Durch die Discovery Passage: British Columbia off the Beaten Track - Kanada
Wasserfall auf Vancouver Island

Durch die Discovery Passage

British Columbia off the Beaten Track

Die Discovery Passage führt nicht so weit in den Norden wie die Inside Passage. Landschaftlich steht diese weniger entdeckte Route ihrer berühmteren Schwester um nichts nach.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Vancouver

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Escape SUV o.ä. (IFAR)
Station: Vancouver Flughafen (Desk at Airport)

Vancouver

13 km | 25 Minuten
A

Vancouver

Pazifik-Metropole am Fuß der Coastal Mountains

Die Stadt vor der impo­santen Kulisse der schnee­be­deckten Coastal Moun­tains gilt als eine der schönsten der Welt.

Sie liegt auf einer Halb­insel 45 Kilometer nörd­lich der Grenze zu den USA. Ausge­dehnte Park­anlagen, ein mildes Klima und der sorgsam restau­rierte Stadt­kern machen den Reiz der Pazifik-Metro­pole aus. Die nach dem engli­schen Kapitän, George Vancouver, benannte Stadt verdankt ihre Entste­hung dem Gold­rausch im Fraser Canyon. Den Goldgräbern folgten die Holzfäller, jedoch erst der Hafen – heute der größte Kanadas – und die trans­kon­ti­nen­tale Eisen­bahn schufen die Voraus­setzungen für den Aufstieg zu einer Welt­me­tro­pole. Seit der Welt­aus­stel­lung 1986 hat sich die 2,2-Millionen-Einwohner Stadt zu einer Tourismus-Desti­na­tion entwi­ckelt. Nach Los Angeles und New York ist es der wich­tigste Standort der amerika­ni­schen Film­indu­s­trie, weshalb es auch Hollywood North genannt wird.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel auf Granville Island

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Auf einer Insel mitten in Vancouver, an einem privaten Jacht­hafen, liegt das Boutique-Hotel mit Blick auf den False Creek und das Zentrum.

Aufgrund dieser zentralen Lage gelangt man in kurzer Zeit per Fähre, Bus oder Fahrrad ins Zentrum. Jedes der individu­ellen Zimmer besticht durch Helligkeit und Eleganz. Im Dockside Restau­rant direkt am Wasser wird ein tolles Früh­stück in schi­ckem Ambi­ente ange­boten. Auch die Umge­bung bietet einiges – ganz gleich, ob man sich für einen erhol­samen Spaziergang oder das pulsierende Leben der Stadt mit seinen Geschäften und Restau­rants entscheidet.

Bill Reid Gallery

Die Bill-Reid-Galerie wur­de nach dem Künstler Bill Reid (1920 – 1998) benannt, der im Stil der Haida Künstler gearbeitet hat. Er war als Goldschmied, Schnitzer und Bildhauer tätig, später auch als Schrift­steller und Rundfunk­spre­cher. In der Innen­stadt von Vancouver beherbergt die Galerie die Bill-Reid-Samm­lung der Simon Fraser Univer­sität und Sonder­aus­stel­lungen zeitge­nös­si­scher indigener Kunst der Nordwest­küste Nord­ame­rikas. Sie ist Kanadas einzige öffent­liche Galerie, die sich der zeitge­nös­si­schen indigenen Kunst der Nordwest­küste widmet.

Canada Place

Futu­ris­ti­sches Messe­zen­trum mit tollem Ausblick

Das Messe- und Kongress­zentrum am Ufer des Burrard Inlets zieht mit seiner futu­ris­ti­schen Außen­fas­sade sofort alle Blicke auf sich. Das Dach des ins Wasser gebauten Stegs besteht aus Segel­tuch und wird in der Nacht von farbigen Scheinwerfern beleuchtet. Im Inneren befinden sich das Pan Pacific Hotel und das erste „IMAX-Kino“ der Welt. Von dem ehema­ligen Pavillon für die Expo im Jahr 1986 hat man einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt, die Kreuzfahrt­schiffe im Hafen und den Stanley Park.

Vancouver Aqua­rium

Haie, Wale und Seelöwen im größten Aqua­rium Kanadas

Das  Aqua­rium mit ange­schlos­senem meeresbio­logi­schen Forschungs­zentrum ist 9.000 Quad­r­at­meter groß und damit das größte dieser Art in ganz Kanada. Seit der Eröff­nung 1956 kommen ständig neue Becken und Tier­arten hinzu. Zurzeit leben hier mehr als 300 Fisch- und 56 Amphibi­en­arten sowie 60 verschiedene Säuge­tieren und Vögel, darunter Haie, Delfine, Weißwale und Seelöwen. Ein besonderes High­light ist die Amazonas-Ausstel­lung mit Schmetter­lingen, Echsen, Schildkröten und Faul­tieren. Ein 4D-Kino macht die Unter­was­serwelt mit allen Sinne erlebbar.

Von Vancouver nach Victoria

Fähre

Von Vancouver nach Tsaw­wassen Fähr­terminal

36 km | 42 Minuten

Von Tsaw­wassen Fähr­terminal nach Swartz Bay Fähr­terminal

Dauer: 1:35 Stunden

Die Fähre nach Vancouver Island legt von Tsaw­wassen, einem südli­chen Vorort von Vancouver, ab und schifft zwischen zahl­losen größeren und kleineren Inseln hindurch bis nach Sidney in der Swartz Bay auf Vancouver Island.

Die Reservie­rungs­gebühr für diese Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten. Die Bezah­lung der Beförde­rungs­kosten für den PKW und die entspre­chende Anzahl mitrei­sender Personen erfolgt direkt vor Ort, am besten per Kreditkarte oder in bar. Die Kosten für einen PKW betragen zwischen 50 CAD und 60 CAD und für Personen ca. 18 CAD. Die genauen Kosten finden Sie auf der Webseite von BC ferries unter http://www.bcferries.com/fares/

Von Swartz Bay Fähr­terminal nach Victoria

35 km | 37 Minuten
B

Vancouver Island

Kanadas Vielfalt auf einer einzigen Insel

Die 450 Kilometer lange Insel vor der Stadt Vancouver ist die größte der amerika­ni­schen Westküste. Sie ist eines der wich­tigsten Reise­ziele in Kanada und extrem viel­seitig: Im Inneren türmen sich schnee­be­deckte Gebirge auf, an deren Hängen Regenwälder wachsen.

An den Küsten wech­seln Steilklippen und Sand­strände einander ab. Auch wenn man in der Haupt­stadt Victoria welt­städ­ti­sches Flair und eine erstklas­sige Küche genießen kann, steht das Natur­er­lebnis im Vordergrund. Mehr als 400 Vogel­arten bevöl­kern die Insel, darunter der seltene Gold­adler. Von Mai bis Oktober können Killerwale gesichtet werden, während im März und im Mai etwa 20.000 Grauwale vor der Küste entlangwandern.

Zu Gast in einem Manor House in Victoria

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Nur durch eine schmale Straße von der Ufer­pro­me­nade getrennt, ist das Manor House aus dem Jahr 1912 schon seit den späten 70er Jahren als eine der besten Pensionen in Victoria bekannt.

Immer wieder haben es die Besitzer seitdem renoviert, umge­staltet und aufge­wertet. Es gibt elf ganz unter­schied­liche Zimmer mit großzügiger Sitz­ecke und zum Teil mit Jacuzzi oder Kamin. Bei einem Spaziergang am Wasser blickt man bei gutem Wetter über das Meer bis hin zu den schnee­be­deckten Bergen im Washington State. Ein Weg durch duftende Gärten führt direkt ins Zentrum mit seinen Geschäften und Restau­rants. Walbe­ob­ach­tungen sind in Victoria ein Muss.

Ausflug (OPTIONAL)

Walbeobachtungstour im offenen Boot (3,5 Stunden, englisch)

Die Walbe­ob­ach­tungs­tour mit Eagle Wings gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria.

Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben etwa 70 „sesshafte“ Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang werden und wiegen bis zu neun Tonnen. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück können Sie Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers (Matri­ar­chat) zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Im Gegen­satz zu den Orcas vor der norwegi­schen Küste, die haupt­säch­lich von Fischen leben, haben sich die kana­di­schen Verwandten auf Säuge­tiere speziali­siert. Sie fressen vor allem Seelöwen, Robben und sogar Vögel.

Victoria

Pelzjäger und Orca-Wale

Ursprüng­lich eine Sied­lung von Pelzjägern wur­de Victoria 1868 unter Queen Victoria Haupt­stadt der dama­ligen Kron­ko­lonie British Columbia. Die Gründerjahre waren turbulent. Als südlichster Hafen von Westka­nada fielen Gold­su­cher in das Städt­chen ein. Ihnen folgten die Holzfäller, die die Wälder der Umge­bung rodeten. Ein Bauboom setzte ein, der nach dem Goldfieber endete, jedoch ein entzü­ckendes Städt­chen im vikto­ria­ni­schen Stil zurück­ließ. In der Folgezeit verlor Victoria gegenüber dem benach­barten Vancouver an Bedeu­tung, was wahr­schein­lich der einzige Grund ist, warum der histo­ri­sche Stadt­kern am Natur­hafen erhalten blieb und heute mit gepflegten Parks die Haupt­at­trak­tion der 300.000-Einwohner-Stadt darstellt. Victoria ist eben­falls bekannt für das ‚Royal British Colombia Museum‘ und seine gute Lage für Whale-Watching. Wer Orcas (Killer-Wale) sehen möchte, kann hier sein Glück versu­chen.

Gover­n­ment House Gardens

Seltene Pflanzen im Park des Gouver­neurs

Die offi­zi­elle Residenz des Lieu­tenant Governor von British Columbia ist von einem 36 Hektar großen Landschafts­garten umgeben, der 1911 ange­legt wur­de. Sehens­wert ist der öffent­lich zugäng­liche Park vor allem wegen seiner seltenen Pflanzen. Von Mai bis September ist das Besu­cher­zentrum mit einem Café geöffnet und informiert über die Geschichte des Ortes.

Whale Watching in Victoria

Jagende Orcas

Ein Boots­ausflug zur Walbe­ob­ach­tung gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria. Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben über 80 residente Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang und neun Tonnen schwer werden. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück kann man die Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Fischschwärme werden durch das Ausstoßen von Luftblasen am Weiter­schwimmen gehindert, Heringe mit einem Schlag der Fluke betäubt, während Delfine oder Wale zunächst bis zur Erschöpfung gejagt und dann erlegt werden.
In Victoria gibt es zahlreiche Anbieter die zur Walbe­ob­ach­tung einladen. Am besten wendet man sich am Vora­bend an die Gastgeber, die bei der Auswahl und der Buchung behilf­lich sind.

Von Victoria nach Tofino

319 km | 5:00 h

Auf dem Weg zum Pacific Rim Natio­nal­park an Vancouver Islands Westküste fährt man zuerst gen Norden an Nanaimo vorbei – der zweitgrößten Stadt der Insel, Zentrum der Holzver­arbei­tung und des Kohlebergbaus.

Durch Port Alberni im Inselin­neren verläuft die kurvige Panora­ma­straße dann nach Westen. Hinter dem Ufer des Kennedy Lake teilt sich die Straße dann nach Tofino und Ucluelet.

Cowichan Bay

Wandern, Segeln und Lachsfi­schen an idylli­scher Küste

Cowichan Bay ist ein Fischerdorf in der gleich­na­migen Bucht an der Ostküste von Vancouver Island. Der Berg Tzouhalem mit seinen Wander­wegen und Natur­schutzgebieten liegt im Norden. Die Bucht ist bekannt für ihren Fischfang und ihre landschaft­liche Schön­heit. Jahr­tausende lang lebten die Cowichan in der Bucht und ernährten sich von Lachs und Meeresfrüc­hten aus den kris­tallklaren Gewäs­sern. Als die ersten Euro­päer in den 1860ger Jahren kamen, wurde Cowichan Bay zum Tor zur Vancouver Island. Seit den 1990ger Jahren kommen Segler und Lachsfi­scher aus aller Welt, die hier ideale Bedingungen finden. Dennoch hat sich der Ort seinen gemüt­li­chen Charme bewahren können.

Duncan

Totempfähle der First Nations

Der kleine, aber gepflegte Ort im Cowichan Valley District hat eine lange Holzfällertra­di­tion mit chine­si­schen Arbeitern und Eisen­bahn­anschluss. Nach dem Niedergang der Forst­indu­s­trie setzt Duncan heute auf Tourismus und knüpft an der voreu­ro­päi­schen Geschichte an. So gibt es im Ort mehrere Totempfähle, die von Künst­lern aus den „First Nations“ geschaffen wurden. Ein markierter Spazierweg führt durch den Stadt­kern zu den Pfählen, die mit Erklär­ungen und Informa­tionen zum Künstler versehen sind.

BC Forest Disco­very Centre

Erleb­nis­park mit Dampflok und Holzfällerdorf

Der Erleb­nis­park richtet sich an Kinder, ist aber auch für Erwach­sene inter­essant. Auf einer der histo­ri­schen Bahn­gleise kann man mit einer Dampflok durch den Wald und zu einem Holzfällerdorf fahren.

Wild Pacific Hiking Trail

Küstenwande­rung um eine Halb­insel

Der kurze Wanderweg umrundet eine kleine Halb­insel. Obwohl er meist an der Küste entlangführt, ist er abwechs­lungs­reich. Am Rande der Riffs liegen mehrere Wracks und ein Leucht­turm. Außerdem sind viele Vögel und manchmal auch Wale zu sehen. Der insge­samt vier Kilometer lange Weg kann auch in zwei Teil­ab­schnitten begangen werden.(1 Stunde, 4 Kilometer, bergauf: 40 Meter, bergab: 40 Meter)

C

Pacific Rim National Park

Moose und Farne in einem Regenwald

Berge, Küsten­regenwälder und einsame Strände: Der Natio­nal­park, der einen Teil der Westküste von Vancouver Island schützt, gehört zu den landschaft­lich vielfäl­tigsten in Nord­ame­rika.

Besonders attraktiv ist der Long Beach, ein Sand­strand, der sich unter­bro­chen von bewal­deten Kuppen kilome­ter­lang zwischen Tofino und Ucluelet erstreckt. Aufgrund der recht kühlen Wasser­tempe­raturen zwischen 6 und 15 Grad ist das Meer eher zum Surfen als zum Baden geeignet. Das Hinter­land ist mit einem moos- und farndurch­wach­senen Regen­wald bedeckt, durch den viele Wander­wege führen. Von Tofino und Ucluelet aus werden je nach Jahres­zeit Kajakausflüge, Whale-Watching und Bear-Watching Touren ange­boten.

Red Crow Guesthouse

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Bei Ebbe gibt es ein Vogelkonzert, an dem sich 150 Arten betei­ligen. Man kann es mit den bereitge­stellten Fern­gläsern von der Terrasse aus ansehen; bei Flut verwandelt sich die Wasser­landschaft, die zehn Schritte vom Haus entfernt beginnt, in ein Revier für Kanuten.

Die Zimmer mit Holzdielen, Ratt­anmöbeln und großen Betten werden von Licht durch­flutet und haben teilweise Blick aufs Meer oder auf den ursprüng­l­i­chen Regen­wald. Dazu gibt es eine kleine Küche mit Mikrowelle, Tee und Kaffee­ni­sche. Zum McKenzie Beach oder zum Ches­terman Beach kann man zu Fuß gehen. Räder und Kanus stehen zur kosten­losen Nutzung bereit.

Ausflug (OPTIONAL)

Bären Beobachtungstour (2,5 Stunden, englisch)

Die Boots­tour führt in etwa 20 Minuten über die stillen Wasser des Clayoquot Sounds in eine nahezu andere Welt. Das ruhige Küstengebiet, das überall geschützt ist, ist die Heimat des Schwarz­bären.

Nach seinem Winter­schlaf wandert er im späten Frühjahr an die Küste, wo er sich bis Oktober aufhält. Bei Ebbe kann man beob­achten, wie die Tiere die Felsen hinabklettern, um an Krabben und Muscheln zu gelangen. Alles natür­lich aus einer ange­mes­senen Entfer­nung, um die Bären nicht zu stören, aber nah genug, um auch Details wahr­nehmen zu können. Mit etwas Glück sieht man auch junge Bären, die am Strand spielen oder Bäume hoch­klettern. Der Ausflug dauert ca. 2,5 Stunden, die maximale Teil­nehmer­zahl pro Boot beträgt 12 Personen.

Tofino

Beschau­li­ches Fischer­dörfchen am Clayoquot Sound

Das beschau­liche Fischer­dörfchen befindet sich an der entlegenen Westküste von Vancouver Island direkt am Pacific Rim Natio­nal­park und am Clayoquot Sound, welcher von der UNESCO zum Biosphären­re­servat ernannt wur­de. Doch der Schein der unbe­rührten Wildnis trügt, außer­halb der Grenzen des Pacific Rim Natio­nalparks ist das Ökosystem der Westküste teilweise von Abholzung, Kupferminen und Lachsfarmen bedroht. Während Tofino früher vor allem bei Hippies, Surfern und Ausstei­gern beliebt war, strömen heute im Sommer unzäh­lige Erho­lungs­su­chende in den winzigen Hafenort.

Canso Crash Trail

Durch Matsch und Sumpf zu einem Flugzeugwrack

Am 12. Februar stürzte ein Maschine der Royal Cana­dian Air Force kurz nach dem Start in den dichten Wald. Die Trümmer der Canso 110007 wurden nie wegge­räumt und sind noch erstau­n­lich gut erhalten. Ein kurzer Wanderweg führt von der Pacific Rim Road zur Unglücks­stelle. Vorsicht der Weg ist auch im Sommer äußerst matschig. (Hin und zurück: 3,2 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 97 Meter)

Schooner Cove Trail

Wande­rung durch den Regen­wald von Vancouver Island

Die kurze, aber erleb­nis­reiche Wande­rung führt vom Schooner Trail Park­platz am Pacific Rim Highway (Hwy.4) über einen Boardwalk bis zum Long Beach am Pazi­fi­schen Ozean. Der Trail führt mitten durch den Regen­wald, für den Vancouver Island bekannt ist. Jahrhunder­te­alte Urwald­riesen, vor allem Doug­la­sien und Zedern, säumen den Pfad. (hin und zurück: 2 Kilometer, 30 Minuten, auf und ab: 48 Meter)

Von Tofino nach Nanaimo

197 km | 3:30 h
Auf dem Weg von der West- zur Ostküste Vancouver Islands gelangt man durch Port Alberni, das von der Forst­indu­s­trie lebt und für seinen Lachsreichtum berühmt ist. Nanaimo ist die zweitgrößte Stadt der Insel und ein Zentrum der Holzver­arbei­tung und der Kohlebergbaus.

West Coast Trail

Fernwanderweg an wilder Küste

Ein besonderes Erlebnis ist die Wande­rung auf dem West Coast Trail. Der 75 Kilometer lange Wanderweg führt entlang der Küste zwischen Port Renfrew und Bamfield. Ursprüng­lich zur Rettung Schiffbrüc­higer ange­legt, erfreut er sich seit den 1980iger Jahren als sieben­tägiger Abenteuer- und Natur­pfad zuneh­mender Beliebt­heit. Unter­wegs gibt es nur primi­tive Zelt­plätze ohne sani­täre Einrich­tung, und die Anzahl der Wanderer ist auf 52 pro Tag begrenzt.

Fanny Bay

Austern, Seelöwen und ein Wildbach

Der 800-Seelen-Ort an der Ostküste von Vancouver Island ist vor allem für seine Austernzucht bekannt. Wer am Fanny Bay Dock anhält, wird wahr­schein­lich Seelöwen sehen können. Mehr als 50 von ihnen leben sesshaft vor der Küste und tummeln sich in den Wellen. 

Südlich von Fanny Bay führt ein kurzer Wanderweg am Rose­wall Creek fluss­aufwärts. Wegen der Laub- und Nadelbäume ist er besonders eindrucksvoll im Herbst. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

D

Pacific Nanaimo

Reizvoller Südosten von Vancouver Island

Bevor die Euro­päer Anfang des 19. Jahr­hun­dert einen Handels­posten im reizvollen Südosten von Vancouver Island errich­teten, lebte dort das Volk der Snunéymuxw (engl.: Nanaimo).

Eine archäo­logi­sche Grabung belegt, dass die Bucht bereits vor 2.000 Jahren besiedelt war. Mitte des 19. Jahrhunderts wur­de Kohle entdeckt und etwa ein Jahr­hun­dert lang gefördert. Nachdem der Bergbau einge­stellt wur­de, entwi­ckelte sich Nanaimo zu einem Zentrum der Holz­indu­s­trie. Noch heute gibt es eine bedeu­tende chine­si­sche Minder­heit und mehrere China­towns. Ihre Vorfahren haben im Bergbau gearbeitet und wurden systema­tisch als Streikbre­cher einge­setzt.

In einem Gästehaus auf den Klippen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Gäste­haus liegt hoch auf den Klippen, von wo sich ein impo­santer Blick über das Meer bietet. Auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse kann man unver­gess­liche Sonnen­un­ter­gänge erleben.

Das frische und reichhal­tige Früh­stück wird bei gutem Wetter auf einer erhöhten Strand­ter­rasse inmitten der Brandung serviert. Der Küstenwanderweg führt unmit­telbar am Haus vorbei. Marilyn, die Gastgeberin, ist in Nanaimo aufge­wachsen und hat jede Menge Tipps für Tages­ausflüge.

Neck Point Park

Aussichts­punkte und Pick­nick­plätze über der Georgia Straße

Der Park bei Nanaimo schützte eine bewal­dete Halb­insel und ist gut für Besu­cher erschlossen. Treppen­wege und gewun­dene Pfade führen zu Aussichts­punkten mit Blick auf die Georgia Straße und zu Pick­nick­plätzen. Man kann auch am Strand entlang­laufen. Allerdings sollte man Bade­schuhe mitbringen, da es kein Sand­strand ist.

Newcastle Island

Insel unter Natur­schutz

Einige hundert Meter Luft­linie östlich von Nanaimo liegt die knapp 400 Hektar große Insel, die durch einen Provincial Park geschützt ist. Das Klima ist ganzjährig feucht und mild; nur im Juli und August ist es meist trocken, Die Wachstumsbedingungen auf der Insel sind ideal. Nach einer Rodung im 19. Jahr­hun­dert ist ein viel­sei­tiger Sekundär­wald entstanden. Doug­la­sien wachsen neben dem Riesen-Lebens­baum und der Oregon-Eiche. Im Unter­wuchs finden sich Beseng­inster, Jakobs-Greis­kraut, und Efeu. Ent­spre­chend der Insellage leben hier überwiegend kleine Säuge­tiere wie der Waschbär und viele Vögel, darunter der Weißkopf­see­adler. Newcastle Island ist ein beliebtes Ziel für Tage­sasulfüge. die Besu­cher kommen mit der Fähre von Nanaimo

Von Nanaimo nach Campbell River

151 km | 2:00 h
Die Route führt von Südost nach Nordwest der Länge nach über Vancouver Island. Dabei bleibt man auf der dem Fest­land zuge­wandten Seite – zunächst an der Queen Charlotte Straight und ab Campbell River am der Straight of Georgia.

Comox-Tal

Idylli­sches Tal der Ko'mocks

Das idylli­sche Tal liegt zwischen der Georgia Strait und den Beaufort Moun­tains. Es ist nach­ s­einen Urein­woh­nern, den Ko'mocks, benannt. Als die ersten euro­päi­schen Sied­ler kamen, wurden die meisten von den Pocken dahinge­rafft. Die wenigen Über­lebenden wurden in die Lohn­arbeit abge­drängt. Heute erin­nert ein Museum an die Kultur der Indianer. Zu den Expo­naten gehören ein Langhaus und die ty­pi­schen ­Holz­masken.

E

Campbell River

Lachs-Hauptstadt Kanadas

Die 30.000-Einwohner-Stadt im Osten von Vancouver Island gilt als die Lachs-Haupt­stadt Kanadas und zieht bis heute viele Sport­angler an.

1792 erreichte Kapitän George Vancouver als erster Euro­päer das heutige Campbell River. Dabei traf er auf einen kleinen India­ner­stamm von 350 Menschen. Der Ort entstand aber erst 70 Jahre später, als die Gegend mit euro­päi­schen Gewehren unter Kontrolle gebracht wur­de. Das Klima ist mild. Die Tempe­raturen reichen von 0°C bis 32°C im Hoch­sommer. Verschiedene Wander- und Radwege erschließen die Küste und das Hinter­land.

Zu Gast in einer Lodge bei Campbell River

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt direkt am Ufer der Disco­very Passage und bietet einen weiten Blick über diese und die umliegende Land­schaft. Alle Zimmer haben einen Sitzbereich und einen Balkon oder eine Terrasse mit Garten- oder Meer­blick.

Das Restau­rant serviert Gerichte, die mit regio­nalen Produkten – vor allem Meeresfrüc­hten – zubereitet werden; zudem gibt es eine Bar und eine Lounge mit Kamin. Auf dem Gelände befinden sich zwei Tennis­plätze, ein Pool und ein Fitness­studio; wer es gemüt­li­cher mag, nutzt den Garten oder die Terrasse mit Blick auf den Fluss zum Entspannen. Die Lodge bietet zudem diverse Aktivi­täten wie Whale Watching und Grizzly Bear Touren an.

Quadra Island

Indian­er­re­servate am Cape Mudge

Die 270 Quad­ratki­lometer große Insel liegt zwischen Vancouver Island und dem kana­di­schen Fest­land an der Disco­very Passage. Am Cape Mudge ganz im Süden der Insel gibt es fünf Reservate, in denen Angehö­rige der Kwa' Kwa' Ka' Wa'Kw First Nation leben. 1975 wur­de dort ein ethno­logi­sche Museum einge­richtet, das Totempfähle und Masken ausstellt, die geraubt und wieder zurückge­bracht wurden. Eindrucksvoll sind auch die histo­ri­schen Aufnahmen von Kwakiutl-Dörfern. Am Leucht­turm von Cape Mudge gibt es ein paar india­ni­sche Felsgravuren und -zeich­nungen.

Strathcona Provincial Park

Der größte Park auf Vancouver Island schützt einen gemäßigten Regen­wald von knapp 2.500 Quad­ratki­lome­tern im Herzen der Insel. Nur die über 2000 Meter hohen Berge sind ganzjährig von Schnee bedeckt. Der Wald ist Lebens­raum für Murmel­tiere, Wölfe und Schwarz­wild und sowie für seltene Vögel. Für Besu­cher zugäng­lich ist das Forbidden Plateau im Osten und der Buttle Lake. Der Rest des Parks ist nur zu Fuß und von geübten Wanderern zu errei­chen.

Von Campbell River nach Port Hardy

231 km | 3:00 h
Die Strecke führt durch nahezu unbe­wohntes Gebiet ohne eine einzige nennens­werte Sied­lung unter­wegs. Zwischen dem Mount Waddington und dem Schoen Lake Provincial Park führt ein Pass über den Gebirgsrücken der Insel.

Tele­graph Cove

Pfahlbau­sied­lung und Ausflüge zur Robson Bucht

Am west­li­chen Ende der Johns­tone Strait im Nord­osten von Vancouver Island liegt der kleine Ort, der sich um eine Sägemühle entwi­ckelt hat. Wie es einst typisch war für die kana­di­sche Westküste, ist die Sied­lung auf Pfählen erbaut. Vom Ort aus werden Ausflüge zur Robson Bucht ange­boten, wo die Schwert­wale ihre Jungen zur Welt bringen.

U'mista Cultural Centre

Kunst- und Kultur­zentrum der Urein­wohner

Das U'mista Kultur­zentrum ist eine der ältesten und erfolg­reichsten Urein­wohner-Kultur­einrich­tungen im British Columbia. Grund­stock der Samm­lung sind die Potlatch-Artefakte, die von der Regie­rung in der Zeit der kulturellen Unter­drü­ckung der Urein­wohner beschlag­nahmt worden waren. U'mista  heißt „die Rückgabe von etwas Wich­tigem“ und ist heute ein Museum mit Bildungs­einrich­tungen. Neben der Galerie gibt es einen Geschen­ke­shop, Führungen und Präsenta­tionen von Tanz­gruppen.

Soin­tula

„Ort der Harmonie“ auf Malcom Island

Der 500-Einwohner-Ort auf Malcolm Island gehört zum Terri­to­rium der Namgis First Nation. Gegründet wur­de Soin­tula Anfang des 20. Jahrhunderts allerdings von finni­schen Siedern, die auf der abge­legenen Insel eine urso­zia­lis­ti­sche Gemeinschaft aufbauen wollten. Der Name ist das finni­sche Wort für „Ort der Harmonie“. Nach Jahren finan­zi­eller Schwie­rigkeiten und einem Brand wur­de die Gemeinschaft aufge­löst. Viele Siedler blieben jedoch und arbei­teten als Holzfäller und Fischer. Wegen der rück­läufigen Fischerei- und Forst­wirt­schaft wandert die Bevöl­ke­rung ab. Ihre Häuser dienen heute reichen US-Amerikanern oft als Feri­en­domizil. In den Gewäs­sern vor der Küste gibt es ein reiches maritimes Leben. Jeden Sommer und Herbst kehren Orcas zurück. Robben und Schweins­wale kann man von den Stränden aus beob­achten. Vögel, Nerze, Otter, Biber und Hirsche leben auf der ganzen Insel, die von Regen­wald bedeckt ist.

F

Port Hardy

Fähranlegestelle und Wohnort der Kwakiutl

Der 5.000-Einwohner-Ort im Norden von Vancouver Island ist Anlege­stelle für die Fähren nach Port Ruby. Fischfang und Holz­indu­s­trie prägen das Leben in der 1904 gegrün­deten Stadt.

Urspüng­lich lebten hier die Kwakiutl in 25 verschiedenen Stämmen, die je einen Häupt­ling hatten. Sie führten ihre Ahnen auf Sonne, Grizz­lybär, Seemöwe und Donnervogel zurück. Wer vor seiner Fährpas­sage noch ein wenig Zeit hat, kann das Port Hardy Museum besu­chen, das über das Leben der Urein­wohner informiert.

Zu Gast in einem Hotel in Port Hardy

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das Hotel, das aus Zedern­holz aus der Region erbaut wur­de, liegt im Norden von Vancouver Island, im tradi­tionellen Gebiet des Kwakiutl Stammes. Die 85 modern gestal­teten Zimmer haben einen Sitzbereich und teilweise Meer- oder Berg­blick. Hier wie auch im ganzen Hotel kann man eine Auswahl authen­ti­scher Kunst­werke der Aborigenes bewundern, die Geschichten und die Kultur der Region wider­spiegeln.

Das Hotel ist wenige Gehmi­nuten von der Ufer­pro­me­nade und ca. zehn Gehmi­nuten vom Stadt­zentrum von Port Hardy entfernt. Diverse Touren, die einem die Land­schaft der Insel und die Kultur der Region näher bringen, können vor Ort gebucht werden.

Holberg

Einsame Wald­sied­lung im Norden von Vancouver Island

Norwegi­sche Holzfäller nannten den Ort im Norden von Vancouver Island nach einem damals bekannten däni­schen Baron. Heute hat Holberg nur noch 35 Einwohner. Dabei war dort Anfang des 20. Jahrhunderts einmal das größte Flößer­camp der Welt. Bereits die Strecke dorthin ist märc­henhaft: Man erreicht Holberg über eine einsame Straße von Port Hardy, die durch einen dichten Regen­wald führt. Am Ziel kann man die Ronning Gardens, einen bota­ni­schen Garten, besich­tigen oder wandern und sich im Scarlet Ibis Pub aufwärmen.

Fort Rupert Trail

Auf einem Bohlenweg durch den Urwald

Der Commuter Trail, auch bekannt als der Fort Rupert Trail, ist ein histo­ri­scher Pfad durch das Gebiet der Kwagu'ł zwischen zwei India­ner­dörfern. Heute führt dort ein rutsch­fester Bohlenweg durch die dichte Vege­ta­tion, die teilweise noch ursprüng­lich ist. An beiden Enden des Weges kann man starten. Am Start­punkt sind Kunst­werke der First Nations aufge­stellt. Unter­wegs wird man Bärenkot entde­cken und am Strand Weißkopf­see­adler sehen. (hin: 3,7 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab 130 Meter)

Quatse River Walk

Spaziergang zu einem Lachs­zentrum

Der kurze Spaziergang führt vom Fjord südlich von Port Hardy durch bewal­detes Gebiet am Quatse River. Unter­wegs kommt man am Quatse Salmon Inter­pre­tive Centre vorbei, das einen Besuch lohnt. Am Ziel kann man den Bach überqueren und am anderen Ufer zurückgehen. (hin und zurück: 1,3 Kilometer, 20 Minuten, auf und ab: 10 Meter)

Von Port Hardy nach Hagensborg

Fähre

Von Port Hardy nach Port Hardy Fähr­terminal

11 km | 12 Minuten

Von Port Hardy Fähr­terminal nach Bella Coola Fähr­terminal

Dauer: 10:00 Stunden

Die Fährver­bindung der Disco­very Passage gehört zu den eindrucksvollsten Wasser­wegen der Welt und ist im Gegen­satz zur berühmten Inside Passage bei Touristen kaum bekannt.

Man schifft durch menschenleere Fjorde, Wasser­straßen und einsame Buchten. Für diese im Jahr 2018 erstmals durch­gängig zu befah­rende Fährfahrt wird von der Fährge­sellschaft ein neues Schiff in Dienst gestellt, sodass keine weiteren Stopps und kein Umsteigen mehr erforder­lich ist. Die Abfahrten finden alle zwei Tage statt. Die Fahrzeuge werden auf den unteren Decks geparkt. Die Passagiere verbringen die Fahrt auf den Aussichts­decks oder in den Aufent­haltsräumen. An Bord befinden sich Restau­rants und Cafés, sowie Einkaufsmög­lichkeiten für Souve­nirs. Aufgrund der relativ geringen Kapa­zität an Stell­plätzen sollte die Fähre möglichst früh gebucht werden, da sie erfah­rungs­gemäß schnell ausge­bucht ist.

Von Bella Coola Fähr­terminal nach Hagensborg

20 km | 16 Minuten
G

Coast Mountains

Alpiner Gebirgszug zwischen Rockies und Pazifik

Vor 85 Millionen Jahren waren die Coast Moun­tains nur ein paar flache Granit­hügel. Doch dann verschoben sich die Erdplatten und ein Gebirge faltete sich auf.

An den Bruch­stellen drang Magma an die Erdober­fläche und hinter­ließ Vulkane. In der kurzen Zeit von wenigen Millionen Jahren entstand aus den Küstenhügeln ein eindrucksvolles Gebirge, das von Alaska bis Mexiko reicht. Höchster Punkt ist der Mount Waddington mit 4019 Metern. Heute sind die Coast Moun­tains dicht bewaldet und werden von zahlrei­chen Fjorden durch­zogen. Rund um Whistler haben Outdoor-Enthusi­asten alle Möglichkeiten.

Zu Gast in einer Lodge bei Bella Coola

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Country House im Blockhaus­stil bietet nicht nur eine exqui­site Unter­kunft und kana­di­sche Gastfreundschaft, sondern auch Abenteuer­ausflüge in die Umge­bung an, u.a.

Bären-Safaris, Fahrten auf dem Floß und geführte Wande­rungen durch den Regen­wald. Die 14 Zimmer haben alle Blick auf die Berge, die als majestätische Kulisse hinter dem gepflegten Garten aufragen. Die Lodge, die als kleines B&B angefangen hat, wird bis heute als Famili­en­be­trieb geführt. Gäste schätzen die zwang­lose Atmosphäre, das Barbecue-Abend­essen, das es auf Vorbe­stel­lung gibt, und die Entspan­nung im Garten, auf der Terrasse oder in der Sauna.

Ausflug (OPTIONAL)

Eco Rafting

halb­tags, englisch­spra­chig

Die Wild­nis­flussfahrt auf dem Bella Coola River wird von einem Biologen und Flussführer begleitet. Die Ausflüge in einer Klein­gruppe dauern drei bis fünf Stunden und finden entweder am Nach­mittag oder am Vormittag statt. Die Touren diffe­rieren je nach Jahres­zeit, weil sie auf die Aktivi­täten im Ökosystem abge­stimmt sind. In jedem Fall ist zu erwarten, dass man viele Wild­tiere und Fische sieht. Es ist nicht ungewöhn­lich, Grizzly- oder Schwarz­bären am Fluss­ufer zu sehen.

Bella Coola

Fische­reihafen am Ende des Fjords

Der kleine Fischer­hafen liegt an einem Fjord, der weit in das Inland hineinreicht. Dort kommt es daher zu wesent­lich geringeren Nieder­schlags­mengen als an der Küste des Landes. Bis heute leben viele Indianer des Nuxalk-Stammes in der Region. Ihr mit 1.400 Hektar größtes Reservat heißt Bella Coola und liegt an der Mündung des gleich­na­migen Flusses. Im histo­ri­schen Schulhaus ist ein kleines Museum einge­richtet, das über die Geschichte des ursprüng­l­i­chen Pelzhandels­posten informiert.

Von Hagensborg nach Kleena Kleene

180 km | 2:30 h
Die Strecke führt über den Tweed­s­muir Park, der mit fast 1 Millionen Hektar Land einer der größten und viel­sei­tigsten Parks in Britisch Columbia ist.
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Kleena Kleene

Sanfte Hügel, majestätische Gipfel

Die Land­schaft um Kleena Kleene zeichnet sich durch große Viel­sei­tigkeit aus: Plateaus mit Gras­land wech­seln mit sanften Hügeln ab, über die maje­s­tä­ti­sche Berggipfel hervor­ragen.

Zahlreiche Bäche und Flüsse fließen im Chilcotin River zusammen, der die Berg­region entwäs­sert. Von den Chilcotin-India­nern, den Urein­woh­nern zwischen der Bergkette an der Küste und dem Fraser River im Osten, spre­chen heute weniger als 700 Menschen die Stam­mes­sprache. Der Chilcotin District ist auch für seine Popu­la­tion von Mustang-Pferden bekannt, die als verwilderte Nach­fahren der domesti­zierten Pferde gelten.

Zu Gast in einer Lodge am Clearwater Lake

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge im kana­di­schen Blockhaus­stil hat nur sechs Zimmer und liegt fernab der Zivili­sa­tion am Ufer des Clearwater Lakes – ein idealer Ort, um die Wildnis der Chilcotin-Berge zu erkunden. Wander­wege führen zu rauschenden Flüssen und klaren Glet­scher­seen, die man mit dem Kanu erkunden kann. Ausritte und Rundflüge über die Glet­scherwelt und die Rainbow Moun­tains werden vermit­telt.

Wer nach einem erfüllten Tag in der Natur zur Lodge zurückkehrt, wird von Gisela, einer deut­schen Auswan­derin, mit rhei­ni­scher Gastfreund­lichkeit und manchmal auch mit Rharbar­berku­chen empfangen. Da im Umkreis von 300 km weder Restau­rants noch Geschäfte sind, empfehlen wir, Halb­pen­sion zu buchen. Gäste werden entweder im Haupt­haus oder in Blockhütten direkt am See unter­ge­bracht.

Von Kleena Kleene nach Lac La Hache

349 km | 5:30 h

Über den legendären Heckman-Gebirgs­pass gelangt man nach Williams Lake, am gleich­na­migen See gelegen.

Die Stadt ist ein Zentrum für Outdoor-Aktivitäten, über die man im neuen Tourism Disco­very Center einen Überblick bekommt.Der Heckman Pass am Highway 20 hat eine Passhöhe von1524 Meter. Das Teilstück bis Bella Coola wird auch „Freedom Road“ genannt: Anfang der 1950er befand die Provinz­regie­rung, dass eine Straße nach Bella Coola zu teuer sei. Daraufhin besorgten sich die Bewohner eine Planier­raupe und nahmen die Sache selbst in die Hand. Auch heute noch ist der Highway erst zu 2/3 asphal­tiert und die Serpen­tinen zum Heckman Pass teilweise nur einspurig.

Xatśūll Heri­tage Village

Frei­lichtmuseum der Xatśūll am Fraser River

Das Xatśūll Heri­tage Village (ausge­spro­chener Hat-Sall) liegt am Ufer des Fraser River, der eine wich­tige Rolle der india­ni­schen Siedler spielte. Das Frei­lichtmuseum wird von den Xatśūll betrieben und gibt einen Einblick in das Leben, die Spiritualität und den Alltag der Bewohner. Täglich werden Touren und Programme ange­boten; unter anderem kann man Zeit mit den Stam­me­säl­testen verbringen oder eine Führung durch die Umge­bung buchen, in der eine Viel­zahl von Pflanzen und Tieren heimisch ist.

Williams Lake

Gold­rausch und Rodeo

Die 20.000-Einwohner-Stadt in British Columbia gilt als Haupt­stadt der Forst­wirt­schaft sowie der Williams Lake Stampede, eines der größten Rodeos, welches jedes Jahr zum Canada-Day-Woche­n­ende hin tausende Besu­cher anlockt. Die Stadt entstand während des großen Cariboo-Gold­rau­sches in den 1860er Jahren. Heute ist die Stadt ein Verkehrs­kno­ten­punkt mit einer Eisen­bahnlinie und der Kreuzung der High­ways 97 und 20 und ein Ver­sor­gungs­zen­trum für ein weites Umland.

I

100 Mile House

Ursprüngliche Seen in Bergwildnis

Der Ort wur­de während des Gold­rau­sches 1862 als Rast­platz zwischen Kamloops und Fort Alexandria gegründet.

Von hier bis zur Old Cariboo Road waren es genau 100 Meilen. Noch 1930 bestand er aus nur wenigen Häusern und hatte insge­samt zwölf Einwohner. Dass es heute immerhin 2.000 sind, liegt an den schönen Freizeitmög­lichkeiten, die viele Urlauber anlo­cken. Ursprüng­l­iche Seen, darunter der Lac La Hache, der Canim Lake oder der Horse Lake, laden zum Bootsfahren oder Angeln ein. Die zahlrei­chen Wasservögel sind eine Attrak­tion für Orni­tho­logen aus der ganzen Welt.

Zu Gast in einer Lodge am Spout Lake

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

1942 wur­de die Lodge von Buster Hamilton, einem Shuswap Indianer, als Jagd- und Fisch­camp gebaut und ist das einzige Anwesen am Spout Lake.

Der india­ni­sche Name bedeutet über­setzt „grosses Tier“ womit der Elch gemeint ist. Seit 1980 steht das Camp unter Schweizer Leitung und wur­de nach und nach in ein Resort umge­wandelt: acht Blockhütten, 3 Blockhäuser und ein Haupt­haus mit Aufent­haltsraum, Bibliothek, Bar und Restau­rant gehören dazu. Hier kann man in gemüt­li­cher Atmo­sphäre gute, euro­päi­sche Küche genießen. An lauen Sommer­a­benden wird auf der Terrasse mit Blick auf den See oder aber am Lagerfeuer gegessen. Familie Bader führt die Lodge mit dem Vorsatz, ihren Gästen den kana­di­schen Traum von Erlebnis und Abenteuer zu ermög­li­chen. So stehen zum Beispiel Kanus, Motorboote und Wasserflugzeuge bereit.

Lac La Hache

Freizeitsee am Highway 97

Seinen Namen soll der See erhalten haben, als ein Trapper seine Axt (hatchet axe) verlor, als er versuchte ein Loch ins Eis zu schlagen. Heute gehört der See zu einem 24 Hektar großen Reservat am Highway 97 und ist einer der belieb­testen Freizeit­seen der Region. Neben Baden kann man Bootfahren oder Angeln.

Von Lac La Hache nach Clearwater

220 km | 3:30 h
Auf halber Strecke kommt man am Bridge Lake vorbei, einem Geheim­tipp unter Abenteuer­ur­lau­bern und Western-Fans.

108 Mile Heri­tage Site

Frei­lichmuseum am 108 Mile Lake

Das Frei­lichtmuseum liegt an einer histo­ri­schen Stätte auf halbem Weg zwischen 100 Mile House und Lac La Hache am Highway 97. Das acht Hektar große Gelände grenzt an das Ufer des 108 Mile Lake. Es enthält eine Samm­lung von 13 Gebäuden aus den frühen 1860er Jahren bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts; einige davon sind original an diesem Ort, während andere von anderen Orten in der Region an diesen Ort verlegt wurden.

Green Lake

Türkiser See mit vielen Freizeitmög­lichkeiten

Der See, der eher türkis als eine grün gefärbt ist,  ist etwa 18 Kilometer lang, 1,5 Kilometer breit und liegt auf einer Höhe von 1069 Metern. Er befindet sich im 347 Hektar großen, nach ihm benannten Green Lake Provincal Park und ist ein beliebter Erho­lungsort mit vielen Wassersportmög­lichkeiten von Bootfahren über Angeln bis zu Wande­rungen am Ufer. Es bestehen öffent­liche Zugänge zum See.

Bridge Lake Provincial Park

Lebens­raum für Adler, Bären und Biberko­lo­nien

Das Park am Südufer des Bridge Lake ist ein Naher­ho­lungs­gebiet für die Küsten­be­wohner. Wege für Wanderer, Moun­tai­nbiker und Reiter führen auf alten Holzfäller- und Kufen­straßen durch eine Land­schaft, die sich weitge­hend von den fläc­hen­de­ckenden Rodungen erholt hat. Die Doug­la­sien- und Fich­tenwälder bieten wieder Lebens­raum für Weißkopf­adler, Biberko­lo­nien und Wasservögel, Schwarz­bären, Füchse, Kojoten, Maul­tiere, Nerze und Fluss­otter. Am See gibt es male­ri­sche Buchten, wo man Kanu­fahren, Schwimmen oder Angeln kann.

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Wells Gray Park

Biber, Grizzlies und Elche in herrlichem Vulkangebirge

Das Natur­schutzgebiet gehört zu den schönsten Wilder­ness Parks west­lich der kana­di­schen Rockies und liegt doch abseits der Touris­ten­ströme.

Landschaft­lich ist es vom Vulka­nismus bestimmt. Der markan­teste Berg, der Azure Moun­tain (2.495 m), ist ein Vulkan, an dessen Kuppe sich noch die erkal­teten Lavafelder abzeichnen. Wer wilde Tiere fotogra­fieren möchte, wird in dem 5.200 Quad­ratki­lometer großen Natio­nal­park Biber, Maul­tier­hir­sche, Elche, Grizzly- und Schwarz­bären finden. Viele Wander­wege führen durch den Park. Auch Kanuten finden hier ideale Bedingungen.

Zu Gast auf einer Ranch bei Clearwater

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Umgeben von dichten Kiefern- und Tannenwäl­dern liegt die Ranch mitten in der Natur und mit Blick auf die Trophy Moun­tains.

Ins Orts­zentrum nach Clearwater fährt man 20 Minuten. Das Grund­stück grenzt beinahe an den Wells Grey Park mit dem berühmten Helm­cken Wasserfall und unzäh­l­igen Tier­arten, die es zu beob­achten gibt. Geführte Reit­ausflüge, Hüttenwande­rungen, Kanu­touren oder Wild­wasser-Rafting sind nur einige der Aktivi­täten, die Gastgeber Aida und Lars orga­ni­sieren können. Die Lodge hat drei rustikal einge­rich­tete Zimmer, einige Chalets und einen gemüt­li­chen Aufent­haltsraum mit Büchern und TV. Das Früh­stück ist ein reichhal­tiges Buffet, welches bei schönem Wetter auch auf der großen Sonnen­ter­rasse mit Blick ins Tal eingenommen werden kann. Die drei Hunde der Gastgeber sind eben­falls auf der Ranch zu Hause.

Helm­cken Falls

Viertgrößter Wasserfall in Kanada

Kurz bevor der Murtle River in den Clearwater River mündet, stürzt er vom Murtle Plateau 141 Meter in die Tiefe. Somit sind die Helm­cken Falls der viert­höchste Wasserfall in Kanada. Der Schutz des Wasserfalls war einer der Haupt­gründe für die Entste­hung des teils bewal­deten, von Bären bewohnten Wells Grey Park. Benannt wur­de der Wasserfall nach dem deutsch­stäm­migen Arzt John Sebas­tian Helm­cken, der im Auftrage der Hudson’s Bay Company in British Columbia mithalf, das Land der Kana­di­schen Konföde­ra­tion anzu­gliedern. Helm­cken selbst bekam den Wasserfall nie zu Gesicht. Ein acht Kilometer langer leichter Wanderweg führt zu den Fällen.

Von Clearwater nach Jasper

404 km | 5:00 h
Man folgt dem North Thompson River fluss­aufwärts, wo sich zur Linken das Gebirge von Wells Gray auftürmt. Danach nähert man sich dem Jasper Park in östli­cher Rich­tung.

George Hicks Park

Lachswande­rung im August und September

Jedes Jahr kann man von Mitte August bis Mitte September die Königslachse im George Hicks Park in Valem­ount beob­achten, wie sie auf dem Weg vom Pazifk durch den Fraser River zu ihren Laich­gründen schwimmen. Nur die kräf­tigsten von ihnen schaffen die 1.280 Kilometer lange Wande­rung bis in den McLennan River  und zum Swift Creek in Valem­ount.

Rearguard Falls

Wande­rung der Königslachse

Wenn die Königslachse im August versu­chen, auf dem Weg zu ihren Laich­gründen die Fälle zu überqueren, haben sie bereits eine Wande­rung von über 1.250 Kilome­tern hinter sich. Nur die Kräf­tigsten schaffen es, den Wasserfall zu überwinden, um weiter zu den Over­lander Falls zu schwimmen, wo die Reise dann endgültig zu Ende ist. Die impo­santen Königslachse sind bis 1,5 Meter lang. Man kann sie von der Aussichts­platt­form sehen, die vom Highway über einen einfa­chen Wanderweg erreichbar ist (ca. 30 Minuten). Der Zugang zum Rearguard Falls Trail befindet sich 5 Kilometer östlich von Tete Jaune Cache, an der Südseite des Highway 16.

Mount Robson

Wander­pa­ra­dies am höchsten Berg Kanadas

Auf der Grenze zwischen den Provinzen Alberta und British Columbia liegt der Mount Robson, der mit 3.954 Metern höchste Berg der kana­di­schen Rock Moun­tains. Es gibt keine leicht begehbaren Routen auf den Gipfel, so dass nur eine Handvoll Berg­steiger jedes Jahr dieses Ziel erreicht. Die großar­tige Hoch­ge­birgs­landschaft wird von dem über 2200 Qudratki­lometer großen Mount Robson Provincial Park geschützt. Mehrere Wander­wege führen in die Wildnis. Besonders schöne Orte sind der Moose Lake, an dessen Ufer oft Elche grasen, oder die Over­lander Falls. Die Südseite des Berges ist vom Yellowhead Highway aus besonders gut sichtbar.

Five Bridges

Untou­ris­ti­sche Wande­rung am Atha­basca Fluss

Die Wande­rung ist eine Option, wenn andere Ziele wie der Maligne Lake über­laufen sind. Auch Five Bridges íst touris­tisch. Wenn man aber am Hang entlang geht und nicht direkt in den Canyon, ist man nach der ersten Brücke dem Menschen­strom entflohen und kann eine schöne Wande­rung durch Wälder und an Flüssen und Seen entlang machen. (Hin und zurück: 14,5 Kilomter, 4:30 Stunden, auf und ab: 153 Meter)

K

Kanadische Rocky Mountains

Bergwälder, Wasserfälle, Gletscherseen

Die kana­di­schen Rocky Moun­tains sind Teil des längsten Ketten­gebirges der Welt. Es reicht vom chile­ni­schen Feuer­land bis nach Alaska und hat eine Länge von 14.000 Kilome­tern.

Mit 180.000 Quad­ratki­lome­tern ist allein der kana­di­sche Abschnitt dieses gigan­ti­schen Gebirges etwa halb so groß ist wie Deutsch­land. Der verglet­scherte Hauptkamm ist gleichzeitig die Wasser­scheide zwischen dem Pazifik und dem Atlan­ti­schen Ozean. Aus alpinen Höhen stürzen Wasser­fälle herab; an den Hängen wachsen ursprüng­l­iche Bergwälder. Die Glet­scher der letzten Eiszeit haben geheim­nisvolle Berg­seen hinter­lassen. Vier von fünf Natio­nalparks in den Rockies sind zum Welterbe der UNESCO erhoben und ziehen zahl­lose Wanderer, Abenteurer und Outdoor Enthusi­asten an.

Zu Gast in einem B&B bei Jasper

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das einzige B&B bei Jasper, das von Canada Select mit 4 1/2 Sternen ausgezeichnet wur­de, genießt von seiner expo­nierten Posi­tion eine gewal­tige Aussicht, die allein schon einen Besuch wert ist.

Hinzu kommen der Komfort des Hauses und die aufge­schlos­sene Gastfreund­lichkeit von Bob und Glenda, die ihre Gäste mit Lite­ratur, Tipps für Tages­ausflüge und nicht zuletzt mit einem üppigen Früh­stück versorgen. Zum Natio­nal­park fährt man drei Minuten, in den Ort Jasper 45 Minuten. Die nächsten Restau­rants sind 15 Automi­nuten entfernt.

Jasper National Park

Abge­legenes Welt­natur­erbe rund um ein riesiges Eisfeld

Im Jasper-Natio­nal­park setzt sich die grandiose Gebirgs­landschaft des Banff-Parks fort. Er ist mit fast 11.000 km² der größte in den kana­di­schen Rockies und Welt­natur­erbe der UNESCO. Gewal­tige Glet­scher wie das Columbia-Eisfeld mit 325 (!) Quad­ratki­lome­tern, maje­s­tä­ti­sche Berge, donnernde Wasser­fälle und im Sommer bunte Bergwiesen machen die Schön­heit des Parks aus, der wegen seiner Abge­legen­heit weniger frequen­tiert ist als der Banff-Natio­nal­park. Vom Spaziergang am kris­tallklaren Maligne See bis zu geführten Glet­scherwande­rungen gibt es zahlreiche Wandermög­lichkeiten unter­schied­li­cher Längen und Schwie­rigkeitsgrade.

Sulphur Skyline Trail

Von heißen Quellen auf einen Aussichtsberg

Der Weg ist kurz und anstren­gend. Oben wird man belohnt mit einer fantas­ti­schen Aussicht. Unten im Tal kann man sich bei einem Bad (Miette Hot Springs) in den heißen Quellen unter freiem Himmel herr­lich entspannen. (Hin und zurück: 8,3 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Beaver Board Walk

Auf einem Bohlenweg ins Reich der Biber

Mehr als drei Kilometer führt der Bohlenweg in den Lebens­raum der Biber – hinweg über Sümpfe, Wiesen und Seen. Dabei kann man das Werk der Tiere bewundern: ein ausgeklügeltes System aus gefällten Bäumen und Staudämmen. Unter­wegs kommt man an Bänken und Pick­nick­plätzen vorbei. Zwei Aussicht­s­türme ermög­li­chen über das gesamt Gelände.

Von Jasper nach Canmore

370 km | 5:00 h

Die Strecke nach Banff ist sicher­lich eine der spekta­kulärsten Berg­straßen der Welt. Sie sie führt entlang der konti­nen­talen Wasser­scheide mitten durch die Natio­nalparks Banff und Jasper, die den schönsten Teil der kana­di­schen Rockies schützen.

Die Strecke führt vorbei an zahlrei­chen Glet­schern, grandiosen Bergketten, Seen, Wasser­fällen und weiten Flus­stälern mit tief­grünen Fich­tenwäl­dern.

Mary Schäffer Loop

Aussichtsreiche Wande­rung am Maligne Lake

Der Mary Schäffer Loop am Maligne Lake ist gut gepflegt, zum Teil auch befes­tigt und bis auf einige wenige matschige Stellen nahe am Ufer, leicht zu begehen. Das ist von Vorteil, denn so können wir uns beden­kenlos der atembe­rau­benden Szenerie rechts und links des Weges widmen. Auf der einen Seite das glasklare Wasser des bis zu 100 Meter tiefen Sees, auf der anderen Seite duftende Kiefern- und Fich­tenwälder, umrahmt von den knapp 3000 m hohen Gipfeln der Endless Chain Ridge im Hinter­grund. (Hin und zurück: 3,1 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 64 Meter)

Maligne Lake

Bilder­buchsee im Jasper Natio­nal­park

Der See im Jasper-Natio­nalpark liegt auf einer Höhe von 1670 Metern, hat eine Ober­fläche von knapp 20 Quad­ratki­lome­tern und eine durch­schnitt­liche Tiefe von 100 Metern. Er wird vom Maligne River, einem Nebenfluss des Atha­basca River, mit Glet­scher­wasser gespeist, weshalb seine Tempe­ratur nie über 4 °C steigt . Im See liegt die Insel Spirit Island, ein Wahrzei­chen der kana­di­schen Rocky Moun­tains. Regenbogen­forellen und Bach­saib­linge bevöl­kern den nähr­stoff­armen See, dem sich im Sommer Grizzlys, Schwarz­bären, Maul­tier­hir­sche, Rentiere, Wölfe, Elche, Schnee­ziegen und Dickhornschafe nähern. Weißkopf­see­adler und Fisch­adler ernähren sich vom Fisch­be­stand des Sees.

Peyto Lake

Türkisfarbener Glet­schersee am Icefield Parkway

Der Bergsee im Banff National Park gilt wegen seiner türkisen Farbe als einer der schönsten in Kanada. Er kann bequem über den Icefields Parkway erreicht werden. Der See wird von mehreren Glet­schern gespeist – darunter der gleich­na­mige Peyto-Glet­scher. Diese Wasser­färbung wird durch fein­ge­mah­lenes Gestein verur­sacht, das auch Stein­mehl oder Glet­scher­milch genannt wird und mit dem Schmelz­wasser in den See gelangt.  Das Icefield Centre, ein Besu­cher­zentrum am See, enthält eine gut gemachte Ausstel­lung, die die Geschichte und Geologie des Natio­nalparks erklärt.
Der Peyto Lake wur­de nach Bill Peyto benannt, einem bekannten Trapper und Bergführer Ende des 19. Jahrhunderts.

Parker Ridge Trail

Kurze Wande­rung mit Glet­scher­blick

Die kurze Wande­rung empfiehlt sich, wenn man zwischen Lake Louise und Jasper unter­wegs ist. Vom Park­platz aus geht es hinauf in Rich­tung Parker Ridge. Der Aufstieg ist teilweise etwas steil, insge­samt aber nicht anspruchsvoll. Oben ange­kommen, wartet als Beloh­nung eine tolle Auss­sicht auf beiden Seiten – mit Blick auf den Saskat­chewan-Glet­scher. (hin und zurück: 2,6 Kilometer, 1:10 Stunden, auf und ab: 270 Meter)

Takakkaw Falls

250 Meter hohe Kaskaden und ein Ausblick auf die Glet­scherwelt

Die Wasser­fälle im Yoho National Park stürzen stufenlos 254 Meter in die Tiefe und sind insge­samt 384 Meter hoch. Damit gehören sie zu den höchsten und eindrucksvollsten Fällen in Kanada. Vom Park­platz aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Aussichts­punkt. Am Fuß der Wasser­fälle spürt man die Gischt. Am besten, man zieht Regen­sa­chen an. Wer Menschen­au­f­läufe vermeiden will, geht morgens früh oder am späten Nach­mittag dorthin. Wer etwas weiter gehen möchte, kann auf einen Vorgipfel steigen und wird mit einer herr­li­chen Aussicht über die Glet­scherwelt belohnt. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3:20 Stunden, auf und ab: 640 Meter)

Lake Agnes

Drei-Seen-Wande­rung mit toller Aussicht

Wer den Lake Louise in seiner ganzen Farbenpracht wahr­nehmen will, sollte ihn von oben anschauen. Die Wande­rung führt zu tollen Aussichts­punkten. Später kommt man an einem kleinem Bergsee vorbei, dem Mirror Lake, der seinem Namen alle Ehre macht. Ziel ist Lake Agnes auf einer Höhe von 2134 Metern, der immerhin 3,5 Kilometer lang ist. Im Tea House am See kann man eine Rast einlegen. (Hin und zurück: 7,9 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 576 Meter)

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Banff National Park

Schönster Nationalpark in den kanadischen Rockies

Der Natio­nal­park in den Rocky Moun­tains wur­de 1885 gegründet und ist damit der älteste Kanadas und der dritt­äl­teste welt­weit.

Auf 6.650 Quad­ratki­lome­tern schützt er den Lebens­raum der Tierwelt unter anderem von über 40 Säuge­tier­arten, darunter Elch, Wapiti, Schwarzbär, Grizzly, Luchs, Wolf oder Kojote. Was die Schön­heit der Gebirgs­landschaft angeht, sucht der Banff National Park seines­glei­chen: über 20 schnee­be­deckte Gipfel ragen über 3000 Meter empor. Von ihnen stürzen Wasser­fälle herab, die als Wild­was­ser­bäche durch einsame Bergwiesen rauschen – ein Para­dies für Wanderer und Natur­freunde. Besonders im Sommer zieht der Park viele Besu­cher an, die jedoch meist in der Nähe der Besu­cher­zentren bleiben.

Zu Gast in einem Chalet in Canmore

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seit 2014 ist Canmore die neue Wahlheimat von Gastgebern Duane und Carol. Neben über 100 Restau­rants, vielen Läden und Gale­rien hat der Ort auch einiges an Freizeitwert zu bieten: Banff, Kanadas ältester Natio­nal­park gehört hier mit Sicher­heit zu den Favo­riten.

Das Gäste­haus mit nur zwei Gäst­ezimmern liegt in einer Neubau­sied­lung. Das Zentrum von Canmore ist zu Fuß in 20 Minuten erreicht. Der Spaziergang führt auf dem Trans Canada Trail am schönen Bow River entlang. Ein herzhaftes Früh­stück mit Eiern, Speck, frischem Obst und Müsli wird im gemüt­li­chen Esszimmer mit Kamin serviert.

Auf den Tunnel Moun­tain

Tolle Aussicht auf Banff und den Natio­nal­park

Der Tunnel Moun­tain Trail ist einer der ältesten und besten Trails im Banff Natio­nal­park. Er ist gut gepflegt und leicht zu errei­chen. Eine wundervolle Panora­ma­aus­sicht auf die Stadt, das Bow Valley und den Mount Rundle machen den 1692 Meter hohen Berg zu einem idealen Ziel, um die Region kennenzulernen. Seinen Namen erhielt der Berg im 19. Jahr­hun­dert, als die Cana­dian Pacific Railway einen Tunnel durch den Berg bauen wollte. Zwar wurden die Pläne schnell verworfen, der Name blieb jedoch erhalten.

Banff

Größte Stadt im Banff-Natio­nal­park

Die größte Ortschaft im Banff-Natio­nal­park hat knapp 8.000 Einwohner und liegt am Osthang der Rocky Moun­tains. Von der Stadt aus sind verschiedene Berggipfel zu sehen, einschließ­lich des 2998 Meter hohen Cascade Moun­tain und des Mount Norquay. Eine Berggondel führt seit 1959 auf den nahe gelegenen Sulphur Moun­tain.

Ha Ling Peak

Aussichtsgipfel über Canmore

Ha Ling war ein chine­si­scher Koch bei der Cana­dian Pacific Railway. 1896 ging er eine Wette ein: 50 Dollar, wenn er den impo­santen Gipfel über Canmore inner­halb von zehn Stunden besteigen würde und dort eine Fahne postieren würde. Am folgenden Samstag ging er um 7 Uhr los und bestieg den Steilgipfel von seiner sanfteren Rück­seite. Zur großen Über­ra­schung war er bereits mittags zurück. Seitdem hieß der 2.407 Meter hohe Berg nur noch Chinaman's Peak. Er wur­de erst kürz­lich umbe­nannt – wegen des rassis­ti­schen Unter­tons. Der Weg ist auch heute noch anstren­gend, auch wenn er gut ausge­baut ist. (Hin und zurück: 2,8 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 780 Meter)

Von Canmore nach Calgary

Mietwagenabgabe

Von Canmore nach Calgary

121 km | 2:00 h
Auf dem Weg nach Osten durch­quert man das gigan­ti­sche Schutzgebiet des Rocky Moun­tains Forest Reserve, in dem im Gegen­satz zu den Natio­nalparks Holz­ein­schlag und Jagd erlaubt ist.

Stephen Avenue

Kunst­gale­rien in Fußgängerzone

Die große Einkaufs­straße für Fußgänger in der Innen­stadt von Calgary ist eine ange­sagte Adresse für ­Calgarys exklusivste Restau­rants, Cafés und Bars. In der Straße befinden sich mehrere Einkaufsge­schäfte, exklusive Boutiquen und Fachge­schäfte. Außerdem gibt es mehrere Kunst­gale­rien. Für feier­freu­dige, nacht­ak­tive Menschen bieten die größeren Shoppingmalls Nach­tclubs an.

Mietwagenabgabe

Station: Calgary Flughafen (Desk at Airport)

28 Tage
ab 4.869,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Empfohlene Reisezeit: Juni–September

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Brinka Hellack

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