Durch die Inside Passage: Einsame Nordroute durch British Columbia - Kanada
Informationen zum Coronavirus
Seltene Begegnung: Im Grizzly Bear Sanctuary

Durch die Inside Passage

Einsame Nordroute durch British Columbia

Über eine phantastische Schiffspassage im Westen führt die Kanada Rundreise bis an die Grenze von Alaska und zurück durch die kanadischen Rockies. Optional ist ein Besuch im Khutzeymateen Grizzly Bear Sanctuary.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Vancouver

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Escape SUV o.ä. (IFAR)
Station: Vancouver Flughafen (Desk at Airport)

Vancouver

14 km | 26 Minuten
A

Vancouver

Pazifik-Metropole am Fuß der Coastal Mountains

Die Stadt vor der impo­santen Kulisse der schnee­be­deckten Coastal Moun­tains gilt als eine der schönsten der Welt.

Sie liegt auf einer Halb­insel 45 Kilometer nörd­lich der Grenze zu den USA. Ausge­dehnte Park­anlagen, ein mildes Klima und der sorgsam restau­rierte Stadt­kern machen den Reiz der Pazifik-Metro­pole aus. Die nach dem engli­schen Kapitän, George Vancouver, benannte Stadt verdankt ihre Entste­hung dem Gold­rausch im Fraser Canyon. Den Goldgräbern folgten die Holzfäller, jedoch erst der Hafen – heute der größte Kanadas – und die trans­kon­ti­nen­tale Eisen­bahn schufen die Voraus­setzungen für den Aufstieg zu einer Welt­me­tro­pole. Seit der Welt­aus­stel­lung 1986 hat sich die 2,2-Millionen-Einwohner Stadt zu einer Tourismus-Desti­na­tion entwi­ckelt. Nach Los Angeles und New York ist es der wich­tigste Standort der amerika­ni­schen Film­indu­s­trie, weshalb es auch Hollywood North genannt wird.

Zu Gast in einer Villa im Trendviertel Kitsilano

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die denkmalge­schützte Villa aus dem frühen 20. Jahr­hun­dert liegt in Kitsi­lano, einem der nobelsten, ältesten – und heute tren­digsten – Stad­t­eile von Vancouver.

Zum Kitsi­lano Beach Park am Pazifik geht man wenige Blocks. Um die Jahr­tausendwende wur­de die ehrwür­dige Famili­enresidenz gründ­lich restau­riert und moder­ni­siert. So wurden die Holzfußböden abge­zogen, die Stuck­de­cken erneuert und die Bäder mit Fußbo­den­heizung versehen. Im weinroten Früh­s­tücks­saal wird ein leckeres „home made Breakfast“ serviert. Karen und Wayne beherbergen in ihrem gastfreund­li­chen Haus nebenbei eine impo­sante Samm­lung von histo­ri­schen Korken­zie­hern, die man bei stets bereit­ste­henden Kaffee oder Tee bewundern kann.

Bill Reid Gallery

Die Bill-Reid-Galerie wur­de nach dem Künstler Bill Reid (1920 – 1998) benannt, der im Stil der Haida Künstler gearbeitet hat. Er war als Goldschmied, Schnitzer und Bildhauer tätig, später auch als Schrift­steller und Rundfunk­spre­cher. In der Innen­stadt von Vancouver beherbergt die Galerie die Bill-Reid-Samm­lung der Simon Fraser Univer­sität und Sonder­aus­stel­lungen zeitge­nös­si­scher indigener Kunst der Nordwest­küste Nord­ame­rikas. Sie ist Kanadas einzige öffent­liche Galerie, die sich der zeitge­nös­si­schen indigenen Kunst der Nordwest­küste widmet.

Stanley Park

200 Kilometer Spazier- und Radwege

Der mit 400 Hektar größte Stadt­park Kanadas liegt auf einer Halb­insel im Norden von Vancouver. Er umfasst ein 200 Kilometer langes Netz aus Spazier- und Fahr­rad­wegen, an denen Statuen berühmter Persön­lichkeiten und Denkmäler zu Ehren der India­ner­stämme aufge­stellt sind. Um den Park herum führt die Seawall, eine knapp neun Kilometer lange Ufermauer mir einem asphal­tierten Weg, auf dem sich Spaziergänger, Fahr­radfahrer, Jogger und Inline­s­kater tummeln. Größ­ten­teils ist der Park mit hohen Doug­la­sien, Riesenlebens­bäumen und Sitka-Fichten bewachsen. Auf dem Beaver Lake und der Lost Lagoon im Süden schwimmen zahl­lose Wasservögel.

Vancouver Aqua­rium

Haie, Wale und Seelöwen im größten Aqua­rium Kanadas

Das  Aqua­rium mit ange­schlos­senem meeresbio­logi­schen Forschungs­zentrum ist 9.000 Quad­r­at­meter groß und damit das größte dieser Art in ganz Kanada. Seit der Eröff­nung 1956 kommen ständig neue Becken und Tier­arten hinzu. Zurzeit leben hier mehr als 300 Fisch- und 56 Amphibi­en­arten sowie 60 verschiedene Säuge­tieren und Vögel, darunter Haie, Delfine, Weißwale und Seelöwen. Ein besonderes High­light ist die Amazonas-Ausstel­lung mit Schmetter­lingen, Echsen, Schildkröten und Faul­tieren. Ein 4D-Kino macht die Unter­was­serwelt mit allen Sinne erlebbar.

Von Vancouver nach Victoria

Fähre

Von Vancouver nach Tsaw­wassen Fähr­terminal

37 km | 42 Minuten

Von Tsaw­wassen Fähr­terminal nach Swartz Bay Fähr­terminal

Dauer: 1:35 Stunden

Die Fähre nach Vancouver Island legt von Tsaw­wassen, einem südli­chen Vorort von Vancouver, ab und schifft zwischen zahl­losen größeren und kleineren Inseln hindurch bis nach Sidney in der Swartz Bay auf Vancouver Island.

Die Reservie­rungs­gebühr für diese Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten. Die Bezah­lung der Beförde­rungs­kosten für den PKW und die entspre­chende Anzahl mitrei­sender Personen erfolgt direkt vor Ort, am besten per Kreditkarte oder in bar. Die Kosten für einen PKW betragen zwischen 50 CAD und 60 CAD und für Personen ca. 18 CAD. Die genauen Kosten finden Sie auf der Webseite von BC ferries unter http://www.bcferries.com/fares/

Von Swartz Bay Fähr­terminal nach Victoria

34 km | 37 Minuten
B

Victoria

Pelzjäger und Orca-Wale

Ursprüng­lich eine Sied­lung von Pelzjägern wur­de Victoria 1868 unter Queen Victoria Haupt­stadt der dama­ligen Kron­ko­lonie British Columbia.

Die Gründerjahre waren turbulent. Als südlichster Hafen von Westka­nada fielen Gold­su­cher in das Städt­chen ein. Ihnen folgten die Holzfäller, die die Wälder der Umge­bung rodeten. Ein Bauboom setzte ein, der nach dem Goldfieber endete, jedoch ein entzü­ckendes Städt­chen im vikto­ria­ni­schen Stil zurück­ließ. In der Folgezeit verlor Victoria gegenüber dem benach­barten Vancouver an Bedeu­tung, was wahr­schein­lich der einzige Grund ist, warum der histo­ri­sche Stadt­kern am Natur­hafen erhalten blieb und heute mit gepflegten Parks die Haupt­at­trak­tion der 300.000-Einwohner-Stadt darstellt. Victoria ist eben­falls bekannt für das ‚Royal British Colombia Museum‘ und seine gute Lage für Whale-Watching. Wer Orcas (Killer-Wale) sehen möchte, kann hier sein Glück versu­chen.

Zu Gast in einer Stadtresidenz in Rockland

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das herr­schaft­liche Anwesen aus dem Jahr 1912 liegt in Rock­land, einem histo­ri­schen Stadt­teil von Victoria.

Die kleinen Schlösser und Villen der Nach­bar­schaft zeugen davon, dass hier einst die Banker und Gouver­neure von British Columbia residierten. Jedes der rund zehn Zimmer ist in einem der Geschichte des Hauses ange­messen eleganten Stil einge­richtet. Und auch das Früh­stück mit Lachs, Crêpes oder Spargel ist außergewöhn­lich und ermög­licht einen guten Start in den Tag. In die Innen­stadt fährt man fünf Minuten, der Strand ist zu Fuß erreichbar.

Gover­n­ment House Gardens

Seltene Pflanzen im Park des Gouver­neurs

Die offi­zi­elle Residenz des Lieu­tenant Governor von British Columbia ist von einem 36 Hektar großen Landschafts­garten umgeben, der 1911 ange­legt wur­de. Sehens­wert ist der öffent­lich zugäng­liche Park vor allem wegen seiner seltenen Pflanzen. Von Mai bis September ist das Besu­cher­zentrum mit einem Café geöffnet und informiert über die Geschichte des Ortes.

Whale Watching in Victoria

Jagende Orcas

Ein Boots­ausflug zur Walbe­ob­ach­tung gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria. Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben über 80 residente Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang und neun Tonnen schwer werden. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück kann man die Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Fischschwärme werden durch das Ausstoßen von Luftblasen am Weiter­schwimmen gehindert, Heringe mit einem Schlag der Fluke betäubt, während Delfine oder Wale zunächst bis zur Erschöpfung gejagt und dann erlegt werden.
In Victoria gibt es zahlreiche Anbieter die zur Walbe­ob­ach­tung einladen. Am besten wendet man sich am Vora­bend an die Gastgeber, die bei der Auswahl und der Buchung behilf­lich sind.

Ausflug (OPTIONAL)

Walbeobachtungstour im offenen Boot (3,5 Stunden, englisch)

Die Walbe­ob­ach­tungs­tour mit Eagle Wings gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria.

Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben etwa 70 „sesshafte“ Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang werden und wiegen bis zu neun Tonnen. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück können Sie Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers (Matri­ar­chat) zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Im Gegen­satz zu den Orcas vor der norwegi­schen Küste, die haupt­säch­lich von Fischen leben, haben sich die kana­di­schen Verwandten auf Säuge­tiere speziali­siert. Sie fressen vor allem Seelöwen, Robben und sogar Vögel.

Von Victoria nach Ucluelet

297 km | 5:00 h

Auf dem Weg zum Pacific Rim Natio­nal­park an Vancouver Islands Westküste fährt man zuerst gen Norden an Nanaimo vorbei – der zweitgrößten Stadt der Insel, Zentrum der Holzver­arbei­tung und des Kohlebergbaus.

Durch Port Alberni im Inselin­neren verläuft die kurvige Panora­ma­straße dann nach Westen. Hinter dem Ufer des Kennedy Lake teilt sich die Straße dann nach Tofino und Ucluelet.

Cowichan Bay

Wandern, Segeln und Lachsfi­schen an idylli­scher Küste

Cowichan Bay ist ein Fischerdorf in der gleich­na­migen Bucht an der Ostküste von Vancouver Island. Der Berg Tzouhalem mit seinen Wander­wegen und Natur­schutzgebieten liegt im Norden. Die Bucht ist bekannt für ihren Fischfang und ihre landschaft­liche Schön­heit. Jahr­tausende lang lebten die Cowichan in der Bucht und ernährten sich von Lachs und Meeresfrüc­hten aus den kris­tallklaren Gewäs­sern. Als die ersten Euro­päer in den 1860ger Jahren kamen, wurde Cowichan Bay zum Tor zur Vancouver Island. Seit den 1990ger Jahren kommen Segler und Lachsfi­scher aus aller Welt, die hier ideale Bedingungen finden. Dennoch hat sich der Ort seinen gemüt­li­chen Charme bewahren können.

Duncan

Totempfähle der First Nations

Der kleine, aber gepflegte Ort im Cowichan Valley District hat eine lange Holzfällertra­di­tion mit chine­si­schen Arbeitern und Eisen­bahn­anschluss. Nach dem Niedergang der Forst­indu­s­trie setzt Duncan heute auf Tourismus und knüpft an der voreu­ro­päi­schen Geschichte an. So gibt es im Ort mehrere Totempfähle, die von Künst­lern aus den „First Nations“ geschaffen wurden. Ein markierter Spazierweg führt durch den Stadt­kern zu den Pfählen, die mit Erklär­ungen und Informa­tionen zum Künstler versehen sind.

BC Forest Disco­very Centre

Erleb­nis­park mit Dampflok und Holzfällerdorf

Der Erleb­nis­park richtet sich an Kinder, ist aber auch für Erwach­sene inter­essant. Auf einer der histo­ri­schen Bahn­gleise kann man mit einer Dampflok durch den Wald und zu einem Holzfällerdorf fahren.

C

Pacific Rim National Park

Moose und Farne in einem Regenwald

Berge, Küsten­regenwälder und einsame Strände: Der Natio­nal­park, der einen Teil der Westküste von Vancouver Island schützt, gehört zu den landschaft­lich vielfäl­tigsten in Nord­ame­rika.

Besonders attraktiv ist der Long Beach, ein Sand­strand, der sich unter­bro­chen von bewal­deten Kuppen kilome­ter­lang zwischen Tofino und Ucluelet erstreckt. Aufgrund der recht kühlen Wasser­tempe­raturen zwischen 6 und 15 Grad ist das Meer eher zum Surfen als zum Baden geeignet. Das Hinter­land ist mit einem moos- und farndurch­wach­senen Regen­wald bedeckt, durch den viele Wander­wege führen. Von Tofino und Ucluelet aus werden je nach Jahres­zeit Kajakausflüge, Whale-Watching und Bear-Watching Touren ange­boten.

Zu Gast in einem Inn in Ucluelet

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Inn befindet sich am äußersten west­li­chen Rand Kanadas, in einem ruhigen, typisch kana­di­schen Fischerdorf in der Nähe des Pacific Rim Natio­nalparks.

Meeresrau­schen, der Wind in den Bäumen und das Nebelhorn von Amphri­tite Point bestimmen die abend­liche Geräuschkulisse im Country House bei Ucluelet. Die in einem wohn­li­chen Stil gestal­teten Zimmer im Hauptgebäude haben Meer­blick, während das Cottage neben dem Hauptgebäude im Wald liegt. Auf dem Haupt­deck können die Gäste einen Whirlpool nutzen und von dort aus über eine Treppe zum privaten Küsten­ab­schnitt mit Kiesel­strand gelangen. Die Gastgeber, Nancy, Fabian und Hund Charlie, empfangen ihre Gäste herz­lich. Morgens wird ein leckeres Früh­stück an einem großen Tisch für alle serviert, abends schafft das Kaminfeuer eine gemüt­liche Atmo­sphäre. Wanderer haben den Wild Pacific Trail und den Pacific Rim Natio­nal­park direkt vor der Haustür.

Tofino

Beschau­li­ches Fischer­dörfchen am Clayoquot Sound

Das beschau­liche Fischer­dörfchen befindet sich an der entlegenen Westküste von Vancouver Island direkt am Pacific Rim Natio­nal­park und am Clayoquot Sound, welcher von der UNESCO zum Biosphären­re­servat ernannt wur­de. Doch der Schein der unbe­rührten Wildnis trügt, außer­halb der Grenzen des Pacific Rim Natio­nalparks ist das Ökosystem der Westküste teilweise von Abholzung, Kupferminen und Lachsfarmen bedroht. Während Tofino früher vor allem bei Hippies, Surfern und Ausstei­gern beliebt war, strömen heute im Sommer unzäh­lige Erho­lungs­su­chende in den winzigen Hafenort.

Ucluelet

Küstenspa­ziergänge und Winter­stürme

Der 30 Automi­nuten von Tofino entfernte Ort ist vor allem für den ‚Wild Pacific Trail‘ bekannt – ein kürzerer Küstenwanderweg, der auch nur etappen­weise zu laufen ist. Auch die winter­liche Sturm­saison, die von Dezember bis Februar dauert, zieht inzwi­schen Besu­cher aus aller Welt in ihren Bann.

Wild Pacific Hiking Trail

Küstenwande­rung um eine Halb­insel

Der kurze Wanderweg umrundet eine kleine Halb­insel. Obwohl er meist an der Küste entlangführt, ist er abwechs­lungs­reich. Am Rande der Riffs liegen mehrere Wracks und ein Leucht­turm. Außerdem sind viele Vögel und manchmal auch Wale zu sehen. Der insge­samt vier Kilometer lange Weg kann auch in zwei Teil­ab­schnitten begangen werden.(1 Stunde, 4 Kilometer, bergauf: 40 Meter, bergab: 40 Meter)

Von Ucluelet nach Nanaimo

175 km | 3:00 h
Auf dem Weg von der West- zur Ostküste Vancouver Islands gelangt man durch Port Alberni, das von der Forst­indu­s­trie lebt und für seinen Lachsreichtum berühmt ist. Nanaimo ist die zweitgrößte Stadt der Insel und ein Zentrum der Holzver­arbei­tung und der Kohlebergbaus.

Fanny Bay

Austern, Seelöwen und ein Wildbach

Der 800-Seelen-Ort an der Ostküste von Vancouver Island ist vor allem für seine Austernzucht bekannt. Wer am Fanny Bay Dock anhält, wird wahr­schein­lich Seelöwen sehen können. Mehr als 50 von ihnen leben sesshaft vor der Küste und tummeln sich in den Wellen. 

Südlich von Fanny Bay führt ein kurzer Wanderweg am Rose­wall Creek fluss­aufwärts. Wegen der Laub- und Nadelbäume ist er besonders eindrucksvoll im Herbst. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

D

Pacific Nanaimo

Reizvoller Südosten von Vancouver Island

Bevor die Euro­päer Anfang des 19. Jahr­hun­dert einen Handels­posten im reizvollen Südosten von Vancouver Island errich­teten, lebte dort das Volk der Snunéymuxw (engl.: Nanaimo).

Eine archäo­logi­sche Grabung belegt, dass die Bucht bereits vor 2.000 Jahren besiedelt war. Mitte des 19. Jahrhunderts wur­de Kohle entdeckt und etwa ein Jahr­hun­dert lang gefördert. Nachdem der Bergbau einge­stellt wur­de, entwi­ckelte sich Nanaimo zu einem Zentrum der Holz­indu­s­trie. Noch heute gibt es eine bedeu­tende chine­si­sche Minder­heit und mehrere China­towns. Ihre Vorfahren haben im Bergbau gearbeitet und wurden systema­tisch als Streikbre­cher einge­setzt.

In einem Gästehaus auf den Klippen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Gäste­haus liegt hoch auf den Klippen, von wo sich ein impo­santer Blick über das Meer bietet. Auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse kann man unver­gess­liche Sonnen­un­ter­gänge erleben.

Das frische und reichhal­tige Früh­stück wird bei gutem Wetter auf einer erhöhten Strand­ter­rasse inmitten der Brandung serviert. Der Küstenwanderweg führt unmit­telbar am Haus vorbei. Marilyn, die Gastgeberin, ist in Nanaimo aufge­wachsen und hat jede Menge Tipps für Tages­ausflüge.

Neck Point Park

Aussichts­punkte und Pick­nick­plätze über der Georgia Straße

Der Park bei Nanaimo schützte eine bewal­dete Halb­insel und ist gut für Besu­cher erschlossen. Treppen­wege und gewun­dene Pfade führen zu Aussichts­punkten mit Blick auf die Georgia Straße und zu Pick­nick­plätzen. Man kann auch am Strand entlang­laufen. Allerdings sollte man Bade­schuhe mitbringen, da es kein Sand­strand ist.

Newcastle Island

Insel unter Natur­schutz

Einige hundert Meter Luft­linie östlich von Nanaimo liegt die knapp 400 Hektar große Insel, die durch einen Provincial Park geschützt ist. Das Klima ist ganzjährig feucht und mild; nur im Juli und August ist es meist trocken, Die Wachstumsbedingungen auf der Insel sind ideal. Nach einer Rodung im 19. Jahr­hun­dert ist ein viel­sei­tiger Sekundär­wald entstanden. Doug­la­sien wachsen neben dem Riesen-Lebens­baum und der Oregon-Eiche. Im Unter­wuchs finden sich Beseng­inster, Jakobs-Greis­kraut, und Efeu. Ent­spre­chend der Insellage leben hier überwiegend kleine Säuge­tiere wie der Waschbär und viele Vögel, darunter der Weißkopf­see­adler. Newcastle Island ist ein beliebtes Ziel für Tage­sasulfüge. die Besu­cher kommen mit der Fähre von Nanaimo

Von Nanaimo nach Tele­graph Cove

342 km | 4:00 h
Die Route führt von Südost nach Nordwest der Länge nach über Vancouver Island. Dabei bleibt man auf der dem Fest­land zuge­wandten Seite – an der Queen Charlotte Straight und ab Campbell River am der Straight of Georgia.

Comox-Tal

Idylli­sches Tal der Ko'mocks

Das idylli­sche Tal liegt zwischen der Georgia Strait und den Beaufort Moun­tains. Es ist nach­ s­einen Urein­woh­nern, den Ko'mocks, benannt. Als die ersten euro­päi­schen Sied­ler kamen, wurden die meisten von den Pocken dahinge­rafft. Die wenigen Über­lebenden wurden in die Lohn­arbeit abge­drängt. Heute erin­nert ein Museum an die Kultur der Indianer. Zu den Expo­naten gehören ein Langhaus und die ty­pi­schen ­Holz­masken.

Campbell River

Lachs-Haupt­stadt Kanadas

Die 30.000-Einwohner-Stadt im Osten von Vancouver Island gilt als die Lachs-Haupt­stadt Kanadas und zieht bis heute viele Sport­angler an. 1792 erreichte Kapitän George Vancouver als erster Euro­päer das heutige Campbell River. Dabei traf er auf einen kleinen India­ner­stamm von 350 Menschen. Der Ort entstand aber erst 70 Jahre später, als die Gegend mit euro­päi­schen Gewehren unter Kontrolle gebracht wur­de. Das Klima ist mild. Die Tempe­raturen reichen von 0°C bis 32°C im Hoch­sommer. Veschiedene Wander- und Radwege erschließen die Küste und das Hinter­land.

Strathcona Provincial Park

Der größte Park auf Vancouver Island schützt einen gemäßigten Regen­wald von knapp 2.500 Quad­ratki­lome­tern im Herzen der Insel. Nur die über 2000 Meter hohen Berge sind ganzjährig von Schnee bedeckt. Der Wald ist Lebens­raum für Murmel­tiere, Wölfe und Schwarz­wild und sowie für seltene Vögel. Für Besu­cher zugäng­lich ist das Forbidden Plateau im Osten und der Buttle Lake. Der Rest des Parks ist nur zu Fuß und von geübten Wanderern zu errei­chen.

E

Telegraph Cove

Pfahlbausiedlung und Ausflüge zur Robson Bucht

Am west­li­chen Ende der Johns­tone Strait im Nord­osten von Vancouver Island liegt der kleine Ort, der sich um eine Sägemühle entwi­ckelt hat.

Wie es einst typisch war für die kana­di­sche Westküste, ist die Sied­lung auf Pfählen erbaut. Vom Ort aus werden Ausflüge zur Robson Bucht ange­boten, wo die Schwert­wale ihre Jungen zur Welt bringen.

Zu Gast in einer Lodge bei Telegraph Cove

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt im Wald versteckt, über einer Fluss­mündung bei Tele­graph Cove, das zu Wasser und zu Land erreichbar ist.

Die Unter­kunft verfügt über acht einfach ausge­stat­tete Holzcha­lets die ringsum um das Hauptgebäude, in dem sich der Dining Room und eine Lounge befinden, verteilt sind. Vom Balkon blickt man durch einen Wald auf das nahe gelegene Wasser. Im Wald um das Haus herum leben Bären, die bei Ebbe in die Bucht vor dem Haus kommen, um die unter den Steinen versteckten Krabben zu fressen. Auch Robben, Otter, Seeadler und Kolibris gibt es in großer Anzahl. Die Gastgeber Dan und Sandra bieten tägl­i­ches Dinner in der Lodge an und die nächsten Restau­rants sind in 20 Minuten mit dem Auto zu errei­chen.

U'mista Cultural Centre

Kunst- und Kultur­zentrum der Urein­wohner

Das U'mista Kultur­zentrum ist eine der ältesten und erfolg­reichsten Urein­wohner-Kultur­einrich­tungen im British Columbia. Grund­stock der Samm­lung sind die Potlatch-Artefakte, die von der Regie­rung in der Zeit der kulturellen Unter­drü­ckung der Urein­wohner beschlag­nahmt worden waren. U'mista  heißt „die Rückgabe von etwas Wich­tigem“ und ist heute ein Museum mit Bildungs­einrich­tungen. Neben der Galerie gibt es einen Geschen­ke­shop, Führungen und Präsenta­tionen von Tanz­gruppen.

Soin­tula

„Ort der Harmonie“ auf Malcom Island

Der 500-Einwohner-Ort auf Malcolm Island gehört zum Terri­to­rium der Namgis First Nation. Gegründet wur­de Soin­tula Anfang des 20. Jahrhunderts allerdings von finni­schen Siedern, die auf der abge­legenen Insel eine urso­zia­lis­ti­sche Gemeinschaft aufbauen wollten. Der Name ist das finni­sche Wort für „Ort der Harmonie“. Nach Jahren finan­zi­eller Schwie­rigkeiten und einem Brand wur­de die Gemeinschaft aufge­löst. Viele Siedler blieben jedoch und arbei­teten als Holzfäller und Fischer. Wegen der rück­läufigen Fischerei- und Forst­wirt­schaft wandert die Bevöl­ke­rung ab. Ihre Häuser dienen heute reichen US-Amerikanern oft als Feri­en­domizil. In den Gewäs­sern vor der Küste gibt es ein reiches maritimes Leben. Jeden Sommer und Herbst kehren Orcas zurück. Robben und Schweins­wale kann man von den Stränden aus beob­achten. Vögel, Nerze, Otter, Biber und Hirsche leben auf der ganzen Insel, die von Regen­wald bedeckt ist.

Cormo­rant Island

Wandern und Radfahren in der Heimat der Namgi

Die Insel in der Queen Charlotte Strait ist die Heimat der Namgi First Nation, von denen noch etwa 450 rund um die Alert Bay leben. Die vier Quad­ratki­lometer kleine Insel ist mit ihrer sanften Hügel­landschaft ideal zum Wandern und Radfahren. Unter­wegs kann man viele Totem-Pfähle entde­cken, die zum Andenken an die Ahnen aufge­stellt sind. Einen Ausflug auf der Insel beginnt man am Besu­cher­zentrum. Von der Alert Bay führt ein Bohlenweg dorthin. Fähren gehen alle zwei­einhalb Stunden ab Port McNeill.

Ausflug (OPTIONAL)

Grizzly-Exkursion (ganztägig, englisch)

Der Tages­ausflug mit Tide Rip Grizzly Tours ist ein unver­gess­li­ches Erlebnis: Von Mitte Mai bis Ende Juni ist Paarungs­zeit und nicht selten kann man die riesigen Männ­chen beim Werben um Weibchen und ihr Paarungs­ver­halten beob­achten. Während der Lachswande­rung von Mitte August bis Ende September sieht man neben Grizzlys auch Schwarz­bären auf Lachsjagd. Gegen 07:00 Uhr morgens setzt man in einem kleinen Boot von Tele­graph Cove über die Johns­tone Strait zum Fest­land zum „Knight Inlet“ über. Während der zwei­stün­digen Überfahrt gibt es Delfine, Seehunde, Buckel­wale und Seelöwen zu sehen. Am Fest­land ange­kommen wech­selt man das Boot, um in den Mündungs­be­reich des Fluss­sys­tems zu gelangen, wo sich die Bären aufhalten. Die Tour geht gegen 16:00 Uhr zu Ende. Ein Lunch auf Deck ist im Preis inbe­griffen.

Das Minde­st­alter für diese Tour beträgt 10 Jahre.

Von Tele­graph Cove nach Port Hardy

56 km | 43 Minuten
Die Strecke führt am Charlotte Sound auf die Nord­spitze von Vancouver Island zu. Rechts blickt man auf Malcom Island, das Teil eines Indi­ander­re­servats ist.
F

Port Hardy

Fähranlegestelle und Wohnort der Kwakiutl

Der 5.000-Einwohner-Ort im Norden von Vancouver Island ist Anlege­stelle für die Fähren nach Port Ruby. Fischfang und Holz­indu­s­trie prägen das Leben in der 1904 gegrün­deten Stadt.

Urspüng­lich lebten hier die Kwakiutl in 25 verschiedenen Stämmen, die je einen Häupt­ling hatten. Sie führten ihre Ahnen auf Sonne, Grizz­lybär, Seemöwe und Donnervogel zurück. Wer vor seiner Fährpas­sage noch ein wenig Zeit hat, kann das Port Hardy Museum besu­chen, das über das Leben der Urein­wohner informiert.

Zu Gast in einem Cottage bei Port Hardy

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die Cottages zur Selbst­ver­pfle­gung liegen etwas außer­halb von Port Hardy an der Zubringer­straße zum Fähr­anleger der Inside-Passage nach Prince Rupert, den man in wenigen Minuten mit dem Auto erreicht.

Die Cottages sind geschmackvoll und gemüt­lich einge­richtet und haben eine Mini-Küchen­zeile. Vom privaten Deck hat man eine tolle Aussicht aufs Meer. Die Besitzer, ein junges Ehepaar, kennen die Umge­bung sehr gut und geben gerne Tipps für die Tages­pla­nung, Einkaufsmög­lichkeiten oder Restau­rants.

Holberg

Einsame Wald­sied­lung im Norden von Vancouver Island

Norwegi­sche Holzfäller nannten den Ort im Norden von Vancouver Island nach einem damals bekannten däni­schen Baron. Heute hat Holberg nur noch 35 Einwohner. Dabei war dort Anfang des 20. Jahrhunderts einmal das größte Flößer­camp der Welt. Bereits die Strecke dorthin ist märc­henhaft: Man erreicht Holberg über eine einsame Straße von Port Hardy, die durch einen dichten Regen­wald führt. Am Ziel kann man die Ronning Gardens, einen bota­ni­schen Garten, besich­tigen oder wandern und sich im Scarlet Ibis Pub aufwärmen.

Fort Rupert Trail

Auf einem Bohlenweg durch den Urwald

Der Commuter Trail, auch bekannt als der Fort Rupert Trail, ist ein histo­ri­scher Pfad durch das Gebiet der Kwagu'ł zwischen zwei India­ner­dörfern. Heute führt dort ein rutsch­fester Bohlenweg durch die dichte Vege­ta­tion, die teilweise noch ursprüng­lich ist. An beiden Enden des Weges kann man starten. Am Start­punkt sind Kunst­werke der First Nations aufge­stellt. Unter­wegs wird man Bärenkot entde­cken und am Strand Weißkopf­see­adler sehen. (hin: 3,7 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab 130 Meter)

Quatse River Walk

Spaziergang zu einem Lachs­zentrum

Der kurze Spaziergang führt vom Fjord südlich von Port Hardy durch bewal­detes Gebiet am Quatse River. Unter­wegs kommt man am Quatse Salmon Inter­pre­tive Centre vorbei, das einen Besuch lohnt. Am Ziel kann man den Bach überqueren und am anderen Ufer zurückgehen. (hin und zurück: 1,3 Kilometer, 20 Minuten, auf und ab: 10 Meter)

Von Port Hardy nach Prince Rupert

Fähre

Von Port Hardy nach Port Hardy Fähr­terminal

2 km | 3 Minuten

Von Port Hardy Fähr­terminal nach Prince Rupert Fähr­terminal

Dauer: ca. 15:00 Stunden

Die Fährver­bindung gehört zu den eindrucksvollsten Wasser­wegen der Welt. 15 Stunden schifft man durch Fjorde, Wassersrtraßen und einsame Buchten.

Im Schiffsre­stau­rant werden Buffets serviert. Wie auf einem großen Kreuzfahrt­schiff erwarten die Gäste an Bord ein Restau­rant, Souve­nirläden, Boutiquen und Spiel­salons.

Von Prince Rupert Fähr­terminal nach Prince Rupert

5 km | 8 Minuten
G

Prince Rupert

Letzter Halt vor Alaska

Die 20.000-Einwohner-Stadt liegt male­risch auf Kaien Island nur 60 Kilometer von der Grenze nach Alaska entfernt. Sie lebt von ihrem ganzjährig eisfreien Hafen, der auch für die Fähr­schifffahrt eine große Rolle spielt.

Mit ihren zerklüf­teten Gebirgen ähnelt die regenreiche Umge­bung einer norwegi­schen Fjord­landschaft. Sehens­wert ist vor allem die Down­town, wo noch viele Häuser aus der Gründerzeit erhalten sind. Die zahlrei­chen Totempfähle und das Museum of Nort­hern British Columbai erin­nern daran, dass die Westküste einst von den Tsimishian India­nern besiedelt war.
50 km weiter nörd­lich befindet sich das Khutzeyma­teen Grizzly Bear Sanctuary. Das erste Schutzgebiet für Grizz­ly­bären ist von Gebirgen umschlossen und nur per Boot zu errei­chen. Die knapp hundert Wild­tiere sind von Jägern unbe­hel­ligt geblieben, so dass sie auf Besu­cher relativ gelassen reagieren. Tages­touren werden ab Prince Rupert ange­boten, sind jedoch nur in Eigen­regie und wegen einge­schränkten Verfügbarkeiten weit im Voraus zu buchen.

Zu Gast einem historischen Fischerhaus an der Waterfront

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das alte Holzhaus steht auf Pfählen über dem Wasser der Cow Bay und gehört heute zur Waterfront von Prince Rupert, an der auch die meisten Geschäfte und Restau­rants liegen.

Von der Terrasse des Hauses kann man den Booten beim Manövieren im Hafen zuschauen. Manchmal gibt es auch Adler und Orca-Wale zu sehen. Die Zimmer sind gemütlich und komfor­tabel. Das Frühstück ist reich­lich. Neben dem Aufent­haltsraum steht den Gästen eine Küche zur Verfügung.

Von Prince Rupert nach Hazelton

301 km | 4:00 h

Man folgt dem Skeena River fluss­aufwärts. Der zweitgrößte Fluss in British Columbia zwängt sich zwischen dem Nass und Bulkley Range durch einen engen Canyon, um dann vor Hazelton die Hazelton Moun­tains zu durch­bre­chen.

Das weitere Einzugsgebiet der 570 km langen Flusses ist die Heimat des seltenen Kermodebären und der Griz­zlies, die von den über 5 Millionen Rotlachsen leben, die jedes Jahr zum Laichen kommen.

Skeena River

Lache und Bären am zweitlängsten Fluss in BC

Der zweitlängste Fluss von British Columbia ist von seiner Quelle auf dem Spatsizi Plateau bis zur Mündung in die Hecate Strait bei Prince Ruper 580 Kilometer lang. Obwohl er nicht einmal halb so lang ist wie der Rhein, führt er bei etwa genauso viel Wasser – 2155 Kubikmeter pro Sekunde. Der Fluss verläuft weitestge­hend in engen Gebirg­stälern, nur rund um Hazelton und um Terrace treten die Gebirge zurück und geben einem sumpfigen Hügel­land Raum. Im Gebiet des Flusses befinden sich einige Natur­schutzgebiete.  Jähr­lich ziehen etwa 5 Millionen Rotlachse zum Laichen in den Fluss. Das weitere Einzugsgebiet ist Heimat des seltenen Kermo­de­bären, daneben sind Schwarz­bären häufiger, Grizzlys seltener anzu­treffen.

H

Hazelton

Kunstvolle Totempfähle im Kispiox Village

Hazelton entstand im Zuge des Eisen­bahnbaus, hat aber heute nur noch wenige hundert Einwohner. Der Ort am Fuß eines Glet­scher­mas­sivs ist aber schon seit mindes­tens 5.000 Jahren besiedelt.

Bevor die Euro­päer kamen, lebten die Gitskan-Indianer in der stark bewal­deten Gegend und ernährten sich vom Lachsfang. Über ihre Geschichte, ihre Feste und Totempfähle informiert das sehens­werte Frei­lichtmuseum 'Ksan Village in der Nähe von Hazelton auf einem tradi­tionellen Sied­lungs­platz. Wer mit India­nern in Kontakt kommen will, kann nach Anmeldung beim Tribal Council  das Kispiox Village besu­chen und sich das Dorf und die Geschichte seiner Clans anhand der kunst­vollen Totempfähle erklären lassen.

Zu Gast auf einem Gestüt bei Hazelton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt auf dem Gelände eines ehema­ligen Gestüts in der Coast Moun­tain Range nahe Hazelton am Skeena River.

Die deut­schen Auswanderer Erika und Klaus führen es mit viel Aufmerk­samkeit und Gastfreundschaft. Wer Erho­lung in schöner Umge­bung sucht und das India­ner­land ringsum kennenlernen will, ist hier genau richtig. Das Frei­lichtmuseum 'Ksan Village ist ganz in der Nähe. Die Wildnis beginnt direkt hinter dem Gestüt. Wander­wege führen in die bärenrei­chen Wälder, an Wild­bächen vorbei und zu Totempfählen; auf Wunsch arrangieren die Gastgeber auch Ausritte. In Hazelton gibt es zahlreiche Restau­rants und es gibt eine Küche für alle die ihr Abend­essen selber zubereiten möchten.

Von Hazelton nach Prince George B.C.

468 km | 6:00 h

Die Strecke führt gen Westen am Nechako Plateau vorbei, das von Feuer und Eis geformt wur­de. In die Lava haben sich Glet­scher engegr­aben und eine sanfte, hügelige Land­schaft hinter­lassen.

Besonders schön ist der Nechako Canyon. Der Natur­park wird oft auch Grand Canyon of Nechako genannt.

Fraser Lake

Haupt­stadt der Trope­ter­schwäne

Das Dorf am Fraser Lake liegt in der schönsten Landschaften von British Columbia. Es wird auch Swan Capital of the World genannt – wegen der 1.000 Trom­pe­ter­schwäne auf dem Fraser Lake. Die Riesenwäne, die eine Körperlänge von bis zu 180 Zentime­tern und einer Flügelspanne von über 2 Metern errei­chen, waren in den 1930ger Jahren bis auf wenige Expem­plare ausge­rottet. Heute gibt es dank strenger Schutzvor­keh­rungen wieder mehr 23.000. Ein halb­stün­diger Weg führt vom Dorf aus zum Mouse Moun­tain, einem erlo­schenen Vulkan mit der Gestalt einer Maus und schöner Aussicht.

I

Prince George

Nebelwälder, einsame Seen und Flüsse

Die 80.000-Einwohner-Stadt in British Columbia ist durch Holz­wirt­schaft und Papier­her­stel­lung reich geworden.

Sie geht auf ein Fort zurück, das 1807 im India­ner­land errichtet wur­de. Eine Nach­bildung steht im Fort George Park östlich des Stadt­zentrums. Nebenan ist ein kleines Museum, das über die Besied­lungs­ge­schichte der Stadt informiert. In der nahen Umge­bung von Prince George findet sich eine kaum erschlos­sene Natur mit zahlrei­chen Seen und Flüssen, zu denen einige Wander­wege führen.

Zu Gast in einer Villa in Ridgeview

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa mit zwei großen Gäst­ezimmern liegt in Ridgeview, einem ruhigen Wohnvo­rort von Prince George. Im großen, gepflegten Garten unter alten Bäumen laden mehrere Sitz­gruppen zum Lesen oder Faulenzen ein.

Der Blick über das Nechako Tal wird besonders zum Sonnen­un­ter­gang ein Erlebnis. Der hohe Stan­dard der Unter­kunft wird ergänzt von der Gastfreund­lichkeit der Besitzer, die für Ausflüge in die Umge­bung jede Menge Tipps geben.

Von Prince George B.C. nach Jasper

389 km | 5:00 h
Die Route führt am Frazer River flussabwärts. Auf halber Strecke kommt man durch den West Twin Provincial Park, ein geschütztes, aber gänzlich uner­schlos­senes Gebiet, wo an der Straße ein paar gewal­tige Red Cedar Bäume stehen.

Rearguard Falls

Wande­rung der Königslachse

Wenn die Königslachse im August versu­chen, auf dem Weg zu ihren Laich­gründen die Fälle zu überqueren, haben sie bereits eine Wande­rung von über 1.250 Kilome­tern hinter sich. Nur die Kräf­tigsten schaffen es, den Wasserfall zu überwinden, um weiter zu den Over­lander Falls zu schwimmen, wo die Reise dann endgültig zu Ende ist. Die impo­santen Königslachse sind bis 1,5 Meter lang. Man kann sie von der Aussichts­platt­form sehen, die vom Highway über einen einfa­chen Wanderweg erreichbar ist (ca. 30 Minuten). Der Zugang zum Rearguard Falls Trail befindet sich 5 Kilometer östlich von Tete Jaune Cache, an der Südseite des Highway 16.

Mount Robson

Wander­pa­ra­dies am höchsten Berg Kanadas

Auf der Grenze zwischen den Provinzen Alberta und British Columbia liegt der Mount Robson, der mit 3.954 Metern höchste Berg der kana­di­schen Rock Moun­tains. Es gibt keine leicht begehbaren Routen auf den Gipfel, so dass nur eine Handvoll Berg­steiger jedes Jahr dieses Ziel erreicht. Die großar­tige Hoch­ge­birgs­landschaft wird von dem über 2200 Qudratki­lometer großen Mount Robson Provincial Park geschützt. Mehrere Wander­wege führen in die Wildnis. Besonders schöne Orte sind der Moose Lake, an dessen Ufer oft Elche grasen, oder die Over­lander Falls. Die Südseite des Berges ist vom Yellowhead Highway aus besonders gut sichtbar.

George Hicks Park

Lachswande­rung im August und September

Jedes Jahr kann man von Mitte August bis Mitte September die Königslachse im George Hicks Park in Valem­ount beob­achten, wie sie auf dem Weg vom Pazifk durch den Fraser River zu ihren Laich­gründen schwimmen. Nur die kräf­tigsten von ihnen schaffen die 1.280 Kilometer lange Wande­rung bis in den McLennan River  und zum Swift Creek in Valem­ount.

J

Jasper National Park

Abgelegenes Weltnaturerbe rund um ein riesiges Eisfeld

Im Jasper-Natio­nal­park setzt sich die grandiose Gebirgs­landschaft des Banff-Parks fort. Er ist mit fast 11.000 km² der größte in den kana­di­schen Rockies und Welt­natur­erbe der UNESCO.

Gewal­tige Glet­scher wie das Columbia-Eisfeld mit 325 (!) Quad­ratki­lome­tern, maje­s­tä­ti­sche Berge, donnernde Wasser­fälle und im Sommer bunte Bergwiesen machen die Schön­heit des Parks aus, der wegen seiner Abge­legen­heit weniger frequen­tiert ist als der Banff-Natio­nal­park. Vom Spaziergang am kris­tallklaren Maligne See bis zu geführten Glet­scherwande­rungen gibt es zahlreiche Wandermög­lichkeiten unter­schied­li­cher Längen und Schwie­rigkeitsgrade.

Zu Gast in einer Bungalow-Anlage bei Jasper

3 Nächte | 1x Apartment | Ohne Verpflegung | 1x Tourism Levy

Das Resort liegt an einem Fluss fünf Minuten von Jasper entfernt. Die Anlage besteht aus einzelnen Bungalows mit voll ausge­stat­teter Küche und getrenntem Wohn- und Schlafbereich.

Im Haus gibt es einen Kamin und auf der Terrasse eine Grill-Vorrich­tung. Die Bungalows werden täglich gesäu­bert und aufge­räumt; Kaffee gibt es kostenlos. Moun­tain Bikes zur Erkundung der Gegend werden aus­ge­liehen. Manchmal wandern Hirsch­rudel durch das Gelände. es ist eine abenteur­liche Erfah­rung wenn bei Dämme­rung die Elchkühe blöcken, oder man eine Herde von Hirschen mit Gefolge duch den Fluss schwimmen sieht.

Sulphur Skyline Trail

Von heißen Quellen auf einen Aussichtsberg

Der Weg ist kurz und anstren­gend. Oben wird man belohnt mit einer fantas­ti­schen Aussicht. Unten im Tal kann man sich bei einem Bad (Miette Hot Springs) in den heißen Quellen unter freiem Himmel herr­lich entspannen. (Hin und zurück: 8,3 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Five Bridges

Untou­ris­ti­sche Wande­rung am Atha­basca Fluss

Die Wande­rung ist eine Option, wenn andere Ziele wie der Maligne Lake über­laufen sind. Auch Five Bridges íst touris­tisch. Wenn man aber am Hang entlang geht und nicht direkt in den Canyon, ist man nach der ersten Brücke dem Menschen­strom entflohen und kann eine schöne Wande­rung durch Wälder und an Flüssen und Seen entlang machen. (Hin und zurück: 14,5 Kilomter, 4:30 Stunden, auf und ab: 153 Meter)

Von Jasper nach Banff

291 km | 4:00 h

Die Strecke nach Banff ist sicher­lich eine der spekta­kulärsten Berg­straßen der Welt. Sie sie führt entlang der konti­nen­talen Wasser­scheide mitten durch die Natio­nalparks Banff und Jasper, die den schönsten Teil der kana­di­schen Rockies schützen.

Die Strecke führt vorbei an zahlrei­chen Glet­schern, grandiosen Bergketten, Seen, Wasser­fällen und weiten Flus­stälern mit tief­grünen Fich­tenwäl­dern.

Mary Schäffer Loop

Aussichtsreiche Wande­rung am Maligne Lake

Der Mary Schäffer Loop am Maligne Lake ist gut gepflegt, zum Teil auch befes­tigt und bis auf einige wenige matschige Stellen nahe am Ufer, leicht zu begehen. Das ist von Vorteil, denn so können wir uns beden­kenlos der atembe­rau­benden Szenerie rechts und links des Weges widmen. Auf der einen Seite das glasklare Wasser des bis zu 100 Meter tiefen Sees, auf der anderen Seite duftende Kiefern- und Fich­tenwälder, umrahmt von den knapp 3000 m hohen Gipfeln der Endless Chain Ridge im Hinter­grund. (Hin und zurück: 3,1 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 64 Meter)

Maligne Lake

Bilder­buchsee im Jasper Natio­nal­park

Der See im Jasper-Natio­nalpark liegt auf einer Höhe von 1670 Metern, hat eine Ober­fläche von knapp 20 Quad­ratki­lome­tern und eine durch­schnitt­liche Tiefe von 100 Metern. Er wird vom Maligne River, einem Nebenfluss des Atha­basca River, mit Glet­scher­wasser gespeist, weshalb seine Tempe­ratur nie über 4 °C steigt . Im See liegt die Insel Spirit Island, ein Wahrzei­chen der kana­di­schen Rocky Moun­tains. Regenbogen­forellen und Bach­saib­linge bevöl­kern den nähr­stoff­armen See, dem sich im Sommer Grizzlys, Schwarz­bären, Maul­tier­hir­sche, Rentiere, Wölfe, Elche, Schnee­ziegen und Dickhornschafe nähern. Weißkopf­see­adler und Fisch­adler ernähren sich vom Fisch­be­stand des Sees.

Peyto Lake

Türkisfarbener Glet­schersee am Icefield Parkway

Der Bergsee im Banff National Park gilt wegen seiner türkisen Farbe als einer der schönsten in Kanada. Er kann bequem über den Icefields Parkway erreicht werden. Der See wird von mehreren Glet­schern gespeist – darunter der gleich­na­mige Peyto-Glet­scher. Diese Wasser­färbung wird durch fein­ge­mah­lenes Gestein verur­sacht, das auch Stein­mehl oder Glet­scher­milch genannt wird und mit dem Schmelz­wasser in den See gelangt.  Das Icefield Centre, ein Besu­cher­zentrum am See, enthält eine gut gemachte Ausstel­lung, die die Geschichte und Geologie des Natio­nalparks erklärt.
Der Peyto Lake wur­de nach Bill Peyto benannt, einem bekannten Trapper und Bergführer Ende des 19. Jahrhunderts.

Parker Ridge Trail

Kurze Wande­rung mit Glet­scher­blick

Die kurze Wande­rung empfiehlt sich, wenn man zwischen Lake Louise und Jasper unter­wegs ist. Vom Park­platz aus geht es hinauf in Rich­tung Parker Ridge. Der Aufstieg ist teilweise etwas steil, insge­samt aber nicht anspruchsvoll. Oben ange­kommen, wartet als Beloh­nung eine tolle Auss­sicht auf beiden Seiten – mit Blick auf den Saskat­chewan-Glet­scher. (hin und zurück: 2,6 Kilometer, 1:10 Stunden, auf und ab: 270 Meter)

Takakkaw Falls

250 Meter hohe Kaskaden und ein Ausblick auf die Glet­scherwelt

Die Wasser­fälle im Yoho National Park stürzen stufenlos 254 Meter in die Tiefe und sind insge­samt 384 Meter hoch. Damit gehören sie zu den höchsten und eindrucksvollsten Fällen in Kanada. Vom Park­platz aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Aussichts­punkt. Am Fuß der Wasser­fälle spürt man die Gischt. Am besten, man zieht Regen­sa­chen an. Wer Menschen­au­f­läufe vermeiden will, geht morgens früh oder am späten Nach­mittag dorthin. Wer etwas weiter gehen möchte, kann auf einen Vorgipfel steigen und wird mit einer herr­li­chen Aussicht über die Glet­scherwelt belohnt. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3:20 Stunden, auf und ab: 640 Meter)

Lake Agnes

Drei-Seen-Wande­rung mit toller Aussicht

Wer den Lake Louise in seiner ganzen Farbenpracht wahr­nehmen will, sollte ihn von oben anschauen. Die Wande­rung führt zu tollen Aussichts­punkten. Später kommt man an einem kleinem Bergsee vorbei, dem Mirror Lake, der seinem Namen alle Ehre macht. Ziel ist Lake Agnes auf einer Höhe von 2134 Metern, der immerhin 3,5 Kilometer lang ist. Im Tea House am See kann man eine Rast einlegen. (Hin und zurück: 7,9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 576 Meter)

K

Banff National Park

Schönster Nationalpark in den kanadischen Rockies

Der Natio­nal­park in den Rocky Moun­tains wur­de 1885 gegründet und ist damit der älteste Kanadas und der dritt­äl­teste welt­weit.

Auf 6.650 Quad­ratki­lome­tern schützt er den Lebens­raum der Tierwelt unter anderem von über 40 Säuge­tier­arten, darunter Elch, Wapiti, Schwarzbär, Grizzly, Luchs, Wolf oder Kojote. Was die Schön­heit der Gebirgs­landschaft angeht, sucht der Banff National Park seines­glei­chen: über 20 schnee­be­deckte Gipfel ragen über 3000 Meter empor. Von ihnen stürzen Wasser­fälle herab, die als Wild­was­ser­bäche durch einsame Bergwiesen rauschen – ein Para­dies für Wanderer und Natur­freunde. Besonders im Sommer zieht der Park viele Besu­cher an, die jedoch meist in der Nähe der Besu­cher­zentren bleiben.

Zu Gast in einem Gästehaus im Zentrum von Banff

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine B&B gehört zu den schönsten im Banff Natio­nal­park. Es liegt zentral im Ort Banff, sodass gute Restau­rants und Einkaufsmög­lichkeiten in der Nähe sind.

Rustikale Eleganz und moderner Komfort gehen eine origi­nelle Verbindung ein. Die Zimmer im Country-House-Stil sind geräumig und hell. Gäste treffen sich in der Lounge am offenen Kamin. Das Früh­stück ist reichhaltig und abwechs­lungs­reich. Neben warmen Speisen gehören auch frisches Obst, Saft, haus­gemachtes Gebäck, Tee und Kaffee zum Angebot.

Banff

Größte Stadt im Banff-Natio­nal­park

Die größte Ortschaft im Banff-Natio­nal­park hat knapp 8.000 Einwohner und liegt am Osthang der Rocky Moun­tains. Von der Stadt aus sind verschiedene Berggipfel zu sehen, einschließ­lich des 2998 Meter hohen Cascade Moun­tain und des Mount Norquay. Eine Berggondel führt seit 1959 auf den nahe gelegenen Sulphur Moun­tain.

Auf den Tunnel Moun­tain

Tolle Aussicht auf Banff und den Natio­nal­park

Der Tunnel Moun­tain Trail ist einer der ältesten und besten Trails im Banff Natio­nal­park. Er ist gut gepflegt und leicht zu errei­chen. Eine wundervolle Panora­ma­aus­sicht auf die Stadt, das Bow Valley und den Mount Rundle machen den 1692 Meter hohen Berg zu einem idealen Ziel, um die Region kennenzulernen. Seinen Namen erhielt der Berg im 19. Jahr­hun­dert, als die Cana­dian Pacific Railway einen Tunnel durch den Berg bauen wollte. Zwar wurden die Pläne schnell verworfen, der Name blieb jedoch erhalten.

Ha Ling Peak

Aussichtsgipfel über Canmore

Ha Ling war ein chine­si­scher Koch bei der Cana­dian Pacific Railway. 1896 ging er eine Wette ein: 50 Dollar, wenn er den impo­santen Gipfel über Canmore inner­halb von zehn Stunden besteigen würde und dort eine Fahne postieren würde. Am folgenden Samstag ging er um 7 Uhr los und bestieg den Steilgipfel von seiner sanfteren Rück­seite. Zur großen Über­ra­schung war er bereits mittags zurück. Seitdem hieß der 2.407 Meter hohe Berg nur noch Chinaman's Peak. Er wur­de erst kürz­lich umbe­nannt – wegen des rassis­ti­schen Unter­tons. Der Weg ist auch heute noch anstren­gend, auch wenn er gut ausge­baut ist. (Hin und zurück: 2,8 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 780 Meter)

Von Banff nach Calgary

Mietwagenabgabe

Von Banff nach Calgary

144 km | 2:00 h
Auf dem Weg nach Osten durch­quert man das gigan­ti­sche Schutzgebiet des Rocky Moun­tains Forest Reserve, in dem im Gegen­satz zu den Natio­nalparks Holz­ein­schlag und Jagd erlaubt ist.

Stephen Avenue

Kunst­gale­rien in Fußgängerzone

Die große Einkaufs­straße für Fußgänger in der Innen­stadt von Calgary ist eine ange­sagte Adresse für ­Calgarys exklusivste Restau­rants, Cafés und Bars. In der Straße befinden sich mehrere Einkaufsge­schäfte, exklusive Boutiquen und Fachge­schäfte. Außerdem gibt es mehrere Kunst­gale­rien. Für feier­freu­dige, nacht­ak­tive Menschen bieten die größeren Shoppingmalls Nach­tclubs an.

Mietwagenabgabe

Station: Calgary Flughafen (Desk at Airport)

25 Tage
ab 4.649,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

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Brinka Hellack

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