardei.

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1.–3. Tag: Andermatt

Im Zentrum aufregender Passstraßen
Der Alpenort am Gotthard-Pass war vor dem Tunnelbau ein wich­tiger Knoten­punkt in Zentral­eu­ropa. Von Andermatt aus gelangt man über den Gotthart-Pass ins Tessin und weiter nach Mailand. Der Göschenen-Pass im Norden führt in die Zentralschweiz, während man im Westen über die einzig­artig schöne Furka­straße das Rhone-Tal und im Osten über den Oberalp-Pass den Rhein erreicht. Von Andermatt gehen viele schöne Rund­wege verschiedener Länge und Schwie­rigkeit los. Wer es bequemer liebt, kann die Drei-Pässe-Rundfahrt rund um den Rhone-Glet­scher machen – im eigenen Wagen oder mit dem knallgelben Post­auto. Ein besonderes Erlebnis ist auch eine Fahrt mit der Furka-Dampfei­sen­bahn von Realp bis Ober­wald.
Von zu Hause nach Andermatt
A

Zu Gast in einem Hotel in Andermatt

Im schönen Dorf Andermatt, direkt an der Reuss und nahe des Gotthardmassivs gelegen, steht das knapp 300 Jahre alte Gebäude, das heute ein Boutique-Hotel beherbergt. mehr ...

Bei seiner Renovierung wurde bewusst darauf geachtet, den alten Charme zu bewahren – so wurden alte Materialien wie Holztäfelungen, Gebälk und Mauerwerk mit modernen Elementen in hochwertigem Design kombiniert. In drei verschiedenen Kategorien stehen individuell und mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Zimmer zur Verfügung, die mit Einflüssen aus dem Feng-Shui passend zur alpinen Umgebung gestaltet sind. Morgens kann man sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet mit vielen lokalen Produkten für den Tag stärken. In der Bar des Hotels kann man nicht nur aus 30 Whiskysorten wählen, hier finden auch regelmäßig Special Events rund ums Thema Single Malts statt.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Engelberg

Wander- und Skipa­ra­dies bei Luzern

Der 1120 gegrün­dete Ort liegt nur 25 km südlich vom Vier­wald­stättersee, aber in einer anderen Welt: in einem male­ri­schen, weiten Hochtal, das im Süden von dem 3.228 Meter hohen Titlis über­ragt wird. Im Osten bestimmt der über dem Alpen­dorf thro­nende Hahnen das Bild. Besonders die Titlis­region ist durch Seil­bahnen oder Skilifte erschlossen. Für den Sommer gibt es ein weit verzweigtes Netz von Wander­wegen unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit. Auch Klettern und Gleit­schirmfliegen sind möglich.

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Furka-Dampf­bahn

Mit der Zahnrad­bahn über den Pass

Nachdem der Furka-Basistunnel zwischen Ober­wald und Realp fertig war, sollte die Zahnrad­bahn über den Pass einge­stellt werden. Idea­listen und Eisen­bahnfans haben jedoch dafür gesorgt, dass die histo­ri­sche Bahn­strecke über den Berg erhalten blieb. Von Mai bis Ende September fahren täglich Dampf­loks, die für die 18 Kilometer lange Strecke gut zwei Stunden brau­chen.

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Tremo­la­straße

Traum­route am St. Gotthardpass

Elegant schlängelt sich die Gebirgs­straße zum Gotthardpass hinauf. Die denkmalge­schützte Strecke von 1832 gilt als eine der „Traum­routen der Alpen“. Vom Mittel­alter bis in 20. Jahr­hun­dert war der Schweizer Pass eine der wich­tigsten Verbindungen über die Alpen – im Sommer für Kutschen, im Winter für Schlitten. Heute für Nost­algiker, denn wer es eilig hat, fährt mitten durch den Berg – durch den Gotthardtunnel.

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3.–5. Tag: Lago Maggiore

Romantischer See zwischen Tessin und Po-Ebene
Mit 65 Kilome­tern Länge und bis zu elf Kilome­tern Breite ist der See der zweitgrößte unter den ober­i­talie­ni­schen Seen. Während sein nörd­li­cher Zipfel zum Schweizer Tessin gehört, reicht er im Süden bis in die Po-Ebene hinein. Dank des ausge­g­li­chenen milden Klimas hat sich um den See eine besonders üppige Vege­ta­tion entwi­ckelt. In Seenähe bestimmt eine herr­liche Blütenpracht das Bild, während sich im Hinter­land alpine Flora breit macht. Mit den alpinen Gipfeln im Hinter­grund ergibt sich ein einzig­artig schönes Landschafts­bild. Unter den vielen Inseln im See ist vor allem die Isole Boromee wegen des herr­li­chen Barockgar­tens bemerkens­wert, der fast die gesamte Insel einnimmt.

Die kurze Strecke gibt Gelegenheit, über die Strada del Gottardo zum Gotthardpass zu fahren und den Schrecken, den die schweigende Bergwelt den frühen Kaufleuten eingejagt haben muss, nachzuempfinden. Kurz hinter dem Pass steht das Hospiz aus dem 14. Jahrhundert, das im 19. Jahrhundert erneuert wurde. Das Gotthardmuseum an der gleichen Stelle informiert über die Geschichte der Passes, die seit dem Mittelalter eine der wichtigsten europäischen Verkehrsverbindungen ist.

B

Zu Gast in einer Villa bei Cannobio

Das 2006 im Stil einer mediterranen Landhausvilla erbaute Hotel ist von einem 15.000 Quadratmeter großen Park umgeben und liegt in Cannobio. mehr ...

Zum Seeufer geht man ca. zehn Minuten. Die rund 20 Zimmer sind liebevoll in einem leichten Landhausstil eingerichtet und in harmonischen Farben gestaltet, und auch beim Frühstücksbuffet und beim Service zeigt sich die Liebe der Gastgeber zum Detail. Im gepflegten Garten befindet sich ein beheizter Pool mit Sonnenterrasse. Ob man ein paar ruhige Tage verbringen oder die idyllische Umgebung des Sees erkunden möchte: In jedem Fall ist die Villa eine ideale Unterkunft.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Cannobio

Histo­ri­scher Ort mit Ufer­pro­me­nade

Der male­ri­sche Ort auf der West­seite des Lago Maggiore hat eine schöne Ufer­pro­me­nade, auf der sonn­tags ein Markt abge­halten wird. Außerdem gibt es ein Strandbad, eine Kirche aus dem Jahr 1571 und einen histo­ri­schen Stadt­kern. Etwas west­lich der Stadt hat sich der Canno­bino, ein reißender Gebirgsbach, eine tiefe Schlucht gegr­aben.

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Centovalli

Kasta­ni­enwälder, Maul­tier­pfade und verlas­sene Dörfer

Das Tessiner Tal zieht sich von Intragna am Lago Maggiore nach Westen bis Camedo an der schwei­ze­risch-italie­ni­schen Grenze. Seinen Namen hat es von den zahlrei­chen Seitentälern. Es sind sogar nicht hundert, sondern über 150! Durch die Kasta­ni­enwälder führen Wander­wege auf ehema­ligen Maul­tier­pfaden zu stei­n­alten Ortschaften, die meist verlassen sind oder von Künst­lern bewohnt werden. Erschlossen wird das roman­ti­sche Tal von der Centovalli-Bahn, die über 83 Brücken und durch 34 Tunnel fährt.

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Locarno

Mondäner Haup­tort am Lago Maggiore

Der Schweizer Haup­tort am Lago Maggiore hat seine Stadt­rechte von Fried­rich Barba­rossa erhalten. Der mittel­alter­liche Kern des mondänen Ortes ist die Piazza Grande, an deren Arkaden jeden Donnerstag ein Markt stattfindet. Ursprüng­lich lag die Piazza am See. Heute ist das Ufer weit entfernt, da der Gebirgsfluss Maggia Jahr um Jahr Schutt anspült. Sehens­wert ist auch die roma­ni­sche Kirche, San Vittore, mit ihrer kunst­vollen Krypta.

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5.–7. Tag: Lago d'Iseo

Romantisches Ufer und schroffe Felsklippen
Der viertgrößte der ober­i­talie­ni­schen Seen liegt 20 Kilometer nordwest­lich von Brescia auf einer Höhe von 180 Metern. Er ist 25 Kilometer lang, 251 Meter tief und wird vom Fluss Oglio gespeist. Mittel­punkt des Sees ist die größte Insel in einem italie­ni­schen See, Monte Isola, Während im Westen die Ufer­straße an schroffen Felsen mit zum Teil atembe­rau­benden Blicken vorbei­führt, liegen im Osten Städte mit Fischer­häfen, roma­ni­sche Kirchen oder Ufer­pro­me­naden unter Palmen. Trotz einer guten Infra­struktur ist der Lago d'Iseo im Gegen­satz zum Gardasee unter deut­schen Reisenden weitge­hend unbe­kannt geblieben.

Pinacoteca di Brera

Museum für bildende Kunst

Der Palazzo, 1605 als Jesui­ten­kolleg begonnen, beherbergt heute eine Kunst­aka­demie, eine Bibliothek und astro­no­mi­sche Einrich­tungen. Man erreicht man ihn einen bota­ni­schen Garten. Sehens­wert aber ist vor allem die staat­liche Pina­kothek. Sie wur­de auf Anord­nung der Kaiserin Maria Theresia Ende des 18. Jahrhunderts gegründet. Inzwi­schen verfügt die Brera über rund 1.300 Bilder vom Mittel­alter bis zur Moderne. Die bekann­testen Bilder sind die „Pala Montefeltro“ von Piero della Fran­cesca (1475), den „Cristo morto“, den Andrea Mantegna 1480 in extremer perspek­tivi­scher Sicht gemalt hat, und das „Mari­enver­löbnis“ (1504) von Raffael. Im Hof des Palazzos ist eine Bronze­statue (1809) von Antonio Canova aufge­stellt, die Napoleon Bona­parte nackt als sieg­rei­chen Apoll darstellt.

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Mailand

Fußball, Mode und Oper vom Feinsten

Die Stadt am Rande der Alpen, die 600 v.Chr. von Etruskern gegründet und 222 n.Chr. von den Römern erobert wur­de, ist mehr als nur die Haupt­stadt der Lombardei. Die zweitgrößte Stadt nach Rom ist Sitz von zwei der bedeu­ten­dsten Zeitungen Italiens. Der AC Milano und der FC Inter­na­zio­nale spielen in der ersten Liga und zuweilen in der euro­päi­schen Champi­ons­league. Die Mailänder Scala, ein klas­sizis­ti­scher Bau von 1775, hat unter Opern­ken­nern inter­na­tional einen erstklas­sigen Ruf. Histo­ri­sche Gebäude gibt es in der Modernen Indu­s­trie­me­tro­pole nur im Stadt­kern. Am bedeu­ten­dsten ist der Dom, an dem seit 1375 fast 2 Jahrhunderte gebaut wur­de und der über 40.000 Menschen fasst. In seinem Schatten befindet sich Mailands Shopping-Meile mit berühmten Mode­häusern und altmodi­schen Cafés.

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Bergamo

Histo­ri­sche Winkel in der Citta alta

Rund 50 Kilometer nord­öst­lich von Mailand liegt eine der schönsten und tradi­ti­ons­reichsten Städte Ober­i­taliens. Die galli­sche Gründung am Rande der Berga­masker Alpen wur­de zwei Jahrhunderte vor Christus von den Römern übernommen. Am Ende der Völkerwande­rung machten die germa­ni­schen Langobarden die Stadt zu ihrem Herzogs­sitz. Besonders schön ist die Città alta, die mittel­alter­liche Ober­stadt. Von einer Festung mit 16 Bastionen und einer Stadt­mauer geschützt finden sich hier ungezählte histo­ri­sche Winkel, Gassen und Piazzas, die für den Autover­kehr gesperrt sind.

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C

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Sulzano

Das 4-Sterne-Hotel mit 30 Zimmern zeichnet sich vor allem durch seine prachtvolle Lage am Ufer des Lago d'Iseo aus. mehr ...

Die Insel Monte Isola liegt genau gegenüber und die Anlegestelle der Fähre ist nur wenige Meter entfernt. Rund um das Gebäude erstreckt sich ein subtropischer Garten mit Swimmingpool bis zum Seeufer. Die vielen Bänke geben Gelegenheit, das Panorama ausgiebig zu genießen. Die Zimmer sind modern und einladend. Das frisch zubereitete Frühstück wird in der Regel auf der Terrasse serviert.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Brescia

Welterbe der UNESCO

Nicht umsonst wur­de die Provinzhaupt­stadt zwischen den Seen Iseo, Idro und Garda zum Welterbe der UNESCO erhoben. Es wird kaum eine andere Stadt geben, deren Baudenkmäler fast lückenlos ihre Geschichte doku­men­tieren. Die Straßenzüge der Altstadt stammen noch aus römi­scher Zeit, ebenso ein republika­ni­sches Heiligtum, der Kapi­toli­ni­sche Tempel und das Theater. Während der Völkerwande­rung kamen die Langobarden in die Stadt und hinter­ließen das Kloster Santa Giulia, das heute das Stadt­museum beherbergt. Die Geschäfte, Bars und Restau­rants der Stadt befinden sich in den Straßen rund um die Piazza della Loggia. Jeden Samstag findet im Zentrum ein Wochen­markt statt.

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Valcamo­nica

Felsgravuren aus der Eisenzeit

Das 70 Kilometer lange Tal zwischen dem Tonale­pass und dem Iseosee wird vom Fluss Oglio durch­flossen. Der Name leitet sich von den Camunni ab, einem Volk, das während der Eisenzeit in dem abge­legenen Gebirg­stal bis zum 1. Jahr­hun­dert vor Christus ange­siedelt war und zahl­lose Felsgravuren hinter­lassen hat. Sehens­wert ist Foppe di Nadro, wo man zwischen präh­is­to­ri­schen und mittel­alter­li­chen Ruinen spazierengehen und den Nachbau eines Dorfes aus der Eisenzeit besich­tigen kann.

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7.–10. Tag: Lago di Garda

Zitronen und Wein an Italiens größtem Binnensee
Seine Exis­tenz verdankt der größte Binnensee Italiens gewal­tigen Glet­scher­massen, die während der Eiszeit sein Bett fast 400 Meter tief ausge­ho­belt haben. Er liegt herr­lich am Rande der Alpen. Im Norden wirkt er wie ein Fjord, der zwischen dem steilen Monte Baldo Massiv und den Brescianer Alpen eingezwängt ist. Im Süden weitet er sich bis weit in die Po-Ebene aus. Da die im Norden vorge­la­gerten Dolo­miten kalte Winde abhalten, ist das Klima mild und medi­terran: Zitronen wachsen hier ebenso wie Oliven und Wein. Die hüge­lige Land­schaft im Süden eignet sich hervor­ra­gend zum Wandern oder Fahr­radfahren. Alljähr­lich besu­chen den See über fünf Millionen Touristen, sodass man in der Haupt­saison oft mit Staus auf den Ufer­straßen zu rechnen hat.
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Zu Gast in einer Villa über dem Gardasee

Das Patrizierhaus aus dem 15. Jahrhundert liegt an den grünen Steilhängen des Gardasees nahe der Ortschaft Gardone. mehr ...

Herrliche Blicke, das gepflegte Haus und der charmante Gastgeber machen den Aufenthalt zu einem Höhepunkt auf jeder Italienreise. Antikmöbel und Kunstgegenstände im Inneren spiegeln den persönlichen Charakter des Anwesens wider. Einzigartig ist aber vor allem die Lage in einem großen Garten: Jahrhundertealte Bäume, Obstgehölze, Blumen und duftende Kräuter bilden ein kleines Paradies vor der großartigen Kulisse des Gardasees. Abends lässt sich das Abendessen im hauseigenen Restaurant genießen – auch hier lädt der Ausblick auf den See zum Träumen ein.



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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Gardone Riviera

Ufer­pro­me­nade mit exqui­siten Restau­rants und Cafés

Das male­ri­sche Städt­chen am West­ufer gilt als der elegan­teste Feri­enort am Gardasee. An der Ufer­pro­me­nade warten exqui­site Restau­rants und Cafés auf ihre Gäste. Im 10.000 Quad­r­at­meter großen Bota­ni­schen Garten wachsen mehr als 2.000 Pflanzen­arten, darunter dank des milden Klimas auch subtro­pi­sche. Il Vitto­riale degli Italiani war Wohn­sitz des italie­ni­schen Dichters Gabriele D'Annunzi. Heute ist der Komplex ein weit­räu­miges Museum auf einer Fläche von neun Hektar.

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Bootfahren auf dem Gardasee

Die schönsten Orte im 30-Minuten-Takt

Die meisten Orte am Gardasee verfügen über einen Boots­steg, an dem die Ausflugs­schiffe und Schnell­boote anlegen. So kann man bequem sogar vom Süd- zum Nordende des Sees und natür­lich auch andersrum gelangen und sieht viel von der abwechs­lungs­rei­chen Land­schaft rund um den See. Man kann sich z. B. während eines Spazierganges auf der Prome­nade über die Fahr­pläne und Preise informieren. Es ist in der Regel nicht notwendig zu reservieren, da die Boote etwa alle 30 Minuten oder im Stun­dentakt an- und ablegen, und falls ein Boot überfüllt ist, dann nimmt man einfach das nächste.

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Lago di Valves­tino

Fjordar­tiger Stausee mit glasklarem Wasser

Von Gargnano aus führt eine steile Panora­ma­straße hinauf zum Lago di Valves­tino. Es geht durch die roman­ti­sche und wilde Land­schaft des Natur­parks Parco Regio­nale Dell Alto Garda Bresciano. Unter­wegs kommt man immer wieder zu Stellen mit großar­tiger Aussicht auf den Gardasee. Der Stausee selbst wirkt eher wie ein norwegi­scher Fjord. Eingezwängt vom Monte Bagno, Monte Alberelli, sowie Monte Carzen hat er glasklares Wasser. Rings um den See gibt es zahlreiche ausge­schilderte Wander­wege.

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10.–11. Tag: Innsbruck

Einzige Großstadt in den Alpen
Die Landes­haupt­stadt von Tirol liegt im breiten, west-östlich verlau­fenden Inntal am Schnitt­punkt der Verkehrs­wege von Deutsch­land nach Italien und der Schweiz nach Wien. Sie ist die einzige Groß­stadt in den Alpen und hat einen mittel­alter­li­chen Kern mit engen, verwin­kelten Gassen, an denen spätgo­ti­sche Häusern mit vielen verzierten Erkern, stehen. Das bekann­teste ist das Goldene Dacherl, das Wahrzei­chen der Stadt. Rund um die Stadt ragen hinter den Mittelgebirgs­wiesen alpine Berggipfel auf, im Norden das Karwen­delgebirge und im Südosten die Lanser Köpfe und das Skigebiet des Patscherkofels, auf den auch im Sommer eine Seil­bahn führt.

Die direkte Strecke führt über den Brenner-Pass, die wichtigste Nord-Süd Verbindung über die Alpen.
Wer den großen Verkehr, die Brennerautobahn und die Großstadt Innsbruck meiden will, fährt über Meran und das Timmelsjoch ins Ötztal, das als eines der schönsten Alpentäler gilt. Dort wechseln breite Wiesen und wilde Schluchten, Wasserfälle und Gletscherblicke einander ab.

Castel Beseno

Mäch­tige Wehrburg über dem Etschtal

Auf dem Weg von Rovereto nach Trient thront unüber­sehbar das größte Fort im Tren­tino auf einem stra­tegisch bedeu­tenden Felsenhügel. Die mäch­tige Höhenburg  bei Folgaria stammt aus dem 12. Jahr­hun­dert und sollte das Etschtal, eine der wich­tigsten Verbindungen zwischen Italien und dem Deut­schen Reich, kontrollieren. Nach einem Brand wur­de die Burg als Renais­sance-Festung ausge­baut, die auch Kanonen und anderen Feuerwaffen standhalten sollte. Die drei­e­ckige Wehrburg ist von zwei ellip­ti­schen Mauern umgeben. Heute ist ein Museum im Castel Beseno unter­ge­bracht.

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Trient

Präch­tige Palazzi am Fuß der Dolo­miten

Für fast zwei Jahrzehnte stand die kleine Stadt am Fuß der Dolo­miten einmal im Brenn­punkt der Welt­ge­schichte. Von 1545 bis 1563 hielt die katholi­sche Welt­kirche dort das erste Vati­ka­ni­sche Konzil ab, das nach dem römi­schen Namen der Stadt bis heute Triden­tinum genannt wird. Nach der Reforma­tion in Deutsch­land und dem Kollaps der katholi­schen Kirche in Nord- und Mittel­eu­ropa ging es um eine Neuausrich­tung für die nächsten Jahrhunderte. Bis heute hat das Konzil Spuren in der Stadt hinter­lassen. Trient wur­de damals im großen Stil umge­baut. In den Mittel­punkt geriet der Dom, obwohl er noch nicht fertig gebaut war. Er ist wegen seines reinen roma­ni­schen Stils bis heute die wich­tigste Sehens­wür­digkeit der Stadt. Auf den Domplatz führt die Via Belenzani. Die schönste Straße der Stadt wird von präch­tigen Palazzi mit üppigen Fassadenma­le­reien gesäumt.

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Südt­i­roler Archäo­logiemuseum

Die Geschichte der Glet­schermumie Ötzi

Das Bozener Stadt­museum ist heute der Ausstel­lungsort des „Mannes vom Hauslabjoch“, besser bekannt als „Ötzi“. Die Glet­schermumie wur­de 1992 in den Ötztaler Alpen entdeckt. Sie steckte noch halb im Eis. Wegen der Schädelver­letzungen wur­de zunächst die Staats­anwalt­schaft einge­schaltet. Die erklärte sich aber für unzu­ständig, als Gerichts­medi­ziner das Alter der Leiche fest­stellten: 5.300 Jahre! Eine besondere Attrak­tion ist die auf 3D-Aufnahmen beruhende lebens­echte Ötzi-Rekon­struk­tion.

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Cima Palon

Phan­tas­ti­sche Aussicht über die östli­chen Alpen

Die kurze und einfachte Tour führt auf einen leicht erreichbaren Zwei­tausender. Der Cima Palon ist der Hausberg der Tren­tiner und bietet eine herr­liche Fern­sicht. Auf dem Gipfel steht ein großer Sende­mast. Auch die Skilifte sind weniger schön, dafür gibt einen idealen Anstiegsweg und . ein 360° Panorama auf die gesamten östli­chen Alpen, von den Brentado­lo­miten bis hin zu den Pale di San Martino. (hin und zurück: 7,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

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Stadt­rundgang durch Trient

Präch­tige Palazzi zwischen Burg und Dom

Die Altstadt von Trento lädt zu einem ausge­dehnten Spaziergang vom Duomo San Vigilio zum  Castello del Buoncon­siglio ein. Ein geschicht­s­träch­tiger Platz reiht sich an den nächsten, unter anderem die die Piazza Dante, die Piazza San Maggiore, die Piazza Duomo und die Piazza Fiera. Der Rundgang nimmt die ehema­lige Haupt­straße von Trient mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden. Die wich­tigsten Gebäude unter­wegs sind die Chiesa di San Lorenzo, der San Maria Maggiore, dem Duomo San Vigilio und das Castello del Buoncon­siglio. (hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 33 Meter)

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Zu Gast in einem Hotel in Innsbruck

Das privat geführte Hotel befindet sich in einem Stadthaus im Herzen von Innsbruck. Die Zimmer sind in zeitgemäßer Eleganz eingerichtet und haben komfortable Bäder. Morgens wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet angerichtet; in unmittelbarer Nähe gibt es zahlreiche Restaurants. In der Hausbar kann man einen erlebnisreichen Tag ausklingen lassen oder anstehende Ausflüge planen. mehr ...

Auch die diversen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind innerhalb weniger Gehminuten erreichbar.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Garmisch Parten­kir­chen

Male­ri­sche Bauern­häuser im Schatten der Zugspitze

Der Ort geht auf die römi­sche Reise­sta­tion „Partanum“ an der Via Claudia zurück. 1361 wur­de er zum Markt erhoben und Rastort an der Handel­straße von Augsburg nach Italien. Besonders im Orts­teil Garmisch liegen idylli­sche Bauern­häuser. Südwest­lich liegt die Zugspitze, mit 2.964 m höchster Berg Deutsch­lands, auf die eine Berg­bahn von Garmisch aus fährt. 15 Kilometer nörd­lich liegt Ettal mit seiner berühmten Benedikti­ner­abtei von 1330.

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Goldenes Dachl

Eins­tige Residenz der Tiroler Landesfürsten

Der spätgo­ti­sche Erker in der Innsbru­cker Altstadt trägt seinen Namen wegen der 2.657 feuerver­gol­deten Kupfer­schindeln auf dem Dach. Erbaut wur­de das prachtvolle Haus im Jahr 1420 als Residenz der Tiroler Landesfürsten. Der Prun­kerker wur­de allerdings erst 80 Jahre später im Auftrag des dama­ligen deut­schen Königs Maximilian I. hinzugefügt. Auf dem Platz vor dem Goldenen Dachl wur­de 1536 der Anführer der Tiroler Täufer­be­we­gung, Jakob Hutter, bei leben­digem Leib verbrannt. Viele seiner Anhänger wanderten daraufhin nach Amerika aus und grün­deten in Pennsylvania mehrere Gemeinden, wo sie bis heute Hutterer heißen und einen tradi­tionellen, vorindu­s­tri­ellen Lebens­stil pflegen. Das Goldene Dachl beherbergt heute ein Museum.

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Tiroler Volks­kunst­museum

Samm­lung zur Kulturge­schichte Tirols

Bereits 1888 hatte der Tiroler Gewerbeverein beschlossen, ein “Gewer­bemuseum” zu eröffnen. Das tradi­tionelle Tiroler Hand­werk war damals durch die Indu­s­triali­sie­rung bedroht. Die Samm­lung konzen­trierte sich zunächst auf handwerk­liche Erzeug­nisse. Im Laufe der Jahre erwei­terte man die Samm­lung um andere Themenbereiche, bevor 1926 das Land Tirol das Museum vom Tiroler Gewerbeverein über­nahm. Seit seiner Wieder­er­öff­nung 1929 begeis­tert das Museum neben der Hofkirche zahl­lose Einheimi­sche und Besu­cher.

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Rund um den Patscherkofel

Sonnen­ter­rasse mit Glet­scher­blick

Die Rundwande­rung um den Patscherkofel bietet herr­liche Ausblicke ins Viggartal, zur Viggar­spitze sowie zum Glungezer. Das erste Teil­stück führt von der Berg­sta­tion der Kofel­bahn auf dem Zirbenweg an der Bosc­h­e­benhütte vorbei, zur Hoch­mahdalm. Hier gibt es Einkehrmög­lichkeiten auf der Sonnen­ter­rasse mit einem traumhaften Ausblick auf die Stubaier Glet­scher. (hin und zurück: 5,5 Kilomter, 2 Stunden, auf und ab: 250 Meter)

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Wer nach Bayern möchte, fährt weiter über Rosenheim. Wer nach Westen muss, fährt über Reute nach Füssen und weiter nach Ulm und umgeht so den Großraum München.


Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.389,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
März–Okt.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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