Toskana

Toskana Reisen:
zu Gast auf Weingütern und in Stadtresidenzen.

Weinhügel und Zypressen, Olivenhaine und Pinien, mittelalterliche Städte wie San Gimignano oder Siena, dazu das Gesamtkunstwerk der Renaissance - Florenz - mit seinen unermesslichen Schätzen: Die Toskana bietet eine einmalige Synthese von Kultur und Natur.

Hier finden Sie unsere Beispiele für individuelle Toskana Reisen. Gern stellen wir Ihnen auch Ihre persönliche Reise zusammen. Dabei nutzen wir unsere Kollektion von besonderen Landhäusern, Weingütern und Stadtresidenzen.

Reisebeispiele

Mit dem eigenen Auto in die Toskana

Lago Maggiore – Lucca – Südtoskana – Chianti – Florenz – Gardasee

Die Rundreise führt von Deutschland bis in den wenig bekannten Süden der Toskana. Zwischenstopps an den Voralpenseen sorgen für eine stressarme An- und Abreise. Übernachtet wird in stilvollen Landhäusern, auf Weingütern und in einem Künstlerhaus bei Lucca.

  • Dauer
    15 Tage
  • Preis p.P. im DZ*
    1.419,00 EUR
  • Beste Reisezeit
    Mai–Okt.
  • mit dem eigenen Auto
    Ab zu Hause

Von Lucca nach Montepulciano: durch die Toskana

Florenz – Lucca – Roccastrada – Todi – Siena

Die Rundreise ist für Neugierige, die mehr sehen wollen als Florenz, Siena und Chianti. Sie führt in die Maremmen, einem Naturschutzgebiet an der Küste, und in den wenig bekannten Süden. Wer bessere Flüge nach Rom bekommt, kann die Reise kann auch dort beginnen lassen.

  • Dauer
    11 Tage
  • Preis p.P. im DZ*
    1.199,00 EUR
  • Beste Reisezeit
    Mai–Okt.
  • Von/Nach
    Florenz

Von Venedig nach Rom: Schauplätze der Renaissance

Venedig – Bologna – Florenz – Siena – Rom

Auch Italienkenner geraten immer wieder ins Staunen über die kulturelle und natürliche Vielfalt Mittelitaliens. Abgesehen von Venedig und Rom meidet die Reise die Ballungszentren und konzentriert sich auf das geschichtsträchtige Land. Wer dennoch Florenz oder Siena besuchen will, findet auf einem Weingut im Chiantigebiet dafür einen idealen Standort.

  • Dauer
    13 Tage
  • Preis p.P. im DZ*
    1.489,00 EUR
  • Beste Reisezeit
    März–Okt.
  • Von/Nach
    Venezia/Rom

Von Florenz nach Rom: Kunst, Wein und Natur

Florenz – Siena – Südtoskana – Rom

Zwei Städte, die zu den schönsten der Welt gehören, dazwischen die malerische Toskana und das gebirgige Umbrien. Übernachtet wird in Stadtresidenzen, einem Weingut und einem ehemaligen Stift.

  • Dauer
    11 Tage
  • Preis p.P. im DZ*
    1.589,00 EUR
  • Beste Reisezeit
    März–Okt.
  • Von/Nach
    Florenz/Rom

Dolce Vita in der Toskana und auf Elba

Florenz – Elba – Montepulciano

Meer, Wein, Bilderbuchlandschaften: Toskana und die Insel Elba sind ideal für einen abwechslungsreichen, erholsamen Urlaub. In Montepulciano übernachtet man in einem historischen Palazzo in der Altstadt, wo man an der schicken Weinbar den weltberühmten Vino Nobile die Montepulciano probieren kann.

  • Dauer
    9 Tage
  • Preis p.P. im DZ*
    1.399,00 EUR
  • Beste Reisezeit
    Mai–Sept.
  • Von/Nach
    Florenz

Naturparadies Mittelitalien

Gran Sasso – Todi – Montepulciano – Maremmen

Die Reise vermeidet bewusst glänzende Städte wie Rom oder Florenz. Stattdessen werden die weniger bekannten Orte aufgesucht. Am höchsten Bergmassiv südlich der Alpen übernachtet man in einem Bergdorf, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

  • Dauer
    12 Tage
  • Preis p.P. im DZ*
    1.329,00 EUR
  • Beste Reisezeit
    April–Okt.
  • Von/Nach
    Rom

Ins Land der Wölfe und Adler: Abruzzen

Die Reise meidet die klassischen Reiseziele und konzentriert sich auf die Bergregion des Appennin.

  • Dauer
    14 Tage
  • Preis p.P. im DZ*
    1.459,00 EUR
  • Beste Reisezeit
    April–Okt.
  • mit dem eigenen Auto
    Ab zu Hause
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Praktische Hinweise

Reiseplanung

Die Toskana als Reiseziel

Die Landschaft lockt mit einer Fülle historischer und kunstgeschichtlicher Stätten. Oft stammen sie aus der vorrömischen Zeit der Etrusker.

Unangefochtenes Hauptziel von Städtereisen ist Florenz mit dem Dom, den Uffizien, dem Ponte Vecchio und den vielen Renaissancepalästen. Auch der Schiefe Turm von Pisa oder Siena mit seinem urbanen Stadtplatz und die mittelalterlichen Hochhäuser von San Gimignano sind Sehenswürdigkeiten von internationalem Rang.

Wer baden will, findet gute Bedingungen an der Etruskischen Riviera und der Küste der Maremma. Die Insel Elba kann mit der Autofähre von Piombino erreicht werden. Die 328 km lange Küste der Toskana ist abwechslungsreich: Der nördliche Abschnitt, die Versilia, bietet lange, breite und vor allem feinsandige Strände. Der sich anschließende Teil, die etruskische Riviera, weist viele einsame Buchten auf, die zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen sind. Viel besuchte Seebäder sind Viareggio und Forte dei Marmi.
Eine weitere Attraktion sind die Thermalbäder der Toskana, besonders die Kurorte Montecatini Terme, Gambassi Terme, San Casciano dei Bagni, Bagno Vignoni, Rapolano Terme und Saturnia sowie das kleine Örtchen Bagni San Filippo.

Florenz: Welthauptstadt der Kunst und Kultur

„La Bella“ wird die Hauptstadt der Toskana auch genannt. Sie liegt zu beiden Seiten des Arno am Rande des Apennins. Die Renaissance-Stadt stand für Reichtum und Macht, Kreativität und Genialität. Davon zeugt eine gewaltige Fülle von Kunstschätzen. Florenz hat Päpste und Fürsten hervorgebracht, Künstler und Wissenschaftler, aber auch Machtmenschen wie die Medici oder Machiavelli. Hier machte Galileo seine fundamentalen astronomischen Entdeckungen, die das Mittelalter beendeten. 1506 wirkten hier gleichzeitig Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarotti und Raffael. Jährlich zieht Florenz mehr als sechs Millionen Besucher an. Weihnachten, Ostern und Pfingsten sollte man die Stadt meiden. 

Chianti: Weinberge, Wehrburgen und Wälder

Die Landschaft zwischen Florenz und Siena gilt als die klassische Toskana. Auf sanften Hügeln wachsen Weinberge, Zypressen und Wälder. Dazwischen liegen idyllische Weindörfer und trutzige Wehrburgen. Im Mittelalter und der Renaissance gab es im Chianti oft Krieg zwischen Florenz und Siena. Ab 1559 musste sich Siena unterordnen. Chianti kam zu Florenz. Da hier einer der besten Weine Italiens wächst, wurde der Name „Chianto Classico“ bereits im 18. Jahrhundert geschützt. 

Pisa: Studenten und Touristen unterm Schiefen Turm

Von 87.000 Einwohnern sind 50.000 Studenten. Eigentlich sollte Pisa von der Universität geprägt sein. Doch da ist noch die Piazza dei Miracoli: Der „Platz der Wunder“ ist das Ensemble aus Dom, schiefem Turm und Baptisterium – ein wahrer Touristenmagnet. Wer den „Torre Pendente“ besteigt, muss nicht nur schwindelfrei sein, sondern die Besteigung einige Stunden vorher reservieren. Das studentische Viertel ist ruhiger, aber dennoch mediterran und vital. Läden und Cafés laden zum Ausruhen ein. 

Elba: schroffe Felsen, tolle Strände

Die drittgrößte Insel Italiens liegt 20 Kilometer vor der Küste der Toskana. Der Name der Hauptstadt, Portoferraio, bedeutet „Eisenhafen“. Eisenerz wurde bereits vor 2000 Jahren von den Etruskern gefördert. Sie den 1970iger Jahren ist der Tourismus das Hauptgeschäft für die 30.000 Inselbewohner. Die schroffen Felsenküsten, die Sandstrände und eine weitgehend intakte Unterwasserwelt bieten zusammen mit einem ganzjährig milden Klima tolle Voraussetzungen für einen Urlaub am Meer.

Maremma:

Die Region um Grosseto war ursprünglich eine mückenverseuchte Lagune, wurde aber schon von den Etruskern trockengelegt. Am Ende der Antike verfiel das Kanalsystem. Malaria breitete sich aus. Die Bewohner verließen die Region; die wenigen, die zurückblieben, fristeten ein Leben in Armut. Über die Jahrhunderte wurde die Maremma eine Wildnis für Büffel und Wildpferde. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Malaria besiegt. Großflächige Felder mit Obst, Gemüse und Getreide wurden angelegt. Wer die ursprüngliche Maremma entdecken will, fährt in den Naturpark von Uccellina oder in die Bergdörfer des Alta Maremma.

Montepulciano: Hügelstadt des Vino Nobile

Rings um Montepulciano wächst einer der interessantesten Weine Italiens: der Vino Nobile. Doch auch die Stadt hoch über den Weinbergen ist sehenswert. Bauten der Gotik und der Renaissance fügen sich zu einem einheitlichen und geschlossenen Stadtbild, was auch für Mittelitalien besonders ist. Die Piazza Grande mit dem Dom aus dem 16. Jahrhundert gehört zu den schönsten Plätzen Italiens.
Das Manhattan des Mittelalters: San Gimignano
Seinen Beinamen „Manhattan des Mittelalters“ verdankt San Gimignano seiner Skyline aus finsteren, fensterlosen Geschlechtertürmen. Sie waren Prestigesymbol verschiedener Patrizierfamilien, die alle miteinander verfeindet waren und ihre Macht demonstrieren wollten. Die Stadt hat sich seit dem 14. Jahrhundert kaum verändert. 1352 wütete die Pest. Kaufleute mieden fortan San Gimignano, das in der Bedeutungslosigkeit versank. Heute ist die 7.000 Einwohner Stadt Weltkulturerbe der UNESCO.

Wann ist die beste Reisezeit?

Florenz kann ganzjährig bereist werden. Hier ist es im Winter sogar angenehmer, wenn die Sehenswürdigkeiten noch nicht überlaufen sind. Gleiches gilt für die anderen toskanischen Städte, Pisa, Siena oder Montepulciano. Wer über Land fährt, sollte den Winter meiden. Viele Hotels sind nicht beheizbar. 
Das Frühjahr ist eine wunderbare Zeit, um eine Rundreise über Land zu machen. Das Grün explodiert. Die Wiesen verwandeln sich in duftende Blumenmeere, über denen die Bienen summen. Ein Erlebnis für alle Sinne.
Der Sommer ist die Zeit für Badeurlaub. Viele nehmen sich für ihren Urlaub ein Ferienhaus auf dem Land. Die Städte erwachen dann erst abends zu neuem Leben, wenn die brütende Hitze weicht.
Herbst ist die wichtigste Zeit in der Toskana. Dann beginnt die Weinlese. Eine ideale Zeit für Wanderer und Genießer.

Anreise

Wer mit dem eignen Wagen in die Toskana fahren will, macht auf dem Hin- und Rückweg am besten eine Zwischenstation südlich der Alpen. Wer weniger Zeit hat, bucht einen Flug und nimmt sich einen Mietwagen. Nach Florenz oder Rom gibt es Flugverbindungen aus allen Teilen Deutschlands. 
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