Naturwunder Vancouver Island: Fjorde, Regenwälder, menschenleere Strände - Kanada
Schwarzbär am Wegesrand: Reisefoto von

Naturwunder Vancouver Island

Fjorde, Regenwälder, menschenleere Strände

Schwarzbären, Pumas und Wölfe, daneben Elche, Stinktiere und Koyoten: In den Regenwäldern von Vancouver Island und der vergletscherten Bergwildnis ist die Natur noch intakt. Die Rundreise nimmt sich fast drei Wochen Zeit für ein besonderes Stück Kanada. Vor dem Broughton Archipel buchen wir ein Chalet mitten im Küstenwald, wo Bären morgens zum Krabbenfrühstück auftauchen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Vancouver

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDAR)
Station: Vancouver Flughafen (Desk at Airport)

Vancouver

13 km | 23 Minuten
A

Vancouver

Pazifik-Metropole am Fuß der Coastal Mountains

Die Stadt vor der impo­santen Kulisse der schnee­be­deckten Coastal Moun­tains gilt als eine der schönsten der Welt.

Sie liegt auf einer Halb­insel 45 Kilometer nörd­lich der Grenze zu den USA. Ausge­dehnte Park­anlagen, ein mildes Klima und der sorgsam restau­rierte Stadt­kern machen den Reiz der Pazifik-Metro­pole aus. Die nach dem engli­schen Kapitän, George Vancouver, benannte Stadt verdankt ihre Entste­hung dem Gold­rausch im Fraser Canyon. Den Goldgräbern folgten die Holzfäller, jedoch erst der Hafen – heute der größte Kanadas – und die trans­kon­ti­nen­tale Eisen­bahn schufen die Voraus­setzungen für den Aufstieg zu einer Welt­me­tro­pole. Seit der Welt­aus­stel­lung 1986 hat sich die 2,2-Millionen-Einwohner Stadt zu einer Tourismus-Desti­na­tion entwi­ckelt. Nach Los Angeles und New York ist es der wich­tigste Standort der amerika­ni­schen Film­indu­s­trie, weshalb es auch Hollywood North genannt wird.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel auf Granville Island

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Auf einer Insel mitten in Vancouver, an einem privaten Jacht­hafen, liegt das Boutique-Hotel mit Blick auf den False Creek und das Zentrum.

Aufgrund dieser zentralen Lage gelangt man in kurzer Zeit per Fähre, Bus oder Fahrrad ins Zentrum. Jedes der individu­ellen Zimmer besticht durch Helligkeit und Eleganz. Im Dockside Restau­rant direkt am Wasser wird ein tolles Früh­stück in schi­ckem Ambi­ente ange­boten. Auch die Umge­bung bietet einiges – ganz gleich, ob man sich für einen erhol­samen Spaziergang oder das pulsierende Leben der Stadt mit seinen Geschäften und Restau­rants entscheidet.

British Columbia

Wilde Land­schaft zwischen Pazifik und Rocky Moun­tains
Die westka­na­di­sche Provinz ist nach dem Columbia River benannt, der die Grenze zu Alaska bildet. B.C. ist dreimal so groß wie Deutsch­land, hat aber weniger Einwohner als Hessen. In den Ballungs­räumen um Vancouver, Victoria und Nanaimo leben 3,4 Millionen von insge­samt 4,6 Millionen Einwoh­nern in der ganzen Provinz. Die wilde Land­schaft wird von den mäch­tigen Gebirgs­zügen geprägt, allen voran den Rocky Moun­tains, den Coast Moun­tains und den Columbia Moun­tains. Zusammen decken sie fast das gesamte Gebiet ab. Die Küste wird von tiefen Fjords und Sunden gegliedert. Sieben Natio­nalparks sind die Haupt­at­trak­tionen von British Columbia: der Glacier Park, der Kootenay, der Mount Revels­tone und der Yoho liegen in den Rocky Moun­tains, und auf den großen Inseln liegen der Gwaii Haanas Park, die Gulf Islands und Pacific Rim National Park.

Coast Moun­tains

Alpiner Gebirgszug zwischen Rockies und Pazifik
Vor 85 Millionen Jahren waren die Coast Moun­tains nur ein paar flache Granit­hügel. Doch dann verschoben sich die Erdplatten und ein Gebirge faltete sich auf. An den Bruch­stellen drang Magma an die Erdober­fläche und hinter­ließ Vulkane. In der kurzen Zeit von wenigen Millionen Jahren entstand aus den Küstenhügeln ein eindrucksvolles Gebirge, das von Alaska bis Mexiko reicht. Höchster Punkt ist der Mount Waddington mit 4019 Metern. Heute sind die Coast Moun­tains dicht bewaldet und werden von zahlrei­chen Fjorden durch­zogen. Rund um Whistler haben Outdoor-Enthusi­asten alle Möglichkeiten.

Bill Reid Gallery

Die Bill-Reid-Galerie wur­de nach dem Künstler Bill Reid (1920 – 1998) benannt, der im Stil der Haida Künstler gearbeitet hat. Er war als Goldschmied, Schnitzer und Bildhauer tätig, später auch als Schrift­steller und Rundfunk­spre­cher. In der Innen­stadt von Vancouver beherbergt die Galerie die Bill-Reid-Samm­lung der Simon Fraser Univer­sität und Sonder­aus­stel­lungen zeitge­nös­si­scher indigener Kunst der Nordwest­küste Nord­ame­rikas. Sie ist Kanadas einzige öffent­liche Galerie, die sich der zeitge­nös­si­schen indigenen Kunst der Nordwest­küste widmet.

Von Vancouver nach Victoria

Fähre

Von Vancouver nach Tsaw­wassen Fähr­terminal

35 km | 42 Minuten

Von Tsaw­wassen Fähr­terminal nach Swartz Bay Fähr­terminal

Dauer: 1:35 Stunden

Die Fähre nach Vancouver Island legt von Tsaw­wassen, einem südli­chen Vorort von Vancouver, ab und schifft zwischen zahl­losen größeren und kleineren Inseln hindurch bis nach Sidney in der Swartz Bay auf Vancouver Island.

Die Reservie­rungs­gebühr für diese Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten. Die Bezah­lung der Beförde­rungs­kosten für den PKW und die entspre­chende Anzahl mitrei­sender Personen erfolgt direkt vor Ort, am besten per Kreditkarte oder in bar. Die Kosten für einen PKW betragen zwischen 50 CAD und 60 CAD und für Personen ca. 18 CAD. Die genauen Kosten finden Sie auf der Webseite von BC ferries unter http://www.bcferries.com/fares/

Von Swartz Bay Fähr­terminal nach Victoria

34 km | 36 Minuten
B

Vancouver Island

Kanadas Vielfalt auf einer einzigen Insel

Die 450 Kilometer lange Insel vor der Stadt Vancouver ist die größte der amerika­ni­schen Westküste. Sie ist eines der wich­tigsten Reise­ziele in Kanada und extrem viel­seitig: Im Inneren türmen sich schnee­be­deckte Gebirge auf, an deren Hängen Regenwälder wachsen.

An den Küsten wech­seln Steilklippen und Sand­strände einander ab. Auch wenn man in der Haupt­stadt Victoria welt­städ­ti­sches Flair und eine erstklas­sige Küche genießen kann, steht das Natur­er­lebnis im Vordergrund. Mehr als 400 Vogel­arten bevöl­kern die Insel, darunter der seltene Gold­adler. Von Mai bis Oktober können Killerwale gesichtet werden, während im März und im Mai etwa 20.000 Grauwale vor der Küste entlangwandern.

Zu Gast in einer Villa in Victoria

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das im Stil der italie­ni­schen Renais­sance erbaute Herren­haus in einem Wohn­gebiet in Victoria stammt aus dem Jahr 1923 und war ursprüng­lich ein Hoch­zeitsge­schenk eines Majors an seine Tochter.

Seit 2003 beherbergt die Villa, in der hoch­wer­tige Mate­rialien wie persi­sche Teppiche, italie­ni­sche und chine­si­sche Keramik sowie viele antike Kunst­ge­gen­stände die Kultur entlang der Seiden­straße wider­spiegeln, ein aufmerksam geführtes B&B. Jedes der fünf geräu­migen Zimmer mit Massiv­holzböden ist in einem individu­ellen eleganten Stil einge­richtet, der sich eben­falls den verschiedenen Ländern und Kulturen widmet. Ein Spa, in dem Massagen und diverse Anwendungen gebucht werden können, befindet sich im Haus. Auf der großen begrünten Stein­ter­rasse ober­halb des geschmackvoll ange­legten Gartens mit Springbrunnen kann man die Ruhe des Ortes genießen. Morgens sorgt ein reichhal­tiges Früh­stück aus vorwiegend lokalen Biopro­dukten, frischge­ba­ckenem Brot und saiso­nalen Früc­hten für einen guten Start in den Tag.

Ausflug (OPTIONAL)

Walbeobachtungstour im offenen Boot (3,5 Stunden, englisch)

Die Walbe­ob­ach­tungs­tour mit Eagle Wings gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria.

Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben etwa 70 „sesshafte“ Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang werden und wiegen bis zu neun Tonnen. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück können Sie Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers (Matri­ar­chat) zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Im Gegen­satz zu den Orcas vor der norwegi­schen Küste, die haupt­säch­lich von Fischen leben, haben sich die kana­di­schen Verwandten auf Säuge­tiere speziali­siert. Sie fressen vor allem Seelöwen, Robben und sogar Vögel.

Victoria

Pelzjäger und Orca-Wale
Ursprüng­lich eine Sied­lung von Pelzjägern wur­de Victoria 1868 unter Queen Victoria Haupt­stadt der dama­ligen Kron­ko­lonie British Columbia. Die Gründerjahre waren turbulent. Als südlichster Hafen von Westka­nada fielen Gold­su­cher in das Städt­chen ein. Ihnen folgten die Holzfäller, die die Wälder der Umge­bung rodeten. Ein Bauboom setzte ein, der nach dem Goldfieber endete, jedoch ein entzü­ckendes Städt­chen im vikto­ria­ni­schen Stil zurück­ließ. In der Folgezeit verlor Victoria gegenüber dem benach­barten Vancouver an Bedeu­tung, was wahr­schein­lich der einzige Grund ist, warum der histo­ri­sche Stadt­kern am Natur­hafen erhalten blieb und heute mit gepflegten Parks die Haupt­at­trak­tion der 300.000-Einwohner-Stadt darstellt. Victoria ist eben­falls bekannt für das ‚Royal British Colombia Museum‘ und seine gute Lage für Whale-Watching. Wer Orcas (Killer-Wale) sehen möchte, kann hier sein Glück versu­chen.

Gover­n­ment House Gardens

Seltene Pflanzen im Park des Gouver­neurs
Die offi­zi­elle Residenz des Lieu­tenant Governor von British Columbia ist von einem 36 Hektar großen Landschafts­garten umgeben, der 1911 ange­legt wur­de. Sehens­wert ist der öffent­lich zugäng­liche Park vor allem wegen seiner seltenen Pflanzen. Von Mai bis September ist das Besu­cher­zentrum mit einem Café geöffnet und informiert über die Geschichte des Ortes.

Whale Watching in Victoria

Jagende Orcas
Ein Boots­ausflug zur Walbe­ob­ach­tung gehört zu den eindrucksvollsten Erleb­nissen in Victoria. Vor der Küste des südli­chen Vancouver Islands leben über 80 residente Orcas, die wegen ihrer mäch­tigen Rückenflosse (bis zu 1,8 m hoch) auch Großer Schwertwal oder Mörderwal genannt werden. Die zur Gattung der Delfine gehörenden Tiere können bis zu acht Metern lang und neun Tonnen schwer werden. Sie können bis zu 15 Minuten lang tauchen und errei­chen eine Geschwin­digkeit von 55 km/h. Mit etwas Glück kann man die Orcas beim Jagen beob­achten. Dazu schließen sie sich in kleinen Gruppen unter der Führung eines weib­li­chen Tiers zusammen. Ihre Methoden variieren dabei beträcht­lich: Fischschwärme werden durch das Ausstoßen von Luftblasen am Weiter­schwimmen gehindert, Heringe mit einem Schlag der Fluke betäubt, während Delfine oder Wale zunächst bis zur Erschöpfung gejagt und dann erlegt werden.
In Victoria gibt es zahlreiche Anbieter die zur Walbe­ob­ach­tung einladen. Am besten wendet man sich am Vora­bend an die Gastgeber, die bei der Auswahl und der Buchung behilf­lich sind.

Von Victoria nach Port Renfrew

115 km | 2:30 h
Die Strecke führt durch teilweise dichte Wälder an der Juan-de-Fuca-Straße entlang, Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf die Wasser­straße bis zum gegenüber liege­nenden Ufer, das bereits zu den USA gehört.
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Port Renfrew

Hafenstädtchen am Südende des West Coast Trails

Der Ort an der Westküste von Vancouver Island hat nur noch etwas mehr als hundert Einwohner. Er liegt am südli­chen Ende des West Coast Trail.

Der 75 Kilometer lange Pfad wur­de 1907 ange­legt, um schiffbrüc­hige Seefahrer zu bergen. Heute nutzen zahlreiche Wanderer den anspruchsvollen Weg, der entlang der Steil­küste durch Regenwälder und teilweise sumpfiges Gelände zu immer neuen Aussichts­punkten führt.

Zu Gast in einer Lodge über Port Renfrew

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ein großar­tiger Ort auf einem Aussichtsberg „in the middle of nowhere“: Ringsumher sieht man den Pazifik, die Olympic Peninsula in Washington/USA, den West Coast Trail und die Juan-de-Fuca-Straße.

Gäste der Lodge werden wahlweise im Haupt­haus, in Blockhütten oder in Jurten unter­ge­bracht, die auf Holzpatt­formen errichtet sind und ein eigenes Bad haben. Abends gibt es ein Drei-Gänge-Menü. Anschließend treffen sich die Gäste in der großzügigen Lounge mit Holz­decke und Panora­ma­fenstern. Das Hot Breakfast am Morgen ist eine gute Grundlage für Tages­wande­rungen.

Von Port Renfrew nach Ladys­mith

111 km | 2:30 h

Floa­ting Walkway

Bohlenweg über Lake Cowichan
Am Südufer des Lake Cowichan gibt es Wälder und ein paar schöne Bade­strände. Einige sind durch einen Weg verbunden, der teilweise auf einem schwim­menden Holz­steg, dem Floa­ting Walkway, übers Wasser führt.

Cowichan Bay

Wandern, Segeln und Lachsfi­schen an idylli­scher Küste
Cowichan Bay ist ein Fischerdorf in der gleich­na­migen Bucht an der Ostküste von Vancouver Island. Der Berg Tzouhalem mit seinen Wander­wegen und Natur­schutzgebieten liegt im Norden. Die Bucht ist bekannt für ihren Fischfang und ihre landschaft­liche Schön­heit. Jahr­tausende lang lebten die Cowichan in der Bucht und ernährten sich von Lachs und Meeresfrüc­hten aus den kris­tallklaren Gewäs­sern. Als die ersten Euro­päer in den 1860ger Jahren kamen, wurde Cowichan Bay zum Tor zur Vancouver Island. Seit den 1990ger Jahren kommen Segler und Lachsfi­scher aus aller Welt, die hier ideale Bedingungen finden. Dennoch hat sich der Ort seinen gemüt­li­chen Charme bewahren können.
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Pacific Nanaimo

Reizvoller Südosten von Vancouver Island

Bevor die Euro­päer Anfang des 19. Jahr­hun­dert einen Handels­posten im reizvollen Südosten von Vancouver Island errich­teten, lebte dort das Volk der Snunéymuxw (engl.: Nanaimo).

Eine archäo­logi­sche Grabung belegt, dass die Bucht bereits vor 2.000 Jahren besiedelt war. Mitte des 19. Jahrhunderts wur­de Kohle entdeckt und etwa ein Jahr­hun­dert lang gefördert. Nachdem der Bergbau einge­stellt wur­de, entwi­ckelte sich Nanaimo zu einem Zentrum der Holz­indu­s­trie. Noch heute gibt es eine bedeu­tende chine­si­sche Minder­heit und mehrere China­towns. Ihre Vorfahren haben im Bergbau gearbeitet und wurden systema­tisch als Streikbre­cher einge­setzt.

Zu Gast in einem B&B in Ladysmith

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Haus im vikto­ria­ni­schen Stil liegt etwas außer­halb des Küsten­ortes Ladys­mith und beherbergt ein privat geführtes B&B.

Alle Räume des Hauses inklusive der drei Gäste­zimmer sind individuell gestaltet und stil­voll einge­richtet. Die Gastgeber, Mandy und Dwaine, sind sehr offen und freuen sich über Gäste, die sie verwöhnen und denen sie die Schön­heit der Inseln an der kana­di­schen Westküste näher­bringen können. Gemäß ihrer Überzeugung, dass das Früh­stück die wich­tigste Mahlzeit des Tages ist, servieren sie eine reichhal­tige Auswahl an selbst­gemachten Speisen – warm und kalt – aus Produkten von lokalen Anbie­tern. In den Schau­kel­stühlen auf der über­dachten Veranda oder im Garten­pavillon kann man bei Tee, Kaffee oder einem Glas Wein entspannen und die Ruhe genießen; zudem steht Gästen die Lounge mit Kamin offen. Die Umge­bung lädt zu Spaziergängen und Wande­rungen entlang der Holland Creek Trails ein. Strände sind zwei Kilometer entfernt; gute Restau­rants und Cafés erreicht man nach kurzer Fahrt.

Salt Spring Island

Bären und Pumas an abwechs­lungs­rei­cher Küste
Nanaimo ist eine ideale Basis für einen Tages­ausflug nach Salt Spring Island. Auf der größten und viel­sei­tigsten Insel im Golf östlich von Vancouver Island leben knapp 10.000 Menschen, aber mindes­tens ebenso viele Schafe und Damwild. Im gebirgigen Süden werden regelmäßig Bären und Pumas gesichtet, die von Vancouver Island herüber­schwimmen. Die Küste ist besonders abwechs­lungs­reich. Zwischen felsigen Abschnitten und Klippen finden Sie zahlreiche Sand­strände, von denen vier zum schwimmen frei­gegeben sind. In den 1960iger Jahren zog das milde Klima der Insel viele Hippies und Gegner des Vietnam Kriegs an. Heute gibt es eine große Gemeinde Künst­lern und Musikern auf der Insel.

Sunshine Coast

Sonnenver­wöhnte Küsten­ab­schnitt zwischen Gibson und Sechelt
Der sonnenverwöhnte Küsten­ab­schnitt liegt im Regenschatten von Vancouver Island zwischen Gibson im Süden und der Sechelt Halb­insel im Norden. Im südlich vom Ort gelegenen Indian­er­re­servat der zu den Salish gehörenden Sechelt-Indianer können ein Museum und zahlreiche Totempfählen besich­tigt werden. Außerdem gibt es einige idylli­sche Fischer­orte wie Egmont im Norden der Halb­insel oder Feri­en­orte wie Gibson, wo sich Künstler und Schrift­steller niederge­lassen haben. Schwimmen, Wandern und Tauchen sind ebenso möglich wie Golfen oder Tennis. Die Unter­was­serwelt an der Sunshine Coast bietet meist eine extrem klare Sicht und die vielfältige Meeresflora und -fauna machen diese Region zum Eldo­rado der Taucher. Mit etwas Glück lassen sich gelegent­lich sogar Killerwale von der Küste aus beob­achten. Einige der Orcaf­a­milien leben ganzjährig in den Gewässern der Strait of Georgia.

Lake Cowichan

Mit dem Rad auf stillgelegten Gleisen um den See
Im Süden von Vancouver Island liegt der Süßwass­ersee mit einer Länge von 30 Kilome­tern und einer Tiefe von bis zu 160 Metern. Seinen Namen hat er von der india­ni­schen Volks­gruppe, die das Seeufer bewohnte. Bis heute gibt es am Nord­ufer ein Indian­er­re­servat. Im 19. und 20. Jahrhundert wur­de der Lake Cowichan von der Holz­indu­s­trie mit Hilfe von Eisen­bahn­glei­sen er­schlossen. Inzwi­schen íst die Bauholz­indu­s­trie weiter gezogen und hat erfreu­li­cherweise große Waldgebiete ausge­spart. Die Eisen­bahntrassen sind inzwi­schen in Wander- und Radwege umge­wandelt.

Von Ladys­mith nach Tofino

227 km | 3:30 h
Auf dem Weg zum Pacific Rim Natio­nal­park an Vancouver Islands Westküste verläuft die kurvige Panora­ma­straße durch das Inselin­nere nach Westen vorbei an Port Alberni. Hinter dem Ufer des Kennedy Lake teilt sich die Straße dann nach Tofino und Ucluelet.

Newcastle Island

Insel unter Natur­schutz
Einige hundert Meter Luft­linie östlich von Nanaimo liegt die knapp 400 Hektar große Insel, die durch einen Provincial Park geschützt ist. Das Klima ist ganzjährig feucht und mild; nur im Juli und August ist es meist trocken, Die Wachstumsbedingungen auf der Insel sind ideal. Nach einer Rodung im 19. Jahr­hun­dert ist ein viel­sei­tiger Sekundär­wald entstanden. Doug­la­sien wachsen neben dem Riesen-Lebens­baum und der Oregon-Eiche. Im Unter­wuchs finden sich Beseng­inster, Jakobs-Greis­kraut, und Efeu. Ent­spre­chend der Insellage leben hier überwiegend kleine Säuge­tiere wie der Waschbär und viele Vögel, darunter der Weißkopf­see­adler. Newcastle Island ist ein beliebtes Ziel für Tage­sasulfüge. die Besu­cher kommen mit der Fähre von Nanaimo

Neck Point Park

Aussichts­punkte und Pick­nick­plätze über der Georgia Straße
Der Park bei Nanaimo schützte eine bewal­dete Halb­insel und ist gut für Besu­cher erschlossen. Treppen­wege und gewun­dene Pfade führen zu Aussichts­punkten mit Blick auf die Georgia Straße und zu Pick­nick­plätzen. Man kann auch am Strand entlang­laufen. Allerdings sollte man Bade­schuhe mitbringen, da es kein Sand­strand ist.

Qualicum Beach

Sand­strände, bunte Wälder und ein mildes Klima
Die Gegend um die Klein­stadt an der Ostküste von Vancouver Island wur­de erst Mitte des 19. Jahrhunderts besiedelt, als Pelzjäger eine Ausgangs­basis suchten, um an die tier­reiche Westküste zu gelangen. Die erste Straße in den Westen wur­de 1886 gebaut, die Eisen­bahn folgte 1914. Heute zieht Qualicum Beach viele Besu­cher an, die das milde Klima, die goldenen Sand­strände und die herr­li­chen Mischwälder schätzen, durch die herr­liche Wander- und Moun­tai­nbike-Wege führen.

Wild Pacific Hiking Trail

Küstenwande­rung um eine Halb­insel
Der kurze Wanderweg umrundet eine kleine Halb­insel. Obwohl er meist an der Küste entlangführt, ist er abwechs­lungs­reich. Am Rande der Riffs liegen mehrere Wracks und ein Leucht­turm. Außerdem sind viele Vögel und manchmal auch Wale zu sehen. Der insge­samt vier Kilometer lange Weg kann auch in zwei Teil­ab­schnitten begangen werden.(1 Stunde, 4 Kilometer, bergauf: 40 Meter, bergab: 40 Meter)
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Pacific Rim National Park

Moose und Farne in einem Regenwald

Berge, Küsten­regenwälder und einsame Strände: Der Natio­nal­park, der einen Teil der Westküste von Vancouver Island schützt, gehört zu den landschaft­lich vielfäl­tigsten in Nord­ame­rika.

Besonders attraktiv ist der Long Beach, ein Sand­strand, der sich unter­bro­chen von bewal­deten Kuppen kilome­ter­lang zwischen Tofino und Ucluelet erstreckt. Aufgrund der recht kühlen Wasser­tempe­raturen zwischen 6 und 15 Grad ist das Meer eher zum Surfen als zum Baden geeignet. Das Hinter­land ist mit einem moos- und farndurch­wach­senen Regen­wald bedeckt, durch den viele Wander­wege führen. Von Tofino und Ucluelet aus werden je nach Jahres­zeit Kajakausflüge, Whale-Watching und Bear-Watching Touren ange­boten.

Zu Gast in einem B&B bei Tofino

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Schon die Lage des B&Bs inmitten eines alten Fichten- und Zedern­waldes – auf einem der seltenen Grund­stücke mit direktem Zugang zum Strand und einem unver­stellten Blick auf den Pazifik – macht es zu einem Juwel.

Das Haus im West Coast Style wur­de 1984 als erstes B&B in Tofino eröffnet und wird durch seine Bauweise dieser einzig­ar­tigen Lage und deren Vorzüge gerecht. So erlauben die übergroßen Fenster weite Blicke und lassen gleichzeitig viel Licht ins Innere herein. Die beiden Suiten haben sepa­rate Eingänge und eine voll ausge­stat­tete Küche, das Garden Cottage befindet sich am Weg zum Strand. Seit 2003 heißen Lynda und Todd ihre Gäste hier will­kommen und sorgen dafür, dass diese ihren Aufent­halt rundum genießen können. Das konstante Rauschen des Pazi­fiks lässt einen die Hektik des Alltags vergessen, und ob bei einem Strandspa­ziergang oder beim Storm Watching vom gemüt­li­chen, warmen Zimmer aus – Erho­lung ist garan­tiert.

Ausflug (OPTIONAL)

Bären Beobachtungstour (2,5 Stunden, englisch)

Die Boots­tour führt in etwa 20 Minuten über die stillen Wasser des Clayoquot Sounds in eine nahezu andere Welt. Das ruhige Küstengebiet, das überall geschützt ist, ist die Heimat des Schwarz­bären.

Nach seinem Winter­schlaf wandert er im späten Frühjahr an die Küste, wo er sich bis Oktober aufhält. Bei Ebbe kann man beob­achten, wie die Tiere die Felsen hinabklettern, um an Krabben und Muscheln zu gelangen. Alles natür­lich aus einer ange­mes­senen Entfer­nung, um die Bären nicht zu stören, aber nah genug, um auch Details wahr­nehmen zu können. Mit etwas Glück sieht man auch junge Bären, die am Strand spielen oder Bäume hoch­klettern. Der Ausflug dauert ca. 2,5 Stunden, die maximale Teil­nehmer­zahl pro Boot beträgt 12 Personen.

Tofino

Beschau­li­ches Fischer­dörfchen am Clayoquot Sound
Das beschau­liche Fischer­dörfchen befindet sich an der entlegenen Westküste von Vancouver Island direkt am Pacific Rim Natio­nal­park und am Clayoquot Sound, welcher von der UNESCO zum Biosphären­re­servat ernannt wur­de. Doch der Schein der unbe­rührten Wildnis trügt, außer­halb der Grenzen des Pacific Rim Natio­nalparks ist das Ökosystem der Westküste teilweise von Abholzung, Kupferminen und Lachsfarmen bedroht. Während Tofino früher vor allem bei Hippies, Surfern und Ausstei­gern beliebt war, strömen heute im Sommer unzäh­lige Erho­lungs­su­chende in den winzigen Hafenort.

Canso Crash Trail

Durch Matsch und Sumpf zu einem Flugzeugwrack
Am 12. Februar stürzte ein Maschine der Royal Cana­dian Air Force kurz nach dem Start in den dichten Wald. Die Trümmer der Canso 110007 wurden nie wegge­räumt und sind noch erstau­n­lich gut erhalten. Ein kurzer Wanderweg führt von der Pacific Rim Road zur Unglücks­stelle. Vorsicht der Weg ist auch im Sommer äußerst matschig. (Hin und zurück: 3,2 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 97 Meter)

Schooner Cove Trail

Wande­rung durch den Regen­wald von Vancouver Island
Die kurze, aber erleb­nis­reiche Wande­rung führt vom Schooner Trail Park­platz am Pacific Rim Highway (Hwy.4) über einen Boardwalk bis zum Long Beach am Pazi­fi­schen Ozean. Der Trail führt mitten durch den Regen­wald, für den Vancouver Island bekannt ist. Jahrhunder­te­alte Urwald­riesen, vor allem Doug­la­sien und Zedern, säumen den Pfad. (hin und zurück: 2 Kilometer, 30 Minuten, auf und ab: 48 Meter)

Von Tofino nach Alert Bay

Die Route führt am Kennedy Lake und am Sproat Lake von der West- zur Ostküste, der man ab Qualicum Beach nach Norden folgt.
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Telegraph Cove

Pfahlbausiedlung und Ausflüge zur Robson Bucht

Am west­li­chen Ende der Johns­tone Strait im Nord­osten von Vancouver Island liegt der kleine Ort, der sich um eine Sägemühle entwi­ckelt hat.

Wie es einst typisch war für die kana­di­sche Westküste, ist die Sied­lung auf Pfählen erbaut. Vom Ort aus werden Ausflüge zur Robson Bucht ange­boten, wo die Schwert­wale ihre Jungen zur Welt bringen.

Zu Gast in einem Inn in Alert Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Am Rande der Kormoran-Insel, die zum Broughton-Archipel gehört, liegt das Inn an der Küste der kleinen Gemeinde Alert Bay.

Das in den 1940er Jahren errich­tete Gebäude diente einst als Trocken­wa­renlager, als der Ort das Haupt­liefer­zentrum für die Nord­insel und die südliche Küste war. Anfang des 21. Jahrhunderts wur­de es unter Verwendung der ursprüng­l­i­chen Bauma­te­rialien liebevoll umstruktu­riert und renoviert. Jedes der heutigen Gäste­zimmer ist in einem individu­ellen Stil einge­richtet und hat eine Kitchenette. Der Fähr­hafen, Geschäfte und Restau­rants sowie Strand und Meer sind wenige Schritte entfernt.

Ausflug (OPTIONAL)

Grizzly-Exkursion (ganztägig, englisch) | 1x Abholung am Government Dock von Alert Bay (06:40 Uhr) pro Person

Der Tages­ausflug mit Tide Rip Grizzly Tours ist ein unver­gess­li­ches Erlebnis: Von Mitte Mai bis Ende Juni ist Paarungs­zeit und nicht selten kann man die riesigen Männ­chen beim Werben um Weibchen und ihr Paarungs­ver­halten beob­achten. Während der Lachswande­rung von Mitte August bis Ende September sieht man neben Grizzlys auch Schwarz­bären auf Lachsjagd. Gegen 07:00 Uhr morgens setzt man in einem kleinen Boot von Tele­graph Cove über die Johns­tone Strait zum Fest­land zum „Knight Inlet“ über. Während der zwei­stün­digen Überfahrt gibt es Delfine, Seehunde, Buckel­wale und Seelöwen zu sehen. Am Fest­land ange­kommen wech­selt man das Boot, um in den Mündungs­be­reich des Fluss­sys­tems zu gelangen, wo sich die Bären aufhalten. Die Tour geht gegen 16:00 Uhr zu Ende. Ein Lunch auf Deck ist im Preis inbe­griffen.

Das Minde­st­alter für diese Tour beträgt 10 Jahre.

U'mista Cultural Centre

Kunst- und Kultur­zentrum der Urein­wohner
Das U'mista Kultur­zentrum ist eine der ältesten und erfolg­reichsten Urein­wohner-Kultur­einrich­tungen im British Columbia. Grund­stock der Samm­lung sind die Potlatch-Artefakte, die von der Regie­rung in der Zeit der kulturellen Unter­drü­ckung der Urein­wohner beschlag­nahmt worden waren. U'mista  heißt „die Rückgabe von etwas Wich­tigem“ und ist heute ein Museum mit Bildungs­einrich­tungen. Neben der Galerie gibt es einen Geschen­ke­shop, Führungen und Präsenta­tionen von Tanz­gruppen.

Soin­tula

„Ort der Harmonie“ auf Malcom Island
Der 500-Einwohner-Ort auf Malcolm Island gehört zum Terri­to­rium der Namgis First Nation. Gegründet wur­de Soin­tula Anfang des 20. Jahrhunderts allerdings von finni­schen Siedern, die auf der abge­legenen Insel eine urso­zia­lis­ti­sche Gemeinschaft aufbauen wollten. Der Name ist das finni­sche Wort für „Ort der Harmonie“. Nach Jahren finan­zi­eller Schwie­rigkeiten und einem Brand wur­de die Gemeinschaft aufge­löst. Viele Siedler blieben jedoch und arbei­teten als Holzfäller und Fischer. Wegen der rück­läufigen Fischerei- und Forst­wirt­schaft wandert die Bevöl­ke­rung ab. Ihre Häuser dienen heute reichen US-Amerikanern oft als Feri­en­domizil. In den Gewäs­sern vor der Küste gibt es ein reiches maritimes Leben. Jeden Sommer und Herbst kehren Orcas zurück. Robben und Schweins­wale kann man von den Stränden aus beob­achten. Vögel, Nerze, Otter, Biber und Hirsche leben auf der ganzen Insel, die von Regen­wald bedeckt ist.

Cormo­rant Island

Wandern und Radfahren in der Heimat der Namgi
Die Insel in der Queen Charlotte Strait ist die Heimat der Namgi First Nation, von denen noch etwa 450 rund um die Alert Bay leben. Die vier Quad­ratki­lometer kleine Insel ist mit ihrer sanften Hügel­landschaft ideal zum Wandern und Radfahren. Unter­wegs kann man viele Totem-Pfähle entde­cken, die zum Andenken an die Ahnen aufge­stellt sind. Einen Ausflug auf der Insel beginnt man am Besu­cher­zentrum. Von der Alert Bay führt ein Bohlenweg dorthin. Fähren gehen alle zwei­einhalb Stunden ab Port McNeill.

Von Alert Bay nach Comox

G

Comox-Tal

Idyllisches Tal der Ko'mocks

Das idylli­sche Tal liegt zwischen der Georgia Strait und den Beaufort Moun­tains. Es ist nach­ s­einen Urein­woh­nern, den Ko'mocks, benannt.

Als die ersten euro­päi­schen Sied­ler kamen, wurden die meisten von den Pocken dahinge­rafft. Die wenigen Über­lebenden wurden in die Lohn­arbeit abge­drängt. Heute erin­nert ein Museum an die Kultur der Indianer. Zu den Expo­naten gehören ein Langhaus und die ty­pi­schen ­Holz­masken.

Zu Gast in einem B&B in Comox

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das char­mante blaue Holzhaus an der Küste der Buckley Bay wur­de bereits im Jahr 1897 vom schot­ti­schen Malermeister John Jardine gebaut und nach dem Wohn­sitz des Natio­nalhelden seines Heimat­landes, William Wallace, benannt.

Heute beherbergt es ein gemüt­li­ches B&B, das Gästen eine gute Basis bietet, um Vancouver Island zu erkunden. Die drei Gäste­zimmer bieten Blick in den Garten oder die bewal­dete Umge­bung und sind individuell in einem wohn­li­chen Stil einge­richtet. Morgens wird im Esszimmer ein warmes Früh­stück aus regio­nalen Zutaten und selbstge­ba­ckenem Brot serviert. Auf der über­dachten Veranda, im Wohnzimmer mit Kamin oder in der Bibliothek kann man wunderbar entspannen. Der Strand ist nur wenige Meter entfernt; in der Umge­bung gibt es Wander­wege und die Fähre nach Denman Island und Hornby Island erreicht man nach kurzer Fahrzeit.

Ausflug (OPTIONAL)

Schnorcheln mit den Lachsen (3 Stunden, englisch)

Jedes Jahr schwimmen Tausende von Lachsen den Campbell River hinauf, um dort zu laichen. Am besten kann man sie beob­achten, indem man schnor­chelt.

Dabei kann man sogar die fünf unter­schied­li­chen Lachsvölker erkennen – und mit etwas Glück auch Biber, Adler, Damwild und Schwarz­bären.

Port Alberni

Hafen­stadt an langem Fjord
In der Mitte von Vancouver Island liegt die Hafen­stadt, die durch einen extrem langen Fjord mit dem Pazifik verbunden ist. Der erste, der den Fjord erkundet hatte, war der anda­lu­si­sche Kapitän de Alberni. Heute gibt es eine große Lachsfang­flotte im Hafen. Das andere wirt­schaft­liche Stand­bein war die Holz­wirt­schaft. Die einzige dampfge­triebene Sägemühle Kanadas, die McLean Mill, wur­de  bis 1965 betrieben und ist heute ein National Historic Site. Im Alberni Valley Museum wird die Geschichte der Region und ihrer Urein­wohner, der Nuu-chah-nulth, darge­stellt.

Stamp-River

Lachse in den Stromschnellen
Der Stamp River ist die mehr als hundert Kilometer lange Verbindung zwischen einem Fjord und dem Meer. Fluss­aufwärts nimmt der Salzge­halt des Wassers ab. Die Süßwasser-Gefilde sind das Ziel von jähr­lich mindes­tens vier Millionen Lachse, die dort ihre Eier ablegen. Auf dem Weg dorthin müssen die 60 bis 80 Zentimeter großen Tiere über Lach­streppen und durch Gitter, an manchen Stellen auch durch Stromschnellen oder meter­hohe Wasser­fälle. In der Saison kann man die Lachse dabei beob­achten, wie sie sich vorwärts kämpfen – ein Schau­spiel, das große Bewunde­rung für ihre Zähigkeit und Willens­kraft abnö­tigt.

Fanny Bay

Austern, Seelöwen und ein Wildbach
Der 800-Seelen-Ort an der Ostküste von Vancouver Island ist vor allem für seine Austernzucht bekannt. Wer am Fanny Bay Dock anhält, wird wahr­schein­lich Seelöwen sehen können. Mehr als 50 von ihnen leben sesshaft vor der Küste und tummeln sich in den Wellen. 

Südlich von Fanny Bay führt ein kurzer Wanderweg am Rose­wall Creek fluss­aufwärts. Wegen der Laub- und Nadelbäume ist er besonders eindrucksvoll im Herbst. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

Von Comox nach North Vancouver

Fähre

Von Comox nach Nanaimo Fähr­terminal

88 km | 60 Minuten
Die Route führt nach Südosten an der Straße von Georgia entlang, die Vancouver Island vom Fest­land trennt. Unter­wegs eröffnen sich immer neue Blicke auf das gegenüber­liegende Ufer und die vorge­la­gerten Inseln.

 

Von Nanaimo Fähr­terminal nach Horseshoe Bay Fähr­terminal

Dauer: 1:30 Stunden

Die Fähre nach Horseshoe Bay legt von Vancouver Island ab und schifft zwischen zahl­losen größeren und kleineren Inseln hindurch bis nach Horseshoe Bay/Nord Vancouver.
Die Reservie­rungs­gebühr für diese Fährpas­sage ist im Reise­preis enthalten.

Die Bezah­lung der Beförde­rungs­kosten für den PKW (CAD 50,00-60,00) und die entspre­chende Anzahl mitrei­sender Personen (ca. CAD 17,00 p.P.) erfolgt direkt vor Ort, am besten per Kreditkarte oder in bar. Die Fähre wird von der Reederei BC Ferries betrieben. Weitere Informa­tionen und Preise finden Sie auf www.bcferries.com/fares.

Von Horseshoe Bay Fähr­terminal nach North Vancouver

17 km | 15 Minuten
H

Vancouver

Pazifik-Metropole am Fuß der Coastal Mountains

Die Stadt vor der impo­santen Kulisse der schnee­be­deckten Coastal Moun­tains gilt als eine der schönsten der Welt.

Sie liegt auf einer Halb­insel 45 Kilometer nörd­lich der Grenze zu den USA. Ausge­dehnte Park­anlagen, ein mildes Klima und der sorgsam restau­rierte Stadt­kern machen den Reiz der Pazifik-Metro­pole aus. Die nach dem engli­schen Kapitän, George Vancouver, benannte Stadt verdankt ihre Entste­hung dem Gold­rausch im Fraser Canyon. Den Goldgräbern folgten die Holzfäller, jedoch erst der Hafen – heute der größte Kanadas – und die trans­kon­ti­nen­tale Eisen­bahn schufen die Voraus­setzungen für den Aufstieg zu einer Welt­me­tro­pole. Seit der Welt­aus­stel­lung 1986 hat sich die 2,2-Millionen-Einwohner Stadt zu einer Tourismus-Desti­na­tion entwi­ckelt. Nach Los Angeles und New York ist es der wich­tigste Standort der amerika­ni­schen Film­indu­s­trie, weshalb es auch Hollywood North genannt wird.

Zu Gast in einem B&B in Vancouver

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Haus aus den 1920er Jahren liegt im Norden von Vancouver, in einem liebevoll gepflegten Garten mit schönen alten Bäumen.

Das Haus ist mit vielen Antiqui­täten und handgefer­tigten Möbeln einge­richtet. Die rund fünf Zimmer sind freund­lich und hell und haben Ausblick in den Garten. Gäste treffen sich unter­ein­ander und mit den Gastgebern in der Lounge, in der an kalten Tagen ein Feuer im offenen Kamin für eine gemüt­liche Atmo­sphäre sorgt. Morgens wird am großen Tisch ein reichhal­tiges warmes Früh­stück serviert, das aus drei Gängen besteht. Ins Zentrum benö­tigt man je nach Verkehrs­auf­kommen ca. eine halbe Stunde mit dem Auto oder dem Bus; Restau­rants sind in wenigen Gehmi­nuten erreichbar.

Capi­lano Suspen­sion Bridge

Histo­ri­sche Seil­brücke und ein Baumwipfel­pfad
Die frei schwin­gende Seil­brücke von 1888 über­spannt den Capi­lano Fluss mit 70 Metern Höhe und einer Länge von 136 Metern. Obwohl sie auf privatem Gelände steht, ist sie der Öffent­lichkeit zugäng­lich. Ein Besuch lohnt sich auch wegen der Dauer­aus­stel­lung Living Forest, wo Indianer Stam­me­s­tänze, Mythen und Lieder vorstellen. Die Treetop Adven­tures nebenan sind ein Baumwipfel­pfad, der über Hängebrü­cken durch den Regen­wald führt. Wer schwindelfrei ist, kann auf dem Cliff Walk hoch über dem Abrund des Capi­lano Canyons klettern. Mithilfe von Stahl­trägern, Treppen und Brücken überwindet die 215 Meter lange Strecke mehrere Felsen.

Von North Vancouver nach Vancouver

Mietwagenabgabe

Von North Vancouver nach Vancouver

23 km | 37 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Vancouver Flughafen (Desk at Airport)

18 Tage
ab 2.879,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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