Halbinsel Gaspésie: Aus den Metropolen ins subarktische Kanada
Tagesausflug auf Gaspésie: Perce Rock

Halbinsel Gaspésie

Aus den Metropolen ins subarktische Kanada

Auf der rauen und bergigen Halbinsel Gaspésie leben nur wenige Menschen am schmalen Küstenstreifen. Das Innere ist nur schwer zugänglich. Die Vegetation dort ist bereits subarktisch.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Montreal nach Montréal

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDAR)
Station: Montreal Flughafen (Desk at Airport)

Von Montreal nach Montréal

22 km | 22 Minuten
A

Montreal

Frankophone Metropole am Sankt-Lorenz-Strom

Nach Paris ist Montreal die zweitgrößte franzö­sisch­spra­chige Stadt der Welt. Im Großraum leben etwa 3,7 Millionen Menschen.

Obwohl der Anteil der eng­lisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung bei fast 30% liegt, ist englisch im Straßenbild nicht oder nur im Zusam­menhang mit franzö­sisch zuge­lassen. Montréal, wie die Stadt auf franzö­sisch heißt, ist die Haupt­stadt der fran­kophonen Provinz Québec, in der es immer wieder Bestre­bungen zur Loslösung der „Belle Provence“ von Rest-Kanada gibt. Die Auto­no­mie­be­we­gung hat ihre Wurzeln auch im sozialen Gegen­satz zwischen der ärmeren franzö­sisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung und der anglophonen Ober­schicht. Auf kulturellem Gebiet kann sich angeb­lich keine andere nord­ame­rika­ni­sche Stadt mit Montreal messen. Gemeinsam mit Toronto bildet die Stadt am Zusam­menfluss von Ottawa River und Sankt-Lorenz-Strom das Wirt­schafts­zentrum im Osten Kanadas.

Zu Gast im historischen Viertel von Gay Village

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Passanten, die an dem unscheinbaren Back­stein­haus am Rand des histo­ri­schen Vier­tels von Gay Village vorbeigehen, werden nicht auf die Idee kommen, dass sich ein kleines Juwel hinter den Mauern verbirgt.

Alain Pigeon, Gastgeber und stolzer Besitzer, hat drei Jahre damit verbracht, die Rundbögen, den Stuck und die Massiv­holzböden zu restau­rieren. Heute ist das Gebäude von 1870 das eines der schönsten B&B's in der ganzen Stadt. Die Zimmer sind vom feinsten. Gäste können sich im Hof oder im Salon aufhalten, wo ein kleiner Kühlschrank für eigene Lebens­mittel bereit­steht. Zum Früh­stück werden Crepes serviert. Diätwün­sche werden berück­sich­tigt.

Québec

Eingangstor nach Nord­ame­rika
Die franzö­sisch­spra­chige Provinz in Ost-Kanada bietet eine faszi­nierende Mischung aus Alter und Neuer Welt. Die char­manten Altstädte von Québec und Montréal erin­nern eher an euro­päi­sche Städte als an nord­ame­rika­ni­sche Metro­polen. Vor allem aber gibt es eindrucksvolle Landschaften zwischen der Hudson Bay im Norden und dem Sankt-Lorenz-Strom im Süden, der ein gigan­ti­sches Eingangstor nach Nord­ame­rika ist. Das Klima in der Provinz, die fast fünfmal so groß ist wie Deutsch­land ist konti­nental – auf kalte Winter folgen warme Sommer, wobei es nach Norden hin deut­lich kälter wird. Fast alle Bewohner wohnen in den großen Städten im Süden, der Norden ist menschenleer. Durch­schnitt­lich leben auf einem Quad­ratki­lometer fünf Einwohner.

Quar­tier des Specta­cles

Kultureller Mittel­punkt von Montréal
Das Kunst- und Unter­hal­tungs­viertel in der östli­chen Down­town Montreal ist Mittel­punkt für kulturelle Veran­stal­tungen und Festivals in Montreal konzi­piert wur­de. Das knapp einen Quad­ratki­lometer große Areal beherbergt heute viele der wich­tigsten Festivals von Montreal, darunter das Montreal Inter­na­tional Jazz Festival, das Francofolies und das Just for Laughs Comedy Festival. Zu den städtebau­li­chen High­lights des Quar­tiers gehören neben über 30 Konzerträumen die gestuften Grün­flächen mit Mauer­werk und beleuch­tete Brunnen. Teilweise verbreiten Nebel­ma­schinen eine mysti­sche Atmo­sphäre. Am besten erkundet man das Areal zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Jardin bota­nique de Montréal

Fern­öst­liche Märc­hen­landschaften zwischen Seen und Wasser­fällen
Der 75 Hektar große Park west­lich vom Olym­pi­a­stadion ist der zweitgrößte bota­ni­sche Garten der Welt und gleichzeitig einer der inter­essanten. Nicht nur, dass hier über 21.000 Pflanzen­arten aus aller Welt zu sehen sind, auch das Konzept der Anlage, das während der Welt­wirt­schafts­krise in den 1930ger Jahren von einem deut­schen Emigranten entworfen wur­de, ist gekonnt. Von den 30 Themen­gärten sind zwei fern­öst­liche besonders bekannt: Der Chine­si­sche Garten mit Teichen und Pavillons ist der größte seiner Art außer­halb von China. Der japa­ni­sche Garten ist ein Gesamtkunst­werk des Friedens und der Harmonie.

Mont Royal (Montreal)

Aussichtsberg mitten in Montreal
Mitten in der Stadt Montreal liegt der gleich­na­mige 232 Meter hohe Berg, der 1876 zu einem großen Landschafts­park umge­staltet wur­de. Spazier­wege mäandrieren zwischen alten Zedern, Fichten und Ahornbäumen. Oben liegt das Belvédère du Chalet, ein Aussichts­punkt, der sich zu jeder Jahres­zeit lohnt. An klaren Tagen schaut man weit über den Sankt-Lorenz-Strom bis zu Adiron­dacks um US-Staat New York. Unser Wandervor­schlag beginnt am Park­platz am See. (Hin und zurück: 8,4 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 214 Meter)

Von Montréal nach Quebec

263 km | 3:00 h

Die Strecke führt am Nord­ufer des Sankt Lorenz Stroms fluss­abwärts bis Quebec. Dabei folgt man dem histo­ri­schen Chemin du Roy.

Der „Königsweg“ von 1730 zwischen Quebec und Montreal war die erste Allwetter­straße Kanadas und verkürzte die Reise, die vorher per Schiff zurückge­legt werden musste, auf vier Tage in der Pferdekut­sche. Sie ist 280 Kilometer lang und folgt im Wesent­li­chen der heutigen Route 138. Die schnellere Alter­na­tive führt über den Highway 40 W oder östlich des Sankt Lorenz Stroms über den Highway 20 über Drummondville.

Lac Saint-Pierre

Para­dies für Wasservögel
Am 29. Juni 1603, dem Gedenktag des Heiligen Petrus, passierte der erste euro­päi­sche Entde­cker, Samuel de Cham­p­lain, den See auf dem Weg durch den Sankt-Lorenz-Strom, weshalb er bis heute nach Saint-Pierre benannt ist. Der See liegt nur drei Meter über dem Meer­es­spiegel, ist 35 Kilometer lang und 10 Kilometer breit. Er besitzt Dutzende von kleinen Inseln, die saisonal überflutet werden und wich­tige Rast­plätze für Hundert­tausende von Zugvögeln bieten. Nirgendwo in Nord­ame­rika ist die Konzent­ra­tion der Reiher höher als hier, weshalb der See als Biosphären reservat der UNESCO geschützt ist.

Lac Sacacomie

Bären- und Biber­suche an kana­di­schem Bilder­buchsee
Der sechs Kilometer lange See 50 Kilometer nörd­lich des Sankt-Lorenz-Stroms verkörpert ein Stück Bilder­buch-Kanada. Er ver­dankt seine Exis­tenz der letzten Eiszeit und ist von schier endlosen Wäldern umgeben. In seiner Mitte liegt eine unbe­wohnte Insel, zu der man mit Kanus fahren kann. Im Sommer kann man im See schwimmen, angeln, auf Wander­wegen durch den Urwald gehen oder mit einem Trapper auf Bären- und Biber­suche gehen.
B

Québec City

Frankophones Bollwerk auf dem amerikanischen Kontinent

Die 500.000-Einwohner-Stadt auf einem Felsvor­sprung am Sankt-Lorenz-Strom ist die einzige in Nord­ame­rika, die eine intakte Festungs­anlage und einen Altstadt­kern besitzt.

Als Haupt­stadt von Neuf­rank­reich ist sie zugleich ein kuli­na­ri­sches Boll­werk auf dem Fast-Food-Konti­nent. Das Stadt­bild wirkt eher euro­päisch als amerika­nisch: Kopf­steinpflaster, grüne Dächer und schmale Gassen verbreiten euro­päi­sches Flair, das durch die franzö­si­sche Sprache noch unter­s­tri­chen wird. Größte Sehens­wür­digkeit ist die Zitadelle, mit der Franzosen und Briten die Stadt gegen die nahen Verei­nigten Staaten vertei­digten. Sie ist nach allen Regeln der euro­päi­schen Festungs­kunst erbaut. Im Sommer findet hier morgens um 10 Uhr die Wach­ab­lösung statt, ein bemerkens­wertes Schau­spiel von briti­schem Charakter, aber in franzö­si­scher Sprache.

Zu Gast in einem Country House in Sillery

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine, hervor­ra­gende Gäste­haus liegt zentral im vornehmen Stadt­teil Sillery. Der parkähn­liche Garten mit großen Bäumen, der bis ins Detail durch­ge­zogene Cots­wolds-Stil und die unauf­dring­liche Gastfreundschaft der Besitzer machen den Aufent­halt zu einem besonderen Erlebnis.

Einige gute Restau­rants sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Zur Old Town gibt es eine gute Busanbindung.

Chateau Fron­tenac

Monu­men­tales Schlosshotel und Wahrzei­chen von Québec
Wahrzei­chen von Quebec ist das Schlosshotel Fron­tenac, das 1884 zusammen mit der Cana­dian Pacific Railway eröffnet wur­de. Das monu­men­tale Luxus­hotel mit über 600 Zimmern ist einen Besuch wert. Es prägt nicht nur das Stadt­bild von Québec, sondern war mindes­tens einmal im Fokus der Welt­ge­schichte. 1943 wur­de mitten in der Hoch­saison und unter strengster Geheimhal­tung im Hotel die Landung der Alliierten in der Normandie geplant. Unter den fast 900 Teil­nehmern der Geheimkon­ferenz waren der amerika­ni­sche Präsident Roosevelt und der briti­sche Premier Chur­chill. In einer weiteren Konferenz wur­de 1944 über den Morgenthau-Plan beraten, demzu­folge Deutsch­land ein Agrar­land geworden wäre.

Place Royale

Wiege des franzö­si­schen Amerikas
1608 ließ Samuel de Cham­p­lain, der Kolo­ni­sator und franzö­si­sche Entde­cker Kanadas am Sankt-Lorenz-Strom einen Handels­posten befes­tigen, wo franzö­si­sche Pelzhändler mit den Urein­woh­nern Handel trieben. Der Garten rings um das hölzerne Fort wur­de bald zum Markt­platz, der sich zur Unter­stadt von Québec auswei­tete. Als 1886 eine Statue von Ludwig IVX. aufge­stellt wur­de, erhielt er seinen Namen: Place Royale. Von hier aus begann die euro­päi­sche Entde­ckungs­ge­schichte Nord­ame­rikas. Heute ist der in den 1960ger Jahren restau­rierte Platz im Sommer von Musikern und Gauk­lern belebt.

Montmorency-Falls

Naturwunder am Sankt-Lorenz-Strom
13 Kilometer nord­öst­lich von Québec, gegenüber der Südwest­spitze der Île d’Orléans, stürzt der Montmorency-Fluss über eine Felswand 83 Meter tief in den Sankt-Lorenz-Strom. Das Fluss­be­cken am Fuße des Wasserfalls ist 17 Meter tief. Heute zählt der Montmorency-Fall zu den belieb­testen Touris­ten­at­trak­tionen von Québec. Eine Luft­seil­bahn befördert Besu­cher auf die obere Ebene des Wasserfalls. Eine Treppe führt durch die Felswand. Direkt über dem Wasserfall verbindet eine Hängebrücke die beiden Fluss­ufer mitein­ander. Wenn im Winter die Kaskaden vereisen, kann man den Eiskletterern zusehen.

Von Quebec nach Tadoussac

218 km | 4:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Kurz nach Quebec beginnt der extrem lang­ge­streckte Ästuar des Sankt Lorenz Stroms. Der Wasser­stand der etwa 20 Kilometer breiten und 400 Kilometer langen Flussmündung ist nicht mehr von Hoch- und Nied­rig­wasser, sondern nur noch von Ebbe und Flut abhängig.

Baie-Saint-Paul

Künst­lerdorf am Sankt-Lorenz-Strom
Die franzö­sisch­spra­chige Provinz­stadt in Quebéc lohnt einen Besuch wegen der vielen Kust- und Kunst­gewerbe­gale­rien. Offenbar zieht sie wegen ihrer Lage zwischen den Bergen und dem Sankt-Lorenz-Strom viele Künstler an. Hier wur­de auch der welt­be­kannte Zirkus Cirque du Soleil gegründet.

Rivière-du-Loup

Wasserfall und eine Beinah-Katastrophe
Die Stadt am Sankt-Lorenz-Strom mit heute 20.000 Einwoh­nern wur­de 1673 von Franzosen gegründet. Der Name leitet sich von dem gleich­na­migen nahe gelegenen Fluss Rivière du Loup (Wolfsfluss) ab. Am 10. November 1950 wäre es um ein Haar zu einer Katastrophe gekommen: Ein Kampf­flugzeug der Air Force verlor eine Atombombe. Sie fiel in der Nähe von Rivière-du-Loup in den Fluss, so dass es zu keiner Deto­na­tion kam. Eine Fährver­bindung verbindet die Stadt mit Saint-Siméon am Nord­ufer. Sehens­wert sind die katholi­sche Kirche von 1865 und ein kleiner Wasserfall.

Canyon Sainte-Anne

Die spekta­kuläre Schlucht mit senk­rechten Wänden östlich von Beaupré wur­de von einem Glet­scher ausge­ho­belt. Das Wild­wasser des Sainte-Anne-du-Nord-Fluss donnert über einen 74  Meter hohen Wasserfall in den Canyon. Drei Hängebrü­cken überqueren die Schlucht. Wander­pfade führen zu Aussichts­punkten und Pick­nick­plätzen. Eine schöne Wande­rung beginnt am Park­platz von Lac-Sainte-Anne und führt hinunter in den Canyon. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 177 Meter)
C

Sankt-Lorenz-Strom

Ein Fluss wie ein Meer

Der Fluss im Nord­osten Kanadas ist einer der größten der Erde. Er fließt nach­ein­ander durch die Großen Seen, Lake Huron, Lake Erie und Lake Ontario.

Dort bildet er die Grenze zwischen Kanada und den USA. Am Unter­lauf führt er durch­schnitt­lich mehr als 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, fast viermal so viel wie der Rhein. Unter­halb von Québec weitet sich der Strom zu einem gewal­tigen Mündungs­gebiet, das über 500 Kilometer lang und bis zu 100 Kilome­tern breit ist. Im Mündungs­gebiet werden regelmäßig Blau-, Finn- und Weißwale gesichtet. Seinen Namen verdankt der Strom seiner Entde­ckung am 10. August 1535, dem Namenstag von Sankt Lorenz.

Zu Gast im Hotel Tadoussac

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel mit dem knallroten Dach muss man nicht lange suchen. Es liegt zentral und direkt am Meer in dem kleinen Ort Tadoussac und eignet sich besonders für solche, die Bootsfahrten zur Walbe­ob­ach­tung machen möchten, da die führende Reederei direkt im Hotel vertreten ist.

Das Restau­rant hat eine berau­schende Aussicht aufs Meer. Wer lieber woanders essen möchte, findet in der Umge­bung genug Restau­rants und Bistros. Trotz des fran­kophonen Hinter­grunds wird im Hotel englisch gespro­chen.

Tadoussac

Vom Indianer-Handels­platz zum Touris­musort
Die idylli­sche 1.000-Einwohner-Stadt an der Mündung der Saguenay Fjords in den Sankt Lorenz Strom wur­de im 16. Jahr­hun­dert gegründet, als baski­sche und breto­ni­sche Fischer anfingen, Handel mit den einheimi­schen Monta­g­nais India­nern zu treiben. Die Bucht war Ausgangs­punkt für Forschungs­reisen und Zentrum des Walfangs. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwi­ckelte sich der Tourismus. Luxu­riöse Kreuzfahrt­schiffe liefen den Ort an. Das glänzende Hotel Tadoussac von 1864 prägt bis heute das Ortsbild.

Baie de Tadoussac

Beste Walbe­ob­ach­tung in Kanada
Tadoussac ist einer der besten Walbe­ob­ach­tungs­plätze der Welt. Im Mündungs­gebiet des Saguenay sind über 500 Belugawale sesshaft. Je nach Jahres­zeit kann man Buckel­wale, Finn-, Zwerg- und Blauwale sehen. An der Küste sind verschiedene Aussichts­punkte einge­richtet. Von Tadoussac oder dem benach­barten Les Esco­umiens werden auch Boots­touren zur Walbe­ob­ach­tung ange­boten. In kleinen Zodiac-Booten kann man den Walen recht nahe kommen. In Tadoussac befindet sich das Museum und Forschungs­zentrum Centre d'inter­préta­tion des mammifères marins (CIMM), wo das Leben der Meer­es­säuge­tiere multimedial veranschau­licht wird.

Von Tadoussac nach Carleton-Sur-Mer

Fähre

Von Tadoussac nach Forestville Fähr­terminal

101 km | 1:30 h
Auf der alten Königs­straße fährt man nach Nord­osten bis zur Fähre in Forestville.

Parc National du Bic

Schutz von Kegelrobben und Seehunde
Der Natio­nal­park in der Provinz Québec liegt am Südufer des Sankt-Lorenz-Stroms. Mit nur 33 Quad­ratki­lome­tern ist er verhält­nismäßig klein. Dennoch bietet er Seehunden und Kegelrobben ein wich­tiges Refugium. Außerdem schützt die vielfäl­tige Vege­ta­tion im Küstenbereich, darunter die Salzmar­schen und das angrenzende Hügel­landschaft. Höchster Punkt des Parks ist der 346 Meter hohe Pic Cham­p­lain.

Von Forestville Fähr­terminal nach Rimouski Fähr­terminal

Dauer: 1:00 Stunden

Zweimal bis dreimal am Tag verkehrt die Fähre mit maximal 175 Passagieren und 30 Autos.
Die Reservie­rung für diese Fährpas­sage nehmen wir bei Buchung vor.

Die Bezah­lung der Beförde­rungs­kosten für den PKW und die entspre­chende Anzahl mitrei­sender Personen erfolgt direkt vor Ort, am besten per Kreditkarte oder in bar. Die Fähre kostet ca. CAD 49,- für das Auto und CAD 24,- pro Passagier.

Von Rimouski Fähr­terminal nach Carleton-Sur-Mer

249 km | 3:30 h
Durch das breite Matapédia-Tal überquert man die Halb­insel nach Osten. Der Fluss zieht Lachs-Angler aus aller Welt an. Die wenigen Sied­lungen unter­wegs leben von der Forst­wirt­schaft.

Jardins de Métis

Hängende Gärten mit über 2000 Pflanzen
Eine herausra­gende Sehens­wür­digkeit an der Nordküste von Gaspésie liegt zwischen Matane und Rimouski bei Grand Métis: Die hüge­ligen Gärten von Métis enthalten über 2.000 einheimi­sche und exoti­sche Pflanzen und gehören zu den eindrucksvollsten Parks in Nord­ame­rika. 1918 erbte eine Bota­nikerin von ihrem reichen Onkel das große Gebiet, das sie in fast 40-jähriger Arbeit in einen märc­henhaften Garten verwandelte. 1961 ging er in staat­li­chen Besitz über und ist seither der Allgemein­heit zugäng­lich. Im vikto­ria­ni­schen Herren­haus mit Blick über den Garten und das Meer ist heute ein Museum und ein Restau­rant unter­ge­bracht.

Sugarloaf Provincial Park

Wandern und Joggen an erlo­schenem Vulkan
Der elf Quad­ratki­lometer große Park an der Küste von Campbellton trägt seinen Namen nach dem „Zuck­erhut“, einem erlo­schenen Vulkan. Der größte Teil der Fläche bewaldet. Die beiden Seen dienen als Trink­was­ser­re­servoir für die Stadt Campbellton. Rund um den Sugarloaf führt ein Fahrweg, der für Autos gesperrt ist und Joggern, Wanderern und im Winter Ski-.Lang­läufern vorbe­halten ist. Auf den Gipfel des kegelför­migen Bergs gelangt man über den Ost­hang. Es gibt einen Skilift, der auf während der Sommermo­nate betrieben wird und die Besu­cher zu einem Aussichts­punkt über das Tal des Resti­gouche bringt.
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Gaspésie

Subarktische Halbinsel im Sankt-Lorenz-Strom

Auf der rauen und bergigen Halb­insel am Sankt Lorenz Strom leben nur wenige Menschen, die meisten am schmalen Küsten­streifen.

Das Innere, das durch den nord­öst­li­chen Ausläufer der Appa­la­chen gebildet wird, ist nur schwer zugäng­lich. Die Vege­ta­tion dort ist bereits subark­tisch. Höchster Berg ist der Mont Jacques-Cartier mit 1.268 Metern. Im Norden fällt das Land meist als schroffe Felsen­küste zum Sankt-Lorenz-Strom ab, während der südliche Teil flacher ist und land­wirt­schaft­lich genutzt wird.

Zu Gast in einem B&B in Carleton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Haus von Marc und Elaine liegt zentral in Carleton. Wander­wege, Bade­strände, das örtliche Theater und ein paar gute Restau­rants sind zu Fuß zu errei­chen.

Die beiden sind aktive und motivierte Gastgeber, die mit der sprich­wört­li­chen Gastfreundschaft von Gaspésie dafür sorgen, dass sich alle sofort zu Hause fühlen. In den beiden Lounges findet man jede Menge Spiele und andere Gäste zur Unter­hal­tung. Das Früh­stück ist eine gute Grundlage auch für körper­lich anstren­gende Tages­ak­tivi­täten.

Die Südküste von Gaspésie

Warmes Wasser, Strände und kultivierte Bade­orte
Während der Norden kalt und kaum besiedelt ist, findet man an der Südküste von Gaspésie Badekultur und kleine, aber gepflegte Städte. In Bonaven­ture, einem tradi­tionellen Badeort mit 3.000 Einwoh­nern, gibt es einen schönen Sand­strand und ein Grand-Hotel aus dem 19. Jahr­hun­dert. Auch das weiter west­lich gelegene Carleton hat sich in den letzten Jahren zu einem netten Feri­enort entwi­ckelt, weil dort das Wasser am wärmsten ist.

Parc national de Miguasha

Fossili­enfunde am roten Kliff
Der Park im Süden der Region Gaspésie–Îles-de-la-Madel­eine ist der kleinste unter den 24 Natio­nalparks von Québec. Der Name leitet sich von einer Bezeich­nung der Mi’kmaq ab, die ‚Megouasag‘ lautet, was über­setzt ‚rotes Kliff‘ oder ‚rote Felswand‘ bedeutet. Seit 1999 gehört der Park wegen seiner Fossili­enfunde aus dem Erdzei­t­alter des Devon zum Welt­natur­erbe der UNESCO. Die meisten Fossilien stammen von Fischen. Offenbar lag Excuminac vor 380 Millionen Jahren an einem gewal­tigen Strom. Mehr als 15.000 Fossilien geborgen, von denen einige im örtli­chen Museum ausge­stellt sind. Dem Vogel­schutz dienen der benach­barte Pointe à Fleu­rant mit einer Fläche von 353 Hektar.

Escuminac

Fischerdorf in The Bay
Das Fischerdorf in der kana­di­schen Provinz New Bruns­wick hat nur knapp über 200 Einwohner. Das Gebiet wur­de schon vor hunderten von Jahren von den Mi'kmaqindia­nern bewohnt. Der Name Escuminac bedeutet in der Sprache der Urein­wohner so viel wie „Aussichts­platz“. Wegen seines Fisch­reichtums wur­de die Gegend von briti­schen und akadi­schen Einwanderern besiedelt. Ein Denkmal im Ort erin­nert an die Nacht vom 19. auf den 20. Juni 1959, als der Ort von einem verhee­render Hurrikan heimge­sucht wur­de. Meter­hohe Wellen brachten damals 22 Fischerboote zum Kentern und kosteten 35 Menschen das Leben. Auch heute noch leben die meisten Einwohner vom Fischfang oder vom Torfa­bbau.

Von Carleton-Sur-Mer nach Perce

189 km | 3:00 h

Auf dem Weg entlang der Südküste nach Osten treten die Berge der Halb­insel langsam zurück. Sehens­wert ist die Site Histo­rique du Banc-de-Paspébiac.

Der dortige Natur­hafen war im 18.Jahr­hun­dert Mittel­punkt eines Fische­reiimpe­riums. Elf histo­ri­sche Häuser sind inzwi­schen restau­riert und beherbergen wech­selnde Ausstel­lungen.

Réserve faunique de Port-Daniel

Lachse und Bären, Fisch­otter und Elche
Wo der Fluss von Port Daniel in die Chaleur Bay mündet, gibt es seit 1948 ein Wild­schutzgebiet mit fast 60 Quad­ratki­lome­tern und 25 Seen. Während der Fluss voller Lachse ist, leben im See vor allem Forellen und am Ufer Fisch­otter und Marder. Durch die Wälder streifen Elche, Hirsche, Fisch­otter und Luchse. Sogar Wölfe und Bären werden gelegent­lich gesichtet. Ein Wanderweg führt am Fluss­ufer entlang zu immer neuen Panora­ma­aus­bli­cken. Wer will, kann im Sommer Beeren pflü­cken oder sich ein Boot mieten.
E

Percé

Eldorado für Wal- und Vogelkundler

Im Osten der Halb­insel Gaspésie liegt der idylli­sche Hafenort im Schatten des Mont Sainte-Anne. Vor der Küste ragt der Rocher Percé empor, das Wahrzei­chen von Percé.

Der massive Felsbro­cken aus Kalk­stein ist  88 Meter hoch und 440 Metern lang. Mitten im Fels ist ein 30 Meter hohes Loch, so dass er aussieht wie ein überdi­men­sio­naler Ozeanriese. Am Hafen befindet sich ein naturkund­li­ches Museum.

Zu Gast in einer Gite am White-Head-Percé

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Frühstückskorb

Das Gäste­haus in expo­nierte Lage auf einer kleinen Halb­insel hat einen tollen Blick bis zum Rock Percé. Der Sonnen­aufgang ist ein ganz besonderes Erlebnis, das man von jedem Zimmer aus erleben kann.

Gäste können beim Früh­stück den vorbei­zie­henden Walen zuschauen. Jeden Nach­mittag gibt es einen kleinen Empfang mit einer Tasse Tee und guten Tipps für Tags­ausflüge. Die Gastgeber Daria und Urs kommen ursprüng­lich aus der Schweiz und spre­chen auch deutsch.

Platt­form am Monte Sainte Anne

Schwindel­er­regende Aussicht auf den Ozean
Seit 2017 schwebt ein Platt­form auf einem Felsen am Mont Ste-Anne in 200 Metern Höhe. Der Ausblick, der sich von dort über das Geländer und durch den Glasboden bietet, ist ebenso schwindel­er­regend wie phäno­menal. Man schaut über die Insel Bonaven­ture hinweg auf den Sankt-Lorenz-Golf, hinter dem Neufund­land und Nova Scotia liegen. Alter­nativ zur Anfahrt mit dem Auto kann man von Percé aus zu Fuß durch den Wald gehen. Der Weg beginnt an der Kirche und dauert etwa 45 Minuten. 


Bonaven­ture

Kolonie mit 50.000 Basstöl­peln
Auf der Insel vor Percé befindet sich die größte aller Basstölpel-Kolo­nien in Nord­ame­rika. Über über 50.000 Basstölpel leben hier geschützt vor Säuge­tieren. Der gänsegroße Vogel brütet von allen Tölpel­arten am weitesten im Norden und am liebsten in großen Kolo­nien. Seine bevor­zugten Beute sind fett­hal­tige Fische wie Heringe und Makrelen, die von den meisten anderen Vogel­arten verschmäht werden. Bei der Jagd stößt er im rasanten Sturzflug ins Meer.

Von Perce nach Gaspé

65 km | 54 Minuten
Die kurze Strecke gibt Gelegen­heit, noch zum Cap Bon Ami weiterzu­fahren, wo man vom Besu­cher­zentrum zu einem Felsen gehen kann, der aus dem Kiesel­strand hundert Meter empor­ragt.
F

Furillon Park

Seehund im schönsten Naturschutzgebiet Ostkanadas

Der 250 Quad­ratki­lometer große Park im Osten der Halb­insel Gaspésie gilt als schönstes Natur­schutzgebiet in Ostka­nada.

Wahrzei­chen sind die stark erodierten Felsen und steilen die Klippen an der Küste, auf denen Fichten und Zedern wachsen. Das gebirgige Innere ist menschenleer. In den Lich­tungen der dunklen Wäldern finden sich Wiesen und Marsch­land. Auf unzugäng­li­chen Felsvor­sprüngen haben sich Seehundko­lo­nien gebildet. Dahinter leben Hirsche, Koyoten und Biber. Das Besu­cher­zentrum am Parkein­gang informiert über den Natur­raum und die Aktivi­täten.

Zu Gast in einem Country Inn in Gaspé

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seinen für diesen Ort einzig­ar­tigen Stil verdankt das Haus dem Kommandeur William Wakeham, der es 1880 kaufte und für seine Zwecke ausbaute.

1920 fand es seine neue Bestim­mung als Hotel, welches während des 2. Welt­kriegs nebenbei auch als Postamt diente. Nicht zuletzt der Besuch von Königin Elisa­beth hat dazu beige­tragen, dass es heute unter Denkmal­schutz steht. Jedes der elf Zimmer ist individuell einge­richtet mit viel Liebe zum Detail. Im hotel­ei­genen Restau­rant findet man vor allem lokale Produkte auf der Spei­se­karte: täglich frischer Fisch, Brot aus der örtli­chen Bäckerei und haus­gemachtes Eis. Von der Terrasse blickt man auf den York River und die Bucht von Gaspé.

Gespeg

Dorf der Mi'gmaq -Indianer
Die Geschichte der Mi'gmaq  beginnt im 16. Jahr­hun­dert, als sie sich in der Gaspé Bucht nieder­ließen, wo sie  Verbindungen zu euro­päi­schen Fischern unter­hielten. In seinem Tage­buch hat ein franzö­si­scher Missionar, der unter den Mi'gmaq lebte, deren Alltag detail­liert beschrieben. Das Dorf Gespeg, das die Nach­fahren der Mi'gmaq grün­deten, ist eine Nach­stel­lung des ursprüng­l­i­chen Dorfes. Es gibt eine Dauer­aus­stel­lung und Führungen durch das Dorf. Im Shop am Visitor Center kann man Kunst­gewerbe kaufen.

Mont-Saint-Alban

Wo der Berg­rü­cken im Meer versinkt
Der Wanderweg beginnt am Belvédère du Cap Bon Ami und führt auf den Berg­rü­cken der Halb­insel. Oben steht ein Turm, von dem aus man eine phan­tas­ti­sche Aussicht auf das im Meer versin­kende Rückrat der Halb­insel, das von oben gesehen wie eine Nadel­spitze aussieht, die in den riesenhaften Sankt-Lorenz-Golf zeigt. Ein Rundwanderweg auf der Höhe schließt sich an – mit Ausbli­cken auf den weiten Golf im Nord­osten und den kleineren Fjord im Südwesten. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 493 Meter)

Von Gaspé nach Ste-Anne-des-Monts

200 km | 3:00 h
Die Strecke gilt als eine der schönsten auf der Halb­insel. Sie führt durch das Vorgebirge auf und ab und schließ­lich bei Mont-Saint-Pierre an die Küste. Der Ort, der von hohen Felsen umgeben ist, ist wegen seiner Thermik im Sommer ein Eldo­rado für Drachenflieger.

Murdochville

Eine Stadt kämpft ums Über­leben
1921 wur­de Kupfer in der Gegend von Murdochville gefunden. Es dauerte allerdings noch bis 1951, bis die erste Mine eröffnet wur­de. Sie wur­de nach dem Besitzer der Mine, James Y. Murdoch, benannt. In den 1970er Jahren war der dazugehö­rige Wohnort auf 5000 Einwohner ange­wachsen. 1987 kam es zu einer Katastrophe unter­tage. Ein Feuer vernich­tete große Teile der Mine, die daraufhin geschlossen wur­de. Seitdem kämpft Murdochvill ums Über­leben. Die Gemeinde hat zwei große Windtur­binen aufge­stellt und versucht den Wintersport­tou­rismus zu beleben.
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Parc National de la Gaspésie

Karibus, Elche und Rentiere in unberührtem Bergland

Ein Teil der Gaspésie-Halb­insel ist durch den Natio­nal­park nahe dem Städt­chen Sainte-Anne-des-Monts geschützt.

Er liegt im Landes­in­neren und gehört zu den schönsten Gebieten in Ostka­nada. Wer auf dem über hundert Kilometer langen Wegenetz über die Höhen von Monts Chic-Choc wandert, kann Elche und kana­di­sche Rentiere bewundern. Der Park beherbergt die einzige Kana­di­sche Waldka­ribu-Herde südlich des Sankt-Lorenz-Strom. Das Besu­cher­zentrum am Fuß des Mont-Albert gibt Auskunft über die Aktivi­täten.

Zu Gast in einem Manoir in Sainte-Anne-des-Monts

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Gebäude von 1790 liegt direkt an der kleinen Küsten­straße in Sainte-Anne-des-Monts nahe dem Hafen und dem St.-Lorenz-Strom. Die knapp 20 Zimmer sind groß und individuell in vorwiegend hellen Farben einla­dend einge­richtet – eine harmo­ni­sche Mischung aus alten und modernen Möbeln; sie befinden sich entweder im alten Teil der Unter­kunft oder in einem neueren Anbau. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­richtet, im haus­ei­genen Café und werden tags­über Kaffee, Kuchen und kleine Speisen ange­boten; abends kann man hier ein Bier genießen und/oder zu Abend essen. Wenige Mi­nuten zu Fuß entfernt gibt es auch ein Fisch­re­stau­rant, das einem alten Fischer aus dem Ort gehört. Das Ambi­ente im Restau­rant ist einfach, das Essen frisch und gut. Zum Eingang vom Gaspésie Natio­nal­park fährt man ca. 20 Minuten.



Pic de l'Aube

Impo­santer Gipfel in den Chic-Choc-Bergen
Von der Nord­seite gehört der Berg zu den eindrucksvollsten der Chic-Choc-Berge und seine Besteigung erscheint höchst anspruchsvoll. Wenn man allerdings auf der Rück­seite nahe dem Lac Thibault losgeht, führt ein mode­rater Weg durch ein wildes Tal gerade­wegs zum Gipfel. (hin und zurück: 12,6 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 492 Meter)

Mont Albert

Durch Bergtundra zum Aussichts­pla­teau
Der nach  Albert von Sachsen-Coburg und Gotha benannte Berg gehört zu den Monts Chic-Chocs, einer Gebirgskette, die den Appa­la­chen zuge­ordnet wird. Mit einer Höhe von 1151 Metern ist er einer der höchsten Berge im Süden von Québec. Ein 13 Quad­ratki­lometer großes Hoch­pla­teau krönt den Aussichtsberg, über das ein Bohlenweg führt. Der nied­rigere Nordgipfel erreicht eine Höhe von 1070 Meter. Der Rundweg, der durch Bergtundra und Geröllfelder zum Plateau führt, ist anstren­gend aber einer der schönsten in ganz Québec. (Hin und zurück: 15,8 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 1054 Meter)

Von Ste-Anne-des-Monts nach Saint-André de Kamou­raska

320 km | 4:00 h

Parc Côtier Kiskotuk

Wandern und Tiere beob­achten hinter der Vogel­schutzküste
Der Küsten­park ist ein beliebter Ort für Wanderer und Tierbe­ob­ach­tungen in freier Wild­bahn. Er ist als Korridor und Pufferzone für mehrere Schutzgebiete geplant und  ver­bindet die National Wildlife Area Baie-de-Isle-Verte und den Gros-Cacouna Sumpf, ein Vogel­schutzgebiet, das vor allem für Zugvögel über­regio­nale Bedeu­tung hat.
H

Kamouraska

Schönstes Dorf am Sankt-Lorenz-Strom

Die 700-Seelen-Gemeinde am Sankt-Lorenz-Strom gehört zu den 20 schönsten Dörfern in der Provinz Québec. Der Name leitet sich von der Algonkin-Spra­chen ab und bedeutet „wo Binsen am Wasser­rand wachsen“.

1709 wur­de die erste Kirche gebaut. Zahlreiche alte Stein­häuser fallen ins Auge, darunter auch solche mit einem „Toit de Kamou­raska“, einem Steil­dach, das nach unten geschwungen ist und typisch ist für die Region. Das Musée de Kamou­raska informiert über den Alltag der frühen Siedler.

Zu Gast in einem Blockhaus in Kamouraska

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In Kamou­raska, einem der schönsten Dörfer Québecs, liegt der idylli­sche Bauernhof, der immer mal wieder in Zeitschriften für außergewöhn­li­ches Wohnen vorge­stellt wird.

Zwischen einer Bergkette und dem maje­s­tä­ti­schen Sankt-Lorenz-Strom hat man rundum einen grandiosen Blick über die weite Land­schaft, die man gut mit dem Fahrrad erkunden kann. Zu den nächstgelegenen Restau­rants und Geschäften sind es ca. fünf Kilometer. Die fünf hellen, modernen Zimmer überzeugen ebenso wie die Gastgeber, die mit ihrer warmherzigen Art ein gemüt­li­ches Ambi­ente schaffen.

Sentier péde­s­tres des l'Amphi­theatre

Aussicht über den Sankt-Lorenz-Strom
Wer seinen Wagen am Camping­platz von Sebka parkt, kann einen Pfad in die Hügel nehmen. Von oben hat man einen schönen Ausblick über den Sankt-Lorenz-Strom. Beim nahegelegenen Camping­platz auf dem Weg nach Kamou­raska kauft man sich ein Parkti­cket: Das Auto parkt man kurz vor dem Camping­platz. Man überquert dann nur die Straße und dann geht's los. (hin und zurück: 2 Kilometer, 0:30 Stunden, auf und ab: 20 Meter)

Von Saint-André de Kamou­raska nach Trois-Rivières

313 km | 3:30 h
I

Trois-Rivieres

Verträumte Altstadt am Rivière Maurice

Die Stadt, die 1634 als Pelzhandels­posten begonnen hat, ist wegen ihrer güns­tigen Lage zwischen Montréal und Québec und ihrer Nähe zur USA inzwi­schen auf über 120.000 Einwohner ange­wachsen.

Sie liegt übri­gens nicht an drei Flüssen, sondern nur am Rivière Maurice. Aus einem bestimmten Blickwinkel hat es aber den Anschein, als seien es drei Flüsse. Wer durch die Rue des Ursulines geht, bekommt einen Eindruck von der Pracht der franzö­si­schen Kolo­ni­alzeit.

Zu Gast in einem B&B am Sankt-Lorenz-Strom

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das entzü­ckende B&B liegt am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms und gleicht einer vikto­ria­ni­schen Puppen­stube.

In die Altstadt mit ihren Sehens­wür­digkeiten und Restau­rants kann man zu Fuß gehen. Innen und außen ist es aufs sorgfäl­tigste restau­riert. Die Gastgeber servieren ein köst­li­ches Früh­stück und geben gute Tipps. Wer bereit ist, mit einer Dusche auf dem Gang vorlieb zu nehmen, wird mit einem außergewöhn­li­chen Ambi­ente belohnt.

Parc nature La Gabelle

Spaziergang am Seeufer
Wo der erste Austausch zwischen den amerika­ni­schen Urein­woh­nern und den franzö­si­schen Kolo­nisten stattfand, befindet sich heute ein Stausee mit  einer großen Turbine an der Staumauer. Rings um den See führen schöne Spaziergänge. Unter­wegs sind immer wieder Skulpturen von Künst­lern zu bewundern. Von der Staumauer und mehreren Boots­stegen hat man einen Blick über den See – besonders im Herbst, wenn sich das Laub verfärbt. Eine kurze Wande­rung am Seeufer führt an vielen kleinen Wasser­fällen vorbei. (hin und zurück: 6,9 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab 206 Meter)

Von Trois-Rivières nach Kingston

423 km | 5:00 h

Die Strecke führt am Nord­ufer des Sankt Lorenz Stroms fluss­aufwärts bis Montreal. Dabei folgt man dem histo­ri­schen Chemin du Roy.

Der „Königsweg“ von 1730 von Quebec nach Montreal war die erste Allwetter­straße Kanadas und verkürzte die Reise, die vorher per Schiff zurückge­legt werden musste, auf vier Tage in der Pferdekut­sche. Sie ist 280 Kilometer lang und folgt im Wesent­li­chen der heutigen Route 138.

Lake Ontario

Weinbau und 1.500 Inseln
In der Sprache der Wyandot-Indianer heißt Ontario „großer See“. Tatsäch­lich ist er mit gut 19.000 Quad­ratki­lome­tern nur der kleinste der fünf großen Seen Nord­ame­rikas. Seine Waser­ober­fläche ist so groß wie Rhein­land Pfalz.Rund 1.500 Inseln sind im See, die meisten sind unbe­wohnt. Der Niagara River, der aus dem Erie-See kommt, ist der Haupt­zu­f­luss. Der Abfluss ist der Sankt-Lorenz-Strom. Drei Monate im Jahr ist das Seeufer im Jahr zugefroren. Im Sommer aber spei­chert er so viel Wärme, dass rund um die Niagara-Fälle Wein ange­baut werden kann.

Upper Canada Village

Leben am Sankt-Lorenz-Strom um 1860
Das histo­ri­sche Frei­lichtmuseum am Sankt-Lorenz-Strom liegt in der Nähe von Morrisburg. Anhand von etwa 40 Gebäuden, darunter Mühlen, Säge­werke und Werk­stätten, wird das Land­leben um das Jahr 1860 präsen­tiert und insze­niert. Im Sommer werden Boots­touren und Kutschfahrten ange­boten. Im histo­ri­schen Gast­haus bekommt man Speisen nach altka­na­di­schen Rezepten.

Merrickville

Künstler- und Hand­werker­szene am Rideau River
William Merrick aus Massa­chu­setts war auf der Suche nach einer Stelle, wo er eine Sägemühle errichten konnte. Er wur­de fündig im Osten von Ontario, wo der Rideau River ein relativ starkes Gefälle hatte. Bald bildete sich um Merrick Mill eine kleine Sied­lung, die beständig wuchs, als der Rideau-Kanal wur­de. Mit dem Bau der Eisen­bahn, die ihren Knoten­punkt in Smith Falls hatte, geriet Merickville ins Abseits. Heute lebt die Stadt haupt­säch­lich vom Tourismus. Eine Künstler- und Hand­werker­szene hat sich gebildet.
J

Kingston

Hauptstadt der Britischen Kolonien am Ontariosee

Die 120.000-Einwohner-Stadt liegt am nord­öst­li­chen Ende des Onta­rio­sees an der Stelle, wo der Sankt-Lorenz-Strom austritt.

An der stra­tegisch wich­tigen Stelle errich­teten die Franzosen bereits 1673 ein Fort, das später von den Briten und den Irok­esen gemeinsam zerstört wur­de. Für drei Jahre Mitte des 19. Jahrhunderts war Kingston sogar die Haupt­stadt der briti­schen Kolo­nien in Nord­ame­rika, wur­de aber bald von Montréal, Toronto und Ottawa über­flügelt. Aus dieser Zeit stammt die pompöse City Hall.

Zu Gast in einer alten Villa

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Manor House von 1888 liegt in Sydenham Ward, dem alten Villen­viertel von Kingston.

Es versteckt sich in einem Garten mit alten Bäumen, der schon mehrere Auszeich­nungen erhalten hat. Das alte Haus wur­de mit viel Liebe in ein kleines Juwel verwandelt. Die origi­nalen Elemente wie die Dielen, das Treppen­haus oder die Stuckver­zie­rungen wurden sorgfältig restau­riert. Die Zimmer und Bäder sind modern einge­richtet. Bei schlechtem Wetter ist die großzügig ausge­stat­tete Bibliothek mit Klavier ein wunderbarer Ort, um Raum und Zeit zu vergessen.

Ausflug (OPTIONAL)

Kingston Food Tour (2,5 Stunden, englisch)

Der Spaziergang führt durch den histo­ri­schen Teil von Kingston, Kanadas ursprüng­l­i­cher Haupt­stadt. Von einem Guide geleitet, geht es in einer kleinen Gruppe durch das Gewirr von schmalen Gassen, in dem man sich allein kaum zurechtfindet. Dabei stehen nicht nur die Sehens­wür­digkeiten im Fokus, sondern vor allem das Essen. Kingston hat einige der besten Lokale Kanadas. Die Guides kennen sie alle, auch die Geheim­tipps. Mehrere Lokal­be­suche und Verkos­tungen sind unter­wegs einge­plant. Nach knapp drei Stunden hat man einen Spaziergang von 1,6 Kilome­tern gemacht und ein voll­stän­diges Menü genossen.  



Bellevue House National Historic Site

Sitz des ersten kana­di­schen Premiers
Die denkmalge­schützte Villa im italie­ni­schen Stil stammt von 1840, als Kingston noch Kanadas Haupt­stadt war. Hier wohnte von 1848 bis 1849 Kanadas erster Premiermi­nister, Sir John Alexander Macdo­nald. Das unsym­me­tri­sche Gebäude hat drei Hauptge­schosse mit sieben Ebenen. Im ersten Stock befindet sich der übergroße Salon, wo Empfänge stattfanden, darüber liegen die privaten Gemächer. Das Unter­ge­schoss war die Domäne der Bedi­ens­teten. Vom Turm aus hat man eine schöne Aussicht über den Lake Ontario. Der Garten lädt zu Spaziergängen ein.

Kingston Peni­ten­tiary

Führungen durch ein Hoch­si­cher­heits­gefängnis
Kingston Peni­ten­tiary war das erste Hoch­si­cher­heits­gefängnis in Kanada und wur­de schon 1835 eröffnet. Erst im Jahr 2013 wur­de es geschlossen und ist nun ein National Historic Site. Die ehema­ligen Gefäng­nis­wärter bieten heute Führungen an. Dabei erzählen sie anschau­lich und teilweise anek­do­tisch vom Alltag im Knast, von Ausbrüchen und von noblen Gefan­genen. Gegenüber ist ein Museum, in dem origi­nale Gegen­stände aufbe­wahrt sind.

Von Kingston nach Niagara-on-the-Lake

394 km | 4:30 h
Von Ost nach West folgt man dem Ufer des Onta­rio­sees. Obwohl er der kleinste der fünf Großen Seen Nord­ame­rikas ist, entspricht seine Fläche ungefähr der von Rhein­land-Pfalz. Wie bei den anderen Großen Seen sind die Gezeiten spürbar. 1.500 Inseln liegen im See, die größten von ihnen im Osten.

Prince Edward County

Halb­insel im Lake Ontario
Die Halb­insel ragt von Norden in den Lake Ontario hinein, mit dem es eine Küste von fast 800 Kilome­tern Länge bildet. Wegen der vielen Wassersport- und Wandermög­lichkeiten ist das County zu einem beliebten Tages­ausflugs­ziel für gestresste Städter aus Toronto oder Montréal geworden. Neben den Natur­schön­heiten gibt es die reiche Geschichte der Urein­wohner, die Tausende von Jahren zurück­reicht. Sichtbarer allerdings ist die Geschichte der euro­päi­schen Einwanderer in Kolo­ni­al­bauten und vielen Museen.
K

Niagara Falls

Tosendes, donnerndes Weltwunder

Die Wasser­fälle, die der Niagara River unter­halb des Erie­sees bildet, gehören zu den größten Naturwundern der Erde.

Seine gewal­tigen Wasser­massen stürzen mit donnerndem Getöse zunächst über eine 58 Meter höhe Staumauer und zwängen sich anschließend durch eine enge Schlucht zum Onta­riosee.
Am besten besich­tigt man den vor 12.000 Jahren während der letzten Eiszeit geformten Wasserfall von der kana­di­schen Seite. Bei sonnigem Wetter sorgt dort die aufschäu­mende Gischt über den Fall­be­cken für einen großar­tigen Regenbogen.
Die Besich­tigung, die gut einen Tag dauern kann, sollte am Visitor Centre beginnen, das direkt ober­halb der Fälle liegt. Mit einem Aussichts-Fahr­stuhl gelangt man von dort abwärts zu einem gut gesi­cherten Fußweg, der ein Stück fluss­abwärts führt.
Eben­falls sehr beein­dru­ckend sind die beiden Aussicht­s­türme mit Restau­rant, die einen überwäl­tigenden Blick eröffnen. Unter­halb der Fälle gibt es eine Boots­anlege­stelle, wo Spezi­al­boote mit starken Motoren zu Rund­touren unter­halb der Horseshoe-Falls aufbre­chen. Für die 40-minü­tige Rundfahrt werden den Passagieren Regenja­cken ange­boten.

Zu Gast in einer Residenz in Niagara-on-the-Lake

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Gäste­haus im kana­di­schen Niagara-on-the-Lake gehört zu den schönsten in der vikto­ria­ni­schen Altstadt.

Es wur­de 1809 als Famili­enresidenz für den kana­di­schen General Brock erbaut, um den sich viele roman­ti­sche Helden­ge­schichten ranken. Heute beherbergt das Gäste­haus sechs geräu­mige Suiten, die mit Antiqui­täten ausge­stattet sind. Restau­rants, Geschäfte, Theater und Weinbars sind zu Fuß erreichbar. Nach einem Tages­ausflug zu den Niaga­rafällen, die ca. 30 Minuten entfernt sind, kann man wunderbar im gepflegten Garten entspannen.

Skylon Tower

Aussicht auch die Niata­rafälle
Der 160 Meter hohe Aussicht­sturm steht auf einem kleinen Hügel über den Niaga­rafällen am west­li­chen Rand des Queen Victoria Park rund 200 Meter vom Ufer des Niagara River auf Höhe der Niaga­rafälle. Von der Aussichts­platt­form hat man einen Über­blick über die gesamten Niaga­rafälle und den Niagara River. Bei guter Sicht können die Ufer des Onta­rio­sees und des Erie­sees erkannt werden. Die Sichtweite wird mit bis zu 130 Kilomtern bei klarer Sicht angegeben. Die Aussichts­platt­form lässt sich durch drei gelbe Außen­fahr­stühle in 52 Sekunden errei­chen. Das Treppen­haus hat bis zur Spitze 662 Treppen­stufen.

Niagara River Recrea­tion Trail

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad am Niagara-River
Der gepflas­tere Trail am Niagara River führt vom Fort Erie zum Fort George. Es gibt viele Einstiegs­punkte. Da er unter­halb der Straße verläuft, gibt er einen Einblick in die Fluss­landschaft, die man vom Auto aus nicht sieht. Wer will, kann sich für die Strecke auch ein Fahrrad leihen. Es gibt einen Fahr­radver­leih am Whirlpool. Es lohnt sich, unter­wegs häufig abzu­steigen und die Aussicht zu genießen. (Hin und zurück: 26 Kilometer, zu Fuß: 5 Stunden, auf und ab: 420 Meter)

Von Niagara-on-the-Lake nach Toronto

128 km | 2:00 h
Die Strecke führt am West­ufer des Ontario-Sees nach Norden. Unter­wegs kommt man durch Hamilton, eine Indu­s­trie­stadt im Niedergang, die sich gerade zu einem Dienst­leis­tungs­zentrum mausert.
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Toronto

Glitzerskyline mit vielseitiger Musik- und Theaterszene

Die mit 2,5 Millionen Einwoh­nern bevöl­ke­rungs­reichste Stadt Kanadas liegt im Golden Horseshoe, der dicht bevöl­kerten Region zwischen Onta­riosee und Niagara Falls.

1615 kamen die ersten Euro­päer in die Region und wurden von den Einheimi­schen zu ihrem Treff­punkt (india­nisch: Toronto) geführt. Erst 1793 wur­de von deut­schen Einwanderern an dieser Stelle eine Stadt gegründet, die 40 Jahre später den Namen Toronto erhielt. Heute ist die Haupt­stadt Onta­rios die am schnellsten wach­sende Stadt Kanadas. Hinter der Fassade einer typi­schen nord­ame­rika­ni­schen Mega-City mit glitzernden Hoch­häusern, Traffic Jam und gesichts­losen Vororten verbirgt sich eine viel­sei­tige Kultur­szene mit über 40 Konzert­hallen und Thea­tern, zahlrei­chen Jazz- und Pop-Festivals sowie bedeu­tenden Museen und Gale­rien.

Zu Gast in einem B&B in Toronto

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz (kostenlos)

Das Haus aus dem Jahr 1898 liegt in einer ruhigen Wohn­straße in Little Italy und dennoch nur wenige Minuten von der College Street im Herzen der Stadt entfernt.

Von 1905 bis 1921 lebte hier Monsi­gnor Athol Murray, ein bekannter Priester und Erzieher. Heute befindet sich in dem histo­ri­schen Haus ein B&B, das den alten Charme mit modernem Komfort verbindet. Viele Details wie Holzböden, bunte Blei­g­lasfenster und Eichenpaneele wurden liebevoll restau­riert. Die vier Gäste­zimmer sind individuell in hellen Farben einge­richtet und haben teilweise eine Küchen­zeile. Bei schönem Wetter lädt der gepflegte Garten mit großer Veranda zum Entspannen ein.

Kensington Market

Symbol der Tole­ranz
Kensington Market liegt im Herzen von Toronto und ist ein lebhaftes Stadt­viertel, in dem verschiedene Kulturen aufein­ander­treffen. 1880 als Sied­lung mit kleinen Häusern für irische und schot­ti­sche Immi­granten errichtet, steht das Viertel heute als Symbol für das tole­r­ante Toronto. Vikto­ria­ni­sche Häuser, teils mit Wandma­le­reien verziert, und authen­ti­sche Läden prägen das Bild, das man beim Durch­schlendern erhält. Individu­elle Geschäfte, Vintage-Boutiquen und Kunst­zentren sowie eine große Auswahl an Fein­kostge­schäften, tren­digen Bars, Cafés und Restau­rants ziehen Künstler, Touristen und junge Leute glei­cher­maßen an. Im Jahr 2006 wur­de Kensington Market zu einer National Historic Site of Canada erklärt.

China­town

Chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants
Das Chine­sen­viertel von Toronto gehört zu den größten in Nord­ame­rika. Wie die anderen zeichnet es sich durch zwei­spra­chige Straßen­schilder und zahlreiche chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants aus. Es befindet sich im Bereich der Dundas Street unmit­telbar west­lich der Yonge Street.

City Hall

Avant­gardis­ti­sches Wahrzei­chen von Toronto
Mitten im Zentrum an der Kreuzung von Queen Street West und Bay Street liegt eines der Wahrzei­chen Torontos. Das avant­gardis­ti­sche Gebäude wur­de in den 1960er Jahren von dem finni­schen Architekten Viljo Revell errichtet. Eine muschelför­miger Plenar­saal im Parterre verbindet die beiden Hoch­häuser mit halbmondför­migen Grund­riss. Am Fuße des Rathauses befinden sich drei Statuen bzw. Monu­mente. Ein Mahnmal von Peace Garden zum Atombomben­abwurf über Hiro­shima, eine Statue von Winston Chur­chill sowie eine abstrakte Bron­ze­plastik von Henry Moore mit dem Namen Three-Way Piece No. 2,

Toronto

Mietwagenabgabe

Toronto

35 km | 36 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Toronto Flughafen (Desk at Airport)

24 Tage
ab 2.749,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–August

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13

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