Von Lucca nach Montepulciano: Eine Reise durch die klassische Toskana - Italien
Weingut bei Siena

Von Lucca nach Montepulciano

Eine Reise durch die klassische Toskana

Eine Reise für Neugierige, die mehr sehen wollen als Florenz, Siena und Chianti. Sie führt in die Maremmen, einem Naturschutzgebiet an der Küste, und in den wenig bekannten Süden. Wer bessere Flüge nach Rom bekommt, kann die Reise kann auch dort beginnen lassen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Florenz

Florenz

9 km | 25 Minuten
A

Florenz

Welthauptstadt der Renaissance

„La Bella“, wie die Haupt­stadt der Toskana auch genannt wird, liegt male­risch zu beiden Seiten des Arno am Rande des Apennins.

Nirgendwo sonst auf der Welt hat es eine so erfolg­reiche Symbiose von Reichtum und Macht auf der einen und Krea­tivität und Genialität auf der anderen Seite gegeben, die eine solch gewal­tige Fülle von Kunst­schätzen hervor­ge­bracht hat. Die Stadt der Medici, die Päpste und Fürsten stellten, gilt als Wiege der Renais­sance und des Huma­nismus. Hier machte Galileo seine funda­men­talen astro­no­mi­schen Entde­ckungen, die das Mittel­alter besiegelten. 1506 wirkten hier gleichzeitig Leonardo da Vinci, Miche­langelo Buona­rotti und Raffael. Jähr­lich zieht Florenz mehr als sechs Millionen Besu­cher an. Weih­nachten, Ostern und Pfingsten sollte man die Stadt meiden.

Zu Gast in einer Florentiner Stadtresidenz

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Harmonie, Eleganz und helle Räume zeichnen die Wohnung im obersten Stock eines Floren­tiner Bürger­hauses aus dem frühen 19.

Jahr­hun­dert aus. Der Dom, die Piazza Della Signoria, die Galeria dell' Accademia und die meisten anderen Sehens­wür­digkeiten der Stadt sind fußläufig schnell erreichbar. Klima­anlage und Marmorbäder sind neu, die Parkettböden, die Decken­balken und das alte Mobiliar wurden hingegen erhalten und mit ihnen der histo­ri­sche Charme. Besonders schön ist die Dachter­rasse mit Blick über die Altstadt.

Toskana

Histo­ri­sche Stadtre­publiken in bezau­bernder Land­schaft
Der mittel­i­talie­ni­sche Land­strich hat einen besonderen Klang – nicht nur bei Deut­schen. Die Stadtre­publiken von Florenz und Siena sind ein Inbe­griff von Schön­heit, Wissenschaft und Anmut – aber auch von Machtgier und Skru­pello­sigkeit. In der Toskana wur­de der moderne Kapi­talismus erfunden. Hier fand das Mittel­alter sein Ende, hier wur­de das Bank­wesen erfunden. Hier hat da Vinci geforscht, Miche­langelo gemalt und Galileo ein neues Welt­bild erschaffen. In den Städten stößt man auf Schritt und Tritt auf diese glor­reiche Vergan­gen­heit. Doch auch die Landschaften zwischen der Maremma im Süden, dem Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena und der Etruski­schen Riviera zählen zu den schönsten Italiens.

Basi­lica di San Lorenzo di Firenze

älteste Kirche von Florenz
Die Basilika wur­de schon 393 nach Christus geweiht und ist damit vermut­lich die älteste Kirche in Florenz. Viele Hundert Jahre war die riesige Halle die zentrale Stadt­kirche, bevor sie von Santa Repa­rata und später dem Dom abge­löst wur­de. Das heutige Erscheinungs­bild stammt aus dem 15. Jahr­hun­dert. Wieder einmal war es die Familie Medici, die den Umbau finan­zierte. Außen wirkt die Kirche schlichter als innen, was an Meinungs­ver­schieden­heiten der Bauherren mit dem berühmten Architekten Brun­el­le­schi lag. Trotz oder wegen der Spannungen: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein Meister­werk ist auch das Gemälde inner­halb der Kuppel, ein Zeugnis des verschwen­de­ri­schen Reichtums die mit Halb­edel­steinen gespickte Fürs­tenka­pelle, die Cappella dei Principi.

Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Gesamtkunst­werk mit markanter Kuppel
Die Kathedrale von Florenz ist die viertgrößte Kirche in Europa. Ihr gewal­tiger Bau ragt erkennbar aus dem Stadt­bild hervor. Markant ist vor allem die Kuppel mit einer Gesamt­höhe von 114 Metern. Der 1296 begon­nene Bau sollte monu­mental werden, auch um die Konkur­renten der dama­ligen Zeit, Pisa und Venedig, zu übertrumpfen. Die Arbeiten gerieten aber schnell ins Stocken und wurden erst 1887 komplett abge­schlossen. Neben der Kuppel ist der frei­ste­hende Glock­en­turm mit zwölf Glocken und einer Höhe von 85 Metern auffällig. Auch der Innenraum wirkt monu­mental. Eine Glanzleis­tung ist die Bema­lung der Kuppel auf einer Fläche von 4.000 Quad­r­at­me­tern. Besu­cher können neben der Kathedrale auch die Kuppel, den Glock­en­turm sowie das Baptiste­rium San Giovanni besich­tigen.

Stadt­spa­ziergang durch Florenz

Vom Dom durch das Centro Storico zum Giardino Boboli
Unser Vorschlag für einen Spaziergang ohne Führer dient dem Kennenlernen von Florenz. Er führt vom Bahnhof zum Dom und weiter durch das Centro Storico bis zum Ponte Vecchio über den Arno. Auf der anderen Seite des Flusses hat man die schönste Aussicht auf die Stadt vom Giardino di Boboli. (3 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Stadtführung

Stadtführung Florenz (3 Stunden, deutsch)

Juliane Krumma­cher lebt seit 1987 in Florenz, wo sie an der Kunst­aka­demie studiert hat. Seit 1990 bietet die gebür­tige Deut­sche kunst­his­to­ri­sche Führungen an, die sich nicht auf die übli­chen touris­ti­schen Sehens­wür­digkeiten beschränken.

Eine individu­elle Führung mit der leiden­schaft­li­chen Wahl-Floren­ti­nerin ist ein Bildungs­er­lebnis erster Klasse. Zu ihrem Programm gehören
- der Dom (auch Inneres) und das Baptiste­rium
- ein Spaziergang durch die mittel­alter­li­chen Gassen zum Geburtshaus von Dante
- der Palazzo del Bargello
- die Piazza della Signoria (Rathaus­platz)
- der Palazzo Vecchio, Loggia dei Lanzi, Gebäude der Uffi­zien
- der Ponte Vecchio und
- der Stroh­markt mit Piazza Repubb­lica.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Skoda Fabia o.ä. (EDMR)
Station: Florenz (City Office)

Von Florenz nach S. Lorenzo a Vaccoli

83 km | 1:30 h

Nach Florenz begleitet einen der Appennin zur Rechten. Man kommt durch Monte­cat­tini, einen von Habsburger Herzögen gegründeten Kurort.

Auf dem Markt­platz von Monte­cat­tini Alto, zu dem man mit einer Standseil­bahn gelangt, kann man die Aussicht genießen und einen Cappucino trinken. Am Fuße der kühlen Alban­erberge liegt das nach dem Jahrhundertgenie benannte Vinci, der dort in der Nähe geboren wur­de.

Vinci

Geburtsort Leonardos und seiner 16 Halbge­schwister
Leonardo da Vinci wur­de am 15. April 1452 in Vinci geboren. Sein Name ist also eine Herkunfts­bezeich­nung. Sein Vater war ein Notar und bei der Geburt 25 Jahre alt. Die Mutter war die 22-jährige arabi­sche Sklavin Cate­rina. Sie heira­tete später einen Töpferei­be­sitzer und bekam fünf weitere Kinder. Der Vater heira­tete noch vier Mal und hatte von seinen letzten beiden Frauen neun Söhne und zwei Töchter. Heute hat der beschau­liche Ort 15.000 Einwohner und liegt an einer idylli­schen Neben­straße nahe Florenz. Das Geburtshaus steht im Orts­teil Anchiano. In der mittel­alter­li­chen Burg über Vinci ist ein Museum einge­richtet, das Zeich­nungen und Modelle von Leonardos  Erfindungen beherbergt.

Pistoia

Leben­diges Marktviertel mit Geschäften und Cafés
Die Stadt im fruchtbaren Ombrone-Tal lohnt einen Besuch wegen seiner Altstadt. Rund um das leben­dige Marktviertel mit Geschäften und Cafés stehen mittel­alter­liche Bauten von großem Charme, allen voran die Kathedrale und das acht­e­ckige Baptiste­rium. Anfang Juli wird Pistoia zum Mekka der Blues-Fans, wenn beim jähr­li­chen Festival Größen wie Jerry Lee Lewis oder Chuck Berre auf dem Domplatz auftreten.
B

Lucca und Umgebung

Renaissance-Stadt am Fuß der Apuanischen Alpen

Die Stadt am Fuße der Apua­ni­schen Alpen im Nordwesten der Toskana ist weniger bekannt als ihre Schwestern Florenz und Siena und darum viel beschau­li­cher.

Im späten Mittel­alter war sie jedoch dank der Protek­tion deut­scher Kaiser wesent­lich bedeu­tender. Sie ist noch heute ganz von einem mäch­tigen, mittel­alter­li­chen Wall umgeben. In der einheit­li­chen, von der Renais­sance geprägten Stadt finden sich großar­tige Bürger­pa­läste, ein Dom mit präch­tiger Fassade und ein Renais­sance-Platz auf den Funda­menten eines römi­schen Amphi­thea­ters. Durch die Stadt, die die Heimat vieler bekannter Kompo­nisten wie Boccherini oder Puccini ist, führt ein roman­ti­scher Spazierweg.

Zu Gast in einer Jagdresidenz bei Lucca

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die ehema­lige Jagd­residenz liegt ideal, um Lucca oder Pisa zu besu­chen. Heute ist es ein 4-Sterne-Resort, das von einem schönen Renais­sancegarten mit Pool umgeben ist.

Die 15 Zimmer haben hohe Decken und sind mit antiken Möbeln ausge­stattet, die man zum Teil auch kaufen kann. Andrea, der Besitzer und Gastgeber, ist sehr belesen und ein wandelndes Geschichtsbuch. Fahr­räder können aus­ge­liehen werden. Das Abend­essen ist empfehlens­wert, gibt es aber nur auf Vorbe­stel­lung.

Pisa

Stadt der Studenten und Touristen
Von den 87.000 Einwoh­nern sind 50.000 Studenten, und so sollte man annehmen, dass Pisa eigent­lich eine von der Univer­sität geprägte Stadt ist. Wenn da nicht noch die Piazza dei Miracoli wäre: Der „Platz der Wunder“, das Ensemble aus Dom, schiefem Turm und Baptiste­rium mit weißen Marmor­fas­saden, ist einer der Hauptan­zie­hungs­punkte Italiens. Wer den ­Torre Pendente besteigen will, muss schwindelfrei sein und die Besteigung in der Regel einige Stunden vorher reservieren. Das studen­ti­sche Pisa ist ruhiger, aber dennoch medi­terran und lebhaft, mit vielen schönen Läden und Cafés, die zum Ausruhen einladen.

Stadt­mauer von Lucca

Mit dem Fahrrad rund um die Stadt
Die Altstadt von Lucca wird von einer bis zu 30 Meter dicken Stadt­mauer einge­schlossen, die zur öffent­li­chen Park­anlage umfunk­tio­niert wur­de. So kann man Lucca aus luftiger Höhe zu Fuß oder per Fahrrad erkunden (Jogger finden hier übri­gens eine tolle Lauf­strecke!). Fahr­räder kann man an mehreren Stellen zu vernünf­tigen Preisen ausleihen. Besonders viel Spaß macht es, die „Vier­räder“ für 4 bis 6 Personen auszuleihen. Das ist vor allem auch dann prak­tisch, wenn man kleinere Kinder dabei hat, die selber noch nicht fahren können.

##DB­Bild806055##

Collodi

Heimat des Pino­cchio
Das Dorf 16 Kilometer östlich von Lucca ist einen Ausflug wert. Dort wurden die „Geschichten einer Glieder­puppe“ geschrieben, die als Abenteuer des Pino­cchio in die Welt­li­te­ratur eingegangen sind. Der Parco di Pino­cchio erin­nert daran. Ober­halb des Dorfes befindet sich die Villa Garzoni, eine großar­tige luccheser Barockville mit herr­li­chem Terras­sen­garten aus dem Jahr 1652.

Von S. Lorenzo a Vaccoli nach Tatti

168 km | 2:30 h

Die Strecke folgt ab Pisa der Riviera nach Süden. Wer einen Abste­cher nach Piombino macht, sieht Elba vor der Küste liegen.

Etwa auf der glei­chen Höhe liegt Massa Maritima mit seinem geschlos­senen mittel­alter­li­chen Stadt­bild – nicht an der Küste, sondern land­einwärts am Fuß der Colline Metallifere. Neben­stre­cken zur S1 sind zwar zeit­aufwen­diger, aber meist auch viel schöner.

C

Maremma

Küstenregion der Toskana

Die Region um Gros­seto war ursprüng­lich eine Lagune, die aber schon von den Etruskern trockenge­legt wur­de.

Später wur­de das Land an römi­sche Vete­ranen verteilt, die es mit ihren Sklaven bewirt­schaf­teten. Als das Entwäs­se­rungs­system am Ende der Antike verfiel und das Gebiet zuse­hends versumpfte, brei­tete sich Malaria aus. Die Bewohner verließen die Region; die wenigen, die zurückblieben, fris­teten ein Leben in Armut. Über die Jahrhunderte wur­de die Maremma ein Biotop für Büffel und Wildpferde. Erst nach dem Zweiten Welt­krieg konnte die Malaria besiegt werden. Seither wurden groß­fläc­hige Felder mit Obst, Gemüse und Getreide ange­legt. Wer die ursprüng­l­iche Maremma kennenlernen will, fährt in den Natur­park von Uccel­lina oder in die Berg­dörfer des Alta Maremma.

Zu Gast in einer Fattoria in Tatti

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wie ein kleines Juwel thront die Fattoria über dem mittel­alter­li­chen Tatti, das sich seit dem 12. Jahr­hun­dert nur wenig verändert hat: Die alte Wasserzisterne ist immer noch in Gebrauch und wie vor Jahrhunderten der Dorf­mit­tel­punkt.

Die beiden Kirchen des Ortes liegen in einem Gewirr von Treppen, Torbögen und Gassen, große Teile der Stadt­mauer aus dem 12. Jahr­hun­dert sind nach wie vor intakt. Die acht Zimmer sind eine gekonnte Kombi­na­tion aus Tradi­tion und Moderne. Kräf­tige Farben harmo­nieren mit den toska­ni­schen Bauma­te­rialien Oliven­holz, Marmor und Terrazzo. Die Besitzer betreiben ein empfehlens­wertes Restau­rant gegenüber der Fattoria. Zum nächsten Strand sind es ca. 20 Minuten; die Gastgeber kennen jedoch auch andere, besonders schöne Bade­strände.

Massa Marittima

Perle des Mittel­alters am Rand der Maremma
Die „Perle des Mittel­alters“ liegt nicht am Meer, wie der Name vermuten lässt, sondern 20 Kilometer land­einwärts auf einer Bergkuppe. Im 13. Jahr­hun­dert ernannte sich die aufstrebende Bergwerks­stadt, in der bis zu 10.000 Menschen wohnten, selbst­bewusst zur auto­nomen Republik. Aus dieser Zeit stammt die roma­ni­sche Città Vecchia. Ihr Mittel­punkt ist die Piazza Gari­baldi, ein großar­tiges Stad­t­en­semble mit einem Dom, der dem von Pisa nach­ge­baut ist. Nachdem die Stadt an Siena und später an die Medici fiel, verlor sie ihre Bedeu­tung. Auch Malaria und Pest setzten der Stadt zu. Ende des 18. Jahrhunderts zählte sie nur noch 500 Einwohner. Infolge dieser radikalen Entvöl­ke­rung wur­de das mittel­alter­liche Stadt­bild erhalten.

San Galgano

Einzige Zister­zi­en­ser­abtei in der Toskana
Im 12. Jahr­hun­dert lebte der Einsied­lermönch Galgano in der Wildnis am Hügel Monte­siepi. Nach seinem Tod kamen Zister­zi­en­sermönche, um den Urwald zu roden und urbar zu machen. Sie bauten die Abbazia di San Galgano im Stil der franzö­si­schen Gotik, die jedoch die einzige Zister­zi­ens­erkiche in der Toskana blieb. Der wirt­schaft­liche Abstieg begann bereits im 14. Jahr­hun­dert, als Hungersnöte und Pestepidemien im Kloster gras­sierten und marodierende Söldner aus Florenz die Gegend unsi­cher machten. Schließ­lich wur­de das Dach der Kirche verkauft und die Ruine verfiel. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de die roman­ti­sche Schön­heit des Ortes entdeckt. Heute gilt San Galgano trotz des einge­stürzten Dachs als der bedeu­ten­dste goti­sche Bau Italiens.

Archäo­logi­scher Park Roselle

Etrusker­stadt mit Amphi­theater
Die etruskisch-römi­sche Stadt Russellae beherrschte vor 2.000 Jahren die Maremma und hatte eine drei Kilometer lange Stadt­mauer aus gewal­tigen Blöcken. Ganz oben lag das Amphi­theater, in dem heute wieder Auffüh­rungen stattfinden. Öffnungs­zeiten sind von 08:30 Uhr bis Sonnen­un­ter­gang. Audioguides sind auch in Deutsch oder Englisch verfügbar. Sonnen­schutz und Wasser bei Hitze nicht vergessen! Es gibt wenige Schat­ten­plätze.

Auf den Poggio Croce di Prata

Panora­ma­gipfel mit Meer­blick
Rund um Massa Marittima sind die Berge dicht bewaldet, sodass man meist nur wenig Aussicht hat. Dieser Weg führt gleich zu zwei Gipfeln, deren kahle Kuppen über den Wald hinausragen und einen Rund­um­blick ermög­li­chen, der an guten Tagen bis Elba reicht. (3:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 500 Meter)

Von Tatti nach Todi

196 km | 4:00 h
Auf Neben­stre­cken führt die Route durch die abge­legene Südtos­kana: zunächst am Monte Amiata, dem höchsten Berg der Toskana, vorbei; dann über die Wein­stadt Montepulciano und schließlich durch Orvieto mit seinem mittel­alter­li­chen Stadt­bild und seiner unver­wech­selbaren Silhou­ette.

Montalcino

Rotwein­stadt am Monte Amiata
Das etwa 50 Kilometer südlich von Siena gelegene Städt­chen thront über den sanften Hügeln der südli­chen Toskana. Ursprung des Ortes ist die Festung aus dem 14. Jahr­hun­dert, die von der mittel­alter­li­chen Feindschaft der Floren­tiner und Sienesen zeugt. Bekannt ist Montalcino vor allem wegen des Rotweins, der im Schutze des Monte Amiata, dem mit 1.700 Metern Höhe höchsten Berg der Toskana, besonders gut gedeiht. Seitdem die Winzer die Ertrags­menge konsequent begrenzen und den Fass­ausbau auf zwei Jahre redu­ziert haben, gilt der Brun­ello di Montalcino als einer der besten Weine Italiens.

Pienza

Reißbrett­stadt aus der Renais­sance
Die Stadt war eine der ersten, die in der Renais­sance systema­tisch am Reißbrett geplant wurden. Gründer und Namensgeber war Papst Pius II, der eine „ideale Stadt“ bauen lassen wollte. Die zentrale Piazza Comu­nale wird vom Dom, dem Rathaus und zwei Palazzi gesäumt. Von dort führen Straßen in alle Rich­tungen. Die südwest­lich gelegene Lokalität Terra­pille dient Fotografen aus aller Welt als toskana-typi­sches Postkar­ten­motiv. 1999 war sie zudem einer der Dreh­orte für den Film Gladiator. Der Domplatz sowie der Palazzo Picco­lomini dienten 1968 als Dreh­orte der ein Jahr später mit zwei Oscars (beste Kamera, bestes Kostümde­sign) ausgezeichneten Verfil­mung von Shakespeares „Romeo und Julia“.

Montepulciano

Hügel­stadt des Vino Nobile
Die Stadt verdankt ihre Bekannt­heit dem Wein der Umge­bung, dem Vino Nobile, der zu den inter­essan­testen Weinen der Toskana zählt. Hoch auf einem Hügel gelegen ist Montepulciano aber auch architek­to­nisch sehens­wert. Bauten der Gotik und der Renais­sance fügen sich zu einem einheit­li­chen und geschlos­senen Stadt­bild zusammen, was auch für Mittel­i­talien besonders ist. Die Piazza Grande mit dem Dom aus dem 16. Jahr­hun­dert gehört zu den schönsten Plätzen Italiens.

Monti­cchi­ello

Mittel­alter­li­ches Dörfchen zwischen zwei Renais­san­ce­städten
Monti­cchi­ello ist ein mittel­alter­li­ches Dörfchen abseits der großen Straßen und mit großer Aussicht nach Norden. Am schönsten ist es, wenn man sich dem male­ri­schen Ort zu Fuß nähert – auf der alten Strada Panor­a­mica. Heute ist sie ein Wanderweg, der von Montepulciano nach Pienza führt. Einkehren kann man am besten in Monti­cchi­ello, wo es eine Osteria gibt. (3:30 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)
D

Umbrien

Das grüne Herz Italiens

Die Provinz zwischen der Toskana, Latium und den Marken ist die einzige Region Italiens, die weder eine Meeres­küste noch eine Grenze zum Ausland hat.

Sie wird geprägt von sanften Hügeln, auf denen Schafe und Rinder weiden, von Tälern mit weiten Kornfel­dern und den alpinen Gebirgs­zügen des Umbri­schen Apennins, der im Monte Vettore 2478 Metern seinen höchsten Punkt erreicht. Dort entspringt auch der Tiber, dessen Ober­lauf eine lieb­liche Kultur­landschaft umgibt. Nordwest­lich der Haupt­stadt Perugia, nahe der toska­ni­schen Grenze, liegt der Trasi­me­ni­sche See, über­ragt von sanften Berg­rü­cken. Die früh­esten Sied­lungs­spuren stammen von den Umbrern, die zum Stamm der Italiker gehörten und um 1200 vor Christus einge­wandert sind. Später gerieten sie dann unter den Einfluss der Etrusker.

In einem Gästehaus in Todi

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Leiden­schaft für die italie­ni­sche Küche führte die Gastgeber, ein däni­sches Paar, 2010 von Kopenhagen nach Italien.

Nachdem sie bereits in ihrer Heimat elf Jahre lang ein Restau­rant betrieben hatten, ließen Lisbeth und Thomas dort alles hinter sich, um im Land ihrer Träume ein neues Kapitel aufzu­schlagen. Heute führen sie in Todi eine Koch­schule und ein Gäste­haus, in die sie viel Arbeit und Liebe stecken. Die drei Zimmer variieren in Größe und Einrich­tung, sind jedoch alle in einem Mix aus regio­nalem Landhaus­stil und leichtem skan­di­navi­schen Design gestaltet, und bieten modernen Komfort. Morgens servieren die Gastgeber ein frisches, individuell zuberei­tetes Früh­stück. Wer möchte, kann zu Fuß in den Ort gehen.

Latium

Keim­zelle Europas
Das sanfte Hügel­land auf halber Höhe des italie­ni­schen Stiefels gilt als Keim­zelle Europas. Bereits seit dem 6. vorchrist­li­chen Jahr­hun­dert siedelten zwischen Tyrrhe­ni­schem Meer und dem Tiber die Latiner. Ihre Sprache, das Latein,  sollte zum Vorläufer aller heutigen roma­ni­schen Spra­chen werden. Spätes­tens 340 vor Christus, als die Region von Rom unterworfen wur­de, wur­de es zum Kern des Römi­schen Reiches. Neben Rom gelten als besonders reizvoll die Albaner Berge, die Vulk­an­seen im Dreieck von Toskana, Umbrien und Latium sowie das südliche Latium, hier im Spezi­ellen zum Beispiel das Kloster Monte Cassino, das im Zweiten Welt­krieg völlig zerstört, danach jedoch wieder­aufge­baut wur­de.

Lago di Bolsena und Umge­bung

Sauberer See in uralter Kultur­landschaft
Der in die Hügel von Volsini einge­bet­tete See ist vulka­ni­schen Ursprungs und, seit er wieder sauber ist, auch sehr fisch­reich. Das Seeufer ist kaum bebaut und vom Tourismus wird er allen­falls im Sommer spär­lich heimge­sucht. Im gleich­na­migen Städt­chen am See ist die mittel­alter­liche Bausub­stanz noch vorherr­schend. Hier soll sich das Hosti­en­wunder abge­spielt haben, das der Kirche Anlass gab, den Fronleichnam als Feiertag einzu­führen. In dieser uralten Kultur­landschaft zwischen Umbrien, Latium und der Toskana lebten bereits vor den Römern die Etrusker, wovon viele archäo­logi­sche Stätten in der sanften Land­schaft zeugen.

Teatro della Concordia

Das „Theater der Einigkeit“ von Monte Castello di Vibio gilt mit 99 Sitz­plätzen und einer Bühnen­fläche von 50 Quad­r­at­me­tern als das kleinste Theater der Welt. Es wur­de Anfang des 19. Jahrhunderts für neun wohlha­bende Familien errichtet. Deko­ra­tionen und Kulisse wurden von einem Maler aus La Spezia ausgeführt. Die Fresken stammen von seinem Sohn, der damals 15 Jahre alt war. Im 20. Jahr­hun­dert verfiel das Theater, bis es in den 1980ger Jahren restau­riert wur­de. Seitdem finden wieder regelmäßig Auffüh­rungen statt.

Todi

Mittel­alter­liche Stadt über dem Tiber
Die 17.000-Einwohner-Stadt liegt auf einem Hügel hoch über dem Tibertal. Der Platz war bereits im 8. Jahr­hun­dert vor Christus besiedelt. Dass Todi trotz seiner güns­tigen Lage nicht über eine Provinz­stadt hinausge­sachsen ist, liegt an mehreren Rückschlägen. Während der Völkerwande­rung wur­de es von Goten zerstört und von Langobarden besetzt. 1527 starb die Hälfte der Bevöl­ke­rung an der Pest. Schließ­lich wur­de das Bistum Todi aufge­löst. Zentrum der Altstadt ist die Piazza del Popolo, wo sich der Dom aus dem 12. Jahr­hun­dert und ein paar welt­liche Herr­scher­pa­läste gegenüber­stehen.

Von Todi nach Radda in Chianti

169 km | 2:30 h
Die kürzeste Strecke führt über den Lago Trasi­meno und die Haupt­stadt Umbriens, Perugia.
Eine schöne Alter­na­tive führt über Montepulciano in die Südt­o­s­kana, die hoch­ge­legene Haupt­stadt des Vino Nobile.

Perugia

Vitale Sommernächte vor Renais­sance-Kulisse
Die Haupt­stadt Umbriens ist nicht nur kulturell die bedeu­ten­dste Stadt zwischen Florenz und Rom. Die Altstadt liegt auf einem Berg­rü­cken und rühmt sich zahlrei­cher Baudenkmäler von der Antike bis zur Gegenwart, von denen das bedeu­ten­dste der Palazzo dei Priori ist, ein massiver und zugleich fili­graner Bau aus dem 13. Jahr­hun­dert. Das Stadt­leben, das vor allem in den Sommernächten italie­nisch vital wird, ist nicht zuletzt von den 30.000 Studenten der Univer­sität geprägt. Wich­tigstes Kultu­rer­eignis ist das Festival Umbria Jazz im Juli.

Assisi

Von der Einsiedelei zum wich­tigsten Pilgerort Italiens
Die Geburts­stadt des Heiligen Franziskus hat heute noch ein mittel­alter­li­ches Stadt­bild und wird von einer gut erhal­tenen Stadt­mauer umgeben. In den Basiliken San Fran­cesco und Santa Chiara liegen die Gebeine der beiden Heiligen. Santa Chiara war eine Weggefährtin des Franz und die Begrün­derin des Franziska­ne­rin­nen­or­dens, auch Klaris­sen­orden genannt. Sehens­wert sind die Einsiedelei Eremo delle Carceri in einem dichten Wald auf den Abhängen des Berg Subasio, und das Kloster San Damiano, gebaut am Ort, wo nach der Legende das Kruzifix mit dem Hl. Franz gespro­chen hatte. Heute ist Assisi einer der wich­tigsten Pilger­orte der Chris­ten­heit. Man darf also nicht damit rechnen, die Ruhe und Einsamkeit zu finden, in der der bedeu­ten­dste Heilige der Katholi­schen Kirche dort im 13. Jahr­hun­dert sein Leben verbracht hat.

Pani­cale

Mittel­alter­li­cher Borgho auf einem Aussicht­hügel
Das Städt­chen auf einem Hügel 30 Kilometer südwest­lich von Perugia gilt als eines der schönsten in Umbrien. Bereits vor 4.000 Jahren gab es hier Sied­lungen, wie archäo­logi­sche Funde belegen. Das heutige Stadt­bild mit der Kirche San Michele und dem Palazzo del Podestà stammt aus der Renais­sance, als man Pani­cale zu einem wehr­haften Borgho ausbaute. Einge­rahmt sind die öffent­li­chen Bauten von einem Wall aus Ziegelhäusern, die auf einen birnenför­migen Grund­riss gebaut sind.
E

Chianti

Weinberge, Wehrburgen und Wälder

Die male­ri­sche Kultur­landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klas­si­sche Toskana. Einge­bettet in sanfte Hügel finden sich Weinberge, Zypressen, Wälder und idylli­sche Wein­dörfer und Wehrburgen.

Im Mittel­alter und lange Zeit danach war der Chianti Schau­platz schwerer kriege­ri­scher Ausein­ander­setzungen zwischen den toska­ni­schen Städten Florenz und Siena, die 1559 mit der Eingliede­rung Sienas in den Machtbe­reich von Florenz entschieden wurden. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wur­de der Name „Chianto Clas­sico“ bereits im 18. Jahr­hun­dert geschützt. Er bezog sich zunächst nur auf Radda, Castel­lina und Gaiole, später kamen weitere Teile im Osten dazu.

Zu Gast in einem Palazzo in Radda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Geschichte des Hauses reicht weit zurück bis ins toska­ni­sche Mittel­alter. Doku­mente aus dem Jahr 1434 erwähnen es als Unter­kunft für Pilger auf ihrer reli­giösen Reise.

Später wur­de es zu einem präch­tigen Herren­sitz, von dem aus die Familie Minucci die Produk­tion von 24 Guts­höfen im Chian­tigebiet verwal­tete. Adlige, Herzöge, Reiche und Aris­tok­raten gingen ein und aus, und noch heute man spürt eine allgegenwär­tige Grandezza: Fresken, Kamine und Antiqui­täten finden sich neben modernen Annehm­lichkeiten. Der Palazzo liegt in der Altstadt von Radda, inmitten der Weinberge des Chianti; sowohl Siena als auch Florenz sind schnell erreicht.

Chianti Skulpturen­park

Moderne Kunst im Eichen­wald
Anfang der 1990er Jahre entdeckten Piero und Rosalba Giadrossi den sieben Hektar großen Eichen­wald in der Nähe von Pievasciata. Er bot ideale Voraus­setzungen für ihr Projekt, moderne Kunst in natür­li­cher Umge­bung zu präsen­tieren. Nach fünf Jahren harter Arbeit konnte der Park seine Tore öffnen. Mehr als 20 Künstler aus aller Welt stellen dort ihre Werke aus, die in der friedvollen Umge­bung einen besonderen Zauber ausüben.

Greve in Chianti

Zentrum des Chianti Clas­sico
Das Zentrum des lebhaften Wein­orts ist die drei­e­ckige Piazza Matteotti, wo der Wochen­markt und die alljähr­liche Wein­messe stattfinden. Arkaden und Stadt­häuser mit schi­cken Geschäften und aus­la­denden Balkonen geben dem Platz ein besonderes Ambi­ente. In der Mitte steht die Statue von Giovanni da Verraz­zano. Der aus Greve stam­mende Seefahrer landete 1524 an der amerika­ni­schen Ostküste. Ober­halb des Orts thront das mittel­alter­liche Burg­dorf Monte­fior­alle male­risch auf einem Hügel.

Siena

Mittel­alter­liche Urbanität
Neben Florenz ist Siena die zweite Kunst­stadt der Toskana. Kern der Altstadt ist der fächerför­mige Haupt­platz, die Piazza del Campo, an der das goti­sche Rathaus und der Torre del Mangia liegen. Die mittel­alter­li­chen Ziegelbau­ten­ bilden ein fantas­ti­sches urbanes Ambi­ente, das von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Die Innen­stadt ist für den Autover­kehr gesperrt. Ihre Blüte verdankt die Römer­stadt den Silberminen von Montiere. Im Gegen­satz zum guelfi­schen Florenz war Siena ghibel­li­nisch und damit kaisertreu. Die Kunst erreichte im 13. und 14. Jahr­hun­dert ihren Höhe­punkt. Wer Erho­lung sucht, findet in der vulka­nisch gepräg­ten ­Umge­bung natur­be­las­sene Thermalquellen.

Volpaia in Chianti

Weinhügel, Olivenhaine und ein ehema­liges Burg­dorf
Das Winzerdorf gehört zu den schönsten im Chianti – auch wegen seiner Umge­bung. Zypres­se­n­alleen führen durch Weinhügel, Busch­land und Olivenhaine. Gekrönt wird die Land­schaft von Castelvecchi, einem ehema­ligen Burg­dorf mit schönem Park. Nach einer kurzen, abwechs­lungs­rei­chen Runde kann man Rast in einem der Ausflugs­lokale machen. (2 Stunden, 6,5 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

Gaiola

Mittel­alter­liche Burgen, versteckte Weiler
Der Weinort mit seinem lebhaften Zentrum liegt herr­lich inmitten von Wäldern und sanften Hügeln, in denen sich roma­ni­sche Kirchen, mittel­alter­liche Weiler und eine Burg verste­cken. Ein Wanderweg führt rund um den Monte Marcoli. Unter­wegs kann man im Risto­r­ante L'Alto Chianti einkehren oder nach der Wande­rung in Gaiola. (3:50 Stunden, 12,8 Kilometer, Höhendifferenz: 350 Meter)

Kloster Badia a Passi­gnano

Beschau­li­cher Rundweg durch Wein und Busch
Das mittel­alter­liche Kloster in den Weinbergen südöst­lich von Florenz ist heute ein renommiertes Weingut. Dort beginnt ein beschau­li­cher Spaziergang durch die lieb­liche Kultur­landschaft, der bis zum Fluss Pesa hinabführt. (2:30 Stunden, 9,5 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)

Führung

Siena (3 Stunden, deutsch)

Ihr deutsch­spra­chiger Reiseführer versteht es, Geschichte lebendig zu machen, und zeigt Ihnen das mittel­alter­liche Siena. Über Jahrhunderte war die Stadt die mäch­tigste Rivalin von Florenz. Dann verlor sie an Bedeu­tung, sodass die alte Bausub­stanz besser erhalten blieb als in Städten, die ihre Blüte während der Renais­sance erlebten. 

Zum zwei­stün­digen Programm gehören:
- der Dom von Siena: die Cattedrale di Santa Maria Assunta
- ein Spaziergang durch die mittel­alter­li­chen Gassen
- der Rathaus­platz mit goti­schem Rathaus

Von Radda in Chianti nach Firenze

Mietwagenabgabe

Von Radda in Chianti nach Firenze

65 km | 1:30 h

Die male­ri­sche Kultur­landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klas­si­sche Toskana. Einge­bettet in sanfte Hügel finden sich Weinberge, Zypressen, Wälder und idylli­sche Wein­dörfer und Wehrburgen.

Im Mittel­alter und lange Zeit danach war der Chianti Schau­platz schwerer kriege­ri­scher Ausein­ander­setzungen zwischen den toska­ni­schen Städten Florenz und Siena, die 1559 mit der Eingliede­rung Sienas in den Machtbe­reich von Florenz entschieden wurden. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wur­de der Name „Chianto Clas­sico“ bereits im 18. Jahr­hun­dert geschützt. Er bezog sich zunächst nur auf Radda, Castel­lina und Gaiole. Später kamen weitere Teile im Osten dazu.

Mietwagenabgabe

Station: Florenz Flughafen (Shuttle Service)

11 Tage
ab 1.299,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
Nach Oben