09.10.2013

Kanadareise von Rudolf Feucht

Guten Tag
Danke der Nachfrage. Es waren zwei sehr schöne Wochen in Kanada. Das Wetter war wunderbar, immer sonnig und die Herbstfärbung der Bäume einfach traumhaft. Eine ungewöhnlich lange Gutwetterperiode, normalerweise seien es nur 3-4-Tage so schön, hat uns traumhafte Landschaften/Städte in bestem Licht gezeigt. Ein „Indien Summer“ Traum.
Die Unterkünfte, die Gastfreundschaft und die liebevoll zubereiteten Frühstücks Menüs waren allesamt super (!) einfach zum Genießen. Angefangen bei Mimi in Montreal in ihrem schmucken B&B sind unserer Erwartungen stets erfüllt worden, bis auf das B&B in Toronto. Das entspricht leider nicht dem Level der anderen B&B. Schade, aber dafür wurden wir eine Nacht später in Gananoque nach Strich und Faden verwöhnt. Ein Traum!! Auch die Bootstour Tausend-Island war super. Gleichzeitig war auch gerade "Tag der offenen Türen" bei allen historischen Gebäuden in Gananoque. Unser Hotel war auch mit dabei. Eine sehr interessante Zeitreise von Gestern bis Heute.
Das Hotel am Lac Sacacomie (haben wir selber gebucht) ist wunderschön gelegen. Das Freizeitangebot ist top. Trotz den vielen Touristengruppen ist jede Aktivität in Ruhe möglich. Der Erholungswert bei einer Wanderung im goldgelben Blätterwald, die an kleinen Seen vorbei führt, ist garantiert. Das Hotel ist interessant gebaut, im Kanadischen Blockhausstil am Hang mit traumhafter Aussicht auf den Lac Sacacomie. Der Sternenhimmel in der Nacht ist überwältigend. Die Küche ist Durchschnitt, nichts spezielles, aber hier geht man hin wegen der traumhaften Umgebung.
Das Hotel Tadoussac war sehr schön gelegen, das Zimmer stilvoll möbliert (neuerem Datums), die Lobby mit wunderbarer Aussicht auf die Bucht bedarf aber einer neuen Inneneinrichtung, wirkt sehr verstaubt, der Speisesaal ebenso. Die Küche haben wir am Abend nicht getestet, dafür im Restaurant Mathilde eine kulinarische Überraschung serviert bekommen!
Zum Thema verstaubt: Vieles in Kanada, vor allem die Strassen und Brücken rund um die Grossstädte, sind im schlechten Zustand. Zurzeit wird aber kräftig repariert und so angelt man sich rund um die Städte von Baustelle zu Baustelle. Montreal hat gerade mal die Schulden von der Olympiade von 1976 abbezahlt und ist erst jetzt wieder in der Lage die seit 1976 aufgeschobenen Unterhaltsarbeiten auszuführen.
Die Letzte Stadt Quebec hat schon seinen speziellen Reiz und wir können verstehen, warum so viele Amerikaner diese Stadt als "Europa" ansehen. Zu Fuß erkundet sich diese historische Altstadt am besten. Shopping ist hier, wie übrigens auch in Niagara on the Lake, wunderbar möglich. Der Aufenthalt im B&B in Sillery war ein gelungener Abschluss unserer Reise. Es hat alles geklappt, die Buchungen für die Unterkünfte (wir wurden überall freundlich erwartet) und wir haben die zurückgelegten gut 3'000 km ohne Panne "abgefahren".



Nach Oben