Lake Louise

Vancouver Island und Rocky Mountains

Von Vancouver nach Calgary

Wo Kanada am schönsten ist: Nach zwei Tagen Erholung in einem kultivierten B&B am Rande von Vancouver geht es mit der Fähre auf die Halbinsel Vancouver Island, wo einsame Strände, Regenwälder und Fjorde erkundet werden. Dann nimmt die Reise Kurs zu den schönsten Nationalparks in den Rockies; zum Wells Gray Park, zum Jasper National Park und zum Banff National Park. Die Reise endet in Calgary am Rande der großen Prärie.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Vancouver

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Mietwa­ge­n­an­nahme
Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Escape SUV o.ä. (IFAR)
Station: Vancouver Flughafen (Desk at Airport)

Von der Mietwa­gen­sta­tion zur Unter­kunft

15 km | 29 Minuten
A

Vancouver

Pazifik-Metropole am Fuß der Coastal Mountains

Die Stadt vor der impo­santen Kulisse der schnee­be­deckten Coastal Moun­tains gilt als eine der schönsten der Welt.

Sie liegt auf einer Halb­insel 45 Kilometer nörd­lich der Grenze zu den USA. Ausge­dehnte Park­anlagen, ein mildes Klima und der sorgsam restau­rierte Stadt­kern machen den Reiz der Pazifik-Metro­pole aus. Die nach dem engli­schen Kapitän, George Vancouver, benannte Stadt verdankt ihre Entste­hung dem Gold­rausch im Fraser Canyon. Den Goldgräbern folgten die Holzfäller, jedoch erst der Hafen – heute der größte Kanadas – und die trans­kon­ti­nen­tale Eisen­bahn schufen die Voraus­setzungen für den Aufstieg zu einer Welt­me­tro­pole. Seit der Welt­aus­stel­lung 1986 hat sich die 2,2-Millionen-Einwohner Stadt zu einer Tourismus-Desti­na­tion entwi­ckelt. Nach Los Angeles und New York ist es der wich­tigste Standort der amerika­ni­schen Film­indu­s­trie, weshalb es auch Hollywood North genannt wird.

Zu Gast in einem Stadthaus in Vancouver

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Stadt­haus, das 1904 erbaut wur­de, liegt zentral im Westend von Vancouver und beherbergt heute ein B&B, das den Charme der alten Welt harmo­nisch mit zeit­ge­mäßem Komfort vereint. Jedes der sechs geräu­migen Zimmer ist mit hoch­wer­tigen Möbeln geschmackvoll und individuell im zurückhal­tenden Stil der Nordwest­küste einge­richtet und mit Werken lokaler Künstler deko­riert.

Morgens wird ein konti­nen­tales Früh­stück, ergänz durch warme Gerichte, im Wohnzimmer serviert, das auch den Rest des Tages den Gästen offen­steht; bei schönem Wetter kann man es sich auch auf der Terrasse bequem machen. Zahlreiche Sehens­wür­digkeiten und Ausflugs­ziele wie die English Bay, der Stanley Park, das Vancouver Aqua­rium, Gastown und China­town sowie Geschäfte und Restau­rants sind in kurzer Zeit erreichbar.

British Columbia

Wilde Land­schaft zwischen Pazifik und Rocky Moun­tains
Die westka­na­di­sche Provinz ist nach dem Columbia River benannt, der die Grenze zu Alaska bildet. B.C. ist dreimal so groß wie Deutsch­land, hat aber weniger Einwohner als Hessen. In den Ballungs­räumen um Vancouver, Victoria und Nanaimo leben 3,4 Millionen von insge­samt 4,6 Millionen Einwoh­nern in der ganzen Provinz. Die wilde Land­schaft wird von den mäch­tigen Gebirgs­zügen geprägt, allen voran den Rocky Moun­tains, den Coast Moun­tains und den Columbia Moun­tains. Zusammen decken sie fast das gesamte Gebiet ab. Die Küste wird von tiefen Fjords und Sunden gegliedert. Sieben Natio­nalparks sind die Haupt­at­trak­tionen von British Columbia: der Glacier Park, der Kootenay, der Mount Revels­tone und der Yoho liegen in den Rocky Moun­tains, und auf den großen Inseln liegen der Gwaii Haanas Park, die Gulf Islands und Pacific Rim National Park.

Bill Reid Gallery

Zeitge­nös­si­sche indigene Kunst
Die Bill-Reid-Galerie wur­de nach dem Künstler Bill Reid (1920 – 1998) benannt, der im Stil der Haida Künstler gearbeitet hat. Er war als Goldschmied, Schnitzer und Bildhauer tätig, später auch als Schrift­steller und Rundfunk­spre­cher. In der Innen­stadt von Vancouver beherbergt die Galerie die Bill-Reid-Samm­lung der Simon Fraser Univer­sität und Sonder­aus­stel­lungen zeitge­nös­si­scher indigener Kunst der Nordwest­küste Nord­ame­rikas. Sie ist Kanadas einzige öffent­liche Galerie, die sich der zeitge­nös­si­schen indigenen Kunst der Nordwest­küste widmet.

Canada Place

Futu­ris­ti­sches Messe­zen­trum mit tollem Ausblick
Das Messe- und Kongress­zentrum am Ufer des Burrard Inlets zieht mit seiner futu­ris­ti­schen Außen­fas­sade sofort alle Blicke auf sich. Das Dach des ins Wasser gebauten Stegs besteht aus Segel­tuch und wird in der Nacht von farbigen Scheinwerfern beleuchtet. Im Inneren befinden sich das Pan Pacific Hotel und das erste „IMAX-Kino“ der Welt. Von dem ehema­ligen Pavillon für die Expo im Jahr 1986 hat man einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt, die Kreuzfahrt­schiffe im Hafen und den Stanley Park.

Von Vancouver nach Victoria

Fähre

Von Vancouver nach Tsaw­wassen Fähr­terminal

37 km | 44 Minuten

Von Tsaw­wassen Fähr­terminal nach Swartz Bay Fähr­terminal

Dauer: 1:35 Stunden

Die Fähre nach Vancouver Island legt von Tsaw­wassen, einem südli­chen Vorort von Vancouver, ab und schifft zwischen zahl­losen größeren und kleineren Inseln hindurch bis nach Sidney in der Swartz Bay auf Vancouver Island.

Die Reservie­rungs­gebühr für diese Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten. Die Bezah­lung der Beförde­rungs­kosten für den PKW und die entspre­chende Anzahl mitrei­sender Personen erfolgt direkt vor Ort, am besten per Kreditkarte oder in bar. Die Kosten für einen PKW betragen zwischen 50 CAD und 60 CAD und für Personen ca. 18 CAD. Die genauen Kosten finden Sie auf der Webseite von BC ferries unter http://www.bcferries.com/fares/

Zur Unter­kunft

34 km | 37 Minuten
B

Vancouver Island

Kanadas Vielfalt auf einer einzigen Insel

Die 450 Kilometer lange Insel vor der Stadt Vancouver ist die größte der amerika­ni­schen Westküste. Sie ist eines der wich­tigsten Reise­ziele in Kanada und extrem viel­seitig: Im Inneren türmen sich schnee­be­deckte Gebirge auf, an deren Hängen Regenwälder wachsen.

An den Küsten wech­seln Steilklippen und Sand­strände einander ab. Auch wenn man in der Haupt­stadt Victoria welt­städ­ti­sches Flair und eine erstklas­sige Küche genießen kann, steht das Natur­er­lebnis im Vordergrund. Mehr als 400 Vogel­arten bevöl­kern die Insel, darunter der seltene Gold­adler. Von Mai bis Oktober können Killerwale gesichtet werden, während im März und im Mai etwa 20.000 Grauwale vor der Küste entlangwandern.

Zu Gast in einer Stadtresidenz in Rockland

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das herr­schaft­liche Anwesen aus dem Jahr 1912 liegt in Rock­land, einem histo­ri­schen Stadt­teil von Victoria.

Die kleinen Schlösser und Villen der Nach­bar­schaft zeugen davon, dass hier einst die Banker und Gouver­neure von British Columbia residierten. Jedes der rund zehn Zimmer ist in einem der Geschichte des Hauses ange­messen eleganten Stil einge­richtet. Und auch das Früh­stück mit Lachs, Crêpes oder Spargel ist außergewöhn­lich und ermög­licht einen guten Start in den Tag. In die Innen­stadt fährt man fünf Minuten, der Strand ist zu Fuß erreichbar.

Ausflug (OPTIONAL)

Walbeobachtungstour im offenen Boot (3,5 Stunden, englisch)

Die Walbe­ob­ach­tungs­tour mit Eagle Wings gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria.

Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben etwa 70 „sesshafte“ Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang werden und wiegen bis zu neun Tonnen. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück können Sie Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers (Matri­ar­chat) zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Im Gegen­satz zu den Orcas vor der norwegi­schen Küste, die haupt­säch­lich von Fischen leben, haben sich die kana­di­schen Verwandten auf Säuge­tiere speziali­siert. Sie fressen vor allem Seelöwen, Robben und sogar Vögel.

Victoria

Pelzjäger und Orca-Wale
Ursprüng­lich eine Sied­lung von Pelzjägern wur­de Victoria 1868 unter Queen Victoria Haupt­stadt der dama­ligen Kron­ko­lonie British Columbia. Die Gründerjahre waren turbulent. Als südlichster Hafen von Westka­nada fielen Gold­su­cher in das Städt­chen ein. Ihnen folgten die Holzfäller, die die Wälder der Umge­bung rodeten. Ein Bauboom setzte ein, der nach dem Goldfieber endete, jedoch ein entzü­ckendes Städt­chen im vikto­ria­ni­schen Stil zurück­ließ. In der Folgezeit verlor Victoria gegenüber dem benach­barten Vancouver an Bedeu­tung, was wahr­schein­lich der einzige Grund ist, warum der histo­ri­sche Stadt­kern am Natur­hafen erhalten blieb und heute mit gepflegten Parks die Haupt­at­trak­tion der 300.000-Einwohner-Stadt darstellt. Victoria ist eben­falls bekannt für das ‚Royal British Colombia Museum‘ und seine gute Lage für Whale-Watching. Wer Orcas (Killer-Wale) sehen möchte, kann hier sein Glück versu­chen.

Gover­n­ment House Gardens

Seltene Pflanzen im Park des Gouver­neurs
Die offi­zi­elle Residenz des Lieu­tenant Governor von British Columbia ist von einem 36 Hektar großen Landschafts­garten umgeben, der 1911 ange­legt wur­de. Sehens­wert ist der öffent­lich zugäng­liche Park vor allem wegen seiner seltenen Pflanzen. Von Mai bis September ist das Besu­cher­zentrum mit einem Café geöffnet und informiert über die Geschichte des Ortes.

Whale Watching in Victoria

Jagende Orcas
Ein Boots­ausflug zur Walbe­ob­ach­tung gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria. Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben über 80 residente Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang und neun Tonnen schwer werden. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück kann man die Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Fischschwärme werden durch das Ausstoßen von Luftblasen am Weiter­schwimmen gehindert, Heringe mit einem Schlag der Fluke betäubt, während Delfine oder Wale zunächst bis zur Erschöpfung gejagt und dann erlegt werden.
In Victoria gibt es zahlreiche Anbieter die zur Walbe­ob­ach­tung einladen. Am besten wendet man sich am Vora­bend an die Gastgeber, die bei der Auswahl und der Buchung behilf­lich sind.

Von Victoria nach Ucluelet

297 km | 4:30 h

Auf dem Weg zum Pacific Rim Natio­nal­park an Vancouver Islands Westküste fährt man zuerst gen Norden an Nanaimo vorbei – der zweitgrößten Stadt der Insel, Zentrum der Holzver­arbei­tung und des Kohlebergbaus.

Durch Port Alberni im Inselin­neren verläuft die kurvige Panora­ma­straße dann nach Westen. Hinter dem Ufer des Kennedy Lake teilt sich die Straße dann nach Tofino und Ucluelet.

Cowichan Bay

Wandern, Segeln und Lachsfi­schen an idylli­scher Küste
Cowichan Bay ist ein Fischerdorf in der gleich­na­migen Bucht an der Ostküste von Vancouver Island. Der Berg Tzouhalem mit seinen Wander­wegen und Natur­schutzgebieten liegt im Norden. Die Bucht ist bekannt für ihren Fischfang und ihre landschaft­liche Schön­heit. Jahr­tausende lang lebten die Cowichan in der Bucht und ernährten sich von Lachs und Meeresfrüc­hten aus den kris­tallklaren Gewäs­sern. Als die ersten Euro­päer in den 1860ger Jahren kamen, wur­de Cowichan Bay zum Tor zur Vancouver Island. Seit den 1990ger Jahren kommen Segler und Lachsfi­scher aus aller Welt, die hier ideale Bedingungen finden. Dennoch hat sich der Ort seinen gemüt­li­chen Charme bewahren können.

Duncan

Totempfähle der First Nations
Der kleine, aber gepflegte Ort im Cowichan Valley District hat eine lange Holzfällertra­di­tion mit chine­si­schen Arbeitern und Eisen­bahn­anschluss. Nach dem Niedergang der Forst­indu­s­trie setzt Duncan heute auf Tourismus und knüpft an der voreu­ro­päi­schen Geschichte an. So gibt es im Ort mehrere Totempfähle, die von Künst­lern aus den „First Nations“ geschaffen wurden. Ein markierter Spazierweg führt durch den Stadt­kern zu den Pfählen, die mit Erklär­ungen und Informa­tionen zum Künstler versehen sind.

BC Forest Disco­very Centre

Erleb­nis­park mit Dampflok und Holzfällerdorf
Der Erleb­nis­park richtet sich an Kinder, ist aber auch für Erwach­sene inter­essant. Auf einer der histo­ri­schen Bahn­gleise kann man mit einer Dampflok durch den Wald und zu einem Holzfällerdorf fahren.
C

Pacific Rim National Park

Moose und Farne in einem Regenwald

Berge, Küsten­regenwälder und einsame Strände: Der Natio­nal­park, der einen Teil der Westküste von Vancouver Island schützt, gehört zu den landschaft­lich vielfäl­tigsten in Nord­ame­rika.

Besonders attraktiv ist der Long Beach, ein Sand­strand, der sich unter­bro­chen von bewal­deten Kuppen kilome­ter­lang zwischen Tofino und Ucluelet erstreckt. Aufgrund der recht kühlen Wasser­tempe­raturen zwischen 6 und 15 Grad ist das Meer eher zum Surfen als zum Baden geeignet. Das Hinter­land ist mit einem moos- und farndurch­wach­senen Regen­wald bedeckt, durch den viele Wander­wege führen. Von Tofino und Ucluelet aus werden je nach Jahres­zeit Kajakausflüge, Whale-Watching und Bear-Watching Touren ange­boten.

Zu Gast in einem Inn in Ucluelet

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Inn befindet sich am äußersten west­li­chen Rand Kanadas, in einem ruhigen, typisch kana­di­schen Fischerdorf in der Nähe des Pacific Rim Natio­nalparks.

Meeresrau­schen, der Wind in den Bäumen und das Nebelhorn von Amphri­tite Point bestimmen die abend­liche Geräuschkulisse im Country House bei Ucluelet. Die in einem wohn­li­chen Stil gestal­teten Zimmer im Hauptgebäude haben Meer­blick, während das Cottage neben dem Hauptgebäude im Wald liegt. Auf dem Haupt­deck können die Gäste einen Whirlpool nutzen und von dort aus über eine Treppe zum privaten Küsten­ab­schnitt mit Kiesel­strand gelangen. Die Gastgeber, Nancy, Fabian und Hund Charlie, empfangen ihre Gäste herz­lich. Morgens wird ein leckeres Früh­stück an einem großen Tisch für alle serviert, abends schafft das Kaminfeuer eine gemüt­liche Atmo­sphäre. Wanderer haben den Wild Pacific Trail und den Pacific Rim Natio­nal­park direkt vor der Haustür.

Ausflug (OPTIONAL)

Bären Beobachtungstour (2,5 Stunden, englisch)

Die Boots­tour führt in etwa 20 Minuten über die stillen Wasser des Clayoquot Sounds in eine nahezu andere Welt. Das ruhige Küstengebiet, das überall geschützt ist, ist die Heimat des Schwarz­bären.

Nach seinem Winter­schlaf wandert er im späten Frühjahr an die Küste, wo er sich bis Oktober aufhält. Bei Ebbe kann man beob­achten, wie die Tiere die Felsen hinabklettern, um an Krabben und Muscheln zu gelangen. Alles natür­lich aus einer ange­mes­senen Entfer­nung, um die Bären nicht zu stören, aber nah genug, um auch Details wahr­nehmen zu können. Mit etwas Glück sieht man auch junge Bären, die am Strand spielen oder Bäume hoch­klettern. Der Ausflug dauert ca. 2,5 Stunden, die maximale Teil­nehmer­zahl pro Boot beträgt 12 Personen.

Tofino

Beschau­li­ches Fischer­dörfchen am Clayoquot Sound
Das beschau­liche Fischer­dörfchen befindet sich an der entlegenen Westküste von Vancouver Island direkt am Pacific Rim Natio­nal­park und am Clayoquot Sound, welcher von der UNESCO zum Biosphären­re­servat ernannt wur­de. Doch der Schein der unbe­rührten Wildnis trügt, außer­halb der Grenzen des Pacific Rim Natio­nalparks ist das Ökosystem der Westküste teilweise von Abholzung, Kupferminen und Lachsfarmen bedroht. Während Tofino früher vor allem bei Hippies, Surfern und Ausstei­gern beliebt war, strömen heute im Sommer unzäh­lige Erho­lungs­su­chende in den winzigen Hafenort.

Ucluelet

Küstenspa­ziergänge und Winter­stürme
Der 30 Automi­nuten von Tofino entfernte Ort ist vor allem für den ‚Wild Pacific Trail‘ bekannt – ein kürzerer Küstenwanderweg, der auch nur etappen­weise zu laufen ist. Auch die winter­liche Sturm­saison, die von Dezember bis Februar dauert, zieht inzwi­schen Besu­cher aus aller Welt in ihren Bann.

Rain­forest Trail

Spaziergang durch den Regen­wald
Unmit­telbar am Pacific Rim Highway, zwischen Long Beach und Ucluelet, liegt der Rain­forest Trail. Zwei Pfade, jeweils rund zwei Kilometer lang, führen durch den natur­be­las­senen Küsten­regen­wald des Pacific Rim National Park.
Über Holzboh­len­wege mit zahlrei­chen Stufen spaziert man vorbei an Riesen-Thujas, Purpur- und Hemlocktannen, die sich wie Riesen gen Himmel stre­cken. Schilder informieren über den Wald im Wandel der Jahres­zeiten.

Wild Pacific Hiking Trail

Küstenwande­rung um eine Halb­insel
Der kurze Wanderweg umrundet eine kleine Halb­insel. Obwohl er meist an der Küste entlangführt, ist er abwechs­lungs­reich. Am Rande der Riffs liegen mehrere Wracks und ein Leucht­turm. Außerdem sind viele Vögel und manchmal auch Wale zu sehen. Der insge­samt vier Kilometer lange Weg kann auch in zwei Teil­ab­schnitten begangen werden.(1 Stunde, 4 Kilometer, bergauf: 40 Meter, bergab: 40 Meter)

Von Ucluelet nach Nanaimo

175 km | 3:00 h
Auf dem Weg von der West- zur Ostküste Vancouver Islands gelangt man durch Port Alberni, das von der Forst­indu­s­trie lebt und für seinen Lachsreichtum berühmt ist. Nanaimo ist die zweitgrößte Stadt der Insel und ein Zentrum der Holzver­arbei­tung und der Kohlebergbaus.

Fanny Bay

Austern, Seelöwen und ein Wildbach
Der 800-Seelen-Ort an der Ostküste von Vancouver Island ist vor allem für seine Austernzucht bekannt. Wer am Fanny Bay Dock anhält, wird wahr­schein­lich Seelöwen sehen können. Mehr als 50 von ihnen leben sesshaft vor der Küste und tummeln sich in den Wellen.

Südlich von Fanny Bay führt ein kurzer Wanderweg am Rose­wall Creek fluss­aufwärts. Wegen der Laub- und Nadelbäume ist er besonders eindrucksvoll im Herbst. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 80 Meter)
D

Pacific Nanaimo

Reizvoller Südosten von Vancouver Island

Bevor die Euro­päer Anfang des 19. Jahr­hun­dert einen Handels­posten im reizvollen Südosten von Vancouver Island errich­teten, lebte dort das Volk der Snunéymuxw (engl.: Nanaimo).

Eine archäo­logi­sche Grabung belegt, dass die Bucht bereits vor 2.000 Jahren besiedelt war. Mitte des 19. Jahrhunderts wur­de Kohle entdeckt und etwa ein Jahr­hun­dert lang gefördert. Nachdem der Bergbau einge­stellt wur­de, entwi­ckelte sich Nanaimo zu einem Zentrum der Holz­indu­s­trie. Noch heute gibt es eine bedeu­tende chine­si­sche Minder­heit und mehrere China­towns. Ihre Vorfahren haben im Bergbau gearbeitet und wurden systema­tisch als Streikbre­cher einge­setzt.

In einem Gästehaus auf den Klippen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Gäste­haus liegt hoch auf den Klippen, von wo sich ein impo­santer Blick über das Meer bietet. Auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse kann man unver­gess­liche Sonnen­un­ter­gänge erleben.

Das frische und reichhal­tige Früh­stück wird bei gutem Wetter auf einer erhöhten Strand­ter­rasse inmitten der Brandung serviert. Der Küstenwanderweg führt unmit­telbar am Haus vorbei. Marilyn, die Gastgeberin, ist in Nanaimo aufge­wachsen und hat jede Menge Tipps für Tages­ausflüge.

Sunshine Coast

Sonnenver­wöhnte Küsten­ab­schnitt zwischen Gibson und Sechelt
Der sonnenverwöhnte Küsten­ab­schnitt liegt im Regenschatten von Vancouver Island zwischen Gibson im Süden und der Sechelt Halb­insel im Norden. Im südlich vom Ort gelegenen Indian­er­re­servat der zu den Salish gehörenden Sechelt-Indianer können ein Museum und zahlreiche Totempfählen besich­tigt werden. Außerdem gibt es einige idylli­sche Fischer­orte wie Egmont im Norden der Halb­insel oder Feri­en­orte wie Gibson, wo sich Künstler und Schrift­steller niederge­lassen haben. Schwimmen, Wandern und Tauchen sind ebenso möglich wie Golfen oder Tennis. Die Unter­was­serwelt an der Sunshine Coast bietet meist eine extrem klare Sicht und die vielfältige Meeresflora und -fauna machen diese Region zum Eldo­rado der Taucher. Mit etwas Glück lassen sich gelegent­lich sogar Killerwale von der Küste aus beob­achten. Einige der Orcaf­a­milien leben ganzjährig in den Gewässern der Strait of Georgia.

Neck Point Park

Aussichts­punkte und Pick­nick­plätze über der Georgia Straße
Der Park bei Nanaimo schützte eine bewal­dete Halb­insel und ist gut für Besu­cher erschlossen. Treppen­wege und gewun­dene Pfade führen zu Aussichts­punkten mit Blick auf die Georgia Straße und zu Pick­nick­plätzen. Man kann auch am Strand entlang­laufen. Allerdings sollte man Bade­schuhe mitbringen, da es kein Sand­strand ist.

Pipers Lagoon Park

Aussichts­punkte und Vogel­pa­ra­dies
Im Pipers Lagoon Park gibt es landschaft­lich reizvolle Wege mit Aussichts­punkten auf den Ozean – ein idealer Ort, um den Sonnen­aufgang und den Sonnen­un­ter­gang zu genießen. Der auf einer Landenge errich­tete acht Hektar große Park verfügt über zahlreiche Pfade, die zu einer Reihe von Aussichts­punkten am Meer führen. Von der Landzunge aus eröffnet sich ein schöner Blick auf die histo­ri­sche Shack Island und die Südspitze des Neck Point Park. Es ist auch ein idealer Ort für Vogelbe­ob­ach­tungen: u. a. kann man hier Möwen, Strand­läufer, Horntau­cher, Seetau­cher, Eisvögel, Austern­fi­scher und Blau­reiher beob­achten.

Von Nanaimo nach Pemberton

Fähre

Von Nanaimo nach Nanaimo Fähr­terminal

11 km | 17 Minuten

Von Nanaimo Fähr­terminal nach Horseshoe Bay Fähr­terminal

Dauer: 1:30 Stunden

Die Fähre nach Horseshoe Bay legt von Vancouver Island ab und schifft zwischen zahl­losen größeren und kleineren Inseln hindurch bis nach Horseshoe Bay/Nord Vancouver.
Die Reservie­rungs­gebühr für diese Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten.

Die Fähre wird von der Reederei BC Ferries betrieben.

Zur Unter­kunft

136 km | 2:30 h
Die Strecke führt nach Norden am Howe Sound und am Garbaldi Provincial Park entlang.

Squamish

Von Holzfällern und Dampf­lo­komo­tiven.
Am nörd­li­chen Ende des Howe Sounds liegt die Stadt mit 17.000 Einwoh­nern, die wegen ihrer Nähe zu Vancouver und den viel nied­rigeren Grund­stück­preisen an Attrak­tivität gewinnt. Hervor­gegangen ist der nach dem ursprüng­lich ansäs­sigen India­ner­stamm benannte Ort aus einer Holzfäller­sied­lung des 19. Jahrhunderts. Als die Pacific Great Eastern Railway eine Esen­bahn­strecke am Howe Sound verlegte, wuchs der Ort. An die große Zeit der Eisen­bahn erin­nert der West Coast Railway Heri­tage Park in der Nähe von Squamish.

Brackendale Eagles Provincial Park

Weißkopf­see­adler am Squamish River
Seit 1994 hält Squamish den Rekord für Weißkopf­see­ad­ler­sich­tungen – 3.769 Individuen wurden hier an nur einem einzigen Tag gezählt. Fast fünf Jahre später, im Juni 1999 wur­de ein rund 755 Hektar großes Gebiet am West­ufer des Squamish River zum Schutzgebiet erklärt.
Zwischen Ende November und Ende Januar werden die maje­s­tä­ti­schen Vögel in großen Zahlen von einem reichen Futter­angebot angezogen. Die Lachse, die zu dieser Zeit auf Laichzug den Fluss passieren, sind für die Adler will­kom­mene Beute. Aufgrund sinkender Zahlen von Lachsen sowie sich verändernder Wetterbedingungen könnte das besondere Natur­schau­spiel zukünftig jedoch bedroht sein. Für Besu­chende ist das Schutzgebiet nicht zugäng­lich. Vom Ostufer des Flusses gibt es jedoch einen Aussichts­punkt, der einen schönen Blick auf das Areal bietet. Tafeln informieren hier zudem über die besondere Rolle der Tiere im Ökosystem.

Peak 2 Peak Tour auf den Whistler Moun­tain

Gipfel­tour mit anschließender Gondel­fahrt auf den benach­barten Blackcomb Moun­tain.
Das Olympia-Skigebiet von Whistler ist eines der renommier­testen in Kanada. Im kurzen Sommer bieten sich schöne Wande­rungen an. Vom Gipfel des Whistler Moun­tain über den Little Whistler Peak zurück zur Round­house Lodge geht man einen halben Tag durch eine hoch­alpine Land­schaft mit phan­tas­ti­scher Aussicht. Zu- und Abstieg macht man bequem mit Gondel und Lift. Das High­light ist die Fahrt mit der Peak 2 Peak Gondola auf den benach­barten Blackcomb Moun­tain. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 1:30 Stunden, auf: 80 Meter, ab: 330 Meter)
E

Coast Mountains

Alpiner Gebirgszug zwischen Rockies und Pazifik

Vor 85 Millionen Jahren waren die Coast Moun­tains nur ein paar flache Granit­hügel. Doch dann verschoben sich die Erdplatten und ein Gebirge faltete sich auf.

An den Bruch­stellen drang Magma an die Erdober­fläche und hinter­ließ Vulkane. In der kurzen Zeit von wenigen Millionen Jahren entstand aus den Küstenhügeln ein eindrucksvolles Gebirge, das von Alaska bis Mexiko reicht. Höchster Punkt ist der Mount Waddington mit 4019 Metern. Heute sind die Coast Moun­tains dicht bewaldet und werden von zahlrei­chen Fjorden durch­zogen. Rund um Whistler haben Outdoor-Enthusi­asten alle Möglichkeiten.

Zu Gast in einer Pension in Pemberton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Pension liegt auf einem Hügel ober­halb von Pemberton und bietet einen Pa­no­ra­ma­blick auf das Tal und die Berge.

Jedes der vier Zimmer ist individuell in hellen Farben mit viel Liebe zum Detail gestaltet und hat eine eigene Terrasse. Margit, die Besitzerin, stammt aus dem Schwarz­wald und kümmert sich aufmerksam und freund­lich um ihre Gäste. Sie serviert ein reichhal­tiges Früh­stück aus frischen Biopro­dukten, von denen zahlreiche aus dem eigenen Garten stammen. Bei schönem Wetter lädt der Garten mit Sitzberei­chen zum Entspannen und zum Beob­achten von Vögeln ein; in der Lounge mit Kamin, einer Bibliothek und einem Klavier kann man es sich abends oder bei kühleren Tempe­raturen gemüt­lich machen. Hier findet man auch Kunst­werke aus der Region, die zum einen als Deko­ra­tion dienen, jedoch auch zum Kauf ange­boten werden. Das Orts­zentrum mit Re­stau­rants erreicht man in ca. fünf Minuten zu Fuß. Die Nairn Falls sind fünf Kilometer entfernt, nach Whistler sind es ca. 30 Kilometer.

Gari­baldi Provincial Park

Von Eis und Feuer geprägtes Gebirge
Der knapp 2000 Quad­ratki­lometer große Park schützt einen eindrucksvollen Abschnitt der Coast Moun­tains. Das Gebirge wur­de durch vulka­ni­sche Aktivi­täten und durch Glet­scher geformt. Durch Erosion sind bizarre Berge und tiefe Schluchten entstanden. Der Mount Gari­baldi selbst ist ein 2678 Meter hoher Vulkan. Besonders die Region zwischen dem Gari­baldi-Glet­scher und dem Chea­kamus Lake wird vom Wechsel aus schwarzen Vulk­anbergen, schnee­gleißenden Glet­schern und tiefblauen Berg­seen bestimmt. Abge­sehen vom Sea-to-Sky Highway gibt es keine weiteren Straßen durch den Park, der ein beliebtes Ziel für Wanderer, Berg­steiger und Outdoor-Enthusi­asten ist.

Whistler

Schweizer Feri­en­dorf in den Coast Moun­tains
Der moderne Ort im Stil eines Schweizer Feri­en­dorfes liegt in einer phan­tas­ti­schen Hoch­ge­birgs­landschaft und gehört zu den bedeu­ten­dsten Skizentren Nord­ame­rikas. Doch auch im Sommer hat der Gebirgsort viel zu bieten: Seil­bahnen am Whistler Moun­tain und am Blackcomb Moun­tain bringen Wanderer, Bergkletterer und Moun­tai­nbiker zum Ausgangs­punkt eines weit­ver­zweigten Wegenetzes. Auch Kanu- und Wild­was­serfahrer kommen auf den ungezähmten Gebirgsbächen auf ihre Kosten.

Joffre Lakes Provincial Park

Türkisblaue Seen
Der Joffre Lakes Provincial Park wur­de 1988 als Erho­lungs­gebiet einge­richtet und umfasst Seen, Wasser­fälle, beein­dru­ckende Berggipfel und impo­sante Glet­scher. Ein Höhe­punkt des Parks sind die drei Seen Lower, Middle und Upper Joffre Lake mit ihrem türkisblauen Wasser. Diese satte Farbe wird durch die Reflexion des Sonnen­lichts durch im Glet­scher­schmelz­wasser schwe­bende Gesteinspar­tikel erzeugt. Durch den Park führen mehrere Wander­wege unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeitsgrade.

Lost Lake Trail

über die Hügel im Lost Lake Park zum See.
Das Skigebiet von Whistler gehört zu den renommier­testen in Kanada. Doch auch im kurzen Sommer bietet die Region Möglichkeiten für fantas­ti­sche Touren. Die kurze Wande­rung im Lost Lake Park und um den gleich­na­migen See ist eine schöne Alter­na­tive zu den schweiß­treibenden Ganz­tages­touren und steilen Gipfel­be­steigungen in der Region. Am Lost Lake kann man schließ­lich die Seele baumeln lassen, Joggern und Bikern zuschauen oder in den See springen. (hin und zurück: 1.40 Stunde, 6,3 Kilometer, auf und ab 70 Meter)

Von Pemberton nach Clearwater

418 km | 6:00 h
Die einzig nennens­werte Ansied­lung unter­wegs ist Kamloops mit 150.000 Einwoh­nern, die größtenteils von der Holz­indu­s­trie leben. Im Secwe­pemc Native Heri­tage Park erfährt man, wie die Shuswap-Indianer gelebt haben (355 Yellowhead Hwy).

Seton Lake

Lachse, Gold­su­cher und ein präh­is­to­ri­scher Erdrutsch
Der 22 Kilometer lange See war ursprüng­lich das Wohn­gebiet der Tsal'álh, die vom Depart­ment of Indian Affairs auch Seton Lake Band genannt wird. Heute leben noch etwa 600 Stam­mesangehö­rige am See. Die Menschen ernährten sich vor allem vom Lachs, der den Fraser River fluss­aufwärts wandert. Die ersten Euro­päer, die den See Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckten, waren Pelzjäger. Ursprüng­lich hingen der Seton und der Anderson Lake zusammen, ein Erdrutsch vor etwa 8.000 Jahren hat sie geteilt. Über die Schutt­halde wanderten die Gold­su­cher 1858 bis 1859 zum Fraser River.

Elephant Hill Provincial Park

Klap­per­schlangen und Kojoten im Gras- und Heide­land
Wenige Meilen südlich von Ashcroft schützt seit 1996 ein knapp 1000 Hektar großes Natur­re­servat das trockene Gras- und Heide­land, das von Klap­per­schlangen, Kojoten und Eisvögeln bewohnt wird. Archäo­logen haben zudem Funde aus voreu­ro­päi­scher Zeit gemacht. Im Park sind Autos verboten, dafür gibt es viele schöne Wander­wege durch die unbe­rührte Land­schaft, die zu netten Pick­nick­plätzen führen.

Rattlesnake Bluffs

Wandern durch ein Klap­per­schlan­gen­gebiet
Auf den ersten Blick wirken die Steilklippen und staubigen Hänge von Rattlesnake Bluffs nicht sehr einla­dend. Erst beim genaueren Hinschauen entdeckt man Zeichen einer besonderen Arten­viel­falt. Die in die Felsen geklebten Nester aus Schlamm und Stroh stammen von Schwalben und Mauer­seg­lern. Dickhornschafe bringen hier im Frühjahr ihre Lämmer zur Welt. Namensgebend sind die Klap­per­schlangen, die das staubige und zerklüf­tete Gelände besonders schätzen. Heute ist Rattle Snake Bluffs ein kleines Natur­schutzgebiet nahe der Stadt Kamloops, das von einem kurzen Wanderweg erschlossen wird.

Battle Bluff

Aussichtsfelsen über dem Thompson Lake
Den schönsten Blick auf den Kamloops Lake und den Thompson River hat man vom Battle Bluff. Ähnlich wie die Lorelei am Mittelrhein ragt der Fels steil über das Seeufer empor. Man begeht den Battle Bluff daher am besten von Norden, von wo der Weg nur leicht ansteigt und wenig Mühe macht. (Hin und zurück: 4,5 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 284 Meter)
F

Wells Gray Park

Biber, Grizzlies und Elche in herrlichem Vulkangebirge

Das Natur­schutzgebiet gehört zu den schönsten Wilder­ness Parks west­lich der kana­di­schen Rockies und liegt doch abseits der Touris­ten­ströme.

Landschaft­lich ist es vom Vulka­nismus bestimmt. Der markan­teste Berg, der Azure Moun­tain (2.495 m), ist ein Vulkan, an dessen Kuppe sich noch die erkal­teten Lavafelder abzeichnen. Wer wilde Tiere fotogra­fieren möchte, wird in dem 5.200 Quad­ratki­lometer großen Natio­nal­park Biber, Maul­tier­hir­sche, Elche, Grizzly- und Schwarz­bären finden. Viele Wander­wege führen durch den Park. Auch Kanuten finden hier ideale Bedingungen.

Zu Gast bei deutschen Auswanderern am Wells Gray Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Vor mehreren Jahren sind Michael und Marion Ott aus Deutsch­land ausge­wandert und haben sich durch zähe Arbeit ihren Leben­s­traum erfüllt: ein beein­dru­ckendes Blockhaus in der Wildnis am Wells Gray Park.

Sie haben einen großzügigen Gäste­trakt mit drei komfor­ta­blen Zimmern ange­baut, um die grandiose Natur ringsum mit ihren Gästen teilen zu können. Um das windge­schützte Sonnen­deck schwirren Kolibris, und manchmal hat man morgens das Glück, Bären oder Wild auf der Wiese beob­achten zu können. Das üppige und viel­sei­tige Früh­s­tück ist ideal für Wanderer und alle, die sich tags­über an der frischen Luft bewegen möchten. Dinner wird nach Absprache ange­boten. Alter­nativ steht den Gästen in jedem Zimmer eine kleine Küchen­zeile sowie draußen ein gemeinschaft­lich genutzter Grill­platz zur Verfügung.

Helm­cken Falls

Viertgrößter Wasserfall in Kanada
Kurz bevor der Murtle River in den Clearwater River mündet, stürzt er vom Murtle Plateau 141 Meter in die Tiefe. Somit sind die Helm­cken Falls der viert­höchste Wasserfall in Kanada. Der Schutz des Wasserfalls war einer der Haupt­gründe für die Entste­hung des teils bewal­deten, von Bären bewohnten Wells Grey Park. Benannt wur­de der Wasserfall nach dem deutsch­stäm­migen Arzt John Sebas­tian Helm­cken, der im Auftrage der Hudson’s Bay Company in British Columbia mithalf, das Land der Kana­di­schen Konföde­ra­tion anzu­gliedern. Helm­cken selbst bekam den Wasserfall nie zu Gesicht. Ein acht Kilometer langer leichter Wanderweg führt zu den Fällen.

Von Clearwater nach Jasper

346 km | 4:30 h
Man folgt dem North Thompson River fluss­aufwärts, wo sich zur Linken das Gebirge von Wells Gray auftürmt. Danach nähert man sich dem Jasper Park in östli­cher Rich­tung.

Kana­di­sche Rocky Moun­tains

Bergwälder, Wasser­fälle, Glet­scher­seen
Die kana­di­schen Rocky Moun­tains sind Teil des längsten Ketten­gebirges der Welt. Es reicht vom chile­ni­schen Feuer­land bis nach Alaska und hat eine Länge von 14.000 Kilome­tern. Mit 180.000 Quad­ratki­lome­tern ist allein der kana­di­sche Abschnitt dieses gigan­ti­schen Gebirges etwa halb so groß ist wie Deutsch­land. Der verglet­scherte Hauptkamm ist gleichzeitig die Wasser­scheide zwischen dem Pazifik und dem Atlan­ti­schen Ozean. Aus alpinen Höhen stürzen Wasser­fälle herab; an den Hängen wachsen ursprüng­l­iche Bergwälder. Die Glet­scher der letzten Eiszeit haben geheim­nisvolle Berg­seen hinter­lassen. Vier von fünf Natio­nalparks in den Rockies sind zum Welterbe der UNESCO erhoben und ziehen zahl­lose Wanderer, Abenteurer und Outdoor Enthusi­asten an.

Alberta

Prärie und pulsierende Städte
Die west­lichste der drei Prär­ie­provinzen Kanadas präsen­tiert sich mit einer enormen landschaft­li­chen Viel­falt. Während sich im Osten das Weite Gras­land der Prärie erstreckt, findet sich im Südosten zerklüf­tetes Ödland, in das der Red Deer River tiefe Schluchten gehöhlt hat. Im Westen befinden sich die Ausläufer der Kana­di­schen Rocky Moun­tains. Auf einer Fläche von insge­samt über 660.000 Quad­ratki­lome­tern bietet die Provinz neben der ursprüng­l­i­chen Natur in den verschiedenen Natio­nalparks auch ein pulsierendes Groß­stadt­leben in den Millio­nen­me­tro­polen Edmonton und Calgary.
Wich­tigste Wirt­schafts­sek­toren sind der Getrei­de­anbau und die Rinderzucht sowie die Erdölförde­rung. Aufgrund der umfang­rei­chen Erdöl­vor­kommen gilt Alberta als die reichste Provinz Kanadas.

George Hicks Park

Lachswande­rung im August und September
Jedes Jahr kann man von Mitte August bis Mitte September die Königslachse im George Hicks Park in Valem­ount beob­achten, wie sie auf dem Weg vom Pazifk durch den Fraser River zu ihren Laich­gründen schwimmen. Nur die kräf­tigsten von ihnen schaffen die 1.280 Kilometer lange Wande­rung bis in den McLennan River und zum Swift Creek in Valem­ount.
G

Jasper National Park

Abgelegenes Weltnaturerbe rund um ein riesiges Eisfeld

Im Jasper-Natio­nal­park setzt sich die grandiose Gebirgs­landschaft des Banff-Parks fort. Er ist mit fast 11.000 km² der größte in den kana­di­schen Rockies und Welt­natur­erbe der UNESCO.

Gewal­tige Glet­scher wie das Columbia-Eisfeld mit 325 (!) Quad­ratki­lome­tern, maje­s­tä­ti­sche Berge, donnernde Wasser­fälle und im Sommer bunte Bergwiesen machen die Schön­heit des Parks aus, der wegen seiner Abge­legen­heit weniger frequen­tiert ist als der Banff-Natio­nal­park. Vom Spaziergang am kris­tallklaren Maligne See bis zu geführten Glet­scherwande­rungen gibt es zahlreiche Wandermög­lichkeiten unter­schied­li­cher Längen und Schwie­rigkeitsgrade.

Zu Gast in Chalets im Jasper Nationalpark

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die Unter­kunft liegt im Herzen des Parc National de Jasper, am Ufer des Atha­basca River, zehn Minuten von Jasper entfernt.

Gäste wohnen in zweckmäßig einge­rich­teten Chalets mit Kitchenette, die sich unauf­dring­lich in die Umge­bung einfügen. Aufgrund der zentralen Lage im Natio­nal­park lassen sich viele Tiere beob­achten. Bunte Holz­stühle am Ufer laden dazu ein, den impo­santen Blick auf Fluss, Berge und Natur zu genießen. Das zur Anlage gehörende Restau­rant bietet Früh­stück und Dinner à la Carte an, weitere Restau­rants und Cafés sowie Geschäfte findet man in Jasper.

Mt. Edith Cavell

Engels­glei­cher Glet­scher
Mit seinen 3.363 Metern Höhe, seiner schroffen Nordwand und seinen glitzernden Eismassen thront der Mount Edith Cavell nahezu über Jasper. Benannt ist er nach Edith Cavell, einer briti­schen Kran­kenschwester, die sich im Ersten Welt­krieg durch Tapferkeit ausgezeichnet hatte und 1915 hinge­richtet wur­de. Der markan­teste Glet­scher des Massivs ist der Angel Glacier, der mit seinen Seiten­armen mit etwas Fantasie wie ein Engel mit ausge­s­preizten Flügeln aussieht. Der Weg vom Park­platz bis zum Angel Glacier ist einfach zu laufen. Von dort aus führen mehrere Wege in die Berge mit fantas­ti­schem Blick auf den Glet­scher und ein Pfad hinab zum Glet­schersee, auf dem kleine Eisschollen treiben.
Achtung: Die Straße zum Mt. Edith Cavell ist serpen­ti­nenreich und nur für kleinere Wohnmobile und PKWs geeignet.

Five Bridges

Untou­ris­ti­sche Wande­rung am Atha­basca Fluss
Die Wande­rung ist eine Option, wenn andere Ziele wie der Maligne Lake über­laufen sind. Auch Five Bridges íst touris­tisch. Wenn man aber am Hang entlang geht und nicht direkt in den Canyon, ist man nach der ersten Brücke dem Menschen­strom entflohen und kann eine schöne Wande­rung durch Wälder und an Flüssen und Seen entlang machen. (Hin und zurück: 14,5 Kilomter, 4:30 Stunden, auf und ab: 153 Meter)

Sulphur Skyline Trail

Von heißen Quellen auf einen Aussichtsberg
Der Weg ist anstren­gend aber lohnens­wert. Vom Ausgangs­punkt an den Miette Hot Springs geht es setig bergauf. Oben ange­kommen eröffnet sich dann ein fantas­ti­sche Ausblick. Unten im Tal kann man sich bei einem Bad in den heißen Quellen unter freiem Himmel herr­lich entspannen.
(Hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3:50 Stunden, auf und ab: 620 Meter)

Von Jasper nach Banff

304 km | 4:00 h

Die Strecke nach Banff ist sicher­lich eine der spekta­kulärsten Berg­straßen der Welt. Sie sie führt entlang der konti­nen­talen Wasser­scheide mitten durch die Natio­nalparks Banff und Jasper, die den schönsten Teil der kana­di­schen Rockies schützen.

Die Strecke führt vorbei an zahlrei­chen Glet­schern, grandiosen Bergketten, Seen, Wasser­fällen und weiten Flus­stälern mit tief­grünen Fich­tenwäl­dern.

Maligne Lake

Bilder­buchsee im Jasper Natio­nal­park
Der See im Jasper-Natio­nal­park liegt auf einer Höhe von 1670 Metern, hat eine Ober­fläche von knapp 20 Quad­ratki­lome­tern und eine durch­schnitt­liche Tiefe von 100 Metern. Er wird vom Maligne River, einem Nebenfluss des Atha­basca River, mit Glet­scher­wasser gespeist, weshalb seine Tempe­ratur nie über 4 °C steigt . Im See liegt die Insel Spirit Island, ein Wahrzei­chen der kana­di­schen Rocky Moun­tains. Regenbogen­forellen und Bach­saib­linge bevöl­kern den nähr­stoff­armen See, dem sich im Sommer Grizzlys, Schwarz­bären, Maul­tier­hir­sche, Rentiere, Wölfe, Elche, Schnee­ziegen und Dickhornschafe nähern. Weißkopf­see­adler und Fisch­adler ernähren sich vom Fisch­be­stand des Sees.

Peyto Lake

Türkisfarbener Glet­schersee am Icefield Parkway
Der Bergsee im Banff National Park gilt wegen seiner türkisen Farbe als einer der schönsten in Kanada. Er kann bequem über den Icefields Parkway erreicht werden. Der See wird von mehreren Glet­schern gespeist – darunter der gleich­na­mige Peyto-Glet­scher. Diese Wasser­färbung wird durch fein­ge­mah­lenes Gestein verur­sacht, das auch Stein­mehl oder Glet­scher­milch genannt wird und mit dem Schmelz­wasser in den See gelangt. Das Icefield Centre, ein Besu­cher­zentrum am See, enthält eine gut gemachte Ausstel­lung, die die Geschichte und Geologie des Natio­nalparks erklärt.
Der Peyto Lake wur­de nach Bill Peyto benannt, einem bekannten Trapper und Bergführer Ende des 19. Jahrhunderts.

Yoho National Park

Naturwunder im Schatten der Rocky Moun­tains
Der Natio­nal­park gehört mit seinen 1313 km² Fläche zu den vier großen Wild­nis­gebieten in den kana­di­schen Rockies und zeichnet sich durch schnee­be­deckte Gipfel, einsame Berg­seen und tosende Wasser­fälle aus. Er erstreckt sich entlang des Kicking Horse River, der eine tiefe Schlucht in das weiche Sedi­mentge­stein der Rockies geschliffen hat. Eine der großen Sehens­wür­digkeiten ist eine natür­liche Brücke über den Kicking Horse Fluss und der leuch­tend grüne Emerald Lake. Unübertroffen sind die Takakkaw Fälle, die zu den höchsten in Nord­ame­rika gehören. „Yoho“ bedeutet in der Sprache der Cree-Indianer „Erstaunen“, aus dem man ange­sichts der Natur­schön­heiten in der Tat nur schwer heraus kommt.

Parker Ridge Trail

Kurze Wande­rung mit Glet­scher­blick
Die kurze Wande­rung empfiehlt sich, wenn man zwischen Lake Louise und Jasper unter­wegs ist. Vom Park­platz aus geht es hinauf in Rich­tung Parker Ridge. Der Aufstieg ist teilweise etwas steil, insge­samt aber nicht anspruchsvoll. Oben ange­kommen, wartet als Beloh­nung eine tolle Auss­sicht auf beiden Seiten – mit Blick auf den Saskat­chewan-Glet­scher. (hin und zurück: 2,6 Kilometer, 1:10 Stunden, auf und ab: 270 Meter)

Takakkaw Falls

250 Meter hohe Kaskaden und ein Ausblick auf die Glet­scherwelt
Die Wasser­fälle im Yoho National Park stürzen stufenlos 254 Meter in die Tiefe und sind insge­samt 384 Meter hoch. Damit gehören sie zu den höchsten und eindrucksvollsten Fällen in Kanada. Vom Park­platz aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Aussichts­punkt. Am Fuß der Wasser­fälle spürt man die Gischt. Am besten, man zieht Regen­sa­chen an. Wer Menschen­au­f­läufe vermeiden will, geht morgens früh oder am späten Nach­mittag dorthin. Wer etwas weiter gehen möchte, kann auf einen Vorgipfel steigen und wird mit einer herr­li­chen Aussicht über die Glet­scherwelt belohnt. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3:20 Stunden, auf und ab: 640 Meter)

Lake Agnes

Drei-Seen-Wande­rung mit toller Aussicht
Wer den Lake Louise in seiner ganzen Farbenpracht wahr­nehmen will, sollte ihn von oben anschauen. Die Wande­rung führt zu tollen Aussichts­punkten. Später kommt man an einem kleinem Bergsee vorbei, dem Mirror Lake, der seinem Namen alle Ehre macht. Ziel ist Lake Agnes auf einer Höhe von 2134 Metern, der immerhin 3,5 Kilometer lang ist. Im Tea House am See kann man eine Rast einlegen. (Hin und zurück: 7,9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 576 Meter)
H

Banff National Park

Schönster Nationalpark in den kanadischen Rockies

Der Natio­nal­park in den Rocky Moun­tains wur­de 1885 gegründet und ist damit der älteste Kanadas und der dritt­äl­teste welt­weit.

Auf 6.650 Quad­ratki­lome­tern schützt er den Lebens­raum der Tierwelt unter anderem von über 40 Säuge­tier­arten, darunter Elch, Wapiti, Schwarzbär, Grizzly, Luchs, Wolf oder Kojote. Was die Schön­heit der Gebirgs­landschaft angeht, sucht der Banff National Park seines­glei­chen: über 20 schnee­be­deckte Gipfel ragen über 3000 Meter empor. Von ihnen stürzen Wasser­fälle herab, die als Wild­was­ser­bäche durch einsame Bergwiesen rauschen – ein Para­dies für Wanderer und Natur­freunde. Besonders im Sommer zieht der Park viele Besu­cher an, die jedoch meist in der Nähe der Besu­cher­zentren bleiben.

Zu Gast in einem Gästehaus in Canmore

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel im Herzen von Canmore gehört zwei ehema­ligen kana­di­schen Welt­klas­se­ath­leten im Skisport.

Es ist eines der ganz wenigen kleinen Unterkünfte in der Region. Jedes der fünf Zimmer ist individuell in einem rustikalen Stil mit viel Holz einge­richtet. In der gemüt­li­chen Lounge mit Kamin und Holz­bal­ken­decke kann man es sich nach einem erleb­nis­rei­chen Tag bequem machen und mit anderen Gästen ins Gespräch kommen. Morgens wird ein abwechs­lungs­rei­ches Früh­s­tücksbuffet bereitge­stellt, dass am großen Tisch eingenommen wird. Fahr­räder können aus­ge­liehen werden.

Cascade of Time Garden

Blumen und Bächlein an der Banff Avenue
Nahe dem Stadt­zentrum, am Ende der Banff Avenue, liegt der parkähn­liche Garten, der einen netten Ort für einen kleinen Spaziergang bietet. Der Zugang erfolgt durch ein schmiede­ei­sernes Tor. Dahinter sind über mehrere Terrassen blüh­ende Beete ange­legt, die von plät­schernden Wasser­läufen durch­zogen werden. Der Fußpfad führt über eine kleine Brücke und zu einem Pavillon, der im Schatten der großen, alten Bäume steht.

Banff

Größte Stadt im Banff-Natio­nal­park
Die größte Ortschaft im Banff-Natio­nal­park hat knapp 8.000 Einwohner und liegt am Osthang der Rocky Moun­tains. Von der Stadt aus sind verschiedene Berggipfel zu sehen, einschließ­lich des 2998 Meter hohen Cascade Moun­tain und des Mount Norquay. Eine Berggondel führt seit 1959 auf den nahe gelegenen Sulphur Moun­tain.

Auf den Tunnel Moun­tain

Tolle Aussicht auf Banff und den Natio­nal­park
Der Tunnel Moun­tain Trail ist einer der ältesten und besten Trails im Banff Natio­nal­park. Er ist gut gepflegt und leicht zu errei­chen. Eine wundervolle Panora­ma­aus­sicht auf die Stadt, das Bow Valley und den Mount Rundle machen den 1692 Meter hohen Berg zu einem idealen Ziel, um die Region kennenzulernen. Seinen Namen erhielt der Berg im 19. Jahr­hun­dert, als die Cana­dian Pacific Railway einen Tunnel durch den Berg bauen wollte. Zwar wurden die Pläne schnell verworfen, der Name blieb jedoch erhalten.
(1:50 Stunden, 4,4 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

Johnston Canyon

Beliebte Wande­rung am Johnston Creek
Die Wande­rung zu den Wasser­fällen des Johnston Creek gehört zu den belieb­testen Wande­rungen bei Banff. Die Wege sind dement­spre­chend gut ausge­baut. Zum Teil sind die Holz­stege, die sich an die Seiten des Canyons klammern, jedoch recht schmal und tags­über kann es mitunter sehr voll werden. Es ist also empfehlens­wert, sich gleich am frühen Morgen auf den Weg zu machen. Der Anstieg ist moderat und führt am Fluss entlang. Wer an den oberen Wasser­fällen ange­kommen ist und noch Energie hat, kann weitere drei Kilometer bergauf zu den soge­nannten Ink Pots wandern. Diese glasklaren Seen liegen auf einer weiten Ebene, die vor einer eindrucksvollen Bergkulisse einge­rahmt wird.
(Hin und zurück: 11,4 km, 4:00 Stunden, auf und ab: 350 m)

Von Banff nach Calgary

Mietwagenabgabe

Von Banff nach Calgary

105 km | 1:30 h
Auf dem Weg nach Osten durch­quert man das gigan­ti­sche Schutzgebiet des Rocky Moun­tains Forest Reserve, in dem im Gegen­satz zu den Natio­nalparks Holz­ein­schlag und Jagd erlaubt ist.

Stephen Avenue

Kunst­gale­rien in Fußgängerzone
Die große Einkaufs­straße für Fußgänger in der Innen­stadt von Calgary ist eine ange­sagte Adresse für Calgarys exklusivste Restau­rants, Cafés und Bars. In der Straße befinden sich mehrere Einkaufsge­schäfte, exklusive Boutiquen und Fachge­schäfte. Außerdem gibt es mehrere Kunst­gale­rien. Für feier­freu­dige, nacht­ak­tive Menschen bieten die größeren Shoppingmalls Nach­tclubs an.

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: Calgary (City Office)

18 Tage
ab 3.619,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

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Brinka Hellack

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