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Angkor – Bangkok – Pranburi

Eine Reise durch Kambodscha und Thailand

Zwei Länder, ein Weltkulturerbe, eine südostasiatische Metropole auf der Überholspur und ein tropisches Urlaubsparadies. In Kambodscha erkundet man mit einem eigenen Führer zwei Tage lang die geheimnisvolle Tempelstadt Angkor. Nach zwei vollen Tagen in Bangkok wird man nach Pranburi am Golf von Thailand gefahren, wo der Tourismus Ruhe und Frieden noch nicht vertrieben hat. Zur Entspannung trägt das Boutique Resort mit balinesischen Elementen direkt am Strand bei.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Phnom Penh

Millionenstadt am Tonle Sap

Die 2-Millionen-Einwohner-Stadt liegt am Tonle Sap, einem Nebenfluss des Mekong. Ihr Name heißt soviel wie „Hügel­tempel“, weil im 14. Jahr­hun­dert ein künst­li­cher Hügel mit fünf Statuen von Buddha errichtet wur­de.



Doch erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts unter der franzö­si­schen Kolo­ni­alver­wal­tung entstand die Stadt, die bis in die 1960er als blüh­ende Märc­hen­stadt mit prachtvollen Boulevards, Jugend­stil-Villen und Palästen beschrieben wur­de.

Dies änderte sich mit dem Sturz des Prinzen Sihanouk durch den General Lon Nol. Der Kampf zwischen dem General und den Roten Khmer brachte viele Flücht­linge in die Stadt, die auf über 3 Mio. Einwohner anschwoll. 1975 marschierten die Roten Khmer in der Haupt­stadt ein und wurden zunächst als Befreier begrüßt. Doch dann mussten die Stadt­be­wohner Phnom Penh inner­halb von 48 Stunden verlassen. Ausnahmen wurden nicht gemacht, auch nicht bei Kranken und Alten. Ein großer Teil der Bewohner kam durch Hunger, Malaria oder Exeku­tion ums Leben. Nach der Vertreibung der Roten Khmer durch die Viet­na­mesen 1975 begann die Stadt sich zu erholen.

Heute präsen­tiert sich Phnom Penh als vergleichs­weise moderne Stadt, hat aber im Gegen­satz zu Saigon oder Bangkok noch viele Alleen und ruhige Seiten­straßen. Schätzungs­weise 500.000 Mopeds knattern durch die Stadt.

Zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten gehören der märc­henhafte Königs­pa­last, die Silber­pagode und das Natio­nalmuseum. Ein Ort des Grauens ist Tuol Sleng. Das ehema­lige Folter­gefängnis der Roten Khmer ist heute Museum und Gedenk­stätte.

Transfer

Flughafen Phnom Penh - Hotel
Bei Ihrer Ankunft am Flughafen in Phnom Penh werden Sie in der Ankunfts­halle von Ihrem Reiseführer (Guide) empfangen.
Ein PKW mit Fahrer steht Ihnen zur Verfügung und in Beglei­tung des Reisefüh­rers werden Sie zu Ihrer Unter­kunft gebracht.

Zu Gast in eine Villa am Wat Langka

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa am Tempel von Langka wirkt wie eine Oase im chao­ti­schen Phnom Penh. Das liegt am frischen Grün des Gartens, am großen Pool, an der himmli­schen Ruhe und der Freund­lichkeit des Perso­nals, das sich Zeit nimmt für die Gäste und dabei gut englisch spricht.

Vor dem Besuch im Restau­rant kann man sich im Spa massieren lassen – ein ganzheit­li­ches Urlaub­s­er­lebnis.

Killing Fields von Choeung Ek

Mahnmal für Greuel­taten im Kambo­dscha-Krieg
Zwischen 1975 und 1979 ermor­deten die Roten Khmer in Choeung Ek rund 15.000 Menschen. Es war eines von mehr als 400 über ganz Kambo­dscha verstreuten soge­nannten Killing-Fields. In einer 1988 errich­teten Pagode sind allein knapp 9.000 Schädel zu einem maka­bren Mahnmal aufge­schichtet, nach Alter und Geschlecht geordnet, von Säug­lingen bis zu Greisen. Die meisten Schädel zeigen Spuren von Gewalt und weisen darauf hin, wie die Roten Khmer ihre Opfer exekutierten. Die ausge­ho­benen Massengräber, in denen immer noch Stofffetzen, Knochen und Zähne liegen, spre­chen für sich: „Massengrab mit 450 Leichen“, „Grube mit 100 Frauen- und Baby­schädeln“, „ Grube mit 166 Skeletten ohne Kopf.“

Stadtbesichtigung

Phnom Penh (ganztägig)

Am Vormittag werden Tatorte der Roten Khmer aufge­sucht, etwa Toul Sleng. Die ehema­lige Schule diente den Stein­zeit­kom­mu­nisten als Verhör- und Folter­zentrum und beheimatet heute eine Doku­menta­tion ihrer Terror-Herr­schaft. Nach dieser Vorbe­rei­tung werden Killing-Fields von Choeung Ek besucht.

Der Mittag wird in der PSE (Pour un sourire d'enfant), verbracht, einer unabhängigen Wohl­fahrts­or­ga­ni­sa­tion (NGO) für in Armut lebende Kinder. Lunch im Lotus Blanc Restau­rant, das gute asia­ti­sche und euro­päi­sche Küche serviert, ist im Preis enthalten. Anschließend können die Schule und das Ausbildungs­zentrum besich­tigt werden. Im Souve­nir­laden wird Kunst­gewerbe, das die Kinder und ihre Mütter herge­stellt haben, ange­boten.
Da das Restau­rant und Schulge­lände Samstag, Sonntag und an Feier­tagen geschlossen ist, wird an diesen Tagen in der Mittags­pause eine andere NGO besucht, z.B. Le Rit's oder Romdeng Restau­rant.

Nach­mit­tags wird das Natio­nalmuseum besucht. Im Mittel­punkt stehen faszi­nierende Sand­stein­skulpturen aus Angkor. Den Abschluss bildet der könig­liche Palast. In dem tropi­schen Landschafts­park liegt die Silber­pagode, die ihren Namen nach über 5.000 Silberka­cheln im Fußboden hat. In der Pagode befindet sich einer der größten Schätze des Landes: ein lebens­großer Buddha aus Gold und Diamanten.

Siem Reap

Von Phnom Penh nach Siem Reap

Nach etwa 3 Stunden Fahrt in nörd­li­cher Rich­tung wird Kompong Thom besich­tigt. Die Stadt am Stung Sen Fluss lohnt einen Besuch wegen des Marktes und des modernen Wats.

In der gleich­na­migen Provinz liegen viele tradi­tionelle Khmer-Dörfer, von denen in einem Halt gemacht wird. Später kommt man durch Skuon, wo ein Spin­nen­markt besich­tigt wird. Nicht weit davon liegt Isanapura, der Haupt­stadt aus der Vor-Angkor-Epoche. Noch heute stehen hier einige der ältesten Tempel Indochinas. Nach dem Lunch geht es weiter auf dem Highway 6, die über der histo­ri­sche Straße nach Angkor verläuft.

B

Siem Reap

Das Tor zu Angkor

Die Stadt liegt 10 km nord­öst­lich des Tonle-Sap-Sees, des größten Sees Südo­s­t­a­siens und eines der fisch­reichsten Binnenge­wässer der Erde. Siem Reap (gespro­chen sim rehap) heißt Nieder­lage der Siamesen und bezieht sich auf einen Sieg der Khmer über das Thai-König­reich. Nachdem die Stadt vor Angkor lange dem König von Siam tributpf­lichtig war, erklärten es die Franzosen 1907 zu ihrer Kolonie (Franzö­sisch-Indochina). 1975 zur Zeit der Zwangsherr­schaft der Roten Khmer wurden die Stadt­be­wohner verschleppt und konnten erst 4 Jahre später zurückkehren. In den 1990iger Jahren stabili­sierte sich die Siem Reap und ist heute eine fried­liche, blüh­ende Klein­stadt. Dazu hat der Tourismus viel beige­tragen.

Nachdem die Roten Khmer die Kunst­hand­werker fast völlig ausge­rottet hatten, gibt es heute wieder viele Werk­stätten und Künst­ler­gruppen, die ihr Kunst­gewerbe ausstellen und verkaufen. Die klas­si­sche Tanzkunst wird im Angkor Village Theater öffent­lich darge­boten. Besonders eindrucksvoll ist das tradi­tionelle Schat­ten­theater (Wayang), das tradi­tionelle Stücke aber auch Lehr­stücke gegen Aids aufführt. Am Tonle Sap See entlang gibt es Dörfer, die aus Pfahlbauten und aus Hausbooten bestehen und schwim­mende Dörfer genannt werden.

Zu Gast in einem Khmer Boutique-Hotel

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Stil­ele­mente der Khmer und des Westens verbinden sich in dem Gäste­haus mit 39 Zimmern zu einem kleinen Gesamtkunst­werk.

Umgeben wird das Haus von einem tropi­schen Garten mit exoti­schen Pflanzen, zwei Swimmingpools und einem Spa-Bereich. Wer das Restau­rant besucht, wird fest­stellen, dass Kambo­dscha – eingezwängt zwischen den kuli­na­ri­schen Giganten Thai­land und Vietnam – über eine beacht­liche, eigen­stän­dige Küche verfügt. Ruhe und Stille, vor allem auch die schat­tige Kühle der Anlage, stehen in einem ange­nehmen Kontrast zum quir­ligen Siem Reap. Das gesamte Haus dient auch als Galerie, wo junge Künstler der Region ihre Werke ausstellen.

Angkor

Versun­kene Tempelwelt
Die Begeg­nung mit der versun­kenen Tempelwelt von Angkor ist ein unver­gess­li­ches Erlebnis und ein Höhe­punkt jeder Kambo­dscha-Reise. Die größte Tempel­anlage der Welt wur­de über hunderte von Jahren erbaut und im 15. Jahr­hun­dert plötz­lich verlassen. Im 19. Jahr­hun­dert entdeckte ein franzö­si­scher Naturfor­scher auf dem Weg von Laos nach Süden die geheim­nisvolle, vom Dschungel über­wu­cherte Ruinen­stadt und löste mit seinen begeis­terten Briefen ein Grabungs­fieber unter Archäo­logen aus, das bis heute anhält. Doch auch Laien schlägt Angkor in seinen Bann. Die strenge Gliede­rung seiner Bauwerke kontras­tiert mit dem wuchernden Chaos des umliegenden Dschungels.

Ausflug

Besichtigung von Angkor (zweitägig)

Tag 1: Ta Prohm 
Abfahrt am Morgen um 7 Uhr zu dem Tempel Ta Prohm in Angkor. Der Tempel war Jahrhunderte dem Dschungel preisgegeben und ist so Sinnbild der Vergäng­lichkeit mensch­li­chen Tuns. Frühm­or­gens, wenn kaum Touristen da sind, ist der Ort in ein zauber­haftes und geheim­nisvolles Licht getaucht. Danach wird die Riesenpyramide von Takeo besich­tigt, die zu den höchsten Tempeln Angkors gehört. Das eindrucksvolle Bauwerk aus dem 10. Jahr­hun­dert wur­de nie voll­endet. Noch am Vormittag fährt man weiter zu den Resten einer Brücke, die sich vor Jahrhunderten über den Fluss spannte.

Mittags­pause im Hotel

Ab 14 Uhr führt die Tour in ein tradi­tionelles Regen­wald-Dorf mit einem Tempel aus dem 12. Jahr­hun­dert. Danach wird die nörd­lich gelegene Banteay Srei besich­tigt, Angkors ultima­tive Kunst­galerie. Der kleine rosafarbene Sand­stein­tempel ist ein Juwel der kambo­dscha­ni­schen Schnitzkunst. Der Name bedeutet soviel wie „Stärke der Frauen“; offenbar waren die Schnitze­rinnen weib­lich. Rückfahrt um 17 Uhr.

Tag 2: Angkor Wat und Angkor Thom
Am Morgen um 5 Uhr führt die Fahrt nach Angkor Wat, dem vermut­lich größten Tempel der Welt. Der Führer wird die Symbol­sprache der Bilder und Skulpturen erläu­tern, ebenso die Zusam­men­hänge hindu­is­ti­scher Mytho­logie und der Staats­theo­logie von Angkor Wat. Auf den Spuren der Pilger führt der Weg langsam ins Innere der Tempel. Vor dem Aller­hei­ligsten werden die Stufen zuneh­mend höher, um anzudeuten, dass am Ende des Pilger­wegs die Begeg­nung mit Gott steht.
Nach jahre­langen Restau­rie­rungs­arbeiten ist seit Januar 2010 auch die oberste Ebene des Tempels wieder zugäng­lich; allerdings sind wegen des zu erwar­tenden Ansturms längere Wartezeiten einzukalkulieren. Einzelheiten bespricht man am besten vor Ort mit dem Führer.

Mittags­pause im Hotel

Am Nach­mittag steht die Besich­tigung von Angkor Thom auf dem Programm. Die gewal­tige von einer Festungs­mauer umge­bene Stadt ist das Werk eines Königs aus dem 12. Jahr­hun­dert. Am Ende des Tages steht als Höhe­punkt die Besich­tigung des Tempels von Bayon. 54 Türme über­ragen den mäch­tigen Bau; auf jedem sind die vier Gesichter des Avalo­ki­tes­hvara, des mitfühl­enden Buddhas, gemeißelt, die in vier Himmelsrich­tungen auf die Erde nieder­schauen.
Der Ausklang des Tages erfolgt bei Sonnen­un­ter­gang auf dem Phnom (Berg) Bakheng beim gleich­na­migen Tempel.

Transfer

Hotel - Flughafen
Ihr Fahrer holt Sie in Ihrer Unter­kunft ab und bringt Sie zum Flughafen.

Flug

Von Phnom Penh nach Bangkok
Dauer: 0:55 h
C

Bangkok

Weltoffene Metropole in Asien

Bangkok – eine der welt­offensten Metro­polen Asiens – wur­de 1782 vom ersten der seither regierenden Chakri-Könige zur Landes­haupt­stadt von Thai­land erhoben.

Das kulturelle, poli­ti­sche und wirt­schaft­liche Zentrum des Landes ist zugleich ein Ort welt­be­rühmter Kunst­schätze. Die bedeu­ten­dsten Sehens­wür­digkeiten sind die schimmernden buddhis­ti­schen Tempel und Paläste, der Chao Praya Fluss mit einem Netz von male­ri­schen Kanälen, das große Kultur- und En­ter­tain­ment­an­ge­bot und die zur Welt­spitze zähl­enden Hotels und Restau­rants. Shoppen ist in der 6-Millionen-Einwohner-Stadt ange­sagt. Die zahl­losen klima­ti­sierten Einkaufs­zentren bieten nicht nur thai­ländi­sche Waren wie Seide, Baumwolle, Edel­steine, Bronze- und Zinn­ge­schirr, sondern auch west­liche Desi­gn­er­mode und „Fakes“ zu güns­tigen Preisen an.

Transfer

Flughafen - Hotel
Der Flughafen Suvarn­abhumi liegt ca. 35 km südöst­lich und Don Muang ca. 30 km nord­öst­lich der Innen­stadt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Bangkok

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Hotel ist aufgrund seiner Lage direkt am Fluss eine will­kom­mene Abwechs­lung zu den klas­si­schen Stadt­ho­tels.

Die Ausstat­tung ist hoch­wertig und die Zimmer sind stil­voll deko­riert. In nächster Umge­bung befinden sich bekannte Tempel­anlagen – unter anderem Wat Phra Keo – und die Straßen sind gesäumt mit Restau­rants. Mit dem Wasser­taxi oder der Schwe­be­bahn sind viele weitere Sehens­wür­digkeiten Bangkoks gut erreichbar. Ein Swimmingpool ist vorhanden.

Stadtbesichtigung

Bangkok zu Fuß und per Boot (ganztägig)

Der Tag beginnt mit einer Entde­ckungs­tour der verborgenen Seite der Stadt. Von der großen Schaukel Sao Ching Cha und dem Gefängnis Park schlendern wir durch kleine Gassen, stoßen auf Holzhäuser, Schutzgeist-Zeichen, Märkte und vieles mehr. An der Stadt­säule und dem Amulett-Markt erfahren wir mehr über die alten Aber­glauben. Weiter geht es zum Königs­pa­last und Wat Phra Kaeo mit seinem wertvollen Smaragd-Buddha.

Am frühen Nach­mittag erkunden wir das Labyrinth aus Bangkok's Kanälen vom Boot aus. Es geht nach Klong Bang Luang, eine Künst­lergemeinschaft beste­hend aus Holzhäusern, kleinen Studios und Gale­rien. Als nächstes besu­chen wir den herr­li­chen Wat Arun, der auch als Tempel der Morgenröte bezeichnet wird, und den Tempel Wat Pho aus dem 17. Jahr­hun­dert – bekannt für seinen liegenden Buddha. In einer renommierten Massage-Schule haben wir die Möglichkeit, eine tradi­tionelle Thai-Massage zu erleben. Der Tag endet mit einem Drink in einer Hotelbar mit Blick auf den Chao Phraya Fluss und das glitzernde Wat Arun.

Stadtbesichtigung

Bangkok - Altstadt (halbtägig)

Besu­cher sehen Bangkok häufig als eine riesige, moderne Metro­pole: voll von Schnell­straßen, überdi­men­sio­nalen Kaufhäusern und Wolkenk­ratzern.

Aber es gibt eine weitere, verborgene Seite, die deut­lich die Ursprünge eines Volkes zeigt, das immer noch an Tradi­tionen fest­hält. Unser Guide holt uns um 07:00 Uhr ab, um auf einem spezi­ellen Rundgang die versteckten Sehens­wür­digkeiten der Altstadt von Bangkok zu erkunden. Von der großen Schaukel Sao Ching Cha und dem Gefäng­nis­park schlendern wir durch kleine Gassen, stoßen auf Holzhäuser, Schutzgeist-Zeichen, Märkte und vieles mehr. An der Stadt­säule und dem Amulett-Markt erfahren wir mehr über die alten Aber­glauben. Die Tour endet mit einem Mittag­essen am Fluss­ufer.

Ausflug

Radtour: Bangkok bei Nacht

Dauer: 4:00 h

Die Radtour führt von der Rach­adamnoen Avenue entlang des Chao Phraya zur Tham­masat Univer­sität. Mit der Fähre geht es über den Fluss nach Thonburi. Auf unbefah­renen Seiten­straßen arbeiten wir uns langsam zum Wat Arun und weiter zum Wat Rakang durch. Auf der Fahrt am Fluss­ufer kommen wir an der alten portugie­si­schen Santa Cruz Kirche vorbei. Am Pak Klong Talat Blumen­markt ange­kommen, lassen wir die Räder stehen. Der Markt ist durch die vielen Farben und Menschen gerade zu dieser Tages­zeit am span­nendsten, sodass wir das Schau­spiel des Marktes hautnah miter­leben. Die Rückfahrt geht über Sanam Luang und endet am Nach­t­markt.

Transfer

Von Bangkok nach Amphawa

Auf dem Weg nach Mahachai riecht es zuneh­mend nach Fisch. Wer von Stinken spricht, belei­digt die Thais, für die dieser Geruch Teil ihres Lebens ist, allein die Fischsauce wird zum Kochen vieler Gerichte benutzt. In Mahachai ange­kommen fährt die alte Henschel Diesel­lo­komo­tive in den Bahnhof ein. Zusammen mit Ihrem Guide geht es durch einen Fisch­markt, es werden die unter­schied­lichsten Sorten verkauft. Von hier aus werden Teile Bangkoks mit Frischfisch versorgt, egal ob kleiner Straßen­stand oder die Edelre­stau­rants der Topho­tels. Wuse­liges Treiben, Fisch in allen Varia­tionen, Rikschas als offi­zi­elles Nahver­kehrs­mittel und eine ursprüng­l­iche Atmo­sphäre sind charak­te­ris­tisch für diese Klein­stadt am Klong Mahachai, der hier in den Menam Tha Chin mündet. Tha Chin heißt über­setzt „Pier der Chinesen“, denn hier legten früher die chine­si­schen Dschunken an.

Mittag­essen gibt es in Amphawa, 30 Fahrmi­nuten von Mahachai entfernt. Nach dem Mittag­essen führt der Weg zum Rama II. Memo­rial Park. Die male­ri­sche Anlage am Ufer des Mae Klong Flusses wur­de zu Ehren von Phra Phut­taloetla, dem Rama II., ange­legt. Der von 1809-1824 regierende Dicht­erkönig soll hier geboren worden sein. Fünf typi­sche Teak­holzhäuser, das könig­liche Boot und ein gepflegter Garten bieten sich für eine Rast an.

Wat Bang Kung, ein verwun­schener und mit viel Historie verse­hener Tempel, lädt zum Erkunden ein. Dieser Tempel bekam den Namen Bot Prok Pho, was soviel bedeutet wie „von Bodhibäumen bedeckte Ordi­na­ti­ons­halle“. Tatsäch­lich sind es vier eindrucksvolle Bäume, die diesen 400 Jahre alten Tempel umschlingen, eine Pappel, ein Feigenbaum, ein Banyan Baum und ein Ficus. Zahlreiche Sagen ranken sich um Wat Bang Kung, über die Bela­ge­rung Siams durch die Burmesen oder über Nang Mae, einem weib­li­chen Baumgeist, Vorlage für eine Reihe an Gruselromanen und Filme.

Nach Einbruch der Dunkelheit, was in Thai­land schont recht früh am Abend stattfindet, geht es mit dem Boot auf den Mae Klong auf Entde­ckungs­tour, vorbei an den tradi­tionellen Holzhäusern der Einheimi­schen, an Mangroven, Kokos­palmen und Wass­e­rhyaz­in­then. Wenn die Nacht kommt und die Hauptdar­steller dieser Insze­nie­rung, tausende von Glühw­ürmchen, in rich­tiger Stim­mung sind, fangen am Ufer Büsche und Sträu­cher an stürmisch zu blinken.

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Amphawa

Mittel­punkt und Haupt­at­trak­tion des Städtchens am Mae Klong River ist der Talat Nam, der schwim­mende Markt.

Anders als der weitaus bekann­tere Floa­ting Market im nahen Damnoen Saduak, der eigent­lich mehr einem Disney­land gleicht, beginnt der Amphawa-Markt nicht schon am frühen Morgen, sondern erst am späten Nach­mittag – und das auch nur am Woche­n­ende und an Feier­tagen. In den engen Gassen und Kanälen, wo zahl­lose Händler zu Wasser und zu Land Lebens­mittel und Handwerks­kunst anbieten, herrscht ungezwun­gene Straßenfe­s­t­atmosphäre. Im soge­nannten Venedig des Ostens sind Farangs (Foreig­ners) noch die große Ausnahme. Der Westen hat in Amphawa bisher nur in Form von Coca-Cola-Werbung und Popsongs Einzug gehalten, die bei spon­tanen Karaoke-Einlagen von thailändischen Jugend­li­chen zum besten gegeben werden.

In einem Gästehaus am Mae Klong

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel am Fluss­ufer liegt in fried­lich-länd­li­cher Umge­bung und ist einem Thai-Dorf nach­empfunden.

Die zwölf Thai Teakhäuser, in denen jeweils zwei Gäste­zimmer liegen, grup­pieren sich um einen Teich und einen Swimmingpool. Das Restau­rant ist dem Mae Klong River zuge­wandt. Seit 2011 gibt es neben den Teakhäusern 14 modern einge­rich­tete Villen, die um einen Natur­pool ange­legt sind.

Ausflug

Klong Klone Mangroven Wald

Nach einem ausgiebigen Früh­stück steht ein in dieser Form einzig­ar­tiger Markt auf dem Programm.
Nachdem bei You Tube seit einiger Zeit mehrere Videoclips mit spekta­kulären Bildern über einen Train Market in Bangkok die Neugierde der Anwender weckte und viele sich fragten, wo denn dieser Markt sei, geben wir jetzt die Antwort darauf. Der "Railway Market" alias Mae Klong Markt hat noch viel mehr zu bieten, als die faszi­nierende Zugeinfahrt, nämlich Thaileben pur. Mae Klong City, die offi­ziell Samut Songkhram heißt, ist bekannt für die besten Lychees im Lande.

Außer Früc­hten, gibt es hier alles, was in den Wok oder auf den Grill gehört und somit das Herz jeden Hobby-Kochs und Thaiküche-Vereh­rers erstrahlen lässt. Hier liegt Bekanntes neben Unbe­kanntem und Ihr Guide klärt dabei gerne auf. Nach dem Besuch des Wochen­marktes auf Thaiart, steht wieder der private Wagen bereit und eine kurze Fahrt bringt Sie zu dem kleinen Fischer-Dorf Klong Klone.

„Klone“ im Thai­ländi­schen heißt Schlamm, über­setzt so viel wie „Schlammfluss“. Dieses noch wirk­lich ursprüng­l­iche und typi­sche Fischerdorf ist der Ausgangs­punkt für ein neues Abenteuer, denn von hier aus geht es raus auf die See. Auf dem gleich­na­migen Fluss Klong Klone geht es vorbei an tradi­tionellen Holzhäusern. Hier hat man einen aufschluss­rei­chen Einblick, in das einfache Land­leben der Thais, abseits der großen Touris­mus­indu­s­trie. Was unter­wegs vielleicht ausschaut wie vermummte Ninja-Kämpfer, sind Muschel­su­cher, denen hier im wört­li­chen Sinne, das Wasser bis zum Hals steht. Muscheln gehören hier zur Haupt­ein­nah­mequelle, was nicht zuletzt später an den weit­läufigen Austernfarmen zu erkennen ist. Hoi Lot ist eine spezi­elle Austernsorte, die man hier züchtet und die nicht nur in Bangkok als Delika­tesse ange­sehen wird.
Der Übergang zwischen Süßwasser-Fluss und dem offenen Meer ist fast nahtlos und genau das macht diese Fahrt so lohnens­wert. Und weil es hier so schön und anders­artig ist, wird hier die Mittags­pause einge­legt und passend zur Loka­tion ein Pick­nick serviert.

Frisch gestärkt und ausge­ruht geht die kleine Seereise weiter. Ebbe und Flut spielen hier eine ganz wich­tige Rolle, und dort wo eben vielleicht noch tiefe See war, findet sich jetzt even­tuell nur noch Schlamm. Alles ist abhängig von den Gezeiten, aber darauf sind die Fischer und Bootsführer einge­stellt. Ein ökologisch ganz besonders bemerkens­wertes Unterfangen ist das 1995 von Ihrer Hoheit Prin­zessin Maha Chakri Sirindhorn begrün­dete „Mae Klong Mangrove Conserva­tion Project“, das sowohl von den Einheimi­schen wie auch von Besu­chern tatkräftig unter­stützt wird.

Mittlerweile erstreckt sich die wieder aufge­fors­tete Fläche auf gut 4000 ha und lässt sich gut vom Boot aus erkunden. Durch diesen zum Teil dichten Mangroven-Dschungel führt der Weg zu einer Attrak­tion, die besonders am Woche­n­ende Jung und Alt aus Bangkok anlockt: „Swimming Monkeys“. Eine Affen­ko­lonie mit geschätzten 50 Mitgliedern hat hier die Regie­rung übernommen.

Mit dem Boot wieder am Ausgangs­punkt in Klong Klone ange­kommen führt der Weg zurück nach Amphawa.

Transfer

Von Amphawa nach Kanchana­buri

Bereits um 6.30 Uhr geht es mit Reiseleiter zum Lao Tak Lak Markt. Bei einem Spaziergang und einer Fahrt mit dem Long Tail Boot sammeln wir Eindrücke von einem Alltag, der sich in vielem seit Jahrhunderten kaum verändert hat.

Die tradi­tionel­len ­Holz­la­den­häuser sind seit Gene­ra­tionen im Besitz derselben Familie und die Wasser­straßen sind immer noch die wich­tigsten Verkehrs­adern. 
Anschließend fahren wir weiter zum Erawan Natio­nal­park, wo wir nach einem Lunch einen spekta­kulären Wasserfall ­be­su­chen und im kris­tallklaren Wasser ein Bad nehmen können. Nach kurzer Fahrt zum Kwai Noi River besteigen wir ein Langboot und gleiten auf dem stillen Wasser durch den üppigen Dschungel. Ziel ist das Float House, wo wir die Nacht verbringen.

E

Kanchanaburi

Die Region im Westen Thai­lands ist vor allem für die „Death Railway“ bekannt, die die japa­ni­sche Besatzungs­macht während des Zweiten Welt­kriegs erbauen ließ und dabei asia­ti­sche Zwangs­arbeiter und west­liche Kriegsgefan­gene einsetzte.

Allein beim Bau der Eisen­bahnbrücke über den River Kwai sollen mehr als 100.000 asia­ti­sche und 16.000 west­liche Arbeiter umge­kommen sein.

Zu Gast auf einer Boots-Lodge auf dem Kwai

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die schwim­mende Lodge auf dem River Kwai ist nur mit dem Boot erreichbar, sodass bereits die Anreise ein Erlebnis ist – wenn auch nicht das einzige.

Man kann in der Hängematte liegen und so den Dschungel­strom genießen oder sich eine Schwimmweste geben lassen und damit fluss­abwärts treiben. Das A­bend­essen ist vielfältig und lecker. Die Zimmer sind einfach und mit Petro­le­um­lampen erleuchtet. Da es keinen Strom gibt, lebt man mit dem Tages­licht und richtet seinen Rhythmus entspre­chend aus – entschleu­nigt und digital absti­nent.

Ausflug

Ein Tag im Dschungel

Der Ausflug führt nach Kanchana­buri, dem ältesten priva­ten ­Natur­schutzgebiet Thai­lands. Die Wande­rung durch den Dschungel ist voller Abwechs­lung, Span­nung und Über­ra­schungen. Unter­wegs wird gelernt, wie man im Dschungel über­lebt, auf einen Baum klet­tert, einen Fluss überquert und wie sich Schlangen im Dschungel verhalten. Erfahren Sie beim Besuch eines Natur­schutz­projektes einiges über die Pfade der wild lebenden Tiere und deren Wasserver­sorgung. Im Herzen des Natur­schutzgebietes befindet sich ein Ökodorf, wo ein Team ein nach­hal­tiges und zurückge­zogenes Leben führt. Nach dem Lunch besich­tigt man eine Flederm­aus­höhle und gleitet mit einem Floß den Fluss hinunter bis zur Lost Island.

Für diesen Ausflug sollte man folgendes mitnehmen: Mücken­schutz, feste Schuhe und wasser­feste Sandalen, schnellt­rock­nende Shirts, Badekleidung, even­tuell eine Lampe für die Höhle.

Transfer

Von Kanchana­buri
Nach dem Früh­stück heißt es Abschied nehmen von Kanchana­buri. 

Mit dem Rück­transfer nach Bangkok endet die ungewöhn­liche Entde­ckungs­reise.
13 Tage
ab 3.119,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Reiseleiter (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Langstrecken-Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Oktober–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Gabi Rabe

Tel.: +49 (0)2268 92298-24


Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
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