Waterton Lakes National Park

Azurblaue Färbung: Waterton Lake

Azurblaue Färbung: Waterton Lake

Wo Rockies und Prärie aufeinandertreffen

Der viertälteste Nationalpark Kanadas liegt im Süden des Landes an der Grenze zu Montana in den USA. Die Grenze, die über tausende Kilometer schnurgerade auf dem 49. Breitengrad verläuft, ist mit bloßem Auge zu erkennen, weil zu beiden Seiten in den Wald eine 30 Meter breite Schneise geschlagen wurde. Auf der US-Seite setzt sich der Park als Glacier-Nationalpark fort. Im Park treffen zwei landschaftliche Großräume aufeinander: die gewaltigen kanadischen Rocky Mountains und die endlose Weite der Prärie. Mit einer Fläche von 525 Quadratkilometern ist er zwar der kleinste Nationalpark der kanadischen Rocky Mountains. Dafür sind die drei Waterton-Seen, der Upper, der Middle und Lower Waterton Lake wegen ihrer Tiefe bedeutsam. Oberhalb des Visitor Centre führt ein einfacher Wanderweg zu einer Aussichtsstelle.



Sehenswürdigkeiten Waterton Lakes National Park


Glacier Nationalpark

Grizzlys und Berglöwen in der Wildnis zwischen USA und Kanada

Die eiszeitlich geprägten Rocky Mountains nahe der Grenze zu Kanada gehören zu den größten Wildnisgebieten der Erde. Ihr Zentrum rund um den St. Mary Lake wurde bereits 1910 zum Naturpark erklärt, so dass die Ökosysteme nahezu ungestört geblieben sind. Seitdem der Park nach Kanada ausgeweitet ist, umfasst er mehr als 4.000 Quadratkilometer und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Da er fernab der großen Zentren liegt, trifft man nur wenige Touristen, dafür muss man mit Grizzlys, Berglöwen, Wölfen und Adlern rechnen, die in der hochalpinen Wildnis heimisch sind. Mehrere Hochgebirgsstraßen erschließen den Park; die bekannteste ist die Going-to-the-Sun-Road, die über Felsabstürze und Pässe zu verwunschenen Seen und sensationellen Aussichtspunkten führt.




Reisebeispiele Waterton Lakes National Park

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