Rundreise durch British Columbia: Bären und Wein, Wasserfälle und Sunshine Coast - Kanada
Yoho National Park

Rundreise durch British Columbia

Bären und Wein, Wasserfälle und Sunshine Coast

Wer gut drei Wochen Zeit hat, kann ohne Hetze eine Kanada Rundreise durch den Westen machen. Den Rockies begegnet man zum ersten Mal im Yoho National Park, wo man aus dem Staunen über schneebedeckte Gipfel, einsame Bergseen und tosende Wasserfällen nicht herauskommt. Nach weiteren Parks in den Rockies bleibt noch Zeit für den Pazifik. An der Sunshine Coast buchen wir für Ihre Kanada Rundreise ein besonders schönes Landhaus mit großer Terrasse und Fernblick über den Fjord.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Vancouver

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Escape SUV o.ä. (IFAR)
Station: Vancouver Flughafen (Desk at Airport)

Vancouver

31 km | 40 Minuten
A

Vancouver

Pazifik-Metropole am Fuß der Coastal Mountains

Die Stadt vor der impo­santen Kulisse der schnee­be­deckten Coastal Moun­tains gilt als eine der schönsten der Welt.

Sie liegt auf einer Halb­insel 45 Kilometer nörd­lich der Grenze zu den USA. Ausge­dehnte Park­anlagen, ein mildes Klima und der sorgsam restau­rierte Stadt­kern machen den Reiz der Pazifik-Metro­pole aus. Die nach dem engli­schen Kapitän, George Vancouver, benannte Stadt verdankt ihre Entste­hung dem Gold­rausch im Fraser Canyon. Den Goldgräbern folgten die Holzfäller, jedoch erst der Hafen – heute der größte Kanadas – und die trans­kon­ti­nen­tale Eisen­bahn schufen die Voraus­setzungen für den Aufstieg zu einer Welt­me­tro­pole. Seit der Welt­aus­stel­lung 1986 hat sich die 2,2-Millionen-Einwohner Stadt zu einer Tourismus-Desti­na­tion entwi­ckelt. Nach Los Angeles und New York ist es der wich­tigste Standort der amerika­ni­schen Film­indu­s­trie, weshalb es auch Hollywood North genannt wird.

In einem Gästehaus auf der Nordseite

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das private Gäste­haus liegt verkehrsgünstig auf der Nord­seite von Vancouver. Parks, Geschäfte, Restau­rants und selbst einige Wander­wege sind zu Fuß gut erreichbar.

In die Innen­stadt kommt man am schnellsten mit der Hafen­fähre. Ein großzügiger Wohnbereich und ein üppiger Garten mit einer Sitz­ecke, auf der man seinen Afternoon-Tea oder Coffee in aller Ruhe genießen kann, stehen den Gästen zur Verfügung. Die drei großzügigen, nach italie­ni­schen Kompo­nisten benannten Zimmer im Oberge­schoss sind lichtdurch­flutet und liebevoll einge­richtet. Alle haben Blick auf Grouse Moun­tain. Crystal, die Gastgeberin, hat immer gute Tipps für die Tages­pla­nung ihrer Gäste.

British Columbia

Wilde Land­schaft zwischen Pazifik und Rocky Moun­tains
Die westka­na­di­sche Provinz ist nach dem Columbia River benannt, der die Grenze zu Alaska bildet. B.C. ist dreimal so groß wie Deutsch­land, hat aber weniger Einwohner als Hessen. In den Ballungs­räumen um Vancouver, Victoria und Nanaimo leben 3,4 Millionen von insge­samt 4,6 Millionen Einwoh­nern in der ganzen Provinz. Die wilde Land­schaft wird von den mäch­tigen Gebirgs­zügen geprägt, allen voran den Rocky Moun­tains, den Coast Moun­tains und den Columbia Moun­tains. Zusammen decken sie fast das gesamte Gebiet ab. Die Küste wird von tiefen Fjords und Sunden gegliedert. Sieben Natio­nalparks sind die Haupt­at­trak­tionen von British Columbia: der Glacier Park, der Kootenay, der Mount Revels­tone und der Yoho liegen in den Rocky Moun­tains, und auf den großen Inseln liegen der Gwaii Haanas Park, die Gulf Islands und Pacific Rim National Park.

Capi­lano Suspen­sion Bridge

Histo­ri­sche Seil­brücke und ein Baumwipfel­pfad
Die frei schwin­gende Seil­brücke von 1888 über­spannt den Capi­lano Fluss mit 70 Metern Höhe und einer Länge von 136 Metern. Obwohl sie auf privatem Gelände steht, ist sie der Öffent­lichkeit zugäng­lich. Ein Besuch lohnt sich auch wegen der Dauer­aus­stel­lung Living Forest, wo Indianer Stam­me­s­tänze, Mythen und Lieder vorstellen. Die Treetop Adven­tures nebenan sind ein Baumwipfel­pfad, der über Hängebrü­cken durch den Regen­wald führt. Wer schwindelfrei ist, kann auf dem Cliff Walk hoch über dem Abrund des Capi­lano Canyons klettern. Mithilfe von Stahl­trägern, Treppen und Brücken überwindet die 215 Meter lange Strecke mehrere Felsen.

Vancouver Aqua­rium

Haie, Wale und Seelöwen im größten Aqua­rium Kanadas
Das  Aqua­rium mit ange­schlos­senem meeresbio­logi­schen Forschungs­zentrum ist 9.000 Quad­r­at­meter groß und damit das größte dieser Art in ganz Kanada. Seit der Eröff­nung 1956 kommen ständig neue Becken und Tier­arten hinzu. Zurzeit leben hier mehr als 300 Fisch- und 56 Amphibi­en­arten sowie 60 verschiedene Säuge­tieren und Vögel, darunter Haie, Delfine, Weißwale und Seelöwen. Ein besonderes High­light ist die Amazonas-Ausstel­lung mit Schmetter­lingen, Echsen, Schildkröten und Faul­tieren. Ein 4D-Kino macht die Unter­was­serwelt mit allen Sinne erlebbar.

Von Vancouver nach Kelowna

397 km | 4:30 h

Zunächst folgt man dem Fraser River durch das land­wirt­schaft­lich intensiv genutzte Fraser Valley ins Landes­in­nere.

Langsam werden die Sied­lungen am Südufer spär­li­cher und die dichten, bewal­dete Berge der Coast Range kommen näher. Vorbei an Hope, einer alten Goldgräber­stadt, führt der Trans Canada Highway weiter nach Nordost und durch­quert dabei einige Indian­er­re­servate.

Harrison Lake

Glet­schersee in maje­s­tä­ti­scher Bergwelt
Der größte See in den südli­chen Coast Moun­ta­i­ns liegt heute ruhig zwischen den Lillooet Ranges im Osten und den Douglas Ranges im Westen. Das war nicht immer so. Während des Gold­rauschs der Jahre 1858 bis 1860 war er der Haupt­zugang von Vancouver zu den Goldferl­dern am Ober­lauf des Fraser Rivers. Sein Tal ist das letzte und größte einer Kette großer, in Nord-Süd-Rich­tung verlau­fender Glet­scher­täler, in denen nörd­liche Nebenflüsse des Fraser Rivers verlaufen.

Harrison Hot Springs

Heiße Quellen und ein Thermalbad
An der Südspitze des Harrison Lakes sprudeln zwei Thermalsquellen namens Potash (40°) und Sulphur (65°). Sie wurden bereits von den India­nern genutzt und verehrt. Die ersten Euro­päer, die die Quellen entdeckten, waren Gold­su­cher, die sich in der Wildnis verirrt hatten. Heute hat der Ort knapp 2.000 Einwohner. Die meisten Besu­cher kommen wegen des Thermalsbads.

Fraser Canyon

Vom Gold­rausch zum Outdoor Zentrum
Der Gold­rausch im Fraser Canyon war neben dem kalifor­ni­schen einer der heftigsten in ganz Amerika. Er wur­de 1858 durch eine Ladung Erz ausge­löst, bei deren Unter­su­chung Gold­spuren gefunden wurden. Als sich die Nach­richt auf den Goldfel­dern von San Francisco herum­sprach, fielen inner­halb eines Monats mehr als 30.000 Menschen in Victoria ein, das bis dahin weniger als 500 Einwohner hatte.
Der Gold­rausch führte zur Gründung der Kolonie British Columbia auf dem Fest­land. Durch Zehn­tausende von Prospek­toren wur­de die bis dahin fried­liche Bezie­hung zwischen Euro­päern und India­nern, die im Pelzhandel wirt­schaft­lich verbunden waren, nach­haltig zerstört. Heute gibt es kaum noch Spuren des Gold­rauschs, der wenige Jahre später so jäh endete, wie er begonnen hatte. Hope ist stattdessen ein Zentrum für Outdoor Aktivi­täten wie Wandern, Skifahren, Moun­tain Biking, Angeln und White Water Rafting.

Matsqui Trail

Spazierweg am Ufer des Fraser Rivers
Das Tal des Fraser Rivers war ursprüng­lich vom Stamm der Matsqui bewohnt. Heute ist ein Regio­nal­park bei Abbotsford nach den Urein­woh­nern benannt. Er schützt das Südufer des Fraser Rivers, an dem auch der Matsqui Trail entlangführt. Wer ihn ganz begeht, muss knapp 20 Kilometer gehen. Man kann jedoch jederzeit umkehren. Der Weg bietet eine gute Möglichkeit, sich mit dem größten Fluss von British Columbia vertraut zu machen.

Falls Lake Trail

Kurzer Abste­cher zu einem Bergsee
Am Fuß des Coquihalla Moun­tains liegt ein kleiner Bergsee, der vom Highway aus leicht zu errei­chen ist. Man fährt ein kleines Stück auf einer Stich­straße nach Norden. Vom Ende der Straße führt ein kurzer Weg durch das Tal bis zum See. (Hin und zurück: 1,5 Kilometer, 0:30 Stunden, auf und ab: 110 Meter)
B

Okanagan Valley

Obst- und Weingarten Kanadas

Das 175 Kilometer lange Tal zwischen Osoyoos und Enderby wur­de von Glet­schern der Eiszeit ausge­ho­belt und ist heute eine anmu­tige und abwechs­lungs­reiche Tallandschaft.

Das Klima ist warm und trocken; Sommer­tempe­raturen über 30 Grad sind die Regel. Die vielen Seen laden durch ihre ange­nehme Wasser­tempe­ratur und ihren kleinen Sand­stränden zum Baden ein. In das seit Jahr­tausenden von den Salish bewohnten Gebiet kamen Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Euro­päer. Eine zuneh­mende Besied­lung der Region begann jedoch erst im Jahre 1859 mit der Gründung einer Missi­ons­sta­tion. Heute ist das Tal Kanadas führ­ende Obst- und Wein­region und wird daher auch als „der Obstgarten Kanadas“ bezeichnet. Besonders Ries­ling, Char­donnay und Merlot gedeihen prächtig und stehen ihren Vettern in der alten Welt um nichts nach.

Zu Gast in einem B&B in Kelowna

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das im vikto­ria­ni­schen Stil einge­rich­tete Gäste­haus liegt in einer freund­li­chen Wohn­sied­lung von Kelowna, im Herzen des Okanagan Valley.

Vom Garten und vom Haus aus hat man einen fantas­ti­schen Blick auf Kelowna und seine Felder. Ein Swimmingpool lädt zur Entspan­nung ein. Die Gastgeber haben ihre englisch ange­hauchte Gastfreundschaft über viele Jahre kultiviert. Clare – gebürtig aus Newbury, Berk­shire – bringt mit ihrem Humor jedermann zum Lachen und begeis­tert ihre Gäste immer wieder mit ihrer Kochkunst. Zum Nach­mit­tag­stee serviert sie am liebsten Scones. Das 3-Gänge-Früh­stück ist selbst­ver­ständ­lich auch typisch englisch.

Okanagan Lake

Deutschka­na­dier und ein Monster am warmen Binnensee
Der lange, schmale Binnensee liegt im Okanagan Valley. 55 Kilometer vor der Grenze zum US-Bundes­staat Washington geht er ist in den gleich­na­migen Fluss über. Die größte Stadt am Ufer des Sees ist mit 120.000 Einwoh­nern Kelowna, wo viele deutsch­stäm­mige Kana­dier vom Tourismus leben. Der Legende nach lebt im Okanagansee ein Seeunge­heuer namens Ogopogo. Es soll zwischen 3 und 14 Meter lang sein, einen schafs­ähn­li­chen Kopf und grüne Haut haben – dazu eine wilde Mähne und einen gespal­tenen Schwanz. Zum ersten Mal wur­de das Monster 1872 gesehen. Als aber 1924 ein Song erschien, der Ogopogo bedich­tete, wur­de es täglich gesehen. Die Hysterie ging so weit, dass die Fähren bewaffnete Sicher­heits­kräfte mitführten. Mittlerweile zeigt sich das Unge­heuer nur noch selten.

Kettle Valley Railway

Eine Fahr­ra­d­route der Extra­k­lasse
Die ehema­lige Kettle Valley Railway ist heute eine 24 Kilometer lange Fahr­rad­strecke durch eine wundervolle Natur. 18 Überfüh­rungen und zwei Tunnel liegen auf der Strecke. Unter­wegs bieten sich spekta­kuläre Aussichten auf Kelowna und seine Umge­bung. Man kann die Tour mit und ohne Führer unter­nehmen. Fahr­räder werden am Start­punkt aus­ge­liehen, ebenso Helme und Wasserfla­schen. Der Fahr­radver­leiher sorgt auch für den Transport von der Unter­kunft zum Start der Tour am Myra Canyon und zurück. Reservie­rungen müssen online mindes­tens 24 Stunden im Voraus gemacht.

Knox Moun­tain Switchbacks

Aussichtswande­rung über dem Lake Okanagan
Der Weg führt vom Seeufer nörd­lich von Kelowna auf einen Aussichtsberg. Zwar ist der Anstieg steil, aber der Pfad ist gut ausge­baut und das Panorama vom Knox phan­tas­tisch. Der Gipfel erhebt sich etwa 300 Meter über dem See. Das ganze Gebiet ist durch den 400 Hektar großen Knox Moun­tain Park geschützt. Die Bewohner nutzen den Park zum Wandern, Schwimmen, Radfahren und Joggen. (Hin und zurück: 6,1 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab 401 Meter)

Von Kelowna nach Golden

342 km | 4:30 h
Die Strecke führt mitten durch den Glacier National Park. Gewal­tige Eisfelder und schnee­be­deckte Gipfel prägen das wilde Natur­pa­ra­dies.

Revel­s­toke National Park

Panora­ma­straße zum Mount Revel­s­toke
Der kleine Natio­nal­park ober­halb des Columbia Rivers gehört zu den schönsten von British Columbia. Schnee­be­deckte Gipfel, ausge­dehnte Eisfelder, Berg­seen, Abbruchkanten und tiefe Schluchten prägen die Bergwildnis. Der Meadows in the Sky Parkway ist eine 26 Kilometer lange Panora­ma­straße von Revel­s­toke in den Park, die allerdings nur wenige Monate im Sommer befahrbar ist. Sie endet am Mount Revel­s­toke, wo verschiedene Wander­wege zu drei Berg­seen hoch­führen. Der Blick vom Gipfel ist schlicht atembe­rau­bend: er reicht vom Tal des Columbia River bis zu den namen­losen verglet­scherten Berg­spitzen.

Rogers Pass

Wasser­scheide zwischen Pazifik und Atlantik
Der 1.330 Meter hohe Gebirgs­pass in den Selkirk Moun­tains wur­de 1882 entdeckt und ist seither eine wich­tige Ost-West-Verbindung. Der Trans-Canada Highway überquert ihn, während die trans­kon­ti­nen­tale Eisen­bahn­strecke durch einen Tunnel führt. Heute steht auf dem Pass das Besu­cher­zentrum des Glacier National-Parks. In der beginnt der ein Kilometer lange Abandoned Rails Trail, an den man alte Bahn­anlagen und Lawi­nen­schutzbauten besich­tigen kann. Vom Highway aus führen mehrere Wege zu Aussichts­punkten auf Glet­scher oder Bahn­anlagen.

Glacier-Natio­nal­park

Riesen-Lebens­bäume am Fuß der Glet­scher
Der Glacier National Park of Canada ist mit knapp 1.400 Quad­ratki­lome­tern der größte der sieben Natio­nalparks in British Columbia. Über 50 Prozent der Fläche liegt ober­halb der Baumgrenze von 2.000 Metern, zwölf Prozent des Parks sind ganzjährig von Eis und Glet­schern bedeckt. Bis zu 17 Meter Neuschnee fallen pro Jahr und speisen über 400 Glet­scher. Das raue Klima lässt nur in den unteren Tälern Vege­ta­tion zu. In den nied­rigsten Bereichten wächst der Regen­wald. Er besteht aus Riesen-Lebens­bäumen, Kiefern und Tannen, unter denen Farne gedeihen. Die Fichten im Tal des Beaver River sind bis zu 1000 Jahre alt. Wo Lawinen niedergegangen sind, wachsen im Frühjahr und Sommer üppige Blumenwiesen. 54 Säuge­tier- und 183 Vogel­arten leben in den Wäldern des Parks, darunter Schwarz­bären, Grizzlys und Vielfraße. In den höheren Lagen leben Wald-Karibus, Schnee­ziegen, und Murmel­tiere.

Kala­malka Lookout Trail

Blick auf einen hell­blauen Glet­schersee
Südlich der Stadt Vernon ragt eine Halb­insel in das Nordende des Kala­malka Sees. Sein Wasser ist hell­blau gefärbt vom Stein­mehl, das die Glet­scher vom Fels­un­ter­grund abge­schliffen haben. Den besten Blick auf den See hat man vom Gipfel der Halb­insel, auf den ein kurzer Wanderweg führt. (Hin und zurück: 6,1 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab 327 Meter)
C

Yoho National Park

Naturwunder im Schatten der Rocky Mountains

Der Natio­nal­park gehört mit seinen 1313 km² Fläche zu den vier großen Wild­nis­gebieten in den kana­di­schen Rockies und zeichnet sich durch schnee­be­deckte Gipfel, einsame Berg­seen und tosende Wasser­fälle aus.

Er erstreckt sich entlang des Kicking Horse River, der eine tiefe Schlucht in das weiche Sedi­mentge­stein der Rockies geschliffen hat. Eine der großen Sehens­wür­digkeiten ist eine natür­liche Brücke über den Kicking Horse Fluss und der leuch­tend grüne Emerald Lake. Unübertroffen sind die Takakkaw Fälle, die zu den höchsten in Nord­ame­rika gehören. „Yoho“ bedeutet in der Sprache der Cree-Indianer „Erstaunen“, aus dem man ange­sichts der Natur­schön­heiten in der Tat nur schwer heraus kommt.

Zu Gast in einem Landhaus bei Golden

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die offene und großzügige Art von Heather und Bob, den Besitzern dieses B&Bs, spiegelt sich im gesamten Haus wider.

Die Zimmer im Erdge­schoss sind sehr groß und bieten eine herr­liche Aussicht auf die weit unten liegende Stadt. Im Gemeinschafts­raum mit zwei Sitz­e­cken pras­selt an kalten Abenden ein Kaminfeuer. Ansonsten kann man auf der Terrasse sitzen oder den Hot Tub im Garten benutzen. Das konti­nen­tale Früh­stück wird in der Küche ange­richtet, in der auch eine Mikrowelle zur allgemeinen Nutzung steht.

Von Golden nach Banff

137 km | 2:00 h
Man überquert den 1643 m hohen Kicking Horse Pass, der die Grenze zum Staat Alberta bildet und schon im Banff National Park liegt. Er bildet auch die Wasser­scheide zwischen dem Pazifik und dem Atlantik.

Alberta

Prärie und pulsierende Städte
Die west­lichste der drei Prär­ie­provinzen Kanadas präsen­tiert sich mit einer enormen landschaft­li­chen Viel­falt. Wäh­rend sich im Osten das Weite Gras­land der Prärie erstreckt, findet sich im Südosten zerklüf­tetes Ödland, in das der Red Deer River tiefe Schluchten gehöhlt hat. Im Westen befinden sich die Ausläufer der Kana­di­schen Rocky Moun­tains. Auf einer Fläche von insge­samt über 660.000 Quad­ratki­lome­tern bietet die Provinz neben der ursprüng­l­i­chen Natur in den verschiedenen Natio­nalparks auch ein pulsierendes Groß­stadt­leben in den Millio­nen­me­tro­polen Edmonton und Calgary. 
Wich­tigste Wirt­schafts­sek­toren sind der Getrei­de­anbau und die Rinderzucht sowie die Erdölförde­rung. Aufgrund der umfang­rei­chen Erdöl­vor­kommen gilt Alberta als die reichste Provinz Kanadas.

Lake Louise

Para­dies für Wanderer und Angler
Das Para­dies für Wanderer und Angler liegt knapp 60 Kilometer nordwest­lich von Banff. In dem blau­grün aufschimmernden See spiegelt sich die maje­s­tä­ti­sche Bergkulisse mit dem Mount Victoria (3.464 m) im Zentrum. Die einzig­ar­tige türkisblaue Farbe stammt von dem Stein­mehl, das durch das Glet­scher­schmelz­wasser in den See gespült wird. Am Seeufer thront das Chateau Lake Louise mit Über­nach­tungs­mög­lichkeiten für über 1.000 Gäste. Es empfiehlt sich, den See in den frühen Morgen­stunden zu besu­chen. Lohnens­wert sind die Wande­rungen zum Lake Agnes (3,5 km) und zum Plain Six Glaciers (5,5 km), einem Berg­pla­teau mit subalpiner Vege­ta­tion und schöner Aussicht auf sechs Glet­scher.

Lakes­hore Trail

Aussichtsrei­cher Uferweg am Lake Louise
Der aussichtsreiche Wanderweg am Ufer des türkis-blau gefärbten Lake Louise beginnt in der Stadt Lake Louise. Der Weg ist in gutem Zustand, leicht zu begehen und bietet exzel­lente Aussichten auf die umliegenden Berge und Glet­scher. Der See zählt zu den sieben Naturwundern und ist in der Hoch­saison dement­spre­chend gut besucht. Eine frühe Anreise ist ratsam, um noch die Stille am Seeufer genießen zu können. (Hin und zurück 6,1 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 120 Meter)

Takakkaw Falls

250 Meter hohe Kaskaden und ein Ausblick auf die Glet­scherwelt
Die Wasser­fälle im Yoho National Park stürzen stufenlos 254 Meter in die Tiefe und sind insge­samt 384 Meter hoch. Damit gehören sie zu den höchsten und eindrucksvollsten Fällen in Kanada. Vom Park­platz aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Aussichts­punkt. Am Fuß der Wasser­fälle spürt man die Gischt. Am besten, man zieht Regen­sa­chen an. Wer Menschen­au­f­läufe vermeiden will, geht morgens früh oder am späten Nach­mittag dorthin. Wer etwas weiter gehen möchte, kann auf einen Vorgipfel steigen und wird mit einer herr­li­chen Aussicht über die Glet­scherwelt belohnt. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3:20 Stunden, auf und ab: 640 Meter)

Lake Agnes

Drei-Seen-Wande­rung mit toller Aussicht
Wer den Lake Louise in seiner ganzen Farbenpracht wahr­nehmen will, sollte ihn von oben anschauen. Die Wande­rung führt zu tollen Aussichts­punkten. Später kommt man an einem kleinem Bergsee vorbei, dem Mirror Lake, der seinem Namen alle Ehre macht. Ziel ist Lake Agnes auf einer Höhe von 2134 Metern, der immerhin 3,5 Kilometer lang ist. Im Tea House am See kann man eine Rast einlegen. (Hin und zurück: 7,9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 576 Meter)
D

Banff National Park

Schönster Nationalpark in den kanadischen Rockies

Der Natio­nal­park in den Rocky Moun­tains wur­de 1885 gegründet und ist damit der älteste Kanadas und der dritt­äl­teste welt­weit.

Auf 6.650 Quad­ratki­lome­tern schützt er den Lebens­raum der Tierwelt unter anderem von über 40 Säuge­tier­arten, darunter Elch, Wapiti, Schwarzbär, Grizzly, Luchs, Wolf oder Kojote. Was die Schön­heit der Gebirgs­landschaft angeht, sucht der Banff National Park seines­glei­chen: über 20 schnee­be­deckte Gipfel ragen über 3000 Meter empor. Von ihnen stürzen Wasser­fälle herab, die als Wild­was­ser­bäche durch einsame Bergwiesen rauschen – ein Para­dies für Wanderer und Natur­freunde. Besonders im Sommer zieht der Park viele Besu­cher an, die jedoch meist in der Nähe der Besu­cher­zentren bleiben.

Zu Gast in einem Gästehaus im Zentrum von Banff

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine B&B gehört zu den schönsten im Banff Natio­nal­park. Es liegt zentral im Ort Banff, sodass gute Restau­rants und Einkaufsmög­lichkeiten in der Nähe sind.

Rustikale Eleganz und moderner Komfort gehen eine origi­nelle Verbindung ein. Die Zimmer im Country-House-Stil sind geräumig und hell. Gäste treffen sich in der Lounge am offenen Kamin. Das Früh­stück ist reichhaltig und abwechs­lungs­reich. Neben warmen Speisen gehören auch frisches Obst, Saft, haus­gemachtes Gebäck, Tee und Kaffee zum Angebot.

Banff

Größte Stadt im Banff-Natio­nal­park
Die größte Ortschaft im Banff-Natio­nal­park hat knapp 8.000 Einwohner und liegt am Osthang der Rocky Moun­tains. Von der Stadt aus sind verschiedene Berggipfel zu sehen, einschließ­lich des 2998 Meter hohen Cascade Moun­tain und des Mount Norquay. Eine Berggondel führt seit 1959 auf den nahe gelegenen Sulphur Moun­tain.

Auf den Tunnel Moun­tain

Tolle Aussicht auf Banff und den Natio­nal­park
Der Tunnel Moun­tain Trail ist einer der ältesten und besten Trails im Banff Natio­nal­park. Er ist gut gepflegt und leicht zu errei­chen. Eine wundervolle Panora­ma­aus­sicht auf die Stadt, das Bow Valley und den Mount Rundle machen den 1692 Meter hohen Berg zu einem idealen Ziel, um die Region kennenzulernen. Seinen Namen erhielt der Berg im 19. Jahr­hun­dert, als die Cana­dian Pacific Railway einen Tunnel durch den Berg bauen wollte. Zwar wurden die Pläne schnell verworfen, der Name blieb jedoch erhalten.

Ha Ling Peak

Aussichtsgipfel über Canmore
Ha Ling war ein chine­si­scher Koch bei der Cana­dian Pacific Railway. 1896 ging er eine Wette ein: 50 Dollar, wenn er den impo­santen Gipfel über Canmore inner­halb von zehn Stunden besteigen würde und dort eine Fahne postieren würde. Am folgenden Samstag ging er um 7 Uhr los und bestieg den Steilgipfel von seiner sanfteren Rück­seite. Zur großen Über­ra­schung war er bereits mittags zurück. Seitdem hieß der 2.407 Meter hohe Berg nur noch Chinaman's Peak. Er wur­de erst kürz­lich umbe­nannt – wegen des rassis­ti­schen Unter­tons. Der Weg ist auch heute noch anstren­gend, auch wenn er gut ausge­baut ist. (Hin und zurück: 2,8 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 780 Meter)

Von Banff nach Jasper

344 km | 4:30 h
Die Strecke nach Jasper in Rich­tung Norden beginnt auf dem Icefields Parkway. Es ist sicher­lich eine der spektakulärsten Berg­straßen der Welt und sie führt entlang der konti­nen­talen Wasser­scheide mitten durch die Natio­nalparks Banff und Jasper, die den schönsten Teil der kana­di­schen Rockies schützen,vorbei an zahlrei­chen Glet­schern, grandiosen Bergketten, Seen, Wasserfällen und weite Flusstäler mit tiefgrünen Fich­tenwäldern.

Peyto Lake

Türkisfarbener Glet­schersee am Icefield Parkway
Der Bergsee im Banff National Park gilt wegen seiner türkisen Farbe als einer der schönsten in Kanada. Er kann bequem über den Icefields Parkway erreicht werden. Der See wird von mehreren Glet­schern gespeist – darunter der gleich­na­mige Peyto-Glet­scher. Diese Wasser­färbung wird durch fein­ge­mah­lenes Gestein verur­sacht, das auch Stein­mehl oder Glet­scher­milch genannt wird und mit dem Schmelz­wasser in den See gelangt.  Das Icefield Centre, ein Besu­cher­zentrum am See, enthält eine gut gemachte Ausstel­lung, die die Geschichte und Geologie des Natio­nalparks erklärt.
Der Peyto Lake wur­de nach Bill Peyto benannt, einem bekannten Trapper und Bergführer Ende des 19. Jahrhunderts.

Maligne Lake

Bilder­buchsee im Jasper Natio­nal­park
Der See im Jasper-Natio­nalpark liegt auf einer Höhe von 1670 Metern, hat eine Ober­fläche von knapp 20 Quad­ratki­lome­tern und eine durch­schnitt­liche Tiefe von 100 Metern. Er wird vom Maligne River, einem Nebenfluss des Atha­basca River, mit Glet­scher­wasser gespeist, weshalb seine Tempe­ratur nie über 4 °C steigt . Im See liegt die Insel Spirit Island, ein Wahrzei­chen der kana­di­schen Rocky Moun­tains. Regenbogen­forellen und Bach­saib­linge bevöl­kern den nähr­stoff­armen See, dem sich im Sommer Grizzlys, Schwarz­bären, Maul­tier­hir­sche, Rentiere, Wölfe, Elche, Schnee­ziegen und Dickhornschafe nähern. Weißkopf­see­adler und Fisch­adler ernähren sich vom Fisch­be­stand des Sees.

Mary Schäffer Loop

Aussichtsreiche Wande­rung am Maligne Lake
Der Mary Schäffer Loop am Maligne Lake ist gut gepflegt, zum Teil auch befes­tigt und bis auf einige wenige matschige Stellen nahe am Ufer, leicht zu begehen. Das ist von Vorteil, denn so können wir uns beden­kenlos der atembe­rau­benden Szenerie rechts und links des Weges widmen. Auf der einen Seite das glasklare Wasser des bis zu 100 Meter tiefen Sees, auf der anderen Seite duftende Kiefern- und Fich­tenwälder, umrahmt von den knapp 3000 m hohen Gipfeln der Endless Chain Ridge im Hinter­grund. (Hin und zurück: 3,1 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 64 Meter)

Parker Ridge Trail

Kurze Wande­rung mit Glet­scher­blick
Die kurze Wande­rung empfiehlt sich, wenn man zwischen Lake Louise und Jasper unter­wegs ist. Vom Park­platz aus geht es hinauf in Rich­tung Parker Ridge. Der Aufstieg ist teilweise etwas steil, insge­samt aber nicht anspruchsvoll. Oben ange­kommen, wartet als Beloh­nung eine tolle Auss­sicht auf beiden Seiten – mit Blick auf den Saskat­chewan-Glet­scher. (hin und zurück: 2,6 Kilometer, 1:10 Stunden, auf und ab: 270 Meter)

Five Bridges

Untou­ris­ti­sche Wande­rung am Atha­basca Fluss
Die Wande­rung ist eine Option, wenn andere Ziele wie der Maligne Lake über­laufen sind. Auch Five Bridges íst touris­tisch. Wenn man aber am Hang entlang geht und nicht direkt in den Canyon, ist man nach der ersten Brücke dem Menschen­strom entflohen und kann eine schöne Wande­rung durch Wälder und an Flüssen und Seen entlang machen. (Hin und zurück: 14,5 Kilomter, 4:30 Stunden, auf und ab: 153 Meter)
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Kanadische Rocky Mountains

Bergwälder, Wasserfälle, Gletscherseen

Die kana­di­schen Rocky Moun­tains sind Teil des längsten Ketten­gebirges der Welt. Es reicht vom chile­ni­schen Feuer­land bis nach Alaska und hat eine Länge von 14.000 Kilome­tern.

Mit 180.000 Quad­ratki­lome­tern ist allein der kana­di­sche Abschnitt dieses gigan­ti­schen Gebirges etwa halb so groß ist wie Deutsch­land. Der verglet­scherte Hauptkamm ist gleichzeitig die Wasser­scheide zwischen dem Pazifik und dem Atlan­ti­schen Ozean. Aus alpinen Höhen stürzen Wasser­fälle herab; an den Hängen wachsen ursprüng­l­iche Bergwälder. Die Glet­scher der letzten Eiszeit haben geheim­nisvolle Berg­seen hinter­lassen. Vier von fünf Natio­nalparks in den Rockies sind zum Welterbe der UNESCO erhoben und ziehen zahl­lose Wanderer, Abenteurer und Outdoor Enthusi­asten an.

Zu Gast in einem B&B bei Jasper

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B bei Jasper genießt von seiner expo­nierten Posi­tion eine gewal­tige Aussicht, die allein schon einen Besuch wert ist.

Hinzu kommen der Komfort des Hauses und die aufge­schlos­sene Gastfreund­lichkeit von Bob und Glenda, die ihre Gäste mit Lite­ratur und Tipps für Tages­ausflüge versorgen. Jedes Zimmer verfügt über eine Kaffee­ma­schine und einen Kühlschrank; zudem stehen Sahne, Milch, herzhafte Muffins, Käse und ein wenig Obst bereit. Alter­nativ können Gäste in der benach­barten Lodge oder in einem der Restau­rants in der Nähe früh­s­tü­cken. Zum Natio­nal­park fährt man drei Minuten, in den Ort Jasper 45 Minuten.

Jasper National Park

Abge­legenes Welt­natur­erbe rund um ein riesiges Eisfeld
Im Jasper-Natio­nal­park setzt sich die grandiose Gebirgs­landschaft des Banff-Parks fort. Er ist mit fast 11.000 km² der größte in den kana­di­schen Rockies und Welt­natur­erbe der UNESCO. Gewal­tige Glet­scher wie das Columbia-Eisfeld mit 325 (!) Quad­ratki­lome­tern, maje­s­tä­ti­sche Berge, donnernde Wasser­fälle und im Sommer bunte Bergwiesen machen die Schön­heit des Parks aus, der wegen seiner Abge­legen­heit weniger frequen­tiert ist als der Banff-Natio­nal­park. Vom Spaziergang am kris­tallklaren Maligne See bis zu geführten Glet­scherwande­rungen gibt es zahlreiche Wandermög­lichkeiten unter­schied­li­cher Längen und Schwie­rigkeitsgrade.

Sulphur Skyline Trail

Von heißen Quellen auf einen Aussichtsberg
Der Weg ist kurz und anstren­gend. Oben wird man belohnt mit einer fantas­ti­schen Aussicht. Unten im Tal kann man sich bei einem Bad (Miette Hot Springs) in den heißen Quellen unter freiem Himmel herr­lich entspannen. (Hin und zurück: 8,3 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Beaver Board Walk

Auf einem Bohlenweg ins Reich der Biber
Mehr als drei Kilometer führt der Bohlenweg in den Lebens­raum der Biber – hinweg über Sümpfe, Wiesen und Seen. Dabei kann man das Werk der Tiere bewundern: ein ausgeklügeltes System aus gefällten Bäumen und Staudämmen. Unter­wegs kommt man an Bänken und Pick­nick­plätzen vorbei. Zwei Aussicht­s­türme ermög­li­chen über das gesamt Gelände.

Von Jasper nach Clearwater

398 km | 5:00 h
Man verlässt den Jasper National Park in west­liche Rich­tung. Später folgt man dem North Thompson River stromabwärts, wo sich zur Rechten das Gebirge von Wells Gray auftürmt.

Mount Robson

Wander­pa­ra­dies am höchsten Berg Kanadas
Auf der Grenze zwischen den Provinzen Alberta und British Columbia liegt der Mount Robson, der mit 3.954 Metern höchste Berg der kana­di­schen Rock Moun­tains. Es gibt keine leicht begehbaren Routen auf den Gipfel, so dass nur eine Handvoll Berg­steiger jedes Jahr dieses Ziel erreicht. Die großar­tige Hoch­ge­birgs­landschaft wird von dem über 2200 Qudratki­lometer großen Mount Robson Provincial Park geschützt. Mehrere Wander­wege führen in die Wildnis. Besonders schöne Orte sind der Moose Lake, an dessen Ufer oft Elche grasen, oder die Over­lander Falls. Die Südseite des Berges ist vom Yellowhead Highway aus besonders gut sichtbar.

Rearguard Falls

Wande­rung der Königslachse
Wenn die Königslachse im August versu­chen, auf dem Weg zu ihren Laich­gründen die Fälle zu überqueren, haben sie bereits eine Wande­rung von über 1.250 Kilome­tern hinter sich. Nur die Kräf­tigsten schaffen es, den Wasserfall zu überwinden, um weiter zu den Over­lander Falls zu schwimmen, wo die Reise dann endgültig zu Ende ist. Die impo­santen Königslachse sind bis 1,5 Meter lang. Man kann sie von der Aussichts­platt­form sehen, die vom Highway über einen einfa­chen Wanderweg erreichbar ist (ca. 30 Minuten). Der Zugang zum Rearguard Falls Trail befindet sich 5 Kilometer östlich von Tete Jaune Cache, an der Südseite des Highway 16.

George Hicks Park

Lachswande­rung im August und September
Jedes Jahr kann man von Mitte August bis Mitte September die Königslachse im George Hicks Park in Valem­ount beob­achten, wie sie auf dem Weg vom Pazifk durch den Fraser River zu ihren Laich­gründen schwimmen. Nur die kräf­tigsten von ihnen schaffen die 1.280 Kilometer lange Wande­rung bis in den McLennan River  und zum Swift Creek in Valem­ount.
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Wells Gray Park

Biber, Grizzlies und Elche in herrlichem Vulkangebirge

Das Natur­schutzgebiet gehört zu den schönsten Wilder­ness Parks west­lich der kana­di­schen Rockies und liegt doch abseits der Touris­ten­ströme.

Landschaft­lich ist es vom Vulka­nismus bestimmt. Der markan­teste Berg, der Azure Moun­tain (2.495 m), ist ein Vulkan, an dessen Kuppe sich noch die erkal­teten Lavafelder abzeichnen. Wer wilde Tiere fotogra­fieren möchte, wird in dem 5.200 Quad­ratki­lometer großen Natio­nal­park Biber, Maul­tier­hir­sche, Elche, Grizzly- und Schwarz­bären finden. Viele Wander­wege führen durch den Park. Auch Kanuten finden hier ideale Bedingungen.

Zu Gast bei deutschen Auswanderern am Wells Gray Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Vor mehreren Jahren sind Michael und Marion Ott aus Deutsch­land ausge­wandert und haben sich durch zähe Arbeit ihren Leben­s­traum erfüllt: ein beein­dru­ckendes Blockhaus in der Wildnis am Wells Gray Park.

Sie haben einen großzügigen Gäste­trakt mit drei komfor­ta­blen Zimmern ange­baut, um die grandiose Natur ringsum mit ihren Gästen teilen zu können. Um das windge­schützte Sonnen­deck schwirren Kolibris, und manchmal hat man morgens das Glück, Bären oder Wild auf der Wiese beob­achten zu können. Das üppige und viel­sei­tige Früh­s­tück ist ideal für Wanderer und alle, die sich tags­über an der frischen Luft bewegen möchten. Dinner wird nach Absprache ange­boten.

Helm­cken Falls

Viertgrößter Wasserfall in Kanada
Kurz bevor der Murtle River in den Clearwater River mündet, stürzt er vom Murtle Plateau 141 Meter in die Tiefe. Somit sind die Helm­cken Falls der viert­höchste Wasserfall in Kanada. Der Schutz des Wasserfalls war einer der Haupt­gründe für die Entste­hung des teils bewal­deten, von Bären bewohnten Wells Grey Park. Benannt wur­de der Wasserfall nach dem deutsch­stäm­migen Arzt John Sebas­tian Helm­cken, der im Auftrage der Hudson’s Bay Company in British Columbia mithalf, das Land der Kana­di­schen Konföde­ra­tion anzu­gliedern. Helm­cken selbst bekam den Wasserfall nie zu Gesicht. Ein acht Kilometer langer leichter Wanderweg führt zu den Fällen.

Von Clearwater nach Pemberton

417 km | 5:30 h
Die einzig nennens­werte Ansied­lung unter­wegs ist Kamloops mit 150.000 Einwoh­nern, die größtenteils von der Holz­indu­s­trie leben. Im Secwe­pemc Native Heri­tage Park erfährt man, wie die Shuswap-Indianer gelebt haben (355 Yellowhead Hwy).

Rattlesnake Bluffs

Wandern durch ein Klap­per­schlan­gen­gebiet
Auf den ersten Blick wirken die Steilklippen und staubigen Hänge von Rattlesnake Bluffs nicht sehr einla­dend. Erst beim genaueren Hinschauen entdeckt man Zeichen einer besonderen Arten­viel­falt. Die in die Felsen geklebten Nester aus Schlamm und Stroh stammen von Schwalben und Mauer­seg­lern. Dickhornschafe bringen hier im Frühjahr ihre Lämmer zur Welt. Namensgebend sind die Klap­per­schlangen, die das staubige und zerklüf­tete Gelände besonders schätzen. Heute ist Rattle Snake Bluffs ein kleines Natur­schutzgebiet nahe der Stadt Kamloops, das von einem kurzen Wanderweg erschlossen wird.

Secwe­pemc Native Heri­tage Park

Einblicke in den Alltag der Secwe­pemc
Die Secwe­pemc (aufge­spro­chen: She-whep-m) sind eine First Nation im Süden von British Columbia mit insge­samt 17 Stämmen. Über 10.000 Jahren lebte das Jäger-und-Sammlier-Volk auf einem riesigen Gebiet zwischen dem Osthang der Rocky Moun­tains und dem Fraser River. Heute wird ihre Sprache nur noch von etwa 1.700 Menschen gespro­chen. Das Frei­lichmuseum bemüht sich um Einblicke in den Alltag des India­nervolkes.

Kamloops

Histo­ri­sche Holzfäller­stadt am Zusam­menfluss der Thompson Rivers
Die Stadt am Zusam­menfluss des nörd­li­chen und südli­chen Thompson Rivers wird wegen ihres sonnigen und trockenen Klimas auch „Canada's Sunshine Capital“ genannt. Die rund 150.000 Bewohner der Region leben vorwiegend von Holz­wirt­schaft und Tourismus. Durch die Altstadt führt eine Heri­tage Walking Tour zu den histo­ri­sche bemerkens­werten Gebäuden. Die Stadt lernt man am besten vom Wasser aus kennen. Bootsfahrten mit einem Raddampfer werden von Mai bis September ange­boten. Nord­öst­lich von Kamloops liegt die Shuswap Seen­platte, die im Sommer ein Para­dies für Wassersportler ist.

Battle Bluff

Aussichtsfelsen über dem Thompson Lake
Den schönsten Blick auf den Kamloops Lake und den Thompson River hat man vom Battle Bluff. Ähnlich wie die Lorelei am Mittelrhein ragt der Fels steil über das Seeufer empor. Man begeht den Battle Bluff daher am besten von Norden, von wo der Weg nur leicht ansteigt und wenig Mühe macht. (Hin und zurück: 4,5 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 284 Meter)
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Coast Mountains

Alpiner Gebirgszug zwischen Rockies und Pazifik

Vor 85 Millionen Jahren waren die Coast Moun­tains nur ein paar flache Granit­hügel. Doch dann verschoben sich die Erdplatten und ein Gebirge faltete sich auf.

An den Bruch­stellen drang Magma an die Erdober­fläche und hinter­ließ Vulkane. In der kurzen Zeit von wenigen Millionen Jahren entstand aus den Küstenhügeln ein eindrucksvolles Gebirge, das von Alaska bis Mexiko reicht. Höchster Punkt ist der Mount Waddington mit 4019 Metern. Heute sind die Coast Moun­tains dicht bewaldet und werden von zahlrei­chen Fjorden durch­zogen. Rund um Whistler haben Outdoor-Enthusi­asten alle Möglichkeiten.

Zu Gast in einem B&B im Pemberton Valley

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das aus Gelbzedern­holz errich­tete Haus liegt im ruhigen Pemberton Valley, 25 Minuten nörd­lich von Whistler.

Sechs mit Natur­holzmöbeln und in warmen Farben einge­rich­tete Zimmer stehen für Gäste zur Verfügung. Auch der Rest des Hauses wie z. B. die Lounge mit Kamin erzeugt eine gemüt­liche, familiäre Atmo­sphäre. Schon beim frisch zuberei­teten Früh­stück lässt sich der impo­sante Ausblick auf die umliegenden Berge genießen. Nach einem erleb­nis­rei­chen Tag kann man bei einem Drink auf der Terrasse oder einem Bad im Hot Tub entspannen. Gute Restau­rants befinden sich in der Nähe. Der One Mile Lake ist 2,5 Kilometer, der Nairn Falls Provincial Park 5 Kilometer entfernt.

Gari­baldi Provincial Park

Von Eis und Feuer geprägtes Gebirge
Der knapp 2000 Quad­ratki­lometer große Park schützt einen eindrucksvollen Abschnitt der Coast Moun­tains. Das Gebirge wur­de durch vulka­ni­sche Aktivi­täten und durch Glet­scher geformt. Durch Erosion sind bizarre Berge und tiefe Schluchten entstanden. Der Mount Gari­baldi selbst ist ein 2678 Meter hoher Vulkan. Besonders die Region zwischen dem Gari­baldi-Glet­scher und dem Chea­kamus Lake wird vom Wechsel aus schwarzen Vulk­anbergen, schnee­gleißenden Glet­schern und tiefblauen Berg­seen bestimmt. Abge­sehen vom Sea-to-Sky Highway gibt es keine weiteren Straßen durch den Park, der ein beliebtes Ziel für Wanderer, Berg­steiger und Outdoor-Enthusi­asten ist.

Whistler

Schweizer Feri­en­dorf in den Coast Moun­tains
Der moderne Ort im Stil eines Schweizer Feri­en­dorfes liegt in einer phan­tas­ti­schen Hoch­ge­birgs­landschaft und gehört zu den bedeu­ten­dsten Skizentren Nord­ame­rikas. Doch auch im Sommer hat der Gebirgsort viel zu bieten: Seil­bahnen am Whistler Moun­tain und am Blackcomb Moun­tain bringen Wanderer, Bergkletterer und Moun­tai­nbiker zum Ausgangs­punkt eines weit­ver­zweigten Wegenetzes. Auch Kanu- und Wild­was­serfahrer kommen auf den ungezähmten Gebirgsbächen auf ihre Kosten.

Lost Lake Trail

über die Hügel im Lost Lake Park zum See.
Das Skigebiet von Whistler gehört zu den renommier­testen in Kanada. Doch auch im kurzen Sommer bietet die Region Möglichkeiten für fantas­ti­sche Touren. Die kurze Wande­rung im Lost Lake Park und um den gleich­na­migen See ist eine schöne Alter­na­tive zu den schweiß­treibenden Ganz­tages­touren und steilen Gipfel­be­steigungen in der Region. Am Lost Lake kann man schließ­lich die Seele baumeln lassen, Joggern und Bikern zuschauen oder in den See springen. (hin und zurück: 1.40 Stunde, 6,3 Kilometer, auf und ab 70 Meter)

Von Pemberton nach Sechelt

Fähre

Von Pemberton nach Horseshoe Bay Fähr­terminal

143 km | 2:30 h
Die Strecke führt nach Süden am Garbaldi Provincial Park und ab Squamish am Howe Sound entlang.

Squamish

Von Holzfällern und Dampf­lo­komo­tiven.
Am nörd­li­chen Ende des Howe Sounds liegt die Stadt mit 17.000 Einwoh­nern, die wegen ihrer Nähe zu Vancouver und den viel nied­rigeren Grund­stück­preisen an Attrak­tivität gewinnt. Hervor­gegangen ist der nach dem ursprüng­lich ansäs­sigen India­ner­stamm benannte Ort aus einer Holzfäller­sied­lung  des 19. Jahrhunderts. Als die Pacific Great Eastern Railway eine Esen­bahn­strecke am Howe Sound verlegte, wuchs der Ort. An die große Zeit der Eisen­bahn erin­nert der West Coast Railway Heri­tage Park in der Nähe von Squamish.

Peak 2 Peak Tour auf den Whistler Moun­tain

Gipfel­tour mit anschließender Gondel­fahrt auf den benach­barten Blackcomb Moun­tain.
Das Olympia-Skigebiet von Whistler ist eines der renommier­testen in Kanada. Im kurzen Sommer bieten sich schöne Wande­rungen an. Vom Gipfel des Whistler Moun­tain über den Little Whistler Peak zurück zur Round­house Lodge geht man einen halben Tag durch eine hoch­alpine Land­schaft mit phan­tas­ti­scher Aussicht. Zu- und Abstieg macht man bequem mit Gondel und Lift. Das High­light ist die Fahrt mit der Peak 2 Peak Gondola auf den benach­barten Blackcomb Moun­tain. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 1:30 Stunden, auf: 80 Meter, ab: 330 Meter)

Von Horseshoe Bay Fähr­terminal nach Lang­dale Fähr­terminal

Dauer: 0:40 Stunden

Die Fähre setzt von Horseshoe Bay zwischen Bowen Island im Süden und Gambier Island im Norden zur Sundshine Coast über.

Bei Buchung werden wir die Überfahrt bereits reservieren. Die Reservie­rungs­gebühr für die Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten.
Der Fähr­preis für den Wagen (ca. CAD 55,-) und die Personen (ca. CAD 16,-) muss jedoch vor Ort bezahlt werden, per Kreditkarte oder in bar. Die Fähre wird von der Reederei BC Ferries betrieben. (Tel: 1-888-223-3779)

Von Lang­dale Fähr­terminal nach Sechelt

34 km | 36 Minuten
Über Gibsons Landing dem „Tor zur Sunshine Coast“ und dem kleinen Fischer­städt­chen Sechelt und Roberts Creek fährt man entlang der Küste, der Strait of Georgia.
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Sunshine Coast

Sonnenverwöhnte Küstenabschnitt zwischen Gibson und Sechelt

Der sonnenverwöhnte Küsten­ab­schnitt liegt im Regenschatten von Vancouver Island zwischen Gibson im Süden und der Sechelt Halb­insel im Norden.

Im südlich vom Ort gelegenen Indian­er­re­servat der zu den Salish gehörenden Sechelt-Indianer können ein Museum und zahlreiche Totempfählen besich­tigt werden. Außerdem gibt es einige idylli­sche Fischer­orte wie Egmont im Norden der Halb­insel oder Feri­en­orte wie Gibson, wo sich Künstler und Schrift­steller niederge­lassen haben. Schwimmen, Wandern und Tauchen sind ebenso möglich wie Golfen oder Tennis. Die Unter­was­serwelt an der Sunshine Coast bietet meist eine extrem klare Sicht und die vielfältige Meeresflora und -fauna machen diese Region zum Eldo­rado der Taucher. Mit etwas Glück lassen sich gelegent­lich sogar Killerwale von der Küste aus beob­achten. Einige der Orcaf­a­milien leben ganzjährig in den Gewässern der Strait of Georgia.

In einem Gästehaus an der Sunshine Coast

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Erste, was einen bei der Ankunft beein­druckt, ist sicher­lich die unver­gleich­liche Lage: Das Gäste­haus thront auf Klippen direkt am Ozean, auf den alles ausge­richtet ist: die lichtdurch­flu­tete Lounge, die großen Zimmer und die Terrasse, die rings ums Haus verläuft.

Aber auch alles andere weiß zu überzeugen:
Gastgeber Tim legt großen Wert darauf, seinen Gästen einen möglichst erhol­samen Aufent­halt zu ermög­li­chen. Jedes der drei Zimmer ist nach einem individu­ellen Thema stil­voll einge­richtet und liegt auf der wind­abge­wandten Seite, sodass man ledig­lich das Rauschen des Ozeans hört. Auf der Terrasse kann man den Blick in die Ferne schweifen lassen und relaxen, wer noch mehr Entspan­nung sucht, kann sich im haus­ei­genen Spa bei einer Massage verwöhnen lassen.

Von Sechelt nach Ladysmith

Fähre

Von Sechelt nach Lang­dale Fähr­terminal

34 km | 36 Minuten
Über Gibsons Landing dem „Tor zur Sunshine Coast“ und dem kleinen Fischer­städt­chen Sechelt und Roberts Creek fährt man entlang der Küste, der Strait of Georgia – immer mit Blick auf Vancouver Island.

Von Lang­dale Fähr­terminal nach Horseshoe Bay Fähr­terminal

Dauer: 0:40 Stunden

Die Fähre setzt zwischen Bowen Island im Süden und Gambier Island im Norden nach Horsoe Bay über.

Bei Buchung werden wir die Überfahrt bereits reservieren. Die Reservie­rungs­gebühr für die Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten. Die Bezah­lung der Beförde­rungs­kosten für den PKW und die entspre­chende Anzahl mitrei­sender Personen erfolgt direkt vor Ort, am besten per Kreditkarte oder in bar.

Von Horseshoe Bay Fähr­terminal nach Nanaimo Fähr­terminal

Dauer: 1:30 Stunden

Die Fähre nach Vancouver Island legt von Nord Vancouver Horseshoe Bay ab und schifft zwischen zahl­losen größeren und kleineren Inseln hindurch bis nach Nanaimo auf Vancouver Island.

Bei Buchung werden wir die Überfahrt bereits reservieren. Die Reservie­rung für die Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten. Der Fahr­preis für den Wagen (ca. CAD 58,-) und die Personen (ca. CAD 17,-) muss jedoch vor Ort bezahlt werden, per Kreditkarte oder in bar. Die Fähre wird von der Reederei BC Ferries betrieben.

Von Nanaimo Fähr­terminal nach Ladys­mith

29 km | 29 Minuten

Newcastle Island

Insel unter Natur­schutz
Einige hundert Meter Luft­linie östlich von Nanaimo liegt die knapp 400 Hektar große Insel, die durch einen Provincial Park geschützt ist. Das Klima ist ganzjährig feucht und mild; nur im Juli und August ist es meist trocken, Die Wachstumsbedingungen auf der Insel sind ideal. Nach einer Rodung im 19. Jahr­hun­dert ist ein viel­sei­tiger Sekundär­wald entstanden. Doug­la­sien wachsen neben dem Riesen-Lebens­baum und der Oregon-Eiche. Im Unter­wuchs finden sich Beseng­inster, Jakobs-Greis­kraut, und Efeu. Ent­spre­chend der Insellage leben hier überwiegend kleine Säuge­tiere wie der Waschbär und viele Vögel, darunter der Weißkopf­see­adler. Newcastle Island ist ein beliebtes Ziel für Tage­sasulfüge. die Besu­cher kommen mit der Fähre von Nanaimo
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Vancouver Island

Kanadas Vielfalt auf einer einzigen Insel

Die 450 Kilometer lange Insel vor der Stadt Vancouver ist die größte der amerika­ni­schen Westküste. Sie ist eines der wich­tigsten Reise­ziele in Kanada und extrem viel­seitig: Im Inneren türmen sich schnee­be­deckte Gebirge auf, an deren Hängen Regenwälder wachsen.

An den Küsten wech­seln Steilklippen und Sand­strände einander ab. Auch wenn man in der Haupt­stadt Victoria welt­städ­ti­sches Flair und eine erstklas­sige Küche genießen kann, steht das Natur­er­lebnis im Vordergrund. Mehr als 400 Vogel­arten bevöl­kern die Insel, darunter der seltene Gold­adler. Von Mai bis Oktober können Killerwale gesichtet werden, während im März und im Mai etwa 20.000 Grauwale vor der Küste entlangwandern.

Zu Gast in einem B&B in Ladysmith

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Haus im vikto­ria­ni­schen Stil liegt etwas außer­halb des Küsten­ortes Ladys­mith und beherbergt ein privat geführtes B&B.

Alle Räume des Hauses inklusive der drei Gäste­zimmer sind individuell gestaltet und stil­voll einge­richtet. Die Gastgeber, Mandy und Dwaine, sind sehr offen und freuen sich über Gäste, die sie verwöhnen und denen sie die Schön­heit der Inseln an der kana­di­schen Westküste näher­bringen können. Gemäß ihrer Überzeugung, dass das Früh­stück die wich­tigste Mahlzeit des Tages ist, servieren sie eine reichhal­tige Auswahl an selbst­gemachten Speisen – warm und kalt – aus Produkten von lokalen Anbie­tern. In den Schau­kel­stühlen auf der über­dachten Veranda oder im Garten­pavillon kann man bei Tee, Kaffee oder einem Glas Wein entspannen und die Ruhe genießen; zudem steht Gästen die Lounge mit Kamin offen. Die Umge­bung lädt zu Spaziergängen und Wande­rungen entlang der Holland Creek Trails ein. Strände sind zwei Kilometer entfernt; gute Restau­rants und Cafés erreicht man nach kurzer Fahrt.

Salt Spring Island

Bären und Pumas an abwechs­lungs­rei­cher Küste
Nanaimo ist eine ideale Basis für einen Tages­ausflug nach Salt Spring Island. Auf der größten und viel­sei­tigsten Insel im Golf östlich von Vancouver Island leben knapp 10.000 Menschen, aber mindes­tens ebenso viele Schafe und Damwild. Im gebirgigen Süden werden regelmäßig Bären und Pumas gesichtet, die von Vancouver Island herüber­schwimmen. Die Küste ist besonders abwechs­lungs­reich. Zwischen felsigen Abschnitten und Klippen finden Sie zahlreiche Sand­strände, von denen vier zum schwimmen frei­gegeben sind. In den 1960iger Jahren zog das milde Klima der Insel viele Hippies und Gegner des Vietnam Kriegs an. Heute gibt es eine große Gemeinde Künst­lern und Musikern auf der Insel.

Pacific Nanaimo

Reizvoller Südosten von Vancouver Island
Bevor die Euro­päer Anfang des 19. Jahr­hun­dert einen Handels­posten im reizvollen Südosten von Vancouver Island errich­teten, lebte dort das Volk der Snunéymuxw (engl.: Nanaimo). Eine archäo­logi­sche Grabung belegt, dass die Bucht bereits vor 2.000 Jahren besiedelt war. Mitte des 19. Jahrhunderts wur­de Kohle entdeckt und etwa ein Jahr­hun­dert lang gefördert. Nachdem der Bergbau einge­stellt wur­de, entwi­ckelte sich Nanaimo zu einem Zentrum der Holz­indu­s­trie. Noch heute gibt es eine bedeu­tende chine­si­sche Minder­heit und mehrere China­towns. Ihre Vorfahren haben im Bergbau gearbeitet und wurden systema­tisch als Streikbre­cher einge­setzt.

Lake Cowichan

Mit dem Rad auf stillgelegten Gleisen um den See
Im Süden von Vancouver Island liegt der Süßwass­ersee mit einer Länge von 30 Kilome­tern und einer Tiefe von bis zu 160 Metern. Seinen Namen hat er von der india­ni­schen Volks­gruppe, die das Seeufer bewohnte. Bis heute gibt es am Nord­ufer ein Indian­er­re­servat. Im 19. und 20. Jahrhundert wur­de der Lake Cowichan von der Holz­indu­s­trie mit Hilfe von Eisen­bahn­glei­sen er­schlossen. Inzwi­schen íst die Bauholz­indu­s­trie weiter gezogen und hat erfreu­li­cherweise große Waldgebiete ausge­spart. Die Eisen­bahntrassen sind inzwi­schen in Wander- und Radwege umge­wandelt.

Von Ladys­mith nach Ucluelet

208 km | 3:30 h
Auf dem Weg zum Pacific Rim Natio­nal­park an Vancouver Islands Westküste verläuft die kurvige Panora­ma­straße durch das Inselin­nere nach Westen vorbei an Port Alberni. Hinter dem Ufer des Kennedy Lake teilt sich die Straße dann nach Tofino und Ucluelet.

Neck Point Park

Aussichts­punkte und Pick­nick­plätze über der Georgia Straße
Der Park bei Nanaimo schützte eine bewal­dete Halb­insel und ist gut für Besu­cher erschlossen. Treppen­wege und gewun­dene Pfade führen zu Aussichts­punkten mit Blick auf die Georgia Straße und zu Pick­nick­plätzen. Man kann auch am Strand entlang­laufen. Allerdings sollte man Bade­schuhe mitbringen, da es kein Sand­strand ist.

Qualicum Beach

Sand­strände, bunte Wälder und ein mildes Klima
Die Gegend um die Klein­stadt an der Ostküste von Vancouver Island wur­de erst Mitte des 19. Jahrhunderts besiedelt, als Pelzjäger eine Ausgangs­basis suchten, um an die tier­reiche Westküste zu gelangen. Die erste Straße in den Westen wur­de 1886 gebaut, die Eisen­bahn folgte 1914. Heute zieht Qualicum Beach viele Besu­cher an, die das milde Klima, die goldenen Sand­strände und die herr­li­chen Mischwälder schätzen, durch die herr­liche Wander- und Moun­tai­nbike-Wege führen.

MacMillan Provincial Park

Durch einen Wald mit Riesenbäumen
Der 300 Hektar große Park wird auch Cathedral Grove genannt – wegen seines Doug­la­si­en­waldes mit turmhohen Urwaldgiganten. 800 Jahre sollen die Riesenbäume alt sein, von denen die großen einen Umfang von neun Metern errei­chen. Mehrere Spazier­wege führen durch den Wald, zum Teil auf Holzbohlen und -stiegen. Das Betreten des Parks soll bei starkem Wind gefähr­lich sein. 1997 fielen einem Sturm etwa zehn Prozent der Doug­la­sien zum Opfer.
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Pacific Rim National Park

Moose und Farne in einem Regenwald

Berge, Küsten­regenwälder und einsame Strände: Der Natio­nal­park, der einen Teil der Westküste von Vancouver Island schützt, gehört zu den landschaft­lich vielfäl­tigsten in Nord­ame­rika.

Besonders attraktiv ist der Long Beach, ein Sand­strand, der sich unter­bro­chen von bewal­deten Kuppen kilome­ter­lang zwischen Tofino und Ucluelet erstreckt. Aufgrund der recht kühlen Wasser­tempe­raturen zwischen 6 und 15 Grad ist das Meer eher zum Surfen als zum Baden geeignet. Das Hinter­land ist mit einem moos- und farndurch­wach­senen Regen­wald bedeckt, durch den viele Wander­wege führen. Von Tofino und Ucluelet aus werden je nach Jahres­zeit Kajakausflüge, Whale-Watching und Bear-Watching Touren ange­boten.

Zu Gast in einem Haus bei Uclulet

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus gehört zum Schönsten, was der Pacific Rim zu bieten hat. Die Lage in der Bucht ist einmalig. Von den Zimmern aus kann man abends den Seeot­tern beim Spielen und Fischen zusehen.

Hinzu kommt noch die echte kana­di­sche Gastfreundschaft von Judy und Gary, die ein fulmi­n­antes Cana­dian Breakfast servieren und auf Wunsch Krebse für ein Strandpick­nick zubereiten. Der Whirlpool auf dem Balkon ist ein schöner Ort, um den Tag ausklingen zu lassen. Im Gemeinschafts­raum mit Snooker­tisch, einer Bibliothek und Sitzmöbeln rund um den Kamin stehen stets Kaffee und Tee bereit.

Ausflug (OPTIONAL)

Bären Beobachtungstour (2,5 Stunden, englisch)

Die Boots­tour führt in etwa 20 Minuten über die stillen Wasser des Clayoquot Sounds in eine nahezu andere Welt. Das ruhige Küstengebiet, das überall geschützt ist, ist die Heimat des Schwarz­bären.

Nach seinem Winter­schlaf wandert er im späten Frühjahr an die Küste, wo er sich bis Oktober aufhält. Bei Ebbe kann man beob­achten, wie die Tiere die Felsen hinabklettern, um an Krabben und Muscheln zu gelangen. Alles natür­lich aus einer ange­mes­senen Entfer­nung, um die Bären nicht zu stören, aber nah genug, um auch Details wahr­nehmen zu können. Mit etwas Glück sieht man auch junge Bären, die am Strand spielen oder Bäume hoch­klettern. Der Ausflug dauert ca. 2,5 Stunden, die maximale Teil­nehmer­zahl pro Boot beträgt 12 Personen.

Tofino

Beschau­li­ches Fischer­dörfchen am Clayoquot Sound
Das beschau­liche Fischer­dörfchen befindet sich an der entlegenen Westküste von Vancouver Island direkt am Pacific Rim Natio­nal­park und am Clayoquot Sound, welcher von der UNESCO zum Biosphären­re­servat ernannt wur­de. Doch der Schein der unbe­rührten Wildnis trügt, außer­halb der Grenzen des Pacific Rim Natio­nalparks ist das Ökosystem der Westküste teilweise von Abholzung, Kupferminen und Lachsfarmen bedroht. Während Tofino früher vor allem bei Hippies, Surfern und Ausstei­gern beliebt war, strömen heute im Sommer unzäh­lige Erho­lungs­su­chende in den winzigen Hafenort.

Ucluelet

Küstenspa­ziergänge und Winter­stürme
Der 30 Automi­nuten von Tofino entfernte Ort ist vor allem für den ‚Wild Pacific Trail‘ bekannt – ein kürzerer Küstenwanderweg, der auch nur etappen­weise zu laufen ist. Auch die winter­liche Sturm­saison, die von Dezember bis Februar dauert, zieht inzwi­schen Besu­cher aus aller Welt in ihren Bann.

West Coast Trail

Fernwanderweg an wilder Küste
Ein besonderes Erlebnis ist die Wande­rung auf dem West Coast Trail. Der 75 Kilometer lange Wanderweg führt entlang der Küste zwischen Port Renfrew und Bamfield. Ursprüng­lich zur Rettung Schiffbrüc­higer ange­legt, erfreut er sich seit den 1980iger Jahren als sieben­tägiger Abenteuer- und Natur­pfad zuneh­mender Beliebt­heit. Unter­wegs gibt es nur primi­tive Zelt­plätze ohne sani­täre Einrich­tung, und die Anzahl der Wanderer ist auf 52 pro Tag begrenzt.

Wild Pacific Hiking Trail

Küstenwande­rung um eine Halb­insel
Der kurze Wanderweg umrundet eine kleine Halb­insel. Obwohl er meist an der Küste entlangführt, ist er abwechs­lungs­reich. Am Rande der Riffs liegen mehrere Wracks und ein Leucht­turm. Außerdem sind viele Vögel und manchmal auch Wale zu sehen. Der insge­samt vier Kilometer lange Weg kann auch in zwei Teil­ab­schnitten begangen werden.(1 Stunde, 4 Kilometer, bergauf: 40 Meter, bergab: 40 Meter)

Schooner Cove Trail

Wande­rung durch den Regen­wald von Vancouver Island
Die kurze, aber erleb­nis­reiche Wande­rung führt vom Schooner Trail Park­platz am Pacific Rim Highway (Hwy.4) über einen Boardwalk bis zum Long Beach am Pazi­fi­schen Ozean. Der Trail führt mitten durch den Regen­wald, für den Vancouver Island bekannt ist. Jahrhunder­te­alte Urwald­riesen, vor allem Doug­la­sien und Zedern, säumen den Pfad. (hin und zurück: 2 Kilometer, 30 Minuten, auf und ab: 48 Meter)

Canso Crash Trail

Durch Matsch und Sumpf zu einem Flugzeugwrack
Am 12. Februar stürzte ein Maschine der Royal Cana­dian Air Force kurz nach dem Start in den dichten Wald. Die Trümmer der Canso 110007 wurden nie wegge­räumt und sind noch erstau­n­lich gut erhalten. Ein kurzer Wanderweg führt von der Pacific Rim Road zur Unglücks­stelle. Vorsicht der Weg ist auch im Sommer äußerst matschig. (Hin und zurück: 3,2 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 97 Meter)

Von Ucluelet nach Victoria

296 km | 4:30 h

Auf dem Weg von der West- zur Ostküste Vancouver Islands gelangt man durch Port Alberni, das von der Forst­indu­s­trie lebt und für seinen Lachsreichtum berühmt ist.

Vorbei an Nanaimo verläuft die Strecke in den weitaus dichter besiedelten Süden von Vancouver Island bis nach Victoria.

Cowichan Bay

Wandern, Segeln und Lachsfi­schen an idylli­scher Küste
Cowichan Bay ist ein Fischerdorf in der gleich­na­migen Bucht an der Ostküste von Vancouver Island. Der Berg Tzouhalem mit seinen Wander­wegen und Natur­schutzgebieten liegt im Norden. Die Bucht ist bekannt für ihren Fischfang und ihre landschaft­liche Schön­heit. Jahr­tausende lang lebten die Cowichan in der Bucht und ernährten sich von Lachs und Meeresfrüc­hten aus den kris­tallklaren Gewäs­sern. Als die ersten Euro­päer in den 1860ger Jahren kamen, wurde Cowichan Bay zum Tor zur Vancouver Island. Seit den 1990ger Jahren kommen Segler und Lachsfi­scher aus aller Welt, die hier ideale Bedingungen finden. Dennoch hat sich der Ort seinen gemüt­li­chen Charme bewahren können.
K

Victoria

Pelzjäger und Orca-Wale

Ursprüng­lich eine Sied­lung von Pelzjägern wur­de Victoria 1868 unter Queen Victoria Haupt­stadt der dama­ligen Kron­ko­lonie British Columbia.

Die Gründerjahre waren turbulent. Als südlichster Hafen von Westka­nada fielen Gold­su­cher in das Städt­chen ein. Ihnen folgten die Holzfäller, die die Wälder der Umge­bung rodeten. Ein Bauboom setzte ein, der nach dem Goldfieber endete, jedoch ein entzü­ckendes Städt­chen im vikto­ria­ni­schen Stil zurück­ließ. In der Folgezeit verlor Victoria gegenüber dem benach­barten Vancouver an Bedeu­tung, was wahr­schein­lich der einzige Grund ist, warum der histo­ri­sche Stadt­kern am Natur­hafen erhalten blieb und heute mit gepflegten Parks die Haupt­at­trak­tion der 300.000-Einwohner-Stadt darstellt. Victoria ist eben­falls bekannt für das ‚Royal British Colombia Museum‘ und seine gute Lage für Whale-Watching. Wer Orcas (Killer-Wale) sehen möchte, kann hier sein Glück versu­chen.

Zu Gast in einer Villa in Victoria

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das im Stil der italie­ni­schen Renais­sance erbaute Herren­haus in einem Wohn­gebiet in Victoria stammt aus dem Jahr 1923 und war ursprüng­lich ein Hoch­zeitsge­schenk eines Majors an seine Tochter.

Seit 2003 beherbergt die Villa, in der hoch­wer­tige Mate­rialien wie persi­sche Teppiche, italie­ni­sche und chine­si­sche Keramik sowie viele antike Kunst­ge­gen­stände die Kultur entlang der Seiden­straße wider­spiegeln, ein aufmerksam geführtes B&B. Jedes der fünf geräu­migen Zimmer mit Massiv­holzböden ist in einem individu­ellen eleganten Stil einge­richtet, der sich eben­falls den verschiedenen Ländern und Kulturen widmet. Ein Spa, in dem Massagen und diverse Anwendungen gebucht werden können, befindet sich im Haus. Auf der großen begrünten Stein­ter­rasse ober­halb des geschmackvoll ange­legten Gartens mit Springbrunnen kann man die Ruhe des Ortes genießen. Morgens sorgt ein reichhal­tiges Früh­stück aus vorwiegend lokalen Biopro­dukten, frischge­ba­ckenem Brot und saiso­nalen Früc­hten für einen guten Start in den Tag.

Ausflug (OPTIONAL)

Walbeobachtungstour im offenen Boot (3,5 Stunden, englisch)

Die Walbe­ob­ach­tungs­tour mit Eagle Wings gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria.

Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben etwa 70 „sesshafte“ Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang werden und wiegen bis zu neun Tonnen. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück können Sie Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers (Matri­ar­chat) zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Im Gegen­satz zu den Orcas vor der norwegi­schen Küste, die haupt­säch­lich von Fischen leben, haben sich die kana­di­schen Verwandten auf Säuge­tiere speziali­siert. Sie fressen vor allem Seelöwen, Robben und sogar Vögel.

Gover­n­ment House Gardens

Seltene Pflanzen im Park des Gouver­neurs
Die offi­zi­elle Residenz des Lieu­tenant Governor von British Columbia ist von einem 36 Hektar großen Landschafts­garten umgeben, der 1911 ange­legt wur­de. Sehens­wert ist der öffent­lich zugäng­liche Park vor allem wegen seiner seltenen Pflanzen. Von Mai bis September ist das Besu­cher­zentrum mit einem Café geöffnet und informiert über die Geschichte des Ortes.

Whale Watching in Victoria

Jagende Orcas
Ein Boots­ausflug zur Walbe­ob­ach­tung gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria. Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben über 80 residente Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang und neun Tonnen schwer werden. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück kann man die Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Fischschwärme werden durch das Ausstoßen von Luftblasen am Weiter­schwimmen gehindert, Heringe mit einem Schlag der Fluke betäubt, während Delfine oder Wale zunächst bis zur Erschöpfung gejagt und dann erlegt werden.
In Victoria gibt es zahlreiche Anbieter die zur Walbe­ob­ach­tung einladen. Am besten wendet man sich am Vora­bend an die Gastgeber, die bei der Auswahl und der Buchung behilf­lich sind.

Von Swartz Bay Fährterminal nach Vancouver

Fähre, Mietwagenabgabe

Von Swartz Bay Fähr­terminal nach Vancouver

Dauer: 1:30 Stunden

Bei Buchung werden wir die Überfahrt bereits reservieren. Die Reservie­rungs­gebühr für die Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten.

Der Fahr­preis für den Wagen (ca. CAD 58,-) und die Personen (ca. CAD 17,-) muss jedoch vor Ort bezahlt werden, per Kreditkarte oder in bar. Die Fähre wird von der Reederei BC Ferries betrieben.

Mietwagenabgabe

Station: Vancouver Flughafen (Desk at Airport)

22 Tage
ab 3.469,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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