Unterwegs am Sankt-Lorenz-Strom: Von Québec zu den Niagara Falls - Kanada
Niagara Fälle

Unterwegs am Sankt-Lorenz-Strom

Von Québec zu den Niagara Falls

Vom frankophonen Québec am Sankt-Lorenz-Strom nach Westen, erst ins schöne Montréal, dann weiter in den Algonquin Park, einer Wildnis aus Wäldern, Flüssen und Seen. Höhepunkt sind die Niagara-Fälle.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Montreal

Mietwagenannahme

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Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDAR)
Station: Montreal Flughafen (Desk at Airport)

Montréal

19 km | 20 Minuten
A

Montreal

Frankophone Metropole am Sankt-Lorenz-Strom

Nach Paris ist Montreal die zweitgrößte franzö­sisch­spra­chige Stadt der Welt. Im Großraum leben etwa 3,7 Millionen Menschen.

Obwohl der Anteil der eng­lisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung bei fast 30% liegt, ist englisch im Straßenbild nicht oder nur im Zusam­menhang mit franzö­sisch zuge­lassen. Montréal, wie die Stadt auf franzö­sisch heißt, ist die Haupt­stadt der fran­kophonen Provinz Québec, in der es immer wieder Bestre­bungen zur Loslösung der „Belle Provence“ von Rest-Kanada gibt. Die Auto­no­mie­be­we­gung hat ihre Wurzeln auch im sozialen Gegen­satz zwischen der ärmeren franzö­sisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung und der anglophonen Ober­schicht. Auf kulturellem Gebiet kann sich angeb­lich keine andere nord­ame­rika­ni­sche Stadt mit Montreal messen. Gemeinsam mit Toronto bildet die Stadt am Zusam­menfluss von Ottawa River und Sankt-Lorenz-Strom das Wirt­schafts­zentrum im Osten Kanadas.

Zu Gast in einem B&B in Mont-Royal

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Haus aus dem Jahr 1925 liegt im histo­ri­schen Distrikt Mont-Royal im Herzen von Montreal und beherbergt heute ein B&B.

Sobald man den liebevoll gestal­teten Vorgarten betritt, verfällt man schon dem Charme dieses Ortes, der auch im Inneren nicht verfliegt. Die fünf Gäste­zimmer sind individuell und stil­si­cher nach je einem Länder­thema einge­richtet und verbreiten ebenso viel Gemüt­lichkeit wie die rest­li­chen Räume des Hauses: das Wohnzimmer mit Kamin, das Spei­sezimmer mit großen Fenstern oder auch die Eingangshalle – alle­samt in hellen Farben gehalten und mit Holzboden ausge­stattet. Viele der Attrak­tionen Montreals sind fußläufig erreichbar: der Mount Royal Park, das Museum of Fine Arts, das Quar­tier des specta­cles und die Rue Sainte-Cathe­rine mit Geschäften, Restau­rants und Cafés. Zudem sind U-Bahn­sta­tionen und Bushal­te­stellen in der Nähe.

Atwater Market

Bauern­markt und Art-Deco-Halle
Der Bauern­markt in Saint-Henri wur­de 1933 eröffnet. Im inneren Bereich gibt es Metzge­reien, Bäcke­reien und das Restau­rant Première Moisson. Rund um die Markt­halle im Art-Deco-Stil verkaufen Farmer einheimi­sche und impor­tierte Produkte. Eine Fußgänger- und Radbrücke verbindet den Markt mit der Saint-Patrick Street und dem Lachine-Kanal, weshalb viele Kunden ohne Auto kommen und sich eine sommer­lich entspannte Atmo­sphäre ausbreiten kann.

Quar­tier des Specta­cles

Kultureller Mittel­punkt von Montréal
Das Kunst- und Unter­hal­tungs­viertel in der östli­chen Down­town Montreal ist Mittel­punkt für kulturelle Veran­stal­tungen und Festivals in Montreal konzi­piert wur­de. Das knapp einen Quad­ratki­lometer große Areal beherbergt heute viele der wich­tigsten Festivals von Montreal, darunter das Montreal Inter­na­tional Jazz Festival, das Francofolies und das Just for Laughs Comedy Festival. Zu den städtebau­li­chen High­lights des Quar­tiers gehören neben über 30 Konzerträumen die gestuften Grün­flächen mit Mauer­werk und beleuch­tete Brunnen. Teilweise verbreiten Nebel­ma­schinen eine mysti­sche Atmo­sphäre. Am besten erkundet man das Areal zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Jardin bota­nique de Montréal

Fern­öst­liche Märc­hen­landschaften zwischen Seen und Wasser­fällen
Der 75 Hektar große Park west­lich vom Olym­pi­a­stadion ist der zweitgrößte bota­ni­sche Garten der Welt und gleichzeitig einer der inter­essanten. Nicht nur, dass hier über 21.000 Pflanzen­arten aus aller Welt zu sehen sind, auch das Konzept der Anlage, das während der Welt­wirt­schafts­krise in den 1930ger Jahren von einem deut­schen Emigranten entworfen wur­de, ist gekonnt. Von den 30 Themen­gärten sind zwei fern­öst­liche besonders bekannt: Der Chine­si­sche Garten mit Teichen und Pavillons ist der größte seiner Art außer­halb von China. Der japa­ni­sche Garten ist ein Gesamtkunst­werk des Friedens und der Harmonie.

Mont Royal (Montreal)

Aussichtsberg mitten in Montreal
Mitten in der Stadt Montreal liegt der gleich­na­mige 232 Meter hohe Berg, der 1876 zu einem großen Landschafts­park umge­staltet wur­de. Spazier­wege mäandrieren zwischen alten Zedern, Fichten und Ahornbäumen. Oben liegt das Belvédère du Chalet, ein Aussichts­punkt, der sich zu jeder Jahres­zeit lohnt. An klaren Tagen schaut man weit über den Sankt-Lorenz-Strom bis zu Adiron­dacks um US-Staat New York. Unser Wandervor­schlag beginnt am Park­platz am See. (Hin und zurück: 8,4 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 214 Meter)

Von Montreal nach Québec

277 km | 3:30 h

Die Strecke führt am Nord­ufer des Sankt Lorenz Stroms fluss­abwärts bis Quebec. Dabei folgt man dem histo­ri­schen Chemin du Roy.

Der „Königsweg“ von 1730 zwischen Quebec und Montreal war die erste Allwetter­straße Kanadas und verkürzte die Reise, die vorher per Schiff zurückge­legt werden musste, auf vier Tage in der Pferdekut­sche. Sie ist 280 Kilometer lang und folgt im Wesent­li­chen der heutigen Route 138. Die schnellere Alter­na­tive führt über den Highway 40 W oder östlich des Sankt Lorenz Stroms über den Highway 20 über Drummondville.

Lac Saint-Pierre

Para­dies für Wasservögel
Am 29. Juni 1603, dem Gedenktag des Heiligen Petrus, passierte der erste euro­päi­sche Entde­cker, Samuel de Cham­p­lain, den See auf dem Weg durch den Sankt-Lorenz-Strom, weshalb er bis heute nach Saint-Pierre benannt ist. Der See liegt nur drei Meter über dem Meer­es­spiegel, ist 35 Kilometer lang und 10 Kilometer breit. Er besitzt Dutzende von kleinen Inseln, die saisonal überflutet werden und wich­tige Rast­plätze für Hundert­tausende von Zugvögeln bieten. Nirgendwo in Nord­ame­rika ist die Konzent­ra­tion der Reiher höher als hier, weshalb der See als Biosphären reservat der UNESCO geschützt ist.

Lac Sacacomie

Bären- und Biber­suche an kana­di­schem Bilder­buchsee
Der sechs Kilometer lange See 50 Kilometer nörd­lich des Sankt-Lorenz-Stroms verkörpert ein Stück Bilder­buch-Kanada. Er ver­dankt seine Exis­tenz der letzten Eiszeit und ist von schier endlosen Wäldern umgeben. In seiner Mitte liegt eine unbe­wohnte Insel, zu der man mit Kanus fahren kann. Im Sommer kann man im See schwimmen, angeln, auf Wander­wegen durch den Urwald gehen oder mit einem Trapper auf Bären- und Biber­suche gehen.

Trois-Rivieres

Verträumte Altstadt am Rivière Maurice
Die Stadt, die 1634 als Pelzhandels­posten begonnen hat, ist wegen ihrer güns­tigen Lage zwischen Montréal und Québec und ihrer Nähe zur USA inzwi­schen auf über 120.000 Einwohner ange­wachsen. Sie liegt übri­gens nicht an drei Flüssen, sondern nur am Rivière Maurice. Aus einem bestimmten Blickwinkel hat es aber den Anschein, als seien es drei Flüsse. Wer durch die Rue des Ursulines geht, bekommt einen Eindruck von der Pracht der franzö­si­schen Kolo­ni­alzeit.

Parc nature La Gabelle

Spaziergang am Seeufer
Wo der erste Austausch zwischen den amerika­ni­schen Urein­woh­nern und den franzö­si­schen Kolo­nisten stattfand, befindet sich heute ein Stausee mit  einer großen Turbine an der Staumauer. Rings um den See führen schöne Spaziergänge. Unter­wegs sind immer wieder Skulpturen von Künst­lern zu bewundern. Von der Staumauer und mehreren Boots­stegen hat man einen Blick über den See – besonders im Herbst, wenn sich das Laub verfärbt. Eine kurze Wande­rung am Seeufer führt an vielen kleinen Wasser­fällen vorbei. (hin und zurück: 6,9 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab 206 Meter)
B

Québec City

Frankophones Bollwerk auf dem amerikanischen Kontinent

Die 500.000-Einwohner-Stadt auf einem Felsvor­sprung am Sankt-Lorenz-Strom ist die einzige in Nord­ame­rika, die eine intakte Festungs­anlage und einen Altstadt­kern besitzt.

Als Haupt­stadt von Neuf­rank­reich ist sie zugleich ein kuli­na­ri­sches Boll­werk auf dem Fast-Food-Konti­nent. Das Stadt­bild wirkt eher euro­päisch als amerika­nisch: Kopf­steinpflaster, grüne Dächer und schmale Gassen verbreiten euro­päi­sches Flair, das durch die franzö­si­sche Sprache noch unter­s­tri­chen wird. Größte Sehens­wür­digkeit ist die Zitadelle, mit der Franzosen und Briten die Stadt gegen die nahen Verei­nigten Staaten vertei­digten. Sie ist nach allen Regeln der euro­päi­schen Festungs­kunst erbaut. Im Sommer findet hier morgens um 10 Uhr die Wach­ab­lösung statt, ein bemerkens­wertes Schau­spiel von briti­schem Charakter, aber in franzö­si­scher Sprache.

Zu Gast in einer Auberge in der Oberstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das exklusive Boutique-Hotel liegt in der Ober­stadt von Québec nahe der histo­ri­schen Altstadt. Zur Stadt­mauer geht man fünf Minuten zu Fuß.

Alle 15 Gäste­zimmer haben ihren je eigenen Charakter. Ms. Dulac und das Personal sind freund­lich un zuge­wandt. Beim Einche­cken gibt es einen Stadt­plan mit vielen Kommentaren und handschrift­li­chen Eintragungen. Das Früh­stück ist franzö­sisch. In Nach­bar­schaft gibt es eine große Auswahl an Restau­rants.

Chateau Fron­tenac

Monu­men­tales Schlosshotel und Wahrzei­chen von Québec
Wahrzei­chen von Quebec ist das Schlosshotel Fron­tenac, das 1884 zusammen mit der Cana­dian Pacific Railway eröffnet wur­de. Das monu­men­tale Luxus­hotel mit über 600 Zimmern ist einen Besuch wert. Es prägt nicht nur das Stadt­bild von Québec, sondern war mindes­tens einmal im Fokus der Welt­ge­schichte. 1943 wur­de mitten in der Hoch­saison und unter strengster Geheimhal­tung im Hotel die Landung der Alliierten in der Normandie geplant. Unter den fast 900 Teil­nehmern der Geheimkon­ferenz waren der amerika­ni­sche Präsident Roosevelt und der briti­sche Premier Chur­chill. In einer weiteren Konferenz wur­de 1944 über den Morgenthau-Plan beraten, demzu­folge Deutsch­land ein Agrar­land geworden wäre.

Place Royale

Wiege des franzö­si­schen Amerikas
1608 ließ Samuel de Cham­p­lain, der Kolo­ni­sator und franzö­si­sche Entde­cker Kanadas am Sankt-Lorenz-Strom einen Handels­posten befes­tigen, wo franzö­si­sche Pelzhändler mit den Urein­woh­nern Handel trieben. Der Garten rings um das hölzerne Fort wur­de bald zum Markt­platz, der sich zur Unter­stadt von Québec auswei­tete. Als 1886 eine Statue von Ludwig IVX. aufge­stellt wur­de, erhielt er seinen Namen: Place Royale. Von hier aus begann die euro­päi­sche Entde­ckungs­ge­schichte Nord­ame­rikas. Heute ist der in den 1960ger Jahren restau­rierte Platz im Sommer von Musikern und Gauk­lern belebt.

Montmorency-Falls

Naturwunder am Sankt-Lorenz-Strom
13 Kilometer nord­öst­lich von Québec, gegenüber der Südwest­spitze der Île d’Orléans, stürzt der Montmorency-Fluss über eine Felswand 83 Meter tief in den Sankt-Lorenz-Strom. Das Fluss­be­cken am Fuße des Wasserfalls ist 17 Meter tief. Heute zählt der Montmorency-Fall zu den belieb­testen Touris­ten­at­trak­tionen von Québec. Eine Luft­seil­bahn befördert Besu­cher auf die obere Ebene des Wasserfalls. Eine Treppe führt durch die Felswand. Direkt über dem Wasserfall verbindet eine Hängebrücke die beiden Fluss­ufer mitein­ander. Wenn im Winter die Kaskaden vereisen, kann man den Eiskletterern zusehen.

Canyon Sainte-Anne

Die spekta­kuläre Schlucht mit senk­rechten Wänden östlich von Beaupré wur­de von einem Glet­scher ausge­ho­belt. Das Wild­wasser des Sainte-Anne-du-Nord-Fluss donnert über einen 74  Meter hohen Wasserfall in den Canyon. Drei Hängebrü­cken überqueren die Schlucht. Wander­pfade führen zu Aussichts­punkten und Pick­nick­plätzen. Eine schöne Wande­rung beginnt am Park­platz von Lac-Sainte-Anne und führt hinunter in den Canyon. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 177 Meter)

Von Québec nach Mont-Tremblant

377 km | 4:30 h
C

Parc National du Mont-Tremblant

Kanadische Bilderbuchlandschaft im Schatten des Mont-Termblant

Der älteste Natio­nal­park der Provinz Québec ist mit 1.500 Quad­ratki­lome­tern bis heute der größte.

Er schützt eine typi­sche Land­schaft aus Wäldern, Bergen und Seen, die von Schwarz­bären, Wölfen, Koyoten, Elchen und Bibern bewohnt wird. Am besten erkundet man den Park über die Route 1. Wer wandern möchte findet hier ein ausge­dehntes Wegenetz. Das Besu­cher­zentrum am Lac Monroe verleiht Kanus. Höchster Berg ist mit 875 Metern der Mont-Tremblant im Südwesten des Parks. Hier hat sich ein Skizentrum etab­liert. Im Sommer kann man mit der Gondel­bahn zum Gipfel fahren und dort eine aussichtsreiche Wande­rung beginnen.

Zu Gast in einem Inn am Lac Tremblant

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das große Chalet, das 1945 von einem bekannten Architekten gebaut wur­de und seit 1991 als Inn genutzt wird, liegt in Mont Tremblant am gleich­na­migen See.

Die heutigen Gastgeber Sylvie und Pierre, die hier mit ihren zwei Kindern und ihren Terriern leben, haben ein authen­ti­sches B&B geschaffen, in dem Wärme und Gastfreundschaft von Beginn an spürbar sind. Die neun Gäste­zimmer sind freund­lich und gemüt­lich einge­richtet. Das High­light jedes Morgens ist das reichhal­tige Früh­stück mit frischen Säften, Obst­s­alat und Milch­speisen, gefolgt von Waffeln und Eierge­richten, das im lichtdurch­flu­teten Spei­se­raum serviert wird und für dessen Zuberei­tung sich Pierre gerne schon frühm­or­gens in die Küche stellt. Vor der Haustür verlaufen Wander- und Radwege, das Tremblant Resort mit Ski- und Golf­anlagen ist einen Kilometer entfernt. Pierre, Sylvie und die Kinder – selbst begeis­terte Outdoorsportler, geben gerne Tipps für Aktivi­täten in der Umge­bung.

Von Mont-Tremblant nach Milford

444 km | 5:30 h

Parc Omega

Elche, Bären und Bisons im Safa­ri­park
Der Safa­ri­park nörd­lich von Montebello ist eine Land­schaft aus Seen, Wiesen, Tälern, Wäldern und Felsenhügeln. Auf einer 12 Kilometer langen Piste, die man mit dem Auto durch­fährt, kann man viele Tiere sehen, darunter Biber, Elche, Wasch­bären, den, Kojoten, Moschusochsen, Hirsche, Schildkröten, Wildschweine, den Rotfuchs, Alpen­steinbock, Karibu, Schwarzbär und Bison. Während des Sommers gibt es Fütte­rungen von  Raubvögeln, insbe­sondere Weißkopf­see­adler. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Restau­rant mit Pa­no­ra­ma­blick. Der Park ist täglich und ganzjährig geöffnet. Im Besu­cher­zentrum können zu Beginn der Tour Säcke mit Karotten gekauft werden, die während der gesamten Tour an ungefähr­liche Tiere wie Elche verfüt­tert werden.

ByWard Market

Kuli­na­ri­sche Speziali­täten in histo­ri­scher Markt­halle
Seit 1840 gibt es in dem nach Lieu­tenant John By benannten Viertel einen Straßen­markt. In der Markt­halle bieten heute Imbissbuden kuli­na­ri­sche Speziali­täten aus aller Welt an, zum Beispiel aus Mexiko, Frank­reich oder Indien. Auf dem Vorplatz gibt es Souve­nir­stände und Buden, die Ahorn­pro­dukte verkaufen. Die Ahornsüßigkeiten und die Anhornbutter sollte man probieren, ebenso die ka­na­di­sche Spezialität Beaver Tail, die gegenüber ange­boten wird. Die abge­flachte, oval gebra­tene Teig­ware gibt es mit verschiedenen Toppings wie Ahronbutter, Schoko­lade, Bananen etc. Am besten, man teilt sich die Kalo­ri­enbombe zu zweit.

Cana­dian Museum of History

Geschichte und Ethno­logie von Kanada
Das Cana­dian Museum of History präsen­tiert die Geschichte Kanadas in einer Reihe von Ausstel­lungen. Dabei wird auch aus der Sicht der Urein­wohner erzählt, über deren Leben und Geschichte man vieles erfährt. Das Gebäude selbst ist ein Meister­werk der Architektur, weil sich die Formge­bung an einer tradi­tionellen Haida Maske der kana­di­schen Urvölker orien­tiert. Da es die Land­schaft und die Kulturen Kanadas repräsen­tieren soll, wurden nur einheimi­sche Mate­rialien für den Bau verwendet.  Vom Museum hat man den besten Blick auf den Parla­mentshügel, der sich jenseits des Ottawa-Rivers erhebt.
D

Lake Ontario

Weinbau und 1.500 Inseln

In der Sprache der Wyandot-Indianer heißt Ontario „großer See“. Tatsäch­lich ist er mit gut 19.000 Quad­ratki­lome­tern nur der kleinste der fünf großen Seen Nord­ame­rikas.

Seine Waser­ober­fläche ist so groß wie Rhein­land Pfalz.Rund 1.500 Inseln sind im See, die meisten sind unbe­wohnt. Der Niagara River, der aus dem Erie-See kommt, ist der Haupt­zu­f­luss. Der Abfluss ist der Sankt-Lorenz-Strom. Drei Monate im Jahr ist das Seeufer im Jahr zugefroren. Im Sommer aber spei­chert er so viel Wärme, dass rund um die Niagara-Fälle Wein ange­baut werden kann.

Zu Gast in der alten Schule von Jackson's Falls

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In der Schule von Jackson's Falls lernten die Kinder seit 1870 das Lesen und Schreiben. Heute geht es dort wesent­lich entspannter zu: Die Klas­sen­zimmer sind zu großzügigen Gäst­ezimmern umge­wandelt, die liebevoll und gemüt­lich mit antiken Möbeln einge­richtet sind – zum Teil auch mit alten Schulmöbeln.

Im Haupt­zimmer muss niemand mehr frieren; dort ist heute das Restau­rant, wo es bei einem pras­selnden Kaminfeuer richtig gemüt­lich wird. Statt einer gestrengen Lehrerin gibt es zwei reizende Gastgeber, die ihren Gästen nach dem Essen manchmal noch die alten Geschichten der Mowhaks erzählen.

Prince Edward County

Halb­insel im Lake Ontario
Die Halb­insel ragt von Norden in den Lake Ontario hinein, mit dem es eine Küste von fast 800 Kilome­tern Länge bildet. Wegen der vielen Wassersport- und Wandermög­lichkeiten ist das County zu einem beliebten Tages­ausflugs­ziel für gestresste Städter aus Toronto oder Montréal geworden. Neben den Natur­schön­heiten gibt es die reiche Geschichte der Urein­wohner, die Tausende von Jahren zurück­reicht. Sichtbarer allerdings ist die Geschichte der euro­päi­schen Einwanderer in Kolo­ni­al­bauten und vielen Museen.

Von Milford nach Algonquin High­lands

251 km | 3:30 h
Nach 30 Kilome­tern kreuzt man den Highway zwischen Toronto und Montréal. Danach wird es zuneh­mend einsamer. Hinter Madoc hören dann auch die letzten Felder auf und die große Wildnis beginnt.
E

Algonquin Provincial Park

Abwechslungsreiche Wildnis aus Wäldern, Flüssen und Seen

Der nach den Algonquin India­nern benannte Park ist das größte Natur­re­servat in Ontario. Auf knapp 8.000 Quad­ratki­lome­tern wird eine abwechs­lungs­reiche Wildnis aus Wäldern, Flüssen und über 1.600 Seen geschützt.

Wer auf einem der zahlrei­chen Wander­wege geht, muss mit Schwarz­bären, Elchen, Wölfen, Bibern und Fisch­ot­tern rechnen. Die meisten Wande­rungen beginnen am Highway 60. Besonders schön ist der elf Kilometer lange Mizzy Lake Trail, der zu mehreren Seen führt. Eine andere gute Möglichkeit, den Park zu erkunden, ist das Kanu. Zu den über 2.500 Kilometer Kanu­stre­cken gibt es Informa­tionen im Besu­cher­zentrum.

Zu Gast in einer Mühle in den Algonquin Highlands

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Nur ein unbe­fes­tigter Weg führt zu der ehema­ligen Sägemühle, die abseits der Haupt­straße auf einem Hügel mitten im Wald liegt.

Im Inneren gleicht das zwölf­e­ckige Haus einem Museum, in dem man Stunden mit dem Betrachten von Samm­ler­stü­cken, Bildern und Orna­menten zubringen kann. Seit 1993 führen Jessie und Don hier mit viel Hingabe ein B&B, um die einma­lige Atmo­sphäre dieses Ortes, die sie damals gefangen nahm, mit anderen zu teilen. Jedes der Gäste­zimmer hat eine private Terrasse. Einzig­artig ist der Raum unter dem Dach mit 360°-Ausblick, einem Sola­rium und einem Whirlpool. Im offenen Kamin der Lounge pras­selt ein Holzfeuer. Vor dem Haus beginnen viele Wander­wege und Skiloipen.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Kanu-Tour Oxtongue Lake (ganztägig, englisch)

Die eintägige, geführte Kanu­tour auf dem Oxtongue Lake ist ideal für alle, die einen aktiven Tag im Freien verbringen möchten, und einen Eindruck vom Ablauf und den Anforde­rungen einer – meist mehr­tägigen – Tour zu bekommen.

Während man durch schöne Landschaften gleitet, erklärt ein erfah­rener Kanu­tourenführer der Gruppe von maximal acht Teil­nehmern die grund­legenden Paddel-, Portage- und Sicher­heit­s­tech­niken; die Tour ist somit ideal für Einsteiger. Kanus, Paddel und Sicher­heits­ausrüs­tun­gen werden bereitge­stellt; der Transport und ein Mittag­essen sind eben­falls inklusive.

Haliburton High­lands

Einsame Wald- und Seen­landschaft am Algonquin Park
Einge­bettet in die zerklüf­tete Land­schaft des Cana­dian Shield liegt die Region mit einem reichem Kultur- und Natur­erbe. Die Haliburton High­lands ist kaum besiedelt. Vier Einwohner teilen sich im Schnitt einen Quad­ratki­lometer; die meisten leben in kleineren Ortschaften. Landschaft­lich geprägt werden die High­lands von den vielen Eiszeit­seen und Wäldern, die durch ein Wander­wegenetz erschlossen werden.

Von Algonquin High­lands nach Niagara-on-the-Lake

362 km | 4:00 h
F

Niagara Falls

Tosendes, donnerndes Weltwunder

Die Wasser­fälle, die der Niagara River unter­halb des Erie­sees bildet, gehören zu den größten Naturwundern der Erde.

Seine gewal­tigen Wasser­massen stürzen mit donnerndem Getöse zunächst über eine 58 Meter höhe Staumauer und zwängen sich anschließend durch eine enge Schlucht zum Onta­riosee.
Am besten besich­tigt man den vor 12.000 Jahren während der letzten Eiszeit geformten Wasserfall von der kana­di­schen Seite. Bei sonnigem Wetter sorgt dort die aufschäu­mende Gischt über den Fall­be­cken für einen großar­tigen Regenbogen.
Die Besich­tigung, die gut einen Tag dauern kann, sollte am Visitor Centre beginnen, das direkt ober­halb der Fälle liegt. Mit einem Aussichts-Fahr­stuhl gelangt man von dort abwärts zu einem gut gesi­cherten Fußweg, der ein Stück fluss­abwärts führt.
Eben­falls sehr beein­dru­ckend sind die beiden Aussicht­s­türme mit Restau­rant, die einen überwäl­tigenden Blick eröffnen. Unter­halb der Fälle gibt es eine Boots­anlege­stelle, wo Spezi­al­boote mit starken Motoren zu Rund­touren unter­halb der Horseshoe-Falls aufbre­chen. Für die 40-minü­tige Rundfahrt werden den Passagieren Regenja­cken ange­boten.

Zu Gast in einem Inn am Shaw Theatre

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Gäste­haus aus dem Jahr 1842 liegt abseits der Haupt­straßen in einem üppigen Garten am Shaw Theatre und nahe der Queen Street mit ihren Geschäften und Restau­rants.

Der Stil der Anlage, das Früh­stück und die Gastfreundschaft suchen ihres­glei­chen in Niagara-on-the-Lake.

Skylon Tower

Aussicht auch die Niata­rafälle
Der 160 Meter hohe Aussicht­sturm steht auf einem kleinen Hügel über den Niaga­rafällen am west­li­chen Rand des Queen Victoria Park rund 200 Meter vom Ufer des Niagara River auf Höhe der Niaga­rafälle. Von der Aussichts­platt­form hat man einen Über­blick über die gesamten Niaga­rafälle und den Niagara River. Bei guter Sicht können die Ufer des Onta­rio­sees und des Erie­sees erkannt werden. Die Sichtweite wird mit bis zu 130 Kilomtern bei klarer Sicht angegeben. Die Aussichts­platt­form lässt sich durch drei gelbe Außen­fahr­stühle in 52 Sekunden errei­chen. Das Treppen­haus hat bis zur Spitze 662 Treppen­stufen.

Niagara River Recrea­tion Trail

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad am Niagara-River
Der gepflas­tere Trail am Niagara River führt vom Fort Erie zum Fort George. Es gibt viele Einstiegs­punkte. Da er unter­halb der Straße verläuft, gibt er einen Einblick in die Fluss­landschaft, die man vom Auto aus nicht sieht. Wer will, kann sich für die Strecke auch ein Fahrrad leihen. Es gibt einen Fahr­radver­leih am Whirlpool. Es lohnt sich, unter­wegs häufig abzu­steigen und die Aussicht zu genießen. (Hin und zurück: 26 Kilometer, zu Fuß: 5 Stunden, auf und ab: 420 Meter)

Von Niagara-on-the-Lake nach Toronto

129 km | 2:00 h
Die Strecke führt am West­ufer des Ontario-Sees nach Norden. Unter­wegs kommt man durch Hamilton, eine Indu­s­trie­stadt im Niedergang, die sich gerade zu einem Dienst­leis­tungs­zentrum mausert.
G

Toronto

Glitzerskyline mit vielseitiger Musik- und Theaterszene

Die mit 2,5 Millionen Einwoh­nern bevöl­ke­rungs­reichste Stadt Kanadas liegt im Golden Horseshoe, der dicht bevöl­kerten Region zwischen Onta­riosee und Niagara Falls.

1615 kamen die ersten Euro­päer in die Region und wurden von den Einheimi­schen zu ihrem Treff­punkt (india­nisch: Toronto) geführt. Erst 1793 wur­de von deut­schen Einwanderern an dieser Stelle eine Stadt gegründet, die 40 Jahre später den Namen Toronto erhielt. Heute ist die Haupt­stadt Onta­rios die am schnellsten wach­sende Stadt Kanadas. Hinter der Fassade einer typi­schen nord­ame­rika­ni­schen Mega-City mit glitzernden Hoch­häusern, Traffic Jam und gesichts­losen Vororten verbirgt sich eine viel­sei­tige Kultur­szene mit über 40 Konzert­hallen und Thea­tern, zahlrei­chen Jazz- und Pop-Festivals sowie bedeu­tenden Museen und Gale­rien.

Zu Gast in einem B&B in Toronto

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz (kostenlos)

Das Haus aus dem Jahr 1898 liegt in einer ruhigen Wohn­straße in Little Italy und dennoch nur wenige Minuten von der College Street im Herzen der Stadt entfernt.

Von 1905 bis 1921 lebte hier Monsi­gnor Athol Murray, ein bekannter Priester und Erzieher. Heute befindet sich in dem histo­ri­schen Haus ein B&B, das den alten Charme mit modernem Komfort verbindet. Viele Details wie Holzböden, bunte Blei­g­lasfenster und Eichenpaneele wurden liebevoll restau­riert. Die vier Gäste­zimmer sind individuell in hellen Farben einge­richtet und haben teilweise eine Küchen­zeile. Bei schönem Wetter lädt der gepflegte Garten mit großer Veranda zum Entspannen ein.

China­town

Chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants
Das Chine­sen­viertel von Toronto gehört zu den größten in Nord­ame­rika. Wie die anderen zeichnet es sich durch zwei­spra­chige Straßen­schilder und zahlreiche chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants aus. Es befindet sich im Bereich der Dundas Street unmit­telbar west­lich der Yonge Street.

City Hall

Avant­gardis­ti­sches Wahrzei­chen von Toronto
Mitten im Zentrum an der Kreuzung von Queen Street West und Bay Street liegt eines der Wahrzei­chen Torontos. Das avant­gardis­ti­sche Gebäude wur­de in den 1960er Jahren von dem finni­schen Architekten Viljo Revell errichtet. Eine muschelför­miger Plenar­saal im Parterre verbindet die beiden Hoch­häuser mit halbmondför­migen Grund­riss. Am Fuße des Rathauses befinden sich drei Statuen bzw. Monu­mente. Ein Mahnmal von Peace Garden zum Atombomben­abwurf über Hiro­shima, eine Statue von Winston Chur­chill sowie eine abstrakte Bron­ze­plastik von Henry Moore mit dem Namen Three-Way Piece No. 2,

Casa Loma

Schloss mit Geheimgängen und antikem Schwimmbad
Das Schloss im euro­päi­schen Stil wur­de von Sir Henry Pellatt anfangs 1900 gebaut. Heute beherbergt es  ein in­te­res­santes Museum mit 98 Zimmern, Geheimgängen, antikem Schwimmbad, bota­ni­schem Winter­garten und vielem anderen.

Toronto

Mietwagenabgabe

Toronto

35 km | 37 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Toronto Flughafen (Desk at Airport)

16 Tage
ab 2.139,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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