Natur, Kultur, Lebensfreude: Mit dem eigenen Wagen in die Toskana - Italien

Natur, Kultur, Lebensfreude

Mit dem eigenen Wagen in die Toskana

Die Rundreise führt von Deutschland bis in den wenig bekannten Süden der Toskana. Zwischenstopps an den Voralpenseen sorgen für eine stressarme An- und Abreise. Übernachtet wird in stilvollen Landhäusern, auf Weingütern und in einem Künstlerhaus bei Lucca.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Cannero Riviera

A

Lago Maggiore

Romantischer See zwischen Tessin und Po-Ebene

Mit 65 Kilome­tern Länge und bis zu elf Kilome­tern Breite ist der See der zweitgrößte unter den ober­i­talie­ni­schen Seen.

Während sein nörd­li­cher Zipfel zum Schweizer Tessin gehört, reicht er im Süden bis in die Po-Ebene hinein. Dank des ausge­g­li­chenen milden Klimas hat sich um den See eine besonders üppige Vege­ta­tion entwi­ckelt. In Seenähe bestimmt eine herr­liche Blütenpracht das Bild, während sich im Hinter­land alpine Flora breit macht. Mit den alpinen Gipfeln im Hinter­grund ergibt sich ein einzig­artig schönes Landschafts­bild. Unter den vielen Inseln im See ist vor allem die Isole Boromee wegen des herr­li­chen Barockgar­tens bemerkens­wert, der fast die gesamte Insel einnimmt.

Zu Gast in einem Hotel in Cannero Riviera

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatzreservierung

Im histo­ri­schen Zentrum des kleinen Ortes Cannero Riviera, wenige Meter vom Lago Maggiore entfernt, liegt die Residenz aus dem 14.

Jahr­hun­dert rund um einen kleinen Innenhof. Im Hotel selbst gibt es neun Doppelzimmer; daneben gibt es noch Mini-Suiten und Apart­ments im Nach­bar­haus. Alle Zimmer sind individuell einge­richtet, wobei Farben, Stoffe und Möbel gut mitein­ander harmo­nieren. Das Früh­s­tücksbuffet, das bei gutem Wetter im Innenhof ange­richtet wird, ist reichhaltig und mit viel Liebe zubereitet. Besonderer Wert wird auf persön­liche Atmo­sphäre und individu­ellen Stil gelegt. So finden regelmäßig Ausstel­lungen zeitge­nös­si­scher italie­ni­scher Künstler statt. Das Restau­rant serviert auf die Saison abge­stimmte Speisen wie Anti­pasti, Risotto, Fisch- und Fleischge­richte aus vorwiegend lokalen Zutaten.

Piemont

Kultur­landschaft am „Fuß der Berge“
Die Region am „Fuß der Berge“ grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an Frank­reich. Sie umfasst den gesamten nordwest­li­chen Teil der Italie­ni­schen Alpen. Hier liegen die höchsten Berge Europas: Der Monte Bianco (Mont Blanc) liegt nur wenige Kilometer hinter der franzö­si­schen Grenze, der Monte Rosa mit 4.618 Metern knapp davor. In diesem Teil der Alpen trifft man nur selten auf deutsch­spra­chige Reisende. Jäh fallen die Berge ab bis zur Tief­ebene des Po. In den tief einge­schnit­tenen und schwer zugäng­li­chen Tälern haben sich bis heute sprach­liche Minder­heiten gehalten, darunter das mittel­alter­liche Okzi­ta­nisch und das Walserdeutsch. Südlich von Turin, der Haupt­stadt, liegt eine anmu­tige Kultur­landschaft. Auf den sanften Hügeln rund um Asti werden Spitzenweine ange­baut. In den Wäldern wachsen Trüffel. Beides zusammen zieht Gourmets aus der ganzen Welt an.

Cannobio

Histo­ri­scher Ort mit Ufer­pro­me­nade
Der male­ri­sche Ort auf der West­seite des Lago Maggiore hat eine schöne Ufer­pro­me­nade, auf der sonn­tags ein Markt abge­halten wird. Außerdem gibt es ein Strandbad, eine Kirche aus dem Jahr 1571 und einen histo­ri­schen Stadt­kern. Etwas west­lich der Stadt hat sich der Canno­bino, ein reißender Gebirgsbach, eine tiefe Schlucht gegr­aben.

Locarno

Mondäner Haup­tort am Lago Maggiore
Der Schweizer Haup­tort am Lago Maggiore hat seine Stadt­rechte von Fried­rich Barba­rossa erhalten. Der mittel­alter­liche Kern des mondänen Ortes ist die Piazza Grande, an deren Arkaden jeden Donnerstag ein Markt stattfindet. Ursprüng­lich lag die Piazza am See. Heute ist das Ufer weit entfernt, da der Gebirgsfluss Maggia Jahr um Jahr Schutt anspült. Sehens­wert ist auch die roma­ni­sche Kirche San Vittore mit ihrer kunst­vollen Krypta.

Von Cannero Riviera nach Valdica­stello Carducci

374 km | 4:30 h

Nach einer schönen Panora­ma­fahrt am Ufer des Lago Maggiore entlang kommt man in die Po-Ebene und fährt an sehens­werten Städten wie Mailand, Pavia und Cremona vorbei.

Bei Parma beginnt die Durch­que­rung des Appennin, bis man bei La Spezia an einen besonders schönen Abschnitt der ligu­ri­schen Küste gelangt: die Cinque Terre. Von da ist es nicht mehr weit bis nach Lucca.

Emilia Romagna

Burgen und Gourmet­pa­ra­dies zwischen Parma und Bologna
Die Region liegt im Südosten der Po-Ebene und wird im Süden von der schroffen Gebirgsmauer des Appennin begrenzt. Aufgrund ihrer besonderen Fruchtbarkeit ist sie seit frühesten Zeiten besiedelt. Die Römer erschlossen die Emilia mit einer schnurge­r­aden Straße, auf der bis ins Mittel­alter Kauf­leute und Heere verkehrten. Neben der florie­renden Land­wirt­schaft konnten sich blühende Städte entwi­ckeln wie z. B. das durch Käse und Schinken reich gewor­dene Parma, bis heute eine der sehens­wer­testen Städte Italiens. Entlang der Handels­straßen finden sich frühmit­tel­alter­liche Burgen und Ruinen. Die berühmteste liegt bei Canossa, wo Kaiser Heinrich IV. vor dem Papst im Jahr 1077 im Büßerge­wand erscheinen musste.

Riviera di Levante

Wilde Küste zwischen Genua und La Spezia
Östlich von Genua – also da, wo die Sonne sich erhebt (levante) – erstreckt sich eine der großar­tigsten Küsten der Welt. Sie ist noch viel ursprüng­l­i­cher als die Riviera di Ponente (wo die Sonne sich setzt) west­lich von Genua. Grund dafür ist auch die Wildheit der Gebirge. Die Übergänge von Bergen und Meer sind hier härter und bizarrer. Landschaft­liche Höhe­punkte sind die zum Natio­nal­park erho­bene Halb­insel Portofino, das Welterbe Cinque Terre und der Golf von La Spezia.

Toskana

Histo­ri­sche Stadtre­publiken in bezau­bernder Land­schaft
Der mittel­i­talie­ni­sche Land­strich hat einen besonderen Klang – nicht nur bei Deut­schen. Die Stadtre­publiken von Florenz und Siena sind ein Inbe­griff von Schön­heit, Wissenschaft und Anmut – aber auch von Machtgier und Skru­pello­sigkeit. In der Toskana wur­de der moderne Kapi­talismus erfunden. Hier fand das Mittel­alter sein Ende, hier wur­de das Bank­wesen erfunden. Hier hat da Vinci geforscht, Miche­langelo gemalt und Galileo ein neues Welt­bild erschaffen. In den Städten stößt man auf Schritt und Tritt auf diese glor­reiche Vergan­gen­heit. Doch auch die Landschaften zwischen der Maremma im Süden, dem Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena und der Etruski­schen Riviera zählen zu den schönsten Italiens.
B

Lucca und Umgebung

Renaissance-Stadt am Fuß der Apuanischen Alpen

Die Stadt am Fuße der Apua­ni­schen Alpen im Nordwesten der Toskana ist weniger bekannt als ihre Schwestern Florenz und Siena und darum viel beschau­li­cher.

Im späten Mittel­alter war sie jedoch dank der Protek­tion deut­scher Kaiser wesent­lich bedeu­tender. Sie ist noch heute ganz von einem mäch­tigen, mittel­alter­li­chen Wall umgeben. In der einheit­li­chen, von der Renais­sance geprägten Stadt finden sich großar­tige Bürger­pa­läste, ein Dom mit präch­tiger Fassade und ein Renais­sance-Platz auf den Funda­menten eines römi­schen Amphi­thea­ters. Durch die Stadt, die die Heimat vieler bekannter Kompo­nisten wie Boccherini oder Puccini ist, führt ein roman­ti­scher Spazierweg.

Zu Gast in einem Künstlerhaus bei Valdicastello

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Lange stand die Villa aus dem frühen 19. Jahr­hun­dert leer, und der Garten verwilderte – bis schließ­lich eine Künst­lerin das Dornrö­sc­henschloss bei Valdica­stello erwarb und zu neuem Leben erweckte.

Verblasste Fresken, antike Böden und stuckver­zierte Decken – alles wur­de in mühevoller Klein­arbeit wieder­herge­stellt. Hinzu kamen zahlreiche Artefakte und Gemälde der Bildhauerin. Heute ist die Residenz mit ihren fünf Gäst­ezimmern, dem Bildhauer­studio sowie einem Wohn- und einem Esszimmer schöner als je zuvor. Gäste werden immer wieder von zahl­losen Details über­rascht – von überdi­men­sio­nalen Bildern bis hin zu rätselhaften Skulpturen. Rund um das Haus führen schmale Wege durch den Garten, wo im Schatten alter Bäume Kunst­werke und abge­schiedene Sitzmög­lichkeiten zu entde­cken sind. Wer wandern möchte, kann dies in den Bergen der Umge­bung tun. Zu den Stränden von Versilia sind es 15 Minuten mit dem Auto.

Pisa

Stadt der Studenten und Touristen
Von den 87.000 Einwoh­nern sind 50.000 Studenten, und so sollte man annehmen, dass Pisa eigent­lich eine von der Univer­sität geprägte Stadt ist. Wenn da nicht noch die Piazza dei Miracoli wäre: Der „Platz der Wunder“, das Ensemble aus Dom, schiefem Turm und Baptiste­rium mit weißen Marmor­fas­saden, ist einer der Hauptan­zie­hungs­punkte Italiens. Wer den ­Torre Pendente besteigen will, muss schwindelfrei sein und die Besteigung in der Regel einige Stunden vorher reservieren. Das studen­ti­sche Pisa ist ruhiger, aber dennoch medi­terran und lebhaft, mit vielen schönen Läden und Cafés, die zum Ausruhen einladen.

Marina di Pietrasanta

Aufge­räumte, saubere und bezahlbare Privat­strände
Wunderbar für einen Strand­auf­ent­halt geeignet ist Marina di Pietrasanta mit aufge­räumten, sauberen und bezahlbaren Privat­stränden. In den Abend­stunden kann man in der Fußgängerzone von Pietrasanta flanieren, ohne auf Touristen zu treffen. Stattdessen gibt es das pralle italie­ni­sche Leben und tolle Restau­rants. Nach Marina di Pietrasanta gelangt man von Pietrasanta über die mehrere Kilometer lange Allee „Viale Apua“.

Versilia

Toska­ni­sche Riviera
Die Küsten­landschaft zwischen Marina di Massa bis Viareggio wird auch die tosk­an­siche Riviera genannt. Dort gibt es jede Menge Strand, hinter dem sich ein Badeort an den nächsten reiht. Der älteste ist das mondäne Viareggio, wo schon 1827 die ersten Bade­an­stalten eröffnet wurden.

Von Valdica­stello Carducci nach Tatti

173 km | 2:30 h

Die Strecke folgt ab Pisa der Riviera nach Süden. Wer einen Abste­cher nach Piombino macht, sieht Elba vor der Küste liegen.

Etwa auf der glei­chen Höhe liegt Massa Maritima mit seinem geschlos­senen mittel­alter­li­chen Stadt­bild – nicht an der Küste, sondern land­einwärts am Fuß der Colline Metallifere. Neben­stre­cken zur S1 sind zwar zeit­aufwen­diger, aber meist auch viel schöner.

C

Maremma

Küstenregion der Toskana

Die Region um Gros­seto war ursprüng­lich eine Lagune, die aber schon von den Etruskern trockenge­legt wur­de.

Später wur­de das Land an römi­sche Vete­ranen verteilt, die es mit ihren Sklaven bewirt­schaf­teten. Als das Entwäs­se­rungs­system am Ende der Antike verfiel und das Gebiet zuse­hends versumpfte, brei­tete sich Malaria aus. Die Bewohner verließen die Region; die wenigen, die zurückblieben, fris­teten ein Leben in Armut. Über die Jahrhunderte wur­de die Maremma ein Biotop für Büffel und Wildpferde. Erst nach dem Zweiten Welt­krieg konnte die Malaria besiegt werden. Seither wurden groß­fläc­hige Felder mit Obst, Gemüse und Getreide ange­legt. Wer die ursprüng­l­iche Maremma kennenlernen will, fährt in den Natur­park von Uccel­lina oder in die Berg­dörfer des Alta Maremma.

Zu Gast in einer Fattoria in Tatti

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wie ein kleines Juwel thront die Fattoria über dem mittel­alter­li­chen Tatti, das sich seit dem 12. Jahr­hun­dert nur wenig verändert hat: Die alte Wasserzisterne ist immer noch in Gebrauch und wie vor Jahrhunderten der Dorf­mit­tel­punkt.

Die beiden Kirchen des Ortes liegen in einem Gewirr von Treppen, Torbögen und Gassen, große Teile der Stadt­mauer aus dem 12. Jahr­hun­dert sind nach wie vor intakt. Die acht Zimmer sind eine gekonnte Kombi­na­tion aus Tradi­tion und Moderne. Kräf­tige Farben harmo­nieren mit den toska­ni­schen Bauma­te­rialien Oliven­holz, Marmor und Terrazzo. Die Besitzer betreiben ein empfehlens­wertes Restau­rant gegenüber der Fattoria. Zum nächsten Strand sind es ca. 20 Minuten; die Gastgeber kennen jedoch auch andere, besonders schöne Bade­strände.

Massa Marittima

Perle des Mittel­alters am Rand der Maremma
Die „Perle des Mittel­alters“ liegt nicht am Meer, wie der Name vermuten lässt, sondern 20 Kilometer land­einwärts auf einer Bergkuppe. Im 13. Jahr­hun­dert ernannte sich die aufstrebende Bergwerks­stadt, in der bis zu 10.000 Menschen wohnten, selbst­bewusst zur auto­nomen Republik. Aus dieser Zeit stammt die roma­ni­sche Città Vecchia. Ihr Mittel­punkt ist die Piazza Gari­baldi, ein großar­tiges Stad­t­en­semble mit einem Dom, der dem von Pisa nach­ge­baut ist. Nachdem die Stadt an Siena und später an die Medici fiel, verlor sie ihre Bedeu­tung. Auch Malaria und Pest setzten der Stadt zu. Ende des 18. Jahrhunderts zählte sie nur noch 500 Einwohner. Infolge dieser radikalen Entvöl­ke­rung wur­de das mittel­alter­liche Stadt­bild erhalten.

San Galgano

Einzige Zister­zi­en­ser­abtei in der Toskana
Im 12. Jahr­hun­dert lebte der Einsied­lermönch Galgano in der Wildnis am Hügel Monte­siepi. Nach seinem Tod kamen Zister­zi­en­sermönche, um den Urwald zu roden und urbar zu machen. Sie bauten die Abbazia di San Galgano im Stil der franzö­si­schen Gotik, die jedoch die einzige Zister­zi­ens­erkiche in der Toskana blieb. Der wirt­schaft­liche Abstieg begann bereits im 14. Jahr­hun­dert, als Hungersnöte und Pestepidemien im Kloster gras­sierten und marodierende Söldner aus Florenz die Gegend unsi­cher machten. Schließ­lich wur­de das Dach der Kirche verkauft und die Ruine verfiel. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de die roman­ti­sche Schön­heit des Ortes entdeckt. Heute gilt San Galgano trotz des einge­stürzten Dachs als der bedeu­ten­dste goti­sche Bau Italiens.

Archäo­logi­scher Park Roselle

Etrusker­stadt mit Amphi­theater
Die etruskisch-römi­sche Stadt Russellae beherrschte vor 2.000 Jahren die Maremma und hatte eine drei Kilometer lange Stadt­mauer aus gewal­tigen Blöcken. Ganz oben lag das Amphi­theater, in dem heute wieder Auffüh­rungen stattfinden. Öffnungs­zeiten sind von 08:30 Uhr bis Sonnen­un­ter­gang. Audioguides sind auch in Deutsch oder Englisch verfügbar. Sonnen­schutz und Wasser bei Hitze nicht vergessen! Es gibt wenige Schat­ten­plätze.

Auf den Poggio Croce di Prata

Panora­ma­gipfel mit Meer­blick
Rund um Massa Marittima sind die Berge dicht bewaldet, sodass man meist nur wenig Aussicht hat. Dieser Weg führt gleich zu zwei Gipfeln, deren kahle Kuppen über den Wald hinausragen und einen Rund­um­blick ermög­li­chen, der an guten Tagen bis Elba reicht. (3:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 500 Meter)

Von Tatti nach Castelnuovo Berar­denga

73 km | 2:00 h
Die kurze Strecke führt in die Colline Metallifere, wo man Ciciano S. Galgano, ein ehemals in der Wildnis gegrün­detes Kloster, besu­chen kann.

Santa Lucia und Mont­auto

Durch ein toska­ni­sches Idyll zum San-Gimi­gnano-Blick
Die Wande­rung von Santa Lucia nach Mont­auto gehört zu den schönsten in der Südt­o­s­kana. Ausgangs­punkt ist die wohltuend ruhige Piazza von Santa Lucia. Von dort geht es durch eine typisch toska­ni­sche Kultur­landschaft mit Wein­gärten, Olivenhainen und Zypressen nach Molino di Foci, wo man in einem deutsch­spra­chigen Garten­lokal einkehren kann. Der Höhe­punkt wartet in Mont­auto: ein toller Fern­blick auf die Türme von San Gimi­gnano. (hin und zurück: 11,6 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 370 Meter)
D

Chianti

Weinberge, Wehrburgen und Wälder

Die male­ri­sche Kultur­landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klas­si­sche Toskana. Einge­bettet in sanfte Hügel finden sich Weinberge, Zypressen, Wälder und idylli­sche Wein­dörfer und Wehrburgen.

Im Mittel­alter und lange Zeit danach war der Chianti Schau­platz schwerer kriege­ri­scher Ausein­ander­setzungen zwischen den toska­ni­schen Städten Florenz und Siena, die 1559 mit der Eingliede­rung Sienas in den Machtbe­reich von Florenz entschieden wurden. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wur­de der Name „Chianto Clas­sico“ bereits im 18. Jahr­hun­dert geschützt. Er bezog sich zunächst nur auf Radda, Castel­lina und Gaiole, später kamen weitere Teile im Osten dazu.

Zu Gast auf einem Weingut in Chianti

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Zwölf Kilometer nörd­lich von Siena liegt – weitab der großen Straßen – das tradi­ti­ons­reiche Weingut Dievole. Es ist ein ruhiger, fried­li­cher Ort inmitten der für die Toskana typi­schen Land­schaft. Auf Dievole wird einer der besten Weine Italiens produ­ziert.

Seit einigen Jahren haben Gäste die Möglichkeit, neben toska­ni­scher Küche und guten Weinen auch die Gastfreundschaft der Guts­be­sitzer zu genießen. Zwei Pools und Moun­tai­nbikes (gegen Gebühr) stehen den Gästen zur Verfügung, zudem gibt es ein Tele­skop. Das Gelände bietet sich außerdem zum Joggen an. Eine Wein­probe mit Besich­tigung des Kellers wird kostenlos ange­boten.

Führung (OPTIONAL)

Siena (3 Stunden, deutsch)

Ihr deutsch­spra­chiger Reiseführer versteht es, Geschichte lebendig zu machen, und zeigt Ihnen das mittel­alter­liche Siena. Über Jahrhunderte war die Stadt die mäch­tigste Rivalin von Florenz. Dann verlor sie an Bedeu­tung, sodass die alte Bausub­stanz besser erhalten blieb als in Städten, die ihre Blüte während der Renais­sance erlebten. 

Zum zwei­stün­digen Programm gehören:
- der Dom von Siena: die Cattedrale di Santa Maria Assunta
- ein Spaziergang durch die mittel­alter­li­chen Gassen
- der Rathaus­platz mit goti­schem Rathaus

Chianti Skulpturen­park

Moderne Kunst im Eichen­wald
Anfang der 1990er Jahre entdeckten Piero und Rosalba Giadrossi den sieben Hektar großen Eichen­wald in der Nähe von Pievasciata. Er bot ideale Voraus­setzungen für ihr Projekt, moderne Kunst in natür­li­cher Umge­bung zu präsen­tieren. Nach fünf Jahren harter Arbeit konnte der Park seine Tore öffnen. Mehr als 20 Künstler aus aller Welt stellen dort ihre Werke aus, die in der friedvollen Umge­bung einen besonderen Zauber ausüben.

Siena

Mittel­alter­liche Urbanität
Neben Florenz ist Siena die zweite Kunst­stadt der Toskana. Kern der Altstadt ist der fächerför­mige Haupt­platz, die Piazza del Campo, an der das goti­sche Rathaus und der Torre del Mangia liegen. Die mittel­alter­li­chen Ziegelbau­ten­ bilden ein fantas­ti­sches urbanes Ambi­ente, das von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Die Innen­stadt ist für den Autover­kehr gesperrt. Ihre Blüte verdankt die Römer­stadt den Silberminen von Montiere. Im Gegen­satz zum guelfi­schen Florenz war Siena ghibel­li­nisch und damit kaisertreu. Die Kunst erreichte im 13. und 14. Jahr­hun­dert ihren Höhe­punkt. Wer Erho­lung sucht, findet in der vulka­nisch gepräg­ten ­Umge­bung natur­be­las­sene Thermalquellen.

Gaiola

Mittel­alter­liche Burgen, versteckte Weiler
Der Weinort mit seinem lebhaften Zentrum liegt herr­lich inmitten von Wäldern und sanften Hügeln, in denen sich roma­ni­sche Kirchen, mittel­alter­liche Weiler und eine Burg verste­cken. Ein Wanderweg führt rund um den Monte Marcoli. Unter­wegs kann man im Risto­r­ante L'Alto Chianti einkehren oder nach der Wande­rung in Gaiola. (3:50 Stunden, 12,8 Kilometer, Höhendifferenz: 350 Meter)

Certosa di Ponti­gnano

Durch die Weinberge vor den Toren von Siena
Nur wenige Kilometer von der Kultur­me­tro­pole Siena entfernt kann man auf einem Höhenweg Ruhe und Aussicht genießen. Dabei hat man die ganze Zeit den Dom von Siena im Blick. Ziel der gemäch­li­chen Runde ist ein Kartäus­erkloster aus dem 14. Jahr­hun­dert, die Certosa di Ponti­gnano. Nach dem Rundgang kann man in der Osteria La Piccarda einkehren. (2 Stunden, 8,5 Kilometer, auf und ab: 140 Meter)

Volpaia in Chianti

Weinhügel, Olivenhaine und ein ehema­liges Burg­dorf
Das Winzerdorf gehört zu den schönsten im Chianti – auch wegen seiner Umge­bung. Zypres­se­n­alleen führen durch Weinhügel, Busch­land und Olivenhaine. Gekrönt wird die Land­schaft von Castelvecchi, einem ehema­ligen Burg­dorf mit schönem Park. Nach einer kurzen, abwechs­lungs­rei­chen Runde kann man Rast in einem der Ausflugs­lokale machen. (2 Stunden, 6,5 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

Von Castelnuovo Berar­denga nach San Casciano

50 km | 2:00 h

Die male­ri­sche Kultur­landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klas­si­sche Toskana. Einge­bettet in sanfte Hügel finden sich Weinberge, Zypressen, Wälder und idylli­sche Wein­dörfer und Wehrburgen.

Im Mittel­alter und lange Zeit danach war der Chianti Schau­platz schwerer kriege­ri­scher Ausein­ander­setzungen zwischen den toska­ni­schen Städten Florenz und Siena, die 1559 mit der Eingliede­rung Sienas in den Machtbe­reich von Florenz entschieden wurden. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wur­de der Name „Chianto Clas­sico“ bereits im 18. Jahr­hun­dert geschützt. Er bezog sich zunächst nur auf Radda, Castel­lina und Gaiole. Später kamen weitere Teile im Osten dazu.

Rund um San Gimi­gnano

Blick auf die Bilder­buchsil­hou­ette
Die Rundwande­rung ist vor allem wegen der Aussicht auf San Gimi­gnano und seine Umge­bung zu empfehlen. Weniger schön ist es, dass sie über breite, unge­teerte Pisten geht, die zwar wenig befahren sind, aber dafür manchmal staubig. (hin und zurück: 9 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 210 Meter)
E

Florenz

Welthauptstadt der Renaissance

„La Bella“, wie die Haupt­stadt der Toskana auch genannt wird, liegt male­risch zu beiden Seiten des Arno am Rande des Apennins.

Nirgendwo sonst auf der Welt hat es eine so erfolg­reiche Symbiose von Reichtum und Macht auf der einen und Krea­tivität und Genialität auf der anderen Seite gegeben, die eine solch gewal­tige Fülle von Kunst­schätzen hervor­ge­bracht hat. Die Stadt der Medici, die Päpste und Fürsten stellten, gilt als Wiege der Renais­sance und des Huma­nismus. Hier machte Galileo seine funda­men­talen astro­no­mi­schen Entde­ckungen, die das Mittel­alter besiegelten. 1506 wirkten hier gleichzeitig Leonardo da Vinci, Miche­langelo Buona­rotti und Raffael. Jähr­lich zieht Florenz mehr als sechs Millionen Besu­cher an. Weih­nachten, Ostern und Pfingsten sollte man die Stadt meiden.

Zu Gast in einer Patriziervilla bei San Casciano

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das elegante Landhaus aus der Renais­sance befindet sich in Chianti, ca. 16 Kilometer südlich von Florenz. Durch ein schmiede­ei­sernes Tor betritt man den parkähn­li­chen Garten, in dessen Mitte die Villa liegt.

Mit einer Deckenhöhe von bis zu sieben Metern wirkt der Salon aris­tok­ra­tisch. Die Holzver­täfe­lung, der Steinfußboden und auch das Mobiliar stammen aus der Entste­hungs­zeit. Die Wände sind mit origi­nalen Radie­rungen eines bekannten Floren­tiner Malers aus dem 18. Jahr­hun­dert versehen. Zu den individuell gestal­teten Zimmern, in denen jeweils ein Thema der Famili­en­ge­schichte behandelt wird, führt eine Stein­treppe. Mittags gibt es auf Wunsch Lunch im Restau­rant am Swimmingpool – im Schatten der Arkaden. Am Abend wird Dinner auf der Terrasse serviert, von der man einen wunderbaren Blick auf die Weinberge und die Land­schaft genießt, in der sich die Toskana in all ihren Farben zeigt.

Stadtführung (OPTIONAL)

Stadtführung Florenz (3 Stunden, deutsch)

Juliane Krumma­cher lebt seit 1987 in Florenz, wo sie an der Kunst­aka­demie studiert hat. Seit 1990 bietet die gebür­tige Deut­sche kunst­his­to­ri­sche Führungen an, die sich nicht auf die übli­chen touris­ti­schen Sehens­wür­digkeiten beschränken.

Eine individu­elle Führung mit der leiden­schaft­li­chen Wahl-Floren­ti­nerin ist ein Bildungs­er­lebnis erster Klasse. Zu ihrem Programm gehören
- der Dom (auch Inneres) und das Baptiste­rium
- ein Spaziergang durch die mittel­alter­li­chen Gassen zum Geburtshaus von Dante
- der Palazzo del Bargello
- die Piazza della Signoria (Rathaus­platz)
- der Palazzo Vecchio, Loggia dei Lanzi, Gebäude der Uffi­zien
- der Ponte Vecchio und
- der Stroh­markt mit Piazza Repubb­lica.

Giardino di Boboli

Renais­sance­park mit Ausblick auf Florenz
Der präch­tige Renais­sance­park am Palazzo Pitti war im 16. Jahr­hun­dert der bekann­teste Garten Italiens. Die Landschafts­ar­chitekten haben ihn so ange­legt, dass von überall der Blick auf das präch­tige Florenz fällt. Auf dem fast fünf Hektar großen Gelände können Besu­cher heute Grotten, Brunnen, ein Amphi­theater und sogar einen ägyp­ti­schen Obelisken entde­cken. Der Giardino di Boboli hat täglich geöffnet.

Palazzo Pitti

Paläste der Medici
Der Palast der reichen Kaufmannsfa­milie Pitti von 1458 gehört immer noch zu den größten Gebäuden von Florenz. Sein heutiges Erscheinungs­bild erhielt er allerdings erst 100 Jahre später von einer noch reicheren Familie, den Medici. Die Pittis waren enteignet worden, nachdem sie angeb­lich an einer Verschwörung teilgenommen hatten. Nachdem auch die Medici ihre Macht verloren hatten, residierten erst die Herzöge der Toskana und später die Könige von Italien im Palazzo. 1565 wur­de noch ein kilome­ter­langer Korridor zwischen dem Palazzo Pitti und dem Palazzo Vecchio gebaut. Er sollte die Adligen und Reichen vom Plebs abschirmen, wenn sie von ihrem Wohn­sitz zum Rathaus gingen. Heute sind auch Herzöge und Könige verschwunden, sodass der Palast nur noch ein paar Museen und Ausstel­lungen beherbergt.

San Miniato al Monte

Span­nung und Harmonie im Innneren
Die Basilika auf dem höchsten Punkt der Stadt gilt als eine der schönsten Kirchen Italiens. Zwar wirkt die um 1000 erbaute Kirche von außen weder spekta­kulär noch besonders groß, dafür überzeugt sie durch ihr Inneres. Der Altar ist nämlich nicht auf einer Ebene mit dem Kirchen­schiff, sondern liegt erhöht und kann nicht einge­sehen werden. Die ungewöhn­li­chen Symbole über dem Säulen­gang geben Kunst­his­to­rikern bis heute Rätsel auf. Die Decke hat einen ganz anderen Stil und passt eigent­lich nicht zum Rest der Kirche. Dennoch wirken alle Elemente sehr harmo­nisch zuein­ander. Beim Verlassen der Basilika eröffnet sich ein traumhafter Blick über Florenz.

San Gimi­gnano

Das Manhattan des Mittel­alters
Die welt­be­rühmte Klein­stadt im oberen Elsatal wird auch das „Manhattan des Mittel­alters“ genannt. Das liegt an der eindrucksvollen Skyline aus Geschlech­tertürmen inner­halb der Stadt­mauern, mit denen die verfein­deten Patri­zi­erfa­milien ihre Macht demon­s­trierten. Heute stehen von den insge­samt 72 Türmen noch 15. Das Stadt­bild ist jedoch seit dem 14. Jahr­hun­dert kaum verändert, da San Gimi­gnano nach der Pest 1352 und der Verle­gung der Handels­straßen in die Täler in der Bedeu­tungs­lo­sigkeit versank. Heute ist die 7.000 Einwohner zähl­ende Stadt Welt­kultur­erbe der UNESCO. Ein kurzer Panora­maweg führt zu den besten Aussichts­punkten – leider über meist unge­teerte, staubige Fahr­straßen. (2:40 Stunden, 9,4 Kilometer, auf und ab: 210 m)

Kloster Badia a Passi­gnano

Beschau­li­cher Rundweg durch Wein und Busch
Das mittel­alter­liche Kloster in den Weinbergen südöst­lich von Florenz ist heute ein renommiertes Weingut. Dort beginnt ein beschau­li­cher Spaziergang durch die lieb­liche Kultur­landschaft, der bis zum Fluss Pesa hinabführt. (2:30 Stunden, 9,5 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)

Stadt­spa­ziergang durch Florenz

Vom Dom durch das Centro Storico zum Giardino Boboli
Unser Vorschlag für einen Spaziergang ohne Führer dient dem Kennenlernen von Florenz. Er führt vom Bahnhof zum Dom und weiter durch das Centro Storico bis zum Ponte Vecchio über den Arno. Auf der anderen Seite des Flusses hat man die schönste Aussicht auf die Stadt vom Giardino di Boboli. (3 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Von San Casciano nach Gardone Riviera

297 km | 4:00 h
Nach Verlassen des Apennin durch­quert man die Po-Ebene und passiert gleich mehrere der schönsten ober­i­talie­ni­schen Städte, die zum Urbild neuzeit­li­cher Urbanität geworden sind: Bologna, Modena, Mantua und Verona.

Vene­tien

Kultur­landschaft zwischen Dolo­miten und Adria
Die Region im Nord­osten Italiens erstreckt sich von den Dolo­miten bis ans Adria­ti­sche Meer. Sie umfasst ein weites Mittelgebirge und ein von Flüssen und Kanälen durch­zogenes Flach­land. Typisch für Vene­tien sind die Lagunen. In einer solchen liegt auch die Stadt, die der Region ihren Namen gab: Venedig. Jedoch gibt es noch viel mehr als die Lagu­n­en­stadt zu entde­cken: Kunst­schätze in Städten, die zu Unrecht im Schatten Vene­digs stehen, allen voran Verona, Padua und Vicenza. Sie liegen in einer präch­tigen Natur, in der erstklas­sige Weine wachsen.
NIcht zu vergessen die vielen Thermalquellen, um die sich Kurbäder wie Abano, Monte­grotto und Teolo gebildet haben.

Futa­pass

Gebirgs­pass mit deut­schem Solda­tenfriedhof
Der Gebirgs­pass über den Apennin erreicht eine Höhe von 903 Metern. Zur Zeit des Römi­schen Reiches führte die Via Flaminia über den Pass. Im Zweiten Welt­krieg gab es mili­täri­sche Befes­tigungen im Zusam­menhang mit der Linea Gotica, der Goten­stel­lung, um die noch im April 1945 gekämpft wur­de. Auf Pass­höhe liegt ein deut­scher Solda­tenfriedhof. Mit über 30.000 gefal­lenen Soldaten ist er der größte in ganz Italien.

Passo della Raticosa

Einst wich­tigste Verbindung zwischen Florenz und Bologna
Der Pass über den Apennin war die wich­tigste Verbindung zwischen Florenz und Bologna, bevor die Auto­bahn gebaut wur­de. Im Zweiten Welt­krieg verlief die Linea Gotica, die Vertei­digungs­linie der deut­schen Truppen über den bewal­deten Pass. Heute gibt es nur wenig Verkehr. Auf Motor­radfahrer allerdings scheint der Pass ein magi­sche Wirkung auszuüben. An Woche­n­enden ist das Chalet Raticosa, ein Restau­rant auf der Pass­höhe von 968 Metern, meist von Hunderten von Bikern bevöl­kert.
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Gardasee

Zitronen und Wein an Italiens größtem Binnensee

Seine Exis­tenz verdankt der größte Binnensee Italiens gewal­tigen Glet­scher­massen, die während der Eiszeit sein Bett fast 400 Meter tief ausge­ho­belt haben.

Er liegt herr­lich am Rande der Alpen. Im Norden wirkt er wie ein Fjord, der zwischen dem steilen Monte Baldo Massiv und den Brescianer Alpen eingezwängt ist. Im Süden weitet er sich bis weit in die Po-Ebene aus. Da die im Norden vorge­la­gerten Dolo­miten kalte Winde abhalten, ist das Klima mild und medi­terran: Zitronen wachsen hier ebenso wie Oliven und Wein. Die hüge­lige Land­schaft im Süden eignet sich hervor­ra­gend zum Wandern oder Fahr­radfahren. Alljähr­lich besu­chen den See über fünf Millionen Touristen, sodass man in der Haupt­saison oft mit Staus auf den Ufer­straßen zu rechnen hat.

Zu Gast in einer Villa über dem Gardasee

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Patri­zi­er­haus aus dem 15. Jahr­hun­dert liegt an den grünen Steilhängen des Garda­sees nahe der Ortschaft Gardone. Herr­liche Blicke, das gepflegte Haus und der char­mante Gastgeber ma­chen den Aufent­halt zu einem Höhe­punkt auf jeder Itali­enreise. Antikmöbel und Kunst­ge­gen­stände im Inneren spiegeln den persön­li­chen Charakter des Anwe­sens wider. Einzig­artig ist aber vor allem die Lage in einem großen Garten: Jahrhunder­te­alte Bäume, Obstgehölze, Blumen und duftende Kräuter bilden ein kleines Para­dies vor der großar­tigen Kulisse des Garda­sees. Abends lässt sich das Abend­essen im haus­ei­genen Restau­rant genießen – auch hier lädt der Ausblick auf den See zum Träumen ein.



Gardone Riviera

Ufer­pro­me­nade mit exqui­siten Restau­rants und Cafés
Das male­ri­sche Städt­chen am West­ufer gilt als der elegan­teste Feri­enort am Gardasee. An der Ufer­pro­me­nade warten exqui­site Restau­rants und Cafés auf ihre Gäste. Im 10.000 Quad­r­at­meter großen Bota­ni­schen Garten wachsen mehr als 2.000 Pflanzen­arten, darunter dank des milden Klimas auch subtro­pi­sche. Il Vitto­riale degli Italiani war Wohn­sitz des italie­ni­schen Dichters Gabriele D'Annunzi. Heute ist der Komplex ein weit­räu­miges Museum auf einer Fläche von neun Hektar.

Bootfahren auf dem Gardasee

Die schönsten Orte im 30-Minuten-Takt
Die meisten Orte am Gardasee verfügen über einen Boots­steg, an dem die Ausflugs­schiffe und Schnell­boote anlegen. So kann man bequem sogar vom Süd- zum Nordende des Sees und natür­lich auch andersrum gelangen und sieht viel von der abwechs­lungs­rei­chen Land­schaft rund um den See. Man kann sich z. B. während eines Spazierganges auf der Prome­nade über die Fahr­pläne und Preise informieren. Es ist in der Regel nicht notwendig zu reservieren, da die Boote etwa alle 30 Minuten oder im Stun­dentakt an- und ablegen, und falls ein Boot überfüllt ist, dann nimmt man einfach das nächste.

Lago di Valves­tino

Fjordar­tiger Stausee mit glasklarem Wasser
Von Gargnano aus führt eine steile Panora­ma­straße hinauf zum Lago di Valves­tino. Es geht durch die roman­ti­sche und wilde Land­schaft des Natur­parks Parco Regio­nale Dell' Alto Garda Bresciano. Unter­wegs kommt man immer wieder zu Stellen mit großar­tiger Aussicht auf den Gardasee. Der Stausee selbst wirkt eher wie ein norwegi­scher Fjord. Eingezwängt vom Monte Bagno, Monte Alberelli, sowie Monte Carzen hat er glasklares Wasser. Rings um den See gibt es zahlreiche ausge­schilderte Wander­wege.

Von Gardone Riviera nach Hause

15 Tage
ab 1.439,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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