Niagara Fälle

Rundreise zu den Niagarafällen

Mit dem Auto entlang des Sankt-Lorenz-Strom von Montréal nach Toronto

Die Route verläuft am Ufer des Sankt-Lorenz-Strom. Die Rundreise startet in Montréal und führt dann zunächst stromabwärts nach Osten, ins frankophone Québec. Von dort geht es wieder stromaufwärts zum Mont Tremblant und über Prince Edward County in den Algonquin Park, eine Wildnis aus Wäldern, Flüssen und Seen. Höhepunkt der Rundreise sind die Niagarafälle. Zwei Übernachtungen sind hier geplant. Anschließend lässt ein zweitägiger Aufenthalt in der Millionenmetropole Toronto die Reise ausklingen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Montreal nach Montréal

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Mietwa­ge­n­an­nahme
Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Escape SUV o.ä. (IFAR)
Station: Montreal Flughafen (Desk at Airport)

Von der Mietwa­gen­sta­tion zur Unter­kunft

25 km | 27 Minuten
A

Montréal

Frankophone Metropole am Sankt-Lorenz-Strom

Nach Paris ist Montreal die zweitgrößte franzö­sisch­spra­chige Stadt der Welt. Im Großraum leben etwa 3,7 Millionen Menschen.

Obwohl der Anteil der eng­lisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung bei fast 30% liegt, ist englisch im Straßenbild nicht oder nur im Zusam­menhang mit franzö­sisch zuge­lassen. Montréal, wie die Stadt auf franzö­sisch heißt, ist die Haupt­stadt der fran­kophonen Provinz Québec, in der es immer wieder Bestre­bungen zur Loslösung der „Belle Provence“ von Rest-Kanada gibt. Die Auto­no­mie­be­we­gung hat ihre Wurzeln auch im sozialen Gegen­satz zwischen der ärmeren franzö­sisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung und der anglophonen Ober­schicht. Auf kulturellem Gebiet kann sich angeb­lich keine andere nord­ame­rika­ni­sche Stadt mit Montreal messen. Gemeinsam mit Toronto bildet die Stadt am Zusam­menfluss von Ottawa River und Sankt-Lorenz-Strom das Wirt­schafts­zentrum im Osten Kanadas.

Zu Gast in einem Gite in Montréal

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Städ­tisch und doch ruhig liegt das Gäste­haus mit vier individuell einge­rich­teten Zimmern – ein fried­li­cher Rückzugsort an einer Allee mit alten Bäumen.

Die voll ausge­stat­tete Küche ist das Herz des Hauses, wo man leicht mit anderen Gästen oder den hilfsbe­reiten Gastgebern ins Gespräch kommt. Zeit­lose Möbel und moderne Kunst tragen zum Charme des Hauses bei. Die U-Bahn in die Innen­stadt hält ganz in der Nähe.

Québec Provinz

Eingangstor nach Nord­ame­rika
Die franzö­sisch­spra­chige Provinz in Ost-Kanada bietet eine faszi­nierende Mischung aus Alter und Neuer Welt. Die char­manten Altstädte von Québec und Montréal erin­nern eher an euro­päi­sche Städte als an nord­ame­rika­ni­sche Metro­polen. Vor allem aber gibt es eindrucksvolle Landschaften zwischen der Hudson Bay im Norden und dem Sankt-Lorenz-Strom im Süden, der ein gigan­ti­sches Eingangstor nach Nord­ame­rika ist. Das Klima in der Provinz, die fast fünfmal so groß ist wie Deutsch­land ist konti­nental – auf kalte Winter folgen warme Sommer, wobei es nach Norden hin deut­lich kälter wird. Fast alle Bewohner wohnen in den großen Städten im Süden, der Norden ist menschenleer. Durch­schnitt­lich leben auf einem Quad­ratki­lometer fünf Einwohner.

Jardin bota­nique de Montréal

Fern­öst­liche Märc­hen­landschaften zwischen Seen und Wasser­fällen
Der 75 Hektar große Park west­lich vom Olym­pi­a­stadion ist der zweitgrößte bota­ni­sche Garten der Welt und gleichzeitig einer der inter­essanten. Nicht nur, dass hier über 21.000 Pflanzen­arten aus aller Welt zu sehen sind, auch das Konzept der Anlage, das während der Welt­wirt­schafts­krise in den 1930ger Jahren von einem deut­schen Emigranten entworfen wur­de, ist gekonnt. Von den 30 Themen­gärten sind zwei fern­öst­liche besonders bekannt: Der Chine­si­sche Garten mit Teichen und Pavillons ist der größte seiner Art außer­halb von China. Der japa­ni­sche Garten ist ein Gesamtkunst­werk des Friedens und der Harmonie.

Quar­tier des Specta­cles

Kultureller Mittel­punkt von Montréal
Das Kunst- und Unter­hal­tungs­viertel in der östli­chen Down­town Montreal ist Mittel­punkt für kulturelle Veran­stal­tungen und Festivals in Montreal konzi­piert wur­de. Das knapp einen Quad­ratki­lometer große Areal beherbergt heute viele der wich­tigsten Festivals von Montreal, darunter das Montreal Inter­na­tional Jazz Festival, das Francofolies und das Just for Laughs Comedy Festival. Zu den städtebau­li­chen High­lights des Quar­tiers gehören neben über 30 Konzerträumen die gestuften Grün­flächen mit Mauer­werk und beleuch­tete Brunnen. Teilweise verbreiten Nebel­ma­schinen eine mysti­sche Atmo­sphäre. Am besten erkundet man das Areal zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Mont Royal (Montreal)

Aussichtsberg mitten in Montreal
Mitten in der Stadt Montreal liegt der gleich­na­mige 232 Meter hohe Berg, der 1876 zu einem großen Landschafts­park umge­staltet wur­de. Spazier­wege mäandrieren zwischen alten Zedern, Fichten und Ahornbäumen. Oben liegt das Belvédère du Chalet, ein Aussichts­punkt, der sich zu jeder Jahres­zeit lohnt. An klaren Tagen schaut man weit über den Sankt-Lorenz-Strom bis zu Adiron­dacks um US-Staat New York. Unser Wandervor­schlag beginnt am Park­platz am See. (Hin und zurück: 8,4 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 214 Meter)

Von Montréal nach Québec

261 km | 3:30 h

Die Strecke führt am Nord­ufer des Sankt Lorenz Stroms fluss­abwärts bis Quebec. Dabei folgt man dem histo­ri­schen Chemin du Roy.

Der „Königsweg“ von 1730 zwischen Quebec und Montreal war die erste Allwetter­straße Kanadas und verkürzte die Reise, die vorher per Schiff zurückge­legt werden musste, auf vier Tage in der Pferdekut­sche. Sie ist 280 Kilometer lang und folgt im Wesent­li­chen der heutigen Route 138. Die schnellere Alter­na­tive führt über den Highway 40 W oder östlich des Sankt Lorenz Stroms über den Highway 20 über Drummondville.

Sankt-Lorenz-Strom

Ein Fluss wie ein Meer
Der Fluss im Nord­osten Kanadas ist einer der größten der Erde. Er fließt nach­ein­ander durch die Großen Seen, Lake Huron, Lake Erie und Lake Ontario. Dort bildet er die Grenze zwischen Kanada und den USA. Am Unter­lauf führt er durch­schnitt­lich mehr als 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, fast viermal so viel wie der Rhein. Unter­halb von Québec weitet sich der Strom zu einem gewal­tigen Mündungs­gebiet, das über 500 Kilometer lang und bis zu 100 Kilome­tern breit ist. Im Mündungs­gebiet werden regelmäßig Blau-, Finn- und Weißwale gesichtet. Seinen Namen verdankt der Strom seiner Entde­ckung am 10. August 1535, dem Namenstag von Sankt Lorenz.

Lac Saint-Pierre

Para­dies für Wasservögel
Am 29. Juni 1603, dem Gedenktag des Heiligen Petrus, passierte der erste euro­päi­sche Entde­cker, Samuel de Cham­p­lain, den See auf dem Weg durch den Sankt-Lorenz-Strom, weshalb er bis heute nach Saint-Pierre benannt ist. Der See liegt nur drei Meter über dem Meer­es­spiegel, ist 35 Kilometer lang und 10 Kilometer breit. Er besitzt Dutzende von kleinen Inseln, die saisonal überflutet werden und wich­tige Rast­plätze für Hundert­tausende von Zugvögeln bieten. Nirgendwo in Nord­ame­rika ist die Konzent­ra­tion der Reiher höher als hier, weshalb der See als Biosphären reservat der UNESCO geschützt ist.

Lac Sacacomie

Bären- und Biber­suche an kana­di­schem Bilder­buchsee
Der sechs Kilometer lange See 50 Kilometer nörd­lich des Sankt-Lorenz-Stroms verkörpert ein Stück Bilder­buch-Kanada. Er verdankt seine Exis­tenz der letzten Eiszeit und ist von schier endlosen Wäldern umgeben. In seiner Mitte liegt eine unbe­wohnte Insel, zu der man mit Kanus fahren kann. Im Sommer kann man im See schwimmen, angeln, auf Wander­wegen durch den Urwald gehen oder mit einem Trapper auf Bären- und Biber­suche gehen.

Parc nature La Gabelle

Spaziergang am Seeufer
Wo der erste Austausch zwischen den amerika­ni­schen Urein­woh­nern und den franzö­si­schen Kolo­nisten stattfand, befindet sich heute ein Stausee mit einer großen Turbine an der Staumauer. Rings um den See führen schöne Spazier­wege, auf denen man immer wieder Skulpturen diverser Künstler bewundern kann. Von der Staumauer und mehreren Boots­stegen aus hat man einen Blick über den See – ein Schau­spiel besonders im Herbst, wenn sich das Laub verfärbt. Eine kurze Wande­rung am Seeufer führt an vielen kleinen Wasser­fällen vorbei.
Achtung: Nach Regen­fällen kann der ohnehin etwas anspruchsvolle Weg matschig und somit schwierig zu laufen sein! (hin und zurück: 6,9 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab 206 Meter)
B

Québec City

Frankophones Bollwerk auf dem amerikanischen Kontinent

Die 500.000-Einwohner-Stadt auf einem Felsvor­sprung am Sankt-Lorenz-Strom ist die einzige in Nord­ame­rika, die eine intakte Festungs­anlage und einen Altstadt­kern besitzt.

Als Haupt­stadt von Neuf­rank­reich ist sie zugleich ein kuli­na­ri­sches Boll­werk auf dem Fast-Food-Konti­nent. Das Stadt­bild wirkt eher euro­päisch als amerika­nisch: Kopf­steinpflaster, grüne Dächer und schmale Gassen verbreiten euro­päi­sches Flair, das durch die franzö­si­sche Sprache noch unter­s­tri­chen wird. Größte Sehens­wür­digkeit ist die Zitadelle, mit der Franzosen und Briten die Stadt gegen die nahen Verei­nigten Staaten vertei­digten. Sie ist nach allen Regeln der euro­päi­schen Festungs­kunst erbaut. Im Sommer findet hier morgens um 10 Uhr die Wach­ab­lösung statt, ein bemerkens­wertes Schau­spiel von briti­schem Charakter, aber in franzö­si­scher Sprache.

Zu Gast in einer Auberge in der Oberstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das exklusive Boutique-Hotel liegt in der Ober­stadt von Québec nahe der histo­ri­schen Altstadt. Zur Stadt­mauer geht man fünf Minuten zu Fuß.

Alle 15 Gäste­zimmer haben ihren je eigenen Charakter. Beim Einche­cken gibt es einen Stadt­plan mit vielen Kommentaren und handschrift­li­chen Eintragungen. Am Morgen wird ein einfa­ches Früh­s­tücks­paket bereitge­stellt. Dieses beinhaltet Crois­sants oder Brot sowie frisches Obst, Marme­laden und einige Käse- oder Wurst­waren. Die genaue Zusam­men­stel­lung variiert täglich. In Nach­bar­schaft gibt es eine große Auswahl an Restau­rants.

Ausflug (OPTIONAL)

Helicopter Whale-Watching (7 hours, english)

Der Ausflug startet am Vormittag. Mit dem Helik­o­pter geht es von Quebec nach Baie-Sainte-Cathe­rine. Hier, wo sich der Saguenay Fjord zum Sankt-Lorenz-Strom öffnet, steigen Sie vom Helik­o­pter in ein Boot um.

Aufgrund der marinen Lebens­viel­falt gilt die Gegend als wahres Para­dies für Erkundungs­touren auf dem Wasser. Gleich mehrere Walarten sind hier beheimatet. Ein naturkun­diger Guide begleitet die Flusskreuzfahrt und vermit­telt viel Wissens­wertes rund um das besondere Ökosystem. Die Crew kennt die Gewässer und ihre Bewohner gut und ist so in der Lage, die Gäste ganz nah an die gigan­ti­schen Meerestiere heranzubringen. Vor der Kulisse der zerklüf­teten Ufer­landschaft ziehen Finnwale, Belugas und Zwergwale ihre Runden. Mit ein biss­chen Glück trifft man hin und wieder auch auf den ein oder anderen Buckelwal, der neben dem Boot aus den Fluten springt und einen besonders impo­santen Anblick bietet. Nach einer rund zwei- bis drei­stün­digen Boots­tour bringt der Helik­o­pter Sie wieder zurück nach Quebec. Dauer: 7 Stunden

Chateau Fron­tenac

Monu­men­tales Schlosshotel und Wahrzei­chen von Québec
Wahrzei­chen von Quebec ist das Schlosshotel Fron­tenac, das 1883 zusammen mit der Cana­dian Pacific Railway eröffnet wur­de. Das monu­men­tale Luxus­hotel mit über 600 Zimmern ist einen Besuch wert. Es prägt nicht nur das Stadt­bild von Québec, sondern war mindes­tens einmal im Fokus der Welt­ge­schichte. 1943 wur­de mitten in der Hoch­saison und unter strengster Geheimhal­tung im Hotel die Landung der Alliierten in der Normandie geplant. Unter den fast 900 Teil­nehmern der Geheimkon­ferenz waren der amerika­ni­sche Präsident Roosevelt und der briti­sche Premier Chur­chill. In einer weiteren Konferenz wur­de 1944 über den Morgenthau-Plan beraten, demzu­folge Deutsch­land ein Agrar­land geworden wäre.

Place Royale

Wiege des franzö­si­schen Amerikas
1608 ließ Samuel de Cham­p­lain, der Kolo­ni­sator und franzö­si­sche Entde­cker Kanadas am Sankt-Lorenz-Strom einen Handels­posten befes­tigen, wo franzö­si­sche Pelzhändler mit den Urein­woh­nern Handel trieben. Der Garten rings um das hölzerne Fort wur­de bald zum Markt­platz, der sich zur Unter­stadt von Québec auswei­tete. Als 1886 eine Statue von Ludwig IVX. aufge­stellt wur­de, erhielt er seinen Namen: Place Royale. Von hier aus begann die euro­päi­sche Entde­ckungs­ge­schichte Nord­ame­rikas. Heute ist der in den 1960ger Jahren restau­rierte Platz im Sommer von Musikern und Gauk­lern belebt.

Montmorency-Falls

Naturwunder am Sankt-Lorenz-Strom
13 Kilometer nord­öst­lich von Québec, gegenüber der Südwest­spitze der Île d’Orléans, stürzt der Montmorency-Fluss über eine Felswand 83 Meter tief in den Sankt-Lorenz-Strom. Das Fluss­be­cken am Fuße des Wasserfalls ist 17 Meter tief. Heute zählt der Montmorency-Fall zu den belieb­testen Touris­ten­at­trak­tionen von Québec. Eine Luft­seil­bahn befördert Besu­cher auf die obere Ebene des Wasserfalls. Eine Treppe führt durch die Felswand. Direkt über dem Wasserfall verbindet eine Hängebrücke die beiden Fluss­ufer mitein­ander. Wenn im Winter die Kaskaden vereisen, kann man den Eiskletterern zusehen.

Canyon Sainte-Anne

74 Meter hoher Wasserfall
Die spekta­kuläre Schlucht mit senk­rechten Wänden östlich von Beaupré wur­de von einem Glet­scher ausge­ho­belt. Das Wild­wasser des Sainte-Anne-du-Nord donnert über einen 74 Meter hohen Wasserfall in den Canyon. Drei Hängebrü­cken überqueren die Schlucht. Wander­pfade führen zu Aussichts­punkten und Pick­nick­plätzen. Eine schöne Wande­rung beginnt am Park­platz von Lac-Sainte-Anne und führt hinunter in den Canyon. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 177 Meter)

Von Québec nach Mont-Tremblant

377 km | 4:30 h
C

Parc National du Mont-Tremblant

Kanadische Bilderbuchlandschaft im Schatten des Mont-Tremblant

Der älteste Natio­nal­park der Provinz Québec ist mit 1.500 Quad­ratki­lome­tern bis heute der größte.

Er schützt eine typi­sche Land­schaft aus Wäldern, Bergen und Seen, die von Schwarz­bären, Wölfen, Koyoten, Elchen und Bibern bewohnt wird. Am besten erkundet man den Park über die Route 1. Wer wandern möchte findet hier ein ausge­dehntes Wegenetz. Das Besu­cher­zentrum am Lac Monroe verleiht Kanus. Höchster Berg ist mit 875 Metern der Mont-Tremblant im Südwesten des Parks. Hier hat sich ein Skizentrum etab­liert. Im Sommer kann man mit der Gondel­bahn zum Gipfel fahren und dort eine aussichtsreiche Wande­rung beginnen.

Zu Gast in einem Inn am Lac Tremblant

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das große Chalet, das 1945 von einem bekannten Architekten gebaut wur­de und seit 1991 als Inn genutzt wird, liegt in Mont Tremblant am gleich­na­migen See.

Die heutigen Gastgeber Sylvie und Pierre, die hier mit ihren zwei Kindern und ihren Terriern leben, haben ein authen­ti­sches B&B geschaffen, in dem Wärme und Gastfreundschaft von Beginn an spürbar sind. Die neun Gäste­zimmer sind freund­lich und gemüt­lich einge­richtet. Vor der Haustür verlaufen Wander- und Radwege, das Tremblant Resort mit Ski- und Golf­anlagen ist einen Kilometer entfernt. Pierre, Sylvie und die Kinder – selbst begeis­terte Outdoorsportler, geben gerne Tipps für Aktivi­täten in der Umge­bung. 
Am Morgen wird ein Früh­s­tückskorb bereitge­stellt. Darin finden die Gäste frisches Gebäck, Crois­sants, Joghurt, Müsli, Obst und süße Aufs­triche.

Von Mont-Tremblant nach Picton

434 km | 5:00 h

Lake Ontario

Weinbau und 1.500 Inseln
In der Sprache der Wyandot-Indianer heißt Ontario „großer See“. Tatsäch­lich ist er mit gut 19.000 Quad­ratki­lome­tern nur der kleinste der fünf großen Seen Nord­ame­rikas. Seine Waser­ober­fläche ist so groß wie Rhein­land Pfalz.Rund 1.500 Inseln sind im See, die meisten sind unbe­wohnt. Der Niagara River, der aus dem Erie-See kommt, ist der Haupt­zu­f­luss. Der Abfluss ist der Sankt-Lorenz-Strom. Drei Monate im Jahr ist das Seeufer im Jahr zugefroren. Im Sommer aber spei­chert er so viel Wärme, dass rund um die Niagara-Fälle Wein ange­baut werden kann.

Parc Omega

Elche, Bären und Bisons im Safa­ri­park
Der Safa­ri­park nörd­lich von Montebello ist eine Land­schaft aus Seen, Wiesen, Tälern, Wäldern und Felsenhügeln. Auf einer 12 Kilometer langen Piste, die man mit dem Auto durch­fährt, kann man viele Tiere sehen, darunter Biber, Elche, Wasch­bären, den, Kojoten, Moschusochsen, Hirsche, Schildkröten, Wildschweine, den Rotfuchs, Alpen­steinbock, Karibu, Schwarzbär und Bison. Während des Sommers gibt es Fütte­rungen von Raubvögeln, insbe­sondere Weißkopf­see­adler. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Restau­rant mit Pa­no­ra­ma­blick. Der Park ist täglich und ganzjährig geöffnet. Im Besu­cher­zentrum können zu Beginn der Tour Säcke mit Karotten gekauft werden, die während der gesamten Tour an ungefähr­liche Tiere wie Elche verfüt­tert werden.

ByWard Market

Kuli­na­ri­sche Speziali­täten in histo­ri­scher Markt­halle
Seit 1840 gibt es in dem nach Lieu­tenant John By benannten Viertel einen Straßen­markt. In der Markt­halle bieten heute Imbissbuden kuli­na­ri­sche Speziali­täten aus aller Welt an, zum Beispiel aus Mexiko, Frank­reich oder Indien. Auf dem Vorplatz gibt es Souve­nir­stände und Buden, die Ahorn­pro­dukte verkaufen. Die Ahornsüßigkeiten und die Anhornbutter sollte man probieren, ebenso die kana­di­sche Spezialität Beaver Tail, die gegenüber ange­boten wird. Die abge­flachte, oval gebra­tene Teig­ware gibt es mit verschiedenen Toppings wie Ahornbutter, Schoko­lade, Bananen etc. Am besten, man teilt sich die Kalo­ri­enbombe zu zweit.
D

Prince Edward County

Halbinsel im Lake Ontario

Die Halb­insel ragt von Norden in den Lake Ontario hinein, mit dem es eine Küste von fast 800 Kilome­tern Länge bildet.

Wegen der vielen Wassersport- und Wandermög­lichkeiten ist das County zu einem beliebten Tages­ausflugs­ziel für gestresste Städter aus Toronto oder Montréal geworden. Neben den Natur­schön­heiten gibt es die reiche Geschichte der Urein­wohner, die Tausende von Jahren zurück­reicht. Sichtbarer allerdings ist die Geschichte der euro­päi­schen Einwanderer in Kolo­ni­al­bauten und vielen Museen.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Picton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das architek­to­nisch hervor­ste­chende Back­stein­haus von 1878 im Main Street East Viertel von Picton wur­de schon in Büchern über die Architektur des 19.

Jahrhunderts aufge­nommen. Insge­samt zwölf Giebel, kleine Schorn­steine und viele schmale Fenster geben dem Haus einen leicht verspielten Charakter. Heute beherbergt es ein Boutique-Hotel, das von seinem Besitzer, einem Kunst­sammler und Unter­nehmer, seinem Geschmack entspre­chend gestaltet wur­de und das vor allem Liebhaber der vikto­ria­ni­schen Architektur, der zeitge­nös­si­schen Kunst und des Weins anspre­chen soll. Rund 15 geräu­migen Zimmer sind einzig­artig und stil­voll nach jeweils einem bestimmten Thema gestaltet – sei es eine Epoche oder ein Ort. Morgens können die Gäste aus verschiedenen Früh­s­tücks­op­tionen wählen. Das Restau­rant, in dem bis zu 2.000 Flaschen Wein in speziell angefer­tigten Schränken lagern, serviert excel­lente Küche. Direkt angrenzend befindet sich der Winter­garten mit Bar. Ein High­light des Hauses ist sicher­lich auch die Fass­sauna auf der Terrasse.

Mari­ners Park Museum

Leucht­turm und Schiffswracks
Das Mari­ners Park Museum zeigt, auf welch vielfäl­tige Weise die Einwohner von Prince Edward County mit den umliegenden Gewäs­sern interagiert haben, von der Fischerei und dem Schiffsbau über die Eisgewin­nung und den Rumhandel bis hin zu Freizeit­be­schäf­tigungen wie Bootsrennen. Der Leucht­turm wur­de von False Duck Island hierher umge­siedelt. Das Museum beherbergt auch zahlreiche Schiffswracks, die in den Gewäs­sern um Prince Edward County bei früheren Tauch­e­xpedi­tionen geborgen wurden.

Von Picton nach Algonquin High­lands

240 km | 3:30 h
Nach 30 Kilome­tern kreuzt man den Highway zwischen Toronto und Montréal. Danach wird es zuneh­mend einsamer. Hinter Madoc hören dann auch die letzten Felder auf und die große Wildnis beginnt.

Silent Lake Provincial Park

Natur­park mit See
Der Silent Lake Provincial Park wur­de 1975 gegründet. Er wur­de ange­legt, um in der Nähe der Region Haliburton Freizeitmög­lichkeiten in der Natur zu schaffen. Der Park, der als Natur­park gilt, erstreckt sich über 1.610 Hektar rund um den namensgebenden 125 Hektar großen See. Bei der Entwick­lung des Parks wur­de besonders darauf geachtet, die natür­liche Umge­bung so weit wie möglich zu erhalten. Rund 80 % des Parks sind noch in ihrem natür­li­chen Zustand erhalten. Viele Vögel wie Weißbrustkleiber, Gelb­spötter, Blau­reiher und andere Arten sind im Park heimisch und können entlang der Wander­wege beob­achtet werden. Am See gibt es zwei Sand­strände; der See eignet sich zum Schwimmen oder für eine Kanu­tour.

Bancroft North Hastings Heri­tage Museum

Reise in die Vergan­gen­heit des Ortes
Ursprüng­lich war das Gebäude im River­side Park der Haupt­sitz der Bronson-Weston Lumber Company, bevor es in ein Wohn­haus und jetzt in ein Museum umge­wandelt wur­de. Ein Besuch im North Hastings Heri­tage Museum ist eine Reise in die Vergan­gen­heit. Es gibt zehn Gale­rien zur Geschichte der Gemeinde. Viele der in den Gale­rien ausge­stellten Artefakte wurden im Laufe der Jahre von Einwoh­nern der Region gespendet und spiegeln eine reiche lokale Geschichte wider. Die Artefakte reichen von vikto­ria­ni­schen Kostümen und Mine­rali­en­samm­lungen bis hin zu land­wirt­schaft­li­chen Werkzeugen und der Ausrüs­tung früher Ärzte und Zahn­ärzte.

Wilberforce Red Cross Outpost Historic House Museum

Erstes Kran­ken­haus der Region
Das Wilberforce Red Cross Outpost & Historic House ist der Standort des ersten Red Cross Outpost Hospital in Ontario sowie des ersten Kran­ken­hauses über­haupt in der Graf­schaft Haliburton und Umge­bung. Es wur­de im Februar 1922 auf Initia­tive von Alfred Schofield, einem Inspektor der Children's Aid Society, der sich über den Mangel an medi­zi­ni­scher Versorgung in der Region beun­ruhigt zeigte, einge­richtet. Das Kana­di­sche Rote Kreuz erklärte sich bereit, eine Kran­kenschwester und Ausrüs­tung zur Verfügung zu stellen. Was als Ein-Raum-Behand­lungs­zentrum und Schwestern­wohn­heim begann, wur­de zu einem Mini-Kran­ken­haus mit drei Zimmern für die statio­näre Aufnahme von Pati­enten. Im Jahr 2003 wur­de es zum National Historic Site of Canada erklärt. Anhand von ausge­stellten Artefakten kann man mehr über mehr als vier Jahrzehnte medi­zi­ni­schen Dienst erfahren. Zudem wird täglich um 13:00 Uhr oder auf Anfrage ein Film über den Red Cross Outpost Nursing Service gezeigt, der in den 1940er Jahren produ­ziert wur­de.
E

Algonquin Provincial Park

Abwechslungsreiche Wildnis aus Wäldern, Flüssen und Seen

Der nach den Algonquin India­nern benannte Park ist das größte Natur­re­servat in Ontario. Auf knapp 8.000 Quad­ratki­lome­tern wird eine abwechs­lungs­reiche Wildnis aus Wäldern, Flüssen und über 1.600 Seen geschützt.

Wer auf einem der zahlrei­chen Wander­wege geht, muss mit Schwarz­bären, Elchen, Wölfen, Bibern und Fisch­ot­tern rechnen. Die meisten Wande­rungen beginnen am Highway 60. Besonders schön ist der elf Kilometer lange Mizzy Lake Trail, der zu mehreren Seen führt. Eine andere gute Möglichkeit, den Park zu erkunden, ist das Kanu. Zu den über 2.500 Kilometer Kanu­stre­cken gibt es Informa­tionen im Besu­cher­zentrum.

Zu Gast in einer Mühle in den Algonquin Highlands

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Nur ein unbe­fes­tigter Weg führt zu der ehema­ligen Sägemühle, die abseits der Haupt­straße auf einem Hügel mitten im Wald liegt.

Im Inneren gleicht das zwölf­e­ckige Haus einem Museum, in dem man Stunden mit dem Betrachten von Samm­ler­stü­cken, Bildern und Orna­menten zubringen kann. Seit 1993 führen Jessie und Don hier mit viel Hingabe ein B&B, um die einma­lige Atmo­sphäre dieses Ortes, die sie damals gefangen nahm, mit anderen zu teilen. Jedes der Gäste­zimmer hat eine private Terrasse. Einzig­artig ist der Raum unter dem Dach mit 360°-Ausblick, einem Sola­rium und einem Whirlpool. Im offenen Kamin der Lounge pras­selt ein Holzfeuer. Vor dem Haus beginnen viele Wander­wege und Skiloipen.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Kanu-Tour Oxtongue Lake (ganztägig, englisch)

Die eintägige, geführte Kanu­tour auf dem Oxtongue Lake ist ideal für alle, die einen aktiven Tag im Freien verbringen möchten, und einen Eindruck vom Ablauf und den Anforde­rungen einer – meist mehr­tägigen – Tour zu bekommen.

Während man durch schöne Landschaften gleitet, erklärt ein erfah­rener Kanu­tourenführer der Gruppe von maximal acht Teil­nehmern die grund­legenden Paddel-, Portage- und Sicher­heit­s­tech­niken; die Tour ist somit ideal für Einsteiger. Kanus, Paddel und Sicher­heits­ausrüs­tun­gen werden bereitge­stellt; der Transport und ein Mittag­essen sind eben­falls inklusive.

Haliburton Forest Wolf Centre

Wölfe in einer weitge­hend natür­li­chen Umge­bung
Das Wolf Centre ist eine 5.000 Quad­r­at­meter große, komplett über­dachte Einrich­tung, die Ausstel­lungen, ein Kino und ein Klas­sen­zimmer, einen Souve­nir­laden und ein großes über­dachtes Observa­to­rium beherbergt. Besu­cher erkunden das Museum auf eigene Faust, können sich einen Doku­mentarfilm ansehen und Wölfe von einem der beiden über­dachten Beob­ach­tungs­be­reiche durch Spiegel­glas­scheiben beob­achten. Die Anlage ist so gestaltet, dass sie die Wildnis so gut wie möglich imitiert, daher wird auch kein Kontakt zu den Wölfen herge­stellt. Sie sind nicht domesti­ziert oder soziali­siert und behalten daher ihre Angst vor Menschen wie ein wilder Wolf. Das bedeutet auch, dass sie das Verhalten und die sozialen Strukturen wilder Rudel weitge­hend beibe­halten und man sie auf eine Weise beob­achten kann, die in einem Zoo norma­lerweise nicht möglich ist. Für den Besuch sollten ca. 1,5 Stunden einge­plant werden.

Haliburton High­lands

Einsame Wald- und Seen­landschaft am Algonquin Park
Einge­bettet in die zerklüf­tete Land­schaft des Cana­dian Shield liegt die Region mit einem reichem Kultur- und Natur­erbe. Die Haliburton High­lands ist kaum besiedelt. Vier Einwohner teilen sich im Schnitt einen Quad­ratki­lometer; die meisten leben in kleineren Ortschaften. Landschaft­lich geprägt werden die High­lands von den vielen Eiszeit­seen und Wäldern, die durch ein Wander­wegenetz erschlossen werden.

Sugarbush Hill Maple Farm

Ahornsi­rup­pro­duk­tion
Sugarbush Hill ist ein „State of the Art“-Zuckerbe­hand­lungs­be­trieb im Herzen von Muskoka, rund zehn Minuten südlich der Stadt Huntsville. Das Famili­en­un­ter­nehmen wird von Tom und Pauline geführt und umfasst 50 Hektar Wald, die für die Ahornsi­rup­pro­duk­tion mit über 3200 Zapf­stellen an einem 30 Kilometer langen Rohrlei­tungs­system erschlossen werden. Im Zuck­er­haus kann man die moderne Ausrüs­tung und Tech­no­logie kennenlernen, Fragen stellen und die verschiedenen Ahornsi­rupsorten probieren. Zudem bietet die Farm das ganze Jahr über lokal produ­zierten Ahornsirup, Süßigkeiten, Sahne und Zucker an, die alle nach den höchsten Stan­dards herge­stellt werden. 100 % rein und natür­lich.

Von Algonquin High­lands nach Niagara-on-the-Lake

359 km | 4:00 h
F

Niagara Falls

Tosendes, donnerndes Weltwunder

Die Wasser­fälle, die der Niagara River unter­halb des Erie­sees bildet, gehören zu den größten Naturwundern der Erde.

Seine gewal­tigen Wasser­massen stürzen mit donnerndem Getöse zunächst über eine 58 Meter höhe Staumauer und zwängen sich anschließend durch eine enge Schlucht zum Onta­riosee.
Am besten besich­tigt man den vor 12.000 Jahren während der letzten Eiszeit geformten Wasserfall von der kana­di­schen Seite. Bei sonnigem Wetter sorgt dort die aufschäu­mende Gischt über den Fall­be­cken für einen großar­tigen Regenbogen.
Die Besich­tigung, die gut einen Tag dauern kann, sollte am Visitor Centre beginnen, das direkt ober­halb der Fälle liegt. Mit einem Aussichts-Fahr­stuhl gelangt man von dort abwärts zu einem gut gesi­cherten Fußweg, der ein Stück fluss­abwärts führt.
Eben­falls sehr beein­dru­ckend sind die beiden Aussicht­s­türme mit Restau­rant, die einen überwäl­tigenden Blick eröffnen. Unter­halb der Fälle gibt es eine Boots­anlege­stelle, wo Spezi­al­boote mit starken Motoren zu Rund­touren unter­halb der Horseshoe-Falls aufbre­chen. Für die 40-minü­tige Rundfahrt werden den Passagieren Regenja­cken ange­boten.

Zu Gast in einer Residenz in Niagara-on-the-Lake

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Gäste­haus im kana­di­schen Niagara-on-the-Lake gehört zu den schönsten in der vikto­ria­ni­schen Altstadt.

Es wur­de 1809 als Famili­enresidenz für den kana­di­schen General Brock erbaut, um den sich viele roman­ti­sche Helden­ge­schichten ranken. Heute beherbergt das Gäste­haus sechs geräu­mige Suiten, die mit Antiqui­täten ausge­stattet sind. Restau­rants, Geschäfte, Theater und Weinbars sind zu Fuß erreichbar. Nach einem Tages­ausflug zu den Niaga­rafällen, die ca. 30 Minuten entfernt sind, kann man wunderbar im gepflegten Garten entspannen.

Skylon Tower

Aussicht auch die Niata­rafälle
Der 160 Meter hohe Aussicht­sturm steht auf einem kleinen Hügel über den Niaga­rafällen am west­li­chen Rand des Queen Victoria Park rund 200 Meter vom Ufer des Niagara River auf Höhe der Niaga­rafälle. Von der Aussichts­platt­form hat man einen Über­blick über die gesamten Niaga­rafälle und den Niagara River. Bei guter Sicht können die Ufer des Onta­rio­sees und des Erie­sees erkannt werden. Die Sichtweite wird mit bis zu 130 Kilomtern bei klarer Sicht angegeben. Die Aussichts­platt­form lässt sich durch drei gelbe Außen­fahr­stühle in 52 Sekunden errei­chen. Das Treppen­haus hat bis zur Spitze 662 Treppen­stufen.

Niagara River Recrea­tion Trail

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad am Niagara-River
Der gepflas­tere Trail am Niagara River führt vom Fort Erie zum Fort George. Es gibt viele Einstiegs­punkte. Da er unter­halb der Straße verläuft, gibt er einen Einblick in die Fluss­landschaft, die man vom Auto aus nicht sieht. Wer will, kann sich für die Strecke auch ein Fahrrad leihen. Es gibt einen Fahr­radver­leih am Whirlpool. Es lohnt sich, unter­wegs häufig abzu­steigen und die Aussicht zu genießen. (Hin und zurück: 26 Kilometer, zu Fuß: 5 Stunden, auf und ab: 420 Meter)

Von Niagara-on-the-Lake nach Toronto, ON

81 Meilen | 2:00 h
Die Strecke führt am West­ufer des Ontario-Sees nach Norden. Unter­wegs kommt man durch Hamilton, eine Indu­s­trie­stadt im Niedergang, die sich gerade zu einem Dienst­leis­tungs­zentrum mausert.
G

Toronto

Glitzerskyline mit vielseitiger Musik- und Theaterszene

Die mit 2,5 Millionen Einwoh­nern bevöl­ke­rungs­reichste Stadt Kanadas liegt im Golden Horseshoe, der dicht bevöl­kerten Region zwischen Onta­riosee und Niagara Falls.

1615 kamen die ersten Euro­päer in die Region und wurden von den Einheimi­schen zu ihrem Treff­punkt (in ihrer Sprache: Toronto) geführt. Erst 1793 wur­de von deut­schen Einwanderern an dieser Stelle eine Stadt gegründet, die 40 Jahre später den Namen Toronto erhielt. Heute ist die Haupt­stadt Onta­rios die am schnellsten wach­sende Stadt Kanadas. Hinter der Fassade einer typi­schen nord­ame­rika­ni­schen Mega-City mit glitzernden Hoch­häusern, Traffic Jam und gesichts­losen Vororten verbirgt sich eine viel­sei­tige Kultur­szene mit über 40 Konzert­hallen und Thea­tern, zahlrei­chen Jazz- und Pop-Festivals sowie bedeu­tenden Museen und Gale­rien.

Zu Gast in einem historischen Wohnhaus in Toronto

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Wohn­haus wur­de 1906 von einem wohlha­benden Indu­s­tri­ellen in Auftrag gegeben. Entworfen wur­de es von Eden Smith, der als Architekt zuvor bereits für die Planung verschiedener öffent­li­cher Gebäude Torontos zu Bekannt­heit gelangt war. Mit der roten Back­stein­fas­sade, weißen Fenster­rahmen und dem funk­tionellen Aufbau entspricht das Haus dem Stil Arts and Crafts Move­ment, einer Desi­gn­be­we­gung, die sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts von Großbri­tan­nien über den Atlantik verbreitet hatte. 
Im Innenraum ist durch moderne Renovie­rungen ein gemüt­li­ches Gäste­haus entstanden. Neben den Gäst­ezimmern gibt es ein gemeinschaft­lich genutztes Wohnzimmer sowie Sitzgelegen­heiten im Garten. Am Morgen wird ein konti­nen­tales Früh­stück serviert.



Casa Loma

Schloss mit Geheimgängen und antikem Schwimmbad
Das Schloss im euro­päi­schen Stil wur­de von Sir Henry Pellatt anfangs 1900 gebaut. Heute beherbergt es ein in­te­res­santes Museum mit 98 Zimmern, Geheimgängen, antikem Schwimmbad, bota­ni­schem Winter­garten und vielem anderen.

Yonge Street

Puls­ader von Toronto
Die Straße ist heute wie damals die Puls­ader von Toronto. Gedacht war sie als Nach­schub­linie, doch spielt sich heute das wirt­schaft­liche und kulturelle Leben haupt­säch­lich entlang dieser Straße ab. Sie beginnt mehr als 1800 km im Hinter­land und endet am Lake Ontario und ist damit eine der längsten Straßen Nord­ame­rikas.

Kensington Market

Symbol der Tole­ranz
Kensington Market liegt im Herzen von Toronto und ist ein lebhaftes Stadt­viertel, in dem verschiedene Kulturen aufein­ander­treffen. 1880 als Sied­lung mit kleinen Häusern für irische und schot­ti­sche Immi­granten errichtet, steht das Viertel heute als Symbol für das tole­r­ante Toronto. Vikto­ria­ni­sche Häuser, teils mit Wandma­le­reien verziert, und authen­ti­sche Läden prägen das Bild, das man beim Durch­schlendern erhält. Individu­elle Geschäfte, Vintage-Boutiquen und Kunst­zentren sowie eine große Auswahl an Fein­kostge­schäften, tren­digen Bars, Cafés und Restau­rants ziehen Künstler, Touristen und junge Leute glei­cher­maßen an. Im Jahr 2006 wur­de Kensington Market zu einer National Historic Site of Canada erklärt.

Von Toronto, ON nach Toronto

Mietwagenabgabe

Von Toronto, ON nach Toronto

31 km | 35 Minuten

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: Toronto Flughafen (Desk at Airport)

16 Tage
ab 3.979,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

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Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13

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