Kanadische Rocky Mountains

Höchster Berg der kanadischen Rockies: Mount Robson

Höchster Berg der kanadischen Rockies: Mount Robson

Die kanadischen Rocky Mountains gehören zu den spektakulärsten und beliebtesten Reisezielen Westkanadas. Die grandiose Gebirgslandschaft erstreckt sich über 1.450 Kilometer Länge zwischen den Provinzen British Columbia und Alberta und umfasst ein Gesamtgebiet, das mit 180.000 Quadratkilometern etwa halb so groß ist wie Deutschland. Der vergletscherte Hauptkamm ist gleichzeitig die Wasserscheide zwischen dem Pazifik und dem Atlantischen Ozean. Vier von fünf Nationalparks in den Rockies sind zum Welterbe der UNESCO erhoben und ziehen zahllose Wanderer, Abenteurer und Outdoor Enthusiasten an.



Sehenswürdigkeiten Kanadische Rocky Mountains


Banff

Größte Stadt im Banff-Nationalpark

Die größte Ortschaft im Banff-Nationalpark hat knapp 8.000 Einwohner und liegt am Osthang der Rocky Mountains. Von der Stadt aus sind verschiedene Berggipfel zu sehen, einschließlich des 2998 Meter hohen Cascade Mountain und des Mount Norquay. Eine Berggondel führt seit 1959 auf den nahe gelegenen Sulphur Mountain.


Banff National Park

Schönster Nationalpark in den kanadischen Rockies

Der Nationalpark in den Rocky Mountains wurde 1885 gegründet und ist damit der älteste Kanadas und der drittälteste weltweit. Auf 6.650 Quadratkilometern schützt er den Lebensraum der Tierwelt unter anderem von über 40 Säugetierarten, darunter Elch, Wapiti, Schwarzbär, Grizzly, Luchs, Wolf oder Kojote. Was die Schönheit der Gebirgslandschaft angeht, sucht der Banff National Park seinesgleichen: über 20 schneebedeckte Gipfel ragen über 3000 Meter empor. Von ihnen stürzen Wasserfälle herab, die als Wildwasserbäche durch einsame Bergwiesen rauschen – ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Besonders im Sommer zieht der Park viele Besucher an, die jedoch meist in der Nähe der Besucherzentren bleiben.


Fort Steele

Urbild vieler Western-Filme

Fort Steele östlich von Cranbrook ist eines der legendären Urbilder vieler Western-Filme. In dem Goldgräberort kam es ständig zu Konflikten mit den ansässigen Indianern. Um den Ort zu befrieden, wurde ein Teil der Polizeitruppe von Fort MacLeod unter Superintendent Steele hierher verlegt, worauf die dankbaren Siedler den Ort nach ihm benannten. Heute ist die Heritage Town ein lebendiges Freilichtmuseum, das die Zeit um 1900 widerspiegelt. In der Schmiede kann man dem Hufschmied bei der Arbeit zuschauen. Auf der Straße muss man aufpassen, nicht ständig in Schießereien verwickelt zu werden. Im Wild Horse Theatre, einem der über 60 historischen Gebäude, werden regelmäßig Musikshows und Comedies aus der viktorianischen Epoche aufgeführt.

Nähere Informationen:
www.fortsteele.ca


Mount Robson

Wanderparadies am höchsten Berg Kanadas

Auf der Grenze zwischen den Provinzen Alberta und British Columbia liegt der Mount Robson, der mit 3.954 Metern höchste Berg der kanadischen Rock Mountains. Es gibt keine leicht begehbaren Routen auf den Gipfel, so dass nur eine Handvoll Bergsteiger jedes Jahr dieses Ziel erreicht. Die großartige Hochgebirgslandschaft wird von dem über 2200 Qudratkilometer großen Mount Robson Provincial Park geschützt. Mehrere Wanderwege führen in die Wildnis. Besonders schöne Orte sind der Moose Lake, an dessen Ufer oft Elche grasen, oder die Overlander Falls. Die Südseite des Berges ist vom Yellowhead Highway aus besonders gut sichtbar.


Yoho National Park

Naturwunder im Schatten der Rocky Mountains

Der Nationalpark gehört mit seinen 1313 Quadratkilometern Fläche zu den vier großen Wildnisgebieten in den kanadischen Rockies und zeichnet sich durch schneebedeckte Gipfel, einsame Bergseen und tosende Wasserfälle aus. Er erstreckt sich entlang des Kicking Horse River, der eine tiefe Schlucht in das weiche Sedimentgestein der Rockies geschliffen hat. Eine der großen Sehenswürdigkeiten ist eine natürliche Brücke über den Kicking Horse Fluss und der leuchtend grüne Emerald Lake. Unübertroffen sind die Tokakkaw Fälle, die zu den höchsten in Nordamerika gehören. „Yoho“ bedeutet in der Sprache der Cree-Indianer „Erstaunen“, aus dem man angesichts der Naturschönheiten in der Tat nur schwer heraus kommt.




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