Banff National Park

Über 20 schneebedeckte Dreitausender: Banff National Park

Über 20 schneebedeckte Dreitausender: Banff National Park

Schönster Nationalpark in den kanadischen Rockies

Der Nationalpark in den Rocky Mountains wurde 1885 gegründet und ist damit der älteste Kanadas und der drittälteste weltweit. Auf 6.650 Quadratkilometern schützt er den Lebensraum der Tierwelt unter anderem von über 40 Säugetierarten, darunter Elch, Wapiti, Schwarzbär, Grizzly, Luchs, Wolf oder Kojote. Was die Schönheit der Gebirgslandschaft angeht, sucht der Banff National Park seinesgleichen: über 20 schneebedeckte Gipfel ragen über 3000 Meter empor. Von ihnen stürzen Wasserfälle herab, die als Wildwasserbäche durch einsame Bergwiesen rauschen – ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Besonders im Sommer zieht der Park viele Besucher an, die jedoch meist in der Nähe der Besucherzentren bleiben.


Banff NP: gefilmt auf einer Umfulana Reise


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Sehenswürdigkeiten Banff National Park

Auf den Tunnel Mountain

Tolle Aussicht auf Banff und den Nationalpark

Der Tunnel Mountain Trail ist einer der ältesten und besten Trails im Banff Nationalpark. Er ist gut gepflegt und leicht zu erreichen. Eine wundervolle Panoramaaussicht auf die Stadt, das Bow Valley und den Mount Rundle machen den 1692 Meter hohen Berg zu einem idealen Ziel, um die Region kennenzulernen. Seinen Namen erhielt der Berg im 19. Jahrhundert, als die Canadian Pacific Railway einen Tunnel durch den Berg bauen wollte. Zwar wurden die Pläne schnell verworfen, der Name blieb jedoch erhalten.
(1:50 Stunden, 4,4 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

Banff

Größte Stadt im Banff-Nationalpark

Die größte Ortschaft im Banff-Nationalpark hat knapp 8.000 Einwohner und liegt am Osthang der Rocky Mountains. Von der Stadt aus sind verschiedene Berggipfel zu sehen, einschließlich des 2998 Meter hohen Cascade Mountain und des Mount Norquay. Eine Berggondel führt seit 1959 auf den nahe gelegenen Sulphur Mountain.

Cascade of Time Garden

Blumen und Bächlein an der Banff Avenue

Nahe dem Stadtzentrum, am Ende der Banff Avenue, liegt der parkähnliche Garten, der einen netten Ort für einen kleinen Spaziergang bietet. Der Zugang erfolgt durch ein schmiedeeisernes Tor. Dahinter sind über mehrere Terrassen blühende Beete angelegt, die von plätschernden Wasserläufen durchzogen werden. Der Fußpfad führt über eine kleine Brücke und zu einem Pavillon, der im Schatten der großen, alten Bäume steht.

Johnston Canyon

Beliebte Wanderung am Johnston Creek

Die Wanderung zu den Wasserfällen des Johnston Creek gehört zu den beliebtesten Wanderungen bei Banff. Die Wege sind dementsprechend gut ausgebaut. Zum Teil sind die Holzstege, die sich an die Seiten des Canyons klammern, jedoch recht schmal und tagsüber kann es mitunter sehr voll werden. Es ist also empfehlenswert, sich gleich am frühen Morgen auf den Weg zu machen. Der Anstieg ist moderat und führt am Fluss entlang. Wer an den oberen Wasserfällen angekommen ist und noch Energie hat, kann weitere drei Kilometer bergauf zu den sogenannten Ink Pots wandern. Diese glasklaren Seen liegen auf einer weiten Ebene, die vor einer eindrucksvollen Bergkulisse eingerahmt wird.
(Hin und zurück: 11,4 km, 4:00 Stunden, auf und ab: 350 m)

Parker Ridge Trail

Kurze Wanderung mit Gletscherblick

Die kurze Wanderung empfiehlt sich, wenn man zwischen Lake Louise und Jasper unterwegs ist. Vom Parkplatz aus geht es hinauf in Richtung Parker Ridge. Der Aufstieg ist teilweise etwas steil, insgesamt aber nicht anspruchsvoll. Oben angekommen, wartet als Belohnung eine tolle Ausssicht auf beiden Seiten – mit Blick auf den Saskatchewan-Gletscher. (hin und zurück: 2,6 Kilometer, 1:10 Stunden, auf und ab: 270 Meter)

Peyto Lake

Türkisfarbener Gletschersee am Icefield Parkway

Der Bergsee im Banff National Park gilt wegen seiner türkisen Farbe als einer der schönsten in Kanada. Er kann bequem über den Icefields Parkway erreicht werden. Der See wird von mehreren Gletschern gespeist – darunter der gleichnamige Peyto-Gletscher. Diese Wasserfärbung wird durch feingemahlenes Gestein verursacht, das auch Steinmehl oder Gletschermilch genannt wird und mit dem Schmelzwasser in den See gelangt. Das Icefield Centre, ein Besucherzentrum am See, enthält eine gut gemachte Ausstellung, die die Geschichte und Geologie des Nationalparks erklärt.
Der Peyto Lake wurde nach Bill Peyto benannt, einem bekannten Trapper und Bergführer Ende des 19. Jahrhunderts.

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