Okanagan Valley: Seemonster im Obst- und Weingarten Kanadas
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Okanagan Valley

Kanadas führende Weinbauregion: Okanagan Valley

Kanadas führende Weinbauregion: Okanagan Valley

Seemonster im Obst- und Weingarten Kanadas

Das 175 Kilometer lange Tal zwischen Osoyoos und Enderby wurde von Gletschern der Eiszeit ausgehobelt und ist heute eine anmutige und abwechslungsreiche Tallandschaft, eingebettet in die Ausläufer der Rocky Mountains. Aufgrund des warmen und trockenen Klimas, im Sommer sind Temperaturen über 30°C die Regel, wurde das Okanagan Valley im späten 19. Jahrhundert für den Obstanbau entdeckt. Das sorgt besonders im Frühjahr für einen malerischen Anblick, wenn die Plantagen mit Apfel- und Pfirsichbäumen in voller Pracht erblühen.
Heutzutage spielt auch der Weinbau eine immer bedeutendere Rolle. Aufgrund der verlässlichen, kalten Wintereinbrüche ist Kanada mittlerweile der weltweit größte Produzent von Eiswein. So erstrecken sich vielerorts grüne Weinberge soweit das Auge reicht und auf zahlreichen Weingütern lassen sich die regionalen Erzeugnisse verkosten.

Dass die Sonnentage stets angenehm bleiben, ist den vielen Seen der Region zu verdanken. Eine moderate Wassertemperatur und kleine Sandstrände laden zum erfrischenden Baden ein. Der bekannteste See des Tals ist der namensstiftende Okanagan Lake. So wie um Loch Ness in Schottland ranken sich in Kanada zahlreiche Mythen eines Seeungeheuers um den Okanagan Lake. 1872 wurde zum ersten Mal über das zweiköpfige, schlangenähnliche Tier berichtet, das den Namen „Ogopogo“ trägt und heute das Maskottchen des Eishockeyteams von Kelowna ist.



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Sehenswürdigkeiten Okanagan Valley

Kalamalka Lookout Trail

Blick auf einen hellblauen Gletschersee

Südlich der Stadt Vernon ragt eine Halbinsel in das Nordende des Kalamalka Sees. Sein Wasser ist hellblau gefärbt vom Steinmehl, das die Gletscher vom Felsuntergrund abgeschliffen haben. Den besten Blick auf den See hat man vom Gipfel der Halbinsel, auf den ein kurzer Wanderweg führt. (Hin und zurück: 6,1 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab 327 Meter)

Kettle Valley Railway

Eine Fahrradroute der Extraklasse

Die ehemalige Kettle Valley Railway ist heute eine 24 Kilometer lange Fahrradstrecke durch eine wundervolle Natur. 18 Überführungen und zwei Tunnel liegen auf der Strecke. Unterwegs bieten sich spektakuläre Aussichten auf Kelowna und seine Umgebung. Man kann die Tour mit und ohne Führer unternehmen. Fahrräder werden am Startpunkt ausgeliehen, ebenso Helme und Wasserflaschen. Der Fahrradverleiher sorgt auch für den Transport von der Unterkunft zum Start der Tour am Myra Canyon und zurück. Reservierungen müssen online mindestens 24 Stunden im Voraus gemacht.

Zur Website:
www.myracanyonrental.com

Knox Mountain Switchbacks

Aussichtswanderung über dem Lake Okanagan

Der Weg führt vom Seeufer nördlich von Kelowna auf einen Aussichtsberg. Zwar ist der Anstieg steil, aber der Pfad ist gut ausgebaut und das Panorama vom Knox phantastisch. Der Gipfel erhebt sich etwa 300 Meter über dem See. Das ganze Gebiet ist durch den 400 Hektar großen Knox Mountain Park geschützt. Die Bewohner nutzen den Park zum Wandern, Schwimmen, Radfahren und Joggen. (Hin und zurück: 6,1 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab 401 Meter)

Okanagan Lake

Deutschkanadier und ein Monster am warmen Binnensee

Der lange, schmale Binnensee liegt im Okanagan Valley. 55 Kilometer vor der Grenze zum US-Bundesstaat Washington geht er ist in den gleichnamigen Fluss über. Die größte Stadt am Ufer des Sees ist mit 120.000 Einwohnern Kelowna, wo viele deutschstämmige Kanadier vom Tourismus leben. Der Legende nach lebt im Okanagansee ein Seeungeheuer namens Ogopogo. Es soll zwischen 3 und 14 Meter lang sein, einen schafsähnlichen Kopf und grüne Haut haben – dazu eine wilde Mähne und einen gespaltenen Schwanz. Zum ersten Mal wurde das Monster 1872 gesehen. Als aber 1924 ein Song erschien, der Ogopogo bedichtete, wurde es täglich gesehen. Die Hysterie ging so weit, dass die Fähren bewaffnete Sicherheitskräfte mitführten. Mittlerweile zeigt sich das Ungeheuer nur noch selten.

Summerland

Sonnenstadt am Okanagan Lake

Die Gemeinde mit knapp 12.000 Einwohnern liegt im sonnigen Westen des Okanagansees auf dem Thompson-Okanagan Plateau. Es handelt sich hier um eine semi-aride Steppenlandschaft, die zu den trockensten Zonen von ganz Kanada zählt. Nährstoffreiche Böden, viel Sonne und das Wasserangebot führten schon im 19. Jahrhundert zur Besiedlung. Der Ortskern im attraktiven Tudor-Stil ist bis heute erhalten. Eine Museumsbahn, die Kettle Valley Steam Railway, fährt auf einer Teilstrecke zwischen Midway und Merritt. Sehenswert ist dabei die „Trout Creek Trestle Bridge“, die in einer Höhe von 72 Metern und einer Länge von 189 Metern über den Trout Creek Canyon führt. Summerland liegt am Bottle Neck Drive, einer Touristenstraße, die Winzer und Kellereien verbindet.

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