Expedition ins Tyrrhenische Meer: Mit dem eigenen Auto und Fähre nach Sardinien - Italien
Leuchtturm bei Palau

Expedition ins Tyrrhenische Meer

Mit dem eigenen Auto und Fähre nach Sardinien

Wer seine Sardinien-Rundreise von Deutschland aus mit dem eigenen Wagen machen möchte, nimmt am besten die Nachtfähre von Genua oder Livorno nach Olbia. Als Zwischenstopps eignen sich die Voralpenseen. Um die Anreise interessanter zu machen, fährt man hin über den Gotthard-Pass und zurück über den Brennerpass und Innsbruck.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Cannobio

A

Lago Maggiore

Romantischer See zwischen Tessin und Po-Ebene

Mit 65 Kilome­tern Länge und bis zu elf Kilome­tern Breite ist der See der zweitgrößte unter den ober­i­talie­ni­schen Seen.

Während sein nörd­li­cher Zipfel zum Schweizer Tessin gehört, reicht er im Süden bis in die Po-Ebene hinein. Dank des ausge­g­li­chenen milden Klimas hat sich um den See eine besonders üppige Vege­ta­tion entwi­ckelt. In Seenähe bestimmt eine herr­liche Blütenpracht das Bild, während sich im Hinter­land alpine Flora breit macht. Mit den alpinen Gipfeln im Hinter­grund ergibt sich ein einzig­artig schönes Landschafts­bild. Unter den vielen Inseln im See ist vor allem die Isole Boromee wegen des herr­li­chen Barockgar­tens bemerkens­wert, der fast die gesamte Insel einnimmt.

Zu Gast in einem Patrizierhaus in Cannobio

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Patri­zi­er­haus aus dem 15. Jahr­hun­dert liegt im mittel­alter­li­chen Orts­kern von Cannobio, einem Badeort am Lago Maggiore nahe der Schweizer Grenze.

Seit seiner aufwen­digen Restau­rie­rung verbindet es authen­ti­sche mittel­alter­liche Architektur mit den Ansprüchen an ein modernes Hotel. Origi­nale Fresken, wuch­tige Gewölb­e­de­cken und jahrhunder­te­alte Stein­säulen werden ergänzt durch stilge­rechte Möbel. Die zwölf Zimmer unter­scheiden sich in Farbge­bung und Einrich­tung. Der Früh­s­tücks­saal präsen­tiert sich als Schmuckkäst­chen aus dem 18. Jahr­hun­dert. Der exklusive Saal im ersten Stock mit offenem Kamin bietet die rich­tige Atmo­sphäre, um den Tag bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

Piemont

Kultur­landschaft am „Fuß der Berge“
Die Region am „Fuß der Berge“ grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an Frank­reich. Sie umfasst den gesamten nordwest­li­chen Teil der Italie­ni­schen Alpen. Hier liegen die höchsten Berge Europas: Der Monte Bianco (Mont Blanc) liegt nur wenige Kilometer hinter der franzö­si­schen Grenze, der Monte Rosa mit 4.618 Metern knapp davor. In diesem Teil der Alpen trifft man nur selten auf deutsch­spra­chige Reisende. Jäh fallen die Berge ab bis zur Tief­ebene des Po. In den tief einge­schnit­tenen und schwer zugäng­li­chen Tälern haben sich bis heute sprach­liche Minder­heiten gehalten, darunter das mittel­alter­liche Okzi­ta­nisch und das Walserdeutsch. Südlich von Turin, der Haupt­stadt, liegt eine anmu­tige Kultur­landschaft. Auf den sanften Hügeln rund um Asti werden Spitzenweine ange­baut. In den Wäldern wachsen Trüffel. Beides zusammen zieht Gourmets aus der ganzen Welt an.

Lombardei

Vielfäl­tige Provinz zwischen Alpen und Po-Ebene
Die Region zwischen den Alpen und der Po-Ebene ist eine der größten und vielfäl­tigsten Italiens. Von besonderer Schön­heit ist die Alpen­kette im äußersten Norden mit dem Valchiavenna, dem Veltlin und dem Valcamo­nica Tal. Südlich davon liegen die großen lombardi­schen Seen, allen voran der Gardasee, der Comer See und der Lago Maggiore. Noch weiter südlich erstreckt sich das weite, von vielen Gewäs­sern durch­zogene Flach­land der Po-Ebene. Hier wird Reis ange­baut, insbe­sondere in der Gegend von Lomel­lina. Mailand, die Haupt­stadt der Lombardei, steht in stän­diger Konkur­renz mit Rom, spätes­tens seitdem Kaiser Diokle­tian 286 nach Christus den Sitz des römi­schen Reiches dorthin verlegte.

Cannobio

Histo­ri­scher Ort mit Ufer­pro­me­nade
Der male­ri­sche Ort auf der West­seite des Lago Maggiore hat eine schöne Ufer­pro­me­nade, auf der sonn­tags ein Markt abge­halten wird. Außerdem gibt es ein Strandbad, eine Kirche aus dem Jahr 1571 und einen histo­ri­schen Stadt­kern. Etwas west­lich der Stadt hat sich der Canno­bino, ein reißender Gebirgsbach, eine tiefe Schlucht gegr­aben.

Von Cannobio nach Olbia

Fähre

Von Cannobio nach Genova

246 km | 4:00 h
Wer sich Zeit lassen will, fährt die Panora­ma­straße am See nach Italien. Durch die Po-Ebene und den Appennin kommt man an die italie­ni­sche Riviera.

Riviera di Ponente

Mildes Klima, azur­blaue See
Seit etwa 150 Jahren ist die ligu­ri­sche Küste eine der belieb­testen Feri­en­regionen Europas. Der schmale Streifen zwischen Monaco und der Toskana ist über 500 Kilometer lang, aber nur maximal 35 Kilometer breit, so dass der Übergang von azur­blauer See bis ins Hoch­ge­birge hier besonders abrupt ist. Manchmal stürzen Felsen gerade­wegs ins Meer. Da der ligu­ri­sche Apennin einen Schutz­wall gegen kalte Witte­rung bildet, wachsen an der Riviera nicht nur medi­ter­rane, sondern auch subtro­pi­sche Pflanzen. Ligu­ri­sches Olivenöl gehört zum besten über­haupt.

Casale Monfer­rato

Sechs­e­ckige Burg und schönste Synagoge Europas
Die Stadt im Piemont ist reich an kulturellen Besonder­heiten. Hervor­zu­heben ist die roma­ni­sche Kathedrale Sant’Evasio, ursprüng­lich aus dem Jahr 742, welche im 12. Jahr­hun­dert komplett neu errichtet wur­de. Aus der Renais­sance stammen die Kirche San Domenico sowie einige Paläste. Das Kloster San Chiara im Zentrum der Stadt beherbergt Bilder von Il Moncalvo. Die sechs­e­ckige Burg (Castello dei Paleo­logi) ist ein mili­täri­sches Meister­werk aus dem 15. Jahr­hun­dert. Die Synagoge der Stadt gilt als eine der schönsten Europas.

Von Genova nach Olbia

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 11:00 h
Die Fähre startet am Abend in Genua und landet am frühen Morgen in Olbia. Die Fähre ist nicht im Reise­preis enthalten. Sie kann Online über www.mobylines.de gebucht werden.

Von Olbia nach Arzachena

Von Olbia nach Arza­chena

34 km | 36 Minuten
B

Costa Smeralda

Türkises Meer und herrliche Strände an der Smaragdküste

Rund 15 Kilometer nörd­lich von Olbia beginnt die „Smaragdküste“ mit herr­li­chen Stränden, türkisfarbenem Meer, kleinen Inseln und bizarren Granitfelsen.

Wegen der landschaft­li­chen Schön­heit, der Qualität seiner Strände und der Klarheit des Wassers gehören sie zu den belieb­testen Küsten­regionen im Mittelmeer. Anfang der 1960iger Jahre hat hier der Prinz Aga Khan eines der exklusivsten Feri­en­gebiete für die Reichen der Welt im Mittelmeer ange­legt. Viele der im tradi­tionellen Baustil der Insel gehal­tenen Unterkünfte sind nur vom Wasser aus zugäng­lich. Inzwi­schen hat auch hier der Massen­tou­rismus Einzug gehalten, dem man allerdings noch gut entkommen kann. Lohnens­wert ist auch ein Ausflug nach Palau und die Überfahrt zur Insel Maddalena, die in einem Natio­nal­park liegt. Wer sein Auto auf die Fähre mitnimmt (ca. 20 Euro) kann auch in entlegene Gebiete fahren und die Schön­heit des Archi­pels erkunden.

Zu Gast in einem Landhotel bei Arzachena

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Resort besteht aus einem Ensemble mehrerer Häuser, zu denen neben den Haupt- und Wohn­gebäuden auch ein Restau­rant, ein Pool und ein Fit­nessbe­reich mit Spa gehören.

Alles liegt einge­bettet in einen ruhigen Park am Hang, neben dem zur Anlage gehörenden Pferde­stall. Jedes Zimmer hat eine kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen. Zum Dinner gibt es Anti­pasti und typisch sardi­sche Speisen, dazu eine gute Auswahl an Weinen. Im Well­nessbe­reich gibt es eine finni­sche Sauna, einen Jacuzzi und einen kleinen Pool zum Abkühlen. Hand­tücher, Bademantel und Schuhe werden gestellt. Rennräder und Moun­tai­nbikes zur Erkundung der Umge­bung stehen den Gästen ebenso zur Verfügung.

Sardi­nien

Bilder­bu­ch­insel mit langer Vergan­gen­heit
Sardi­nien: Weiß und fein­körnig sind ihre Strände, male­risch ihr Buchten, die oft von bizarren Felsen gegliedert sind. Doch am beein­dru­ckendsten ist das Meer. Es ist türkis – wie auch an anderen Stellen des Mittelmeers. Aber es leuchtet. Rund um Sardi­nien leuchtet ein türkises Meer. Doch Sardi­nien ist mehr als eine Badeinsel: Ins Innere locken archai­sche Dörfer, Natio­nalparks, Stein­ei­chenwälder und Macchia und natür­lich die Nuraghen: rätselhafte Türme aus präh­is­to­ri­scher Zeit, die eins beweisen: Sardi­nien war immer schon ein kleiner Kosmos für sich.

Olbia

Größter Hafen Sardi­niens
Die Stadt an der Nord­ostküste Sardi­niens ist neben Cagliari das zweite Zentrum des Schiffsver­kehrs. Obwohl eine Sied­lung am Ort bereits von den Grie­chen im 6. Jahr­hun­dert vor Christus gegründet wur­de, hat die Stadt prak­tisch keine histo­ri­sche Bausub­stanz und auch keine Sehens­wür­digkeiten zu bieten. In den 1960iger Jahren wuchs aufgrund des Hafens und der Indu­s­triali­sie­rung die Bevöl­ke­rung rasch an, weshalb man funk­tio­nale Vorort­sied­lungen aus dem Boden stampfte.

Asinara Golf

Para­dies-Strände, geschützte Inseln und histo­ri­sche Städte
Der Golf zwischen Sardi­nien und Korsika heißt nach der Insel Asinara, die heute ganz unter Natur­schutz steht. Er reicht vom Kap Falcone im Westen bis zum Capo Testa, wo man nach Korsika hinüber­schauen kann. Die Strände sind weniger bevöl­kert als an der Costa Smeralda, die sich im Osten anschließt. Dabei gibt es neben schönen Stränden an der Costa Para­diso auch histo­ri­sche Städte wie Castel­sardo. Im Hinter­land ragen die einsamen Limbara-Berge auf, wo Wild­esel durch Kork­ei­chenwälder streunen.

San Pantaleo

Durch die duftende Macchia über dem Golf von Arza­chena
Nur wenige Kilometer hinter der Costa Smeralda duckt sich das Berg­dorf San Pantaleo zwischen zackige, bizarr geformte Granitberge. Die flachen Häuschen im Schatten der Pfarr­kirche erin­nern an die Behausungen der Gallura-Hirten. Ein kurzer Weg führt durch die duftende Macchia unter­halb der Felsen. Dabei hat man die ganze Zeit einen schönen Blick über den Golf von Arza­chena. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,7 Kilometer, auf und ab: 320 Meter)

Capo Testa

Bade­buchten zwischen tier­ähn­li­chen Granitblö­cken
Die Halb­insel im Nordwesten hat einen sehens­werten Leucht­turm und viele beein­dru­ckende Granitfelsen, die vom Wind bizarr geformt sind und wegen erkennbarer Ähnlichkeit mit Tier­namen bedacht wurden. Von einem Park­platz aus ist Valle di Luna zu errei­chen, das seinen Namen den berau­schenden Voll­mond­festen verdankt, die in den 1960iger Jahren hier stattgefunden haben. Viele Hippies und Aussteiger haben sich in den Höhlen des Tals niederge­lassen; einige von ihnen blieben bis heute. Capo Testa bietet eine Viel­zahl von kleinen Bade­buchten. (2 Stunden, 5,6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Costa Para­diso

Farbwunder zwischen der Isola Rosso und Porto­bello
Die Costa Para­diso zwischen der Isola Rosso und Porto­bello ist ein einziges Farbwunder: rote bis rosa Klippen kontras­tieren mit dem türkisen Meer und einer satt­grünen Vege­ta­tion. Hinzu kommen abenteuer­liche Formen, die Wind und Wellen geschaffen haben. Der Weg führt am schönsten Stück entlang: vom Monte Tinnari bis zur Feri­en­haus­sied­lung und zurück. (hin und zurück: 4 Stunden, 10,6 Kilometer, auf und ab: 240 Meter)

Von Arza­chena nach Fertilia

149 km | 3:00 h
Man durch­quert den Norden von Ost nach West. Dabei kommt man durch die Limbara-Berge, von deren höchsten Berg (1.362m) man einen herr­li­chen Rund­blick über die Insel genießt.

Limbara-Massiv

Undurch­dring­liche Macchia und kahle Felsen
Nur wenige Kilometer land­einwärts von der Nordküste Sardi­niens befindet man sich in einer anderen Welt: statt mondänem Tourismus ist man plötz­lich inmitten undurch­dring­li­cher Macchia, aus der sich spröde, kahle Felsen wie in einer Mond­landschaft abheben. Wenn man weiter in die Limbara Berge fährt, säumen Kork-, Stein- und Flaumei­chenwälder den Weg. Auf Wande­rungen zu Aussichtsbergen und tief einge­schnit­tenen Tälern begegnen einem häufiger, als einem lieb ist, Wildschweine. Bei Lauras steht der älteste Olivenbaum Italiens. Sein Alter wird auf 3.000-4.000 Jahre geschätzt.

Valle della Luna bei Aggius

Mond­landschaft mit aufein­ander getürmten Granitfelsen
Das „Tal des Mondes“ ist eine Hoch­e­bene bei Aggius, nicht zu verwech­seln mit der gleich­na­migen Hippie­ko­lonie bei Capo Testa. In der letzten Eiszeit auf Sardi­nien haben Glet­scher hausgroße Findlinge aus Granit­stein vor sich herge­schoben und Felsbro­cken über­ein­ander getürmt. Heute ist diese „Mond­landschaft“ über­wu­chert von ockergelben und karminroten Flechten, Brombeerbü­schen, Myrt­hen­he­cken, Ginster und Schwarzdornbü­schen.

Castel­sardo

Im Schatten einer genue­si­schen Felsen­fes­tung
Der Küstenort duckt sich im Schatten einer genue­si­schen Festung an den Felsen, wo er eine herr­liche Aussicht auf den Golfo dell' Asinara genießt. Das Panorama verrät, weshalb die Genuesen sich einst auf dem steilen Felsvor­sprung niederge­lassen haben: von hier aus kann man die gesamte Meer­enge zwischen Sardi­nien und Korsika über­schauen – bei guter Sicht sogar die Nach­bar­insel. Zwischen Hafen und Altstadt sind zahlreiche Restau­rants und Panora­ma­ter­rassen. Das mittel­alter­liche Zentrum auf der Spitze des Felsens ist für den Autover­kehr gesperrt.
C

Alghero

Lebendige Altstadt mit spanischem Flair

Die touris­ti­sche Erschließung Algheros begann mit dem Bau der Sommer­residenz der Savoyerkö­nige um 1900.

Die west­lichste Stadt Sardi­niens liegt nur 300 Seemeilen von Barcelona entfernt, sodass hier die spani­schen Einflüsse besonders groß waren. Bis heute sind die Straßen­schilder zwei­spra­chig. Die Altstadt ist sehr lebendig und lädt zum Flanieren ein. Rings um die Stadt liegen schöne Strände.

Zu Gast auf einem Weinresort bei Alghero

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Weingut nahe Alghe­ro ist der ganze Stolz der Familie ­Ledà d'Ittiri, denn es erfüllt die Erwar­tun­gen ­an­spruchsvoller Gäste - vom Will­kom­mensgruß bis zum Abschied.

Alle Zimmer sind freund­lich und mit Möbeln lokaler Kunst­hand­werker ausge­stattet. Auf dem Hof herrscht eine fried­liche und entspannte Atmo­sphäre, besonders am Pool, an dem man sich gern und lange aufhält. Zwar gibt es hier kein Restau­rant, doch an manchen Tagen bereiten Mutter und Tochter Köst­lichkeiten aus der Region zu und bewirten ihre Gäste. Annamaria, eine Olivenöl- und Weinsommelière, bietet Führungen durch die Weinberge und den Keller sowie Öl- und Wein­proben an.

Alghero – Centro Storico

Rundgang zwischen Altstadt und Meer
Ein Rundgang durch die überwiegend goti­sche Altstadt beginnt man am besten an der Piazza de Porta Terra. Durch die Via Roma gelangt man zur Kathedrale Santa Maria, einem Sammel­su­rium an architek­to­ni­schen Einfällen und Baustilen. Vom acht­e­ckigen Glock­en­turm aus der kata­la­ni­schen Gründerzeit blickt man über die Dächer der Altstadt. Das Innere der Kathedrale ist eben­falls sehens­wert und beherbergt neben anderen Kunst­werken ein Reli­quiar mit den Über­resten eines Neugeborenen, das dem mörde­ri­schen Treiben von König Herodes zum Opfer gefallen sein soll. Der Weg führt weiter Rich­tung Süden zum Haus der Doria und dem Kuri­en­pa­last Palazzo Machin, dem ehema­ligen Sitz des Bischofs von Alghero. Am Stadt­theater vorbei gelangt man zur Kirche Chiesa della Mise­ricordia, einem schlichten Sakralbau aus dem 17. Jahr­hun­dert. Setzt man den Rundgang nach Westen hin fort, erreicht man die Ufer­pro­me­nade, die einen beein­dru­ckenden Blick auf die Bucht von Alghero gewährt. Über die mit Palmen geschmückte Bastioni Magel­lano geht es am Hafen entlang bis zur Porta a Mare. Wieder in der Altstadt befindet man sich auf der sehr belebten Piazza Civica, die von den beein­dru­ckenden Fassaden des Palazzo d’Albis o de Ferrera domi­niert wird. Hier soll übri­gens Karl V., Kaiser des Heiligen Römi­schen Reiches im Jahr 1541 aus einem Fenster zu seinem Volk gespro­chen haben. Von diesen gewal­tigen histo­ri­schen Eindrü­cken kann man sich sehr stil­voll in einem der schönen Cafés auf der Piazza erholen. Auch für die Stadt­mauer und Bastionen von Alghero sollte man sich etwas Zeit nehmen. Bei einem Spaziergang über die Mauerkrone der Stadt­mauer genießt man den herr­li­chen Meer­blick.

Grotta di Nettuno

Mit dem Boot in die zauber­hafte Tropf­steinhöhle
Die Tropf­steinhöhle zählt zu den schönsten des Mittelmeers. Sie liegt einen Meter über dem Meer­es­spiegel am Fuße einer 110 Meter hohen steilen Felswand und ist nur bei ruhiger See über eine Treppe zu errei­chen, deren 654 Stufen in eine Steil­wand gehauen sind. Alter­nativ kann man auch an einer weniger anstren­genden Boots­tour teil­nehmen, die im Hafen von Alghero beginnt. Von dem weit­ver­zweigten, etwa 4 km langen Höhlen­system sind nur einige hundert Meter für die Öffent­lichkeit zugäng­lich. Im Rahmen der Führung können Tropfst­ein­gebilde, Kalks­in­ter­ab­la­ge­rungen und ein kleiner etwa 120 Meter langer Salz­wass­ersee, der mit dem Meer verbunden ist, besich­tigt werden. Erklär­ungen erfolgen über fest installierte Laut­spre­cher auf italie­nisch und englisch.

Von Fertilia nach Santa Maria Navar­rese

230 km | 3:30 h
Die Strecke führt durch das Landes­in­nere, das die Römer wegen der barba­ri­schen Einwohner Barbagia nannten. Besonders schön ist die Gegend um Genn­argentu, das von einen Natio­nal­park geschützt wird.

Barbagia

Ursprüng­l­iche Bergwelt im Landes­in­nern Sardi­niens
Das Hoch­land der Barbagia im sardi­schen Inland ist eine andere Welt. In einer ursprüng­l­i­chen Berg­landschaft mit Kasta­ni­enwäl­dern, Wasser­fällen und Kalk­steinklippen befinden sich mehrere mittel­alter­liche Granit­städt­chen. Eines davon ist Orgosolo, das weit über die Insel hinaus als Bandi­tenort berüc­h­tigt war. Heute haben sich dort Künstler, Maler und Kunst­hand­werker niederge­lassen, die zum Bedauern des Bürgermeis­ters aber noch nicht die Bekannt­heit der sagen­umwobenen Banditen erreicht haben. In einem der tiefsten Canyons von Europa, der Schlucht „Gola di Su Gorroppu“ finden sich noch heute die Ruinen des 4.000 Jahre alten Nuraghen­dorfes Tiscali. Etwas weiter östlich thront die Punta la Marmora, mit 1.834 Metern der höchste Berg Sardi­niens. Wer ihn besteigen will, macht das am besten von Desulo aus.

Nuraghe Santu Antine

Königs­pa­last aus der Bronzezeit
Die bronzezeit­liche Nuraghe in der Gegend von Torralba gehört zu den bedeu­ten­dsten Mega­lith-Bauwerken im ganzen Mittelmeer­raum. Die gewal­tige Festung wur­de 1600 vor Christus begonnen. Etwa 800 Meter Luft­linie entfernt liegt die Nuraghe Oes bei Giave. Die Nuraghe heißt im Volks­mund „Sa Domo de su Re“ („Haus des Königs“; der nura­ghi­sche Königs­pa­last) – eine Bezeich­nung, die auf die Dimen­sion des Bauwerks anspielt. Der Haupt­turm ist heute noch über 17 Meter hoch erhalten und zählt zu den höchsten auf Sardi­nien.

Dolmen Sa Coveccada

4000 Jahre altes Riesengr­abmal
Dolmen nennt man die aus mono­li­thi­schen Blöcken errich­teten Bauwerke, die während der Stein­zeit in ganz Europa entstanden und meist als Grab­stätte genutzt wurden. Sa Coveccada, der größte Dolmen auf Sardi­nien, besteht aus nur fünf Platten und ist weitge­hend erhalten. Er hat eine Höhe von fast drei Metern und ist über fünf Meter lang. Sein Alter wird auf mindes­tens 4.000 Jahre geschätzt. Damit wäre das Sippen­grab ebenso alt wie die Cheops-Pyramide. Heute wird Sa Coveccada von einer improvi­sierten Dachkon­struk­tion geschützt, die leider nicht sehr schön anzu­sehen ist und gute Fotos unmög­lich macht.
D

Arbatax

Ferienort auf einer Halbinsel

Arbatax liegt auf einer Halb­insel, die von Tortoli aus zu errei­chen ist. Bekannt sind die Sand­steinfelsen, die man am besten vom Leucht­turm am Capo Bellavista sieht.

Im Sommer sind hier oft ein paar Jugend­liche zu sehen, die sich von den abge­stuften Klippen in die Fluten stürzen. In Arbatax endet der Trenino Verde, eine Schmal­spur­bahn, die auf einer schwindel­er­regenden Serpen­ti­nen­strecke quer durch die Berge der Barbagia bis nach Mandas in der Provinz Cagliari führt. Wer mit dem Trenino in die Berge will, der sollte sich allerdings vorher gut erkun­digen, denn der Zug fährt nur zur Saison von Mitte Juni bis Mitte September.

Zu Gast in der alten Scheune von S.M. Navarrese

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 4-Sterne-Hotel mit Granit­fas­sade liegt am Orts­ausgang von Santa Maria Navar­rese, etwa 150 Meter vom Meer entfernt.

Histo­ri­sche Details, wie die runden Fenster im Treppen­haus oder die Wein­kufe im Restau­rant, verraten, dass es im 19. Jahr­hun­dert als Scheune erbaut wur­de. Die zwölf Zimmer sind nach Buchten der Region benannt und mit Naturma­te­rialien wie Wacholder­hölzern deko­riert. Im Garten finden sich Sitz­gruppen unter Schatten spen­denden Bäumen. Strand, Geschäfte und Restau­rants sind zu Fuß erreichbar.

Santa Maria Navar­rese

Wo Berge und Küste einander treffen
Das tradi­tionelle Dorf verdankt seinen Namen einer Legende, nach der eine Prin­zessin aus dem spani­schen Navarra aus Seenot gerettet wur­de und zum Dank die noch heute exis­tierende Dorf­kirche erbauen ließ. Nirgendwo auf Sardi­nien kommen die Berge so nah an der Küste vor wie hier. Auf der gut ausge­bauten Straße erreicht man schnell eine Höhe von 500 Metern – und Plätze mit phan­tas­ti­scher Aussicht. Kalk­steinfelsen, Klippen und Sandbuchten wech­seln einander ab. In der intakten Mittelme­ermac­chia mit Feigen-, Oliven- und Johan­nisbrotbäumen leben Wildschweine, Muflons (Wild­ziegen), Königs­adler und Wanderfalken. Über­reste von vorzeit­li­chen Nuraghen­dörfern machen den abge­legenen Küsten­streifen auch für Archäo­logen inter­essant. (5 Stunden, 15,5 Kilometer, bergauf: 390 Meter, bergab: 850 Meter)

Alto­piano Su Golgo

Wandern über die unbe­rührte Hoch­e­bene
Die wild­roman­ti­sche, unbe­siedelte Basalt­ho­c­h­e­bene Su Golgo zählt zu den eindrucksvollsten Naturgebieten Sardi­niens. Man erreicht sie durch ein Tal von Baunei aus, das die Einheimi­schen s'Isterru (Abgrund) nennen. Etwas weiter entfernt kommt man zu zwei Teichen, die zwischen Basaltbro­cken schimmern. Von dort geht ein eineinhalb­stün­diger Wanderweg bis zum Strand. Trink­wasser sollte man mitnehmen. (3:15 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab 470 Meter)

Punta Caroddi

Markante Fels­nadel in traumhafter Bucht.
Die Cala Golo­ritze ist mit ihrem glasklaren Wasser auf fast weißem Kies und einem markanten Felsbogen wohl die schönste Bucht im Golf von Orosei. Da sie in einem Natur­schutzgebiet liegt, dürfen keine Boote anlegen. Anzu­treffen sind nur Wanderer und Schwimmer, die von ihrem Boot kommen. Der Wanderweg führt durch eine Schlucht an die Küste. Dabei kann man eine spitze Fels­nadel, die Punta Caroddi (auch Aguglia di Golo­ritzè) von oben bewundern. (4:30 Stunden, 9,7 Kilometer, auf und ab 630 Meter)

Von Santa Maria Navar­rese nach Orosei

78 km | 2:00 h
E

Golfo di Orosei

Badebuchten und Sandstrände an einer Steilküste

Die über 30 Kilometer lange Meeresbucht erstreckt sich an der Ostküste Sardi­niens, wo die Ausläufer der Sopramonte teilweise über mehrere hundert Meter senk­recht ins Meer stürzen.

Viele Strände und kleine Buchten sind daher nur vom Meer aus oder über eine Wande­rung von der Hoch­e­bene aus zugäng­lich. Besonders schön sind die Cala Cartoe, Cala Fiuli, Cala Luna, Cala Sisine, Cala Biriola, Cala Mariolu und Cala Golo­ritzè. Von Santa Maria Navar­rese und Cala Gonone aus werden Tages­kreuzfahrten an der Steil­küste entlang ange­boten, die diese Orte anfahren.

Zu Gast in einem Palazzo in Orosei

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der geschicht­s­träch­tige Palazzo liegt in Orosei, einer Klein­stadt zwischen dem Meer und der wilden Barbagia im Inland.

Zu den zwei Kilometer entfernten Stränden von Marina di Orosei fährt man am besten mit dem Fahrrad. Das Wandergebiet in den Bergen von Genn­argentu ist eben­falls gut zu errei­chen. Bei der Umge­stal­tung zu einem Landhotel vor einigen Jahren blieben die wich­tigsten Merkmale des alten Hofes erhalten: die wuch­tigen Gewölb­e­de­cken, unter denen sich heute der Früh­s­tücksraum befindet, der idylli­sche Innenhof mit luftigen Wandelgängen und die antik einge­rich­teten Zimmer.

Orosei

Spaziergang durch mittel­alter­li­ches Dorf
Von der frühen Bedeu­tung des verschlafenen Ortes zeugen viele histo­ri­sche Gebäude, zu denen ein Rundweg führt. Im Mittel­alter wur­de das Städt­chen mit einer Mauer und einer Burg befes­tigt. Zu seinem Niedergang ab dem 16. Jahr­hun­dert trugen Pira­tenüber­fälle und die Malaria bei, die von Moskitos aus den benach­barten Sümpfen über­tragen wur­de. Heute befindet sich dort einen Stausee zur Bewäs­se­rung der land­wirt­schaft­lich genutzten Umge­bung. An der Küste gibt es einen kilome­ter­langen Sand­strand.

Grotta del Bue Marino

Höhlen­system am Fuße der Supra­monte
Das Höhlen­system am Fuße des Supra­monte im Golfo di Orosei hat seinen Namen von den Mönchsrobben, die bis in die 1980er Jahre in den Meer­was­sertun­neln lebten. Heute sind die bis zu drei Meter langen und 350 Kilogramm schweren Tiere weitge­hend verschwunden. Etwa 900 Meter der Wass­er­höhle können besich­tigt werden. Innen gibt es ein paar Felsgravuren von tanzenden Menschen, die aus der Jung­stein­zeit stammen sollen. Die Grotta del Bue Marino ist nur mit dem Boot erreichbar. Die Straße, die vom Feri­enort Cala Gonone aus an der Küste nach Süden führt, endet ein paar Hundert Meter vor der Grotte in einer Sackgasse.

Punta Cati­rina

Auf einen Aussichtsberg im Monte Albo Massiv
Der Punta Cati­rina ist mit 1.127 Höhenme­tern einer der schönsten Aussichtsgipfel im Monte Albo. Besonders im Frühjahr, wenn grüne Eichen­wald und die weißen Felsen durch blüh­ende Macchia ergänzt werden, verwandelt sich die Natur zu einem Kunst­werk aus Formen und Farben. Der Weg führt um den Gipfel herum und schließ­lich von Süden hinauf. (4 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab 550 Meter)

Monte Tiscali

Wande­rung zu einem Nuraghen­dorf
Die vorge­schicht­liche Sied­lung aus der Nuraghen­zeit wur­de um das 3. Jahr­hun­dert vor Christus in der Einöde östlich von Oliena bei Dorgali erbaut. Rund 40 Hütten schmiegen sich an eine Felswand mit über­hän­genden Wänden. Ob es sich um eine Fliehburg, ein Berghei­ligtum, eine perma­nente Sied­lung oder etwas völlig anderes handelt, ist ungeklärt. Aufgrund der Hüttenreste ist zu vermuten, dass dort zumin­dest zeitweilig bis zu 200 Menschen lebten. Bis heute ist der Ort nur zu Fuß zu errei­chen. Am besten folgt man den Koordi­naten mithilfe einer Navi­ga­ti­onsapp, da die Wegmarkie­rung nicht immer sichtbar ist. (hin und zurück: 6,1 Kilometer, 3:45 Stunden, auf und ab 430 Meter)

Monte Corrasi

Durch ein einsames Hochtal zum höchsten Berg des Supra­monte
Der höchste Berg des Supra­monte ist ein großer weißer Klotz aus Kalk­stein über dem Berg­dorf Oliena, der von seiner Form her an die Dolo­miten erin­nert. Durch ein einsames Hochtal kann man den auffäl­ligen Gipfel (1.463 m) errei­chen, wo Raubvögel im Aufwind über der senk­recht abfal­lenden Wand segeln. (3 Stunden, 7,4 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)

Von Orosei nach Genova

Fähre

Von Orosei nach Olbia

102 km | 2:00 h

Posada

Verwun­schene Altstadt um einen Aussichtsberg
Die male­ri­sche Altstadt ist schon von Weitem zu sehen: Sie grup­piert sich um einen Aussichtsberg, der von einer Burg­ruine gekrönt wird. Vom Castello della Fava ist allerdings nur der massige quad­ra­ti­sche Turm übrig geblieben. Wer durch die Altstadt schlendert, wird versteckte Höfe entde­cken und über Treppen und durch schmale Gassen zu Torbögen und verwun­schenen Plätzen gelangen, an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

Von Olbia nach Genova

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 11:00 h
Die Fähre startet am Abend in Olbia und landet am frühen Morgen in Genua. Die Fähre ist nicht im Reise­preis enthalten. Sie kann Online über www.mobylines.de gebucht werden.

Von Genova nach Innsbruck

Von Genova nach Innsbruck

518 km | 6:00 h
Nördlich von Genua überquert man den Appennin. Unter­wegs liegt Cremona. Die Stadt der Geigenbauerfa­milie Stra­divari gehört zu den bedeu­ten­dsten ober­i­talie­ni­schen Städten und lohnt wegen ihrer histo­ri­schen Altstadt einen Besuch, ebenso wie die male­ri­sche Altstadst von Verona am Fuße der Alpen.

Emilia Romagna

Burgen und Gourmet­pa­ra­dies zwischen Parma und Bologna
Die Region liegt im Südosten der Po-Ebene und wird im Süden von der schroffen Gebirgsmauer des Appennin begrenzt. Aufgrund ihrer besonderen Fruchtbarkeit ist sie seit frühesten Zeiten besiedelt. Die Römer erschlossen die Emilia mit einer schnurge­r­aden Straße, auf der bis ins Mittel­alter Kauf­leute und Heere verkehrten. Neben der florie­renden Land­wirt­schaft konnten sich blühende Städte entwi­ckeln wie z. B. das durch Käse und Schinken reich gewor­dene Parma, bis heute eine der sehens­wer­testen Städte Italiens. Entlang der Handels­straßen finden sich frühmit­tel­alter­liche Burgen und Ruinen. Die berühmteste liegt bei Canossa, wo Kaiser Heinrich IV. vor dem Papst im Jahr 1077 im Büßerge­wand erscheinen musste.

Castel Beseno

Mäch­tige Wehrburg über dem Etschtal
Auf dem Weg von Rovereto nach Trient thront unüber­sehbar das größte Fort des Tren­tino auf einem stra­tegisch bedeu­tenden Felsenhügel. Die mäch­tige Höhenburg bei Folgaria stammt aus dem 12. Jahr­hun­dert und sollte das Etschtal, eine der wich­tigsten Verbindungen zwischen Italien und dem Deut­schen Reich, kontrollieren. Nach einem Brand wur­de die Burg als Renais­sance-Festung ausge­baut, die auch Kanonen und anderen Feuerwaffen standhalten sollte. Die drei­e­ckige Wehrburg ist von zwei ellip­ti­schen Mauern umgeben. Heute ist ein Museum im Castel Beseno unter­ge­bracht.

Bozen

Barock­stadt am Rand der Dolo­miten
Die Provinzhaupt­stadt ist Mittel­punkt des deutsch­spra­chigen Südt­i­rols und Sitz der auto­nomen Regie­rung. Sie liegt in einem engen Tal über Eisack und Etsch, und ist Knoten­punkt vieler alter Handels­straßen. An seinem baro­cken Zentrum merkt man, dass die Stadt Jahrhunderte lang zu Öster­reich gehörte. Heute mischen sich hier auf besonders schöne Weise mittel- und südeu­ro­päi­sche Kulturen. Die Umge­bung wird von den einzig­ar­tigen Dolo­miten bestimmt, die sich im Osten maje­s­tä­tisch und bizarr erheben. An deren Fuße liegt geschützt der Kalterer See, der wärmste Alpensee, um den herum ein berühmtes Rotwein­anbau­gebiet liegt.

Kalterer See

Wärmster See der Alpen
Der 150 Hektar große See in einem alten Fluss­bett der Etsch gehört zu den größten in Südt­irol und gilt als der wärmste See der Alpen. Wasser­tempe­raturen im Sommer bis zu 28° C sind keine Selten­heit. Am Ost- und West­ufer kann man baden, surfen oder Ruderboote ausleihen. Rings um den See führt ein leichter Rundwanderweg. An den Hängen wird Wein aus der Vernatsch-Traube ange­baut. In Kaltern (Caldaro) gibt es ein nettes Weinmuseum. Ein Natur­er­leb­nisweg um den See führt zu zwei Aussicht­s­türmen, die vor allem von Orni­tho­logen geschätzt werden. (2 Stunden, 7,5 Kilometer, auf und ab: 50 Meter)

Stadt­rundgang durch Trient

Präch­tige Palazzi zwischen Burg und Dom
Die Altstadt von Trento lädt zu einem ausge­dehnten Spaziergang vom Duomo San Vigilio zum Castello del Buoncon­siglio ein. Ein geschicht­s­träch­tiger Platz reiht sich an den nächsten, unter anderem die Piazza Dante, die Piazza San Maggiore, die Piazza Duomo und die Piazza Fiera. Der Rundgang nimmt die ehema­lige Haupt­straße von Trient mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden. Die wich­tigsten Gebäude unter­wegs sind die Chiesa di San Lorenzo, San Maria Maggiore, der Duomo San Vigilio und das Castello del Buoncon­siglio. (hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 33 Meter)

Cima Palon

Phan­tas­ti­sche Aussicht über die östli­chen Alpen
Die kurze und einfachte Tour führt auf einen leicht erreichbaren Zwei­tausender. Der Cima Palon ist der Hausberg der Tren­tiner und bietet eine herr­liche Fern­sicht. Auf dem Gipfel steht ein großer Sende­mast. Auch die Skilifte sind weniger schön, dafür gibt einen idealen Anstiegsweg und . ein 360° Panorama auf die gesamten östli­chen Alpen, von den Brentado­lo­miten bis hin zu den Pale di San Martino. (hin und zurück: 7,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 600 Meter)
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Innsbruck

Einzige Großstadt in den Alpen

Die Landes­haupt­stadt von Tirol liegt im breiten, west-östlich verlau­fenden Inntal am Schnitt­punkt der Verkehrs­wege von Deutsch­land nach Italien und der Schweiz nach Wien.

Sie ist die einzige Groß­stadt in den Alpen und hat einen mittel­alter­li­chen Kern mit engen, verwin­kelten Gassen, an denen spätgo­ti­sche Häusern mit vielen verzierten Erkern, stehen. Das bekann­teste ist das Goldene Dacherl, das Wahrzei­chen der Stadt. Rund um die Stadt ragen hinter den Mittelgebirgs­wiesen alpine Berggipfel auf, im Norden das Karwen­delgebirge und im Südosten die Lanser Köpfe und das Skigebiet des Patscherkofels, auf den auch im Sommer eine Seil­bahn führt.

Zu Gast in einem Hotel in Innsbruck

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das privat geführte Hotel befindet sich in einem Stadt­haus im Herzen von Innsbruck. Die Zimmer sind in zeit­ge­mäßer Eleganz einge­richtet und haben komfor­table Bäder. Mor­gens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­richtet; in unmit­telbarer Nähe gibt es zahlreiche Restau­rants. In der Hausbar kann man einen erleb­nis­rei­chen Tag ausklingen lassen oder anste­hende Ausflüge planen.

Auch die diversen Sehens­wür­digkeiten der Stadt sind inner­halb weniger Gehmi­nuten erreichbar.

Garmisch Parten­kir­chen

Male­ri­sche Bauern­häuser im Schatten der Zugspitze
Der Ort geht auf die römi­sche Reise­sta­tion „Partanum“ an der Via Claudia zurück. 1361 wur­de er zum Markt erhoben und Rastort an der Handel­straße von Augsburg nach Italien. Besonders im Orts­teil Garmisch liegen idylli­sche Bauern­häuser. Südwest­lich liegt die Zugspitze, mit 2.964 m höchster Berg Deutsch­lands, auf die eine Berg­bahn von Garmisch aus fährt. 15 Kilometer nörd­lich liegt Ettal mit seiner berühmten Benedikti­ner­abtei von 1330.

Goldenes Dachl

Eins­tige Residenz der Tiroler Landesfürsten
Der spätgo­ti­sche Erker in der Innsbru­cker Altstadt trägt seinen Namen wegen der 2.657 feuerver­gol­deten Kupfer­schindeln auf dem Dach. Erbaut wur­de das prachtvolle Haus im Jahr 1420 als Residenz der Tiroler Landesfürsten. Der Prun­kerker wur­de allerdings erst 80 Jahre später im Auftrag des dama­ligen deut­schen Königs Maximilian I. hinzugefügt. Auf dem Platz vor dem Goldenen Dachl wur­de 1536 der Anführer der Tiroler Täufer­be­we­gung, Jakob Hutter, bei leben­digem Leib verbrannt. Viele seiner Anhänger wanderten daraufhin nach Amerika aus und grün­deten in Pennsylvania mehrere Gemeinden, wo sie bis heute Hutterer heißen und einen tradi­tionellen, vorindu­s­tri­ellen Lebens­stil pflegen. Das Goldene Dachl beherbergt heute ein Museum.

Tiroler Volks­kunst­museum

Samm­lung zur Kulturge­schichte Tirols
Bereits 1888 hatte der Tiroler Gewerbeverein beschlossen, ein “Gewer­bemuseum” zu eröffnen. Das tradi­tionelle Tiroler Hand­werk war damals durch die Indu­s­triali­sie­rung bedroht. Die Samm­lung konzen­trierte sich zunächst auf handwerk­liche Erzeug­nisse. Im Laufe der Jahre erwei­terte man die Samm­lung um andere Themenbereiche, bevor 1926 das Land Tirol das Museum vom Tiroler Gewerbeverein über­nahm. Seit seiner Wieder­er­öff­nung 1929 begeis­tert das Museum neben der Hofkirche zahl­lose Einheimi­sche und Besu­cher.

Rund um den Patscherkofel

Sonnen­ter­rasse mit Glet­scher­blick
Die Rundwande­rung um den Patscherkofel bietet herr­liche Ausblicke ins Viggartal, zur Viggar­spitze sowie zum Glungezer. Das erste Teil­stück führt von der Berg­sta­tion der Kofel­bahn auf dem Zirbenweg an der Bosc­h­e­benhütte vorbei, zur Hoch­mahdalm. Hier gibt es Einkehrmög­lichkeiten auf der Sonnen­ter­rasse mit einem traumhaften Ausblick auf die Stubaier Glet­scher. (hin und zurück: 5,5 Kilomter, 2 Stunden, auf und ab: 250 Meter)

Von Innsbruck nach Hause

Wer nach Bayern möchte, fährt weiter über Rosen­heim. Wer nach Westen muss, fährt über Reute nach Füssen und weiter nach Ulm und umgeht so den Großraum München.
16 Tage
ab 1.139,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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