Drei ungleiche Schwestern: Eine Reise durch Vietnam, Kambodscha und Laos
Phnom Pros: Reisefoto von

Drei ungleiche Schwestern

Eine Reise durch Vietnam, Kambodscha und Laos

Auf der Rundreise wird deutlich, dass Indochina kulturell und geografisch eine Einheit ist – allerdings voll faszinierender Gegensätze und Facetten. Nach einem fulminanten Start in der Megapole Saigon geht es den Mekong flussaufwärts zur Tempelstadt Angkor, das in einer mehrtägigen Exkursion erkundet wird. Noch weiter nördlich kommt man nach Luang Prabang, der alten Königshauptstadt von Laos und Welterbe der UNESCO. Die Reise endet in Vietnam mit einem Aufenthalt in Hanoi, der Halong Bay und Hoi An.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Ho Chi Minh City

Die größte Stadt Vietnams hieß bis 1976 Saigon nach dem Saigon-Fluss, der durch sie hindurch­fließt. Der alte franzö­si­sche Stadt­kern ist das eigent­liche Saigon, daneben gibt es Cholon, das ehema­lige Chine­sen­viertel. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Stadt rasant verändert. Während 1946 etwa 500.000 Menschen in Saigon wohnten, sind es heute über sieben Millionen. Im Schnellver­fahren wurden Hoch­häuser rund um die Altstadt gebaut. Dennoch hat das Stadt­zentrum einen Charme bewahren können. Viel spielt sich im Freien ab: Männer spielen Brett­spiele, Fahr­radfahrer klingeln und Schuh­putzer werben um Spaziergänger.

Informa­tion zu den Unterkünften: die mittelklasse Hotels in Saigon entspre­chen nicht dem Umfulana Stil, sie fungieren eher unter dem Motto: quad­ra­tisch, prak­tisch, gut und sauber!

Transfer

Flughafen - Hotel | 1x Transfer mit Reiseführer
Der Tan Son Nhat Flughafen liegt 7 km außer­halb der Stadt. 

Zu Gast in einem Boutiquehotel im Zentrum

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel im Zentrum von Saigon ist trotz seiner Größe mit zehn Stock­werken noch gemüt­lich. Auf dem Dach gibt es eine Sonnen­ter­rasse mit Pool.

Die Einrich­tung orien­tiert sich am franzö­si­schen Kolo­ni­al­stil. Der Service des Perso­nals ist vorbild­lich. Gäste werden mit Tipps für Ausflüge und Restau­rants versorgt. Ein weiterer Vorteil des Hotel ist, dass alle wich­tigen Sehens­wür­digkeiten von Saigon zu Fuß erreichbar sind.

Mekong Delta

Der 4.350 km lange Fluss (zum Vergleich: der Rhein ist 1320 km lang) entspringt in Tibet auf einer Höhe von 5.200 m Höhe. Mit 1300 Fisch­arten, darunter mit Riesen­fi­schen, wie dem Mekong-Riesenwels, dem größten bekannten Süßwasserfisch der Erde, der Riesenbarbe oder dem Siame­si­schen Riesenkarpfen (Cath­lo­carpio siamensis) und außerdem mit zahl­losen Vogel- und Reptili­en­arten gehört er zu den fünf arten­reichsten Flüssen der Welt. Etwa die Hälfte seiner Länge fließt er durch China, wo acht große Talsperren (!) geplant sind. Danach bildet er für 200 km die Grenze zwischen Birma und Laos. Am Zufluss des Ruak – dem Dreiländereck von Birma, Thai­land und Laos – beginnt der Unter­lauf mit einer tiefen Schlucht und mehreren Stromschnellen. Nach den Sambor-Wasserfällen durch­fließt der jetzt schiffbare Mekong flachere Gefilde und bildet die fruchtbare Lebens­ader der intensiv genutzten Land­schaft nördlich von Phnom Penh.

In Vietnam ange­kommen, hat der Strom bereits eine Breite von mehreren Kilome­tern. Aus den zwei Zwil­lingsflüssen werden acht, die schließlich das Delta von über 70.000 km² bilden. Die abge­la­gerten Schweb­stoffe färben das Wasser gelb­braun und sind sehr fruchtbar. So ist das von zahl­losen Kanälen durch­zogene Gebiet die Reis­kammer Vietnams und relativ dicht besiedelt. Wegen des schlam­migen Unter­grunds gibt es fast keine Straßen und bisher nur eine einzige Brücke. Der Verkehr spielt sich zu Wasser ab. Sehens­wert sind die schwim­menden Märkte, wo Handel ausschließlich auf Schiffen betrieben wird. Der südlichste Teil des Deltas ist Sumpfge­biet und nur auf dem Wasserweg zu erkunden.

Stadtbesichtigung

Ho Chi Minh City (ganztägig)

Die ganz­tägige Stadt­rundfahrt beginnt am Morgen mit der Fahrt nach Cholon, was soviel wie „Großer Markt“ bedeutet und Heimat der chine­si­schen Bevöl­ke­rung seit dem 4. Jahr­hun­dert ist. Cholon ist Saigons China­town. Auf dem Binh Tay Markt, der größte Markt im chine­si­schen Viertel, herrscht das bunteste und dich­teste Treiben, wo es alles zu kaufen gibt. Ein Besuch der Meeresgöttin in der Thien Hau Pagode darf nicht fehlen. Weil die Chinesen, die sich in Cholon nieder­ließen, meist Seekauf­leute waren, verehrten sie in ihren Tempel die Meeresgöttin Thien Hau.

Die Legende von Thien Hau:
Wie die Legende erzählt, lebte vor 1.000 Jahren in der chine­si­schen Provinz Fujan bzw. Fukien ein Mädchen namens Thien Hau. Eines Tages wollte sie mit ihrem Vater, Bruder und anderen Booten aufs Meer hinausfahren, doch die Männer weigerten sich, das Mädchen mitzu­nehmen. So folgte sie ihnen in einem kleinen Einbaum. In einem plötz­lich aufzie­henden Sturm kenterten die Fischerboote. Auf wunder­same Weise gelang es Thien Hau, ihren Vater und Bruder zu retten. Seitdem verehrt man sie als Schutz­pa­tronin der Fischer und Seefahrer.

Der Besuch des FITO Museums, Vietnams erstes Museum für tradi­tionelle Medizin, ermög­licht den Einblick in die Herstel­lung dieser. Die Ausstel­lung zeigt eine Kollek­tion von fast 3000 Elementen, die bei der Herstel­lung der tradi­tionellen Medizin verwendet werden. Anschließend spaziert man zu einem kleinen mobilen Straßen­café, wo man das „schwarze Getränk“ auf Saigon-Art genießen kann: auf der Straße und im Gespräch mit Studenten, die hier während ihrer Vorlesungs­pausen vorbei­kommen oder mit der einheimi­schen Bevöl­ke­rung.

Lunch gibt es im Pho Co – Ancient Town Restau­rant, wo in einem schönen Ambi­ente die Speziali­täten aus allen drei Regionen Vietnams serviert werden.

Am Nach­mittag geht es weiter mit der Besich­tigung des Museums für Kriegsdelikte, des Reuni­fi­ca­tion Palast, des kolo­nialen Saigons, etwa des General Post Office, der City Hall und der Notre Dame Kathedrale.

B

Mekong Delta

Mehrtägiger Ausflug

2 Nächte | Mahlzeiten & Aktivitäten wie angegeben

Über­nach­tung im Victoria Hotel Can Tho (1 Nacht)

Tag 2: Über das Delta, vorbei an Chi Lang, dem Tra Su Natio­nal­park nach Chau Doc
Nach dem Früh­stück beginnt um 06h30 die Bootsfahrt zu dem schwim­menden Markt Cai Rang, wo die Bauern der Umge­bung ihre Produkte verkaufen. Danach wird das Delta auf schmalen Kanälen erkundet. Ein Spaziergang über die fried­liche Land­straße führt an den Häusern, Gärten und Obstwiesen der Einheimi­schen vorbei. Nach dem Lunch in einem Dorfgast­haus beginnt die Weiter­reise nach Chi Lang. Das Gebiet um Chi Lang gehört zum größten Khmer Zentrum im Delta. Einige der impo­santen Pagoden werden erkundet.

Der Besuch des Tra Su Natio­nalparks steht für den Nach­mittag auf dem Programm. Es handelt sich hier um ein bedeu­tendes Vogel­schutzgebiet im Cajuput Wald, welches über 100 unter­schied­liche Vogel­arten beherbergt. Am frühen Abend fliegen die Vögel aus Kambo­dscha zurück, wo sie tags­über auf den weiten Ebenen nach Nahrung suchen. Der Tag endet mit der Fahrt nach Chau Doc. Wenn es die Zeit erlaubt wird der berühmte „Lady Chua Xu“ Tempel besucht der im Jahr 1820 erbaut wur­de.

Über­nach­tung in Victoria Hotel Chau Doc (1 Nacht)

Tag 3: Weiterfahrt nach Phnom Penh
Nach dem Früh­stück startet das Schnell­boot um 7:00 Uhr und ist gegen 11:00 in Phnom Penh.

Phnom Penh

Transfer

Bootshafen - Hotel
Bei Ihrer Ankunft an der Boot Anlege­stelle werden Sie von Ihrem Reiseführer (Guide) empfangen.
Ein PKW mit Fahrer steht Ihnen zur Verfügung und in Beglei­tung des Reisefüh­rers werden Sie zu Ihrer Unter­kunft gebracht.
C

Phnom Penh

Die 2-Millionen-Einwohner-Stadt liegt am Tonle Sap, einem Nebenfluss des Mekong. Ihr Name heißt soviel wie „Hügel­tempel“, weil im 14. Jahr­hun­dert ein künst­li­cher Hügel mit fünf Statuen von Buddha errichtet wur­de. 

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Doch erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts unter der franzö­si­schen Kolo­ni­alver­wal­tung entstand die Stadt, die bis in die 1960iger als blüh­ende Märc­hen­stadt mit prachtvollen Boulevards, Jugend­stil-Villen und Palästen beschrieben wur­de.

Dies änderte sich mit dem Sturz des Prinzen Sihanouk durch den General Lon Nol. Der Kampf zwischen dem General und den Roten Khmer brachte viele Flücht­linge in die Stadt, die auf über 3 Mio. Einwohner anschwoll. 1975 marschierten die Roten Khmer in der Haupt­stadt ein und wurden zunächst als Befreier begrüßt. Doch dann mussten die Stadt­be­wohner Phnom Penh inner­halb von 48 Stunden verlassen. Ausnahmen wurden nicht gemacht, auch nicht bei Kranken und Alten. Ein großer Teil der Bewohner kam durch Hunger, Malaria oder Exeku­tion ums Leben. Nach der Vertreibung der Roten Khmer durch die Viet­na­mesen 1975 begann die Stadt sich zu erholen.

Heute präsen­tiert sich Phnom Penh als vergleichs­weise moderne Stadt, hat aber im Gegen­satz zu Saigon oder Bangkok noch viele Alleen und ruhige Seiten­straßen. Schätzungs­weise 500.000 Mopeds knattern durch die Stadt.

Zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten gehören der märc­henhafte Königs­pa­last, die Silber­pagode und das Natio­nalmuseum. Ein Ort des Grauens ist Tuol Sleng. Das ehema­lige Folter­gefängnis der Roten Khmer ist heute Museum und Gedenk­stätte.

Zu Gast in eine Villa am Wat Langka

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa am Tempel von Langka wirkt wie eine Oase im chao­ti­schen Phnom Penh. Das liegt am frischen Grün des Gartens, am großen Pool, an der himmli­schen Ruhe und der Freund­lichkeit des Perso­nals, das sich Zeit nimmt für die Gäste und dabei gut englisch spricht.

Vor dem Besuch im Restau­rant kann man sich im Spa massieren lassen – ein ganzheit­li­ches Urlaub­s­er­lebnis.

Killing Fields von Choeung Ek

Mahnmal für Greuel­taten im Kambo­dscha-Krieg
Zwischen 1975 und 1979 ermor­deten die Roten Khmer in Choeung Ek rund 15.000 Menschen. Es war eines von mehr als 400 über ganz Kambo­dscha verstreuten soge­nannten Killing-Fields. In einer 1988 errich­teten Pagode sind allein knapp 9.000 Schädel zu einem maka­bren Mahnmal aufge­schichtet, nach Alter und Geschlecht geordnet, von Säug­lingen bis zu Greisen. Die meisten Schädel zeigen Spuren von Gewalt und weisen darauf hin, wie die Roten Khmer ihre Opfer exekutierten. Die ausge­ho­benen Massengräber, in denen immer noch Stofffetzen, Knochen und Zähne liegen, spre­chen für sich: „Massengrab mit 450 Leichen“, „Grube mit 100 Frauen- und Baby­schädeln“, „ Grube mit 166 Skeletten ohne Kopf.“

Phnom Penh

Stadtbesichtigung

Phnom Penh (ganztägig)

Am Vormittag werden Tatorte der Roten Khmer aufge­sucht, etwa Toul Sleng. Die ehema­lige Schule diente den Stein­zeit­kom­mu­nisten als Verhör- und Folter­zentrum und beheimatet heute eine Doku­menta­tion ihrer Terror-Herr­schaft. Nach dieser Vorbe­rei­tung werden Killing-Fields von Choeung Ek besucht.

Der Mittag wird in der PSE (Pour un sourire d'enfant), verbracht, einer unabhängigen Wohl­fahrts­or­ga­ni­sa­tion (NGO) für in Armut lebende Kinder. Lunch im Lotus Blanc Restau­rant, das gute asia­ti­sche und euro­päi­sche Küche serviert, ist im Preis enthalten. Anschließend können die Schule und das Ausbildungs­zentrum besich­tigt werden. Im Souve­nir­laden wird Kunst­gewerbe, das die Kinder und ihre Mütter herge­stellt haben, ange­boten.
Da das Restau­rant und Schulge­lände Samstag, Sonntag und an Feier­tagen geschlossen ist, wird an diesen Tagen in der Mittags­pause eine andere NGO besucht, z.B. Le Rit's oder Romdeng Restau­rant.

Nach­mit­tags wird das Natio­nalmuseum besucht. Im Mittel­punkt stehen faszi­nierende Sand­stein­skulpturen aus Angkor. Den Abschluss bildet der könig­liche Palast. In dem tropi­schen Landschafts­park liegt die Silber­pagode, die ihren Namen nach über 5.000 Silberka­cheln im Fußboden hat. In der Pagode befindet sich einer der größten Schätze des Landes: ein lebens­großer Buddha aus Gold und Diamanten.

Von Phnom Penh nach Siem Reap

Transfer, Flug

Transfer

Hotel - Flughafen
Ihr Fahrer holt Sie in Ihrer Unter­kunft ab und bringt Sie zum Flughafen.

Flug

Von Phnom Penh nach Siem Reap
Dauer: 0:50 h
D

Siem Reap

Die Stadt liegt 10 km nord­öst­lich des Tonle-Sap-Sees, des größten Sees Südo­s­t­a­siens und eines der fisch­reichsten Binnenge­wässer der Erde. Siem Reap (gespro­chen sim rehap) heißt Nieder­lage der Siamesen und bezieht sich auf einen Sieg der Khmer über das Thai-König­reich. Nachdem die Stadt vor Angkor lange dem König von Siam tributpf­lichtig war, erklärten es die Franzosen 1907 zu ihrer Kolonie (Franzö­sisch-Indochina). 1975 zur Zeit der Zwangsherr­schaft der Roten Khmer wurden die Stadt­be­wohner verschleppt und konnten erst 4 Jahre später zurückkehren. In den 1990iger Jahren stabili­sierte sich die Siem Reap und ist heute eine fried­liche, blüh­ende Klein­stadt. Dazu hat der Tourismus viel beige­tragen.

Nachdem die Roten Khmer die Kunst­hand­werker fast völlig ausge­rottet hatten, gibt es heute wieder viele Werk­stätten und Künst­ler­gruppen, die ihr Kunst­gewerbe ausstellen und verkaufen. Die klas­si­sche Tanzkunst wird im Angkor Village Theater öffent­lich darge­boten. Besonders eindrucksvoll ist das tradi­tionelle Schat­ten­theater (Wayang), das tradi­tionelle Stücke aber auch Lehr­stücke gegen Aids aufführt. Am Tonle Sap See entlang gibt es Dörfer, die aus Pfahlbauten und aus Hausbooten bestehen und schwim­mende Dörfer genannt werden.

Transfer

Flughafen - Hotel
Der Flughafen von Siem Reap liegt 7km von der Innen­stadt entfernt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Siem Reap

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das mit viel Geschmack einge­rich­tete Boutique Hotel liegt in einer ruhigen Seiten­straße nahe des Flusses, nicht weit vom Markt.

Sieben großzügige Zimmer, der Spa-Bereich und sehr freund­liche Mitarbeiter bereiten einen ange­nehmen Aufent­halt. Es werden Massagen ange­boten, die nach anstren­genden Besich­tigungen von Angkor Watt herr­lich entspan­nend wirken. Wer nicht im hotel­ei­genen Restau­rant essen möchte, kann zu Fuß mehrere Restau­rants errei­chen.

Angkor

Die Begeg­nung mit der versun­kenen Tempelwelt von Angkor ist ein unver­gess­li­ches Erlebnis und ein Höhe­punkt jeder Kambo­dscha-Reise. Die größte Tempel­anlage der Welt wur­de über hunderte von Jahren erbaut und im 15. Jahr­hun­dert plötz­lich verlassen. Im 19. Jahr­hun­dert entdeckte ein franzö­si­scher Naturfor­scher auf dem Weg von Laos nach Süden die geheim­nisvolle, vom Dschungel über­wu­cherte Ruinen­stadt und löste mit seinen begeis­terten Briefen ein Grabungs­fieber unter Archäo­logen aus, das bis heute anhält. Doch auch Laien schlägt Angkor in seinen Bann. Die strenge Gliede­rung seiner Bauwerke kontras­tiert mit dem wuchernden Chaos des umliegenden Dschungels.

Ausflug

Besichtigung von Angkor (zweitägig)

Tag 1: Ta Prohm 
Abfahrt am Morgen um 7 Uhr zu dem Tempel Ta Prohm in Angkor. Der Tempel war Jahrhunderte dem Dschungel preisgegeben und ist so Sinnbild der Vergäng­lichkeit mensch­li­chen Tuns. Frühm­or­gens, wenn kaum Touristen da sind, ist der Ort in ein zauber­haftes und geheim­nisvolles Licht getaucht. Danach wird die Riesenpyramide von Takeo besich­tigt, die zu den höchsten Tempeln Angkors gehört. Das eindrucksvolle Bauwerk aus dem 10. Jahr­hun­dert wur­de nie voll­endet. Noch am Vormittag fährt man weiter zu den Resten einer Brücke, die sich vor Jahrhunderten über den Fluss spannte.

Mittags­pause im Hotel

Ab 14 Uhr führt die Tour in ein tradi­tionelles Regen­wald-Dorf mit einem Tempel aus dem 12. Jahr­hun­dert. Danach wird die nörd­lich gelegene Banteay Srei besich­tigt, Angkors ultima­tive Kunst­galerie. Der kleine rosafarbene Sand­stein­tempel ist ein Juwel der kambo­dscha­ni­schen Schnitzkunst. Der Name bedeutet soviel wie „Stärke der Frauen“; offenbar waren die Schnitze­rinnen weib­lich. Rückfahrt um 17 Uhr.

Tag 2: Angkor Wat und Angkor Thom
Am Morgen um 5 Uhr führt die Fahrt nach Angkor Wat, dem vermut­lich größten Tempel der Welt. Der Führer wird die Symbol­sprache der Bilder und Skulpturen erläu­tern, ebenso die Zusam­men­hänge hindu­is­ti­scher Mytho­logie und der Staats­theo­logie von Angkor Wat. Auf den Spuren der Pilger führt der Weg langsam ins Innere der Tempel. Vor dem Aller­hei­ligsten werden die Stufen zuneh­mend höher, um anzudeuten, dass am Ende des Pilger­wegs die Begeg­nung mit Gott steht.
Nach jahre­langen Restau­rie­rungs­arbeiten ist seit Januar 2010 auch die oberste Ebene des Tempels wieder zugäng­lich; allerdings sind wegen des zu erwar­tenden Ansturms längere Wartezeiten einzukalkulieren. Einzelheiten bespricht man am besten vor Ort mit dem Führer.

Mittags­pause im Hotel

Am Nach­mittag steht die Besich­tigung von Angkor Thom auf dem Programm. Die gewal­tige von einer Festungs­mauer umge­bene Stadt ist das Werk eines Königs aus dem 12. Jahr­hun­dert. Am Ende des Tages steht als Höhe­punkt die Besich­tigung des Tempels von Bayon. 54 Türme über­ragen den mäch­tigen Bau; auf jedem sind die vier Gesichter des Avalo­ki­tes­hvara, des mitfühl­enden Buddhas, gemeißelt, die in vier Himmelsrich­tungen auf die Erde nieder­schauen.
Der Ausklang des Tages erfolgt bei Sonnen­un­ter­gang auf dem Phnom (Berg) Bakheng beim gleich­na­migen Tempel.

Transfer

Hotel - Flughafen
Ihr Fahrer holt Sie in Ihrer Unter­kunft ab und bringt Sie zum Flughafen.

Flug

Von Siem Reap nach Luang Prabang
Dauer: 1:25 h
E

Luang Prabang

Die alte Königshaupt­stadt im Norden von Laos liegt geschützt auf einer Halb­insel zwischen dem Mekong und seinem Nebenfluss Nam Khan. Bis heute ist die 50.000-Einwohner-Stadt religiöses und kulturelles Zentrum des Landes, mit deren Entste­hungs­ge­schichte sie untrennbar verknüpft ist. Als Mitte des 14. Jahrhunderts das Zentrum von Siam nach Westen verlegt wur­de, kam es östlich des Mekongs zu poli­ti­schen Einigungen und 1365 zur Gründung der Stadt. Durch die heilige Buddha­s­tatue Phra Bang wur­de Luang Prabang ein Pilgerort. Seit 1995 ist die gesamte Altstadt UNESCO-Welt­kultur­erbe.

Sehens­wert sind vor allem
- der Königs­pa­last von 1904,
- der Vat Xieng Thong, eine Tempel­anlage aus dem 16. Jahr­hun­dert,
- der Vat Visouna­rath, ein Kloster von 1512
- der Berg Phousi mit dem spirituellen Zentrum und großartiger Aussicht und
- der Nach­t­markt, der ab 18 Uhr eröffnet wird.

Transfer

Luang Prabang Flughafen - Hotel
Der inter­na­tio­nale Flughafen liegt 4 Kilometer nord­öst­lich von Luang Prabang.

Zu Gast in einer Villa nahe der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa am Rand der Altstadt spiegelt die spirituelle Ruhe von Luang Prabang wider. Es liegt hinter einem Tempel in einem tropi­schen Garten und besteht aus zwei Gäst­e­häusern und dem Restau­rant. Die Zimmer sind freund­lich gestaltet, gepflegt und sehr sauber. 



Das Früh­stück, das meist auf der Terrasse über dem Garten serviert wird, besteht aus frisch gepresstem Saft, Obst, Baguette, Toast, Crois­sant und Marme­lade sowie auf Wunsch Eiern. Das Personal ist sehr nett und freund­lich. Ein perfekter Ort für Ruhe.

Stadtbesichtigung

Luang Prabang (ganztägig)

Wer früh aufstehen mag, hat die Chance, zusammen mit dem Führer an den Morgen­ritualen der Bettelmönche teilzu­nehmen – natür­lich in respektvollem Abstand. In langen Reihen ziehen sie durch die dörf­l­i­chen Straßen, um ihren Morgenreis in Empfang zu nehmen. Anschließend ist der ­Be­such eines Lebens­mit­tel­marktes geplant – ein Erlebnis für alle Sinne.

Nach dem Früh­stück im Hotel geht es dann auf Neben­straßen durch die Altstadt. Wir beginnen am Wat Xieng Thong, einem 500 Jahre alten Tempel und wandern zur Halb­insel. Den krönenden Abschluss bildet der Besuch des Königs­pa­lastes mit seiner phäno­me­nalen Aussicht. Wer die 328 Stufen nicht gegangen ist, hat Luang Prabang nicht wirk­lich gesehen. 

Zum Mittag­essen lädt eine Familie in ihr Privat­haus in Ban Mano ein. Das Famili­en­ober­haupt ist ein ehema­liger Koch und wird tradi­tionell laoti­sche Speisen servieren. 

Abends nehmen wir an einer privaten Baci-Zere­monie teil, die in Laos anläss­lich wich­tiger Ereig­nisse wie Trauungen, Geburt oder Eintritt ins Kloster begangen wird.

Transfer

Hotel - Flughafen Luang Prabang
Hotel zum Flughafen

Flug

Von Luang Prabang nach Hanoi
Dauer: 0:50h
F

Hanoi

Die Stadt im fruchtbaren Delta des roten Flusses liegt etwa 60 km von dessen Mündung in den Golf von Tonkin entfernt. Sie ist 1010 gegründet worden und damit die älteste Stadt Südo­s­t­a­siens.

Während im Bewusst­sein der west­li­chen Welt Saigon die wich­tigere Stadt ist, spielt Hanoi für das Entstehen und die Iden­tität des viet­na­me­si­schen Volkes die größere Rolle. Im Flussdelta und den nahe gelegenen Bergen sind die Gründungs­my­then Vietnams mit Drachen und Mongolen beheimatet. Wie keine andere Stadt wird Hanoi von den höchst unter­schied­li­chen Macht­ha­bern der letzten hundert Jahre geprägt, darunter Könige und Mönche, Kolo­ni­alherren, die sozia­lis­ti­sche Partei und neuerdings der Kapi­talismus. Franzö­si­scher Charme ist im faszi­nierenden Alten Viertel mit seinen engen Straßen und den eigen­tüm­li­chen Röhren­häusern ebenso lebendig wie viet­na­me­si­sches Chaos.

Transfer

Flughafen - Hotel | 1x Transfer mit Reiseführer
Der Noi Bai Flughafen liegt ca. 35 km nörd­lich der Innen­stadt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Hanoi

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Boutique-Hotel im Herzen der Altstadt wur­de 2016 eröffnet und liegt in einer für hiesige Verhält­nisse ruhigen Seiten­straße nahe des Hoan Kiem Sees und vieler bekannter Sehens­wür­digkeiten.

Die 46 Zimmer verteilen sich auf zwölf Etagen und sind modern und elegant, aber trotzdem sehr gemüt­lich einge­richtet. Neben dem haus­ei­genen Restau­rant, in dem lokale Speziali­täten aber auch west­liche Gerichte serviert werden, gibt es außerdem einen Spabereich zum Entspannen.

Einkaufs­tipp: Craft Link

Eine Non Profit Orga­ni­sa­tion die tradi­tionel­len Künst­lern hilft, deren Kultur durch Kunst­ und Marke­ting aufrecht zu erhalten.

Stadtbesichtigung

Hanoi (ganztägig)

Sie werden nach dem Früh­stück am Hotel abge­holt und besu­chen zualler­erst das Ho Chi Minh Mausoleum.
Anschließend steht der Besuch des Ethno­logi­schen Museums mit Frei­lichtmuseum an, das einen sehr guten Einblick in die Lebens­weise und Kultur der verschiedenen viet­na­me­si­schen Volks­gruppen bietet. Gegen 12 Uhr errei­chen Sie die Phuc Xa Pagode – ein Erlebnis „abseits der Touris­tenpfade“: In diesem Kloster haben Sie Gelegen­heit, mehr über die Lehren Buddhas und das Leben der Nonnen zu erfahren und eine buddhis­ti­sche Zere­monie mitzuer­leben und/oder durch­zu­führen.
Mittags gibt es Lunch im Koto Restau­rant, wo benach­tei­ligte Jugend­liche und Straßenkinder in der Gastro­nomie ausgebildet werden.

Am Nach­mittag steht der Besuch des Lite­ratur­tem­pels an, der als die erste Univer­sität Vietnams ange­sehen werden kann. Ein Gang durch die schmalen Altstadt­gassen darf nicht fehlen, denn dieser bietet Gelegen­heit, das Leben in Hanoi kennen zu lernen, Fragen zu stellen und ganz neue Eindrücke zu sammeln. Der Abschluss der Tour findet in einem spezi­ellen Kaffee­haus statt, wo Sie Gelegen­heit haben, einen rich­tigen viet­na­me­si­schen Kaffee zu testen.

G

Ninh Binh

Mehrtägiger Ausflug

1 Nacht | Vollpension mit Aktivitäten

Tag 1: Von Hanoi nach Ninh Binh

Nach dem Früh­stück um 08h führt die Fahrt ca. 2 Stunden nach Ninh Binh. Auf dem Weg wird die alte Haupt­stadt Hoa Lu mit dem bedeu­tenden King Dinh Tempel besucht. Danach geht es mit dem Fahrrad 12 Kilometer über Neben­straßen und durch schöne Landschaften bis nach Tam Coc. Hier wird in einem lokalen Restau­rant zu Mittag gegessen. Der nächste Halt ist die Bich Dong Pagode (zu Fuß oder mit dem Auto). Von ganz oben hat man einen herr­li­chen Blick über die Region. An einer kleinen Anlege­stelle in einem abge­legenen Tal wartet eine tradi­tionelle Sampan (Boot), mit der für eine gute Stunde ein weniger befah­rener Kanal erkundet wird. Es geht durch Höhlen und entlang der Grenze zum Natur­schutzgebiet Trang An. Über­nachtet wird in einem kleinen Resort. 
Hinweis: je nach Jahres­zeit kann sich das Tage­s­programm ändern

(1 Nacht Dinner, Bed & Breakfast)

Anmerkung: Zwischen Hanoi und Ninh Binh wird ein Stop an Fabrika­tions- und Verkaufshallen gemacht. Dies ist die einzige Möglichkeit, unter­wegs ein sauberes WC anzu­fahren.Hier gibt es auch die Möglichkeit, ein kühles Getränk zu erstehen. Es besteht keinerlei Kaufver­pf­lich­tung.

Tag 2: Von Ninh Binh nach Halong Bay
Die 180 km Fahrt in die Halong Bay geht über das Delta des Roten Flusses und dauert ca. 4 Stunden.

Cuc-Phuong-Natio­nal­park

Der mit 22.000 Hektar sechstgrößte und älteste Natio­nal­park Vietnams liegt in der Trockenen Halong Bucht südlich von Hanoi. Kalk­steinklippen und tropi­scher Regen­wald prägen das Landschafts­bild. Über 90 Säugetier-, 100 Reptilien-, 60 Fisch- und 300 Vogel­arten sind heimisch. Besonders auffällig sind die Millionen Schmetter­linge im Frühjahr, die Fahr­radfahren ohne Brille unmöglich machen.
Haupt­at­trak­tion ist das das von einem deut­schen Biologen gelei­tete Primate Rescue Center, in dem Schwarz­languren leben. Die 55 Exem­plare der 1930 entdeckten und 1987 für ausge­s­torben geglaubten Menschen­affenart werden gegenwärtig in einem 4 Hektar großen Frei­gehe gehalten und sollen lang­fristig wieder in den Park ausgewildert werden.

Trockene Halong Bucht

Die Märchen­landschaft um Tam Coc gehört wie die „nasse“ Halong Bucht zu den bedeu­ten­dsten Naturschönheiten Vietnams. Anders als ihr berühmtes Pendant am Meer erheben sie hier bizarre Karstberge und kegelförmige Felsen aus den Reister­rassen. Von der Boots­anlege­stelle in Tam Coc bricht man mit dem Boot in die Wunderwelt auf. 2,5 km entfernt von der Anlege­stelle liegt die in den Berg gehauene Bich-Dong Pagode. Über eine steile Treppe gelangt man in die spirituelle Welt des Buddhismus mit Weih­rauch und Glocken­klang: die Grüne Grotte mit den Buddhas der Vergan­gen­heit, Gegenwart und Zukunft.
Eben­falls in der Trockenen Halong-Bucht liegt die alte Reichshaupt­stadt Vietnams Hoa Lu idyllisch zwischen Dämmen und Reisfel­dern. Zwei Tempel erin­nern an die beiden wich­tigsten Herr­scher der Stadt.
H

Bucht von Ha Long

Die 1.500 km² große Bucht im Norden von Vietnam ist geprägt von knapp 2.000 Inseln aus Kalkfelsen, die zum Teil mehrere Hundert Meter über das Meer hinausragen.

Diese Märc­henwelt hat seit jeher die mensch­liche Phan­tasie ange­regt. So soll ein Drache (Ha Long heißt „unter­tau­chender Drache“) aus dem Meer heraufge­stiegen und den Viet­na­mesen zu Hilfe geeilt sein, als diese von ihren Feinden bedroht wurden. Mit dem Schwanz habe das freund­liche Ungetüm Berge und Inseln gespalten.
Geologen haben eine andere Erklärung: Demnach ist die Bucht ein ertrun­kenes Fluss­system, das durch Erosion, Wind und Gezeiten entstanden ist. Eine bizarre Felsenwelt hat sich gebildet, deren zahl­lose Grotten und Höhlen heute grün über­wu­chert sind. Am besten lernt man die Ha Long Bucht per Boot kennen. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit einer Dschunke zu verschiedenen Inseln und Höhlen, von denen die Sung Sot Höhle als die schönste gilt. Ausgangs­punkt für die Exkur­sionen mit der Dschunke ist der Ort Ha Long City, welcher in den letzten Jahren stark gewachsen und ursprüng­lich aus zwei Fischer­dörfern hervor­gegangen ist.

Mehrtägiger Ausflug

1 Nacht | Mahlzeiten & Aktivitäten wie angegeben

Die zwei­tägige Tour auf der Perla Dawn Sails führt durch die Lan Ha Bucht, eine gute Alter­na­tive zur welt­be­kannten Ha Long Bucht, die inzwi­schen allzu viele Touristen anzieht.

Sie liegt Süden der Ha Long Bucht, umfasst eine Fläche von über 7.000 Hektar und 400 grüne Inseln. Das Boot hat ein sehr gutes Restau­rant und ein schönes Deck, von dem man die Aussicht genießen kann. Die Kabinen haben alle einen Balkon und ein Bad mit Dusche und Bade­wanne. Verschiedene Aktivi­täten – wie Schwimmen, Kanu­fahren oder eine Höhlen­be­sich­tigung – sorgen für Abwechs­lung, ebenso ein Kochkurs und Massage­ange­bote.

Von Halong Bay nach Hoi An

Flug

Transfer

Von Halong Bay nach Hoi An
Abfahrt von der Boots­anlege­stelle im klima­ti­sierten Wagen mit Fahrer nach Hanoi.

Flug

Von Hanoi nach Da Nang
Dauer: 1:10h

Transfer

Nach Hoi An
Ein PKW mit Fahrer steht Ihnen zur Verfügung und in Beglei­tung des Reisefüh­rers werden Sie zu Ihrer Unter­kunft gebracht.

Der Flughafen von Da Nang liegt 35 km von Hoi An entfernt.
I

Hoi An

Die Küsten­stadt mit chine­si­schem Flair war vom 16.-19. Jahr­hun­dert eine bedeu­tende Hafen­stadt, in der sich Chinesen, Holländer und Japaner niederge­lassen haben.

In den Jahrhunderten sind ihre kulturellen Einflüsse mit den Einheimi­schen zu einer harmo­ni­schen Einheit verschmolzen, weshalb die Altstadt zum UNESCO-Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Seit der franzö­si­schen Kolo­ni­alherr­schaft ist Da Nang die wich­tigere Handels­stadt, sodass in Hoi An vieles erhalten blieb. Die Sehens­wür­digkeiten liegen auf engem Raum und sind zu Fuß erreichbar.

Zu Gast in einem Resort bei Hoi An

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt idyllisch und ruhig in einem grünen Garten, der von den Reisfel­dern bei Hoi An einge­rahmt ist – mit dem Fahrrad ist man jedoch schnell in der Altstadt oder am Strand. Vom freund­li­chen Personal über das frisch zuberei­tete Früh­stück bis hin zu den individuell einge­rich­teten Zimmern ist alles sehr zu empfehlen.

Ein Ausflug mit dem Wasserbüffel in die nahen Felder ist ein High­light auf jeder Vietnamreise. Auch für einen längeren Aufent­halt ist das Resort zu empfehlen.

Quang Nam Province

Die Küsten­stadt mit chine­si­schem Flair war vom 16.-19. Jahr­hun­dert eine bedeu­tende Hafen­stadt, in der sich Chinesen, Holländer und Japaner niederge­lassen haben. In den Jahrhunderten sind ihre kulturellen Einflüsse mit den Einheimi­schen zu einer harmo­ni­schen Einheit verschmolzen, weshalb die Altstadt zum UNESCO-Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Seit der französischen Kolo­ni­alherr­schaft ist Da Nang die wich­tigere Handels­stadt, so dass in Hoi An vieles erhalten blieb. Die Sehenswürdigkeiten liegen auf engem Raum und sind zu Fuß zu errei­chen.

Bho Hoong

Gelebte Tradi­tion einer ethni­schen Minder­heit
Mit Ende des Vietnam-Krieges zog die ethni­sche Minder­heit der Co Tu aus dem zerstörten Hoch­land nahe der Grenze zu Laos in die vielver­spre­chende Region am Kon Fluss. Das Dorf und seine Einwohner fügen sich auf eine Art und Weise in die raue Land­schaft ein, wie es nur einem zähen Bergvolk möglich ist. Das Dorf zählt inzwi­schen etwa 315 Einwohner. Ihr Leben und das ihrer Vorfahren wur­de seit jeher von den Jahres­zeiten bestimmt. Tradi­tionelle Land­wirt­schaft, vor allem der Anbau von Reis und Gemüse, geben den Tages­ab­lauf vor. Die uralte Tradi­tion des Webens ist weit verbreitet, so auch die Geisterver­eh­rung, Tätowie­rungen und die Jagd mit Armbrust und Giftpfeilen. Ihre Art zu Jagen hat ihnen den Namen Geister des Waldes einge­bracht. 

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My Son

Als im Jahre 1885 franzö­si­sche Soldaten auf einem Patrouillen­gang in dem von grünen Hügeln umge­benen Tal von My Son auf die Tempel­ruinen stießen, ahnten sie nicht, dass sie das wich­tigste kulturelle und reli­giöse Zentrum der Cham entdeckt hatten. 20 km von ihrer Haupt­stadt Simhapura entfernt, errich­teten hier ab dem 4. Jh. die Herr­scher von Champa fast ein halbes Jahr­hun­dert lang Heilig­tümer. My Son wur­de unter König Bhadravarman im späten 4. Jh. zum reli­giösen Mittel­punkt und blieb es bis ins 13. Jh. Dies ist die längste Entwick­lungs­pe­riode für ein Baudenkmal in Südo­s­t­a­sien. In My Son gedachten die Champa ihrer Vorfahren, die nach ihrer Einä­sche­rung in Sanktua­rien beige­setzt wurden. Und hier hielten sie vor allem Opfer­rituale ab für den obersten hindu­is­ti­schen Gott Shiva, den Herrn aller irdi­scher Schöpfung sowie auch deren Vernich­tung, unter dessen Obhut ihr Reich und ihre Dynastie standen. My Son war für Champa die Entspre­chung der bedeu­tenden Städte der anderen indisch beeinflussten Kulturen Südo­s­t­a­siens: Angkor (Kambo­dscha), Pagan (Burma), Ayut­haya (Thai­land) und Borobodur (Java).

Der Vietnamkrieg verwüs­tete und entvöl­kerte die Umge­bung von My Son in langen schweren Kämpfen. Die Viet­na­mesen hielten My Son für einen geeig­neten Stütz­punkt, als Antwort darauf bombardierten die Amerikaner die Baudenkmäler. Als 1980 viet­na­me­si­sche und polni­sche Restau­ra­toren in My Son ihre Arbeit aufnahmen, waren nur noch 20 von 70 Tempel­ruinen in einiger­maßen gutem Zustand, sie hatten in den vergan­genen Jahrhunderten Plünde­rungen durch Chinesen, Khmer und Viet­na­mesen und den Vietnamkrieg über­standen. Um sie vor weiterem Verfall zu schützen, wur­de die Tempel­stadt My Son 1999 von der UNESCO in die Liste des Welt­kultur­erbes der Menschheit aufge­nommen.

Transfer

Von Hoi An
Ihr Fahrer holt Sie in Ihrer Unter­kunft ab und bringt Sie zum Flughafen nach Danang, 35 km von Hoi An entfernt.
18 Tage
ab 3.930,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Einladungsschreiben für eine mehrfache Einreise

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Dezember–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Gabi Rabe

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Elke Metternich

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