Vietnam und Kambodscha in kleinen Gästehäusern
Reisefoto von

Am Südchinesischen Meer

Von Vietnam nach Kambodscha

Die Indochina Reise beginnt in brodelnden Hanoi und endet in der mystischen Tempelstadt Angkor. Unterwegs geht es mit der Dschunke durch die Halong Bucht, zum Sightseeing in die Königsstadt Hué, zum Bummeln ins charmante Saigon und mit dem Hausboot durchs Mekong-Delta. Übernachtet wird in individuellen Gästehäusern mit besonderem Charme.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Hanoi

Die Stadt im fruchtbaren Delta des roten Flusses liegt etwa 60 km von dessen Mündung in den Golf von Tonkin entfernt. Sie ist 1010 gegründet worden und damit die älteste Stadt Südo­s­t­a­siens.

Während im Bewusst­sein der west­li­chen Welt Saigon die wich­tigere Stadt ist, spielt Hanoi für das Entstehen und die Iden­tität des viet­na­me­si­schen Volkes die größere Rolle. Im Flussdelta und den nahe gelegenen Bergen sind die Gründungs­my­then Vietnams mit Drachen und Mongolen beheimatet. Wie keine andere Stadt wird Hanoi von den höchst unter­schied­li­chen Macht­ha­bern der letzten hundert Jahre geprägt, darunter Könige und Mönche, Kolo­ni­alherren, die sozia­lis­ti­sche Partei und neuerdings der Kapi­talismus. Franzö­si­scher Charme ist im faszi­nierenden Alten Viertel mit seinen engen Straßen und den eigen­tüm­li­chen Röhren­häusern ebenso lebendig wie viet­na­me­si­sches Chaos.

Transfer

Flughafen - Hotel | 1x Transfer mit Reiseführer
Der Noi Bai Flughafen liegt ca. 35 km nörd­lich der Innen­stadt.

Ausflug

Foodie Walk

Dauer: 3 Stun­den 
Die Gerüche und Geschmä­cker von Hanoi

Um fünf Uhr nach­mit­tags beginnt der kuli­na­ri­sche Streifzug durch die Gassen und Neben­straßen von Hanoi.

Überall wird Street Food ange­boten. Die Auswahl ist schier unend­lich, weshalb es sinnvoll ist, einen Führer dabei zu haben, der eine Voraus­wahl trifft und die Speisen erklärt: zum Beispiel Nom (grüner Papa­ya­salat mit gewürztem Rindfleisch), Banh Cuon (heißes Reis­pa­pier mit Schweinefleisch und gebra­tener Zwiebel) oder Banh Mi. Den Abschluss bildet ein typisch viet­na­me­si­scher Kaffee oder ein Frucht­saft.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Hanoi

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Boutique-Hotel im Herzen der Altstadt wur­de 2016 eröffnet und liegt in einer für hiesige Verhält­nisse ruhigen Seiten­straße nahe des Hoan Kiem Sees und vieler bekannter Sehens­wür­digkeiten.

Die 46 Zimmer verteilen sich auf zwölf Etagen und sind modern und elegant, aber trotzdem sehr gemüt­lich einge­richtet. Neben dem haus­ei­genen Restau­rant, in dem lokale Speziali­täten aber auch west­liche Gerichte serviert werden, gibt es außerdem einen Spabereich zum Entspannen.

Einkaufs­tipp: Craft Link

Eine Non Profit Orga­ni­sa­tion die tradi­tionel­len Künst­lern hilft, deren Kultur durch Kunst­ und Marke­ting aufrecht zu erhalten.

Stadtbesichtigung

Stadtrundfahrt im Soviet Jeep (halbtägig)

Mit dem Führer und einem Jeep aus des Sowjetzeit unter­nehmen wir eine Back­street-Tour durch Hanoi. Sie führt zu Orten, die nicht im Reiseführer stehen: durch winzige Gassen, Schulen, Schwarzmärkten und den halbdunklen Punkten der Metro­pole. In einem weiteren Abschnitt geht es dann zu den Sehens­wür­digkeiten, unter anderem zum Ho Chi Minh Mausoleum, tausendjäh­rigen buddhis­tisch und taois­ti­schen Tempel Tran Quoc, Lite­ratur­tempel, franzö­si­schen Viertel und dem Hoa Kiem See. 

Im dritten letzten Teil des Ausflugs suchen wir die ruhigen Dörfer am Stadt­rand auf und erfahren den Kontrast zum Stadt­leben. Auf dem Weg in die Innen­stadt werden Restau­rants und Imbiss­stände besucht und lokale Speziali­täten und Famili­en­rezepte vorge­stellt und probiert. Ein Ausflug mit extremen Kontrasten und starken Eindrü­cken.

Transfer

Von Hanoi nach Halong Bay
Die Fahrt führt über das Delta des Roten Flusses.
B

Bucht von Ha Long

Die 1.500 km² große Bucht im Norden von Vietnam ist geprägt von knapp 2.000 Inseln aus Kalkfelsen, die zum Teil mehrere Hundert Meter über das Meer hinausragen.

Diese Märc­henwelt hat seit jeher die mensch­liche Phan­tasie ange­regt. So soll ein Drache (Ha Long heißt „unter­tau­chender Drache“) aus dem Meer heraufge­stiegen und den Viet­na­mesen zu Hilfe geeilt sein, als diese von ihren Feinden bedroht wurden. Mit dem Schwanz habe das freund­liche Ungetüm Berge und Inseln gespalten.
Geologen haben eine andere Erklärung: Demnach ist die Bucht ein ertrun­kenes Fluss­system, das durch Erosion, Wind und Gezeiten entstanden ist. Eine bizarre Felsenwelt hat sich gebildet, deren zahl­lose Grotten und Höhlen heute grün über­wu­chert sind. Am besten lernt man die Ha Long Bucht per Boot kennen. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit einer Dschunke zu verschiedenen Inseln und Höhlen, von denen die Sung Sot Höhle als die schönste gilt. Ausgangs­punkt für die Exkur­sionen mit der Dschunke ist der Ort Ha Long City, welcher in den letzten Jahren stark gewachsen und ursprüng­lich aus zwei Fischer­dörfern hervor­gegangen ist.

Mehrtägiger Ausflug

1 Nacht | Mahlzeiten & Aktivitäten wie angegeben

Die zwei­tägige Tour auf der Perla Dawn Sails führt durch die Lan Ha Bucht, eine gute Alter­na­tive zur welt­be­kannten Ha Long Bucht, die inzwi­schen allzu viele Touristen anzieht.

Sie liegt Süden der Ha Long Bucht, umfasst eine Fläche von über 7.000 Hektar und 400 grüne Inseln. Das Boot hat ein sehr gutes Restau­rant und ein schönes Deck, von dem man die Aussicht genießen kann. Die Kabinen haben alle einen Balkon und ein Bad mit Dusche und Bade­wanne. Verschiedene Aktivi­täten – wie Schwimmen, Kanu­fahren oder eine Höhlen­be­sich­tigung – sorgen für Abwechs­lung, ebenso ein Kochkurs und Massage­ange­bote.

Von Halong Bay nach Hue

Flug

Transfer

Von Halong Bay nach Hue
Abfahrt von der Boots­anlege­stelle im klima­ti­sierten Wagen mit Fahrer nach Hanoi.

Flug

Von Hanoi nach Hue
Dauer: 1:10h
C

Hue

Die Stadt in Zentralvietnam liegt zwischen dem Meer und dem bergigen Hinter­land. Ihre Lage am Ufer des Huong Giang (Parfümfluss), aber auch ihre vielen Gärten, Seen und Kanäle machen die ehema­lige Königs­stadt zu einer Haupt­at­trak­tion Vietnams.

Die Stadt selbst besteht aus drei Bezirken: Am ältesten ist die Zitadelle mit der Verbo­tenen Stadt, die nach dem Vorbild Pekings entstand und heute Welt­kultur­erbe der UNESCO ist. Auf einem Hügel am nörd­li­chen Steil­ufer des Parfüm Flusses liegt in ausge­spro­chen schöner Lage das Wahrzei­chen der Stadt, der Phuoc-Duyen-Turm. Der euro­päisch anmu­tende Bezirk südlich des Flusses ist heute Sitz der Verwal­tung und der meisten Hotels. Besonders schön sind Fahrten im Drachenboot durch das idylli­sche Tal des Flusses, der seinen Namen den aroma­ti­schen Hölzern verdankt, die er besonders bei Hoch­wasser mit sich führt.

Transfer

Flughafen - Hotel | 1x Transfer mit Reiseführer
Sie werden am Flughafen von Ihrem Reiseführer empfangen. 

Hues Phu Bai Flughafen liegt ca. 15 km südlich des Stadt­kerns.

Zu Gast im Pilgrimage Village

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel bei Hue gehört zu den Small Luxury Hotels of the World und ist eines der inter­essan­testen des Landes. Exoti­sche Schön­heit, tropi­sche Vege­ta­tion und über­ra­schende Ruhe ermög­li­chen, dass man sich vom ersten Augen­blick an wohlfühlt. Dazu trägt die Harmonie der Anlage, die einem viet­na­me­si­schen Dorf nach­empfunden ist, mit ihrer natür­li­chen Umge­bung bei.

Gesundes Essen, unge­störter Schlaf und die fried­liche Atmo­sphäre sind eine Wohltat für Körper und Geist. Zwei Restau­rants stehen den Gästen zur Verfügung: das Junrei Restau­rant mit tradi­tionellen viet­na­me­si­schen Speisen in elegantem Ambi­ente und das Valley Restau­rant – an einem Lili­ensee gelegen – mit moderner Kunst und west­li­cher Küche. Ein großer Swimmingpool in der verwun­schen anmu­tenden Garten­anlage ist vorhanden. Im Shut­tlebus kann man die Innen­stadt in wenigen Minuten errei­chen.

Bho Hoong

Gelebte Tradi­tion einer ethni­schen Minder­heit
Mit Ende des Vietnam-Krieges zog die ethni­sche Minder­heit der Co Tu aus dem zerstörten Hoch­land nahe der Grenze zu Laos in die vielver­spre­chende Region am Kon Fluss. Das Dorf und seine Einwohner fügen sich auf eine Art und Weise in die raue Land­schaft ein, wie es nur einem zähen Bergvolk möglich ist. Das Dorf zählt inzwi­schen etwa 315 Einwohner. Ihr Leben und das ihrer Vorfahren wur­de seit jeher von den Jahres­zeiten bestimmt. Tradi­tionelle Land­wirt­schaft, vor allem der Anbau von Reis und Gemüse, geben den Tages­ab­lauf vor. Die uralte Tradi­tion des Webens ist weit verbreitet, so auch die Geisterver­eh­rung, Tätowie­rungen und die Jagd mit Armbrust und Giftpfeilen. Ihre Art zu Jagen hat ihnen den Namen Geister des Waldes einge­bracht. 

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Stadtbesichtigung

Hue (ganztägig)

Sie werden von Ihrem Fahrer und Reiseführer am Hotel abge­holt.

Das Königsgrab Minh Mang liegt außer­halb von Hue am West­ufer des Parfümflusses. Die schönste Ruhe­stätte eines viet­na­me­si­schen Königs wur­de nach chine­si­schen Vorbil­dern geschaffen und fügt sich zauber­haft in die Land­schaft ein.
Außerdem ist ein Besuch der Grab­anlage von König Tu Duc vorge­sehen. Der Dich­te­mon­arch lebte hier 16 Jahre lang in einer von mäch­tigen Mauern geschützten künst­li­chen Land­schaft und verbrachte seine Zeit mit Angeln, Medi­tieren und Dichten.

Im Anschluss wird in tradi­tionell viet­na­me­si­sches Essen im Restau­rant eingenommen werden, bevor die Besich­tigung der Königs­stadt erfolgt.

Die Führung durch die Zitadelle mit der Königs­stadt erfolgt nach dem Mittag­essen und schließt den Besuch des Flag­gen­turms, Ngo Mon Tors, die neun dynas­ti­schen Urnengefäße, den Thai Hoa Palast und Tu Cam Than (die Verbo­tene Stadt) mit ein. Abge­rundet wird die Reise mit einem Besuch der Thien Muc Pagode und einer Fahrt im Drachenboot auf dem Parfümfluss ein.

Ausflug

Foodytour mit Rikscha (abends)

Hue ist für seine feine Küche im ganzen Land bekannt. Sie ist vielfäl­tige und von der Geschichte geprägt. An Straßen­im­biss­ständen oder in feinen Garten­re­stau­rants wird sowohl nach kaiser­li­chen als auch nach tradi­tionell buddhis­ti­schen Rezepten gekocht.

Man taucht ein in die Vergan­gen­heit aber auch in die modernen, kulturellen Trends. Auf einer drei-stün­digen Fahrt mit der Rikscha oder dem Rad entde­cken wir einen Teil dieser Gastro­nomie und lassen uns die Tradi­tionen in einigen versteckten Restau­rants erläu­tern.

Transfer

Von Hue nach Hoi An

Sie werden vormit­tags von Ihrem Reiseführer am Hotel abge­holt. Der Transfer erfolgt im klima­ti­sierten Wagen.

Die Strecke führt über den Hai Van Pass, was so viel wie „Wolkenpass“ heißt. Hier, an der schmalsten Stelle Vietnams, verläuft die Wetter­scheide zwischen Nord und Süd. Von der Pass­höhe (440 m) eröffnen sich faszi­nierende Ausblicke über Land und Meer. Der Weg führt durch Da Nang, wo das Cham-Museum zu besich­tigen ist. Diese wich­tigste Sehens­wür­digkeit der Stadt enthält eine welt­weit einzig­ar­tige Samm­lung von Kunst­ge­gen­ständen der Cham, die Südvietnam mehr als 1.000 Jahre beherrscht haben. Die vorwiegend reli­giöse Kunst mit buddhis­ti­schen und hindu­is­ti­schen Elementen ist fantas­tisch präsen­tiert.

D

Hoi An

Die Küsten­stadt mit chine­si­schem Flair war vom 16.-19. Jahr­hun­dert eine bedeu­tende Hafen­stadt, in der sich Chinesen, Holländer und Japaner niederge­lassen haben.

In den Jahrhunderten sind ihre kulturellen Einflüsse mit den Einheimi­schen zu einer harmo­ni­schen Einheit verschmolzen, weshalb die Altstadt zum UNESCO-Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Seit der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft ist Da Nang die wich­tigere Handels­stadt, sodass in Hoi An vieles erhalten blieb. Die Sehens­wür­digkeiten liegen auf engem Raum und sind zu Fuß erreichbar.

Zu Gast in einem Resort bei Hoi An

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt idyllisch und ruhig in einem grünen Garten, der von den Reisfel­dern bei Hoi An einge­rahmt ist – mit dem Fahrrad ist man jedoch schnell in der Altstadt oder am Strand. Vom freund­li­chen Personal über das frisch zuberei­tete Früh­stück bis hin zu den individuell einge­rich­teten Zimmern ist alles sehr zu empfehlen.

Ein Ausflug mit dem Wasserbüffel in die nahen Felder ist ein High­light auf jeder Vietnamreise. Auch für einen längeren Aufent­halt ist das Resort zu empfehlen.

Quang Nam Province

Die Küsten­stadt mit chine­si­schem Flair war vom 16.-19. Jahr­hun­dert eine bedeu­tende Hafen­stadt, in der sich Chinesen, Holländer und Japaner niederge­lassen haben. In den Jahrhunderten sind ihre kulturellen Einflüsse mit den Einheimi­schen zu einer harmo­ni­schen Einheit verschmolzen, weshalb die Altstadt zum UNESCO-Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Seit der französischen Kolo­ni­alherr­schaft ist Da Nang die wich­tigere Handels­stadt, so dass in Hoi An vieles erhalten blieb. Die Sehenswürdigkeiten liegen auf engem Raum und sind zu Fuß zu errei­chen.

My Son

Als im Jahre 1885 franzö­si­sche Soldaten auf einem Patrouillen­gang in dem von grünen Hügeln umge­benen Tal von My Son auf die Tempel­ruinen stießen, ahnten sie nicht, dass sie das wich­tigste kulturelle und reli­giöse Zentrum der Cham entdeckt hatten. 20 km von ihrer Haupt­stadt Simhapura entfernt, errich­teten hier ab dem 4. Jh. die Herr­scher von Champa fast ein halbes Jahr­hun­dert lang Heilig­tümer. My Son wur­de unter König Bhadravarman im späten 4. Jh. zum reli­giösen Mittel­punkt und blieb es bis ins 13. Jh. Dies ist die längste Entwick­lungs­pe­riode für ein Baudenkmal in Südo­s­t­a­sien. In My Son gedachten die Champa ihrer Vorfahren, die nach ihrer Einä­sche­rung in Sanktua­rien beige­setzt wurden. Und hier hielten sie vor allem Opfer­rituale ab für den obersten hindu­is­ti­schen Gott Shiva, den Herrn aller irdi­scher Schöpfung sowie auch deren Vernich­tung, unter dessen Obhut ihr Reich und ihre Dynastie standen. My Son war für Champa die Entspre­chung der bedeu­tenden Städte der anderen indisch beeinflussten Kulturen Südo­s­t­a­siens: Angkor (Kambo­dscha), Pagan (Burma), Ayut­haya (Thai­land) und Borobodur (Java).

Der Vietnamkrieg verwüs­tete und entvöl­kerte die Umge­bung von My Son in langen schweren Kämpfen. Die Viet­na­mesen hielten My Son für einen geeig­neten Stütz­punkt, als Antwort darauf bombardierten die Amerikaner die Baudenkmäler. Als 1980 viet­na­me­si­sche und polni­sche Restau­ra­toren in My Son ihre Arbeit aufnahmen, waren nur noch 20 von 70 Tempel­ruinen in einiger­maßen gutem Zustand, sie hatten in den vergan­genen Jahrhunderten Plünde­rungen durch Chinesen, Khmer und Viet­na­mesen und den Vietnamkrieg über­standen. Um sie vor weiterem Verfall zu schützen, wur­de die Tempel­stadt My Son 1999 von der UNESCO in die Liste des Welt­kultur­erbes der Menschheit aufge­nommen.

Kochkurs

Noi Rang

Einer der ältesten Märkte von Hoi An ist der Noi Rang. Bereits vor 300 Jahren haben Bauern hier ihre Produkte ausge­tauscht. Als die Gegend dichter besiedelt wur­de, wuchs auch der Markt, der heute zu den hoch­wer­tigsten Lebens­mit­telmärkten des Landes gezählt wird.

8 Uhr:  Wir beginnen den Kurs mit einer kleinen Bootsfahrt auf dem Thu Bon Fluss. Dabei werden die tradi­tionellen Methoden der Fischer vorge­stellt.
8.45 Uhr: Vor dem Kochkurs benö­tigen wir noch die rich­tigen Lebens­mittel. Wir kaufen sie auf dem Noi Rang Markt ein.
9.30 Uhr: Nachdem wir alles beein­ander haben, fahren wir mit dem Boot zurück zum Resort.
10:30 Uhr: Wir machen vor dem Kochen noch einmal eine kurze Pause.
11 Uhr: Auf dem schwim­menden Restau­rant kochen wir zusammen mit dem Chef drei verschiedene Gerichte. Anschließend beginnt das Lunch.

Die Zeit der Abho­lung wird mit dem Reiseführer abge­stimmt.

Von Hoi An nach Ho-Chi-Minh-Stadt

Flug

Transfer

Von Hoi An nach Ho Chi Minh City
Ihr Fahrer holt Sie in Ihrer Unter­kunft ab und bringt Sie zum Flughafen nach Danang, 35 km von Hoi An entfernt.

Flug

Von Da Nang nach Ho-Chi-Minh-Stadt
Dauer: 1:10 h
E

Ho Chi Minh City

Die größte Stadt Vietnams hieß bis 1976 Saigon nach dem Saigon-Fluss, der durch sie hindurch­fließt. Der alte franzö­si­sche Stadt­kern ist das eigent­liche Saigon, daneben gibt es Cholon, das ehema­lige Chine­sen­viertel. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Stadt rasant verändert. Während 1946 etwa 500.000 Menschen in Saigon wohnten, sind es heute über sieben Millionen. Im Schnellver­fahren wurden Hoch­häuser rund um die Altstadt gebaut. Dennoch hat das Stadt­zentrum einen Charme bewahren können. Viel spielt sich im Freien ab: Männer spielen Brett­spiele, Fahr­radfahrer klingeln und Schuh­putzer werben um Spaziergänger.

Informa­tion zu den Unterkünften: die mittelklasse Hotels in Saigon entspre­chen nicht dem Umfulana Stil, sie fungieren eher unter dem Motto: quad­ra­tisch, prak­tisch, gut und sauber!

Transfer

Flughafen - Hotel | 1x Transfer mit Reiseführer
Der Tan Son Nhat Flughafen liegt 7 km außer­halb der Stadt. 

Ausflug

Saigon nach Einbruch der Dunkelheit

Dauer: 4:00 h

Die Exkur­sion beginnt am Hotel und führt zunächst zum Café Zoom. Es gibt kaum einen besseren Platz, um bei einem Cock­tail über die Vitalität der nächt­li­chen Metro­pole zu staunen. „Watch the World go by“, nennt es der Lonely Planet. Nach dem Abend­essen in einem ange­sagten Mini-Restau­rant geht es auf dem Rück­sitz einer Vespa durch die Nacht von Saigon. Die Vespa ist das belieb­teste Fort­be­we­gungs­mittel der Viet­na­mesen und somit gibt es eine große Anzahl von ihnen auf den Straßen Vietnams. Mindes­tens drei Innen­stadt­bezirke werden bei der Fahrt erkundet. Dazu wählt der Führer die inter­essan­testen Seiten­straßen, die nur selten von Touristen aufge­sucht werden. Fast an allen Stopps gibt es etwas zu essen, Kaffee oder kalte Getränke.

Zu Gast in einem Boutiquehotel im Zentrum

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel im Zentrum von Saigon ist trotz seiner Größe mit zehn Stock­werken noch gemüt­lich. Auf dem Dach gibt es eine Sonnen­ter­rasse mit Pool.

Die Einrich­tung orien­tiert sich am franzö­si­schen Kolo­ni­al­stil. Der Service des Perso­nals ist vorbild­lich. Gäste werden mit Tipps für Ausflüge und Restau­rants versorgt. Ein weiterer Vorteil des Hotel ist, dass alle wich­tigen Sehens­wür­digkeiten von Saigon zu Fuß erreichbar sind.

Mekong Delta

Der 4.350 km lange Fluss (zum Vergleich: der Rhein ist 1320 km lang) entspringt in Tibet auf einer Höhe von 5.200 m Höhe. Mit 1300 Fisch­arten, darunter mit Riesen­fi­schen, wie dem Mekong-Riesenwels, dem größten bekannten Süßwasserfisch der Erde, der Riesenbarbe oder dem Siame­si­schen Riesenkarpfen (Cath­lo­carpio siamensis) und außerdem mit zahl­losen Vogel- und Reptili­en­arten gehört er zu den fünf arten­reichsten Flüssen der Welt. Etwa die Hälfte seiner Länge fließt er durch China, wo acht große Talsperren (!) geplant sind. Danach bildet er für 200 km die Grenze zwischen Birma und Laos. Am Zufluss des Ruak – dem Dreiländereck von Birma, Thai­land und Laos – beginnt der Unter­lauf mit einer tiefen Schlucht und mehreren Stromschnellen. Nach den Sambor-Wasserfällen durch­fließt der jetzt schiffbare Mekong flachere Gefilde und bildet die fruchtbare Lebens­ader der intensiv genutzten Land­schaft nördlich von Phnom Penh.

In Vietnam ange­kommen, hat der Strom bereits eine Breite von mehreren Kilome­tern. Aus den zwei Zwil­lingsflüssen werden acht, die schließlich das Delta von über 70.000 km² bilden. Die abge­la­gerten Schweb­stoffe färben das Wasser gelb­braun und sind sehr fruchtbar. So ist das von zahl­losen Kanälen durch­zogene Gebiet die Reis­kammer Vietnams und relativ dicht besiedelt. Wegen des schlam­migen Unter­grunds gibt es fast keine Straßen und bisher nur eine einzige Brücke. Der Verkehr spielt sich zu Wasser ab. Sehens­wert sind die schwim­menden Märkte, wo Handel ausschließlich auf Schiffen betrieben wird. Der südlichste Teil des Deltas ist Sumpfge­biet und nur auf dem Wasserweg zu erkunden.

Stadtbesichtigung

Ho Chi Minh City (ganztägig)

Die ganz­tägige Stadt­rundfahrt beginnt am Morgen mit der Fahrt nach Cholon, was soviel wie „Großer Markt“ bedeutet und Heimat der chine­si­schen Bevöl­ke­rung seit dem 4. Jahr­hun­dert ist. Cholon ist Saigons China­town. Auf dem Binh Tay Markt, der größte Markt im chine­si­schen Viertel, herrscht das bunteste und dich­teste Treiben, wo es alles zu kaufen gibt. Ein Besuch der Meeresgöttin in der Thien Hau Pagode darf nicht fehlen. Weil die Chinesen, die sich in Cholon nieder­ließen, meist Seekauf­leute waren, verehrten sie in ihren Tempel die Meeresgöttin Thien Hau.

Die Legende von Thien Hau:
Wie die Legende erzählt, lebte vor 1.000 Jahren in der chine­si­schen Provinz Fujan bzw. Fukien ein Mädchen namens Thien Hau. Eines Tages wollte sie mit ihrem Vater, Bruder und anderen Booten aufs Meer hinausfahren, doch die Männer weigerten sich, das Mädchen mitzu­nehmen. So folgte sie ihnen in einem kleinen Einbaum. In einem plötz­lich aufzie­henden Sturm kenterten die Fischerboote. Auf wunder­same Weise gelang es Thien Hau, ihren Vater und Bruder zu retten. Seitdem verehrt man sie als Schutz­pa­tronin der Fischer und Seefahrer.

Der Besuch des FITO Museums, Vietnams erstes Museum für tradi­tionelle Medizin, ermög­licht den Einblick in die Herstel­lung dieser. Die Ausstel­lung zeigt eine Kollek­tion von fast 3000 Elementen, die bei der Herstel­lung der tradi­tionellen Medizin verwendet werden. Anschließend spaziert man zu einem kleinen mobilen Straßen­café, wo man das „schwarze Getränk“ auf Saigon-Art genießen kann: auf der Straße und im Gespräch mit Studenten, die hier während ihrer Vorlesungs­pausen vorbei­kommen oder mit der einheimi­schen Bevöl­ke­rung.

Lunch gibt es im Pho Co – Ancient Town Restau­rant, wo in einem schönen Ambi­ente die Speziali­täten aus allen drei Regionen Vietnams serviert werden.

Am Nach­mittag geht es weiter mit der Besich­tigung des Museums für Kriegsdelikte, des Reuni­fi­ca­tion Palast, des kolo­nialen Saigons, etwa des General Post Office, der City Hall und der Notre Dame Kathedrale.

F

Mekong Delta

Mehrtägiger Ausflug

2 Nächte | Mahlzeiten & Aktivitäten wie angegeben

Über­nach­tung im Victoria Hotel Can Tho (1 Nacht)

Tag 2: Über das Delta, vorbei an Chi Lang, dem Tra Su Natio­nal­park nach Chau Doc
Nach dem Früh­stück beginnt um 06h30 die Bootsfahrt zu dem schwim­menden Markt Cai Rang, wo die Bauern der Umge­bung ihre Produkte verkaufen. Danach wird das Delta auf schmalen Kanälen erkundet. Ein Spaziergang über die fried­liche Land­straße führt an den Häusern, Gärten und Obstwiesen der Einheimi­schen vorbei. Nach dem Lunch in einem Dorfgast­haus beginnt die Weiter­reise nach Chi Lang. Das Gebiet um Chi Lang gehört zum größten Khmer Zentrum im Delta. Einige der impo­santen Pagoden werden erkundet.

Der Besuch des Tra Su Natio­nalparks steht für den Nach­mittag auf dem Programm. Es handelt sich hier um ein bedeu­tendes Vogel­schutzgebiet im Cajuput Wald, welches über 100 unter­schied­liche Vogel­arten beherbergt. Am frühen Abend fliegen die Vögel aus Kambo­dscha zurück, wo sie tags­über auf den weiten Ebenen nach Nahrung suchen. Der Tag endet mit der Fahrt nach Chau Doc. Wenn es die Zeit erlaubt wird der berühmte „Lady Chua Xu“ Tempel besucht der im Jahr 1820 erbaut wur­de.

Über­nach­tung in Victoria Hotel Chau Doc (1 Nacht)

Tag 3: Weiterfahrt nach Phnom Penh
Nach dem Früh­stück startet das Schnell­boot um 7:00 Uhr und ist gegen 11:00 in Phnom Penh.

Phnom Penh

Transfer

Bootshafen - Hotel
Bei Ihrer Ankunft an der Boot Anlege­stelle werden Sie von Ihrem Reiseführer (Guide) empfangen.
Ein PKW mit Fahrer steht Ihnen zur Verfügung und in Beglei­tung des Reisefüh­rers werden Sie zu Ihrer Unter­kunft gebracht.
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Phnom Penh

Die 2-Millionen-Einwohner-Stadt liegt am Tonle Sap, einem Nebenfluss des Mekong. Ihr Name heißt soviel wie „Hügel­tempel“, weil im 14. Jahr­hun­dert ein künst­li­cher Hügel mit fünf Statuen von Buddha errichtet wur­de. 

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Doch erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts unter der franzö­si­schen Kolo­ni­alver­wal­tung entstand die Stadt, die bis in die 1960iger als blüh­ende Märc­hen­stadt mit prachtvollen Boulevards, Jugend­stil-Villen und Palästen beschrieben wur­de.

Dies änderte sich mit dem Sturz des Prinzen Sihanouk durch den General Lon Nol. Der Kampf zwischen dem General und den Roten Khmer brachte viele Flücht­linge in die Stadt, die auf über 3 Mio. Einwohner anschwoll. 1975 marschierten die Roten Khmer in der Haupt­stadt ein und wurden zunächst als Befreier begrüßt. Doch dann mussten die Stadt­be­wohner Phnom Penh inner­halb von 48 Stunden verlassen. Ausnahmen wurden nicht gemacht, auch nicht bei Kranken und Alten. Ein großer Teil der Bewohner kam durch Hunger, Malaria oder Exeku­tion ums Leben. Nach der Vertreibung der Roten Khmer durch die Viet­na­mesen 1975 begann die Stadt sich zu erholen.

Heute präsen­tiert sich Phnom Penh als vergleichs­weise moderne Stadt, hat aber im Gegen­satz zu Saigon oder Bangkok noch viele Alleen und ruhige Seiten­straßen. Schätzungs­weise 500.000 Mopeds knattern durch die Stadt.

Zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten gehören der märc­henhafte Königs­pa­last, die Silber­pagode und das Natio­nalmuseum. Ein Ort des Grauens ist Tuol Sleng. Das ehema­lige Folter­gefängnis der Roten Khmer ist heute Museum und Gedenk­stätte.

Zu Gast in eine Villa am Wat Langka

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa am Tempel von Langka wirkt wie eine Oase im chao­ti­schen Phnom Penh. Das liegt am frischen Grün des Gartens, am großen Pool, an der himmli­schen Ruhe und der Freund­lichkeit des Perso­nals, das sich Zeit nimmt für die Gäste und dabei gut englisch spricht.

Vor dem Besuch im Restau­rant kann man sich im Spa massieren lassen – ein ganzheit­li­ches Urlaub­s­er­lebnis.

Killing Fields von Choeung Ek

Mahnmal für Greuel­taten im Kambo­dscha-Krieg
Zwischen 1975 und 1979 ermor­deten die Roten Khmer in Choeung Ek rund 15.000 Menschen. Es war eines von mehr als 400 über ganz Kambo­dscha verstreuten soge­nannten Killing-Fields. In einer 1988 errich­teten Pagode sind allein knapp 9.000 Schädel zu einem maka­bren Mahnmal aufge­schichtet, nach Alter und Geschlecht geordnet, von Säug­lingen bis zu Greisen. Die meisten Schädel zeigen Spuren von Gewalt und weisen darauf hin, wie die Roten Khmer ihre Opfer exekutierten. Die ausge­ho­benen Massengräber, in denen immer noch Stofffetzen, Knochen und Zähne liegen, spre­chen für sich: „Massengrab mit 450 Leichen“, „Grube mit 100 Frauen- und Baby­schädeln“, „ Grube mit 166 Skeletten ohne Kopf.“

Phnom Penh

Stadtbesichtigung

Phnom Penh (ganztägig)

Am Vormittag werden Tatorte der Roten Khmer aufge­sucht, etwa Toul Sleng. Die ehema­lige Schule diente den Stein­zeit­kom­mu­nisten als Verhör- und Folter­zentrum und beheimatet heute eine Doku­menta­tion ihrer Terror-Herr­schaft. Nach dieser Vorbe­rei­tung werden Killing-Fields von Choeung Ek besucht.

Der Mittag wird in der PSE (Pour un sourire d'enfant), verbracht, einer unabhängigen Wohl­fahrts­or­ga­ni­sa­tion (NGO) für in Armut lebende Kinder. Lunch im Lotus Blanc Restau­rant, das gute asia­ti­sche und euro­päi­sche Küche serviert, ist im Preis enthalten. Anschließend können die Schule und das Ausbildungs­zentrum besich­tigt werden. Im Souve­nir­laden wird Kunst­gewerbe, das die Kinder und ihre Mütter herge­stellt haben, ange­boten.
Da das Restau­rant und Schulge­lände Samstag, Sonntag und an Feier­tagen geschlossen ist, wird an diesen Tagen in der Mittags­pause eine andere NGO besucht, z.B. Le Rit's oder Romdeng Restau­rant.

Nach­mit­tags wird das Natio­nalmuseum besucht. Im Mittel­punkt stehen faszi­nierende Sand­stein­skulpturen aus Angkor. Den Abschluss bildet der könig­liche Palast. In dem tropi­schen Landschafts­park liegt die Silber­pagode, die ihren Namen nach über 5.000 Silberka­cheln im Fußboden hat. In der Pagode befindet sich einer der größten Schätze des Landes: ein lebens­großer Buddha aus Gold und Diamanten.

Von Phnom Penh nach Siem Reap

Transfer, Flug

Transfer

Hotel - Flughafen
Ihr Fahrer holt Sie in Ihrer Unter­kunft ab und bringt Sie zum Flughafen.

Flug

Von Phnom Penh nach Siem Reap
Dauer: 0:50 h
H

Siem Reap

Die Stadt liegt 10 km nord­öst­lich des Tonle-Sap-Sees, des größten Sees Südo­s­t­a­siens und eines der fisch­reichsten Binnenge­wässer der Erde. Siem Reap (gespro­chen sim rehap) heißt Nieder­lage der Siamesen und bezieht sich auf einen Sieg der Khmer über das Thai-König­reich. Nachdem die Stadt vor Angkor lange dem König von Siam tributpf­lichtig war, erklärten es die Franzosen 1907 zu ihrer Kolonie (Franzö­sisch-Indochina). 1975 zur Zeit der Zwangsherr­schaft der Roten Khmer wurden die Stadt­be­wohner verschleppt und konnten erst 4 Jahre später zurückkehren. In den 1990iger Jahren stabili­sierte sich die Siem Reap und ist heute eine fried­liche, blüh­ende Klein­stadt. Dazu hat der Tourismus viel beige­tragen.

Nachdem die Roten Khmer die Kunst­hand­werker fast völlig ausge­rottet hatten, gibt es heute wieder viele Werk­stätten und Künst­ler­gruppen, die ihr Kunst­gewerbe ausstellen und verkaufen. Die klas­si­sche Tanzkunst wird im Angkor Village Theater öffent­lich darge­boten. Besonders eindrucksvoll ist das tradi­tionelle Schat­ten­theater (Wayang), das tradi­tionelle Stücke aber auch Lehr­stücke gegen Aids aufführt. Am Tonle Sap See entlang gibt es Dörfer, die aus Pfahlbauten und aus Hausbooten bestehen und schwim­mende Dörfer genannt werden.

Transfer

Flughafen - Hotel
Der Flughafen von Siem Reap liegt 7km von der Innen­stadt entfernt.

Zu Gast in einem Khmer Boutique-Hotel

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Stil­ele­mente der Khmer und des Westens verbinden sich in dem Gäste­haus mit 39 Zimmern zu einem kleinen Gesamtkunst­werk.

Umgeben wird das Haus von einem tropi­schen Garten mit exoti­schen Pflanzen, zwei Swimmingpools und einem Spa-Bereich. Wer das Restau­rant besucht, wird fest­stellen, dass Kambo­dscha – eingezwängt zwischen den kuli­na­ri­schen Giganten Thai­land und Vietnam – über eine beacht­liche, eigen­stän­dige Küche verfügt. Ruhe und Stille, vor allem auch die schat­tige Kühle der Anlage, stehen in einem ange­nehmen Kontrast zum quir­ligen Siem Reap. Das gesamte Haus dient auch als Galerie, wo junge Künstler der Region ihre Werke ausstellen.

Angkor

Die Begeg­nung mit der versun­kenen Tempelwelt von Angkor ist ein unver­gess­li­ches Erlebnis und ein Höhe­punkt jeder Kambo­dscha-Reise. Die größte Tempel­anlage der Welt wur­de über hunderte von Jahren erbaut und im 15. Jahr­hun­dert plötz­lich verlassen. Im 19. Jahr­hun­dert entdeckte ein franzö­si­scher Naturfor­scher auf dem Weg von Laos nach Süden die geheim­nisvolle, vom Dschungel über­wu­cherte Ruinen­stadt und löste mit seinen begeis­terten Briefen ein Grabungs­fieber unter Archäo­logen aus, das bis heute anhält. Doch auch Laien schlägt Angkor in seinen Bann. Die strenge Gliede­rung seiner Bauwerke kontras­tiert mit dem wuchernden Chaos des umliegenden Dschungels.

Ausflug

Besichtigung von Angkor (zweitägig)

Tag 1: Ta Prohm 
Abfahrt am Morgen um 7 Uhr zu dem Tempel Ta Prohm in Angkor. Der Tempel war Jahrhunderte dem Dschungel preisgegeben und ist so Sinnbild der Vergäng­lichkeit mensch­li­chen Tuns. Frühm­or­gens, wenn kaum Touristen da sind, ist der Ort in ein zauber­haftes und geheim­nisvolles Licht getaucht. Danach wird die Riesenpyramide von Takeo besich­tigt, die zu den höchsten Tempeln Angkors gehört. Das eindrucksvolle Bauwerk aus dem 10. Jahr­hun­dert wur­de nie voll­endet. Noch am Vormittag fährt man weiter zu den Resten einer Brücke, die sich vor Jahrhunderten über den Fluss spannte.

Mittags­pause im Hotel

Ab 14 Uhr führt die Tour in ein tradi­tionelles Regen­wald-Dorf mit einem Tempel aus dem 12. Jahr­hun­dert. Danach wird die nörd­lich gelegene Banteay Srei besich­tigt, Angkors ultima­tive Kunst­galerie. Der kleine rosafarbene Sand­stein­tempel ist ein Juwel der kambo­dscha­ni­schen Schnitzkunst. Der Name bedeutet soviel wie „Stärke der Frauen“; offenbar waren die Schnitze­rinnen weib­lich. Rückfahrt um 17 Uhr.

Tag 2: Angkor Wat und Angkor Thom
Am Morgen um 5 Uhr führt die Fahrt nach Angkor Wat, dem vermut­lich größten Tempel der Welt. Der Führer wird die Symbol­sprache der Bilder und Skulpturen erläu­tern, ebenso die Zusam­men­hänge hindu­is­ti­scher Mytho­logie und der Staats­theo­logie von Angkor Wat. Auf den Spuren der Pilger führt der Weg langsam ins Innere der Tempel. Vor dem Aller­hei­ligsten werden die Stufen zuneh­mend höher, um anzudeuten, dass am Ende des Pilger­wegs die Begeg­nung mit Gott steht.
Nach jahre­langen Restau­rie­rungs­arbeiten ist seit Januar 2010 auch die oberste Ebene des Tempels wieder zugäng­lich; allerdings sind wegen des zu erwar­tenden Ansturms längere Wartezeiten einzukalkulieren. Einzelheiten bespricht man am besten vor Ort mit dem Führer.

Mittags­pause im Hotel

Am Nach­mittag steht die Besich­tigung von Angkor Thom auf dem Programm. Die gewal­tige von einer Festungs­mauer umge­bene Stadt ist das Werk eines Königs aus dem 12. Jahr­hun­dert. Am Ende des Tages steht als Höhe­punkt die Besich­tigung des Tempels von Bayon. 54 Türme über­ragen den mäch­tigen Bau; auf jedem sind die vier Gesichter des Avalo­ki­tes­hvara, des mitfühl­enden Buddhas, gemeißelt, die in vier Himmelsrich­tungen auf die Erde nieder­schauen.
Der Ausklang des Tages erfolgt bei Sonnen­un­ter­gang auf dem Phnom (Berg) Bakheng beim gleich­na­migen Tempel.

Transfer

Hotel - Flughafen
Ihr Fahrer holt Sie in Ihrer Unter­kunft ab und bringt Sie zum Flughafen.
18 Tage
ab 3.540,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Visum Vietnam

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Dezember–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
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