Sardiniens Strände: Baden, Wandern und Genießen - Italien
Arbatax

Sardiniens Strände

Baden, Wandern und Genießen

Sie gehören zu den schönsten im Mittelmeer. Dabei unterscheiden sich Sardiniens Strände beträchtlich voneinander. Mal gibt es Felsklippen und türkises Wasser, mal Badebuchten mit Sandstrand. Die Rundreise führt an ganz verschiedenen Küsten und ins abgelegene Landesinnere, wo es noch ursprünglich zugeht.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Olbia nach Arzachena

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Rental­carGO/ Welcome Cars
Fahrzeug: VW Golf o.ä. (CDMR)
Station: Olbia Flughafen (Shuttle Service)

Von Olbia nach Arza­chena

39 km | 42 Minuten
A

Costa Smeralda

Türkises Meer und herrliche Strände an der Smaragdküste

Rund 15 Kilometer nörd­lich von Olbia beginnt die „Smaragdküste“ mit herr­li­chen Stränden, türkisfarbenem Meer, kleinen Inseln und bizarren Granitfelsen.

Wegen der landschaft­li­chen Schön­heit, der Qualität seiner Strände und der Klarheit des Wassers gehören sie zu den belieb­testen Küsten­regionen im Mittelmeer. Anfang der 1960iger Jahre hat hier der Prinz Aga Khan eines der exklusivsten Feri­en­gebiete für die Reichen der Welt im Mittelmeer ange­legt. Viele der im tradi­tionellen Baustil der Insel gehal­tenen Unterkünfte sind nur vom Wasser aus zugäng­lich. Inzwi­schen hat auch hier der Massen­tou­rismus Einzug gehalten, dem man allerdings noch gut entkommen kann. Lohnens­wert ist auch ein Ausflug nach Palau und die Überfahrt zur Insel Maddalena, die in einem Natio­nal­park liegt. Wer sein Auto auf die Fähre mitnimmt (ca. 20 Euro) kann auch in entlegene Gebiete fahren und die Schön­heit des Archi­pels erkunden.

Zu Gast in einem Landhotel bei Arzachena

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Resort besteht aus einem Ensemble mehrerer Häuser, zu denen neben den Haupt- und Wohn­gebäuden auch ein Restau­rant, ein Pool und ein Fit­nessbe­reich mit Spa gehören.

Alles liegt einge­bettet in einen ruhigen Park am Hang, neben dem zur Anlage gehörenden Pferde­stall. Jedes Zimmer hat eine kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen. Zum Dinner gibt es Anti­pasti und typisch sardi­sche Speisen, dazu eine gute Auswahl an Weinen. Im Well­nessbe­reich gibt es eine finni­sche Sauna, einen Jacuzzi und einen kleinen Pool zum Abkühlen. Hand­tücher, Bademantel und Schuhe werden gestellt. Rennräder und Moun­tai­nbikes zur Erkundung der Umge­bung stehen den Gästen ebenso zur Verfügung.

Grab der Riesen von Li Lolghi

Gigan­tengrab bei Arza­chena

Das Gigan­tengrab bei Arza­chena erhebt sich über einer von Granitfelsen begrenzte Ebene. Es ist 27 Meter lang. Die Mitte bildet eine Mega­lith-Stele von vier Metern Höhe. Vermut­lich gehört das Grab zu einer benach­barten Sied­lung, der 1,5 Kilometer entfernten Nuraghe Lu Naracu. Insge­samt gibt es 321 Gigan­tengräber auf Sardi­nien. Sie stammen alle aus der Bronzezeit um 2200 bis 1600 vor Christus und sind damit älter als die Nuraghenkultur.

Monte Moro

Ausblicke über die Costa Smeralda

Der 422 Meter hohe  Berg im Hinter­land der Costa Smeralda ist relativ unbe­kannt, obwohl er phan­tas­ti­sche Ausblicke über die gesamte Costa Smeralda, den Golf von Arza­chena und den Archipel La Maddalena bietet. Die abge­run­deten Granitfelsen der Gallura ragen aus dem Grün der Macchia und der Bäume heraus und bilden einen herr­li­chen Farbkontrast zum tiefblauen Meer und den weißen Inseln. Eine Zufahrts­straße zweigt von der Haupt­straße SP 59 ab und wird später zur Staub­piste, die sich über Serpen­tinen bis zum Gipfel hinaus windet und einiger­maßen gut zu befahren ist.

La-Maddalena-Archipel

Medi­ter­rane Traum­in­seln

Das La Maddalena Archipel ist die bedeu­ten­dste Insel­gruppe im Nord­osten Sardi­niens. Ihre male­ri­schen Buchten und Klippen, ihre Felsen und Strände werden von einem 15.000 Hektar großen Natio­nal­park geschützt. Die Haupt­stadt der Insel, La Maddalena, hat eine hübsche Altstadt und einen Hafen. Eine Panora­ma­straße erschließt die Insel und ihre Küsten. Auf der Nach­bar­insel Caprera, steht das Haus von Guiseppe Gari­baldi. Darin ist heute ein Museum unter­ge­bracht, das über den italie­ni­schen Natio­nalhelden und Guerillakämpfer informiert. Gari­baldi, der für die natio­nale Einheit Italiens stritt, verbrachte seinen Lebens­a­bend auf Caprera, wo er 1882 starb.

San Pantaleo

Durch die duftende Macchia über dem Golf von Arza­chena

Nur wenige Kilometer hinter der Costa Smeralda duckt sich das Berg­dorf San Pantaleo zwischen zackige, bizarr geformte Granitberge. Die flachen Häuschen im Schatten der Pfarr­kirche erin­nern an die Behausungen der Gallura-Hirten. Ein kurzer Weg führt durch die duftende Macchia unter­halb der Felsen. Dabei hat man die ganze Zeit einen schönen Blick über den Golf von Arza­chena. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,7 Kilometer, auf und ab: 320 Meter)

Capo Testa

Bade­buchten zwischen tier­ähn­li­chen Granitblö­cken

Die Halb­insel im Nordwesten hat einen sehens­werten Leucht­turm und viele beein­dru­ckende Granitfelsen, die vom Wind bizarr geformt sind und wegen erkennbarer Ähnlichkeit mit Tier­namen bedacht wurden. Von einem Park­platz aus ist Valle di Luna zu errei­chen, das seinen Namen den berau­schenden Voll­mond­festen verdankt, die in den 1960iger Jahren hier stattgefunden haben. Viele Hippies und Aussteiger haben sich in den Höhlen des Tals niederge­lassen; einige von ihnen blieben bis heute. Capo Testa bietet eine Viel­zahl von kleinen Bade­buchten. (2 Stunden, 5,6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Von Arza­chena nach Orosei

116 km | 2:00 h

San Teodoro

Boots­tour zu den Flamingos in der Lagune

Das ehema­lige Fischerdorf 30 Kilometer südlich von Olbia hat einen schönen Ortkern rund um die Piazza Medi­ter­raneo. Von den angrenzenden Stränden ist besonders La Cinta zu erwähnen. Im Hinter­land der drei Kilometer langen Sand­strandes befindet sich eine Lagune, die wegen der großen Vogelviel­falt unter Natur­schutz steht. Neben Blesshüh­nern und Reihern gibt es vor allem Rosaf­lamingos. Sehr empfehlens­wert ist die 45-minü­tige Boots­tour auf der Lagune, bei der man den Vögeln zu sehen bekommt.

Posada

Verwun­schene Altstadt um einen Aussichtsberg

Die male­ri­sche Altstadt ist schon von Weitem zu sehen: Sie grup­piert sich um einen Aussichtsberg, der von einer Burg­ruine gekrönt wird. Vom Castello della Fava ist allerdings nur der massige quad­ra­ti­sche Turm übrig geblieben. Wer durch die Altstadt schlendert, wird versteckte Höfe entde­cken und über Treppen und durch schmale Gassen zu Torbögen und verwun­schenen Plätzen gelangen, an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

B

Golfo di Orosei

Badebuchten und Sandstrände an einer Steilküste

Die über 30 Kilometer lange Meeresbucht erstreckt sich an der Ostküste Sardi­niens, wo die Ausläufer der Sopramonte teilweise über mehrere hundert Meter senk­recht ins Meer stürzen.

Viele Strände und kleine Buchten sind daher nur vom Meer aus oder über eine Wande­rung von der Hoch­e­bene aus zugäng­lich. Besonders schön sind die Cala Cartoe, Cala Fiuli, Cala Luna, Cala Sisine, Cala Biriola, Cala Mariolu und Cala Golo­ritzè. Von Santa Maria Navar­rese und Cala Gonone aus werden Tages­kreuzfahrten an der Steil­küste entlang ange­boten, die diese Orte anfahren.

Zu Gast in einem Albergo Diffuso in Orosei

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

19 Zimmer verteilen sich auf drei nur wenige Meter vonein­ander entfernte Gebäude in der Altstadt von Orosei: ein Bauern­haus aus dem 19.

Jahr­hun­dert, ein Stadt­haus und ein Palazzo, der in den 1960er Jahren bereits das erste Hotel am Ort beherbergte. Einige der Zimmer haben Blick auf die Kirche San Sebas­tiano, von einer der Dachter­rassen sieht man den Golf von Orosei und in manchen Räumen fühlt man sich in die Vergan­gen­heit zurückver­setzt. Rezep­tion, Bar und Früh­s­tücksraum befinden sich im alten Bauern­haus, das als Hauptgebäude dient. Bei schönem Wetter werden das Früh­stück und ein abend­li­cher Aperitif im Innenhof serviert. Einige der schönsten Strände Sardi­niens sind nur wenige Hundert Meter von den Häusern entfernt.

Orosei

Spaziergang durch mittel­alter­li­ches Dorf

Von der frühen Bedeu­tung des verschlafenen Ortes zeugen viele histo­ri­sche Gebäude, zu denen ein Rundweg führt. Im Mittel­alter wur­de das Städt­chen mit einer Mauer und einer Burg befes­tigt. Zu seinem Niedergang ab dem 16. Jahr­hun­dert trugen Pira­tenüber­fälle und die Malaria bei, die von Moskitos aus den benach­barten Sümpfen über­tragen wur­de. Heute befindet sich dort einen Stausee zur Bewäs­se­rung der land­wirt­schaft­lich genutzten Umge­bung. An der Küste gibt es einen kilome­ter­langen Sand­strand.

Grotta del Bue Marino

Höhlen­system am Fuße der Supra­monte

Das Höhlen­system am Fuße des Supra­monte im Golfo di Orosei hat seinen Namen von den Mönchsrobben, die bis in die 1980er Jahre in den Meer­was­sertun­neln lebten. Heute sind die bis zu drei Meter langen und 350 Kilogramm schweren Tiere weitge­hend verschwunden. Etwa 900 Meter der Wass­er­höhle können besich­tigt werden. Innen gibt es ein paar Felsgravuren von tanzenden Menschen, die aus der Jung­stein­zeit stammen sollen. Die Grotta del Bue Marino ist nur mit dem Boot erreichbar. Die Straße, die vom Feri­enort Cala Gonone aus an der Küste nach Süden führt, endet ein paar Hundert Meter vor der Grotte in einer Sackgasse.

Monte Tiscali

Wande­rung zu einem Nuraghen­dorf

Die vorge­schicht­liche Sied­lung aus der Nuraghen­zeit wur­de um das 3. Jahr­hun­dert vor Christus in der Einöde östlich von Oliena bei Dorgali erbaut. Rund 40 Hütten schmiegen sich an eine Felswand mit über­hän­genden Wänden. Ob es sich um eine Fliehburg, ein Berghei­ligtum, eine perma­nente Sied­lung oder etwas völlig anderes handelt, ist ungeklärt. Aufgrund der Hüttenreste ist zu vermuten, dass dort zumin­dest zeitweilig bis zu 200 Menschen lebten. Bis heute ist der Ort nur zu Fuß zu errei­chen. Am besten folgt man den Koordi­naten mithilfe einer Navi­ga­ti­onsapp, da die Wegmarkie­rung nicht immer sichtbar ist. (hin und zurück: 6,1 Kilometer, 3:45 Stunden, auf und ab 430 Meter)

Monte Corrasi

Durch ein einsames Hochtal zum höchsten Berg des Supra­monte

Der höchste Berg des Supra­monte ist ein großer weißer Klotz aus Kalk­stein über dem Berg­dorf Oliena, der von seiner Form her an die Dolo­miten erin­nert. Durch ein einsames Hochtal kann man den auffäl­ligen Gipfel (1.463 m) errei­chen, wo Raubvögel im Aufwind über der senk­recht abfal­lenden Wand segeln. (3 Stunden, 7,4 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)

Gola Gorropu

Schlucht mit 500 Meter hohen, senk­rechten Wänden

Im Supra­monte-Gebirge hat sich der Riu Flumineddu eine der tiefsten Schluchten Europas gegr­aben. Die bis zu 500 Meter hohen, senk­rechten, teilweise sogar über­hän­genden Wände beheimaten eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Die Stein­ei­chen beherbergen viele Nist­plätze. Der Eingang zur Schlucht 18 Kilometer südlich von Dorgali ist über eine kurvenreiche Piste mit dem Auto zu errei­chen. Vom Park­platz vor dem ehema­ligen Straßenwacht­haus Canto­niera „Genna Silana“ führt ein Wanderweg durch uralte Eichenwälder in die Schlucht. (4:30 Stunden, 8 Kilometer, auf und ab: 600 Meter)

Von Orosei nach Muravera

175 km | 3:00 h

Monte Orto­bene

Aussichtsberg mit Blick über das Inselin­nere

Der Granitberg östlich von Nuoro bietet in fast 1.000 Metern Höhe eine weite Aussicht über das Inselin­nere. Der Blick reicht vom Genn­argentu über die Barbagia bis zum Supra­monte. Eine Straße windet sich um den Berg bis zu einer Bronze­statue des Erlösers, die jedes Jahr am 29. August Ziel einer farbenpräch­tigen Prozes­sion ist. Der Weg führt zwischen riesigen Granitblö­cken entlang und durch Eichenwälder und Macchia zum Gipfel, wo es ein Restau­rant gibt.

Nuoro

Tor zur Barbagia

Die Stadt mit knapp 40.000 Einwoh­nern liegt auf einem Hoch­pla­teau in der Barbagia. Sie hat inmitten vieler Zweckbauten aus den 1960-ger Jahren ein schönes Zentrum aus dem 19. Jahr­hun­dert. Die mit Kiesel­stein gepflas­terten Gassen sind von kleinen Läden und histo­ri­schen Café gesäumt. Die zentrale Einkaufs­meile ist der Corso Gari­baldi. Eine Besonder­heit ist die Lang­lebigkeit seiner Bewohner. Viele führen das auf den lokalen Wein zurück, dessen Gärung extrem langsam verläuft. Böse Zungen behaupten aber, dass es in Nuoro besonders einfach ist, sein Geburts­datum wegen der Rente ein paar Jahre vorzuver­legen.

Orgosolo

Vom Bandi­ten­nest zum anar­chis­ti­schen Künst­lerort

Der Ort im Herzen der Barbagia galt über Jahrhunderte als Bandi­ten­nest. 1894 stürmten 500 bewaffnete Orgosolesen den Ort Tortoli, um das Vermögen eines Großgrund­be­sitzers zu erbeuten. Raubzüge dieser Art wurden Bardanas genannt und sind bis in die Römerzeit hinein belegt. Ergänzt wurden sie durch die blutigen Famili­enfehden (sardisch: disami­stade), die sich über Jahrzehnte hinziehen konnten. In den 1968er Jahren ließ sich ein anar­chis­ti­scher Zeichen­lehrer in dem inzwi­schen legendären Ort nieder. Mit seinen Schülern fing er an, die Hauswände des Ortes zu bemalen. Viele dieser etwa 120 Murales orien­tieren sich am Kubismus in der Art von Picassos Guer­nica.

C

Costa Rei

Weißer Sandstrand zwischen Muravera und Villasimius

Zwischen Muravera und Villasimius erstreckt sich die Costa Rei im Südosten der Insel. In ihrem Zentrum liegt ein etwa zehn Kilometer langer, weißer Sand­strand.

Im Hinter­land liegen Binnen­seen, an denen seltene Vögel brüten. In diesem Abschnitt ist die Küste inzwi­schen touris­tisch erschlossen. Der Strand jedoch ist trotz Zersied­lung mit seinen vielen Felsvor­sprüngen natür­lich erhalten geblieben und gilt nach wie vor als einer der schönsten Sardi­niens. Das Capo Ferrato im Norden des Küsten­ab­schnitts steht unter Natur­schutz und darf nicht bebaut werden.

Zu Gast in einer Sommerresidenz bei Muravera

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wenige Kilometer von Muravera entfernt liegt das ehema­lige Sommer­haus einer italie­ni­schen Patri­zi­erfa­milie, einge­bettet in einen Olivenhain und die ursprüng­l­iche Macchia.

Das Haus ist in den für die Costa Rei typi­schen Pastell­t­önen und Natur­steinen gehalten. Neben dem restau­rierten Teil gibt es einen Neubau, in dem die Zimmer und ein Restau­rant liegen, dessen Chefkoch sich auf geho­bene sardi­sche Küche speziali­siert hat. Fünf der hellen Zimmer blicken aufs Meer, das 1,5 Kilometer entfernt ist, die anderen zwei liegen auf der Garten­seite.

Capo Ferrato

Schnor­chelbuchten an abwechs­lungs­rei­cher Küste

Das Kap mit der felsigen Küste begrenzt die Costa Rei im Norden. Ein Ausflug hierher bietet sich vor allem im Sommer an, wenn die Sand­strände weiter südlich von Touristen bela­gert werden. An der abwechs­lungs­rei­chen Küste finden sich kleinen Buchten, die hervor­ra­gend zum Schnor­cheln geeignet sind. Rich­tung Norden führen einige Staub­pisten, auf denen man kurze Wande­rungen machen kann. An der östli­chen Land­spitze steht ein Leucht­turm.

Capo Carbonara

Halb­insel im Süden der Costa Rei

Südlich von Villasimius ragt eine lang­gezogene Halb­insel ins Meer hinein, an deren südlichstem Punkt das Capo Carbonara liegt. Das Kap und der dortige Leucht­turm gehören zwar zu einem mili­täri­schen Sperrgebiet welches nicht betreten werden darf, aber auch die Umge­bung ist wegen der tollen Land­schaft allemal einen Besuch wert. Am Wasser lockt ein schöner, etwa ein Kilometer langer Strand, über dem ein spani­scher Saraze­n­en­turm wacht.

Sette Fratelli

Muff­lons und Hirsche in wild­roman­ti­scher Granit­landschaft

Das grüne Tal des Riu Maidopis im Natur­schutzgebiet der Sette Fratelli ist reich an Stein- und Kork­ei­chenwäl­dern. Erdbeerbäume, Erika, Myrte­sträu­cher und Wacholder wachsen zwischen den schroffen Granitfelsen. Die „Sieben Brüder“ sind Heimat für Wildschweine, Marder, Hasen, Kanin­chen, Wildkatzen, Königs­adler, Wanderfalken und Sardi­sche Habichte – in den höheren Lagen um den Monte Gengis sieht man sogar das Mufflon. Durch die wild­roman­ti­sche Land­schaft führen mehrere Wege. Unsere Wande­rung führt vom Giardino bota­nico über den rot markierten Sentiero 2 und ein Teil­stück des Sentiero Italia zu den Höhen der Monti dei Setti Fratelli. (Hin und zurück: 8,9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 430 Meter)

Von Muravera nach Mandas

138 km | 2:30 h

Cagliari

Male­ri­sche Haupt­stadt Sardi­niens

Die 196.000 Einwohner zähl­ende Haupt­stadt Sardi­niens liegt an der Südküste der Insel im Schatten des Castellos, dessen mäch­tigen Mauern eine male­ri­sche, etwas verfal­lene Altstadt bergen. Verwin­kelte Gassen führen zu lauschigen Plätzen, versteckten Kirchen und ehrwür­digen Palazzi. Über eine Marmortreppe erreicht man die Aussichtster­rasse Umberto I., von der man den Hafen, den Golf und das Häus­ermeer über­blickt. Außer­halb der Altstadt ist Cagliari eine typisch südi­talie­ni­sche Groß­stadt mit inter­essanten Geschäften, guten Restau­rants, aber auch trost­losen Vororten, häss­li­chen Neubauten und dichtem Verkehr.

Castello di Cagliari

Mittel­alter­liche Altstadt mit morbidem Charme

Das von den Einheimi­schen auch „Casteddu“ genannte Altstadt­viertel von Cagliari ist in seiner mittel­alter­li­chen Struktur noch weitge­hend erhalten: Dunkle, schmale Gassen werden von verfal­lenen Häusern gesäumt, von denen der Stuck bröckelt und Balkonge­länder rosten. Der morbide Charme Castellos wird allerdings wahr­schein­lich nicht mehr lange zu erleben sein. Denn seit einigen Jahren wird das frühere Nobelviertel aufwändig saniert. Nachdem es in den letzten Jahrzehnten zuneh­mend verkam und zum Armen­viertel wur­de, kehren nun zuneh­mend wohlha­bende Mieter in die frisch renovierten Palazzi zurück. Von der Terrazza Umberto I. kommt man zu einer Marmortreppe. Dort eröffnet sich ein toller Blick über den Hafen und den Golfo del Angeli.

D

Giara di Gesturi

Wildpferde auf einem Hochplateau

Sanfte Hügel, schat­tige Täler, Kornfelder und grüne Wiesen: Die 43 Quad­ratki­lometer große Hoch­e­bene ist ein Para­dies für Wanderer und Moun­tai­nbiker, die Sardi­nien auch abseits der Küste kennenlernen wollen.

Zwischen Kork- und Stein­ei­chen, blüh­enden Zistrosen und dichter Macchia leben neben Wildkatzen und Mardern vor allem die Cavallini della Giara, die letzten Wildpferde Sardi­niens. Vermut­lich wur­de die kleinwüch­sige Rasse zwischen dem 9. und 8. Jahr­hun­dert vor Christus von den Phön­i­ziern eingeführt. Am besten kann man die Tiere mit den braunen Mande­laugen und der buschigen Mähne am Teich von Pauli Majori beob­achten, wo sie in kleinen Famili­enver­bänden zur Tränke kommen.

Zu Gast in einer Locanda bei Mandas

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landhaus liegt im Herzen des histo­ri­schen Zentrums von Mandas in der Provinz Sud Sardegna. Sobald man das Haus und den Garten durch den großen Eichen­ein­gang betritt, ist man sofort vom Zauber dieses Ortes gefangen, an dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Im Zuge einer sorg­samen Restau­rie­rung wur­de das Haus, dessen Ursprünge ins frühe 17. Jahr­hun­dert zurückgehen, zu einem Gast­haus umge­wandelt, das mit seinen alten Mauern und zahlrei­chen verborgenen Winkeln seinen Charme bewahrt hat und dennoch über modernen Komfort verfügt. Barbara und Agostino empfangen ihre Gäste sehr herz­lich und reichen zur Ankunft nach sardi­scher Tradi­tion erfri­schende Getränke. Das Früh­stück mit süßem Gebäck und Speziali­täten der Region wird morgens im schön einge­deckten Früh­s­tücksraum serviert. Im Innenhof kann man nach einem anstren­genden Tag wunderbar entspannen; an kühleren Abenden bietet sich hierfür die wohn­lich einge­rich­tete Lounge an.



Brun­nen­hei­ligtum von Santa Vittoria

3000 Jahre alte Wasserkult­stätte

An der Abbruchkante der Hoch­e­bene von Giara di Serri, wo man eine fantas­ti­sche Aussicht genießt, liegt der nura­ghi­sche Brun­nen­tempel aus dem 10. Jahr­hun­dert vor Christus. Bisher wurden auf Sardi­nien mehr als 50 Brun­nen­hei­lig­tümer gefunden. Da Wasser in den sardi­schen Bergen knapp ist, war es für die Nuraghenkultur ein besonders wertvolles Gut. Quellen, Brunnen und andere Gewässer wurden als Ursprung von Leben und Wachstum verehrt. Wo das Wasser sprudelte, legten die Nuragher Wasserkult­stätten an. Santa Vittoria ist eine der größten von ihnen und noch heute gut erhalten. Die Anlage besteht aus einer kleinen modernen Kirche und mehr als 50 präh­is­to­ri­schen Bauten. Um mehrere Plätze sind Rundhütten ange­ordnet, die den Pilgern wahr­schein­lich als Unter­kunft dienten. Der Brunnen Santa Vittoria selbst ist der älteste Teil der Anlage. Eine schmale Treppe führt in den drei Meter tiefen Brun­nenschacht. Das Brun­nen­hei­ligtum Santa Vittoria ist ein in­te­res­santes Zeugnis der Kultur der Nuragher und ermög­licht Besu­chern einen Einblick in deren reli­giöse Vorstel­lungen. Bei einem Ausflug in die sardi­sche Hoch­e­bene Giara di Serri lassen sich außerdem eine herr­liche Aussicht und die schöne Natur genießen.

Nuraghe Su Nuraxi

Festung aus der Mega­li­thzeit

Nuraghen nennt man die mega­li­thi­schen Bauten Sardi­niens, deren Funk­tion unter Archäo­logen heute noch umstritten ist. Manche halten sie für Tempel, andere für Wohnungen, Festungen oder Gräber. An der Straße von Barumini nach Tulli liegt die größte Nuraghe Sardi­niens auf einer Anhöhe, dessen älteste Teile aus der Zeit von 1250 vor Christus stammen. Su Nuraxi ist bestens erhalten. Besonders beein­dru­ckend ist die aus mehreren Türmen beste­hende Festung. Der Mittelturm ist von einer Mauer mit vier Ecktürmen umgeben, die von einem weiteren siebentür­migen Mauerring einge­rahmt sind. Bereits um 600 vor Christus wur­de die Nuraghe von den Kartha­gern zerstört. 1997 wur­de sie zum Welt­kultur­erbe der UNESCO erklärt.

Nuraghe Genna Maria

Bronzezeit­li­ches Dorf am Rande der Ebene

Nuraghen nennt man die präh­is­to­ri­schen Türme aus der Bronzezeit Sardi­niens. Sie dienten als Kult­stätten, Burgen oder Grab­bauten. Der Komplex auf dem Hügel von Genna Maria war jedoch ein ganzes Dorf. Der zentrale Turm stammt von etwa 1350 vor Christus und wur­de 300 Jahre später durch Rundbauten, soge­nannte Tholoi, erwei­tert. Zur Befes­tigung wur­de die Anlage von einer Mauer mit schießsch­ar­tigen Öffnungen umgeben. Im Innern gab es einen Brunnen. Im 8. Jahr­hun­dert vor Christus müssen die Bewohner den idylli­schen Ort flucht­artig verlassen haben. Was sie dazu bewegt hat, wissen wir nicht.

Parco della Giara

Ausflug zu den Wildpferden

Der Tafelberg Giara di Gesturi, benannt nach einer der angrenzenden Gemeinden, ist 14 Kilometer lang und 6,5 Kilometer breit – ein wertvolles Natur­schutz­re­servat mitten in der Marmilla-Ebene. Haupt­at­trak­tion sind hier die ca. 600 kleinwüch­sigen halbwilden Pferde, die auf der Hoch­e­bene zwischen Kork­ei­chen und dichter Macchia aus Zistrosen und Affodill-Sträu­c­hern leben. Man trifft sie mit hoher Wahr­schein­lichkeit an einem der vielen flachen Tümpeln, den Paùli. Der darin blüh­ende, an kleine Gänse­blümchen erin­nernde Weiße Hahnenfuß ist ihr Lieb­lings­futter. (hin und zurück: 9,5 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 59 Meter)

Ausflug

Mit dem Ape Calessino zu den Wildpferden (1,5 Stunden, englisch)

Mit dem eigenen Fahrzeug darf man nicht in die Giara di Gestura fahren. Wer die letzten wild­lebenden Pferde auf Sardi­nien sehen möchte, sollte einen Ausflug mit dem Tourenführer Aldo in einer Apecales­sino zu buchen.

Die Tiere kennen das drei­räd­rige Vehikel bereits und haben vor der eigen­tüm­li­chen Kreuzung aus Vespa und Kleinbus jegliche Scheu verloren.

Von Mandas nach Tresnu­raghes

139 km | 2:30 h
E

Bosa

Mittelalterliches Städtchen am Temoufer

Bosa gehört zu den schönsten Dörfern Italiens. Die Altstadt mit ihren Straßenschluchten und hohen Häusern wird von der Burg­ruine des Castello Mala­spina aus dem 12.

Jahr­hun­dert über­ragt. Das linke Temoufer säumen alte Gerber­häuser, die langsam verfallen und zum Teil noch auf neue Nutzung warten. Neben den Gassen, Kirchen und Plätzen der Stadt ist die etwas außer­halb gelegene Kirche San Pietro Extramuros von 1073 sehens­wert. Olivenhaine und Weinberge prägen das bergige Umland. Der Malvasia di Bosa ist einer der besten Weine der Insel Sardi­nien. Am Meer liegt der Vorort Bosa Marina, ein beliebter Strand an der sardi­schen Westküste. Von hier aus fährt im Sommer auf der Bahn­strecke Macomer Bosa die Schmal­spur­bahn "Trenino Verde" als touris­ti­sches Angebot.

Zu Gast in einem Albergo in Tresnuraghes

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Albergo in Tresnu­raghes, einem kleinen Dorf an der Nordwest­küste Sardi­niens, wirkt von der Straße her etwas unscheinbar.

Umso größer ist die Über­ra­schung, wenn man das Grund­stück betritt: Das Hotel besteht aus mehreren restau­rierten Häusern, die sich um einen großen Innenhof mit Brunnen grup­pieren, der als Garten genutzt wird und von Mauern umgeben ist. Feigen und Granat­apfelbäume spenden Schatten für Liegen und Tische. Das gepflegte Ambi­ente und helle Sitzmöbel in der Rezep­tion signali­sieren eine medi­ter­rane Will­kom­menskultur, die sich auch in den Zimmern und im Service von Claudia und Sofie fort­setzt. Von der Panora­ma­ter­rasse auf dem Dach eröffnet sich ein weiter Blick auf die umliegenden sanften Hügel und das Meer. Morgens wird im mit Antiqui­täten deko­rierten Früh­s­tücksraum ein reichhal­tiges Buffet ange­richtet. Das Restau­rant serviert gute, sardi­sche Küche.

Alghero

Leben­dige Altstadt mit spani­schem Flair

Die touris­ti­sche Erschließung Algheros begann mit dem Bau der Sommer­residenz der Savoyerkö­nige um 1900. Die west­lichste Stadt Sardi­niens liegt nur 300 Seemeilen von Barcelona entfernt, sodass hier die spani­schen Einflüsse besonders groß waren. Bis heute sind die Straßen­schilder zwei­spra­chig. Die Altstadt ist sehr lebendig und lädt zum Flanieren ein. Rings um die Stadt liegen schöne Strände.

Halb­insel Sinis

Para­dies für Wasservögel und Strand­ur­lauber

Die Halb­insel west­lich von Oris­tano ist mehr als ein Para­dies für Strand­ur­lauber. Die vielen Lagunen und Flach­was­ser­gebiete ziehen zahl­lose Vögel an. Mehr als 150 Arten werden hier regi­s­triert – unter ihnen Kormo­rane, Seeschwalben und Kolbe­n­enten. Zwischen den Bade­plätzen befinden sich die Ruinen der 3.000 Jahre alten phön­izisch-puni­schen Stadt Tharros, die vor 1.000 Jahren verlassen wur­de, als saraze­ni­sche Piraten die Küsten unsi­cher machten. Ein gepflas­terter Weg aus dunklem Basalt führt in die Vergan­gen­heit: zu einem Tempel der Demetra, einer kulti­schen Opfer­stätte und einer römi­schen Toten­stadt. Wer sich vom Trubel der über­laufenen Sehens­wür­digkeiten erholen will, sollte den Spazierweg um das südlich gelegene Capo San Marco machen. Zu den vorge­la­gerten Inseln werden Bootsfahrten vom Hafen Torre Grande aus ange­boten.

Bosa Marina

Jacht­hafen mit netten Bars und Restau­rants

Der Vorort von Bosa ist ein beliebter Strandort mit feinem, goldgelbem Sand an der sardi­schen Westküste. Am Jacht­hafen gibt es nette Bars und Restau­rants. Von hier aus fährt im Sommer auf der Bahn­strecke Macomer–Bosa die Schmal­spur­bahn „Trenino Verde“ als touris­ti­sches Angebot.

Capo Mannu

Spazierweg zu zwei Pira­tentürmen

Das sturmum­toste Kap an der Westküste vor der Halb­insel Sinis ist ein Geheim­tipp unter Surfern. Wer das Capo Mannu zu Fuß umrunden möchte, kommt an zwei alten Wachtürmen vorbei, die die spani­schen Besatzer gegen Pira­tenüber­fälle aufge­stellt haben. (2:15 Stunden, 7,5 Kilometer, auf und ab: 60 Meter)

Von Tresnu­raghes nach Castel­sardo

154 km | 3:30 h

Wer schnell ankommen möchte, braucht über Schnell­straßen ca. zwei Stunden. Empfehlens­wert ist aber die Neben­strecke entlang der Westküste bis zu dem unter Natur­schutz stehenden Capo dei Falcone und der vorge­la­gerten Insel.

Hinter Castel­sardo, das male­risch auf einem hohen Felsen über der Küste liegt, gelangt man in die Gallura, Sardi­niens nörd­lichstes Gebirgs­massiv.

Alghero – Centro Storico

Rundgang zwischen Altstadt und Meer

Ein Rundgang durch die überwiegend goti­sche Altstadt beginnt man am besten an der Piazza de Porta Terra. Durch die Via Roma gelangt man zur Kathedrale Santa Maria, einem Sammel­su­rium an architek­to­ni­schen Einfällen und Baustilen. Vom acht­e­ckigen Glock­en­turm aus der kata­la­ni­schen Gründerzeit blickt man über die Dächer der Altstadt. Das Innere der Kathedrale ist eben­falls sehens­wert und beherbergt neben anderen Kunst­werken ein Reli­quiar mit den Über­resten eines Neugeborenen, das dem mörde­ri­schen Treiben von König Herodes zum Opfer gefallen sein soll. Der Weg führt weiter Rich­tung Süden zum Haus der Doria und dem Kuri­en­pa­last Palazzo Machin, dem ehema­ligen Sitz des Bischofs von Alghero. Am Stadt­theater vorbei gelangt man zur Kirche Chiesa della Mise­ricordia, einem schlichten Sakralbau aus dem 17. Jahr­hun­dert. Setzt man den Rundgang nach Westen hin fort, erreicht man die Ufer­pro­me­nade, die einen beein­dru­ckenden Blick auf die Bucht von Alghero gewährt. Über die mit Palmen geschmückte Bastioni Magel­lano geht es am Hafen entlang bis zur Porta a Mare. Wieder in der Altstadt befindet man sich auf der sehr belebten Piazza Civica, die von den beein­dru­ckenden Fassaden des Palazzo d’Albis o de Ferrera domi­niert wird. Hier soll übri­gens Karl V., Kaiser des Heiligen Römi­schen Reiches im Jahr 1541 aus einem Fenster zu seinem Volk gespro­chen haben. Von diesen gewal­tigen histo­ri­schen Eindrü­cken kann man sich sehr stil­voll in einem der schönen Cafés auf der Piazza erholen. Auch für die Stadt­mauer und Bastionen von Alghero sollte man sich etwas Zeit nehmen. Bei einem Spaziergang über die Mauerkrone der Stadt­mauer genießt man den herr­li­chen Meer­blick.

Grotta di Nettuno

Mit dem Boot in die zauber­hafte Tropf­steinhöhle

Die Tropf­steinhöhle zählt zu den schönsten des Mittelmeers. Sie liegt einen Meter über dem Meer­es­spiegel am Fuße einer 110 Meter hohen steilen Felswand und ist nur bei ruhiger See über eine Treppe zu errei­chen, deren 654 Stufen in eine Steil­wand gehauen sind. Alter­nativ kann man auch an einer weniger anstren­genden Boots­tour teil­nehmen, die im Hafen von Alghero beginnt. Von dem weit­ver­zweigten, etwa 4 km langen Höhlen­system sind nur einige hundert Meter für die Öffent­lichkeit zugäng­lich. Im Rahmen der Führung können Tropfst­ein­gebilde, Kalks­in­ter­ab­la­ge­rungen und ein kleiner etwa 120 Meter langer Salz­wass­ersee, der mit dem Meer verbunden ist, besich­tigt werden. Erklär­ungen erfolgen über fest installierte Laut­spre­cher auf italie­nisch und englisch.

F

Asinara Golf

Paradies-Strände, geschützte Inseln und historische Städte

Der Golf zwischen Sardi­nien und Korsika heißt nach der Insel Asinara, die heute ganz unter Natur­schutz steht. Er reicht vom Kap Falcone im Westen bis zum Capo Testa, wo man nach Korsika hinüber­schauen kann.

Die Strände sind weniger bevöl­kert als an der Costa Smeralda, die sich im Osten anschließt. Dabei gibt es neben schönen Stränden an der Costa Para­diso auch histo­ri­sche Städte wie Castel­sardo. Im Hinter­land ragen die einsamen Limbara-Berge auf, wo Wild­esel durch Kork­ei­chenwälder streunen.

Zu Gast in einem Ferienresort bei Castelsardo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Großartig ist der Blick auf das Meer und Castel­sardo. Doch auch der Bau wird seiner Lage gerecht. Das Hotel besteht aus einem bestens an die Umge­bung ange­passten Zentralbau mit einem guten Restau­rant und einer großzügigen Pool­anlage mit Sonnen­deck.

Alles wirkt sehr gepflegt und gut orga­ni­siert. Ideale Voraus­setzungen für einen entspannten Aufent­halt. Ein Hotelshuttle bringt die Gäste zu den umliegenden Stränden.

Castel­sardo

Im Schatten einer genue­si­schen Felsen­fes­tung

Der Küstenort duckt sich im Schatten einer genue­si­schen Festung an den Felsen, wo er eine herr­liche Aussicht auf den Golfo dell' Asinara genießt. Das Panorama verrät, weshalb die Genuesen sich einst auf dem steilen Felsvor­sprung niederge­lassen haben: von hier aus kann man die gesamte Meer­enge zwischen Sardi­nien und Korsika über­schauen – bei guter Sicht sogar die Nach­bar­insel. Zwischen Hafen und Altstadt sind zahlreiche Restau­rants und Panora­ma­ter­rassen. Das mittel­alter­liche Zentrum auf der Spitze des Felsens ist für den Autover­kehr gesperrt.

Sassari

Verwin­kelte Gassen zwischen Domplatz und der Piazza d'Italia

Die Stadt wur­de im Mittel­alter von Bürgern aus Porto Torres gegründet, die sich den Über­fällen der Piraten entziehen wollten, indem sie ins Inland zogen. Heute ist Sassari die zweitgrößte Stadt Sardi­niens, hat eine Univer­sität und ein paar repräsenta­tive Plätze. Wirk­lich reizvoll ist die Altstadt mit ihren verwin­kelten Gassen zwischen Domplatz und der Piazza d'Italia. Am 14. August findet das wich­tigste Fest statt: die Faradda di li Candelieri, ein Mari­en­fest, das seit dem Mittel­alter gefeiert wird, um die Pest zu bannen.

Monte d’Accoddi

Präh­is­to­ri­scher Opferberg

Über 6.200 Jahre soll der künst­liche Berg bereits alt sein! Das Monu­ment wur­de in den 1950er Jahren ausgegr­aben und gibt den Archäo­logen bis heute Rätsel auf. Es ist einzig­artig im Mittelmeer­raum, dafür gibt es ähnliche Strukturen in Meso­pota­mien, die als Altarberge genutzt wurden, etwa Moria, wo Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollte. Heute geht man davon aus, dass der Monte d’Accoddi als Wall­fahrtsort und Opfer­stätte genutzt wur­de. Die großen Platten wären dann die Opfer­ti­sche und die Löcher am Rande der Platten könnten dem Anbinden der Tiere gedient haben. Führungen werden ange­boten.

Costa Para­diso

Farbwunder zwischen der Isola Rosso und Porto­bello

Die Costa Para­diso zwischen der Isola Rosso und Porto­bello ist ein einziges Farbwunder: rote bis rosa Klippen kontras­tieren mit dem türkisen Meer und einer satt­grünen Vege­ta­tion. Hinzu kommen abenteuer­liche Formen, die Wind und Wellen geschaffen haben. Der Weg führt am schönsten Stück entlang: vom Monte Tinnari bis zur Feri­en­haus­sied­lung und zurück. (hin und zurück: 4 Stunden, 10,6 Kilometer, auf und ab: 240 Meter)

Von Castelsardo nach Olbia

Mietwagenabgabe

Von Castel­sardo nach Olbia

104 km | 2:00 h
Über eine gewun­dene Panora­ma­straße fährt man nach Tempio Pausania, das histo­ri­sche und geographisch Zentrum der Gallura. Von dort folgt man der Haupt­straße zwischen dem Monte Limbara und den Ultan­a­bergen nach Olbia.

Valle della Luna bei Aggius

Mond­landschaft mit aufein­ander getürmten Granitfelsen

Das „Tal des Mondes“ ist eine Hoch­e­bene bei Aggius, nicht zu verwech­seln mit der gleich­na­migen Hippie­ko­lonie bei Capo Testa. In der letzten Eiszeit auf Sardi­nien haben Glet­scher hausgroße Findlinge aus Granit­stein vor sich herge­schoben und Felsbro­cken über­ein­ander getürmt. Heute ist diese „Mond­landschaft“ über­wu­chert von ockergelben und karminroten Flechten, Brombeerbü­schen, Myrt­hen­he­cken, Ginster und Schwarzdornbü­schen.

Limbara-Massiv

Undurch­dring­liche Macchia und kahle Felsen

Nur wenige Kilometer land­einwärts von der Nordküste Sardi­niens befindet man sich in einer anderen Welt: statt mondänem Tourismus ist man plötz­lich inmitten undurch­dring­li­cher Macchia, aus der sich spröde, kahle Felsen wie in einer Mond­landschaft abheben. Wenn man weiter in die Limbara Berge fährt, säumen Kork-, Stein- und Flaumei­chenwälder den Weg. Auf Wande­rungen zu Aussichtsbergen und tief einge­schnit­tenen Tälern begegnen einem häufiger, als einem lieb ist, Wildschweine. Bei Lauras steht der älteste Olivenbaum Italiens. Sein Alter wird auf 3.000-4.000 Jahre geschätzt.

Mietwagenabgabe

Station: Olbia Flughafen (Shuttle Service)

15 Tage
ab 1.499,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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